<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><FictionBook xmlns="http://www.gribuser.ru/xml/fictionbook/2.0" xmlns:l="http://www.w3.org/1999/xlink"><description><title-info><genre>prose_contemporary</genre><author><first-name>Thomas</first-name><last-name>Melle</last-name></author><book-title>3000 Euro</book-title><annotation><p>Denise kommt mehr schlecht als recht mit ihrem Leben klar. Sie arbeitet im Discounter, ihre kleine Tochter Linda �berfordert sie oft; eine langersehnte New-York-Reise bleibt ein � immerhin tr�stlicher � Traum. Mit dem Lohn f�r einen Pornodreh will sie endlich weiterkommen, aber man l�sst sie auf ihr Geld warten. Immer �fter steht Anton an ihrer Kasse, der abgest�rzte, verschuldete Ex-Jurastudent, der im Wohnheim schl�ft. Vorsichtig kommen sich die beiden n�her. W�hrend Denise w�tend, aber auch stolz um ihr Recht und f�r ihre Tochter k�mpft, w�hrend Anton seiner Privatinsolvenz entgegenbangt, arrivierte fr�here Freunde trifft, mal Hoffnung sch�pft und sie dann wieder verliert, entwickelt sich eine zarte, fast unm�gliche Liebe. Beide versuchen, sich einander zu �ffnen, doch als Denise endlich ihr Geld bekommen soll und Antons Gerichtstermin naht, m�ssen sie sich fragen, wie viel N�he ihr Leben wirklich zul�sst&#x2009;� Thomas Melle erz�hlt von einer Liebe am unteren Rand der Gesellschaft, von der menschlichen Existenz in all ihrer drastischen Sch�nheit und Zerbrechlichkeit � ein z�rtlicher, heftiger Roman �ber zwei Menschen und die Frage, was dreitausend Euro wert sein k�nnen.</p></annotation><date/><coverpage><image l:href="#cover"/></coverpage><lang>de</lang></title-info><document-info><author><first-name>Melle,</first-name><last-name>Thomas</last-name></author><program-used>calibre 0.9.28, FictionBook Editor Release 2.6, fb2cut 2.5.4, fb2cut 2.6.2</program-used><date value="2016-04-29">29.4.2016</date><id>fcccc445-b448-4f26-ba72-0c34bab9370a</id><version>1.0</version><history><p>1.0 � &#x441;&#x43E;&#x437;&#x434;&#x430;&#x43D;&#x438;&#x435; &#x444;&#x430;&#x439;&#x43B;&#x430; &#x438; &#x432;&#x451;&#x440;&#x441;&#x442;&#x43A;&#x430; (sibkron)</p></history></document-info><publish-info><book-name>3000 Euro</book-name><publisher>Rowohlt Berlin</publisher><year>2014</year></publish-info></description><body><title><p>Thomas Melle</p><empty-line/><p>3000 Euro</p></title><epigraph><p>you can�t fire me because I quit</p></epigraph><section><title><p><strong>Erstes Kapitel</strong></p></title><p>Da ist ein Mensch drin, auch wenn es nicht so scheint. Unter den Flicken und Fetzen bewegt sich nichts. Die Passanten gehen an dem Haufen vorbei, als w�re er nicht da. Jeder sieht ihn, aber die Blicke wandern sofort weiter. Zwei Flaschen stehen neben dem Haufen, tr�be und abgegriffen. Die Sonne knallt herunter. Es riecht streng, nach Urin, nach S�ure und fr�hem Alter.</p><p>Anton tr�umt einen d�nnen Traum, in ihm sind alle Arschl�cher weg. Jana betritt sein Zimmer, oder ist es eine industrielle H�hle; Anton muss eine Maschine bedienen, die etwas stanzt, Geldscheine aus Blech, vielleicht. Jana, sein Jugendschwarm, hockt sich zu ihm nieder und l�chelt mit gro�en Augen. Ihr Hemd steht offen, halb sind die Br�ste sichtbar. Anton nickt. Jana legt sich zu ihm, sie reden. Noch ber�hren sie sich nicht.</p><p>Wenn Anton tr�umt in diesen Wochen, dann von den alten Zeiten, die es so nie gab. Alternative Versionen seiner Jugend: Das Personal ist zwar dasselbe, aber die Ereignisse sind komplett irreal. Er schl�ft mit den M�dchen, die er nie haben konnte, er rettet die Freunde, die nicht mehr Teil seines Lebens sind, er feiert die Erfolge, die er nie hatte. Treibgut aus der Zeit, als noch alles m�glich schien.</p><p>Der Haufen r�hrt sich. Die Passanten gehen weiter dran vorbei, machen teils einen gr��eren Bogen. Anton merkt, dass er aufwacht, gegen seinen Willen. Die Traumbilder werden durchsichtig, l�sen sich auf. Jana ist weg, bevor er sie ber�hren konnte, die Maschine ist auch weg. Der Traumkanal schlie�t sich. Anton �rgert sich. Der Schlaf ist alles, was er noch hat. Er h�lt die Augen geschlossen, Schwei� l�uft ihm die Wange hinunter. Noch nicht, denkt er, noch nicht, und versucht, den Schlaf zu verl�ngern.</p><p>Das ist eine Disziplin, in der Anton es zu einer Art Meisterschaft gebracht hat: den Schlaf verl�ngern, das D�mmern ausdehnen, den Traum stauchen und modulieren. Die Konsistenz des Schlafes willentlich ver�ndern, das Bewusstsein verd�nnen: Man ist da, aber unscharf, ganz tief unten, als tierische Pr�senz, kein Gewahrwerden, nur Schemen um eine unbewusste Mitte. Wo normalerweise ein alarmierender Gedanke den Schlafenden zur�ck in die Realit�t rei�t, kann Anton das Konkrete verwischen und im Ungenauen, Schl�frigen verweilen, die Schlafreste aussch�pfen. Mittlerweile f�llt es ihm jedoch schwerer und schwerer.</p><p>Ein Sonnenstrahl trifft sein Gesicht, stichelt darin herum, die Augen erwachen und sehen durch die Lider rot. Das war�s. Er �ffnet die Augen und orientiert sich, Bushaltestelle, Rucksack, Supermarkt, hier die Ecke, die nachts noch so gem�tlich schien. Erster M�ll um ihn herum. Sein Leben schie�t ihm wieder in den Kopf, stimmt, so sieht das aus hier, so ist, was wurde. Er erinnert sich an seinen Entschluss, seinen Plan f�r die n�chsten Tage, vor dem Gerichtstermin. Und er erinnert sich an die dreitausend Euro. Zun�chst aber will er auf und weg von hier, wo er argw�hnisch be�ugt wird, wohl den ganzen Morgen schon. Aufstehen, aufr�umen, losgehen. Es ist ja wohl kaum so, dass er kein Zuhause hat! Denkt das nicht, Leute! Sein Zuhause, auch wenn er es nie so nennen w�rde, ist das �bergangsheim im Westen der Stadt. Dort sind sein Bett, sein Schrank, sein Tisch, o ja. Er hat sich am Abend einfach hier hingelegt, und aus der kurzen Verschnaufpause wurde eine Nacht im Freien. Warum auch nicht. Ein�bungen in die Zukunft, Vorwegnahmen des Unausweichlichen. Oder nur ein Witz, denkt Anton, ein Witz wie alles. Er steht auf, macht eine Verbeugung, gr��t ins Ungewisse und geht.</p><p>*</p><p>Die Uhr ist st�ndig eingeblendet in einem kleinen Sonnensymbol, und darin rattern die Minuten weg, viel zu kurz und schnell wieder. Die Moderatoren grinsen in den Morgen hinein und scherzen. Denise mag sie sehr. Sie w�re gerne so fr�hlich wie sie, und so blond. Aber sie ist, wie sie ist. Dann dr�hnt ein Jingle, dass die kleinen Boxen scheppern, dann kommt ein Beitrag �ber die n�chste Mode. Denise sucht Lindas blaue Regenjacke und findet sie nicht, nicht im Schrank, nicht im W�schehaufen, nicht auf der Anrichte, nicht in der K�che, wo die Spuren vom Fr�hst�ck noch auf Tisch und Boden kleben. Eine smarte Frauenstimme spricht von irgendwelchen <emphasis>Hinguckern</emphasis>. Denise will eigentlich sehen, was da so sehenswert sein soll, bemerkt aber, dass Linda schon seit Minuten verd�chtig still ist. Als sie im Kinderzimmer nachsieht, sitzt ihre Tochter noch immer im Schlafanzug da. �Anziehen, aber schnell�, zischt Denise, l�sst Linda jedoch keine Zeit f�r Umst�ndlichkeiten, sondern zw�ngt sie bereits in die Hose. Linda wehrt sich, will fl�chten. Denise atmet schwer. Es kann nicht sein, dass jeden Morgen dasselbe Theater ist. Das kann einfach nicht sein. Linda entwischt ihr, torkelt, den einen Fu� halb im Hosenbein, in Richtung Schrank, stolpert und schl�gt mit dem Kopf gegen das Holz. Sofort schreit sie auf und heult, das Gesicht verf�rbt sich zu einer Boje. Denise rei�t sich zusammen, geht zu ihrer Tochter und schaut nach, ob es eine Wunde gibt. Nichts, nur verweinte Augen und dieses Kreischen, das ihr die Tochter zum fremden, verhassten Kind macht. Langsam, sagt sie sich, ruhig, sie will kein Monster sein. Linda ist ersch�pft und l�sst sich ankleiden, nicht ohne gesagt zu haben, dass sie Denise den Tod w�nscht. Sie sagt: �Du sollst tot sein.� Doch das sagt sie alle paar Tage. Es hei�t nur, dass sie sich ergeben hat.</p><empty-line/><p>Vor der Praxis der Ergotherapeutin raucht Denise ihre erste Zigarette. Drinnen klettert ihre Tochter jetzt �ber B�cke und W�rfel, greift nach Turnringen, schwingt ins Leere, w�hrend sie sanft gehalten wird. Linda liebt diese Dreiviertelstunde bei der Ergotherapie. F�r sie ist es ein morgendlicher Ausflug zu einem geheimen Spielplatz, einem Ort ohne Wettbewerb, ohne andere Kinder, die sie in die Ecke dr�ngen und drangsalieren wollen, voll abgerundetem Spielzeug und mit einer weichen Frau, die nur f�r sie da ist.</p><p>Die erste Zigarette am Tag ist die beste, und Denise genie�t den Flash, der sie nach den ersten Z�gen durchf�hrt. Rauchen ist Atmen, bisweilen, wie nach einem langen Sprint. Die Welt in ihrem Kopf f�hlt sich kurz weicher an, wie gepolstert, die Gedanken bet�ubt, die Glieder leicht gel�hmt. Denise starrt ins Nichts und doch auf die Stra�e, wo die Autos kurz verschwimmen. Noch ein Zug, tiefer jetzt. Die Verwaltungsgeb�ude um sie herum, aus welchem langweiligen Jahrzehnt auch immer, bekommen einen Stich ins Metallene. Der Himmel weitet sich, und f�r einen Augenblick sieht Denise sie wieder, die Stadt, die sich �ber alle anderen schiebt, wenn sie es nur will: New York. Ein New York aber, das keiner je sah, das nur sie kennt, mit hoch aufgeschossenen Wolkenkratzern, in denen sich zehn Sonnen spiegeln, die so hellgelb strahlen wie die Taxis, aus denen cremefarbene Models steigen, von denen Denise eines h�tte sein k�nnen, wenn sie nur gewollt h�tte, und zusammen mit ihnen w�rde sie diese Luxusversion, diesen Traum des Kurf�rstendamms bev�lkern, wenn Stra�en denn tr�umen k�nnten, mit Hoteldienern in Livree, die freundlich gr��ten und ihre glattschwarzen Zylinder l�fteten, Limousinen, die nicht protzten, sondern wirkten, an jeder Ecke ein Candyman, rotwei�blaue Fransen in den B�umen und Pollen in der Luft, so leicht und s�� wie Zuckerwatte. Und ohne einen Laut w�rde sich der Fahrstuhl hinter ihr schlie�en, es ginge hoch in das ideale Apartment, so dezent und geschmackvoll, dass B�rsenfilme aus den Achtzigern hier spielen k�nnten, mit einem paranoiden Michael Douglas in der Hauptrolle. Aber hat Michael Douglas nicht Krebs? Oder hat er ihn inzwischen besiegt? Weg ist das Traumbild, die Limousinen sind wieder Rostbeulen, die Bauten Verwaltungskl�tze, und Denise ist Denise und hat aufgeraucht.</p><empty-line/><p>Nachdem sie Linda im Hort abgegeben hat, checkt sie im Bus einen ihrer drei Facebook-Accounts: den, der mit Badoo verkn�pft ist. F�nf neue Nachrichten, zehn neue Freundschaftsanfragen. Sie nimmt alle an. Danach checkt sie ihren Kontostand. Noch immer nichts eingegangen. Auf WhatsApp hat ihr Fred einen vertrockneten Blumenstrau� geschickt, im Gegenlicht auf dem K�chentisch, was poetisch und zugleich vorwurfsvoll sein soll, oder melancholisch, Denise kann es nicht recht verstehen, und Anja hat ihren Sohn mit Burger-King-Krone und missgelaunter Ketchupschnute abgelichtet, was vermutlich s�� sein soll. Denise macht als Antwort ein Bild von sich, findet das dann aber selbstverliebt und sich selbst, wie sie da im grauen Bus sitzt, eh h�sslich. Sie l�scht es, steht auf und verl�sst den Bus.</p><p>Und schwitzt. Eigentlich hatte sie das Schwitzen �berwunden, durch Autosuggestion und ein mehliges Antitranspirant aus Kalzium und Talk, aber in den letzten Tagen ist es zur�ckgekommen. Es liegt in der Familie. Ihr Gro�vater hatte immer so stark geschwitzt, hie� es, dass er sich regelm��ig die verkrusteten Achselhaare stutzen musste. Solche Details bleiben haften, auch wenn sie nur einmal erw�hnt werden.</p><p>Und jetzt sie, hier an der Kasse, am F�rderband. Sie sp�rt den Schwei�film auf der Stirn, die N�sse am R�cken. Sie sch�mt sich daf�r. Das ewige Einerlei der Kassent�ne und Waren macht sie schon lange nicht mehr schwindlig. Aber die Blicke tun es, neuerdings. Vielleicht bildet sie sich alles auch nur ein? Automatisch schiebt Denise die Waren �ber den Scanner, es piept und piept und piept, dann die Geld�bergabe, gerne auch Eurocard, Kasse auf, Kasse zu, Unterschrift her oder Wechselgeld hin, und heimlich pr�fen, ob ihr kein Falschgeld untergejubelt wird.</p><p>Sie meidet die Blicke der Kunden, vor allem die der m�nnlichen. Sie triefen vor Geilheit, das wei� sie, und sie haben allen Grund dazu. Nein, sie triefen nicht. Sie sind einfach nur da, streifen ihren Lidschatten, tasten ihren Mund ab, bleiben an ihrem Piercing h�ngen, verbei�en sich in ihrem Auge, wenn sie nicht schnell genug wegsieht. Sie fahren ihr �ber Schenkel und Br�ste und Bauch und Hals. Normal, w�rde sie sagen, wenn es nicht diesen Moment g�be, wo es kurz im Gesicht des anderen zuckt, wo sich vielleicht die Pupillen zusammenziehen, wo irritiert erst weggesehen, dann wieder hingesehen wird. Wer ist das? Kenne ich die nicht? Ich kenne sie. Woher? Doch nicht etwa � ? Doch, doch, denkt Denise dann, genau daher, genau daher. Sie hat inzwischen ein kaum merkbares L�cheln als Maske gew�hlt, wenn die Scham ihr Nadelkissenwellen den R�cken hinunterschickt. Gerade steht wieder einer vor ihr, ein Student vielleicht, mit rasierter Brust und einem T-Shirt mit einer Waschmaschine drauf, und scheint nerv�s. Ist sie es? Ist sie es nicht? Sein Blick schweift umher, bleibt dezent an ihr h�ngen, dann sucht er vorauseilend das Geld aus dem Portemonnaie zusammen, rechnet mit der Kasse um die Wette. Nein, entscheidet sie, der hier kennt sie doch nicht. Jedenfalls nicht auf die obsz�ne Weise. Jedenfalls nicht aus dem Internet. Er kennt sie von hier, von der Kasse, er ist normal, sie ist normal. Die Kasse geht auf, geht zu. Sie muss nicht l�cheln. Sie muss gar nichts, nur arbeiten. Sie ist nicht die aus dem Internet, sie ist die aus dem Supermarkt. N�chster.</p><p>Spaghetti, Spaghetti, Tomatenmark, Bier und Katzenfutter. Es stellen sich keine Bilder der Wohnungen und K�hlschr�nke dazu mehr ein, es ist eher wie eine Notenvergabe, ein schnelles Einsch�tzen des Lebensstandards, was eigentlich verboten ist. Man soll blind sein. Die Kundin hat es ihrerseits auch eilig und w�rdigt Denise keines Blickes. Sie hat Elefantenhaut im Dekollet� und ein feines Nest aus geplatzten �derchen an den Nasenfl�geln. Aber sie war einmal sch�n, das strahlt das ganze Leben nach, und sei es in der tragischen Aura des Verlustes. Denise nennt die Endsumme, sie muss an das Wort �Endgegner� denken, an Bushido, und schon h�lt sie wieder alle M�nner, zumal die, die in ihrer Schlange stehen, f�r aggressive Schweine. Und es stehen wieder ausschlie�lich M�nner in ihrer Schlange. Und ja, ihre Blicke triefen wieder vor Geilheit. Ein Schwei�tropfen rinnt ihr �ber die Schl�fe, am Ohr vorbei, sie wischt ihn beil�ufig weg. Vor ihr steht ein gut gekleideter Mittf�nfziger und sieht nach echtem Wohlstand aus, ungew�hnlich f�r hier, er hat nur ein paar Gem�set�ten auf das Band gelegt. Sicherlich hat seine Frau ihm das noch f�r den Nachhauseweg aufgetragen, aber bitte beim Biomarkt, und er hat den n�chstbesten Discounter genommen, es wird schon keiner merken. Er sieht sie durchdringend an, vielleicht soll es auch freundlich sein, und kurz ist sich Denise sicher, das ist er, das ist der Mann, der sie heute erkennt, der sich in einsamen Minuten f�r sie entschieden hat, der sie benutzt, sich an ihr vergangen hat, der ihr stellvertretend f�r die anderen gleich ein eindeutiges Zeichen geben wird, und sie wei� nicht einmal, ob sie sich dann geschmeichelt oder gedem�tigt f�hlen soll. Sie weicht seinem Blick aus, landet bei anderen Blicken, Schweine oder Nichtschweine, und stellt den Kopf, so gut es geht, auf Leere, auf Standby um, nur noch Zahlen haben Zutritt. Ihre H�nde sollen die Arbeit einfach verrichten, nicht zittern. Es geht.</p><p>Hinten am Pfandautomat steht wieder der Typ, der anscheinend Flaschensammler ist, aber so wirkt, als mache er das nur aus Spa� oder als Projekt. Denise kennt sich nicht aus bei Projekten, aber sie wei�, dass die halbe Stadt aus ihnen besteht. Der Typ, den sie �Stanley� nennt, sieht aus wie ein Student, der zu lange freihatte, oder der sich in seinem Projekt, dessen Sinn Denise nie verstehen w�rde, v�llig verloren hat. Er ist einer von denen, die sich immer bei ihr anstellen. Doch bei ihm hat sie keine Paranoia. Sie wei�, dass er sie nur von hier kennt, und selbst wenn nicht, w�re es bei ihm nicht so schlimm. Er hat etwas Sanftes, Fremdes. Gleich ist er dran und wird, das hat sie schon erfasst, mit dem Pfandbon eine der billigen Tiefk�hlpizzen kaufen. Keinen Alkohol. Alkohol kauft er nie. Jedenfalls nicht bei ihr.</p><p>Als Stanley vor ihr steht und gr��t, kann sie sich zu einem L�cheln durchringen, das sich wirklich wie ein L�cheln anf�hlt. Gleichzeitig nimmt sie seinen strengen Geruch wahr, der auf dem Weg zum s�uerlichen, dichten Gestank der Obdachlosen ist, aber noch nicht ganz. Sie muss sich sch�tteln und verbirgt das hinter einem Husten. Freundlich verabschiedet er sich, und sie blickt ihm hinterher. Als er aus der T�r ist, sieht sie ihn als Penner in New York, im Hoodie, vor einer brennenden Tonne, wie im Hip-Hop. Er hat die Kapuze auf und w�rmt sich die H�nde. Doch furchtbar, er kommt dem Feuer zu nahe und verbrennt im Zeitraffer, wird v�llig zu Asche, die wild und in Spiralen nach oben steigt.</p><p>�Entschuldigung, ich muss auch nach Hause�, sagt eine Frau, und Denise erschrickt und nickt und sch�ttelt dann den Kopf, w�hrend ihre H�nde schon wieder am Werk sind.</p><p>*</p><p>Humpeln die Penner an uns vorbei, ber�hrt uns das unangenehm. Nicht nur ist es eine �sthetische Bel�stigung, sondern auch ein moralischer Vorwurf. Wieso bitte ist dieser Mensch so tief gesunken, welche Gesellschaft l�sst einen derartigen Verfall zu? Das ist schon kein Mensch mehr, das ist ein Ding. Dann geht man weiter, angewidert fast, und verscheucht den Eindruck, l�sst das Ding hinter sich zur�ck. Ein Schicksal, ja, unter vielen, und sicher nicht meins. Man hat Zeitungsgedanken, erinnert sich an Statistiken, auch wenn man sie nicht aufsagen k�nnte, und doch, k�rzlich hat man da doch etwas gelesen, die Zahl der Wohnungslosen hat wieder dramatisch zugenommen, im Osten oder im Westen, oder war es nur in den Gro�st�dten? und ordnet dieses Menschending irgendeinem abstrakten Gesellschaftskommentar zu. Der Diskurs k�mmert sich schon drum. Die Gesellschaft ist im Grunde nicht b�se. Und das Gesicht, das einen angeblickt hat, verschwimmt zu comicartiger Versoffenheit, zu einer Karikatur seiner selbst. Weg damit.</p><empty-line/><p>Dreitausend Euro sind es. Mehr eigentlich, addiert man alles zusammen, etwa zehntausend insgesamt, aber gerade geht es nur um dreitausend Euro. Dreitausend Euro, denkt Anton, w�hrend er durch die U-Bahn wankt, dreitausend Euro, wie viel ist das, wie wenig. Der Gerichtstermin r�ckt n�her, noch zehn Tage. Anton hat sich diese Frist gesetzt. Bis dahin will er ��und er denkt den Ausdruck w�rtlich und grinst dar�ber � <emphasis>klar Schiff</emphasis> gemacht haben. Das Wort <emphasis>Deadline</emphasis> vermeidet er. Drau�en ziehen die Geb�ude vorbei, die Schulden der anderen. Anton rechnet mit und nickt.</p><p>Er singt in Gedanken, <emphasis>3000 Euro, 3000 Euro</emphasis>; und ganz leise singt er auch wirklich, ohne sich dessen bewusst zu sein. Die Lippen formen ein paar Verse, die nichts bedeuten und nicht h�ngenbleiben. Fr�her hat das Singen ihm geholfen, sich zusammenzuhalten, sich neu zu formieren, und die Sch�lerband war ein gutes Vehikel zum kurzzeitigen Ausbruch aus der Familie gewesen. Jetzt passiert es nur noch selten, das Singen, und wenn, dann unbewusst. Wie jetzt. Die anderen Passagiere ignorieren sein Singen. Bei ihnen kommt es wohl als Wimmern an.</p><empty-line/><p>Superm�rkte sind meist rot oder gelb. Rot steht hierbei f�r h�herwertig, gelb f�r billig. Anton betritt den Supermarkt, nat�rlich einen gelben. Die Massen an lieblos aufgestapelten Waren sagen ihm nichts. Schon fr�her hat er es immer gehasst, f�r sich alleine einzukaufen, und wenn er heute manchmal noch einkauft, erinnert ihn das stets an die furchtbare Bedr�cktheit, die er schon vor Jahren dabei gesp�rt hat, allein mit sich und den Waren. Das Piepen der Kassen schneidet durch die Luft. Einzelne Personen huschen durch die G�nge. Er nimmt Bananen in die Hand und tut so, als w�rde er sie begutachten. Dann l�sst er sie in den Korb fallen. Vor dem K�hlregal angekommen, kann er sich zwischen all den Billigw�rsten nicht entscheiden. Er greift nach dem rohen Bauernschinken, den er fr�her immer mitnahm, und legt ihn in den Korb. Am liebsten w�rde er sich einfach dazulegen. Von den Toastbroten w�hlt er den Vollkorntoast, von den Buttern die billigste, von den Milcht�ten die blaueste. Bei der Cola fragt er sich, ob das Pfand f�r die Flasche auch bei anderen M�rkten einl�sbar ist. Dann schmunzelt er ob solcher �berlegungen. Schlie�lich verstaut er den halb vollen Korb irgendwo zwischen den Waschmitteln und geht zum Pfandautomaten. Eine Flasche nach der anderen schiebt er in das verschmierte Loch und sieht den Betrag dabei langsam wachsen. Hinter ihm macht eine Frau durch Flaschenklimpern auf sich aufmerksam. Gleich fertig, versucht er telepathisch zu �bermitteln.</p><p>Schlie�lich kauft er eine Salamipizza, um kein Aufsehen zu erregen. Die Kassiererin kennt er, sie ist auf prollige Weise sehr h�bsch, und manchmal denkt er, wieso nicht so jemand.</p><empty-line/><p>Zuhause angekommen (er will es nicht �Zuhause� nennen!), huscht Anton ins Gemeinschaftsbad, es ist nicht besetzt, und verriegelt hinter sich die T�r. Geschafft, sagt es in ihm, und er entledigt sich schnell seiner Kleider. Der Hahn wird aufgedreht, das Wasser sprudelt sto�haft los. Er hat sich entschieden, ein Bad zu nehmen, wennschon, dennschon. Eine leere Duschgelflasche f�llt er auf, sch�ttelt sie und kippt das leicht schaumige Wasser wieder in die Badewanne. Hei� bitte, noch hei�er. Einen Fu� taucht er probeweise ins Wasser, die Drecksflecken l�sen sich sofort auf; es ist zu hei�, er mischt etwas kaltes Wasser hinzu.</p><p>Anton hat immer l�nger als andere gebraucht, um die eigene Lage zu erkennen. Als er die Pubert�t bemerkte, war sie fast schon wieder vorbei. Dann dauerte es f�nfzehn Jahre, bis er erkannte, dass er �seelisch labil� ist, wie es im Sozialarbeitersprech jetzt hei�t. Und zuletzt mussten etwa sechs Wochen verstreichen, bis er sich eingestand, obdachlos geworden zu sein. Solange man noch im Kontakt mit irgendwelchen �mtern steht, kann man sich �ber den eigenen Status hinwegt�uschen, hat man das soziale Netz noch auf Tuchf�hlung. Seit ein paar Tagen aber wei� er: Jetzt ist er obdachlos, jetzt ist er unten. Wie lange schon? Seitdem er im �bergangsheim wohnt? Glauben kann er es aber noch immer nicht ganz. Manchmal h�lt er unvermittelt inne und fragt sich, ob das wirklich er ist, der da gerade Flaschen aus dem M�lleimer fischt, der schlecht riecht, abgerissen aussieht, mehr torkelt als geht. Ich? Wirklich? Das war doch mal ganz anders gedacht. Dann aber geht das Torkeln weiter, und die Selbstvergessenheit, und das sinnlose Ablaufen der Momente. Und doch, den Kopf h�lt er hoch dabei, so hoch es eben nur geht.</p><p>Er taucht ein, das Wasser verf�rbt sich und stichelt hei� und angenehm. Das ist genie�bar wie nur noch wenig. Manches Essen macht noch Freude, der Cheeseburger vorgestern etwa, die Gulaschsuppe in der Volksk�che vor einer Woche. Und jetzt, dieser Verlust von Gewicht, eine Wohltat, die Schwere schwindet kurz aus den Gliedern, die Hitze wandert in den K�rper ein. Er w�scht sich, wie er es gelernt hat. Dann liegt er da, l�sst bisweilen hei�es Wasser nachlaufen, gerade so, dass es noch ertr�glich ist, liegt da und <emphasis>ist</emphasis> einfach, ohne viel zu denken. Schlie�lich wird es ihm zu langweilig, und er zieht den St�psel, duscht den Drecksfilm auf der Haut ab und steht auf. Durch das Fenster winken die B�ume. Es ist wohl ein sch�ner Tag.</p><p>Drau�en auf dem Flur sind Schritte zu h�ren, ein Klopfen an der B�rot�r, jemand redet aufgeregt. Wieder ein abgewiesener Antrag, irgendeine Unversch�mtheit vom Amt, Anton kennt den emp�rten Tonfall des Unverst�ndnisses, der sofort aufgefangen und kanalisiert wird, diesmal von Sonja, die Schicht zu haben scheint. Sonja ist auch Antons Sozialarbeiterin. Der Redeschwall versiegt, im B�ro wird sich der Sache angenommen. Anton h�rt die Stimmen nur noch abged�mpft. Er zieht sich an, bemerkt jetzt erst den stechenden Geruch seiner Kleidung. Vor dem Spiegel richtet er sich das Haar, f�hrt mit den Fingern durch die Str�hnen. Im Gesicht kommen ihm nur noch die Augen entfernt bekannt vor. Dann packt er seinen Rucksack und horcht, ob die Luft rein ist. Er �ffnet die T�r und schlurft eilig in den Flur, nur drei, vier Schritte, dann ist er in seinem Zimmer. Es begr��t ihn die Unordnung. Es begr��en ihn die tausend Formulare und Schreiben, die er in zwei Ecken geworfen hat. Links die Rechnungen und Mahnungen und Inkassoschreiben und Gerichtsvorladungen und Urteile. Und rechts die anderen Briefe und Zuschriften, die er schon nicht mehr �ffnen konnte. Vielleicht ist ein Haftbefehl darunter, vielleicht auch nicht.</p><empty-line/><p>Harald Schmidt macht einen Witz. Er macht das auf die gespielt naive Weise, die eine angebliche Emp�rung als �berraschendes Politikum ausstellt und meist mit �Aber entschuldige mal bitte��� anf�ngt. Das Publikum schmei�t sich weg, und Andrack presst ein nasales Grunzen hervor. Anton wacht auf, aber nicht von Schmidt, sondern von dem verbrannten Geruch in seinem Zimmer, von den Rauchschwaden, die aus Richtung der Kochecke kommen und ihn jetzt aufscheuchen. Seine Pizza ist verkohlt.</p><p>Nachdem sie vor der kleinen, offenen Fensterscharte seiner Kochecke kalt geworden und der Rauch gr��tenteils abgezogen ist, begutachtet Anton die Pizza, schabt den dunklen Rand ab und isst sie schlie�lich am Tisch. Asche in sein Maul. W�hrenddessen klickt er eine neue Folge der Harald-Schmidt-Show an. Die Leute auf YouTube haben eine Menge Folgen hochgeladen. Anton sieht am liebsten die klassische Phase zwischen 11.�September 2001 und der sogenannten Kreativpause Ende 2003. Da hatte Schmidt die gr��te Sicherheit und den meisten Spa�, und auch Anton ging es damals gut, mit Nicole, seiner Freundin. Er glaubt es kaum, dass das weit �ber zehn Jahre her sein soll. Eigentlich lebt er, kulturell gesehen, noch immer in dieser Zeit, die Witze versteht er alle, egal wie zeitbezogen, die Prominenten sind ihm s�mtlich vertrauter als die g�ngigen Namen von heute.</p><empty-line/><p>W�hrend Schmidt mit Suzana, Zerlett und Andrack wichtelt, was jedes Mal eine besonders gelungene Folge garantiert, schreibt Anton auf der R�ckseite eines �berweisungsvordrucks eine Namensliste auf. Wie ein Fu�balltrainer mit seiner Aufstellung hantiert Anton dabei, streicht Namen wieder durch, ersetzt sie, schickt andere ins Spiel: Hermann, Mutter, Raoul, Peter, Janka, Max. Auch Nicole schreibt er versuchsweise hin, streicht sie dann entschlossen wieder durch. Es sind die Menschen, die er in den n�chsten zwei Wochen besuchen will, um sich zu offenbaren. Offenbaren � Offenbarungseid? Das kennt er doch aus seiner Kindheit. Wenn seine Mutter den Vater wieder mal auf Unterhalt verklagte, machte der einfach einen falschen Offenbarungseid. Offenbar ein Wort f�r Versager. Doch betteln wird Anton nicht. Er will nur, dass sie ahnen, in welcher Lage er sich befindet. Zumindest sollen sie sp�ter nicht sagen k�nnen, sie h�tten rein gar nichts gewusst. Und f�r manche dieser Namen m�ssten dreitausend Euro doch aus der sogenannten Portokasse zu zahlen sein, nicht wahr? Verdient Max das nicht an einem Tag? In einer Stunde? Er pr�gt sich die Namen ein und �berkritzelt sie dann mit einer Emphase, die ihn �berrascht.</p><p>Dreitausend Euro, denkt Anton. Dreitausend Euro. Meine Abl�sesumme. Kreisliga, Bezirksliga, Behindertenliga. Er steckt das letzte St�ck Pizza in den Mund und l�sst es krachen. Ein schwarzer Keks ist das, der nach nichts mehr schmeckt. Harald Schmidt macht einen Witz. Andrack grunzt durch die Nase. Das Publikum schmei�t sich wie auf Kommando weg. Anton versteht das alles und verzieht keine Miene.</p><p>*</p><p>Namen, einer �ber dem anderen, bekannte und unbekannte, Fakes und Stammchatter. Denise sucht ihn. Er ist nicht da. Sie loggt sich unter anderem Namen ein und beobachtet den Chat. Alle gr��en, dann Stille, Stillstand. Dann reden sie �ber ihre Medikationen. Dann beschimpfen sie einander. Dann spammt einer den Bildschirm voll, dass es flackert. Die, die sie kennt, sind wohl im Privatchat. Sie sagen nichts. Denise geht in die anderen R�ume, in denen er sein k�nnte. Es wird doch wohl nicht so sein, dass er nur auf sie gewartet hat, um sie zu k�dern, und jetzt nie wieder auftaucht? Er k�dert doch sicherlich t�glich, auch andere. Oder zumindest w�chentlich.</p><p>Jemand schreibt Denise an, wie geht�s, woher, wie alt. Sie l�gt sich j�nger. Linda ruft, sie kann nicht schlafen. Sie will Wasser, sie will die CD noch einmal h�ren. Denise k�mmert sich um alles, gibt ihr einen Kuss auf die Wange und deckt sie zu. Das Licht bleibt an, die T�r offen. Zur�ck am PC sieht sie, dass ihr wieder ein paar einsame Herzen oder kaputte Seelen geschrieben haben. Oft fragt sie sich, wie es sein kann, dass sie mit ihrer mittleren Reife korrekter schreibt als alle diese angeblichen Akademiker. Und es zeigt sich, wie abgefuckt die Menschen eigentlich sind. Die Naivsten werden schnell zu den schlimmsten Sadisten. Aber alles nur unter dem Mantel der Anonymit�t, alle testen sich nur aus, Denise nicht anders.</p><p>Sie fragt Kimba, ob El Duce in letzter Zeit da war. Kimba verneint nach zehn Minuten, aber wie es Denise denn so ginge? Denise vermutet El Duce hinter jedem zweiten Nick. Sie flirtet lustlos mit zwei M�nnern, die nicht El Duce sind, und checkt gleichzeitig ihren Kontostand. Wieder nichts. Daniela Katzenberger redet in einem TV-Special �ber ihre Sendung. Denise kann die Katzenberger nicht hassen, obwohl sie es gerne w�rde. Die Katzenberger, die will doch auch nichts B�ses, denkt sie. Die macht einfach nur das Beste aus allem. W�rde Denise doch auch tun. Das hei�t, Denise w�rde es eben nicht tun, weil sie ihre Chancen nicht erkennt. Denise w�rde aus der Castingshow rausfliegen und sich zur�ckziehen und ihre Wunden lecken, anstatt die Aufmerksamkeit zu nutzen. Sie w�rde besch�mt zur�ck zum Lidl gehen.</p><p>Nein, Denise w�rde nicht einmal in eine Castingshow gehen. Denise w�rde ganz unten ansetzen. Sie w�rde in Pornos mitspielen. Denise w�rde echt in Pornos mitspielen. Unfassbar. Noch unfassbarer: Denise hat in Pornos mitgespielt. Sie hat wirklich in Pornos mitgespielt, keine drei Wochen her. Sie schwitzt. Stimmt das wirklich? Wie um sich zu vergewissern, geht sie auf die Pornoseite und gibt ihren Pornonamen ein. Sofort sind da die drei Videos, ganz oben in der Thumbnail-Liste. Eindeutig Denise. Eine Mischung aus Scham und Stolz durchstr�mt sie. Nein, sie will sich nicht nur vergewissern. Sie will die Kommentare lesen. Sie will die Geilheit lesen. Sie will wissen, was sie wert ist. Denise klickt das erste Video an, stellt den Ton ab und liest.</p><p>*</p><p>Rasierschaum knistert in seinem Gesicht. Ein Bart aus Kleister, humorig aufgetragen. Anton sieht bescheuert aus im Spiegel, fast muss er lachen. Hermann t�nzelt um ihn herum und gibt den Maestro. Die effeminierten Kiekser und Gesten sind zu klischiert gespielt, aber das kennt Anton schon. So wie Anton lange dachte, er sei ein begnadeter S�nger, hielt Hermann sich immer f�r den geborenen Schauspieler. Nach dem Abitur hatte er deutschlandweit in allen Schauspielschulen vorgesprochen und dann gemeint, sie h�tten ihn nur nicht genommen, weil er schon nicht mehr formbar gewesen sei. Das jedenfalls sei ein h�ufiges Argument gewesen. Er interpretierte das als Charakterst�rke und fuhr gut damit. So wurde er Jurist, Rechtsanwalt, Pragmatiker und Schwiegersohn, und alle waren zufrieden.</p><p>Hermann schwingt das Rasiermesser. Das Rasiermesser ist ein echtes, langes und scharfes Rasiermesser, und Hermann ficht damit wie mit einem Florett, l�sst es auf- und zuschnappen. Zum Spa� setzt er es unter Antons Kehlkopf an, starrt ihm trocken in die Augen, und Anton sagt: �Mach.�</p><p>Mit jedem Rasierstrich, den Hermann mit der Pr�zision eines Coiffeurs ausf�hrt, stellt er Anton eine Frage, bringt soeben erhaltene Informationen auf den Punkt oder �bersetzt Problemstellungen in m�gliche Handlungsanweisungen. Das Spielerische ist Anton bald ein Krampf, aber wenn Hermann mit der Situation so besser umgehen kann, bitte. Es soll Anton wohl das Reden erleichtern, angesichts seines Schicksals, das Hermann fremd, unheimlich und monstr�s erscheinen muss.</p><p>�Und du lebst noch immer da.�</p><p>�Kann man so nennen.�</p><p>�Mit den Knackis.�</p><p>�Auch. Auch mit denen.�</p><p>�Wir haben es dir gesagt. Das h�tte nicht passieren m�ssen. Nimmst du die Medikamente.�</p><p>�Welche.�</p><p>�Welche gibt es denn. Halt gegen die Sucht, den Burnout.�</p><p>�Ja. Aber darum geht es jetzt nicht.�</p><p>�Darum geht es in erster Linie. Alles andere l�sst sich regeln. Contenance, Monsieur! Nase hoch. Helfen die dir.�</p><p>�Die Medikamente?�</p><p>�Die Sozialarbeiter, Mann.�</p><p>�Ja, soweit sie k�nnen.�</p><p>�Das ist gut. Schau, und gleich wirst du wieder ganz anders aussehen. Erscheinung ist nicht alles, aber doch viel. Muss ich dir nicht sagen.�</p><p>�Nein. Musst du nicht.�</p><p>�Und was macht dir am meisten Sorgen? Der Prozess?�</p><p>�Ja. Die Schulden.�</p><p>�Warten wir ab, was der Prozess bringt. Wir schaffen das schon. Und einen Termin bei der Schuldnerberatung machen wir auch gleich.�</p><p>�Das ist nett. Aber ich war schon da. Viermal.�</p><p>�Alter Verwalter. Und was sagen die.�</p><p>�Ich schreib alles auf und zahle erst einmal die kleinen Betr�ge, wo es geht.�</p><p>�Genau, damit unten nichts nachw�chst. Oben kommt dann sp�ter. Wir gehen das gleich durch. Hast du Unterlagen dabei?�</p><empty-line/><p>Nein, hat er nicht, wieso auch. Hermann bem�ht sich, Anton nicht zu offensichtlich auszufragen und aufzup�ppeln, aber die Kumpelhaftigkeit, die er dabei ausstellt, wirkt falsch. Sie sind schon lange nicht mehr auf Augenh�he. Dennoch f�hlt Anton sich kurz aufgehoben. Ein ehemaliger Freund strengt sich an und kippt in Redensweisen von fr�her zur�ck. Jemand fragt nach und scheint um L�sungen bem�ht. Das ist nicht nichts.</p><p>Schlie�lich ist die Rasur komplett. Hermann imitiert eine Fanfare und rei�t Anton das Handtuch von der Brust. Der erkennt sich im Spiegel, erkennt aber vor allem das eigene Alter, das ihn erschreckt. �Zuhause� im Heim ist das Licht so gedimmt, dort sieht er sich nie richtig. Hier jetzt erkennt er das Debakel, die eingefallenen Wangen, das dennoch Aufgedunsene, die Augen auf R�ckzug, die Falten echte Kerben.</p><p>�Nicht schlecht, was?�, ruft Hermann und verschwindet kurz. Da blickt Anton schon nicht mehr in den Spiegel. Er schaut nach drau�en, in den Garten. Alles sieht so frisch und gr�n aus, fast obsz�n, die pralle Natur. Pl�tzlich hat er einen Klo� im Hals. Das ist seit Monaten nicht mehr passiert. Er will weinen.</p><p>Er merkt kaum, wie Hermann, wieder zur�ck, ihn in einen neuen, alten Anzug steckt, grau und elegant. �Perfekt�, meint Hermann, �schau dich an, alter Charmeur.� Anton zuckt mit den Achseln. Aber doch, der Anzug gef�llt ihm. Er gef�llt ihm wirklich. Hermann schnalzt mit der Zunge und macht einen milit�rischen Gru�.</p><p>*</p><p>Rihanna singt glasklar und vom Autotune entseelt durch die Boxen, der Beat stampft, und Denise denkt, wieso nicht einen Undercut. Rihanna hat einen Undercut, einen krassen, und Denise m�chte vielleicht auch einen, einen leichten, aber erkennbaren. Und eine neue Farbe. Das Schwarz muss weg. Sie will die Kontrolle dar�ber haben, wer sie erkennt und wer nicht.</p><empty-line/><p>Als sie auf dem Stuhl sitzt, k�mmt George, der bestimmt nicht George hei�t, ihr das Haar und liebkost einzelne Str�hnen. Dann atmet er durch und sagt, er sehe schon.</p><p>�Was siehst du?�, fragt Denise.</p><p>�Diesmal geht es dir nicht nur um die Spitzen�, sagt George und hockt sich neben sie.</p><p>Obwohl er offensichtlich nicht schwul ist, schwult er herum, st�tzt das Kinn auf die Faust, blickt sie ernst durch seine Ray-Ban-Brille an. Er sieht aus wie Mads aus dem Fr�hst�cksfernsehen, der skandinavische Modetyp, der aus h�sslichen Entlein akkordweise h�ssliche Schw�ne macht.</p><p>Denise starrt in den Spiegel. �Du hast recht.�</p><p>�Ich wei߻, sagt George, �das ist mein Schicksal. Und es ist kein leichtes.�</p><p>Denise muss lachen. �Undercut�, sagt sie, �aber nicht zu krass.�</p><p>Er markiert die m�gliche Stelle, sie nickt.</p><p>�Und eine neue Farbe�, sagt sie.</p><p>�Ich wei߻, haucht George, �ich wei� doch.�</p><p>George vermutet eine Trennung. Denise bejaht das mit einem anges�uerten Gesichtsausdruck und zieht sich eine erfundene Beziehung aus der Nase, die gerade beendet sei. S�ren also sei zur�ck zu seiner Exfrau. George verzieht den Mund und nickt. Und zur�ck zu seinem Kind. George atmet zischend ein, als habe er sich verbrannt. Und das Kind, ob das nicht schon lange vorher ein Problem gewesen sei? Ja, aber Denise habe es zuvor nicht so wahrgenommen. �Er war doch inzwischen auch mein Sohn!�, verzweifelt sie. George sch�ttelt verst�ndnisvoll den Kopf, w�hrend die strohigen schwarzen Haare allseits niederregnen.</p><p>Irgendwann muss Denise gar nicht mehr viel erfinden, George konstruiert die Geschichte durch seine Vermutungen einfach mit, und so entsteht ein kleines Drama, das Schulzeit, Betr�gereien und Abtreibungen miteinschlie�t. Als es an die Farbe geht, sie haben sich f�r einen d�steren Zobelton mit Lowlights entschieden, markiert das f�r George auch den Gezeitenwechsel: Flut statt Ebbe, Blick nach vorn statt Blick zur�ck, Zukunft statt Vergangenheit. Er muntert die vermeintlich gebrochene Denise auf, macht dezente Komplimente f�r den scharfen Schnitt ihres Gesichts, sch�kert mit ihr herum. Dann muss er kurz weg. Sie sitzt alleine da und bemerkt jetzt die Wartenden um sich. Die warten nur, denkt sie, die gucken nicht. Und wenn sie gucken, dann, weil sie warten.</p><p>Nach dem F�rben sieht Denise aus wie frisch der <emphasis>Gala</emphasis> entsprungen, und sie h�lt den Kopf schr�g und macht einen Schmollmund. Dann zieht sie dem Spiegel eine Modelgrimasse, ein poppiges Grinsen mit herausgestreckter Zunge. George muss lachen, klatscht in die H�nde und sagt: �Du bist ein Star, mein Schatz.�</p><p>*</p><p>Er wollte schon gehen, aber Hermann hat ihn fast gen�tigt. Jetzt sitzen sie da und kauen Couscous. Cathrin ist inzwischen Veganerin, zwar nicht dogmatisch, aber doch so, dass gerade, so die offizielle Version, nichts anderes im Haus war. Das Couscous ist mit Erbsen und anderem kleinem Gem�se durchsetzt, und Anton kommt sich vor wie ein wiederk�uendes Tier, das keine Z�hne, sondern eine Kauleiste im Mund tr�gt. Cathrin m�mmelt den Brei in kleinen H�ppchen.</p><p>Es scheint ein stiller Kampf um Hermann entbrannt zu sein. Zwar setzt sich Cathrin vordergr�ndig f�r Anton ein. Doch er kennt sie seit Jahren, ihren defensiven Widerstand, die Krallen, die sie ausf�hrt, wenn ihr Reich in Gefahr ist. Sie hegt, seit dem Ausrutscher, ein gesundes Misstrauen gegen Anton und sieht sich inzwischen in einem Ma�e best�tigt, dass es f�r Misstrauen eigentlich schon wieder keinen Grund mehr gibt. Das Versagen ist offensichtlich, Mitleid angebracht. Und dennoch wei� sie, Anton hat das �ltere Recht, die Freundschaft mit Hermann geht weit zur�ck, auch wenn sie diesen Sachverhalt niemals offen ansprechen w�rde. Das w�re albern. Eine Freundschaft ist keine Beziehung.</p><p>Der Ausrutscher stopft ihr seit je das nerv�se M�ulchen. Anton wei� nicht, ob Hermann wei�, dass Cathrin und Anton nach der Geburtstagsparty eines Repetitors, auf der Anton ein letztes Mal mit seiner Band aufgetreten war, miteinander abgest�rzt sind, auf klassische Weise, klein und schmutzig. Die Verschwiegenheitsklausel trat sofort nach den Orgasmen in Kraft, und Cathrin hat seitdem, und wie lange ist das her, Jahrzehnte ist das her, kein vern�nftiges Wort mehr mit Anton gewechselt. Seine Andersartigkeit, jetzt eine Katastrophe, mag damals noch verwegen gewirkt haben: ein <emphasis>dirty young man</emphasis> zur schnellen Projektion fl�chtiger Gef�hle, der etwas Tier�hnliches bekam, sobald er trank, der Abenteuer jenseits der Paragraphen versprach, und sei es nur f�r zehn Minuten. Anton hatte sich diese Wirkung bisweilen zunutze gemacht. Dann nahm die Verwahrlosung �berhand. Und seine ambitionierte Sch�lerband, die bereits zur hobbym��ig dahinvegetierenden Studentenband geworden war, inzwischen fast nur noch Cover spielte und l�ngst nicht mehr auf einen Plattendeal hoffte, schlief ohne Verabredung ein. Die einzelnen Mitglieder gingen ihrer Wege, und Anton w�hlte den abgelegensten Pfad.</p><p>Er sieht Cathrin an, versucht, sich zu erinnern. Es kommen nur einzelne Bilder, die kleinen, festen Br�ste, die Narbe dazwischen, die geschlossenen Augen und der H�hepunkt, wie so oft, beim Reiten. Ansonsten wei� er nichts mehr. Da ist nichts. Vielleicht war da nie etwas. Sein Scho� ist taub und kalt, und wom�glich war er das schon immer.</p><empty-line/><p>�Du h�rst ihm gar nicht richtig zu�, sagt Cathrin und nippt am Wein.</p><p>�Nat�rlich h�re ich ihm zu�, sagt Hermann und schabt seinen Couscousrest zu einem kleinen Haufen zusammen.</p><p>�Du beschwichtigst immer nur und denkst, das reicht�, sagt Cathrin.</p><p>�Leute, ihr h�rt mir offensichtlich beide zu�, sagt Anton und merkt sofort, dass er gar nicht gefragt ist.</p><p>�Du redest �ber den Prozess, als sei er schon gewonnen. Dabei sehe ich das nicht. Das Gutachten scheint zu Ungunsten von Anton ausgefallen zu sein. Und der Richter, der Richter ist was, Anton?�</p><p>�Ein dumpfer Schreberg�rtner�, sagt Anton.</p><p>�Genau. Und nur ein minimaler Prozentsatz schafft es �berhaupt, die eigene Gesch�ftsunf�higkeit nachzuweisen. Und du tust so, als w�re alles gut, als w�rde ihn das nicht noch mehr hineinreiten�, sagt Cathrin.</p><p>�Wenn nicht er, wer dann�, sagt Hermann.</p><p>�Er sch�tzt doch nicht einmal seine Situation richtig ein�, sagt Cathrin.</p><p>�Doch, tue ich�, sagt Anton. �Tue ich.�</p><p>�Ich sehe das nicht�, sagt Cathrin. �Ich sehe das einfach nicht.�</p><p>Nach dem Essen probiert auch Anton einen Schluck Wein, den ersten seit Wochen. Er schmeckt s�uerlich und gut, eine Sp�tlese der S�nde. Sein Blick streift das B�cherregal, die alten Dostojewskis aus Hermanns Studienzeiten stehen dort, samt Neu�bersetzungen, aus <emphasis>Schuld und S�hne</emphasis> wurde <emphasis>Verbrechen und Strafe</emphasis>, genau, so war das, erinnert er sich. Aus Mord wurde Kredit, aus Trag�die Farce, aus Raskolnikow Anton, denkt Anton und ist zufrieden mit diesem Gedanken, der aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Aus einer Zeit, in der er noch der Illusion unterlag, eigene, spannende Gedanken zu denken. Wo Verbrechen noch Schuld nach sich zog, wo Schicksal nicht einfach nur B�rokratie bedeutete. Er seufzt.</p><p>Was seine Pl�ne seien, fragt Cathrin, und Anton sagt, dass er erst einmal den Prozess abwarten wolle.</p><p>Hermann findet das nur vern�nftig. �Wir sind dabei�, sagt er, �wir lassen dich nicht im Stich.�</p><p>�Wessen Idee war das eigentlich?�, fragt Cathrin.</p><p>Anton und Hermann schweigen, als w�rden sie es nicht wissen.</p><p>�Anton�, sagt Cathrin schlie�lich, und Anton wei�, was jetzt kommt: der Riegel.</p><p>�Anton, wir haben dir geholfen, die Prozesskostenbeihilfe zu beantragen, wir vertreten dich vor Gericht, obwohl ich von Anfang an dagegen war. Ich bin auch jetzt mit an Bord, ich lasse dich nicht im Stich. Aber was wir nicht machen k�nnen, ist, dich ganz aus der Schei�e zu hieven. Wenn wir den Prozess verlieren, k�nnen wir nicht zahlen. Ich sch�tze dich sehr, aber das k�nnen wir nicht. Wir haben selbst Schulden, und nicht zu knapp. Das hier�, und sie macht eine Handbewegung, die das ganze Haus meint, �das hier sind alles Schulden. Das sind alles Schulden.�</p><p>�Seit wann sagst du eigentlich alles zweimal�, platzt Hermann der Kragen.</p><p>�Seit du alles erst verstehst, wenn man es dir zweimal sagt�, kontert Cathrin.</p><p>�Leute�, sagt Anton.</p><p>�Das ist ein Fass ohne Boden�, sagt Cathrin. �Es geht auch um Verantwortlichkeiten.�</p><p>�Das hat der Gutachter auch gesagt�, sagt Anton.</p><p>�Nat�rlich geht es auch um Verantwortlichkeiten�, sagt Hermann, �aber muss man ihm die jetzt an die Stirn nageln?�</p><p>�Ich wei߻, sagt Anton, �der Wille zur R�ckkehr in die Gesellschaft muss von mir kommen, das wei� ich.�</p><p>�Da kann dir keiner helfen�, sagt Cathrin, �es tut mir leid, ich muss da so strikt reden.�</p><p>�Aber seine Schulden mit unseren zu vergleichen, ist doch grotesk�, sagt Hermann.</p><p>�Nat�rlich ist es das�, sagt Cathrin, �ich vergleiche auch gar nicht, ich stelle nur Fakten nebeneinander.�</p><p>�Nat�rlich vergleichst du, und du wei�t, dass unsere Schulden nur negativer Reichtum sind.�</p><p>�Negativer Reichtum�, spottet Cathrin, �und was ist dann positive Armut?�</p><p>Peinliches Schweigen.</p><p>�Die sitzt mit am Tisch�, sagt Hermann. �Und jetzt z�gle deine Zunge.�</p><empty-line/><p>Er wollte schon gehen, aber Cathrin hat ihn fast gen�tigt. Sie hat das G�stebett hergerichtet, Anton dabei einen unsicheren Blick zugeworfen und es nach der zu harten Diskussion nicht zulassen wollen, dass er noch den Heimweg antreten muss. Schlechtes Gewissen, vielleicht. Ihr voreiliges Schandmaul mit den d�nnen Lippen. Sie sitzen bei einem letzten Schluck Wein zusammen, und Anton ist wieder ins Gespr�ch eingebunden, obwohl er nichts mehr zu sagen hat. Er <emphasis>liebt</emphasis> seinen Anzug, den er den ganzen Abend schon tr�gt. In der Spiegelung der Terrassent�r sieht er sich sitzen, eine skurrile Mischung aus Eleganz und Verkommenheit. Dazu sirrt Jazz aus edlen Boxen.</p><p>Als Cathrin kurz auf der Toilette ist, steckt Hermann Anton zweihundert Euro zu.</p><p>�Echt?�, fl�stert Anton.</p><p>Hermann winkt nur ab und legt den Finger an die Lippen, woraufhin Anton das Geld stillschweigend einsteckt. Hermann macht eine Schreibbewegung, er notiere schon mit. Ratlos streckt Anton den Daumen nach oben. Sie wissen beide, dass er sich nachher still aus dem Staub machen wird.</p><p>Als Cathrin zur�ckkommt, schl�gt Hermann vor, als Absacker noch einen Scotch zu nehmen. Cathrin stutzt, ihr Blick fragt Muss-das-sein, aber ihr Mund sagt: �Warum nicht?� Sie will die beiden wohl auch nicht zu lange alleine lassen, schon gar nicht alkoholisiert. Wer wei�, was da zur Sprache k�me.</p><p>Anton f�hlt sich wie angeleimt in seinem Sessel, aber auf angenehme Weise. Er l�sst es alles geschehen, die Worte, das Geld, den Scotch, und die Ratlosigkeit verfliegt f�r einen Augenblick und weicht der altbekannten, so geliebten wie fatalen Gleichg�ltigkeit.</p><p>*</p><p>Schlampenbashing galore. Heike und Martina sind zu Besuch, und zu dritt zerrei�en sie sich das Maul �ber die M�chtegernmodels, die sich ihrerseits das Maul �ber Marie zerrei�en. Marie ist dieses Jahr die Kandidatin mit dem h�chsten Aufmerksamkeitspotenzial, diejenige, die nicht gewinnen, aber im Ged�chtnis haftenbleiben wird. Sie fl�zen sich auf dem Sofa, beiderseits des Bildschirms, und l�stern, was das Zeug h�lt.</p><p>�Marie ist eine Schlampe, klar, wenn die mal stirbt, braucht�s einen dreieckigen Sarg�, sagt Heike und macht zur Erkl�rung die Beine breit. Martina und Denise prusten los.</p><p>�Aber wie die anderen Bitches da jetzt abgehen, geht auch auf keine Kuhhaut�, wendet Martina ein und lutscht eine saure Zunge.</p><p>�Ich bin f�r Tessa, die ist geil�, sagt Denise, �die wird noch ihren Auftritt haben, glaubt mir.�</p><p>Nach einem Schnitt, in dem der sexy Coach seine Expertise mitteilt, staksen die M�chtegernmodels schon wieder �ber den Catwalk, ihren kantigen Beckenknochen hinterher.</p><p>Denise genie�t jede Erniedrigung, der sie nicht selbst ausgesetzt ist. Sie w�re gern dort, auf der anderen Seite. Gleichzeitig wei� sie, dass sie diesem Druck keinen Moment lang standhalten k�nnte und ihre Schadenfreude fehl am Platz ist. Und doch steigt Trotz in ihr hoch: Warum nicht h�misch sein? Zum Ausgleich, dass sie nicht dort ist, darf sie so schadenfroh sein, wie sie will. Wer in die �ffentlichkeit geht, muss auch einstecken k�nnen. Da wird ihr pl�tzlich hei�, und sie sieht sich als Thumbnail. In welche �ffentlichkeit hat sie sich hineinbegeben?</p><p>�Hat Gina-Lisa nicht vor kurzem einen Porno gedreht?�, fragt Heike.</p><p>�Nee, die wurde beim Sex gefilmt und dann geleakt.�</p><p>�Ge-was?�</p><p>�Ins Internet gestellt.�</p><p>�Ahso.�</p><p>Denise wei� nicht, ob dies als Stichwort gemeint ist, auf das sie reagieren soll. Sie traut sich nicht, ihre Freundinnen anzusehen. Wissen sie etwas? Wollen sie ihr das Gest�ndnis erleichtern? In ihrem R�cken piekst es. Sie vertieft sich in die Werbung und sagt nichts. Da springt Martina unverhofft ein und er�ffnet den anderen die gro�e Neuigkeit.</p><empty-line/><p>Der Fernseher ist auf stumm gestellt. Gerade sah sich Denise noch auf dem Pornotablett, jetzt ist sie pl�tzlich Expertin f�r Schwangerschaften. Sie will weder zu- noch abraten.</p><p>�Du wirst schon wissen, was du willst�, sagt sie. Sie will sich gar nicht erinnern, wie es bei ihr war, aber Martina dr�ngt sie dazu. Denise antwortet mit Gegenfragen, wieso haben sie nicht verh�tet, wieso denn dieser alte Technospacken, ist doch klar, dass der immer nur auf Droge ist, <emphasis>Push and pull</emphasis> ein Leben lang. Gleichzeitig hat sie Bilder von sich im Kopf, wie sie nur noch heulte auf dem Wochenbett, das Kind ein Alien im Arm, der Vater ein Loser vor dem Herrn.</p><p>�Ist das Sperma eigentlich kontaminiert bei so Druggies?�, will Martina wissen und muss lachen, auch aus Stolz �ber das Wort �kontaminiert�.</p><p>�Keine Ahnung�, sagt Denise. Sie wei� es wirklich nicht.</p><p>�Googeln hilft immer�, schl�gt Heike vor und z�ckt ihr Smartphone, und Denise denkt, wir sind dumm, so dumm, br�uchte man einen F�hrerschein f�r Kinder, sie h�tten ihn schon zehnmal eingezogen.</p><p>�Hat Marc eigentlich Drogen genommen damals�, will Heike wissen.</p><p>�Wieso�, fragt Denise.</p><p>�Nur so�, sagt Heike.</p><p>�Nur so gibt es nicht�, sagt Denise. Es ist klar, es geht um Linda.</p><p>�K�nnte ja sein�, sagt Heike.</p><p>�Du schleppst sie halt die ganze Zeit von Arzt zu Arzt�, wirft Martina ein, �ich verstehe gar nicht, warum. Mir kommt sie eigentlich ganz normal vor. Was soll das denn f�r eine Krankheit sein?�</p><p>Denise kocht innerlich, in ihr hallt die ewige Frage ihrer Mutter nach: <emphasis>Ist sie nun behindert oder nicht?</emphasis> Sie stellt den Ton wieder an.</p><p>�Es ist keine Krankheit. Sie hat Wahrnehmungsst�rungen�, sagt Denise, �sie sieht den Raum nicht so wie wir.�</p><p>�Gab�s fr�her nicht, genau wie dieses ADHS�, murmelt Heike.</p><p>�Meint ihr vielleicht, ich find das schick?�, zischt Denise.</p><p>�Nein, nat�rlich nicht�, sagt Martina.</p><p>�Wer wei߻, sagt Heike.</p><p>Wieder kommt Werbung, lauter gepegelt als die eigentliche Sendung, und schreit den drei M�dchen ihre Sehns�chte zu: glatte Haut, beste Di�t, ab in den Urlaub.</p><p>�Wei�t du was�, sagt Denise, �treib�s ab. Treib�s einfach ab. Dann musst du dich sp�ter nicht mit solchen Schei�fragen herumschlagen.�</p><empty-line/><p>Als die Freundinnen weg sind, liegt die Emp�rung noch immer in der Luft. Aber Denise f�hlt sich befreit. Was sind schon Freundinnen wert, die solche Fragen stellen. Man sieht doch, wie die Menschen miteinander umgehen, hier auf diesem Bildschirm, genau hier, wo Natascha und Tessa sich pl�tzlich mit Marie verb�nden und so tun, als sei nie auch nur irgendwas gewesen.</p><p>*</p><p>Aus einem Abfalleimer tropft Mayonnaise wie Eiter aus der ruhelosen Wunde. Anton ist aus dem saubersten Bett seit Jahren gefl�chtet, steht nun in der U-Bahn-Station und starrt den M�ll an. Er lag schon in seiner ewigen Embryonalstellung im G�stebett und wartete auf den Schlaf, aber der stellte sich nicht ein, und bevor er noch l�nger auf das Fr�hst�ck mit seinen verkaterten Ersatzeltern warten w�rde, stand er lieber mit der Morgend�mmerung auf und machte sich auf den Weg. Denn bei Hermann und Cathrin w�rden sich seine Probleme nicht l�sen. Aber wo? Und sind die Probleme �berhaupt individuierbar? Oder ist nicht vielmehr Anton selbst ein einziges Problem, das nicht mehr aufzudr�seln ist? Ein Problem im Anzug, immerhin. Er sieht sich im Fenster des herrenlosen Aufsichtsh�uschens und nickt anerkennend. Bald kommt die erste U-Bahn, und die ersten Werkt�tigen werden drin d�sen. Er wird sie sehen, und sie ihn, und es wird nichts bedeuten. Er wird in Richtung Heim fahren, er wird sich in sein Zimmer schleichen, die Unordnung sehen, die Mahnungen und Drohungen. Es wird sich nichts ge�ndert haben.</p><p>Und doch, das gestrige Gespr�ch, dem er mehr beiwohnte, als dass er daran teilnahm, das Gespr�ch zwischen Hermann und Cathrin, es hat ihn angestachelt, hat seinen Reststolz geweckt. Vielleicht wird er es ihnen allen zeigen, den Rechtsanw�lten dieser Stadt, den Cathrins dieser Welt. Das k�nnte doch immer noch machbar sein, oder? Theoretisch, denkt er und f�hlt sich kurz wie ein Sportreporter, theoretisch geht hier noch einiges, meine Damen und Herren. Und vor allem, wird ihm kurz bewusst, trifft die Urtatsache noch immer zu: Er lebt. Ja, er lebt noch. Das ist l�ngst nicht mehr selbstverst�ndlich. Alles ist m�glich, denn er lebt noch. Das l�sst ihn kurz aufatmen. Anton steht vor einer leeren Werbefl�che und malt Phantasiegesichter und Traumstr�nde hinein. Er hat einen Anzug. Er hat ein paar Tage. Und er will endlich seine W�rde zur�ck.</p></section><section><title><p><strong>Zweites Kapitel</strong></p></title><p>Anton ist eigentlich schon Vergangenheit: So sah er sich in den letzten Wochen, so hatte er sich innerlich l�ngst zu den Akten gelegt. Ein Untoter streift durch die Stadt.</p><p>Der Entschluss zum Selbstmord begleitet ihn nun schon anderthalb Jahre. Er hat ihn nur noch nicht umgesetzt. Ehemals nahen Menschen beschreibt er die Lage als weniger aussichtslos, als sie in Wahrheit ist, behauptet, er habe es verpasst, sich umzubringen, und m�sse nun eben langsam wieder ins Leben zur�ckfinden. Solche Aussagen werden abgenickt und unterst�tzt. Anton aber hat den Schritt ins Nichts nur immer weiter hinausgez�gert. Allein die Wahl der Methode stellt ihn vor gewaltige Fragen, die einen Entscheidungsschwachen nur l�hmen k�nnen. Zum Erschie�en braucht man eine Waffe. Springen k�nnte Rollstuhl bedeuten, und welches Geb�ude ist schon geeignet und auch noch betretbar? Vom Mut ganz zu schweigen. Und will man sich denn so wegwerfen, zum Fleischhaufen werden? Zum Ertrinken schwimmt er zu gut, bildet er sich ein. �berdosen hat er schon hinter sich, dreimal Tabletten, einmal h�tte vermutlich noch eine halbe Flasche Wodka obendrauf das gew�nschte Ergebnis gezeitigt, aber wer kann da schon sicher sein. Seine Leber sei extrem belastbar, wurde von Medizinerseite gewitzelt. Als seinen Favoriten hatte er schlie�lich das �atypische Erh�ngen� auserkoren, Erh�ngen mit Bodenkontakt, faktisch die typische Variante. Er hatte ein Scoutingseil in sein Heimzimmer geschmuggelt und an der T�rklinke festgemacht, dann eine Art Henkersknoten ins Seil gekn�pft und sich schlie�lich langsam in die Schlaufe sinken lassen. Der Schmerz am Hals hielt sich in Grenzen, der Blutdruck im Kopf stieg sofort an, aber keine Spur von der Ohnmacht, die diversen Quellen zufolge doch nach etwa zwanzig Sekunden eintreten sollte. Strangmarken am Hals und geplatzte �derchen im Gesicht wollte er vermeiden. Falls es misslang, sollte nichts sichtbar sein. So gr��te das Seil eine Woche lang an seiner T�r, und alle zwei Tage h�ngte er sich versuchsweise hinein, mal mehr, mal weniger todesbereit. Jetzt, jetzt, <emphasis>jetzt</emphasis>, dachte er dann, es klappt, ich gehe jetzt. Nichts passierte. Eine Zigarette nach jedem Versuch und weitere Recherche im unergiebigen Internet. Dann hatte er das Seil vergessen, nicht mehr wahrgenommen. Als eine kurze Aff�re einmal bei ihm �bernachten wollte, hatte er es deshalb vers�umt, das traurig herabh�ngende Seil von der T�r zu nehmen, und sie brach bei seinem Anblick in Tr�nen aus und beschimpfte ihn wild. Er wusste nichts zu sagen und nahm sie in den Arm, um sie zu tr�sten.</p><p>In seinen D�mmertr�umen wird er entf�hrt, enthauptet, von fremder Hand erstickt. Eine Lawine nimmt ihn mit, ein Samurai taucht aus dem Nichts auf und vollbringt ansatzlos sein Meisterwerk. Geisterfahrer rasen Amok und radieren ihn zuf�llig aus. Er will entfernt, abgeschafft werden, er will es aber nicht selber tun. Passiv sterben will er, nicht sich aktiv t�ten. Der Gewaltakt gegen sich selbst hat etwas Unw�rdiges, Reste einer metaphysischen Ethik strahlen aus irgendeiner versch�tteten Vergangenheit her�ber, und immer die zuk�nftigen Bilder von ihm als Selbstm�rder, dessen Leben also sinnlos war in den K�pfen der anderen, die ihm doch eigentlich herzlich egal sein k�nnten. Ein Gerinnsel m�ge in seinem Kopf aufplatzen, bittet er, ein Herzinfarkt ihn zu Fall bringen. Irgendetwas. Bitte.</p><p>Aber diese Sinnlosigkeit, diese Sinnlosigkeit, die der Selbstmord offenbart, das nachtr�gliche Eingest�ndnis, es war alles nichts! Das Leben l�sst sich nur r�ckw�rts verstehen, sagte jemand und ahnte kaum, was f�r eine Spitze er da gegen die Suizidenten richtete. Denn es ist nicht die Addition guter oder schlechter Augenblicke, die als Summe ein gelungenes oder nicht gelungenes Leben ausmachen, sondern eine Dramaturgie, eine Erz�hlung, die schlie�lich gut ausgehen soll, oder jedenfalls nicht schlecht. Wer da aufgibt und sich Gewalt antut, verwirkt alles Bisherige mit einem Strich.</p><p>�berdies glaubt Anton, dass er wohl in einen ewigen D�mmer fallen w�rde, wenn er es denn versuchte. Bei ihm w�rde selbst der Selbstmord schiefgehen. Und dann, er hat das als der Schlafexperte, der er ist, schon oft durchgespielt, s��e er behindert und fast hirntot in einem Rollstuhl, der von anderen H�nden bewegt werden m�sste, w�re in einer Art pr�natalem Zustand gefangen, wie unter Wasser, wo Formen und Farben verschwimmen, einzelne Worte auftauchen und unverstanden wieder verklingen, versuppen, verrauschen und auf den Grund niedersinken. Ewige Unm�ndigkeit, verlorenes Bewusstsein und keine Chance, daran etwas zu �ndern.</p><empty-line/><p>Hermanns Rasierwasser d�nstet noch nach, als Anton das Wohnheim verl�sst, wo er kurz geschlafen hat. Sonja hat ihm eine Adressliste mitgegeben, die er in den �bern�chsten M�lleimer wirft. So ist allen geholfen, denkt er. Dann kehrt er um und fischt den Zettel wieder heraus. Sonja hat ihn belustigt auf den Anzug angesprochen, und er hat geantwortet: �Keine Atempause, Geschichte wird gemacht.� Sonja kannte ihren Einsatz nicht, also f�gte er noch hinzu: �Es geht voran.� Worauf sie in ein halblautes Glucksen ausbrach.</p><p>Eine Wiese vor ihm ist erdbleich, der Spielplatz daneben karg und seelenlos. Das Schaukelpferd steht unbewegt, sein Kopf scheint angeschimmelt. Anton stapft den Gehweg hinunter, an den leeren Balkonen vorbei, die ihm bekannt sind. Kein Mensch ist zu sehen, nur fahle Autos. Er entscheidet sich, nach rechts zu gehen. Seine Beine eilen ihm voraus. Woher kommt die neue Kraft, die er in sich sp�rt? Vom Leben selbst, erinnert er sich. Er ist noch hier, gegen alle Wahrscheinlichkeiten, gegen alle Widerst�nde. Die Urtatsache besteht. Diese Erkenntnis, die eigentlich keine Erkenntnis ist, sondern Evidenz, welche einem schlagartig einleuchtet, konnte ihm der Schlaf, dieser falsche Freund und Allesr�uber, nicht rauben. Er lebt. Und w�hrend die Schlachtkarossen der Firmen Daimler und BMW an ihm vorbeidonnern auf der irren Hauptstra�e, von Deal zu Deal und zur�ck, erinnert Anton sich an den Satz eines ehemaligen Freundes, den dieser wiederum vom Gro�vater eines Freundesfreundes hatte, und der Satz, ein Thekensatz, kommt ihm in seiner trotzigen Lakonik und Abgekl�rtheit so stimmig vor wie nie: <emphasis>Leben ist �berall nur Leben.</emphasis></p><p>Und wie die Reaktionen der Leute sich ver�ndert haben! Er wird wieder gesehen. Blicke bleiben an ihm h�ngen und wissen nicht recht, was mit der Erscheinung anzufangen ist. Sie stellen stumme Fragen und suchen Antworten in den Augen der anderen. Ist der jetzt seltsam oder souver�n? Oder beides? Es war ihm gar nicht recht bewusst gewesen, aber jetzt, wo er wieder sichtbar ist, versteht er erst, wie sehr er in den letzten Monaten oder gar Jahren ignoriert wurde, ja verschwunden war. Und genie�t diese unerwartete Wiederauferstehung, solange sie anh�lt.</p><empty-line/><p>T�r auf, T�r zu, ein grauer Teppich d�mpft die Gespr�che, das Surren der Computer und Deckenleuchten begr��t den Kunden, alle Zeichen stehen auf Betriebsamkeit. Schnell orientiert sich der Kunde, dort ist das Empfangsdesk, eine kurze Schlange davor, nein, h�rt er sich dann sagen, einen Termin habe er nicht, aber Wartezeit in rauen Mengen. Schon sitzt er in der Lounge und kann Gummib�rchen kauen und Argumente �berdenken. Eigentlich ein Witz, denn er wei�, hier wird f�r ihn nichts zu holen sein. Aber versucht haben will er es.</p><p>Zehn Minuten sp�ter sitzt ihm die Beraterin gegen�ber. Warum ein neues Konto?</p><p>Er sei nicht zufrieden mit dem alten Institut, sei auch, ja, in Schwierigkeiten geraten, das liege an einer etwas wilden Phase in seinem Leben, die man nun aber als �berwunden ansehen k�nne.</p><p>Die Beraterin mustert ihn kurz und l�chelt verst�ndnisvoll und irgendwie sozial, ganz so, wie es dem Image der Bank entspricht. Mit seinem Ausweis auf der Tastatur checkt sie seine Kreditw�rdigkeit. Ihre Gesichtsz�ge verh�rten sich f�r einen Augenblick, wom�glich gegen ihren Willen.</p><p>Und er, also, er brauche ein Konto mit Kreditrahmen, es gehe hier um dreitausend Euro, mehr nicht, wirft Anton, der Kunde, ein und wei� sich auf verlorenem Posten.</p><p>Die Beraterin nickt. Ein Guthabenkonto sei m�glich, sagt sie sanft. Ein Kredit momentan leider nicht, seine Schufaeintr�ge spr�chen dagegen.</p><p>Nat�rlich, das wisse er, sagt Anton und schnauft. Aber lie�e sich nicht vielleicht dennoch etwas machen? Es k�nne doch nicht angehen, dass er jahrelang ein guter, ehrlicher B�rger war, der alle seine Steuern und Rechnungen gezahlt hat, um nun wegen dreitausend Euro aus dem System gekegelt zu werden, einfach so. Das k�nne doch nicht angehen!</p><p>So dramatisch w�rde sie es nicht darstellen, bemerkt die Beraterin, aber ein Umschichten von Schulden sei eben nicht vorgesehen, zumal die Schulden dadurch ja nicht verschwinden, sondern sogar noch wachsen w�rden. Wie es denn zu dieser misslichen Lage gekommen sei?</p><p>Ja, sagt Anton, das sei eine lange Geschichte, das habe mit seelischen Zust�nden zu tun und mit Dingen, die jetzt zwischen den St�hlen hier nicht so einfach vermittelbar seien, aber ob sie sp�ter Zeit habe, nach dem Dienst? Er w�rde ihr gerne alles genau erz�hlen.</p><p>Die Bearbeiterin muss schmunzeln und winkt ab. Sie erinnert ihn an eine Bankangestellte in London, die ihm ihr eigenes Geld leihen wollte, nicht in der Bank, aber sp�ter im Hyde Park. Er war an den Schalter gegangen und hatte Geld von seinem Konto abheben wollen, da der Automat ihm nichts mehr gab, nachdem er in einer Clubnacht irgendeinen Verf�gungsrahmen gesprengt hatte. �You have been a bad boy, a bad boy!�, hatte die Engl�nderin zweideutig und fast schon lasziv gesagt, ganz so, als wollte sie sp�ter noch Nutzen aus dieser seiner <emphasis>badness</emphasis> ziehen.</p><p>Sp�ter war er, als er auf sie wartete, im Hyde Park eingeschlafen und verloren gewesen wie nie. Penner hatten ihm helfen wollen. Er hielt sie f�r verkleidete Polizisten.</p><p>�Ja, dann das Guthabenkonto, bitte�, sagt Anton und schmunzelt ebenfalls, um sich keine Bl��e zu geben.</p><p>*</p><p>Es klingelt und klopft. Denise steht da und will nicht aufmachen. Das Klopfen steigert sich zum H�mmern. Der Fernseher hat sie gewiss schon verraten, denkt sie und wei� nicht, ob es falsch oder richtig war, den Ton abzustellen. Durch den Spion zu lugen, traut sie sich nicht. Es klingelt wieder. Der Mann vor der T�r, denn es kann nur ein Mann sein, wird nicht weggehen, das ist klar. Denise ist panisch. Es klopft erneut. Am anderen Ende der Wohnung wacht Linda auf und schreit nach ihrer Mutter. Es h�mmert, und jemand ruft Denisens Nachnamen. Okay, sagt sie sich, schon gut, ruft �Moment!� in Richtung T�r und �Es ist nichts, S��e!� in Richtung Tochter, um dann h�rbar den kurzen Flur hinabzustampfen und Energie und Willenskraft durch die Dielen zu schicken. Durch den Spion sieht sie, dass es ihr Nachbar von unten ist, dessen Namen sie nicht einmal kennt. Fehlalarm. Wobei sie nicht w�sste, wie ein Alarm ausgesehen h�tte.</p><p>Wasser komme durch die Decke, nuschelt der Nachbar aufgeregt und starrt sie durch seine �berdimensionierte Brille an. �Na, im Bad!�</p><p>Zusammen eilen sie durch den Flur, w�hrend der Nachbar sich entschuldigt, dass er Denise bestimmt nicht st�ren wollte, aber wo es tropfe, tropfe es nun einmal. Im Bad ist nichts zu sehen. Ja, meint er, aber die Dusche k�nne dennoch verstopft sein, das Auffangbecken �berlaufen, man sehe das dann nicht, und Denise solle doch einmal mit ihm nach unten kommen, sich die Bescherung ansehen. Im Treppenhaus �chzt der Nachbar bei jedem zweiten Schritt, murmelt etwas von R�cken und Bandscheibe, und Denise scheint es, als w�rde sie ihm jetzt schon viel zu nahe sein. Sie will nichts �ber ihn wissen. Seine Wohnung sieht nur halb eingerichtet aus, obwohl er schon l�nger hier wohnt als sie, ein paar Kartons mit Kabeln und Kleiderb�geln, eine verdreckte Schreibtischplatte und ein Sofa von Ikea, die Gl�hbirnen dar�ber nackt, wie es vielleicht bei Studenten schick ist. Im Bad steht ein W�schest�nder, der offensichtlich auch als Ablage f�r dreckige Kleider herh�lt. Die gelbliche, n�ssende Stelle an der Decke ist nicht zu �bersehen, und Denise hat sofort ein schlechtes Gewissen. Der Nachbar wendet sich ihr zu und sieht sie an, murmelt etwas von Hausverwaltung und Klempner, aber sein Blick hat etwas seltsam Schamloses. Kaum einen Meter entfernt, fixiert er Denise, sie merkt es deutlich und kann seinen Blick nicht erwidern, starrt den nassen Fleck an der Decke an und hasst es, ihren Hals dabei freizugeben. Um ihn zu bedecken, schwenkt sie den Kopf in einer unnat�rlichen Bewegung nach unten und sieht auf den siffigen Fliesenboden, wird sich dann ihres merkw�rdigen Verhaltens bewusst und blickt ihm mit einem Ruck wieder in die Augen. Der Nachbar hebt eine Augenbraue, als h�tte er das mal in einem Film gesehen und dann vor dem Spiegel ge�bt, und Denise kommt sich enttarnt vor.</p><p>Er ist einer von ihnen, denkt sie, er kennt mich von dort. Wo steht sein Computer? Wo sieht er mich, und wie oft? Hat er den Fleck am Ende selbst an die Decke gespachtelt?</p><p>Sie k�mmere sich drum, verspricht sie sch�chtern und will gehen. Der Nachbar taumelt ihr hinterher und bemerkt, er wolle sie ja nicht bedr�ngen, aber es m�sse schnell etwas geschehen, damit der Schaden nicht noch gr��er werde, schnell. An der T�r nickt sie ihm zu, und er nickt zur�ck. Sein schmieriges Grinsen l�sst sie fast ausspucken.</p><empty-line/><p>Ihr Vater sieht inzwischen aus wie ein halber Zigeuner. Die Haut ist vom Nikotin noch lederner geworden, die Falten und Runzeln haben Inzucht getrieben, die Augen sind schon fast zugewachsen vom st�ndigen Blinzeln. Er seufzt und setzt sich auf einen der Kneipenst�hle, die er seiner Tochter geschenkt hat, nickt, nimmt einen Schluck Bier, raucht und schnauft. Nach drei weiteren Schlucken geht er mit Werkzeugkasten, Bierflasche und Kippe im Mund in Richtung Bad und verschwindet dort f�r zehn Minuten. Er will ungest�rt sein, signalisiert die geschlossene T�r. Es klirrt und rumpelt.</p><p>Nach getaner Arbeit wird das zweite Bier schon schneller gekippt, und die Augen des Vaters �ffnen sich etwas mehr. Die inzwischen vierte Zigarette glimmt verdrie�lich im Aschenbecher. Denise kann nichts dagegen sagen, weil er ihr geholfen hat. Er hat die Sache in Ordnung gebracht, nur Haare im Abfluss, sagt er, um den Rest wird sich die Hausverwaltung k�mmern m�ssen. Er schnauft heftig, fast h�rt man die Polypen, die ihm das Atmen erschweren.</p><p>Als sie das Schweigen bricht und ihn fragt, wie es ihm geht, winkt er ab und deutet auf sein Knie: kaputt. Die Flohm�rkte m�ssen derzeit ohne ihn stattfinden. Er ist gelernter Klempner, hat den Beruf aber schon lange Zeit an den Nagel geh�ngt und h�lt sich seit gut zehn Jahren als Tr�dler �ber Wasser. In seiner Wohnung und den Kellerverschl�gen, die er besetzt h�lt, stapeln sich die Kisten und M�belst�cke, Ramsch aus Wohnungsaufl�sungen, der zu Geld gemacht wird, wo es nur geht. Gerade aber geht es nicht. Seit drei Wochen geht es nicht. Das Knie rebelliert. Es will nicht mehr.</p><p>Denise ist sich nicht sicher, ob es inzwischen nicht eine Art fixe Idee ist, wenn sie die Blicke der M�nner auf Seltsamkeiten und Unregelm��igkeiten abscannt. Jetzt sogar den ihres Vaters. Sie ist alarmiert. Das kann nicht sein, und was nicht sein kann, sollte sie nicht belasten. Es ist absurd, ihrem Vater dieses Wissen zu unterstellen. Und doch tut sie es schon automatisch, sie blickt dem Gegen�ber vordergr�ndig in die Augen, um das Gespr�ch aufrechtzuerhalten, aber in Wahrheit sucht sie hinter der Oberfl�che eine zweite Schicht, eine geheime, versaute, s�ndenkundige Ebene, die sich in kleinen Blinzeleien und durchdringenden Blicken verr�t, Erinnerungsflashs, vielleicht an ihre gespielten Orgasmen vor der Kamera. Sie glaubt fest, dass ihr Vater nicht wei�, was sie dort im Internet treibt. Nein, ihr Vater hat gewiss keinen blassen Schimmer. Und doch kann sie all die Symptome, die sie sonst so sicher sein lassen, auch bei ihm finden, die Fahrigkeit, die pl�tzlich stechenden Blicke, die Geilheit, die Verachtung. Also muss sie verr�ckt sein, denkt sie, oder auf dem Weg dahin. Letztendlich aber kann sie nichts ausschlie�en, gar nichts, alles ist m�glich, weil alles �ffentlich ist, es liegt da wie ein zigmal abgelichteter Leichnam, und pl�tzlich f�hlt sich Denise gefangen in dieser K�che, mit diesem Vater, dessen Geilheit der Grund f�r ihre Existenz ist und dessen Geilheit sie genau jetzt bedr�ngt. Sie schl�gt hektisch vor, in die Kneipe nach unten zu gehen, mit dem Babyphon, denn sie wolle jetzt auch ein Bier, nach dem Stress mit der Dusche, aber es sei keines mehr da, hier im K�hlschrank. Der Vater schnauft und nickt. Seine Augen sind wieder zu Schlitzen verengt. Er dr�ckt die Kippe aus. Die Lunge rasselt.</p><empty-line/><p>Malenka hat Schicht, die vollbusige, blondierte Polin, die hinter der Theke regiert wie eine Gouvernante: �Mensch, Denise, lange nicht mehr da gewesen, und jetzt sogar mit dem Herrn Papa.� Denise wei�, dass Malenka sie nicht leiden kann, aber es ist nicht von Bedeutung, und sie spielt einfach mit beim Austausch falscher Freundlichkeiten. Malenka deutet fragend auf den Zapfhahn, und Denise winkt ab und bestellt einen Rum-Cola, ihr Vater gleich einen doppelten Whiskey. Aus der Jukebox dr�hnt der Rummeltechno, <emphasis>rei� die H�tte ab, rei�-die-H�tte-ab</emphasis>. Zwei verwegene Gestalten h�ngen am Tresen, ein Mann, eine Frau. Denise kennt sie beide aus versoffenen N�chten vor Monaten, aber nicht beim Namen. Die Namen werden hier vergessen beim Trinken, die Schicksale eher nicht. Der Mann, eine hagere Gestalt, dem die Tattoos bis �ber die Wangen gehen, hat Kehlkopfkrebs und nicht mehr lange zu leben. Die Frau, ein Zwerglein mit verhutzeltem Gesicht, beschwert sich oft �ber ihre Kinder, die sie nicht mehr anrufen, und nach gen�gend Bieren beginnt sie immer, still zu weinen, es sei denn, ihr angeblicher Vater ist da, ein kaum �lterer Gnom mit langem wei�em Bart, der zahnlos auf die Ausl�nder schimpft, wo er nur kann. Wenn er da ist, weint das Zwerglein nicht, sondern schmiegt sich fast schon z�rtlich an ihn, soweit ihre groben Bewegungen noch Z�rtlichkeit hinkriegen. An einem der Ecktische schmettert ein Taxifahrer seine BILD-Zeitung auf, als sei das von weltpolitischer Bedeutung. In einer Sitznische sitzt einsam der leicht spastisch gel�hmte Mittf�nfziger, den Denise einmal eher aus Spa� �M�rder� nannte, als er ihr zu lange und zu b�se in die Augen blickte. �Das ist doch so lange her�, sagte der dann leise, und Denise wurde es ganz anders. Sie ignoriert ihn vorsorglich. Hinten am Billardtisch stehen die notorischen Touristen oder Studenten, die sich neuerdings in dieser Kneipe einfinden, wahrscheinlich wegen des Lokalkolorits.</p><p>�Ich zahle�, ruft Denisens Vater und knallt sein Portemonnaie auf die Theke, entrei�t ihm zwei Euro und geht stolzen Schritts zur Jukebox, um sie zu f�ttern. Er hat einen beachtlichen Musikgeschmack und kann der prolligen, basslastigen Schlagerauswahl immer wieder nostalgische Perlen abringen, die Kinks, die Eurythmics, Nancy Sinatra. Malenka bongt ein, und in Nullkommanichts stehen die Drinks da. Denise und ihr Vater sto�en an und kippen los. Zeit der Erleichterung. Das Babyphon blinkt friedlich.</p><p>�Hier, dieser Finger ist genau wie bei deiner Mutter�, sagt ihr Vater und h�lt den Ringfinger von Denise zwischen Daumen und Zeigefinger.</p><p>�Leicht krumm�, sagt er, �und du gehst auch genauso wie sie. Und dann dein verdammter Starrsinn. W�re deine Mutter nicht so starrsinnig gewesen, wir w�ren jetzt in Hannover und h�tten ein besseres Leben. Aber wir hocken hier�, er macht eine ausladende Geste, �und haben das, was wir haben.�</p><p>Denise muss grinsen, dabei hasst sie es doch, wenn er wieder von ihrer Mutter zu reden beginnt, und von den angeblichen �hnlichkeiten. Aber es ist ihr auch egal inzwischen. Hauptsache, er spricht nicht von seiner neuen und wieder neuen Freundin. Immer gibt es eine neue Freundin, jedes halbe Jahr, und jedes Mal hat Denise den Eindruck, es ist genau dieselbe Person, auch wenn sich die Namen �ndern, aber Namen sind Schall und Rauch, wei� sie, auch in diesem Etablissement, wer gestern Patrick hie�, hei�t heute Ralf.</p><p>Neben Denise sitzt Wolle, der nicht Wolle genannt werden will, ein Taxifahrer, dem ebenfalls ein paar Z�hne fehlen, mit sch�tterem Zopf und einer Leidenschaft f�r Kreuzwortr�tsel und Fr�hbiere. �Du hast das gesagt mit den Tieren, die im Meer leben und an Land geb�ren�, behauptet Wolle, und Denise hat keine Ahnung, wovon er redet. �Doch, doch, du warst das, mit der Schildkr�te, mit den Robben, und jetzt sitz ich vor ein paar Tagen am Neptunbrunnen, da wo der nackte Irre erschossen wurde, und schaue mir die Tiere an, die den Neptun von au�en bespritzen, und das sind alles Tiere, die im Wasser leben und an Land geb�ren. Da habe ich gestaunt und an dich gedacht�, sagt Wolle und blinzelt etwas tumb, �aber diese einen, wie hei�en die denn, diese komischen, die ich unheimlich sch�n finde, Leguane, oder wie? Das sind so eine Art Echsen.� Denise wei� nichts zu sagen, sagt nur �ja, das sind Leguane, glaube ich�, und Malenka schreit �Gunnar, auch noch eins?�, und Wolle wendet sich wieder seinem Kreuzwortr�tsel zu.</p><p>�Darf ich bitten�, fragt Denisens Vater dann charmant, er war auf dem Klo und hat die Jukebox erneut traktiert, und Denise sagt ja, nach dem dritten Rum-Cola, und so tanzen sie zwischen den Barhockern und Kneipentischen kurz zu Falco. Irgendwo glitzert so etwas wie eine Discokugel oder eine Art Scheinwerfer mit verschiedenen Farben, die durcheinandergewirbelt werden. Die Musik tr�gt sie kurz davon, und sie kann sich tanzend an ihren Vater anlehnen, ohne dass es sich unangenehm anf�hlt.</p><empty-line/><p>Drei Drinks sp�ter ist alles wie ein Spa�, der nie aufh�ren wird. Die Musik geht Denise gut in die Beine, der Kopf hat abgeschaltet. Sie wei�, es wird enden, aber es f�hlt sich kurz so an, als ginge es immer weiter. Ihr Vater tanzt mit der Putzfrau, die geschmeichelt kichert, und dr�ben haben die Studenten oder Touristen oder K�nstler oder Kunststudenten eine Pause beim Billard eingelegt, um sich zu unterhalten und weiterzutrinken. <emphasis>Expats</emphasis> hei�en die, wenn sie aus Spanien oder den USA sind, denkt Denise und merkt, dass einer dieser Expats sie schon l�nger im Blick hat und mit seinem Freund �ber sie tuschelt. Sie streckt die Brust ein wenig raus und gibt sich die k�hlste Fass-mich-nicht-an-Miene, die sie draufhat, den t�dlichen Blick, den sie fr�her vor dem Spiegel ge�bt hat: rohe Abweisung, die f�r Interesse sorgt.</p><p>�Noch einen Rum-Cola, bitte�, sagt sie.</p><p>�Den musst du aber selbst zahlen�, sagt Malenka und nickt in die Richtung, wo gerade noch ihr Vater und die Putzfrau getanzt haben. �Sind abgezischt, mit sch�nen Gr��en�, sagt Malenka, und Denise versteht nicht, wie schnell die Zeit vergehen kann, wie unaufmerksam sie schon ist, gerade war es noch zwei, jetzt ist es schon vier und tiefe Nacht, und ihr Vater ist weg.</p><p>Als Malenka ihr den Drink hinstellt, steht der Spanier oder Italiener neben Denise und sagt auf Englisch, dass der auf ihn gehe, wenn sie ihn richtig verstanden hat, und Denise sagt �who the fuck are you�, und der Spanier oder Italiener sagt �Gonzo�, was Denise auch nicht weiterbringt, aber immerhin sagt sie �hi, I�m Denise.�</p><p>Sie reden miteinander, aber eher k�rperlich als wirklich mit Worten, wobei Denise genau merkt, dass sie wohl nichts mehr als eine Wette ist, denn Gonzos Kompagnons verfolgen sein Gehabe und scheinen die Fortschritte zu kommentieren. Kurz tanzen sie miteinander, Denise und Gonzo, und er will sexy sein, windet sich mit dem Takt und macht ganz auf Latin Lover, aber Denise muss lachen und sagt �you are so wrong�, greift sich den Drink, macht eine Abschiedsgeste zu Malenka und torkelt aus dem Laden.</p><p>Als sie den Hinterhof ihres Wohnhauses �berquert, regt sich pl�tzlich ein unf�rmiger Schatten rechts von ihr, sie erschrickt f�rchterlich und ruft �huch!� oder �hoppla!�, wie ein ertapptes Kind, dem vor Schreck die Worte abhandenkommen.</p><p>�Keine Angst, nicht erschrecken�, lallt der Schatten, und sie erkennt, dass es ihr Nachbar von unten ist, dessen Namen sie nicht kennt und dessen Wohnung sie nie kennen wollte. Er sitzt dort mit einer Flasche Whiskey-Cola oder Rum-Cola oder Korn-Cola und h�lt seine Privatparty ab.</p><p>�Ich sitze hier nur und feiere, keine Angst�, sagt der Nachbar. Seine Brillengl�ser scheinen matt, die Augen sind nicht zu erkennen.</p><p>�Sie haben mich erschreckt�, sagt Denise und versucht, ein vers�hnliches Lachen hinzubekommen.</p><p>�Keine Absicht�, brummt er freundlich. �Sie haben wohl auch gefeiert, was?�</p><p>�Ein wenig�, erwidert Denise und merkt, wie wenig bedrohlich der Schatten eigentlich ist. Ihr Nachbar ist nur ein gelangweilter Arbeitsloser, der einen Wasserschaden zu melden hatte. Von ihm geht keinerlei Gefahr aus.</p><p>�Ist es jetzt weg, das Wasser?�, fragt sie.</p><p>�Ja, es suppt nicht mehr nach.�</p><p>�Ich habe das gleich machen lassen.�</p><p>�Danke sehr.� Er prostet ihr mit der Colaflasche zu und nickt.</p><p>�Nicht daf�r.�</p><p>Fast m�chte sie sich zu ihm setzen, aber das w�re fehl am Platz.</p><p>�Dann w�nsche ich Ihnen eine gute Nacht. Und blo� keine Tr�ume.�</p><p>�Danke.�</p><p>Sie geht weiter, dreht sich noch einmal um. �Wieso denn keine Tr�ume?�</p><p>�Ach, nur so gesagt.�</p><p>�Nur so?�</p><p>�Ja, na ja. Das Problem ist nicht das Leben. Das Problem sind die Tr�ume, verstehen Sie? Das Problem sind nur die Tr�ume.�</p><p>Dann setzt er die Flasche an, nimmt einen tiefen Schluck und summt eine betrunkene, leise Melodie. Schon hat er sie und sich vergessen.</p><empty-line/><p>Oben in der Wohnung h�rt Denise eine gebrannte CD mit Schlagern aus ihrer Kindheit, Milva, Gitte H�nning, Nino de Angelo. Sie setzt sich vor den Computer und geht, gen�sslich am Rum-Cola nippend, auf die Pornoseite, wo sie ihren Pornonamen �Nadine Laval� in die Suchmaske eingibt und sich dann erneut die eigenen Clips ansieht. Gar nicht schlecht, findet sie, w�re sie ein Mann und nicht sie selbst, sie w�rde sich vielleicht jetzt auf diesen Porno einen runterholen. Sie gibt sich die H�chstzahl an Sternen, liest die Kommentare, die sich nur positiv �ber sie auslassen, und f�hlt sich gut und gewollt. Schon �ber zwanzigtausend Mal wurde der Film angeklickt und angesehen. Es macht sie stolz. Sie kippt den Rest des Drinks hinunter, schreibt unter dem Pseudonym Gonzo die S�tze �Who is that nadine chick? She is hot! We want more!� in die Kommentarspalte und legt sich in Klamotten aufs Sofa schlafen. Ihr f�llt ein, dass sie das Babyphon unten vergessen hat, aber das ist nicht schlimm, sie ist ja da jetzt und h�rt und sieht, wenn es sein muss, alles.</p><p>*</p><p>�Garcong!�</p><p>Anton macht es wie in Pulp Fiction. Er ruft nochmals: �Garcong!�, denn er m�chte gerne zahlen. Ja, sehr gerne m�chte er zahlen, er tut das nicht nur aus Zwang, es ist ihm ein inneres Bed�rfnis, hier und jetzt seine Rechnung zu begleichen. Denn zahlen muss sein, am Ende.</p><p>Dieses Restaurant ist auch nur ein Edelpuff, denkt oder sagt er, eine Nobelkaschemme, die auf Schwarzwald tut und letztlich nur den dumpfen Szenies einen weiteren Hotspot andienen will. Anton wischt sich gen�sslich den Mund mit der Serviette ab und legt diese dann fein gefaltet auf den Teller, auf dem vorher noch ein riesiges, zartes Schnitzel lag. Jetzt rumpelt es in seinem Magen. So gediegen und viel hat er schon lange nicht mehr gegessen. Er ist sich nicht sicher, ob man ihn hier noch kennt. In diesem Restaurant, wo er nun Rhabarberlimonade trinkt, hat er in jenem verrauschten Sommer �fter gesessen und sich einen durchaus schlechten Ruf erarbeitet, durch Herumpoltern und unerw�nschtes Flirten, durch Selbstgespr�che und aufgedr�ngte Diskussionen. Doch der Kellner l�sst sich nichts anmerken. Ohne eine Miene zu verziehen, legt er die Rechnung im Lederumschlag auf den Tisch und entschwindet wieder. Anton rundet gro�z�gig auf und empfiehlt sich.</p><p>Anton ist jetzt ein Lebensk�nstler. Als solcher muss er sich inszenieren, um �berhaupt noch aufrecht gehen zu k�nnen, um die Last nicht so erdr�ckend auf den Schultern zu sp�ren. Und was ist schon Geld? Papier, nichts als Papier. Geld ist virtuell, sie spekulieren alle drauf und scheitern oft, es sind Zahlenspiele, es ist Roulette, es ist nichts, nichts, nichts. Alle, die noch an die Rente glauben, m�ssen Idioten sein. Alle, die auf die Zukunft wetten, auch.</p><p>Mit befreitem Schritt poltert er die Stra�e entlang, raucht zur Verdauung und Neutralisierung des Geschmacks im Mund eine schnelle Zigarette. Auf der anderen Stra�enseite erkennen ihn ein paar Penner, er winkt zur�ck, sie feixen und mokieren sich �ber seinen schnieken Aufzug, sein gestriegeltes �u�eres. Anton bindet sich eine imagin�re Fliege um und zeigt mit Daumen und Zeigefinger an, dass alles perfekt ist. Die Penner m�ssen lachen und prosten ihm zu und spornen ihn an, �nur weiter so, Junge, nur weiter.� Sie sind besoffen und zufrieden. Anton will aber noch nicht trinken. Anton will die zweite Station seiner Reise antreten. Er �berlegt, wen er besuchen soll, bevor er wieder verwahrlost, und entscheidet sich, obwohl es ihn traurig machen wird, f�r seine Mutter.</p><empty-line/><p>�Zickenzone� steht auf dem Fu�abtreter, und Anton will angesichts dieses faden Witzes sofort wieder Rei�aus nehmen. Aber da steht sie schon im T�rrahmen, klatscht in die H�nde und freut sich wie ein Kind �ber den seltenen Besuch.</p><p>�Anton�, ruft seine Mutter, �was f�r eine �berraschung! Komm herein, was willst du essen!�</p><p>Die Wohnung, die einst Krebs hatte, sieht jetzt aus wie in Agonie erstarrt. Staub hat sich auf die Massen an Kr�nzen, Plastikblumen und Kerzen gelegt, ein paar verglaste Bilder haben Spr�nge. Es wird nichts mehr repariert. Antons Mutter eilt im Trainingsanzug zur K�che und will ihm sofort ein Plastikt�tchen Orangennektar anbieten � oder lieber ein Bier? Anton winkt ab und setzt sich an den zerkratzten Lacktisch.</p><p>�Was m�chtest du�, fragt die Mutter, �Dilleier, H�hnerfrikassee, Schnitzel?�</p><p>�Ich habe schon gegessen�, seufzt Anton und verflucht die Entscheidung, hierhergekommen zu sein.</p><p>�Du musst etwas essen�, beharrt sie, �ich habe alles eingefroren, das dauert f�nfzehn Minuten, dann ist es fertig.�</p><p>Anton wei�, dass sie nicht aufh�ren wird, ihn damit zu nerven, also gibt er schnell nach und bestellt Dilleier. Die gibt es nirgendwo anders, kommt ihm vor, und wenn, dann hei�en sie Senfeier und schmecken w�ssrig oder versalzen. Mutters K�che also wieder, denkt er und schmunzelt, ohne dass sein Gesicht sich regt.</p><p>Die Elektroschocks haben ihren Tribut gefordert. Als letztes Mittel gegen die Depression kamen sie zum Einsatz, da keine Chemikalien mehr helfen wollten, und haben den Geist von Antons Mutter gleichzeitig geheilt und zerst�rt. Geheilt von den Depressionen, ja, aber zu welchem Preis: Die Denk- und Redestrukturen wurden erst aufgeweicht und dann ange�tzt, und was vorher als leichte Zerstreutheit und liebenswerte Einfachheit angesehen werden konnte, ist jetzt blo�e Regression ins Infantile und Formlose. Die Rede kommt vom H�lzchen aufs St�ckchen, vom Hundertsten ins Tausendste und gruppiert sich nur unzusammenh�ngend um dieses trotz allem so starke Ich, das sich renitent und querulatorisch durch seine schlichte Welt bewegt. Und das mit Anfang sechzig. Aber es geht ihr verh�ltnism��ig gut, und Anton h�lt es hierbei so wie mit den Gl�ubigen: Er glaubt zwar an keinen Gott, aber wem es etwas bringt, bitte. Werdet gl�cklich mit eurem Kinderglauben. Auch du, Erzeugerin, auch du. Denn gesegnet sind die Naiven, und die Versengten, sie werden nicht mehr brennen m�ssen.</p><p>Aufgescheucht hetzt Antons Mutter vom Herd ins Bad, um sich die Haare zu richten, stolpert dann zur�ck zu Mikrowelle und Ofen, w�hrend sie Anton erz�hlt, was Frau Scheffler und Frau Obderbeck in der Firma wieder gegen sie eingef�delt haben, welche Kleidungsst�cke gerade bei Aldi im Angebot sind, und wie unertr�glich sie die eine Talk-Moderatorin findet, deren Name ihr gerade nicht einf�llt, die Frau von dem einen Schauspieler mit den grau melierten Haaren. Der Fernseher quatscht von der anderen Seite auf Anton ein, er stellt ihn leiser.</p><p>�Mach ruhig aus�, sagt sie und �gut siehst du aus, woher hast du denn das Jackett?�</p><p>�Das ist ein Anzug�, sagt Anton, �den habe ich mir gekauft, aber billig, bei Humana.�</p><p>Sie strahlt. Sie w�rde ihm jetzt gerne einen Kuss geben, das wei� er, und er wei�, dass sie wei�, dass er es nicht zulassen kann, aus Abscheu, Distanz, �berdruss.</p><p>�Es geht dir besser, oder?�, fragt sie, und bevor er antworten kann, sagt sie, dass sie es wusste, nach jedem Tal kommt eine H�he, auch bei ihr sei das so gewesen. Dann geht es wieder um Frau Obderbeck und Frau Scheffler, und �berhaupt, auch um ihre Vorgesetzte Frau Mollenhauer, aber sie lasse sich nicht mehr piesacken, die Zeiten seien vorbei. Gut sehe er aus, ruft sie ihm nochmals �ber die Schulter zu. Schlie�lich stellt sie ihm die Dilleier hin.</p><p>�Nicht so gut gelungen sind mir die�, sagt sie, �aber f�rs Erste wird�s reichen.�</p><p>Anton lauert. Irgendwann muss die Rede aufs Geld kommen. Aber wann? Bald lassen sie sich vom Abendprogramm bestrahlen. Anton kennt das seit Jahren und l�sst es �ber sich ergehen. Er sieht, wie seine Mutter es bei keinem Programm mehr als f�nf Minuten aush�lt und st�ndig weiterzappt, nah am Leben sein will, wie es die Boulevardmagazine ihr suggerieren. Sie bleibt bei Talkshows h�ngen, bei den Realdokus, die sie f�r voll nimmt, bei den Psychodramen, die sie mit dem eigenen Schicksal vergleicht, aber nur kurz, nur im Vor�bergehen. So zappt sie seit Jahrzehnten. Anton wartet und wartet und wagt es noch immer nicht, die dreitausend Euro anzusprechen. Ob er es �berhaupt versuchen soll? Sie hat nicht viel Geld, vielleicht k�nnte sie ihm gar nicht aushelfen, und er w�rde nur die Hysterie wecken, die ihr immer noch unter der Haut kribbelt, jede Sekunde. Besser, er l�sst es. Er l�ffelt einen Pudding, f�hlt sich in seine Kindheit zur�ckversetzt und schweigt folgerichtig.</p><p>Sein altes Zimmer dient inzwischen als Abstellkammer f�r Leitzordner, Ramsch und �berfl�ssige Kleidung in Massen. Hier ist nichts von dem geschehen, was eine normale Jugend ausgemacht h�tte. Kein Biertrinken mit Jungs, kein Rummachen mit M�dels, keine Andeutung auch nur irgendeines Exzesses. Alles ausgelagert und weggescheucht von einer Hysterie, die immer das Beste wollte und nur das Schlimmste erreichte. Anton legt sich auf die zu weiche Matratze, die nach Staub und Parf�m riecht, und versucht zu schlafen. Es gelingt, aber er schl�ft miserabel, mit eingedrehtem Arm, in klischierter Embryonalstellung und permanent schwitzend.</p><p>*</p><p>Etwas kitzelt, erst in der Nase, dann um den Mund. Ein zotteliges Dings, eine Federboa, ein Monster? Denise erschrickt, rei�t die klebrigen Augen auf. Linda liegt neben ihr und spielt mit den Haaren ihrer Mutter, steckt sie ihr in Nase und Mund und kichert. Denise f�hrt hoch, ihr f�llt die lange Nacht ein, sie sucht ihr Handy, die einzige Uhr in der N�he, und atmet auf, als sie sieht, dass noch Zeit ist, wenig zwar, aber Zeit. Sie gibt Linda einen Kuss und fragt sie, ob sie noch kurz in ihr Zimmer gehen kann. Linda bejaht mit der Bedingung, dass sie Schokostreusel aufs Brot bekommt und keinen Honig. Denise gibt nach, muss sogar l�cheln und bemerkt beim Aufstehen ihren stechenden Kopfschmerz.</p><p>Der Kopfschmerz begleitet sie bis in den Supermarkt, wo sie das K�hlregal mit Wurstpackungen best�cken muss, bevor gegen neun der erste Morgenschwall an Kunden kommt. Es riecht nach Putzmittel in der Filiale, und Denise wird fast schlecht. Sie kaut Kaugummi und trinkt hinten im Personalbereich alle zehn Minuten stilles Wasser aus einer Plastikflasche. Das Amphetamin, das sie zuhause genommen hat, hat eine kl�rende Wirkung auf ihren Kopf. Alles ist ertr�glich. Dann schellt es aus dem Kassenbereich, Herr Fricke dr�ckt die Klingel zweimal und zeigt damit an, dass zu viele Kunden warten und eine weitere Kasse ge�ffnet werden muss. Denise nickt, stampft ger�uschlos zur Kasse und �ffnet sie. Die Schlange ist schon da.</p><p>Ein Kind wirft sich auf den Boden und heult. Die Mutter versucht, es wieder hochzustemmen, aber die Marionette will nicht stehen. Ein Betrunkener torkelt sichtlich, sagt kein Wort. Die anderen Kunden halten einen Sicherheitsabstand. Denise arbeitet alles ab. Eine Tonne an Produkten ist es sch�tzungsweise, die sie in einer Stunde hochhebt, da der EAN-Code sich meist auf der Unterseite befindet. Ein Kollege hat das angeblich ausgerechnet. Und ja, das wird alles wegprozessiert. Von den M�nzen bleibt eine Kupferschicht auf den Fingerkuppen, die sich sp�ter kaum abwaschen l�sst.</p><p>Bald ist der erste Kundenschub abgearbeitet. Denise nickt Herrn Fricke zu, der zur�cknickt, dann schlie�t sie die Kasse wieder und geht in die Lagerhalle, trinkt Wasser und verfrachtet zehn Lagerkisten Wurstpackungen auf dem zitternden Wagen.</p><p>*</p><p>Als Anton aufwacht, ist seine Mutter schon in der Firma, bei Frau Mollenhauer und Frau Scheffler, bei Intrigen und Mobbing, wobei l�ngst nicht mehr klar ist, ob die Intrigen und das Mobbing wirklich oder nur eingebildet sind. Sie f�hrt meist fr�h zur Firma, weil da noch wenig zu tun ist und die Zeit f�r sie dennoch heruntertickt. Gefeuert werden kann sie mit ihrem Behindertenstatus kaum mehr; die Personalabteilung toleriert ihre letzten beiden Jahre vor der Rente, um kein Aufsehen zu erregen. Es lohnt sich einfach nicht.</p><p>Das Fr�hst�ck f�r Anton steht auf dem Tisch, belegte und mit Petersilie verzierte Br�tchen, dar�ber Frischhaltefolie. Anton kommt sich sch�big vor, setzt sich tr�ge auf seinen alten Platz, macht den Fernseher an und zappt durch die Kan�le. Er versteht nicht, was f�r ein Charakterschwein er ist; er versteht vor allem nicht, warum er denkt, dass er eines ist. Das Fr�hst�cksfernsehen l�uft, farblich komplett �bersteuert, die Moderatoren grinsen ohne Grund und Anlass. Anton f�hlt sich immer mieser. Weder hat er es geschafft, seine Mutter nach dem Geld zu fragen, noch, sich zu verabschieden. Ich bin ein Arschloch, ich bin tot, denkt er und kaut auf einem Br�tchen herum. Die Tr�gheit der Pubert�tsjahre hat ihn wieder ergriffen. Urteil: lebensunt�chtig, lebensl�nglich. Wie lange wird er nun auf diesem Korbstuhl sitzen? Zur Kontrolle steht er kurz auf. Es geht noch. Also kann er auch gleich stehen bleiben und losgehen. Er l�sst das Fr�hst�ck liegen und schleicht ins Schlafzimmer seiner Mutter.</p><p>Im Bettkasten liegt die Kiste mit dem Schmuck, zwei Metallechsen darauf, v�llig verstaubt. Anton schiebt die Kissen beiseite und hebt die Schmuckkiste aufs Bett. Die Idee hat er schon seit Jahrzehnten. Wird seine Mutter es �berhaupt merken? Und welches Schmuckst�ck soll er denn nehmen? Anton kann das richtige vom falschen Gold nicht unterscheiden. Das meiste ist doch nur Modeschmuck, der schwer tut, denkt er. Nur die Rolex, die ist unumstritten echt. Er nimmt sie in die Hand und wiegt sie bed�chtig, dieses h�ssliche, protzige Ding, das seine Mutter den h�sslichen, protzigen Achtzigern abgetrotzt hat. Eine Aff�re namens Siegfried, die fast zur Drittehe geworden w�re, hatte die frische Liebe mit diesen beiden Prollsymbolen des Wohlstands besiegelt, Rolex Oyster m�nnlich und weiblich. Bald war Siegfried aber weg, und Antons Mutter blieb nichts als ebendiese Uhr und eine weitere Depression, in deren Verlauf der noch nicht zehnj�hrige Anton sie wieder mal geh�rig bepartnern musste.</p><p>Das plumpe Silber und Gold, selbstbewusst ineinandergewirkt, und ein kleines, klobiges Glasauge, welches das Datenfenster vergr��ert, geben dieser Rolex eine Fremdheit, eine Vergangenheitsschwere, fast schon die S�ndigkeit von Beutekunst. Wie viel w�rde Anton f�r dieses Unget�m �berhaupt bekommen? Auf dem Computertrumm in seinem alten Zimmer checkt er, nachdem Hochfahren und Onlinegehen eine Ewigkeit gedauert haben, die Angebote bei eBay, und es ist nicht recht ersichtlich, was das Modell Oyster, das es anscheinend das ganze zwanzigste Jahrhundert lang gab, abwerfen kann, die Preise reichen von f�nfhundert bis zw�lftausend Euro. Sechstausend f�r die seine (denn er sieht sie schon als die seine an), das m�sste doch drin sein?</p><p>Anton wirft die nicht gegessenen Br�tchen in den Abfall, sp�lt Teller, Tasse und Messer ab, macht einen Knoten in die M�llt�te und schreibt auf einen Zettel: �Verzeih bitte, liebe Mama, aber ich bin in einer Notsituation und musste die alte Rolex mitnehmen. Ich werde sie Dir bald ersetzen. Bitte unternimm nichts. Ich k�mmere mich um alles. Dein Anton.�</p><p>Nachdem er den M�ll unten in die Tonne geworfen hat, blickt er kurz in die Sonne, was angeblich blind machen soll, so jedenfalls sagten die Leute in seiner Kindheit. Er blickt, so lange er nur kann. Dann geht er zur�ck zur Haust�r und holt den Schl�ssel hervor, den er f�r alle F�lle mitgenommen hat. Oben in der Wohnung steckt er den Zettel ein und legt die Rolex zur�ck in die Schatulle. Er schreitet noch einmal durch die Wohnung, als ob er sie nie wieder sehen w�rde, und schreibt eine neue Nachricht: �Danke f�r das Fr�hst�ck. Wir schaffen das schon. Bis bald.�</p><p>Dann h�ngt er den Schl�ssel ans Brett, zur�ck zu den anderen Schl�sseln, die l�ngst jede Funktion verloren haben, weil keiner mehr wei�, zu welchen Schl�ssern sie je geh�rten.</p><p>*</p><p>Diesmal hat Stanley einen Anzug an, schon leicht ramponiert, aber einen Anzug. Die Haare sind k�rzer und dennoch verwuschelt, �out-of-bed� w�rde in der <emphasis>Gala</emphasis> stehen, wenn die Frisur denn Absicht w�re. Schlich Stanley vor ein paar Tagen noch durch die G�nge und kaufte meistens nichts, so wuchtet er jetzt auff�llig laut den Einkaufswagen �ber die Fliesen. Flaschen hat er diesmal keine dabei. Was wohl in seinem Wagen landen wird?</p><p>Denise hat nichts zu tun und langweilt sich. Da kommt ihr der Typ, den sie heimlich �Stanley� nennt, gerade recht. Manchmal ist dieser Job eine einzige �berforderung, f�nf Minuten sp�ter aber droht dann wieder die gr��te Langeweile und Leere, und die Zeit wird zum Feind. Da ist jeder Zigarettenk�ufer willkommene Ablenkung, oder eben skurrile Ausnahmeerscheinungen wie dieser Stanley, der nicht einzuordnen und abzustempeln ist.</p><p>Als Stanley auf der Zielgeraden auf sie zusteuert, fragt sie sich, ob er vielleicht einfach nur angeben will. Aber vor wem? Vor ihr? Will er mit dem Champagner, der Dicke-Hose-Pizza mit Krabben und dem asiatischen Fischgeb�ck wom�glich gerade ihr imponieren? Grinsend bel�dt er das Band, l�sst sich Zeit, denn er ist der einzige Kunde an der Kasse. Einzeln fahren die Produkte auf Denise zu. Sie merkt, dass er auf etwas aus ist. Hat er bemerkt, wie sie ihn beobachtet? Sie versucht ein L�cheln und zieht die Pizza �ber den Scanner. Sie zieht das Geb�ck �ber den Scanner, den Lachs, den Meerrettich, die Pralinen. Sie zieht den Champagner �ber den Scanner. Stanley grinst, sie kennen sich, irgendwie. Sie gibt sich einen Ruck.</p><p>�Gibt es etwas zu feiern?�, fragt Denise.</p><p>�Ich hoffe doch!�, ruft Stanley.</p><p>�Na, dann alles tutti�, sagt Denise und denkt, damit sei das Gespr�ch schon wieder gelaufen. Sie zieht die ungarischen W�rste �ber den Scanner und tippt auf Gesamtsumme.</p><p>�Eigentlich nicht�, nimmt Stanley den Faden wieder auf, �also, es gibt keinen konkreten Anlass. Aber es ist Wochenende, ich habe Geld �brig, also sollte ich auch mal wieder feiern. Oder nicht?�</p><p>�Klar!�, l�chelt Denise und nennt den Betrag. Stanley nestelt in seinem Portemonnaie herum, das schon auseinanderfetzt, und fischt einen Beleg hervor.</p><p>�Und das hier bitte auch.� Es ist ein Pfandzettel, von Regen oder Schwei� verwaschen, aber erkennbar aus diesem Laden. Ein Euro acht.</p><p>Denise h�lt den Scanner gegen den Code. Es passiert nichts. Sie macht es noch mal. Der dunkle Fehlton ist zu h�ren.</p><p>�Kann ich jetzt nicht annehmen. Die Maschine sagt nein.�</p><p>�Aber der ist von hier. Steht doch drauf.�</p><p>�Ja, aber der Strichcode ist nicht mehr lesbar.�</p><p>�Also sagt die Maschine uns, was lesbar ist und was nicht?�</p><p>�Ja.� Denise grinst, aber sie f�hlt sich unbehaglich. �Ist ja nur ein Euro.�</p><p>�Ja, nur ein Euro. Aber <emphasis>mein</emphasis> Euro!�</p><p>�Entschuldigen Sie, aber ich darf den jetzt nicht annehmen. Nachher ist der Chef wieder da, dann k�nnen wir das schnell machen.�</p><p>�Der Chef. Der Chef und die Maschinen. Alles klar.� Stanley gibt auf und kramt weiter in seinem Portemonnaie.</p><p>�Kommst du dir hier nicht beobachtet vor?�, fragt er pl�tzlich, w�hrend er den Geldbetrag zusammenst�ckelt.</p><p>�Was?� Denise f�hrt innerlich zusammen. Erstens wird sie nicht gerne geduzt, schon gar nicht von verschleppten Studenten, und zweitens � was hat er gesagt?</p><p>�Ja, nichts von den Skandalen mitbekommen? Die beobachten euch und uns doch alle durch ihre kleinen, versteckten Kameras. Jeder Cent wird observiert. Noch nicht gewusst?�</p><p>Denise atmet auf. �Ach so. Mir egal. Ich bin korrekt. Sollen sie doch.�</p><p>�Ich bin auch korrekt, urspr�nglich�, grinst Stanley. �Und mir ist die Privatsph�re inzwischen auch herzlich egal. Genau, sollen sie doch.�</p><p>�Eben�, sagt Denise.</p><p>�Falls du mitfeiern m�chtest � ich wohne gleich um die Ecke.�</p><p>�Tz.� Aber l�cheln muss sie.</p><p>�Anton�, stellt Stanley sich vor.</p><p>�Denise�, sagt Denise.</p><p>Sie sch�tteln einander die H�nde, �ber den Scanner hinweg, sodass es sich wie eine Grenzverletzung anf�hlt. Dann verabschiedet Anton sich mit einem �Wir sehen uns� und t�nzelt aus dem Laden.</p><p>Denise sieht ihm hinterher. Ein Verr�ckter also, mehr nicht. Ein Anton, kein Stanley. Ein verr�ckter Anton in Feierlaune, mit einem Euro weniger in der Geldb�rse. Bald wahrscheinlich wieder verschwunden aus dieser Gegend mit den halbb�rgerlichen H�usern, wie so viele, die im Obdachlosenheim Station machen. Denn dass er daher kommt, ist ihr jetzt klar. So einer wohnt hier nicht freiwillig. So einer strandet nur und wird dann von der Flut oder Ebbe der Ereignisse wieder weggeschwemmt oder ausgetrocknet. Arme, h�bsche Sau.</p><p>*</p><p>Die Pizza war gut, der Saft war gut, die Pralinen waren auch gut. Nur, mit dem Essen geht es Anton wie mit dem Sex: Erst ist es dringlich und n�tig, doch ist der Hunger gestillt, fragt er sich: Musste das jetzt wirklich sein?</p><p>Jetzt liegt er beschwert auf dem Bett, das sich fremd anf�hlt, und h�rt zu, wie Harald Schmidt auf YouTube die Formen und Funktionalit�ten bestimmter T�rklinken diskutiert. Drau�en auf dem Gang zetert der Gnom namens Hansi, und keiner wei�, warum. Hansi ist kaum eins drei�ig gro� und auch sonst v�llig verwachsen, sein Gesicht wie mit dem Hohlspiegel verzogen, die eine Schulter h�ngt zwei Etagen tiefer als die andere, dahinter w�lbt sich ein echter Buckel hervor. Er sieht zerbeult aus, als habe ihn fr�h ein Hammer zusammengestaucht, und tats�chlich wurde er als Kind vom Vater brutal misshandelt, wie er einmal in einem ruhigeren Augenblick andeutend erz�hlte. Aber er verh�lt sich leider auch v�llig unausstehlich, st��t mit spitzer Stimme �Schei�e! Schei�e!� aus, wo er auch geht und steht, und Anton bewundert immer wieder Sonjas Langmut, die sich selten aus der Fassung bringen l�sst, auch wenn sie es hier offensichtlich mit einem schrecklichen Infant von drei�ig Jahren zu tun hat. Dann wird es still, das YouTube-Video ist durch, und Hansi macht einen anderen Gang im Heim unsicher. Anton d�st und tr�umt, dosiert den Schlaf. Er ist dankbar um jede Minute in diesem Schwebezustand zwischen Wachsein und Wegsein. Alles ist abgerundet und weichgezeichnet, die Gedanken tanzen schon in den Traum hinein, aber Anton wei� noch, er ist da. Mit zusammengekniffenen Augen verfolgt er das n�chste Video und versteht nur noch einzelne Fetzen, die ihn nichts mehr angehen. Dann schl�ft er ein, und bald werden die ersten Apnoen ihn heimsuchen.</p><empty-line/><p>Der Champagner ist noch kalt, die Flasche schwitzt pr�chtig, die Ikeagl�ser funkeln, blitzblank geputzt. In der Abendsonne strahlt der Supermarkt die Hitze des Tages ab, letzte Kunden scheppern mit ihren Einkaufswagen �ber den Parkplatz.</p><p>Anton sitzt auf einer Bank und wartet. Kann sein, kann nicht sein, dass Denise Lust hat, mit ihm anzusto�en. Einen Versuch ist es wert. Noch nie hat er eine Kassiererin gedatet. Dabei hing er in seiner Kindheit nur mit Arbeiterkindern ab, denn er war ja selbst eines. Aber das blendende Abitur und das angefangene Jurastudium haben ihn der eigenen Klasse entrissen und � ja, was? Auf eine andere soziale Ebene gehoben? Einem unaufhaltsamen Aufstieg zugef�hrt? Nein, im Ungef�hren belassen, nirgendwo wirklich abgesetzt. Anton ist der Klassenlose, was nat�rlich nicht stimmt, aber er f�hlte sich schon immer so, ein Bastard zwischen den Schichten, auf Adelsgesellschaften ebenso zuhause und verloren wie in der Arbeiterkneipe. Denise allerdings findet er angenehm und, ja, auch sexy. Das Katzige, Harte, Unnahbare an ihr reizt ihn. Er k�nnte sich ein paar sch�ne Stunden mit ihr vorstellen. Oder mehr. Nur das Piercing m�sste er ignorieren.</p><p>Als sie aus dem Supermarkt kommt, neben einer Kollegin, sieht sie ihn gleich dort sitzen, verlangsamt kurz den Gang und blickt her�ber. Anton winkt, so selbstverst�ndlich, als seien sie verabredet. Sie tuschelt mit ihrer Kollegin, sch�ttelt l�chelnd den Kopf. Dann winkt sie zur�ck, aber distanziert, wie in einer Parodie. Beide haben gef�rbte Haare, blondiert und knallrot, und sie reden nun miteinander, stecken die K�pfe zusammen wie auf dem Schulhof, lachen. Dann stakt die Kollegin davon, und Denise steht da und scheint mit sich zu hadern, ob sie zu Anton her�berkommen soll. Demonstrativ stemmt sie die H�nde in die H�ften: B�rschchen. Anton winkt noch einmal und hebt die Champagnerflasche in die H�he. Schlie�lich geht sie auf ihn zu.</p><p>�Was soll denn das hier werden?�, fragt sie schnippisch.</p><p>�Feierabend�, grinst er zur�ck. �Im w�rtlichen Sinne.�</p><p>�Was?�</p><p>�Ein Abend zum Feiern.�</p><p>�Nee. Nee, nee, nee�, wehrt sie ab.</p><p>�Ein Gl�schen vielleicht? Jetzt bin ich schon extra zur�ckgekommen.�</p><p>Sie mustert ihn. �Du, ich habe eine Tochter zuhause. Die will auch ihr Gl�schen.�</p><p>�Hol sie doch her!�, schl�gt Anton vor und l�sst ungefragt den Korken knallen. Denise kiekst auf. Der Schaum schie�t aus der Flasche. Anton f�ngt ihn mit den Gl�sern auf.</p><p>�Voil�.�</p><p>�Na gut�, sagt Denise. �Ein Glas.�</p><p>Aus der N�he, ohne Kasse zwischen ihm und ihr, sieht Denise noch k�nstlicher aus. Das Piercing funkelt in der Sonne. Die Poren sind mit Schminke �bert�ncht, der Teint ist matt. Keine einzige Pickelnarbe zu sehen, und doch hat sie sich zugespachtelt. Wof�r? Ihre Augen sind lebendig und scharf.</p><p>Anton merkt, dass er schon lange nicht mehr neben einer Frau sa�, nicht auf diese offene, zugeneigte Art und Weise, als zwei K�rper, die einander interessieren k�nnten. Die aufkommende Nervosit�t will er sofort bek�mpfen, indem er sie wegzul�cheln versucht. Das f�hlt sich falsch an, aber drauflosreden will er auch nicht. Hat er denn am Ende, nach allem anderen, auch das Flirten verlernt?</p><p>�Wie alt ist denn deine Tochter?�, fragt er.</p><p>�Sechs.� Sie lauert.</p><p>�Ah, Einschulung, ein sch�nes Alter�, r�soniert Anton.</p><p>�Nein, sie wird sp�ter eingeschult. Ein Jahr sp�ter.�</p><p>�Oh.� Nach dem Grund traut er sich nicht zu fragen.</p><p>�Ja, sie hinkt ein wenig hinterher in der Entwicklung.�</p><p>�Ach, das sagt man doch bei vielen. Hat man von mir auch gesagt, im Kindergarten. Und dann, in der Grundschule, sollte ich pl�tzlich eine Klasse �berspringen. Durfte ich aber nicht, weil ich angeblich auch zu sensibel war. Das w�chst sich alles aus.�</p><p>�Und jetzt sitzt du hier.�</p><p>Das war eigentlich als Frage gemeint, denkt Anton, und er weicht ihr offensichtlich aus, wenn er sich jetzt �ber das feine Wetter, die milde Sonne, das angenehme Viertel ausl�sst. Ja, jetzt sitzt er also hier, und es ist sch�n. Denise scheint nicht dumm zu sein, sie erkennt seine Worth�lsen und wartet einfach ab, bis er sich leer oder vielmehr in eine Leere hineingeredet hat, die dann keine weiteren Ausfl�chte mehr bietet. Lass ihn reden, denkt sie wohl, bis er wieder etwas zu sagen hat. Anton lenkt ein.</p><p>�Aber eigentlich geh�re ich nicht hierhin. Ich wei� schon.�</p><p>�Und wo geh�rst du hin?�</p><p>�Das ist die Frage.� Anton schiebt sich eine Str�hne aus dem Gesicht. �Das finde ich gerade heraus.�</p><p>�Du wohnst hinten im Obdachlosenheim.�</p><p>�Sieht man mir das an?�</p><p>�Nein, aber���</p><p>�Man sieht es mir an, klar. Sonst w�rdest du es nicht fragen. Und ich wei�, dass man es mir ansieht, ich bin ja nicht bl�d.�</p><p>�Ich dachte es mir einfach. Du passt hier nicht hin.�</p><p>�Ich passe nirgendwohin, jedenfalls nicht f�r lange.�</p><p>�Und wie geht es dir da?�</p><p>�Den Verh�ltnissen entsprechend. Etwas hinterher in der Entwicklung. Wie deine � ja, vielleicht wie deine Tochter? Ich meine, Entschuldigung, ich kenne sie nicht. Aber � Quatsch. Ich meine, vielleicht habe ich mir einfach selbst ins Bein geschossen und hinke jetzt so lange hinterher, bis alles verheilt ist.�</p><p>Denise betrachtet Anton ohne Argwohn. Irgendwie kommt er ihr vor wie ein ehemaliger Rapper, der vor einer Halfpipe, auf der kleine Skater ihre Tricks �ben, �ber seinen Ausstieg aus dem Rapgesch�ft schwadroniert, von der Sonne geblendet und dabei eitel zur Seite lugend, nicht ganz ehrlich im Versuch, die Fassade zu wahren. Wahrscheinlich hat sie etwas in der Art vor kurzem auf YouTube gesehen. Er hinkt also hinterher, denkt sie. Soso.</p><p>�Ich habe einfach Schei�e gebaut, und jetzt muss ich die Suppe ausl�ffeln. Und es f�llt mir schwer.�</p><p>Damit gibt sich Denise f�rs Erste zufrieden. Sie kennt Derartiges.</p><p>Themenwechsel. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, nimmt sie den Faden auf und erz�hlt von ihrer Tochter, von den Begutachtungen, den �mterg�ngen, den tausend Terminen, die sie abklappern muss, nur um ein paar F�rderstunden mehr in der Woche herauszuschinden und ihrer Tochter gleichzeitig eine Art Behindertenstempel aufzudr�cken. Wahrnehmungsst�rungen habe ihre Tochter, sagt Denise, und von so was hat Anton noch nie geh�rt, aber er verbucht das nicht gleich unter Modekrankheit, unter ADHS und Burnout, den neuesten Blasen des menschlichen Symptompools, sondern versucht, es nachzuempfinden: die Gr��e der Welt im Auge des Kindes, das Un�bersichtliche, die Formen und Farben, gegen die es l�uft, an denen es sich st��t.</p><p>Anton war schon immer empathisch, was die Krankheitsbilder anderer angeht, so sehr, dass er die Symptome des Gegen�bers bald schon bei sich zu bemerken meint, durch �bertragung und Aneignung, was selbstverst�ndlich auch einen Zug ins Egozentrische offenbart. F�rsorge als Brandmarkung, Empathie als Egozentrik, die Fronten sind verwirrend heutzutage, denkt oder sagt er und nimmt einen weiteren Schluck. Sie schweigen. Er sp�rt die Sonne auf der Haut und empfindet sie nicht als Bel�stigung. Das Schweigen dauert etwas zu lange, und gleich sieht er die Skepsis wieder in ihr hochkommen, die H�rte und Distanz, die sich solche Stadtschattengew�chse fr�h aneignen. Vielleicht sollte er ihr noch etwas Allt�gliches sagen, etwas, woran man anschlie�en kann.</p><p>�Gehst du manchmal aus?�</p><p>�Selten.�</p><p>�Und wohin?�</p><p>�Wenn ich dir das jetzt sage, stehst du aber nicht jede Nacht davor, oder?�</p><p>�Nein.�</p><p>�Selten, und wenn, dann ins Clark�s.�</p><p>�Kenne ich nicht.�</p><p>�Ist auch nichts f�r dich.�</p><p>�Wer wei�. Bist du heute da?�</p><p>�Nein. Ich sage doch, selten.�</p><p>�Ich gehe gerade auch nicht mehr aus. Es gab eine Zeit, da bin ich viel ausgegangen, dann zu viel, viel zu viel.�</p><p>�Ich auch.�</p><p>�So viel, dass es mich aus der Bahn geworfen hat.�</p><p>�Drogen?�</p><p>�Nein. Anderes.� Er schweigt. So wird das nichts mit dem Unverf�nglichen, Allt�glichen. Immer wieder kommt er auf seine Lage zur�ck.</p><p>�Ich habe einen Rechtsstreit mit der Deutschen Bank. Es geht um dreitausend Euro. Mehr nicht. Aber auch nicht weniger.�</p><p>�Die schulden die dir?�</p><p>�Ich denen. Aber ich kann nichts daf�r. Oder doch. Schwer zu erkl�ren.�</p><p>�Haben die wieder Schei�e gebaut, was.�</p><p>�Ja. Ich zwar auch, aber die auch. Egal.�</p><p>Denise denkt, gar nicht egal, aber sie will nicht nachbohren. Der Typ ber�hrt sie, irgendwie.</p><p>�Wenn ich wieder mal ins Clark�s gehe, kannst du ja mitkommen. Aber sch�n rasieren vorher�, sagt sie.</p><p>Er lacht. �Klar! Aber die Augenbrauen kann ich so lassen, ja?�</p><p>�Wieso Augenbrauen?�</p><p>�Die werden doch gewachst neuerdings.�</p><p>Sie unterzieht ihn einer eingehenden Pr�fung.</p><p>�Nein, die gehen. In der Dunkelheit f�llt das eh kaum auf.�</p><p>Anton wei�, dass das keine wirkliche Aufforderung zum gemeinsamen Ausgehen ist, sondern ein Kontaktangebot. So interpretiert er das jedenfalls.</p><p>Und bei�t mit Vergn�gen an.</p><empty-line/><p>Als Denise geht, zur�ck zu ihrer Tochter, den Wahrnehmungsst�rungen, dem Anton v�llig fremden Leben, f�hlt er sich leicht. Er hat nicht geflirtet, und doch ist er ihr n�hergekommen. Er hat so wenig wie m�glich gelogen und gespielt. Denise hat ihn auf ganz eigene Weise ber�hrt, und vielleicht beruht das auf Gegenseitigkeit. Kurz bevor sie um die Ecke des Supermarkts verschwindet, dreht sie sich noch einmal um und winkt. Er winkt zur�ck und f�hlt sich wie in einem Film, einer Sommerromanze mit offenem Ausgang. Als er sie nicht mehr sieht, schenkt er sich ein weiteres Glas Champagner ein und ist in v�lligem Einklang mit sich, mit sich und dem Quader von Supermarkt dort dr�ben, mit sich und der Welt. Nur neues Handyguthaben wird er kaufen m�ssen. Das ist klar.</p></section><section><title><p><strong>Drittes Kapitel</strong></p></title><p>Sonjas Dackelblick ruht auf Anton und menschelt. Sie mustert ihn, ordnet ihn ein.</p><p>�Wie geht es dir denn�, sagt sie.</p><p>�Was soll ich sagen�, sagt er.</p><p>Der Blick der mitf�hlenden Sozialarbeiterin. Ein Ruck, ein Vergeben. Und die Einladung zum Kaffee, die Anton nicht ausschlagen kann. Im B�ro liegt alles ordentlich an seinem Platz, Kugelschreiber, Schere, Stifte, Tastatur. Sogar die chaotischen Notizen auf dem Tischkalender verstr�men diesen Ordnungssinn. Anton wei�, es gibt wieder einiges zu besprechen, Forderungen m�ssen beantwortet, Strafbescheide abgewendet, mit �mtern muss telefoniert werden, immer unter Sonjas sanfter Aufsicht. Sie kommt aus der K�che und stellt ihm den Kaffee hin, sinkt in ihren B�rosessel und sieht ihn gro��ugig an.</p><p>�Ich wei�, ich sehe nicht gerade gut aus�, sagt er.</p><p>Das habe sie nicht sagen wollen, aber es stimme schon, antwortet Sonja. Immerhin sei er ja frisch gewaschen. Sie lacht versuchsweise.</p><p>Schweigen. Die Birken drau�en rascheln im Sonnenschein. Anton versucht, die Gier, mit der er das Kuchenst�ck verschlingt, zu kaschieren.</p><p>�Also.�</p><empty-line/><p>Das Sozialamt m�sse Antons Bed�rftigenstatus verl�ngern, die Gl�ubiger m�ssten beschwichtigt und vertr�stet werden, es sind etwa drei�ig, und manche h�tten bereits einen Titel und den Zwangsvollzug angeordnet. Die Gerichtsvollzieherin war tats�chlich vor drei Wochen schon da, Anton tat trotzig bis arrogant, eine Haltung, die er den meisten Offiziellen gegen�ber an den Tag legt. Selbst gegen�ber Sonja. Die legt ihm nahe, einen Wohnberechtigungsschein zu beantragen, damit er sich bei anderen sozialen Einrichtungen bewerben k�nne, eine Stufe h�her, denn hier sei er ja auch irgendwie falsch. Anton nickt. Er macht ja alles, was Sonja sagt. Das unterscheidet ihn von den anderen Heimbewohnern. Anton tut arrogant, aber er ist sehr kooperativ, seit Sonja meinte, er m�sse die Hilfe eben auch annehmen, sonst bringe das alles nichts.</p><empty-line/><p>Der Gerichtstermin ist in einer Woche. Antons Zustand schwankt zwischen Nervosit�t und Gleichg�ltigkeit. Er hat inzwischen einen gro�en Trotz gegen das Leben entwickelt, eine Egalheit, die ihn sch�tzt, und doch sp�rt er das Bed�rfnis, dieses Leben, das noch immer sein Leben ist, wieder in die Hand zu nehmen und in den Griff zu bekommen. Also tut er, was man ihm auftr�gt, und schottet sich gleichzeitig ab: Es ist doch eh alles egal. Wer so weit drau�en war, kann nicht wieder zur�ck. Der Gerichtstermin wird die Weichen stellen. Sollte Anton verlieren, und alles sieht danach aus, wird er drastische Konsequenzen ziehen. Sollte er gewinnen, wird er versuchen, wieder ein guter Erdenb�rger zu sein. Entscheidungen m�ssen getroffen werden. Da kommt so ein Gerichtstermin gerade recht.</p><p>Dabei, und das wei� Anton im Grunde genau, ohne sich es st�ndig bewusst zu machen, ist das Urteil so gut wie gef�llt. Der Gutachter hat ganze Arbeit geleistet. Absurderweise wollte der Zufall es so, dass der Gutachter auch Chefarzt der Klinik war, in die sich Anton in jenem verrauschten Sommer hatte einliefern lassen. Anton kannte ihn noch, wusste aber, dass der Gutachter, Professor Venth beim Namen, sich nicht an ihn erinnern w�rde. Chef�rzte werfen nur alle drei Wochen einen Blick auf die Patienten. Und es war nicht klar gewesen, ob es einen Vorteil darstellte, dass Anton nun in ebenjenem Krankenhaus begutachtet wurde, in dem er vor einem guten Jahr noch station�r behandelt worden war. Der Fl�gel, in dem der Chefarzt residierte, sah schon einmal sehr anders aus als die Station, in der Anton interniert gewesen war. Hier war alles sauber und weitl�ufig, eine wei� strahlende Sitzgruppe lud zum entspannten Niedersinken und sch�chterte den Wartenden zugleich ein.</p><empty-line/><p>War Anton denn krank gewesen? Und war er jetzt noch krank? Wie verh�lt sich das? Anzeichen von Manie waren da, hie� es, doch Anton meinte, er h�tte jederzeit die Kontrolle �ber sich gehabt. Aber weshalb hatte er dann einfach seine Wohnung gek�ndigt, ohne nach Ersatz zu suchen? Weshalb hatte er sich von Rausch in Rausch gest�rzt und die peinlichsten Aktionen gebracht, bis hin zur v�lligen Zerst�rung seines eh zweifelhaften Rufs? Jetzt, vor dem Gutachter, mussten diese Anzeichen zu einem stimmigen Krankheitsbild zusammengef�gt werden, damit am Ende die erhoffte Gesch�ftsunf�higkeit herausk�me. Eine vertrackte Situation. Nach einer halben Stunde Wartezeit bat Professor Venth Anton zu sich ins Zimmer.</p><empty-line/><p>Zu oft hatte Anton seine angebliche oder wahre Krankengeschichte schon erz�hlt, er war es so satt. Immer wieder sollte er sich aufraffen zur Selbstanklage und zum seelischen Offenbarungseid. Ihm fiel des Professors Blinzeln auf, wenn er Anton anschaute, das Lid blieb kurz am Auge kleben, ein altersbedingter Tic, der seinen Status in Antons Wahrnehmung verniedlichte. Schon war die ganze Situation torpediert. Anton konnte Venth nicht ernst nehmen, und Venth sah in Anton nur einen weiteren Fall, der noch zwischen ihm und seiner Pensionierung lag. Alles, was Anton sagte, wurde bezweifelt. Er k�nne sich nicht erinnern? Maniker erinnerten sich grunds�tzlich an <emphasis>alles</emphasis>. Aber der Alkohol? Einerlei. Venth schrieb mit, w�hrend Anton eingesch�chtert von seinem wilden Jahr berichtete. Allein das Mitschreiben machte Anton ganz kirre, und er stotterte sich von Vorfall zu Vorfall, ohne Chronologie, denn r�ckblickend war die Zeitkurve nur noch ein Wirrwarr aus einzelnen Punkten. Man m�sse den Zeitraum seiner Ausgaben viel enger fassen, riet Professor Venth, drei oder vier Monate oder gar ein ganzes Jahr seien einfach nicht drin.</p><p>�Aber so war es doch�, wandte Anton ein, worauf Venth nur den Kopf sch�ttelte. H�tte Anton sich einen Porsche gekauft, s�he es ganz anders aus, dann k�nne man genau diesen Kauf anfechten. Aber all diese kleinen Ausgaben, die Reise nach London, dieses Zerfaserte, nein, der Zeitraum sei einfach zu lang, um auf verminderte Gesch�ftsf�higkeit zu pl�dieren.</p><p>Anton f�hlte sich mies und hintergangen. Keiner war auf seiner Seite. Warum auch? Dabei wusste er von Hermann, dass Professor Venth f�r genau dieses Gutachten in etwa die Summe bekommen w�rde, die Anton der Bank schuldete. Dreitausend Euro. Dreitausend Euro, die Anton bei einer Niederlage ebenfalls in Rechnung gestellt w�rden, wie die Gerichtskosten, wie die Anwaltskosten der Gegenseite, wie alles. Dreitausend Euro, die Venth gerade an Anton verdiente, die er Anton gerade sogar abkn�pfte, ihm selbst, indem er ein Gutachten im Kopf vorformulierte, das Anton alle Aussichten auf Erfolg raubte. K�nnten wir das alles nicht einfach lassen, und Sie �berweisen meiner Exbank einfach Ihr �berh�htes Honorar, und ich kann versuchen, normal weiterzuleben?</p><empty-line/><p>Anton kommt sein Leben wie ein sozialer Abstieg in Sachen Begutachtungen vor. W�hrend er da bei Sonja sitzt, hat er Flashbacks von seinen bisherigen �mterg�ngen, den Schuldnerberatungen, Begutachtungen, Antr�gen, Gew�hrungen. Um damals aufs Gymnasium zu kommen, musste er still dasitzen, intelligent tun und dann wie ein Idiot einen Ballon in der Luft halten. Ein parteienfinanziertes Stipendium wurde ihm beim Eintritt in das Studium nicht gew�hrt, da er in Sachen soziales Engagement anscheinend nicht punkten konnte; der Gutachter war ihm eh nicht sympathisch gewesen, ein lahmer Badener, der so langsam sprach, dass man ihm kaum folgen konnte. Und die letzte Amts�rztin, die Anton auf unversch�mte Weise abkanzelte, hatte selbst keine Z�hne. Sie sa� ihm gegen�ber und hatte einfach keine Schneidez�hne. Dabei r�gte sie ihn, er habe sich zu lange nicht gemeldet, und �berhaupt, er m�sse diese und jene Therapie in Angriff nehmen, ohne das ginge es nicht. Anton hatte versucht, nicht auf die Zahnw�ste zu starren. Nein, er will nicht mehr begutachtet werden.</p><p>Als er satt und noch mit dem Kaffeegeschmack im Mund Sonjas B�ro verl�sst, verdr�ngt er die d�steren Gedanken, die Worte �Strick, Zug, Hochhaus�, die Erinnerungen an all die falschen Begutachtungen, die M�digkeiten danach. Was haben diese fremden Menschen ihm zu sagen, wieso beurteilen sie ihn willk�rlich? Wieso muss er �berhaupt st�ndig beurteilt und begutachtet werden? Anton bleibt im Gang stehen und lauscht dem Hall hinterher. Er will nicht in sein Zimmer gehen, er will aber auch nicht drau�en sein. Also was?</p><p>*</p><p>Linda meistert alles vorbildlich. Sie ordnet Kl�tze zum Turm, hopst Vierecke nach, puzzelt wie eine kleine Weltmeisterin. Sie steckt verschiedene Formen in die passenden L�cher, erkennt und benennt Dreieck und Raute, schneidet Muster fast fehlerfrei mit der Schere aus. Dabei blickt sie, Zustimmung und Lob erheischend, immer wieder hoch. Denise k�nnte sie ohrfeigen.</p><p>Der sogenannte Vorf�hreffekt, nur umgekehrt: Was sonst misslingt, klappt hier wie am Schn�rchen. Der Arzt nickt und ermutigt Linda, es noch besser zu machen. Die verh�lt sich gar geziert und putzig, spielt eine unbekannte Niedlichkeit aus, verf�hrt ruhig und souver�n. Die sonst so aufreibende und l�rmende Hysterie scheint Jahre entfernt. Denise ist genervt, es geht um den eh ungeliebten Inklusionsstatus, f�r den sie Termin nach Termin abrei�en muss. Und jetzt tut ihre Tochter wie ein feines, begabtes Musterkind, dem keine Aufgabe zu schwer ist. Denise juckt es in der Nase. Sie hasst ihre Tochter gerade, die kindliche Freude, den Eifer, die Eitelkeit. Kann sie nicht wenigstens nur kurz mal halb so bockig sein, wie sie es sonst alle f�nf Minuten ist? Dabei kann ihre Tochter doch gar nichts daf�r. Sie bem�ht sich und hat Erfolg. Denise sollte sich freuen. Oder nicht?</p><p>Der Arzt nervt Denise ebenfalls, mit seinen sanften Ermutigungen, der mild modulierenden Stimme, den kleinen Aufmunterungen. Er hakt die �bungen eine nach der anderen ab, schreibt noch eine Zahl dazu, die auf der dazugeh�rigen Skala wahrscheinlich ausgesucht weit oben steht. Dann wendet er sich Denise zu und nickt konspirativ. Ja, das sei doch sehr erfreulich, diese Fortschritte der kleinen Linda, grummelt er freundlich. Denise betrachtet ihre Tochter wie ein fremdes, in seiner ausgestellten Goldigkeit abscheuliches Kind. Dieses Kind hat sie alleingelassen. Wieso dieser Akt der Sabotage? Woher kann Linda das alles pl�tzlich? Der Arzt bemerkt ihre Not und neigt sich noch tiefer zu Denise hin. Er will ihr etwas zufl�stern.</p><p>Vielleicht will er ihr sagen, wie geil er sie gestern fand, im Netz?</p><p>Sie wendet sich nicht ab von ihm, obwohl sie sich bedr�ngt f�hlt. Die Arzthelferin kommt zur T�r herein. Denise kann aufatmen. Der Arzt r�ckt dennoch nicht von ihr ab, sagt dann verschw�rerisch: �Ich kenne diese Situationen.�</p><p>Welche Situationen?</p><p>�Keine Sorge, ich mache die entsprechenden Vermerke. Wir kriegen den Status schon durch.�</p><p>Linda merkt, dass �ber sie gesprochen wird, aber sie wei� nicht, worum es geht. Sie beginnt, die T�rme, die sie aufgebaut hat, wieder umzuwerfen, die h�bschen Formen in kleine Nichtse zu zerschneiden. Der Arzt nimmt ihr die Schere ab und streicht ihr �ber den Kopf.</p><p>�Fein gemacht�, sagt er, und Linda grinst begl�ckt und zwinkert d�mmlich.</p><empty-line/><p>Im Hausflur, auf dem Weg die Treppe hinunter, sp�rt Denise noch immer diesen leichten Schwindel, der sie in Arztpraxen fast jedes Mal �berkommt. Sie muss aufpassen, dass ihr nicht schwarz vor Augen wird. Sie l�sst Linda kurz los, um sich mit beiden H�nden am Gel�nder festzuhalten. Die Welt droht, zu einem Punkt zusammenzuschnurren. Bevor sich Denise wieder gefangen hat, ist Linda schon gestolpert, zwei, drei Stufen hinab mit Gerumpel, und jetzt liegt sie kopf�ber wie ein verschrecktes Jungtier auf der Treppe.</p><p>Die Erkenntnis, was passiert ist, hat noch nicht eingesetzt. Lindas Gesicht ist noch leer, sie sammelt sich, sammelt das Bewusstsein an, gleich wird sie losheulen. Denise ist erschrocken zur Stelle und m�chte ihre Tochter wieder aufrichten. Aber Linda will nicht, f�hlt sich gedem�tigt von der Treppe, von der Schwerkraft, den Gesetzen der Welt, sie ist ein Kind, das sich weh getan hat, das keine Hilfe braucht, weil es nur heulen will, weil es das Unrecht hinausschreien muss. Denise wird von Ungeduld und Zorn gepackt. Sie sch�ttelt Linda und zieht sie hoch, �es ist nicht so schlimm�, bevormundet sie ihre Tochter, �stell dich hin.� Linda weigert sich. Sie f�llt wieder in den Babymodus zur�ck, heult nur unf�rmig, gibt unverst�ndliche Fetzen von sich, sackt in sich zusammen: der Trotz der Benachteiligten.</p><p>�Jetzt stell dich schon hin�, zischt Denise und r�ttelt ihre weinende Tochter durch, dabei fletscht sie die Z�hne, ohne es zu merken.</p><p>�Du Spastikerin�, entf�hrt es ihr, und sie erschrickt und wird gleichzeitig noch w�tender. Wenn Linda nicht sofort aufh�rt zu heulen, wird sie ihr eine langen. Sie ist kurz davor. Krampfartig kneift sie Linda in die Schulter, ihre Hand scheint selbst von einem Spasmus durchfahren.</p><empty-line/><p>Fr�her hatte Denise bisweilen T�tungsphantasien. Ihre Tochter solle, wenn sie sich noch einmal so dumpf und renitent verhielte, bitte vom n�chsten Laster �berfahren werden. Vielleicht m�sste sie gar nicht nachhelfen? Denise war erschrocken von der Grausamkeit der eigenen Gedanken. Aber sie konnte nicht aufh�ren, sich das Ableben ihrer Tochter bis ins kleinste Detail auszumalen, vom Unfall �ber ihr Alibi bis hin zum Kondolenzwahn danach. Sie selbst h�tte keine Schuld, und keiner w�rde ihre Genugtuung bemerken. Sie f�hlte sich manchmal wie die schlechteste und mieseste Mutter der Welt. Bis Saskia, eine alte Freundin, ihr auf eine Andeutung hin erz�hlte, dass es ihr genauso ginge. Mordideen schienen unter jungen M�ttern gar nicht so selten zu sein.</p><empty-line/><p>�Ist alles in Ordnung?�, schallt die Stimme des Arztes im Treppenhaus herab. Denise f�hrt herum, dort steht der Arzt mit seiner Helferin und blickt sie streng an.</p><p>�Ja, alles in Ordnung, sie ist nur gest�rzt�, beschwichtigt Denise mit zitternder Bravheit in der Stimme und will sich am liebsten selbst ohrfeigen. Linda steht nun alleine auf und beruhigt sich. Der Arzt macht eine despektierliche Miene, hebt die Augenbraue und geht nickend wieder ab.</p><p>�Dann ist ja gut�, sagt er, gerade noch h�rbar. Die Arzthelferin starrt Denise einen Augenblick zu lange an und sagt dann traurig: �Bis zum n�chsten Mal.� Die T�r f�llt zu. Denise atmet auf, nimmt ihre Tochter bei der Hand und schleicht die Treppe hinunter, aus dem Haus.</p><p>*</p><p>Sie schnauft sich durchs Zimmer, sammelt Wollm�use und Staubfetzen auf, versucht eine gewisse Struktur herzustellen, wo Struktur niemals vorgesehen war. Immer wieder muss sie sich auf den Billigstuhl von Ikea setzen, um Luft zu holen. Anton hilft ihr, wo es geht, aber seine Mutter ist stur und will ihr eigenes System durchsetzen, das ihr selbst allerdings nicht transparent ist. Es ist n�mlich eigentlich gar kein System, und dieses Nichtsystem trifft auf ein fehlendes Ordnungsprinzip. So kommt man schlecht voran.</p><p>�Bitte�, sagt Anton schlie�lich. �Es ist wirklich nicht n�tig.� Eine Wut steigt ihm in die Nase, aber er darf es sich nicht anmerken lassen. Es ist seine Mutter, sie meint es nur gut mit ihrer ziellosen Gesch�ftigkeit.</p><p>�Hier noch, die Briefe�, sagt sie und fuhrwerkt in den Mahnungen herum. �Sind die alle von jetzt?�</p><p>�Ich wei� es nicht.� Anton l�sst sich ersch�pft auf sein stinkendes Bett fallen. �Ich wei� es einfach nicht.�</p><p>�Das schaffen wir schon�, sagt sie und t�rmt die Schreiben zu kleinen Stapeln auf. �Es ist sicher kein Palast, nicht wahr. Aber erst einmal bist du hier gut aufgehoben. Und die Frau Sonja ist ja wirklich nett.�</p><p>�Ja, ist sie.�</p><p>Die Aktenordner meidet sie. Sie scheint Angst vor ihnen zu haben, denn dort sind die gr��ten Klopper begraben. Wer sich einmal in die Aktenordner einliest, kommt kaum mehr frei.</p><p>�Bitte, Mama, ich bin sehr d�nnh�utig gerade. Ich kann �berraschungsbesuche nicht so ab.�</p><p>�Bin ja gleich fertig.� Sie schwitzt. �Und dann gehen wir essen?�</p><p>�Heute nicht.�</p><p>�Jedenfalls, ich habe dir etwas Wurst und K�se in den K�hlschrank gestellt.�</p><p>�Ich wei�.�</p><p>�Ja, nicht, dass das verschimmelt.�</p><p>�Wird es nicht.�</p><p>�Und du willst wirklich nicht mitkommen? Ein Zneck?� Ein Snack.</p><p>�Nein, ich muss mich ausruhen.�</p><p>Sie freut sich insgeheim dar�ber, dass er sich wieder wie ein tr�ger Teenager verh�lt. So kennt sie ihn, so ist er ihr nicht fern. Drau�en tobt wie so oft Hansi, der verwachsene Gnom, und schreit herum, wie schei�e alles sei, �schei�e, schei�e, schei�e�. Still sch�mt Anton sich f�r Hansi, und er sch�mt sich f�r sich, und f�r seine Mutter, und f�r dieses abgewichste Heim.</p><p>Seine Mutter sitzt im Stuhl wie eine Kr�te und japst nach Luft. Dann kramt sie in ihrer Handtasche und f�rdert Kaugummis zutage. �Willst du auch eins?�</p><p>�Nein.�</p><p>�Okay. Hier sieht es jetzt manierlicher aus. Das schaffen wir schon, alles. Bringst du mich noch zur Haltestelle?�</p><empty-line/><p>Wenn Anton zur�ckdenkt, fragt er sich, wann die Weichen gestellt wurden, wo er die Abzweigung genommen hat, die ihn nach und nach von den alten Freunden und Kommilitonen entfernte. Gibt es da eine bestimmte Stelle, an der sich ein Nebengleis vom Hauptstrang der anderen abspaltete, auf dem er allm�hlich wegdriftete, erst unmerklich, dann unwiderruflich? Oder ist es die Summe der kleinen Entscheidungen, Vers�umnisse und Auslassungen gewesen? Ist er stehen geblieben, und die anderen sind weitergegangen, oder hat er die anderen irgendwo hinter sich gelassen, und sie bewegen sich nun ruhig, aber stetig voran, w�hrend er einen ruin�sen Sonderweg verfolgt?</p><p>Das ist nicht einfach festzustellen, denkt er, w�hrend er mit dem Tagesticket, das er sich von seiner Mutter hat spendieren lassen, und einer aufgedr�ngten Pizzastulle in der Hand durch die Stadt f�hrt und die alten Orte abklappert. Seine Mutter ist inzwischen zuhause, er hat sie abgesetzt, und die Kan�le und Programme jagen bei ihr bestimmt wieder wild �ber den Bildschirm, wie immer. Anton dagegen zappt auf seine Weise, er f�hrt seine Vergangenheit ab, die guten und die b�sen Orte. Drau�en auf Kaution, so nennt er das, irgendwen zitierend, der schon lange keine Rolle mehr in seinem Leben spielt.</p><empty-line/><p>Dort wohnte Peter, unten in der Parterrewohnung, die seine Eltern Ende der Neunziger kauften, als die Wohnungen noch preiswert waren und die Gegend sich aufregend und neu anf�hlte. Peter und Anton waren damals ein wahres Zerst�rerteam im Nachtleben gewesen, mit Unmengen an Alkohol, neuen Clubs, viel Getanze und auch ein paar Frauen. Und w�hrenddessen hatten sie im Gleichschritt das juristische Grundstudium mit Einsernoten abgeschlossen, bei Professor Stephan, ihrem blendenden Vorbild, Antons heimlichem Vaterersatz. Sie hatten sich jung und unber�hrbar gef�hlt. Die Schere ging erst im Hauptstudium auf, als Anton noch immer ein wenig zu viel feierte und zu oft in den Tag hineinlebte, Peter sich dagegen strikt an den Lehrplan hielt und seinen Freund mehr und mehr abh�ngte. Der Spie�er in Peter war durchgebrochen, so redete Anton sich ein, r�ckversicherte sich hier�ber auch in Gespr�chen mit gemeinsamen Bekannten, und so trennte sich das Team irgendwann stillschweigend und ohne gro�es Getue. War Anton zu idealistisch oder einfach zu feige f�r eine richtige Karriere gewesen?</p><p>Jetzt wohnt dort wohl eine Studentin, wie Anton an der W�sche auf dem Balkon zu erkennen meint, und dr�ckt monatlich die Miete an Peters Eltern ab, oder gleich an Peter, wer wei�. Der lebt inzwischen in D�sseldorf, ist verheiratet und hat drei Kinder. Eines h�tte auch gereicht, knurrt Anton in Gedanken. Und geht unverrichteter Dinge weiter.</p><empty-line/><p>Was Professor Stephan wohl macht? Lehren, gewiss, und j�hrlich neue Topjuristen auf den Weg bringen. Was m�gen wohl inzwischen seine Themen sein? Hegel und die autopoietische Ethik, wie fr�her? Formen der Gerechtigkeit versus Formen des Rechts? Schale Begriffe, die aber bald zum ersten Mal von wirklicher Bedeutung f�r Antons Leben sein k�nnten.</p><p>Er hatte damals ein besonderes Interesse an der Rechtsphilosophie entwickelt und dieses in z�hen �berstunden vertieft, aus blo�er Begeisterung, gewiss, aber auch, um Professor Stephan zu gefallen. Stephan war Anton n�mlich ein Versprechen gewesen. Ein Selfmadegeist, autark und frei, dynamisch, blitzgescheit, ein Held in postheroischen Zeiten, dessen Ruf weit �ber die hiesige Universit�t hinausreichte. Anton hatte sich von ihm ein Gutachten gew�nscht, f�r einen Ivy-League-Aufenthalt, der dann doch nicht zustande gekommen war. Doch das Gutachten, das Stephan als einzige, brillante Laudatio verfasst hatte, bewahrte Anton noch immer auf, irgendwo zwischen den Mahnungen und Drohungen, und Antons Mutter hatte es zigmal kopiert, es ihren Kolleginnen gezeigt und fernen Verwandten zugeschickt. Es war ein blendendes Gutachten. Die Zukunft hatte geraunt und gefunkelt.</p><p>Genau, denkt er, ganz genau. Professor Stephan wird er auch besuchen und sich ein Bild machen � wie er heute aussieht, wie es in ihm aussieht, was er inzwischen denkt und lehrt. Vielleicht wird Stephan ihm erkl�ren k�nnen, was rechtens ist in seinem Fall, was m�glich, was gerecht. Vielleicht wird Stephan ihm helfen k�nnen. Und wom�glich bekommt Anton endlich das Recht, das ihm zusteht, oder die Gerechtigkeit, die er verloren glaubt, oder zumindest einen Ablass, der etwas in ihm freisetzen wird. Bei dem Gedanken schie�t neue Kraft durch seine Beine, und er nimmt die n�chste Ecke mit ziemlichem Elan.</p><p>Hier, zwei Stra�en neben Peter, muss Raoul leben, auch Rolle genannt, ein Freund noch aus Schultagen, der mit Anfang zwanzig angek�ndigt hatte, sich mit sp�testens drei�ig �ffentlich zu verbrennen. Inzwischen ist er An�sthesist. Anton ist sich nicht sicher, ist das wirklich die T�r? Auf der Klingelleiste steht kein Raoul. Raoul ist verzogen, scheint�s, und Anton zieht also auch weiter. Er h�tte eh nicht geklingelt.</p><p>Das ganze Viertel ist voll von alten Erinnerungen, von wirklichen Gespenstern, die durch die Stra�en treiben, Schemen im Gesichtsfeld, Chim�ren: er selbst vor zehn Jahren, mit Raoul, mit Peter, mit Anne-Catherine und Janka. Raoul kotzt an dieser Stra�enecke und geht, um wieder zu sich zu kommen, acht Mal die Acht, als Schlaufen auf dem B�rgersteig. Nat�rlich f�llt er hin und bleibt lachend liegen. Janka und Anton k�ssen sich, schauen sich in die Augen und lassen es dann doch lieber bleiben. Peter und Anton fl�zen sich auf dieser Bank da und trinken ein letztes Bier am Morgen, um gleich f�r lau in irgendeinem Hotel zu fr�hst�cken. Und die tausend vergessenen Wege, mit dem Fahrrad, zu Fu�, hier entlang, dort entlang, schon fr�h verloren. Anton, betrunken, auf der Suche nach einer Geliebten, die ihn betr�gt, obwohl sie doch gar nicht zusammen sind; dann vor ihrem Haus, sie schreit ihn an durch die Gegensprechanlage, und er macht sich davon wie ein gepr�gelter K�ter. Anton mit Veit, sie tragen eine Kommode durch die Stra�en, jung und kr�ftig, ohne sich dessen bewusst zu sein, und gr��en die l�chelnden Caf�besucher, die ihre Kaffeetassen heben. Anton auf dem Weg zur Videothek, die wirklich noch richtige Videokassetten zu verleihen hatte. Anton, unentschieden. Anton, n�chtern und genau. Anton, wieder betrunken. Anton, leer und traurig. Anton, lesend. Anton, lustlos. Anton, sehns�chtig. Alles umsonst, denkt er. Als w�re er nie da gewesen.</p><empty-line/><p>�Hey.�</p><p>�Anton?� �berraschung, die fast schon Entsetzen ist.</p><p>�Ich wollte nur mal hallo sagen. War gerade in der N�he.�</p><p>�Ach so, klar � Wie � was machst du? Bist du noch immer � ?�</p><p>�Nein, nein.� Bin ich was? Nein, bin ich nicht.</p><p>�Tauchst hier aus dem Nichts auf und � willst du was trinken? Aber ich muss gleich los. Ich bin eigentlich schon zu sp�t.�</p><p>�Zu sp�t wof�r?�</p><p>�Termin.� Gibt es nicht in deiner Welt.</p><p>�Wie geht es dir?�</p><p>�Gut, es geht gut. Du, ich muss aber los. Wie w�re es, du kommst morgen Abend vorbei? Da habe ich Zeit. Auf ein Bier oder � eine Cola.�</p><p>�Da bin ich schon wieder woanders.�</p><p>�Wie, wo bist du denn da?�</p><p>�Wei� ich noch nicht. Aber vielleicht � vielleicht komme ich vorbei.�</p><p>�Hast du ein Handy? Eine Nummer? Hier ist meine Karte. Ruf jederzeit an.�</p><p>�Ja.�</p><p>�Sorry, ich muss dich jetzt hier stehenlassen. K�ndige dich doch an! Echt, der Anton. Mann, Mann, Mann.�</p><p>�Mach�s gut.�</p><p>�Du auch. Ruf an. Der Anton. Echt.�</p><empty-line/><p>Dreitausend Euro, dreitausend Euro, dreitausend Euro. Nichts ist das, und trotzdem alles. Nie im Leben kann er diese Summe aufbringen, und sie wird sich verdoppeln beim Prozess, nein, verdreifachen, vervierfachen, das kann er noch nicht �berblicken, das sagt ihm keiner so genau. Und die Zinsen kommen noch hinzu, und die zwei anderen Verfahren, und die zig anderen Gl�ubiger. Wenn er nur diese dreitausend Euro an Schulden los w�re, er k�nnte wieder besser atmen. Er w�re nicht mehr nur ein Minus in der Landschaft, ein wandelndes Negativum. Er w�re wieder jemand. Zumindest w�re er wieder die alte Null von fr�her.</p><p>*</p><p>Noch immer nichts drauf. Kein Geldeingang, keine Bewegung, keine dreitausend Euro. Genauer: keine dreitausendzweihundert Euro. Denise checkt jetzt schon mindestens dreimal am Tag ihren Kontostand, einmal morgens, zweimal abends. Es ist nicht so, dass sie ohne das Geld nicht ausk�me. Das nun nicht, auch wenn sie im Moment zumindest kn�cheltief im Dispo steht. Nein, es riecht nur langsam nach Betrug. Sie kommt sich hingehalten und hintergangen vor. Der Lohn ist seit Wochen �berf�llig. Die Pornoschweine scheren sich einen Dreck um sie. Sie haben sie vielleicht schon vergessen. Oder sie warten einfach ab, ob Denise sich melden wird, spielen mit ihrer Scham und Schuld. Denn wer sich sch�mt, der klagt nicht an.</p><p>Dazu denkt sie an Anton und seine Schulden. Nat�rlich wird sie ihm nicht helfen k�nnen. Nat�rlich wird sie dieses Geld f�r sich und Linda behalten m�ssen. Sie wird ihm nie etwas davon erz�hlen. Und doch, wie seltsam, dass sie bald genau das hat, was ihm fehlt. Die M�glichkeit des Helfens besteht und ist fast schon ein Privileg. Ob er die Hilfe annehmen w�rde?</p><p>Denise nestelt an ihrem Piercing herum und br�tet. Dann fasst sie aus der Tiefe einen Entschluss. So nicht, mit mir nicht, denkt sie. Und: Ich habe das selbst in Ordnung zu bringen. Eigenm�chtig. Pers�nlich. Das ist pers�nlich zu kl�ren. Sie steht auf, wirft sich mit besonders heftigem Schwung ihre gelbe Lederjacke um, so als m�sse sie einem beobachtenden Auge ihre Motivation beweisen, und geht los, nicht ohne sich vergewissert zu haben, dass sich das Tr�nengas noch in ihrer Handtasche befindet.</p><p>Im Industriegebiet, wo die Luft s��lich und schwer von der Tabakbearbeitung ist, streunt Denise durch die Stra�en, unbelebte B�rotrakte grenzen an versiffte Warencontainer, und sucht die Produktionsfirma. Einzelne Arbeiter wanken ihr entgegen, aber es scheint nur so, als ob sie wanken, wahrscheinlich gehen sie ganz normal Schritt f�r Schritt, Denise kann das nicht so genau in Erfahrung bringen, sie weicht ihnen und ihren Blicken konsequent aus. In einer dieser Stra�en war es doch. Alles sieht �hnlich aus, zehntausend Eing�nge und ein paar Autos. Dar�ber die Tabakwerbungen und Firmenschriftz�ge, �berdimensioniert und doch so sinnlos platziert, denn hierher verirren sich keine Kunden oder Touristen, hier kommen nur Arbeiter und Vertreter her, die eh wissen, wem sie dienen. Dann steht sie vor einem hellblauen Eingang mit verklebter Gegensprechanlage, von der Fassade bl�ttert die Farbe ab und gibt den Blick auf das schmierige Grau darunter frei. Hier war es, ja, und ja, das Schloss ist noch immer kaputt, die T�r geht einfach auf. Sie kommt sich vor wie eine Einbrecherin. Sie nimmt die Treppe, die knarzt, hoch in den dritten Stock.</p><p>*</p><p>Zaghaft n�hert er sich der Klingelleiste, er will nicht wie ein Stalker wirken. Das wurde ihm n�mlich schon dreimal vorgeworfen, und mit solchen Vorw�rfen ist nicht zu spa�en. Er be�ugt die Namenskolonne und kommt wieder zu keinem Ergebnis. Mit einem Schnaufen geht er auf Abstand und vergleicht den Hauseingang mit dem Bild in seiner Erinnerung. Nein, hier nicht. Er wei� tats�chlich nicht, in welchem dieser Gr�nderzeitenbauten sich das Domizil befindet, in dem Nicole inzwischen wohnt. Und an ihren neuen, angeheirateten Namen kann er sich auch nicht mehr erinnern. Eine Unversch�mtheit der Natur! Lachhaft, wie sein Gehirn ihn einfach im Stich l�sst. Dabei wusste er den Namen vor ein paar Monaten noch, als er ihn googelte. Aber jetzt: eine Leerseite, Leerstelle, einfach blank. Anton setzt sich auf einen Sims und reflektiert, so langsam, dass er gar nicht wei�, wor�ber. Doch, nach einer Minute haben sich die z�hen Gedanken um eine Mitte gruppiert, und die hei�t Nicole. Er denkt �ber Nicole nach. Und also �ber die Liebe.</p><p>Als junger Mann galt Anton die Liebe als einziges Gut, das wirklich erstrebenswert war. Wer liebte, dessen Leben hatte Sinn, so dachte er, und so legte er sein Leben aus. Was er auch machte, er machte es in der Hoffnung, es irgendwann f�r jemand anderes gemacht zu haben, f�r eine Leerstelle in seinem Kopf, die darauf wartete, besetzt zu werden. So wurde seine erste Liebesbeziehung denn auch von der �berhitzten Hochromantik erstickt, die Anton ausstrahlte und zugleich zu verstecken suchte, die aber dennoch die Atmosph�re s��lich vergiftete und kein normales Gespr�ch zulie�. Allein die Rosen, die er ihr brachte! Und wie er versuchte, ihr zu gefallen und trotzdem nicht an Coolness zu verlieren.</p><p>Ein Krampf.</p><p>Er wusste damals noch nicht, dass leidenschaftliches Sichverlieben nichts anderes ist als eine einzige Katastrophe. Die �berzogenen Erwartungen an die Liebe verblassten mit der Zeit, mit jeder neuen Beziehung, aber damit verblasste auch der Sinn der Beziehungen �berhaupt. Wof�r noch lieben, wenn es gar nichts brachte, wenn es nur ein Kampf und ein ewiges Austarieren der Schw�chen und St�rken war? Immer war einer weniger verliebt und litt so ungerecht. Immer gab es ein Machtgef�lle.</p><p>Schlie�lich hatte Anton sich nur noch f�r ein paar Stunden verliebt, hatte allenfalls noch Aff�ren gehabt, aber auf lange Sicht nichts mehr zugelassen. Die Liebe hatte sich, nach zehn, f�nfzehn Jahren Praxis, einfach als Illusion herausgestellt, wie im schlimmsten Popsong, oder als etwas, was anderen verf�gbar war, aber nicht ihm. Er war nicht f�r die Liebe oder die Liebe nicht f�r ihn gemacht. F�r einen in seiner Grundanlage durch und durch, ja fast schon krankhaft romantischen Menschen wie Anton ein furchtbares Urteil.</p><p>Als Nicole mit dem Kinderwagen an ihm vorbeigeht, bemerkt er es erst gar nicht. Sie bleibt stehen. Da blickt er auf und sieht sie fassungslos, starr, mit aufgerissenen Augen.</p><p>Nicole war die Letzte, mit der Anton es wirklich versucht hatte, das ganze Programm, bis hin zum Zusammenziehen mit Kinderwunsch am Horizont. Es war okay gewesen, denn er hatte seine wilden Vereinigungs- und Selbstaufl�sungsphantasien im Griff und sp�rte dennoch etwas von der Art der Liebe, wie er sie suchte. Vielleicht war er damals normaler gewesen als jemals davor oder danach. Nicht mit einberechnet hatte er jedoch, was anscheinend passieren musste, sobald die Liebe nicht mehr von der Chemie, von irgendwelchen Pheromonen und Hormonen befeuert wurde. Die Romantik wurde zu Langeweile, und jegliche Regung war Fluchtbewegung. Also betrog er Nicole, welche, wie sich herausstellte, ihn bald ebenfalls betrog, ganz so, als h�tten sie es miteinander abgesprochen. Vielleicht war es wirklich eine Absprache gewesen, eine Absprache der K�rper, der Instinkte, ohne die beiden an der Entscheidung teilnehmen zu lassen. Die Wohnung stand schnell verwaist und leer, und Anton konnte eine weitere Niederlage im Logbuch seiner Biographie vermerken.</p><empty-line/><p>�Was�, sagt Nicole und scheint von Panik ergriffen. Der Kinderwagen zittert, genau wie ihr rechter Mundwinkel, ein Tic, den er fr�her so neurotisch wie liebenswert fand. Ihre alarmroten Locken sind inzwischen zu einem glatten Zopf geb�ndigt. Die Stille zwischen ihnen streckt sich. Anton wei� nicht, ob er sich bewegen darf. Sie sieht ihn an wie einen Sittenstrolch, einen Freig�nger. Letztendlich ist er auch ein Freig�nger, durchf�hrt es ihn, er wohnt mit Knackis zusammen, es laufen Prozesse gegen ihn, drau�en auf Kaution ist er, nichts anderes.</p><p>�Anton�, sagt sie mit d�nner Stimme, �was machst du hier.�</p><p>Anton will aufstehen, aber Nicole gibt ihm mit einer Geste zu verstehen, dass er sitzen bleiben soll. Er f�gt sich und verharrt reglos. Es war ein Fehler hierherzukommen. Sie m�chte ihn offensichtlich so schnell und folgenlos, wie es geht, wieder loswerden.</p><p>�Ich wollte nur�, sagt Anton und wei� nicht weiter. Er gestikuliert behutsam in die Leere, sucht nach Worten. Am liebsten w�re er wieder weg.</p><p>�Ich wei� nicht�, sagt er, �ich war einfach in der Gegend und wollte dich mal wieder sehen.� Sie sieht ihn schweigend an. Zwei Tiere in der Schockstarre. Im Kinderwagen r�hrt sich das Baby.</p><p>�Das geht nicht�, sagt Nicole, �du kannst hier nicht so einfach auftauchen, und schon gar nicht so.�</p><p>Wie denn, fragt sich Anton, was hei�t dieses �so�? Meint sie sein Aussehen, meint sie das �berfallartige? Ihm f�llt der Liebesschwur ein, den sie vor Jahren abgelegt haben, ewige, bedingungslose Liebe, fast h�tten sie sich ins Fleisch geschnitten daf�r. Soll er diesen Schwur ansprechen? Sie muss doch sicher auch oft an ihn denken, an den Abend am Kanal, als der Himmel wild herunterkam und ihre Seelen sich kurz vereinigten.</p><p>�Ich wei�, dass ich anders aussehe als fr�her�, sagt er stattdessen, �aber das hei�t nicht, dass ich ein v�llig anderer Mensch bin.� Noch ein falscher Satz. Wieso gleich ins Allgemeine gehen?</p><p>Anton blickt auf den Gehweg, Kopfsteinpflaster, irre, h�bsche Muster. Ihm f�llt nichts ein. Er k�nnte �ber das Wetter sprechen, oder �ber den Kinderwagen. Wenn sie ihn lie�e, w�rde er vielleicht das Kind begutachten und Komplimente machen k�nnen.</p><p>�Ich hole die Polizei�, sagt Nicole und z�ckt ihr Handy.</p><p>Anton schaut sie an und versteht nicht. Sie sieht neurotischer aus als je zuvor, der Mundwinkel ein einziger, regloser Krampf.</p><p>�Spinnst du?�, fragt er leise.</p><p>�Ich meine es ernst�, sagt sie und wartet bereits darauf, dass jemand abhebt.</p><p>�Aber�, sagt er und merkt, dass es aussichtslos ist. Er l�sst es sein.</p><p>�Ich gehe ja schon, es tut mir leid, ich gehe.� Er steht auf und trottet oder schleicht davon, irgendwas dazwischen, und als er sich noch einmal umdreht, ist sie im Haus verschwunden.</p><p>*</p><p>Sie steht vor der T�r zum Produktionsb�ro, wie zum Hohn ist niemand da, alles dunkel hinter dem Milchglas. Gerade als Denise �berlegt, das Fenster in der T�r einzuschlagen, schallt Getrampel von unten durch das Treppenhaus hoch. Zwei oder drei oder vier M�nner, gewichtige, kantige M�nner, die sich die Treppe hinaufwuchten, gerade rechtzeitig, als w�ssten sie, was in Denisens Kopf vorgeht. Zum Alibi klopft sie nun an die T�r, laut, bestimmt, bis nach unten vernehmbar, um nicht wie eine Psychopathin zu wirken, die seit Stunden hilflos im Treppenhaus ausharrt.</p><p>Die Stimmen kommen n�her. Denise checkt im Schminkspiegel kurz ihr Make-up, ihre Augen, alles okay, nichts ist verwischt. Die Schritte und Stimmen, dem Anschein nach russisch, obwohl Denise es besser wei�, sind fast da, nur noch eine Etage. Denise rei�t sich zusammen, es gibt doch gar keinen Grund, Angst zu haben, wieso hat sie diese Angst? Sie schlie�t die Augen, �ffnet sie wieder, und da stehen sie, eine halbe Treppe unter ihr, und starren sie fragend an, der Produzent und zwei Typen, vielleicht Darsteller, vielleicht Schl�ger.</p><p>�Wen haben wir denn da?�, fragt der Produzent.</p><p>Denise zwingt sich zu einem L�cheln und sagt: �Da seid ihr ja endlich.�</p><empty-line/><p>Wie eine Managerattrappe sitzt der Produzent hinter seinem Schreibtisch und tut gro�kaufm�nnisch. Er bietet Denise mit herablassender Geste einen Kaffee an und schiebt ihr den Aschenbecher hin. Die beiden Schl�ger oder Darsteller halten sich im Hintergrund, haben sich gesetzt, sind aber demonstrativ anwesend. Denise steckt sich eine Zigarette an.</p><p>�Also, liebe � �h.� Dem Produzenten f�llt ihr Name nicht ein. Denise kommt ihm zu Hilfe.</p><p>�Ja, liebe Denise, ich erinnere mich. Was f�hrt dich hierher?�</p><p>�Ich wollte nur nach meinem Lohn fragen.�</p><p>�Nach deinem Lohn. Nach deinem Lohn?�</p><p>�Ja, es ist immer noch nichts �berwiesen. Dabei sollte das nach einer Woche geschehen.�</p><p>�Verstehe. Wie lang war der Dreh noch her?� Der Produzent wendet sich seinem Bildschirm zu und hackt etwas in die Tastatur ein.</p><p>�Ich wei� es nicht genau ��warte � zwei Monate? Zweieinhalb?�</p><p>Mit einem Besserwissergrinsen sieht der Produzent wieder vom Computer auf. Ein Ausdruck der Milde liegt in seinem Brutalogesicht.</p><p>�Zweieinhalb Monate, ja, liebe Nadine.�</p><p>�Denise�, sagt Denise.</p><p>�Aber der normale Zahlungsrhythmus liegt bei drei Monaten�, beschwichtigt er sie, ohne sich zu korrigieren. Sein Blick schaltet zwischen ihr und den beiden Schl�gern hin und her. Er spielt Am�sement, scheint sich dieses hartgekochte Gesch�ftsgetue mit Am�sierfaktor irgendwo abgeguckt zu haben, vielleicht bei Christopher Walken, vielleicht in einem Tarantinofilm.</p><p>�Das war aber anders abgesprochen�, druckst Denise hervor.</p><p>�Mit wem willst du das denn abgesprochen haben?�</p><p>�Mit dir.�</p><p>�Das kann nicht sein, Denise.� Noch immer wandert sein Blick zwischen ihr und den Schl�gern hin und her, noch immer bem�ht er sich um dieses gespielte Am�sement in der Stimme, das s�ffisante Grinsen, wie ein Vater, der seine trotzige Tochter gerade besonders niedlich findet und sie weiter ins Leere laufen l�sst.</p><p>�Und ob das sein kann. Sonst h�tte ich es ja nicht gemacht. Ich wei� es doch noch, ich bin doch nicht doof.� Denise sp�rt eine Wut in sich hochsteigen. Ihre Stimme ist jetzt fest.</p><p>�Da hast du wohl was missverstanden, Denise�, sagt der Produzent und lehnt sich zur�ck in seinen verschlissenen Schreibtischstuhl, als sei die Sache f�r ihn jetzt beendet. Schweigen. Beide Parteien warten ab. Einer der Schl�gerdarsteller zieht die Nase hoch. Denise h�lt dem Blick und dem Schweigen des Produzenten stand. Er lenkt ein.</p><p>�Es sind ja nur noch zwei Wochen, ungef�hr. Da wollen wir doch die Vorg�nge hier nicht durcheinanderbringen.�</p><p>�Bl�dsinn. Bezahl mich einfach. Jetzt sofort. In bar.�</p><p>Die beiden Schl�gerdarsteller regen sich, ihre Polyesterhemden rascheln leise. Dann wieder Stille.</p><p>�So stellst du dir das also vor. Du kommst hier vorbei und stellst Forderungen.� Das S�ffisante ist einer genervten Arroganz gewichen.</p><p>�Nat�rlich. Auch wenn es Porno ist, ist es noch immer eine normale Dienstleistung, und ich muss normal bezahlt werden.�</p><p>�Nat�rlich. Aber ich habe nichts hier, Denise.� Er spielt noch immer gro�tuerisch auf, jetzt in Richtung Michael Douglas, und Denise fragt sich, ob nicht irgendwo eine Kamera mitl�uft.</p><p>�Dann kann man wohl nichts machen�, sagt sie und dr�ckt ihre Zigarette aus. �Aber ich wollte einmal dran erinnern. Daran, dass ich warte.�</p><p>Sie will aufstehen.</p><p>�Oder doch, warte.� Der Produzent beugt sich hinab, �ffnet eine Schublade. �Ich habe hier noch � f�nfhundert Euro.�</p><p>�Das ist zu wenig.�</p><p>�Es ist eine Anzahlung. Willst du sie?� Der Ton hat sich erneut gewandelt. Etwas Obsz�nes, Lockendes hat sich hineingemischt. Macht soll ausgespielt werden.</p><p>�Das ist zu wenig. Aber immerhin.� Sie will das Geld nehmen.</p><p>�Denise�, sagt der Produzent, und es macht Denise rasend, dass er dauernd ihren Namen ausspricht, �Denise, ich glaube, ich k�nnte auch tausend zusammenkriegen, jetzt gleich auf die Hand. Aber wir m�ssen daf�r auch etwas zur�ckbekommen. Verstehst du?�</p><p>Einer der Darsteller ist aufgestanden und n�hert sich Denise von hinten. Sie blickt sich um und versteht.</p><p>�Gesch�ft ist Gesch�ft�, sagt der Produzent. �Und du bist doch zufrieden mit deinen Clips, oder? Wir sind jedenfalls sehr zufrieden.�</p><p>Der Darsteller steht hinter ihr. Denise z�ndet sich eine zweite Zigarette an, zieht und l�sst sie dann im Aschenbecher liegen. Sie setzt ein L�cheln auf.</p><p>Okay. Wenn sie es macht, wird sie es Anton geben. Ganz klar. Die H�lfte zumindest. Geld sollte doch einen Nutzen haben, oder? Geld sollte hilfreich sein und nicht nur zerst�rerisch. Sie legt den Kopf schr�g und nickt und denkt, ich kann jetzt etwas Gutes tun. F�r mich. Und f�r Anton.</p><p>Dann greift sie nach hinten und beginnt, im Schritt des Darstellers herumzureiben. Sie wei� noch nicht, ob sie ihm den Penis abbei�en oder blasen wird. Doch, sie wei� es. Mit der anderen, noch freien Hand nimmt sie das Geld entgegen und riecht daran. Der Produzent lehnt sich zur�ck und genie�t. Denise �ffnet den Hosenstall des Darstellers und spielt Entz�cken. Der andere Darsteller filmt ihr in den Ausschnitt. Seine Hose �ffnet er selbst.</p><p>*</p><empty-line/><p><emphasis>Nur ein wenig Beistand</emphasis></p><p><emphasis>Etwas Herz und etwas Geld</emphasis></p><p><emphasis>Bist du kurz mein Heiland</emphasis></p><p><emphasis>Rettest meine Welt</emphasis></p><p>Ein gerader Beat nach vorne, dar�ber fr�hliche Dur-Akkorde mit dem Synthesizer, eine drollige Basslinie darunter, alles im Wave-Bossa-nova-Style, mehr nicht. Und die kleinen Texte, die Anton auf Post-it-Zettel schreibt, einen nach dem anderen. Henning l�sst ihn gew�hren und wird ihm, so hat er versprochen, bei der Produktion helfen. Denn es war ja Hennings Idee. Vielleicht eine Art Arbeitsbeschaffungsma�nahme, eine Besch�ftigungstherapie. Henning sitzt derweil in seinem B�ro und arbeitet an Entw�rfen weiter, Geb�udeskizzen, Grundrissen. Hennig ist Architekt. Zwar wei� man von keinem einzigen Haus, das er je gebaut h�tte, aber das ist bei Architekten oft so. Sie machen etwas, haben teil an irgendwelchen Projekten und verdienen gut dabei. Anton soll es egal sein. Er schreibt, als w�re er wieder sechzehn, als probten sie wieder in Hennings Musikkeller, wie damals mit der Sch�lerband. Absurd, nat�rlich, aber Hennings Ideen haben ihn fr�her immer gut drauf gebracht, und seine Laune hat sich auch schon aufgehellt. Nur den Humor nicht verlieren, denkt er, witzig bleiben. Indem er �ber seine Situation schreibt, kann er sie bannen und kurz vergessen.</p><empty-line/><empty-line/><p><emphasis>Schnell gestrauchelt und am Boden</emphasis></p><p><emphasis>Alles dreckig hier und nass</emphasis></p><p><emphasis>Sang ich fr�her Liebesoden</emphasis></p><p><emphasis>Sing ich heute puren Hass</emphasis></p><p>So nicht. Welcher Hass denn bitte? Er zerkn�llt den Zettel und wirft ihn in den Papierkorb zu den anderen. Der Beat geht weiter, in Endlosschlaufe. Und immer wavige Synthi-Kl�nge. Anton singt dazu in seinem Halbfalsett, manchmal Silben, manchmal Zeilen.</p><empty-line/><empty-line/><p><emphasis>Hilfe! So rufe ich heute</emphasis></p><p><emphasis>Hilfe! Wo seid ihr, Leute</emphasis></p><p><emphasis>Hilfe! Und w�r�s zum Schein</emphasis></p><p><emphasis>F�llt euch denn keine Hilfe! ein</emphasis></p><p>Schon besser. Das k�nnte es sein. Es soll ja kein Indie-Hit, kein �berraschungscoup im Internet werden, es soll einfach die Begleitmusik zum, nun ja: Betteln sein. Er geht zum Mikrophon und dr�ckt auf Aufnahme, wie Henning es ihm gezeigt hat. Die Melodie kommt aus ihm wie von selbst. Klappt, hat Witz und Luft. Seine Singstimme ist etwas tiefer geworden. Wo fr�her das punkige Falsett einer aufgesetzten Hysterie das Wort schrie, ist seine Stimme nun ruhiger, seidener, modulierbarer. Das viele Rauchen und Trinken hat ihm ein gewisses Timbre verschafft, das er jetzt m�helos einsetzen kann. Es wird, denkt Anton, es wird schon. Einfach kommen lassen, nur nichts erzwingen.</p><p>Anton fl�zt sich zur�ck aufs Sofa und schreibt weiter. Denise ist fast schon wieder vergessen. Sie hat ihm eine Nachricht geschickt, dass sie sich doch nicht treffen kann, etwas sei dazwischengekommen, die Tochter wieder, ein Termin. Ausreden, alles Ausreden. Anton war zuerst entt�uscht, nahm es dann aber als normalen Gang der Dinge hin. Was soll es auch bringen, zwei Freaks zusammenzuzwingen, die nichts gemeinsam haben?</p><p>Nun meidet er den Supermarkt, da er eh noch etwas Geld vom Monatsanfang �brig hat, und sammelt nur die Flaschen, die ganz offensichtlich seinen Weg s�umen. In den M�lleimern zu kramen, hat er immer abgelehnt. Er hat es nicht in allen F�llen vermeiden k�nnen, aber abgelehnt hat er es immer.</p><p>Ja, denkt er und schreibt, es wird zwar immer schlimmer, aber schlimmer geht es immer.</p><p>*</p><p>Sie schrubbt sich die Z�hne, bis das Zahnfleisch blutet, spuckt rote Muster ins dreckige Becken. Reibt sich noch mal ab mit dem h�rtesten Frottee, spr�ht den ganzen K�rper mit Deodorant ein. Sie wartet auf Marc, und nat�rlich ist er wieder zu sp�t, und sie wei� nicht, was sie mit ihrer Tochter anfangen soll, weil alles, was sie anfinge, durch das Eintreffen des Vaters sofort wieder beendet werden k�nnte. Also kann sie es auch gleich lassen.</p><p>Linda sitzt alleine in ihrem Zimmer und h�rt eine ihrer geliebten CDs, die sie alle schon hundertmal geh�rt hat. Aber Linda gefallen sie immer besser, je �fter sie sie h�rt. Kurz wird Denise bewusst, wie sehr sie ihre Tochter liebt, aber sie wei� nicht, weshalb sie dabei fast weinen muss. Sie raucht eine in der K�che und beobachtet den K�hlschrank mit den Magneten. Nichts. Nichts. Wieder nichts. Nichts.</p><p>Claudia war auch im Produktionsb�ro, nach dem Dreh. Mit Claudia hatte Denise vor Monaten eine erste Lesbenszene gedreht, die sie fast schon wieder vergessen hatte, Badewanne, Umschnalldildo, nichts Hartes, und Geld hatte es auch nicht gegeben, denn es waren Testaufnahmen. Und jetzt waren sie wieder hier und zogen sich um. Claudia sah Denise interesselos an und nickte freundlich, den K�rper voller Tattoos, bunt wie ein gef�hrlicher Schmetterling. Als Claudia dann etwas sagte, war Denise gleich verwirrt vom Ton, den sie anschlug. Oder von der anderen Welt, die sie da umriss.</p><p>�Ich studiere jetzt BWL, an der Fernuni.�</p><p>�Ja? Toll.�</p><p>�Man muss was machen, an die Zukunft denken.�</p><p>�Ja, klar. Klappt das denn?�</p><p>�Ganz gut. Von nichts kommt nichts, ne?�</p><p>�Nein. Ja.�</p><p>�Und nur noch ein Jahr, und Tom und ich k�nnen uns ein Haus drau�en kaufen. Und dann gibt�s Family ohne Ende.�</p><p>�Das ist toll.�</p><p>�Ach, ist normal. Das wollen doch alle.�</p><p>�Stimmt.�</p><p>�Und du?�</p><p>�Was ich?�</p><p>�Wie geht�s dir? Wie geht�s deiner Tochter?�</p><p>�Gut. Sie wird bald eingeschult.�</p><p>�Ach, so alt schon? Die Zeit fliegt, wa.�</p><p>�Tut sie, tut sie.�</p><p>�Du, ich muss. Paar Studiengeb�hren verdienen.�</p><p>�Schon klar.�</p><p>�Man sieht sich.�</p><p>�Bis dann.�</p><empty-line/><p>Die Unterhaltung hatte Denise im Nachhinein fertiggemacht. In der Stra�enbahn kaute sie an ihren N�geln, aber nur so, dass sie sie zuhause wieder rundschneiden konnte. Claudia studiert also, dachte sie, und sie spart auf ein Eigenheim. Mit Hund, Kind und Begonienz�chtung. Was soll das alles? Sind selbst Pornostars nur noch Spie�er inzwischen? Und haben sie damit denn unrecht? Oder war Denise die Einzige, die �berall Probleme sah, w�hrend sich die anderen, egal wie verrottet ihre Lebenswelten waren, nach und nach alles einrichteten wie ein falsches Puppenhaus und auch noch gl�cklich damit wurden?</p><p>Das dicke Ende kommt noch, dachte sie. Auch f�r dich, du falscher, aufgetakelter Schmetterling.</p><empty-line/><p>Irgendwann klingelt Marc, und Denise hofft, dass er nicht wieder betrunken oder drauf ist, dass er einfach durch die T�r kommt, ganz normal, und seine Tochter in die Arme schlie�t wie ein richtiger Vater. Marc arbeitet schwarz, renoviert Wohnungen und baut K�chen f�r die Besserverdienenden im Bekanntenkreis, verdient damit deutlich mehr als Hartz�IV, das er dennoch einstreicht. Mitte vierzig, ist er noch immer in den Clubs unterwegs, auch unter der Woche, und rei�t dort mit seiner ungehemmten, aufgegeilten Art regelm��ig junge M�chtegernmodels auf. Hager, sehnig, die Haare wegen der Stirnglatze kurzgeschoren, Halbiraner, Lebensk�nstler und immer druff, immer guter Laune trotz des ganzen Versagertums. Linda liebt ihren Vater sehr, wof�r Denise sie manchmal hasst. Sie hofft, dass Linda irgendwann, vielleicht mit dem Einbruch der Pubert�t, verstehen wird, wer hier ihr Leben f�r sie aufopfert und wer sein Leben einfach weiter abfeiert, als w�re nichts gewesen. Wer hier nur jedes zweite Wochenende bereit ist, mal h�chstens einen Gang tiefer zu schalten, um die Tochter nicht allzu sehr zu verwirren.</p><p>�Schau dich doch an, du bist am Ende�, hat Marc vor einer Woche am Telefon gesagt, und Denise war so w�tend geworden, dass sie sich ganz klein machen musste, um ihn nicht als Junkie und Pisser zu beschimpfen. Wenn sie ihn zu stark beschimpfte, konnte es n�mlich passieren, dass Marc einfach absagte, sein Vaterwochenende ausfallen lie�. Und dann s��e Denise wieder da, alleine mit der Tochter, und k�nnte gar nichts machen, nur immer w�tender und einsamer werden. Also schluckte sie den Zorn hinunter und fragte nur, wie er darauf k�me, wie er �berhaupt so etwas Unversch�mtes sagen k�nne. Marc entgegnete �du hast es doch selbst gesagt�, und Denise schwor sich, ihm niemals wieder etwas von ihren Zust�nden zu erz�hlen.</p><p>Aber es schwang noch etwas anderes darin mit, in diesem Schau-dich-doch-an, die genau w�rtliche Bedeutung, <emphasis>schau dich doch an, wie du aussiehst</emphasis>, das Altern, das Faltigwerden, die verlorene Jugend, das Sichgehenlassen. Denise hat mit diesem Satz tagelang gek�mpft. Sie w�nschte sich, Marc w�re tot, oder zumindest nicht der Vater ihres Kindes. Sie erwog, den Kontakt ganz abzubrechen. Sie redeten eh nie direkt miteinander, nur �ber Telefon und SMS. Wenn er Linda abholen kam, ging es nur um Kleidung und Zahnspange, mehr nicht. Selbst das Amphetamin steckte er Denise, aus jahrelanger Gewohnheit, ohne Worte zu. Und ohne etwas daf�r zu verlangen. Ein besonders perfides Schuldeingest�ndnis.</p><p>Marc ist anscheinend n�chtern, vielleicht etwas aufgepeppt, etwas Speed in den Adern, aber das wei� man nicht, er ist schon von Natur aus ein nerv�ser, schlaksiger Spr�cheklopfer, der dennoch die Ruhe weghat und sich �berall sofort zurechtfindet. Linda st�rmt auf ihn zu und l�sst sich mit einem Kiekser in die H�he heben. Denise h�lt die Wochenendtasche in der Hand und wartet ab, bis die beiden sich ausf�hrlich begr��t haben. Dann ist es so weit, sie h�ndigt Marc die Tasche aus, und Linda merkt, dass sie sich jetzt von ihrer Mutter trennen muss, um Zeit mit ihrem Vater verbringen zu k�nnen. Sie versteht noch nicht, dass das eine das andere bedingt, dass sie ihre Mutter lassen muss, um beim Vater zu sein. Das L�cheln in ihrem Gesicht ist verschwunden, und sie beginnt, bockig zu werden und sich zu sperren. Ein Minidrama, das jedes zweite Wochenende durchgespielt wird. Denise gibt Linda einen Kuss und sagt, es ist wie immer, Schatz, am Sonntag bist du wieder bei mir. Sie wei�, dass sich dann das gleiche Drama abspielen wird, nur mit vertauschten Rollen. Wieso lernen Kinder nur so langsam, denkt sie, und wieso lernt gerade ihr Kind noch langsamer als alle anderen?</p><p>Nach dem �berstandenen Abschied sitzt Denise vor dem Fernseher, starrt auf ihr Handy, holt den Laptop, geht auf Facebook, geht in den Chat. Tausend Kan�le offen, doch alles schal und nichtig. Sie denkt an Anton, den seltsamen Pennerclown mit Bildung, und hat kurz bessere Laune. Wieso nicht, sagt sie sich, w�hlt seine Nummer und hofft, dass er nicht nach ihrer Tochter fragen wird. Bevor die Verbindung jedoch zustande kommt, legt Denise wieder auf. Nein, es hat keinen Sinn. Sie braucht nicht noch einen Strauchelnden in ihrem Leben. Der wird noch an ihr zerren, bis sie selbst wieder strauchelt und f�llt. Der wird noch ihr Geld nehmen, vom Leibhaftigen, von ihrem Leib, den sie zur Dem�tigung hingehalten hat. Anton wird ein Fass ohne Boden sein. Es reicht schon jetzt. Er ist liebenswert und h�bsch, er hat was, er spricht von anderen Welten, ohne dass sie sich fremd f�hlt. Aber sie will kein Risiko mehr eingehen. Und f�r Sex hat sie andere. Was soll das alles?</p><p>Sie l�scht seine Nummer.</p><p>*</p><p>An eine belebte Ecke gestellt, den Verst�rker hingewuchtet, �berblick verschafft. Hier steh ich richtig, denkt Anton, ich kann auch anders, und macht sich bereit. Verst�rker an, Mikro eingest�pselt, Pose einnehmen. Die Pose ist das Wichtigste. Ohne Pose ist alles umsonst. Im Anzug kriegt er sie formidabel hin, testet sie an, das Mikro von sich weghaltend wie Howard Carpendale. Die Haare hat Anton mit billigem Gel zur�ckgetrimmt. Er steht in einer der Hostel-Mob-Gegenden und sieht nur j�ngere Leute. Wie kann das sein, wo sind die Altersgenossen, ist das alles in f�nf Jahren passiert? Er wirft den Beat an und tanzt sch�chtern los. Die Menschen sehen ihn an und gehen weiter. Pose durchhalten, Rhythmus f�hlen. Er hebt das Mikro zum Mund.</p><p>Die ersten Silben kommen ihm nur schwer �ber die Lippen, er muss sie fast herauspressen. Doch dann geht es leichter, die Stimme wird fester. Die Eingangsstrophe wiederholt er einfach viermal, bis die ersten Leute stehen bleiben, freundlich gaffen und bald zaghaft mitwippen. Er wird selbstbewusster und kann den Zuschauern, die nun mehr werden, problemlos in die Augen blicken. Ja, so geht es. So schlecht f�hlt es sich gar nicht an, im Mittelpunkt zu stehen. Es erinnert ihn an die alten Tage, als das Adrenalin noch richtig kickte. Der Schock tut gut. Die Musik, der kleine, billige Beat, sie treiben ihn an und lassen seine eckigen Bewegungen organischer und runder werden. Schon hat sich eine Traube um ihn gebildet, und die ersten Handys werden gez�ckt.</p><p>Anton singt von seiner Notlage, von den N�chten auf der Stra�e, dem Geld, dem Abgrund. Das Publikum grinst ironisch. Touristen lassen sich von ihren Nebenleuten erkl�ren, wovon der schr�ge Vogel mit dem schmutzigen Anzug da singt. Immer mehr Handys filmen mit. Anton l�chelt in die Kameras, f�hlt sich aber sofort musealisiert. Er duckt sich weg und wechselt Beat und Lied, singt von der vergangenen Liebe, die am Geld scheiterte, und seiner Obsession namens dreitausend Euro.</p><empty-line/><empty-line/><p><emphasis>3000 Euro � was ist das schon!</emphasis></p><p><emphasis>3000 Euro � manch Telefon</emphasis></p><p><emphasis>Kostet mehr, als was mir fehlt</emphasis></p><p><emphasis>Damit mein Leben wieder z�hlt</emphasis></p><p>�This is so � �, ruft einer der Touristen, aber der Satz bleibt Fragment, und der Tourist fuchtelt mit den H�nden im Leeren. Anton erschrickt, als er sieht, wie viele Handys ihn inzwischen filmen. Eine Gruppe betrunkener Spanier tanzt um ihn herum und will ihn feiern, aber es f�hlt sich nach Dem�tigung an. Je mehr Leute ihm zusehen, desto anonymer und ungemeinter kommt er sich vor. Er h�lt das Set durch, bedankt sich grinsend, macht eine kecke Verbeugung und stemmt, um Spenden bittend, kurz die Verst�rkerbox hoch. Manche kommen und werfen ein paar M�nzen hinein. Die CD kauft keiner.</p><p>Anton trocknet seine Stirn und schw�rt sich, so etwas nie wieder zu tun. Aber er wei�, dass seine Schw�re nicht verl�sslich sind. Nach f�nf Minuten steht er wieder allein an der Ecke, die Leute sind weg, und das Gef�hl der Einsamkeit verschwindet langsam.</p><p>*</p><p>Seine Achsel riecht nach Marihuana, denkt Denise, und sie muss fast lachen �ber diese Wahrnehmung. Und doch, dieser Moschus ist so intensiv, dass er schon eine Art Gras- oder Haschnote hat, und sie wei� nicht, ob das nun ekelhaft oder anziehend ist. Kurzentschlossen leckt sie ihm die Achsel einfach ab, was er mit einem leisen, ironischen St�hnen quittiert. Dann greift er ihr an den d�nnen Hintern.</p><p>Denise ist in eine Disco gegangen. Sie hat sich mit Heike vers�hnt und verabredet, oder verabredet und vers�hnt, es war nicht ganz klar, in welcher Reihenfolge. Jedenfalls haben sie dann einen auf albern gemacht, kleine Feiglinge und Bier am Kiosk gekauft und sich in den Park gesetzt, um den Sommer und ihre Freundschaft zu zelebrieren. Die letzten Sonnenstrahlen hatten auf der Haut gekitzelt. Dann gingen sie etwas essen und sp�ter ins Clark�s, die Gro�raumdisco f�r die ganze Gegend, und lie�en sich von den Laserstrahlen f�hren. Heike war schnell verschwunden, unauffindbar zwischen all den Schulterkanten, Sonnenfrisuren und Nachtgestalten, und Denise hatte sich immer wieder von irgendwelchen Dahergelaufenen zum Wodka-Lemon einladen lassen. Dann tanzte sie selbstverloren, war kurz in der Musik, verga� alles. Mit einem der Gockel um sie herum kam sie ins Gespr�ch, oder mehr in einen Austausch von Gesten und Wortfetzen, bis sie zusammen einen letzten Drink an der Bar nahmen, einander ertr�glich fanden und schlie�lich aus der Disco verschwanden.</p><p>Jetzt liegt sie hier, in ihrem Bett, und hat seinen Namen vergessen. David, Daniel, Dante? Sie sp�rt, wie er sich halbhart gegen ihr Knie reibt, w�hrend sie seine rasierte Brust abk�sst. Seinen Zungenk�ssen weicht sie meist aus, weil sie gleich gemerkt hat, dass er nicht k�ssen kann; sein Mund ist zu nass, voller Speichel, und er l�sst die Zunge viel zu mechanisch und tief rotieren. Aber das soll sie nicht st�ren, sie ist so breit, sie will es einfach tun. Er saugt nun an ihren Nippeln, und sie mag es, wie sie sich zur�cklehnt und bedienen l�sst, er f�hrt mit seiner Zunge weiter hinab, verweilt an ihrem Bauchnabel, umspielt ihn, w�hrend sie denkt, dass sie dort, an ihrem Bauchnabel, eigentlich nichts sp�rt. Sie dr�ckt ihn weiter hinab, doch auch dort verh�lt sich Daniel oder Dante eher wie ein junger, tapsiger Hund als wie ein Lover. Er sabbelt und schlingt. Sie will es selbst in die Hand nehmen, aber da ist nicht viel, was in die Hand zu nehmen w�re. Er ist immer noch halbhart und recht klein, sie versucht, ihn hart zu reiben, fast gelingt es auch, w�hrend er wieder an ihren Br�sten saugt. Sie beeilt sich, die Beine zu spreizen, und f�hrt ihn ein. Doch nach zehn, f�nfzehn St��en erschlafft er wieder. Daniel oder David sackt auf ihr zusammen und seufzt.</p><p>�Entschuldige, zu viel Alkohol�, fl�stert er ihr ins Ohr.</p><p>�Nicht schlimm�, sagt sie.</p><p>�Doch, irgendwie schon.�</p><p>�Nein.�</p><p>�Schei�e. Es tut mir leid. Es liegt nicht���</p><p>�Es ist nicht schlimm. Aber k�nntest du bitte gehen?�</p><p>�Was?�</p><p>�Geh. Geh bitte.�</p><empty-line/><p>Als er weg ist, holt Denise ihren Laptop ins Bett und versucht, es sich zu machen. Es will nicht gelingen, nicht zu ihren eigenen, nicht zu fremden Videos. Sie klappt den Laptop zu und reibt sich die Klitoris, so schnell und mechanisch es nur geht. Dann kommt sie flach und lange und schl�ft endlich ein.</p></section><section><title><p><strong>Viertes Kapitel</strong></p></title><p>Die B�ume neigen sich konspirativ �ber sie, tuscheln vielleicht, rauschen jedenfalls. Und verschr�nken die �ste immer enger, bis sie zum Wald werden, in dem Denise und Anton sich langsam verlieren.</p><p>Er hat seinen Stolz �berwunden und sie noch einmal angerufen, und sie dachte wegen der fremden Nummer zun�chst, es sei Daniel, Dante oder David. Sie hob trotzdem ab. Und als sie dann Antons Stimme erkannte, konnte sie nichts mehr dagegen tun: Sie wollte mehr davon, mehr von seiner Stimme und seinen schr�gen Gedanken, gestand es sich ein und sagte schlie�lich zu.</p><p>Sie finden noch keine Worte. Denise hat einen Kater von gestern, ihr Kopf dr�hnt, der Mund ist trocken. Anton konnte die ganze Nacht nicht schlafen, in seinem Heim mit den Knackis; sein Biorhythmus hat sich w�hrend der letzten Woche immer weiter nach hinten verschoben. Er ist �berm�det und froh, dass ihn die Sonne hier im Dickicht in Ruhe l�sst.</p><p>Vorsichtig werden erste S�tze getauscht, Fragen und Antworten, dazwischen l�ngere Pausen, es geht um Befindlichkeiten, Alltagssorgen, den letzten Abend. Denise erz�hlt von der Gro�raumdisco mit Laser, Heike und Wodka, verschweigt jedoch den peinlichen Absturz, der nichts brachte, und trinkt immer wieder Wasser aus einem Tetra Pak. Anton h�rt ihr zu und nickt, er �bersetzt ihren Abend in seine eigene Ausgehzeit zur�ck, als er durch die Clubs streifte und nicht wusste, wohin mit sich. Dann erz�hlt er von seiner neuen Berufung.</p><p>�Ich bin eine Art Star�, sagt er.</p><p>�Ein Star?�, fragt sie.</p><p>�In kleinem Format, ein Westentaschenstar, im Pocketformat sozusagen.�</p><p>�Was?�</p><p>�Ein Mini-Heino f�r die Szene.�</p><p>�Welche Szene?� Sie sieht ihn skeptisch bis belustigt an.</p><p>�Na, die Szene halt�, sagt er. �Ich singe Lieder, und sie h�ren mir zu.�</p><p>�Und was f�r Lieder?�</p><p>�Lieder �ber dich und mich.�</p><p>��ber uns beide?�</p><p>�Nein. Oder doch. �ber Menschen wie uns.�</p><p>�Und wie sind Menschen wie wir?�</p><p>Daraufhin l�chelt Anton nur.</p><p>�Anders�, sagt er. �Oder eben: so ein bisschen am Rand.�</p><p>�Am Rand�, wiederholt Denise.</p><p>�Oder schon �ber den Rand hinaus. Die, die ferner liefen. Jenseitig, irgendwie.�</p><p>�Wei� nicht, was das hei�en soll. Ich glaube an kein Jenseits.�</p><p>�Ich auch nicht.�</p><p>�Glaubst du an Geister?�, fragt sie.</p><p>�H�chstens an die, die ich rief�, sagt Anton.</p><p>Denise versteht wieder nicht.</p><p>�Glaubst du denn an welche?�, fragt Anton.</p><p>�Nein, nat�rlich nicht.�</p><p>�Du l�gst doch.�</p><p>�Nein, tu ich nicht. Aber���</p><p>�Aber?�</p><empty-line/><p>Sie haben sich auf eine freundliche, leicht h�gelige Lichtung gelegt und blicken in den Himmel. Die Bewegung der Wolken ist sichtbar wie lange nicht. Die Wolken bewegen sich schneller, als man gemeinhin mitbekommt. Man wei� das zwar, vergisst es aber immer wieder, denkt Denise und verfolgt ihre Drift. Eine Geduld hat sich in ihr ausgebreitet, die sie selten sp�rt. Die Atemlosigkeit ist weg, ohne in peinlicher Leere zu m�nden. Sie kann einfach so erz�hlen, und die Zeit ist kurz auf ihrer Seite.</p><empty-line/><p>�Meine Gro�mutter war eine seltsame Frau. Sie sah ein bisschen aus wie eine Echse, mit unterschatteten Augen und einem spitzz�hnigen Mund, runzlig, obwohl sie eher dick als d�nn war; immer auch kr�nklich und irgendwie durchsichtig, mit so verw�sserter Haut. Sie trug beim Autofahren und auch sonst, wenn sie vor die T�re ging, einen Hut, einen Hut mit einer Feder obendrauf. Albern, wenn man heute daran denkt, aber damals ganz normal. Und sie ging mindestens einmal pro Tag vor die T�re, um frische Luft zu schnappen.</p><p>Ein paar Mal bin ich mit ihr rausgegangen; da war ich noch sehr jung. Sie war so alt, und ich war sonst nie mit ihr alleine, und so war sie mir auf unseren wenigen Spazierg�ngen ganz unvertraut und irgendwie unheimlich. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, und sie sagte auch nicht viel. Sie fragte nur immer: Warum kratzt du dich, Denise? Sind da M�cken, die dich stechen? Ich sagte: Nein, da sind keine M�cken, ich kratze mich nur einfach so. Und sie: Es juckt dich, einfach so? Da sind keine M�cken, die dich stechen, Denise? Wir gingen in der Abendd�mmerung, der Himmel war noch orange von der Sonne, weiter hinten wurde es schon dunkel. Es gab eine Menge M�cken auf der Stra�e zum See. Sie flirrten manchmal in Schw�rmen, an einer einzigen Stelle, wie in der Luft gefangen, verr�ckt.</p><p>Nein, mich juckte es einfach so. Ich fand diese Frage komisch, niemand fragte sonst, warum ich mich kratzte. War doch meine Sache! Mich juckt es einfach so, sagte ich also. Ich kratze mich halt. Es juckte einfach unter meiner Haut. Du bist wohl nerv�s, hat meine Gro�mutter gesagt und mich von weit oben angeschaut, unter ihrem Hut mit der Feder. Du bist wohl nerv�s, sagte sie noch mal. Nerv�s, das Wort kannte ich von meinem Vater, er sagte immer, er sei so nerv�s heute, wenn er am Telefon mit Peter aus Dresden reden musste. Da stand er dann da, im Blaumann oder im Trainingsanzug, sog an der Zigarette und kniff die Augen zusammen, wenn ihm der Rauch drin brannte. Er sah dann aus wie ein Zigeuner. Jedenfalls. Wei� ich nicht, sagte ich zu meiner Gro�mutter. Wir blieben am See stehen und sahen den Enten beim Schwimmen zu. Du musst nicht so nerv�s sein, sagte meine Gro�mutter, mit ihrer br�chigen Stimme. Es gibt keinen Grund, nerv�s zu sein, sagte sie. Kratz dich nicht so oft, h�r einfach auf, dich zu kratzen. Dann h�rt es auch auf zu jucken. H�r auf, dich zu kratzen. Dann h�rt es auf zu jucken.</p><p>Als meine Gro�mutter starb, wurde mir klar, dass ich sie �berhaupt nicht gekannt hatte, und ich bin mir nicht sicher, ob irgendeiner meiner Verwandten sich �berhaupt die M�he gemacht hatte, sie kennenzulernen. Sie starb an meinem zw�lften Geburtstag, das hei�t, da h�rte ihr Herz auf zu schlagen. Ihr Sterben davor dauerte viel l�nger. Als die Todesnachricht aus dem Krankenhaus kam, weinte mein Gro�vater, aber es war fast ein erleichtertes, vielleicht auch ein pflichtbewusstes Weinen. Er kauerte auf einem unserer K�chenst�hle, die jetzt bei mir im Keller stehen. Ich versuchte, irgendeinen Sinn daraus zu machen, dass sie gerade an meinem zw�lften Geburtstag gestorben war, aber mir fiel nichts ein, und ich legte mich bald schlafen. In der Schule soll ich die n�chsten Wochen wie benommen gewesen sein, hat meine Bankkameradin sehr viel sp�ter gesagt, aber ich selbst habe davon nichts mitbekommen.</p><p>Als sie im Sterben lag, monatelang auf der Wohnzimmercouch, durchgescheuert, manchmal unvermittelt und urpl�tzlich aufschreiend, wurde sie mir noch fremder als bisher. Ihre Haut wurde immer d�nner und durchsichtiger. Bald war ihr Handgelenk zu schmal f�r die Uhr, die sie ihr ganzes Leben getragen hatte, und die Uhr hing ihr schlaff um den Knochen. Dann hat sie sie nicht mehr getragen.</p><p>In der Endphase ihres Krebses spuckte meine Gro�mutter manchmal auf den Boden, keinen Speichel, sondern irgendwas Kleineres, vielleicht auch nichts, und es war blo� eine Idee in ihrem Kopf. Sie presste die Lippen zusammen und dr�ckte mit einem hellen Zischlaut etwas hervor, ganz schw�chlich. Ich stand im Zimmer, sie bemerkte mich nicht oder wollte mich nicht bemerken. Sie bemerkte nur noch selten jemanden, oder wollte es nicht. Nur meinen Cousin, auf dem Arm meiner Tante, den nahm sie noch wahr. Meine Tante hatte gesagt: Schau mal, das ist die Oma, und hatte den kleinen Jungen in seinem Latzanzug hochgehoben und hingehalten und immer wieder gesagt, ja, das ist die Oma, das ist die Oma. Meine Gro�mutter hatte alle ihre Kraft aufgebracht, um zu l�cheln, aber es war kein L�cheln, es war eine verknitterte Fratze, ein viel zu breites Grinsen, die langen Z�hne gebleckt, denen das Zahnfleisch wegschrumpfte, viel zu h�sslich und verzerrt, um noch L�cheln genannt zu werden. Wie eine falsche Gro�mutter, hinter deren Gro�muttermaske eine alte W�lfin wartet, die Lust auf Frischfleisch hat, die aber schon zu schwach ist, um noch zuzuschnappen. Mein Cousin konnte nicht zur�ckl�cheln, er starrte sabbelnd und ernst diese Fratze an, die er nicht verstand, und vergrub sein kleines Gesicht dann im Pullover meiner Tante. Du musst auf der Hut sein, hatte meine Gro�mutter immer gesagt, aber du musst Ruhe bewahren dabei. Und tief ein- und ausatmen. Einmal am Tag. Zehnmal das Ganze.�</p><p>�Und dann ist sie dir erschienen�, sagt Anton.</p><p>�Ja�, sagt Denise. �Komisch, ich habe diese Geschichte noch nie erz�hlt, weil ich wei�, dass sie Unsinn ist, und weil das eh niemand glaubt. Trotzdem, sie war eine Woche tot, ungef�hr, und ich ging alleine durch die Fu�g�ngerzone. Da sah ich sie. Sie ging an mir vor�ber. Erst erkannte ich sie nicht. Dann drehte ich mich um, und sie sich auch. Ich bekomme jetzt noch eine G�nsehaut.�</p><p>�Ich auch�, sagt Anton.</p><p>�Sie war es. Ich sage dir, sie stand da und sah mich an, in ihrem Mantel, mit ihrem Hut, drauf die Feder. Und l�chelte ganz milde und zuversichtlich. Sie winkte nicht, gab mir kein Zeichen, sondern stand nur da im Sonnenlicht und sah mich an. Die Sonne stand tief, meine ich, obwohl es Mittag war. Ich blieb stehen, war geblendet, nickte ihr zu, drehte mich um. Und ging weiter. Um es wahrzumachen, vielleicht. Um es nicht aufzul�sen. Als ich mich dann noch mal umdrehte, war sie weg. Aber sie war es. Sie war es wirklich.�</p><p>Denise sieht Anton an.</p><p>�Das habe ich jedenfalls erlebt. Ob es wirklich wahr ist, wei� ich nicht.�</p><p>�Du hast es erlebt, und deshalb ist es wahr.�</p><p>�Genau. Und du bist der Erste, dem ich es erz�hle.�</p><p>�Danke.�</p><p>�Daf�r nicht�, sagt Denise. �Du bist einfach da, und ich erz�hle es dir, ohne dass es was bedeutet.�</p><p>�Das werden wir ja noch sehen�, antwortet Anton, ohne zu wissen, was er damit meint.</p><p>�Jetzt du�, sagt Denise.</p><p>�Jetzt ich?�</p><p>�Ja. Warum bist du in diesem Heim? Warum bist du �berhaupt so abgefuckt? Bist du krank?�</p><p>*</p><p>Das Gras ist ein weiches, gr�nes Bett. Anton k�nnte, wenn ihm alles zu viel w�rde, auch hier drau�en �bersommern. Jedenfalls w�rde ihn hier keiner so schnell finden. Ihm kommen Geschichten �ber Leute in den Sinn, die einfach verschwanden, sich auf ein Rad setzten und nie wieder gesehen waren, die auf einem Hochsitz im Wald Tagebuch f�hrten und verhungerten. Solche Meldungen hatte er eine Zeitlang gesammelt und gemerkt, wie die �Verschwinder� (so nannte er sie) seine Helden wurden. W�rde er verschwinden wollen, w�re hier ein gutes Ziel, hier im Gras, unter den Wolken. Sie w�rden ihn alle in Ruhe lassen.</p><p>�Das ist eine gute Frage�, sagt er und blinzelt angestrengt. �Das ist eigentlich die gro�e Frage. Sie wurde mir aber aus der Hand genommen. Ich kann und darf sie nicht mehr selbst beantworten. Sie wird �ber meinen Kopf hinweg entschieden, von anderen, von Fremden, von Institutionen, Richtern und Beamten.</p><p>Das hei�t aber nicht, dass die Frage damit wirklich beantwortet w�re. Nicht die Spur. Sie wird immer unbeantwortbarer und verschwindet vielleicht mit der Zeit. Bestimmt. Wenn man keinen Rabatz mehr macht, schweigen die Akten, und die Fragen verstummen. Ich wei� nicht, ob ich krank bin, ob ich es war oder gerade werde. Was hei�t das schon, k�nnte man fragen; aber ich halte nichts davon, so zu tun, als sei alles Kranke letztendlich normal und das Normale krank. So ist es nicht. Was ich wei�: Ich w�re gerne offiziell krank und inoffiziell nicht. Aber es wird wohl genau andersherum ausgehen.�</p><p>�Andersherum?�, fragt Denise und sieht die kleinen Krater in seinem Gesicht. Er kommt ihr vor wie ein mitteljunger Roy Black, der in der Pubert�t eine wilde Akne durchstehen musste.</p><p>�Das Gericht wird feststellen, ich sei nicht gen�gend krank. In Wahrheit hat das, was ich die Phase oder den verrauschten Sommer nenne, aber mein Leben ruiniert. Ich meine, wer landet schon auf der Stra�e? Wer macht denn dreimal dreitausend Euro Schulden in einem Monat? Wer wird in Handschellen abtransportiert?�</p><p>�In Handschellen?�</p><p>�Das muss doch ein krankes Subjekt sein. Den muss man doch wegsperren und vergessen. Den hat man abgeheftet in den Ordner der Erniedrigten und Beleidigten. Peinlich, ihn zu sehen. Jedem sind die eigenen Probleme am n�chsten, das ist schon klar. Ich will einfach die Chance haben, wieder okay zu sein mit allen. Doch die Chance gibt es nicht mehr. Sie sind alle woanders, und ich bin ihnen unheimlich.�</p><p>�Mir gar nicht�, sagt Denise. �Du bist mir nicht unheimlich.�</p><p>�Aber ich bin nicht mehr wie fr�her, und ich werde es auch nie mehr sein. Vielleicht bin ich auch nicht krank, sondern nur gesch�digt. Aber will man miterleben, wie diese Sch�den sich weiter in einem ausbreiten? Weil es einfach kein Zur�ck gibt? Das ist wie eine Wunde, die schlecht vernarbt und zu wuchern beginnt. Der K�rper will es wieder hinbekommen und schie�t der L�cke Fleisch zu, aber es ist zu viel und zu falsch und daneben. Die Narbe bleibt, und sie bleibt sichtbar, und die Versuche des K�rpers, sie zu heilen, machen es nur noch schlimmer.�</p><p>�Leg dich einfach in die Sonne�, sagt Denise. �Es ist nicht so schlimm, wenn es da eine Narbe gibt. Deine ist nur auff�lliger als andere. Leg dich in die Sonne und vertrau der Natur. Die Sonne hilft am besten gegen Narben.�</p><p>�Ich meinte das mit der Narbe metaphorisch�, sagt Anton. �Ich habe keine Narbe.�</p><p>�Ich wei�, Mann�, sagt Denise. �Glaubst du, ich wei� nicht, was eine Metapher ist?�</p><p>�Doch, doch�, sagt Anton. �Aber manchmal wei� ich es selbst nicht mehr.�</p><p>*</p><p>Aufschub und Schub. Anton hatte seinen F�hrerschein verloren, durch eine dumme n�chtliche Alkoholaktion, und als Taxifahrer, dessen tempor�rer Job zum echten Beruf geworden war, konnte er ohne F�hrerschein nicht arbeiten.</p><p>Anstatt sich zu berappeln oder irgendetwas Sinnvolles zu machen, streunte er durch die Stra�en seines Viertels und verlor schnell Rhythmus und Kontrolle. Die Beine waren leichter als sonst, und er beschleunigte den Schritt, ohne es zu merken. Bald marschierte er durch die halbe Stadt und verlor �berfl�ssiges Gewicht, was sich gut anf�hlte. Zu trinken begann er morgens, um den Rausch gar nicht erst abrei�en zu lassen, und steigerte sich im Laufe des Tages mittels Hochprozentigem gleich in den n�chsten Vollrausch. Dabei f�hlte er sich klar wie nie, und alles lag offen zutage, die Fehler der Jahre zuvor, die ewige Tr�gheit, das Falsche seines Lebensweges. Er sah es alles als Z�sur, redete mit wildfremden Menschen bis tief in die Nacht, st�rzte mit Frauen ab, die er sonst keines Blickes gew�rdigt h�tte, und verbrannte Fett- und Hirnzellen im Akkord.</p><p>Er kann es nicht mehr genau sagen, aber eines Morgens dann, nach mehreren wilden N�chten des Ausgehens und Trinkens, schien sein Hirn umgekippt zu sein wie ein vergifteter See. Das wusste er zu dem Zeitpunkt jedoch nicht. Er wachte auf und hatte Gedanken an Gott. Seine Haut brannte. Er war nicht gl�ubig, aber das spielte keine Rolle. Es war klar, dass Gott ihn, k�rperlich sp�rbar, meinte. Er hielt sich den Kopf, der vor �berforderung platzen wollte. Dann tat sein Fu� weh, und es schien, als sei da ein Krampf, der sich langsam bis zu seinem Herzen hocharbeiten w�rde. Eine Panik nahm von ihm Besitz, und er w�hlte schnell den Notruf. Er wisse nicht, was los sei, aber es sei sein Fu�, irgendwas sei da nicht in Ordnung, ob nicht jemand kommen k�nne, stotterte er in den H�rer. Bald klingelten die Johanniter und trampelten mit ihrer Bahre die Treppe hoch, zwei b�rtige, muffelige M�nner, schnaufend und schwer. Kurz war Anton klar, dass hier etwas falsch lief. Wieso hatte er �berhaupt den Krankenwagen gerufen? Und doch, er f�hlte sich hilflos und stammelte den Helfern etwas vor, die ihre Verwunderung, wenn sie denn vorhanden war, nicht zeigten. Sie hockten sich vor ihn, der auf seine Matratze niedersank, und baten ihn, doch einmal die Socken auszuziehen, was er umstandslos tat. �Ich sehe da einen Fu�pilz�, sagte einer der B�rtigen, �ich auch, da�, best�tigte der andere. Ob das ein Witz war oder nicht, war Anton nicht zug�nglich. Aber er nahm den Fu�pilz sofort f�r etwas anderes, f�r eine Handlungsaufforderung oder eine Anklage oder gar ein Symptom, das in der Geheimsprache der Helfer f�r ein anderes Symptom stand, welches er vielleicht noch herausfinden musste. Die Sanit�ter blickten ihn ungl�ubig an, nachdem er aufgestanden war und in Richtung Fenster gestikulierte. Pardon, sagte Anton, hier sei wohl etwas verrutscht, er sei verwirrt, irgendwas habe nicht gestimmt, aber jetzt stimme es bestimmt wieder. Die Sanit�ter machten sich grummelig davon, und heute w�rde Anton gerne wissen, was sie denn auf dem Weg nach unten und dann im Wagen miteinander gesprochen haben, ob von m�glichen Drogen oder einfacher Durchgeknalltheit die Rede war, oder von gar nichts, weil schon der n�chste Einsatz dr�ngte. Anton jedenfalls, so erinnert er sich heute, sah aus dem Fenster und dachte schr�ge Dinge.</p><p>Danach verblasst die Erinnerung und setzt erst wieder richtig bei einem Theaterbesuch ein, den Anton wutschnaubend abbrach, indem er das Theater t�reknallend verlie� und drau�en auf seine Freunde wartete, um im Laufe des Abends einem der beiden einen Schlag zu versetzen, der diesen umhaute. Anton dachte n�mlich, er habe Aids, und seine Freunde w�rden sich dar�ber lustig machen. Eine Unversch�mtheit, die nat�rlich rigoros geahndet werden musste. Tief drinnen war Anton ein sehr moralischer Mensch.</p><p>Vier Tage sp�ter schien alles wieder normal zu sein. Erstmals seit langem sp�rte er wieder einen Kater und genoss diesen sogar. Er sah fern und ging nicht ohne seine alte Bettdecke durch die Wohnung, was er f�r sich �Cocooning� nannte. Auf T�rklingeln und Anrufe reagierte er nicht. Die Zeit war nicht vorhanden.</p><p>Kurz darauf nahm er die ersten Kredite auf. Das Geld steht mir zu, dachte er. Bald w�rde er eh reich sein. Sein ganzes Leben lang hatte er den falschen Idealen hinterhergehechelt und w�rde in K�rze, da er frei davon w�re, eine bedeutende Erfindung machen, oder einen Hedgefonds leiten, etwas, was seinen F�higkeiten entsprach und was ihn endlich auch geb�hrend entlohnen w�rde. Die Bankangestellten waren ihm sehr zugetan. Rhetorisch gewandt konnte er sie schnell von seinen Pl�nen �berzeugen, bald nach Amerika zu gehen und dort ein Studium der Ingenieurswissenschaften aufzunehmen. Er bem�hte sich, das Wort �engineering� fehlerfrei auszusprechen. Und so ging es weiter. Hier ein neues Konto, da eine Bahncard, die pl�tzlich auch als Kreditkarte funktionierte, ein weiteres Konto bei einer kleineren und noch eins bei einer Internetbank. Lag eine der neuen Karten im Briefkasten, konnte er es kaum erwarten, bis auch der PIN-Code nachgeschickt wurde. Dann hob er gleich etwas Geld ab und betrank sich auf die Zukunft. Er w�rde ein sch�nes Leben haben.</p><p>Anton kaufte sich neue Kleider, die er bald wieder wegwarf. Er lud fremde Menschen auf bunte Cocktails ein. Er ging fein essen, wenn er Hunger versp�rte. Er kaufte Garnelen. Er reiste nach London, verbrachte dort �berteuerte Tage und hing sp�ter auf Heathrow fest. Er verw�stete seine Wohnung. Er kaufte Champagner und warf die Flasche nach wenigen Schlucken gegen eine Wand. Er verlor zwei Computer und drei Handys. Oder wurden sie ihm gestohlen? Er wei� es nicht mehr.</p><p>Es ging schnell, und bevor Anton wieder zur Vernunft kam, hatte er sich die Zukunft verbaut. Das Gef�hl des H�henflugs war in Wahrheit der Schwindel des Absturzes gewesen. Es hatte nur nie einen Aufprall gegeben. Als er wieder zu sich kam, lag er da und wunderte sich, wo die guten Gef�hle hin waren. Und das Geld. Und sein verfluchtes Leben.</p><p>*</p><p>Auf dem R�ckweg zieht sich der Himmel langsam zu, sie m�ssen schneller gehen, um nicht in einen drohenden Platzregen zu geraten. Denise erz�hlt Anton, ohne viele Worte zu haben, von ihrer New-York-Sehnsucht.</p><p>�Die hat jeder�, merkt Anton an, �jeder will doch irgendwann nach New York.�</p><p>�Aber ich war noch nie da. Ich wei�, das h�rt sich wie Udo J�rgens an. Aber es stimmt. Und ich will nicht, dass das stimmt. Ich will einfach mal da gewesen sein, schon um zu verstehen, wieso ich �berhaupt immer daran denke.�</p><p>�Vielleicht ist das New York, das du dir vorstellst, viel besser als das echte New York�, sagt Anton. �Das New York, das ich kenne, ist gro� und kalt und voller Touristen. Mehr nicht. Die Wolkenkratzer kamen mir ganz normal vor. Da ist nichts, das so besonders w�re. Ich mochte eine bestimmte Pizza, die d�nne Margherita, die es gleich bei der Columbia gibt. Aber das war�s auch schon.�</p><p>�Was ist die Columbia?�</p><p>�Die Universit�t.�</p><p>�Wann warst du in Amerika?�</p><p>�Als Austauschsch�ler, mit siebzehn.�</p><p>�Und du w�rdest nicht zur�ckwollen?�</p><p>�Nein. Ich w�rde es auch nicht mehr schaffen. Will ich auch gar nicht mehr. Wenn ich hier durchkomme, in dieser verdammten Stadt, reicht mir das. Vielleicht werde ich mit sechzig woanders hingehen, wenn ich wei�, dieses Leben habe ich irgendwie geschafft. Wenn Zeit ist f�r Rente und Urlaub. Aber das kann ich mir dann wahrscheinlich gar nicht leisten. Ich kann ja nicht einmal die dreitausend Euro zur�ckzahlen.�</p><p>�Die sind irgendwann abbezahlt.�</p><p>�Nicht in diesem Leben. Ich komme ja nicht einmal normal durch den Monat. Wie soll ich das schaffen?�</p><p>�Hol dir einen Job. Fahr Pizzen aus.�</p><p>�Ich habe keinen F�hrerschein mehr.�</p><p>�Mach irgendwas. Kellnern.�</p><p>�Das kann ich nicht. Kann ich wirklich nicht. Das letzte Mal, als ich das versucht habe, haben die mich nach drei Tagen rausgeschmissen. Ich hatte zwar schon vorher gek�ndigt, aber die haben mich dennoch rausgeschmissen.�</p><p>�Mach einen Laden auf.�</p><p>�Mit einem F�hrungszeugnis, das Randale und andere kleine Schandtaten auflistet?�</p><p>�Mann, irgendwas. Mach Insolvenz.�</p><p>�Ich versuch�s ja. Aber ich will nicht unter meinem Niveau leben. Dann lieber weg sein.�</p><p>�Was hei�t das, unter deinem Niveau.�</p><p>�Das finde ich gerade heraus. Und du bist dabei, live und direkt.�</p><p>Spinner, denkt Denise.</p><p>Aber eigentlich will sie ihn umarmen.</p><p>*</p><p>Erinnerung sei das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden k�nne, hei�t es irgendwo, aber das stimmt nicht f�r die Leute, die die Sozialarbeiter �seelisch labil� nennen, wei� Anton. Die Erinnerung qu�lt und befremdet ihn, wenn sie denn �berhaupt verf�gbar ist. Manchmal steigt sie aus dem Sud des Bewusstseins in einzelnen Blasen hoch, schillernden Einzelaktionen, die wie die Handlungen eines Fremden wirken, f�r die er sich sch�mt. Sie stehen all dem, was er einmal war, diametral entgegen. Scham schie�t in ihm hoch, denkt Anton an die Zeit zur�ck, da ihm der Schaden zuteilwurde, und das Schlimme, und die Schuld. Er hat sich v�llig verloren, und es ist nicht mehr r�ckg�ngig zu machen. Sollten die Schulden durch ein Wunder irgendwann abbezahlt sein, so wird das sein Ich noch lange nicht betreffen. Es bleibt unten, kaputt und zerschossen. Was kann da noch kommen?</p><p>Ein Lehrer, den Anton aus einer Kneipe kennt, hat ihm k�rzlich best�tigt, dass er jetzt �auf der untersten Stufe der sozialen Leiter� angekommen sei. Dabei grinste der Lehrer h�misch. Das Schlimme war, dass er recht hatte. Und Anton dachte: Wenn das nur das gr��te Problem w�re, mein falscher, beschissener Freund.</p><empty-line/><p>�Ich werde einfach weitersingen�, sagt Anton.</p><p>�Deine gr��ten Hits?�, fragt Denise.</p><p>�Meine gr��ten Niederlagen.�</p><p>�Singst du mir was vor?�</p><p>�Ach, nein.�</p><p>�Sch�mst du dich?�</p><p>�Schon.�</p><p>�Aber du singst es doch Fremden vor.�</p><p>�Ja. Aber���</p><p>�Sing einfach.�</p><p>Anton seufzt, schaut sich um und nimmt einen gef�llten Baumstamm als B�hne. Dann balanciert er darauf herum, fuchtelt eckig mit seinen Armen in der Luft, um das Gleichgewicht zu halten. Schlie�lich holt er Luft, scheint sich innerlich Mut zuzusprechen und beginnt zu singen.</p><p>Denise findet es schief und seltsam, aber auch okay. Er hat eine hellere Stimme, wenn er singt, und die direkten, unverhohlenen Verse r�hren sie fast an. Er sieht jetzt j�nger aus, als er ist. Schlie�lich springt er vom Baumstamm herunter und landet fast in ihren Armen. Sie m�ssen lachen.</p><p>�Und, wie findest du es?�</p><p>�Komisch, aber irgendwie auch gut. Schr�g, sagt man wohl.�</p><p>�Schr�g. W�rdest du stehen bleiben, wenn du mich auf der Stra�e h�rst?�</p><p>�Nein.�</p><p>�Schade.�</p><p>�Ja, aber ich bleibe nie stehen bei so was.�</p><p>�Nicht?�</p><p>�Nein. Trotzdem finde ich es gut.�</p><p>�Das freut mich.�</p><p>�Dich.�</p><p>�Was?�</p><p>�Nicht es. Dich finde ich gut.�</p></section><section><title><p><strong>F�nftes Kapitel</strong></p></title><p>Wie die plattgewalzte Zunge eines tr�gen Monsters schiebt sich das Warenband auf Denise zu, stockt, stoppt, ruckt, schiebt sich weiter. Sie zieht die Produkte m�de �ber den Scanner, der biept ihr was, immer denselben Ton, wenn nicht gerade ein Fehler in der Decodierung passiert, dann gibt es einen anderen, tieferen Ton. Die Lichtschranke zieht die Ware unerm�dlich in ihre Richtung. Sie kann das Band jedoch mit dem Pedal stoppen, wenn sie will. Alles wie immer, alles dasselbe. W�re sie, wie einst geplant, Grundschullehrerin geworden, w�re sie vielleicht noch ungl�cklicher, obwohl es gewiss Abwechslung g�be. Aber sie kommt ja kaum mit der eigenen Tochter zurecht, denkt sie, wie dann mit zwanzig bis drei�ig Terrorzwergen, die ihr sicher den Kakao in den R�cken spritzen w�rden, den sie gerade eintippt, weil der Code nicht funktioniert.</p><p>Sie hat sich nicht verliebt, nein, eher <emphasis>verf�hlt</emphasis>. Seit vorgestern denkt sie an Anton, aber nicht als eine Beute, sondern als etwas zu Bergendes. Sie f�hlt etwas f�r ihn, aber vielleicht nicht genug; vielleicht ist er einfach zu wenig Arschloch und zu sehr kaputt, um wirklich ihr Interesse zu wecken, auf emotionaler, biologischer Ebene, so wie sie sich das vorstellt, so wie die grellen Wissenschaftsmagazine auf Pro7 die Evolution bebildern. Das hei�t, sie interessiert sich schon f�r ihn, aber nicht als K�rper, der sich f�r einen anderen K�rper interessiert. Sondern eher als Herz, das einen Geist sieht und verstehen m�chte. O Gott, denkt sie, w�hrend sie auf den n�chsten Kunden wartet, wie seltsam gef�hlig. Schwer zu sagen, alles. Weil sie heute kein Speed genommen hat, ist sie schl�frig und langsam. Sie mag ihn einfach, das wei� sie, und auf dem Weg zur Arbeit kam ihr ebendieses Wort in den Sinn: verf�hlt. Ich habe mich verf�hlt.</p><empty-line/><p>Einen Tag nach dem Treffen im Wald haben sie sich schon wiedergesehen, auf einen spontanen Kaffee im Backshop, und es war sch�n und ausgelassen. Sie alberten herum, malten Gesichter in den Zucker, und Denise f�tterte Anton sogar einmal, steckte ihm sachte die Gabel in den Mund, was immer etwas Urspr�ngliches und Peinliches hat, etwas von Mutterliebe und Nestbau, eigentlich nicht auszuhalten. Aber Denise lie� den Impuls zu, und Anton f�gte sich und �ffnete den Mund, und dann sahen sie sich irritiert und belustigt an. �berhaupt lief Anton zu gro�er Form auf, phantasierte sich in neue Gesch�ftskonzepte hinein, wie er zum Beispiel diesen Backshop kaufen und revolution�r umgestalten w�rde, sodass dreitausend Euro Gewinn nach der ersten Woche das Mindeste seien, und in der dritten Woche k�nnten sie also schon in den Urlaub fahren, zusammen mit Linda, mit Sonja, seiner Sozialarbeiterin, und alle w�ren gl�cklich. Sp�ter begleitete er sie zur Kita, um Linda abzuholen. Die war zwar �ngstlich wie immer, wenn fremde M�nner an der Seite ihrer Mutter auftauchten, aber sie rief nicht nach ihrem Vater, wie sie es sonst tat. Alles hatte sich leicht angef�hlt wie selten.</p><empty-line/><p>Zwei Typen wanken heran und legen ihre Sachen aufs Band: Cornflakes, Milch, Butter, Bier und Schinken, alles vom Billigsten. Die beiden sehen nach Bauarbeitern aus Polen aus, aber sie sprechen deutsch und haben keinen Akzent, wenn Denise das richtig h�rt. Es schiebt und biept, und die Typen stehen vor ihr und starren sie an. Das hei�t, einer starrt sie an und blickt zu seinem Kompagnon, als wollte er ihm irgendetwas sagen. Und ja, dann tuschelt er ihm auch etwas zu, und der andere tuschelt zur�ck, w�hrend Denise versucht, es zu ignorieren, die beiden nicht anzusehen. Aber sie kann das Grinsen h�ren. Mein Verfolgungswahn, denkt sie, es ist nichts, nur in meinem Kopf, und nennt ihnen den Endbetrag. Der eine winkt ab, als der andere einen F�nfer beisteuern will, und gibt ihr f�nfzehn Euro. Dann beugt er sich vor.</p><p>�Der Rest ist f�r dich, Nadine.� Seine Augen sind ganz nah, geplatzte �derchen darin. Sie verziehen sich zu mongolischen Strichen, als er in ein heiseres Kichern ausbricht. �Du kannst es doch gebrauchen, oder?�</p><p>Jetzt stimmt auch der andere Typ in das Gel�chter ein, w�hrend der erste seine Zunge obsz�n heraus und in die H�he streckt und mit der Hand Masturbationsbewegungen vollf�hrt. Denise kann sich nicht bewegen, nichts sagen. Sie ist in Starre gefangen. Die beiden Typen packen sich ihre T�te und nicken grinsend. Der zweite zwinkert Denise zu und sagt: �Bis sp�ter, Baby.� Dann st�hnt er kurz und innig. Die beiden gehen los, lachend, murmelnd, schnatternd. Ihr Geschnatter ist noch kurz zu h�ren, dann sind sie aus der T�r, in die Sonne verschwunden.</p><p>Denise zittert. Sie beobachtet ihre H�nde auf der Kassentastatur. Unkontrollierbare St�mpfe mit fremden Ausw�chsen sind das. Ihre Stirn ist nass, ihr R�cken brennt. Und dort kommen schon die n�chsten Kunden, zwei Rentner, um die Ecke. Bleibt stehen, denkt Denise, ich kann nicht. Bleibt stehen oder sterbt, bitte. Die Rentner marschieren auf sie zu, die Eintopfdosen ordentlich im Einkaufswagen gestapelt. Denise sieht sie, sie laden beh�nde ihre Waren aufs Band, schon fahren die Dosent�rme auf sie zu. Sie kann sich nicht bewegen. Die Rentner sagen etwas, nennen Denise �M�dchen� und sorgen sich.</p><p>�Schon okay�, sagt Denise, ihre Starre durchbrechend, und zieht die Dosen �ber den Scanner, eine nach der anderen, ohne die doppelten und dreifachen zu beachten. Als alles durch ist, kann sie wieder reden und nennt den Endbetrag. Die alte Frau sieht sie milde und mit feuchten Augen an. Ihr Mann zahlt.</p><p>Schon okay, denkt Denise. Und: schei�egal. Bitte.</p><p>*</p><p>Letzte Akte. Der Gerichtstermin ist in drei Tagen. Anton hat sich eine gewisse L�ssigkeit zugelegt, eine Schicksalsergebenheit, die ihn immer unber�hrbarer macht, je n�her der Termin r�ckt. Alles scheint egal, immer egaler, je mehr Mahnungen und Vollstreckungsbescheide eintrudeln, je enger sich die stoischen H�nde der Gerichte und die prolligen Krallen der Inkassounternehmen um seinen Hals legen. Und bald zudr�cken. Immer wieder zudr�cken. Bald endg�ltig. Das alles ist gar nicht fassbar, es ist nicht da, die Sonne scheint weiter �ber Gerechte und Ungerechte, Tote und Lebendige, alles macht weiter, und so wird auch er einfach weiter ruiniert, wobei nichts davon sichtbar ist, keine Einschussl�cher, keine Verletzungen, nichts. Nur das Konto ist leer. Und wird leerer. Obwohl das gar nicht geht.</p><p>Schon erkennen sie ihn wieder, wenn er an der Ecke steht, durch die Bars und Kneipen zieht. Die Szenegr��e, der schr�ge Vogel, da ist er wieder: Die Aufmerksamkeits�konomie ist ganz auf seiner Seite, aber mehr �konomie ist nicht, denn er kann sich nicht einmal einen Kasten Bier oder ein Mikrophon davon kaufen. Und er will es auch nicht. Dennoch singt er, gestern Abend und heute Abend, w�hrend er merkt, wie die eigenen Zeilen, die doch eine Notlage ausdr�cken sollen, immer weniger und bald schon nichts mehr bedeuten.</p><p>Manche erinnern sich an ihn, wie er aufgekratzt und besoffen durch die Bars zog und die Leute nervte, bis hin zur Pr�gelei. Sie sehen einen weiteren Fall in ihm, mehr nicht. Den gibt es nicht mehr lange, also k�nnen wir ihn noch mal lassen. Ein Barkeeper mit Krawatte wirft die CD ein, und Anton legt dazu seinen Playbackauftritt hin. Die Leute feiern oder verh�hnen ihn � es ist nicht genau auseinanderzuhalten. Er geht mit der Grazie eines Dandys und einem geliehenen Hut durch die Reihen und bekommt hier und da etwas M�nzgeld. Es sagt ihm alles nichts, aber er beendet den Auftritt mit Grandezza. Ein Typ, der von sich behauptet, Journalist zu sein, bittet Anton um seine Nummer. Anton gibt sie ihm. Der Journalist sagt, er werde sich melden, das k�nne ein ziemliches Ding werden, und Anton wei� nicht, ob der Typ nun seinen Artikel oder wirklich ihn selbst meint. M�nner nicken ihm zu und machen zustimmende Gesten wie bei Facebook. Frauen l�cheln ihn an und scheinen interessiert. Und Anton wei� nicht einmal, woran.</p><empty-line/><p>Schlie�lich kommt er am Abend in der Asozialenkneipe, wo sie ihn noch nie mochten, wieder zu sich. Er hat knapp f�nfzig Euro verdient, davon schon zwei Curryw�rste gegessen und sich Zigaretten gekauft. Einen Zehner kann er jetzt getrost versaufen, zumal bei dem guten Preis von zwei Euro f�r den halben Liter. Manche erkennt er wieder, und sie ihn auch. Da ist der Elektriker, der immer vor seinem Weizen sitzt und Tr�bsal bl�st. Da ist der Klempner, der jetzt Tr�dler ist und Anton einmal f�r f�nfzig Euro einen lausigen K�chentisch samt Kneipenst�hlen verschacherte. Da ist der Taxifahrer ohne Z�hne. Das ist der zut�towierte Typ aus Altona, den sie den Fischkopp nennen. Alles wie immer, nur alle �lter. Die Tresenkraft, eine junge Italienerin, die Anton noch nie �ber den Weg traute, erkennt ihn und stelzt auf ihn zu.</p><p>�Du hast hier Hausverbot, wei�t du das?�</p><p>�Echt? Aber das ist doch schon so lange her.�</p><p>�Ja.�</p><p>Pause.</p><p>�Aber du scheinst ja wieder normal zu sein.�</p><p>�Wie man es sieht.�</p><p>�Also, was willste.�</p><empty-line/><p>Nach anderthalb Bieren entkrampft sich seine Wahrnehmung, und sein Gem�t hellt auf. Es ist ja nicht so, dass er gar nichts trinken d�rfte. Das hat der Arzt nicht gesagt. Und sowieso, wer h�rt schon auf �rzte. Anton wird wieder gespr�chig. Unter der skeptischen Beobachtung der Italienerin redet er kurz mit seinem Thekennachbarn, der ihm erkl�rt, dass das Olympiastadion gar nicht von Hitler gebaut wurde. Nicht? Nein. Das sei nur Ausdruck der Zeit gewesen, Monumentalarchitektur. Und das Drehbuch des Krieges, das sei schon geschrieben gewesen, da h�tte der Hitler noch versucht, Bilder zu malen. Aha. So hatte Anton das noch gar nicht gesehen.</p><p>Er wei�, dass diese Leute ihn nicht m�gen, und er mag sie ebenfalls nicht. Doch der Clou ist: Sie m�gen auch einander nicht. So steht alles in einem Gleichgewicht der gegenseitigen Verachtung. Und dennoch steht Anton noch weiter au�en vor als die anderen. Er, der unter den B�rgerlichen der Prolet ist, ist hier der B�rgerliche. Und der Durchgeknallte. Und der Spion. Und er wei�, dass kein normales Gespr�ch m�glich ist. Denn die sogenannten einfachen Leute, die es gibt, sto�en ihn, machen sie den Mund auf, so brutal vor den Kopf, dass ihm das Wort im Halse stecken bleibt. Die Proleten hassen Anton, schon allein wegen seines Aussehens, wegen seines Auftretens, das er mit sich f�hrt, weil es ihn geformt hat. Sie rotzen und r�lpsen ihm ins Gesicht, bevor er mit ihnen ins Gespr�ch kommen kann. Das ist die bittere Wahrheit. Er kann nicht mit den Menschen reden, nicht mit den oberen, nicht mit den unteren.</p><empty-line/><p>F�nf Stunden sp�ter aber ist Anton sturzbetrunken, Wodka, Biere und ein Ges�ff namens Orgasmus haben ihn v�llig enthemmt, und er f�hlt sich wohl dabei. Eine alte, nicht �ltere, sondern wirklich alte Dame will mit ihm ins Gespr�ch kommen. Er lallt zur�ck, was ihm einf�llt. Die Dame r�ckt ihren Ausschnitt zurecht, in dem zerknittertes Fleisch zum Vorschein kommt. Von rechts redet ein Typ ihnen dazwischen, was er denn mit der Friedhofsmuschi wolle. Anton sagt �so geht das nicht, du nennst sie nicht Friedhofsmuschi�, was wiederum die Italienerin mit halbem Ohr mitbekommt und Anton ma�regelt: �Noch einmal so ein Ausdruck, Anton, und du bist drau�en.�</p><p>�Aber�, sagt Anton, verf�llt dann in Schweigen. Wenn er betrunken ist, denkt er, dass er sich eben doch mit den Menschen verstehen kann, durch einfache Gesten vielleicht, wie Ansto�en, Nicken, leichtes Winken. Und gerade noch hat er mit diesem Typen angesto�en, also werden sie schon okay miteinander sein. Der Typ r�ckt ihm auf die Pelle und sagt wieder etwas von der Leiche, die Anton wohl verteidigen oder gar ficken wolle, und dass er ihm noch einmal widersprechen soll, noch einmal.</p><p>�Wieso widersprechen�, sagt Anton, �wir unterhalten uns. Gerade haben wir uns �ber meine Frisur unterhalten, du hast mir noch Ratschl�ge gegeben, und dann haben wir �ber deine Tochter geredet. Ich meinte nur, dass du die Dame���</p><p>�Noch einmal etwas �ber meine Tochter�, sagt der Typ, �ich habe dich gewarnt. Sag noch einmal Tochter, noch einmal.�</p><p>�Tochter�, sagt Anton.</p><empty-line/><p>Man kennt das aus Comics. Ein kleiner Anlass, und pl�tzlich pr�gelt sich das ganze Dorf. Anton sieht den Typen noch kurz vor sich, dann hat ihn etwas getroffen, das man gemeinhin �Kopfnuss� nennt, ein verniedlichender Ausdruck, denn der Typ rammt mit aller Wucht die eigene gegen, nein, eher <emphasis>in</emphasis> Antons Stirn, worauf dieser aber nicht niedersinkt, sondern sich noch zu verteidigen versucht, vergeblich, denn es wird schon schwarz um ihn, und das Blut spritzt in die Augen und auf den Boden, wo Anton nun liegt, ohne sich wiederzufinden. Der Tr�dler und der Fischkopp kommen ihm sofort zu Hilfe und ziehen den Typen, der weiter auf Anton einschl�gt, von dessen laschem K�rper.</p><p>Das N�chste, was Anton mitkriegt, passiert auf dem Klo. Anton h�lt sich die Platzwunde mit Toilettenpapier zu, w�hrend Fischkopp sich ebenfalls Blut aus dem Gesicht w�scht. Anton fragt, was denn mit ihm passiert sei, und Fischkopp sagt: �Das ist dein Blut, Mann, gib mir zehn Euro.� Anton ist so perplex und dankbar, dass er ihm die zehn Euro gibt, das letzte Geld, was er hat. Als er wieder an seinen Platz will, sagt die Italienerin, sie habe das mit der Chefin abgesprochen, Anton habe jetzt Hausverbot. Der Typ ist verschwunden, die alte Dame auch. Anton wei� nicht, wie lange er weggetreten war, wie viel Zeit vergangen ist. Er will sich wehren, obwohl er wei�, dass das Hausverbot ihn eh nicht mehr betreffen wird. Aber das l�sst er sich nicht gefallen. Sollen sie ihn doch zusammenpr�geln bis zum Ende, hier und jetzt, wenn sie ihn schon mehr hassen als der Rest, wenn hier, immerhin, noch irgendwelche Gef�hle gegen ihn gehegt werden und nicht die nackte Gleichg�ltigkeit herrscht. So geht er jedenfalls nicht, und das l�sst er sich nicht gefallen, nein. Und das sagt er auch. Doch die Italienerin weist ihm nur die T�r. Und wenn er nicht von selbst gehe, hole sie eben die Polizei. Da kommt der Tr�dler, nimmt Anton am Arm und f�hrt ihn hinaus. Er habe doch wohl genug f�r heute? fragt der Tr�dler. Nicht nur f�r heute, sagt Anton, nicht nur f�r heute. Aber da steht er schon alleine vor der Kneipe, wird von den Passanten angegafft und geht dann endlich davon. Sein Equipment bleibt in der Kneipe.</p><p>*</p><p>Sie hat sich krankgemeldet und liegt im Bett. Herr Schubert musste die Schicht �bernehmen, aber das ist ihr egal. Schubert h�ngt eh viel zu oft auf Kosten der anderen faul und unt�tig im Lager herum. Linda ist in der Kita. Fast h�tte Denise sie alleine losschicken wollen. Aber das ging nat�rlich nicht. Noch sechs Stunden, bis sie ihre Tochter wieder abholen muss. Davor einkaufen, kochen. B�se Aufgaben, kaum zu bew�ltigen. Denise atmet, so gut sie kann.</p><p>Es ist noch immer kein Geld auf ihrem Konto eingegangen. Sie checkt und checkt und glaubt es nicht. Die Videos auf dem Portal w�rde sie am liebsten alle l�schen. Sie sieht sich selbst als Eyecatcher, verzerrt und verwaschen, und schlie�t die Augen. Ihr wird �bel. Dazu w�rde sie den beiden Bauarbeiter�rschen von gestern am liebsten die Finger in die Nasenl�cher schieben, sie durch einen belebten Raum ziehen und dann in eine versiffte Ecke werfen, mit einem beherzten Ruck dazu, der ihnen die fettigen, por�sen Nasen gleich noch zerfetzen w�rde. Oder einfach die Augen ausstechen. Nie mehr glotzen. Oder die Schw�nze abschneiden. Nie mehr ficken. Oder. Oder.</p><p>Denise ist nicht gut im Schmieden von Rachepl�nen, aber heute dr�ngen sie sich ihr regelrecht auf. Und die Vorw�rfe an sich selbst: Wieso war ich stumm und klein? Wieso habe ich sie nicht beschimpft? Als pornos�chtige Wichser blo�gestellt? Es abgestritten? Wenigstens den Mittelfinger gezeigt? Nichts hat sie getan. Krank stellt sie sich heute, das ist alles. Aber sie ist es auch. Nur nicht auf die Weise, die ein Arzt verstehen w�rde. Morgen muss sie wieder in den Supermarkt. Das ist klar. Panik ist in ihr. Sie atmet, beruhigt sich. Sie redet sich ein, dies sei Freizeit.</p><p>Und doch, dann: der Trotz, diese neue St�rke. Und wenn, denkt sie, und wenn. Die armen S�ue sind die anderen, nicht ich. Es ist egal. Ich bin unber�hrbar. Ich habe Anton. Und h�tten mich alle M�nner der Welt besudelt, wiederholt sie mit jedem Atemzug, sie kennen mich nicht, sie haben mich nicht, ich bin unber�hrbar, f�r jetzt und immer und ewig, und Schluss.</p><p>Als sie in den Chatroom geht, wei� sie nicht, was zu sagen w�re. Sie redet dennoch mit Leuten und merkt, dass sie sich immer fast schon unterw�rfig auf den jeweiligen Chatpartner einstellt, die Redeweisen und Eigenheiten des anderen teils �bernimmt, teils schon vorausahnt und vorauseilend anbietet, die l�cherlichen Smileys, Emoticons, Abk�rzungen, all den Dreck. Denise ekelt sich vor sich selbst. Wer ist sie �berhaupt? Geht das allen so? Ist das schlimm oder gut? Ist man nie man selbst? Ist das egal? Oder ist das krank?</p><p>Auf Facebook posten sie nur idiotische Links, die witzig sein sollen, deren Witz Denise aber v�llig verborgen bleibt. Sie �berlegt, ihren Account zu l�schen. Aber sie wei�, dass sie die entsprechende Funktion erst zwischen tausend anderen Optionen suchen und dann eine absurde Prozedur der Nachfragerei durchlaufen m�sste (willst du wirklich und warum, der und der wird dich sehr vermissen), bis sie es endlich geschafft h�tte. Das kann sie sich gerade nicht geben. Sie l�sst es und loggt sich aus. Sie wollte ihren Account eh nicht l�schen. Das hei�t, sie will es immer wieder, sie wird es aber nie machen.</p><p>Im K�hlschrank ist noch ein Schluck Milch, den sie gierig wegtrinkt. Dann raucht sie eine Zigarette und trinkt Leitungswasser. Sie starrt die Wand mit den Kinderzeichnungen an und hat, wie sie es im Internet nennen, �Kopfkino�. Sie erz�hlt sich Geschichten von sich selbst, in einem TV-Format, das zwischen �ffentlich-rechtlicher Betroffenheit und dem Marktgeschrei der Privatsender oszilliert. Sie erz�hlt sich eine Geschichte, wie sie in f�nf oder zehn Jahren �ber diese Zeit jetzt reden wird.</p><p>�Ja�, sagt sie dabei in Gedanken in die Kamera, �wie fertig ich war, damals, das verstehe ich heute selbst kaum mehr. So weit unten, so <emphasis>down</emphasis> wirklich, gehetzt und gesch�ndet, alles f�rs Kind. Die Zeit hatte so ein Gewicht. Und immer auf Speed�, sagt sie und sieht sich jetzt im imagin�ren Bildschirm, sie redet in die Wohnzimmer, und ihr Name ist unten eingeblendet, es geht um Lebensl�ufe, die noch einmal gutgingen.</p><p>�Ich kannte es nicht anders, ich kam vom Techno, und es war nicht einfach, sich aus diesen Zusammenh�ngen zu l�sen. Ich war innerlich gebrochen, ich habe, wer macht das schon, Pornos gedreht. Ich habe Pornos gedreht. Das w�re mir vorher nie in den Sinn gekommen, und nachher auch nicht, und w�hrenddessen eigentlich auch nicht. Das war so ein Leben im Autopilot, einfach machen, nicht denken, blo� nicht denken, wissen Sie. Dann knallte es, aber wie. Und r�ckblickend muss ich sagen, dass dieser Zusammenbruch meine Rettung war. Noch einmal ganz von vorne anfangen, das hat mir geholfen. Wahrscheinlich s��e ich heute gar nicht hier, wenn diese Katastrophe nicht passiert w�re, und wo Linda w�re, ich will es mir gar nicht ausmalen. Das hat mich gerettet. Heute bin ich okay. Ich will nicht sagen, dass ich gl�cklich bin, aber ich bin okay, und das ist mehr, als ich erwarten konnte.�</p><p>Drau�en ist das Licht sch�n und anders, denkt Denise und wundert sich �ber diese Wahrnehmung, die ihr wie angelesen vorkommt. Sie atmet am offenen Fenster und f�hlt sich kurz wohl. Hier, am Fenster, ist ihr Platz, denkt sie. Nicht drau�en, nicht drinnen. Genau dazwischen. Und kurz vorm Fallen. Kein Problem.</p><p>*</p><p>�Mit dem Rad. Ich bin hingeknallt.�</p><p>�Mit welchem Rad?�</p><p>�Geliehen.�</p><p>�Besoffen, oder was?�</p><p>�Nein, ich trinke noch immer nichts.�</p><p>�Soso�, sagt Sonja. �Das h�tte aber gen�ht werden m�ssen. Leider geht das nur bis vier Stunden nach dem Unfall.�</p><p>Sie untersucht die Wunde, �ber der sich schon Schorf gebildet hat. Ihre milden Augen sind Anton ganz nah, sehen aber nicht ihn, sondern nur die Wunde auf seiner Stirn an, was einen seltsamen Effekt zur Folge hat. Anton f�hlt die N�he, ist aber gleichzeitig nur Objekt der Betrachtung.</p><p>�Okay�, sagt Sonja, �das wird eine Narbe geben. Jetzt ist nichts mehr zu machen.�</p><p>�Das sag ich mir jeden Morgen.�</p><p>�Anton.� Sie sch�ttelt grinsend den Kopf.</p><p>�Aber beim N�hen gibt es auch die kleinen Einstichnarben sp�ter. Dann sieht�s aus wie im Comic. Ist schon okay so. Die Natur richtet es schon ein.�</p><p>�Das wird noch wuchern, ich sag es dir. In Italien habe ich mir am Bein so was zugezogen, das sieht nicht feierlich aus.�</p><p>Jetzt sieht sie ihn direkt an. Braune, feuchte, sanfte Augen. Die Routine der professionellen Zuneigung f�r die Erniedrigten und Beleidigten.</p><p>�So. Und jetzt m�ssen wir mal ein paar Anrufe machen.�</p><p>�Sonja.�</p><p>�Nein, wirklich. Ich habe hier einiges von dir auf dem Schreibtisch. Komm.�</p><p>Die neuesten Inkassoschreiben sind da. Kaffee wird kredenzt, Zucker gereicht, Briefe werden aufgerissen und nach Datum einerseits, nach Forderungsh�he andererseits sortiert. Anton studiert die Aufstellungen und kommt zu keinem Ergebnis.</p><p>�Das sind doch alles falsche Betr�ge, da haben sich die Hauptforderungen im Nu verdoppelt�, sagt er, �das hat doch alles keinen Sinn.�</p><p>Sonja schiebt ihm das Telefon hin. Verdonnert zur Schadensbegrenzung. Er ruft Hermann an. Der sagt, er solle alles zum Gerichtstermin mitbringen, er schaue sich das dann an. Sonja nickt und hebt die Augenbrauen, was Anton nicht ganz decodieren kann. Will sie sagen, schau, so sind deine Freunde, Hilfe kriegst du nur bei mir?</p><p>�Okay, ich kann ihm alles mitbringen am Donnerstag.�</p><p>�Aber anrufen musst du jetzt trotzdem. Wenigstens hier, E-Plus.�</p><p>�Die Schweine. Die verkaufen die Forderungen doch einfach an die Inkassoverbrecher. Und die schlagen dann st�ndlich was drauf. Die sogenannte Hauptforderung bleibt dieselbe.�</p><p>�Trotzdem muss man was machen. Oft lassen die sich auf einen Vergleich ein.�</p><p>�Ich wei�. Mistvergleiche.�</p><p>�Einen Anruf, Anton.�</p><p>Er landet in einer Warteschleife und wird rhythmisch mit dem Namen des Rechtsanwaltsb�ros bel�stigt. Dann meldet sich eine dunkle Damenstimme und fragt ihn, bevor er von seinem Anliegen erz�hlen kann, nach seinem Aktenzeichen. XY unbeschwert, will er sagen, verkneift es sich aber. Mit der Arroganz des Verzweifelten buchstabiert er die Zahlen- und Buchstabenfolge hin. Jetzt noch Geburtsdatum und Meldeadresse. Im Hintergrund reden Menschen durcheinander, Gro�b�roatmosph�re, es klingt nach dem, was es wahrscheinlich auch ist: ein plumpes Callcenter. Outsourcing der Schicksale. Was kann ich f�r Sie tun.</p><p>Anton druckst herum und sagt dann, dass er die Forderung derzeit nicht zahlen k�nne. �Wie viel k�nnen Sie denn zahlen�, fragt die Dame.</p><p>�Eigentlich gerade gar nichts, aber h�ren Sie bitte kurz zu. Es ist damals einiges schiefgegangen in meinem Leben, es war ein Chaos, es ist jetzt nicht sehr angenehm, dar�ber zu reden, aber es w�re gut, vielleicht in einen Dialog treten zu k�nnen, vielleicht �ber einen Vergleich.�</p><p>Die Dame am anderen Ende der Leitung �bergeht seine Apologie und klingt pl�tzlich unwirsch.</p><p>�Diese M�glichkeit haben Sie sich bereits verbaut�, sagt sie, �bei solch alten Forderungen k�nnen wir leider nicht mehr auf Sie zukommen, es l�uft ja bereits die Zwangsvollstreckung, wurde Ihr Konto gepf�ndet?�</p><p>�Es ist ein P-Konto�, sagt Anton, der sich denkt, dass sie wahrscheinlich eines seiner alten Konten im System haben.</p><p>�Wurde das Konto gepf�ndet?�</p><p>�Ja�, sagt Anton, Hauptsache, sie wissen nichts von seinem neuen Konto, f�rs Erste.</p><p>�Wie viel k�nnten Sie zahlen im Monat?�</p><p>�Ich wei� nicht, f�nfzig Euro.�</p><p>Sonja rei�t die Augen auf und winkt ab.</p><p>�Ich wei� es nicht�, sagt Anton, �ich habe hier ja nicht einmal eine echte Forderungsaufstellung zugeschickt bekommen.�</p><p>�Die kriegen Sie�, sagt die Frau, jetzt wieder mit sanfterer Stimme, �wenn wir eine Ratenvereinbarung getroffen haben, f�nfzig Euro sind doch ein Anfang.�</p><p>�Ja�, sagt Anton, �also machen wir das so.�</p><p>�Gut, ich mache alles fertig, ab wann wird die Zahlung einsetzen?�</p><p>�Sobald Ihre Aufstellung hier ankommt�, sagt Anton.</p><p>�Nein�, ruft die Callcenterfrau, �Sie haben hier gar nichts mehr zu fordern, wir brauchen einen genauen Termin.�</p><p>�H�ren Sie, wer sind Sie �berhaupt�, sagt Anton, �Sie sind doch nur ein Callcenter, Sie werden wahrscheinlich noch an meiner Ratenh�he beteiligt, Sie sitzen da und blocken nur alle ab, Sie haben doch gar keine Entscheidungskompetenz!�</p><p>�Ich arbeite f�r das Anwaltsb�ro, und Ihnen wird nichts anderes �brigbleiben, als mit mir zu kommunizieren�, sagt sie k�hl. �Wir brauchen einen genauen Termin.�</p><p>�Dann ab dem Zwanzigsten�, sagt Anton mit m�dem Blick auf den Tischkalender.</p><p>�Ich trage ab dem F�nfundzwanzigsten ein�, meldet die Frau, �dann haben wir die Tr�gheit der Bank�berweisungen mit eingerechnet.�</p><p>�Ja�, sagt Anton. Er kann sich nicht wehren. Er kann nicht einmal mehr w�tend werden.</p><p>Er m�ge noch eine sch�ne Woche haben, sagt die Frau und legt auf.</p><p>�Aber�, sagt Anton.</p><p>Sonja sieht ihn mitleidig an. Er f�hlt sich �ber den Tisch gezogen und traurig, und er wei� nicht einmal, ob er sich zu Recht so f�hlt.</p><p>�Wieso hast du das gemacht�, fragt Sonja. �M�ndliche Vertr�ge sind auch Vertr�ge.�</p><p>�Es ist eins. Die pf�nden und pf�nden. So pf�nden sie wenigstens etwas sp�ter.�</p><p>�Du kommst in Teufels K�che.�</p><p>�Ich bin schon in Gottes M�lleimer. Das reicht.�</p><p>�Mann, Anton.�</p><p>�Darf ich noch mal telefonieren? Privat?�</p><p>�Aber schnell.�</p><p>Er w�hlt die Nummer von Denise, l�chelt bereits charmant, weil er sich freut, weil er gute Stimmung verbreiten will. Sonja beobachtet ihn heimlich, und er genie�t es, vor ihren Augen kurz auf irgendeiner Sonnenseite zu stehen, die sie nicht kennt, und sei es nur f�r ein Gespr�ch. Doch Denise hebt nicht ab. Er dr�ckt weg und sagt: �Nicht erreichbar, wie immer. Was soll�s.�</p><p>�Jaja�, sagt Sonja und l�chelt mild, �du und die Frauen.�</p><p>*</p><p>Auf Abwegen, auf der anderen Seite. Denise nimmt den h�herwertigen Supermarkt im Einkaufscenter, sogenannte Arkaden, untere Etage, sie hat keinen Einkaufszettel geschrieben, sie muss alles aus sich selbst herausleiern und denkt, das gibt es doch nicht, dass ich es so entw�rdigend finde einzukaufen. Es ist als Akt eine einzige Dem�tigung, und nichts ist kundenfreundlich, es ist alles nur der letzte Nepp. Ihr Herz rast, w�hrend sie versucht, sich zu erinnern, was sie denn jetzt noch braucht, eigentlich alles, eigentlich ist nichts mehr im K�hlschrank, oder wie war das. Sie stellt sich Linda am K�chentisch vor und denkt, also, was braucht sie jetzt, um satt zu werden: Brot, Butter, Fleischwurst, Teewurst, Milch. Das morgens, f�r den Anfang. Mittags isst sie im Hort, abends braucht sie nicht unbedingt etwas Warmes, oder vielleicht doch, und Denise schielt hin�ber zu den Konservenb�chsen. Sie kann auch nicht immer etwas Frisches kochen, es ist ein Notfall, was kochen denn die anderen immer, ihr fallen Kartoffeln ein, sicher, einen Beutel Kartoffeln, damit macht man nichts falsch. Mehlig oder festkochend?</p><p>Am Regal mit den Konservenb�chsen vorbeigeschlendert, hat sie vier Dosen in den Wagen gelegt. Alles nur f�rs Erste. Die Leute um sie herum scheinen alle genau zu wissen, was sie einzukaufen haben, sie vergleichen Preise und Mengen und f�hlen sich auch noch wohl dabei. Denise verweilt vor dem Brot. Das ist alles <emphasis>Schei�e</emphasis> hier, denkt sie. Aber sie kann sich nicht zu dem Entschluss durchringen, sp�ter beim B�cker noch etwas zu kaufen, das h�lt sie nicht durch, das Reden, das Entscheiden vor Publikum. Hier hat sie Zeit.</p><p>Sie entziffert die Warenbezeichnungen: Roggenbrot, Bauernschnitten, Toastbrot, das Herzliche, das Vierkornbrot, was denn nun. L�cherlich. Da, Vollkorntoastbrot, hinein und weiter. Sie f�hlt sich absolut terrorisiert von den Kaufbefehlen und Sonderangeboten und Produktreihen und Warensegmenten. Das darf doch alles nicht wahr sein, und in so was verbringe ich den gr��ten Teil meiner Zeit, denkt sie, und sie wei� nicht, ob sie den Supermarkt meint oder nicht doch etwas Gr��eres, Umfassenderes, ihr Leben etwa oder gleich die ganze Welt.</p><empty-line/><p>Am Ende des Konservengangs, auf dem Weg zu den Kartoffeln, meint Denise den Typen von vor drei N�chten wiederzuerkennen, er hat eine Basecap auf dem Kopf und iPod-Kn�pfe in den Ohren, er ist mit einer Frau unterwegs, die sie sofort als �Halblesbe� identifiziert: kantige Bewegungen, Kurzhaarschnitt, weggeschn�rte Br�ste, aber dennoch grazil. Denise kennt solche Kaliber, und sie sind ihr die widerlichsten. Sie tut, als w�re sie in die Teesorten vertieft, hat einen Schwei�ausbruch und dreht um. Sie bleibt vor den Zeitungen stehen, irgendein alter Schauspieler, den sie nicht kannte, ist gestorben. Es ber�hrt sie, dieses eingefallene Alkoholikergesicht mit den melancholischen Triefaugen zu sehen. Kurz denkt sie, jede Sekunde, die ich jetzt lebe, �berlebe ich den da, den ich nicht kenne. Das stimmt sie weder froh noch traurig; es ist einfach eine Tatsache, die ihr jetzt in den Sinn kommt und die sie dann f�r immer vergessen haben wird. Denise merkt, dass sich der Basecaptr�ger und die Halblesbe in die Schlange einreihen, wodurch die Bahn zur�ck in die G�nge frei wird. Sie zerrt das Unget�m von Einkaufswagen, das zeternd �ber den Boden schleift, zwischen die Hygieneprodukte. Dort ist ihr Kopf wieder leer, und sie muss sich m�hsam daran erinnern, wozu sie hier ist, was sie noch suchen muss, was ihr noch fehlt.</p><p>*</p><p>�Wie sieht es denn hier aus?� Cathrin ist vorbeigekommen, f�r eine Unterschrift. Sie sieht sich um, in Antons Zimmer, und kann es kaum fassen.</p><p>�Es ist halt nicht mein Zuhause.�</p><p>�Aber ein wenig liebevoller k�nntest du das hier ja schon gestalten.�</p><p>�Ich habe einfach keine Lust�, sagt Anton. Und erg�nzt: �Aufs Aufr�umen, meine ich.�</p><p>Cathrin hat verstanden, wirft ihm einen k�hlen Blick zu und r�mpft ver�chtlich die Nase, ein Tic von fr�her, der sich inzwischen zur Schrulle ausgewachsen hat. Anton wei� nicht, ob er es sich einbildet, aber es k�nnte sein, dass Cathrin ihn gerade, trotz allem, anziehend findet. Sie atmet schwerer, bewegt sich langsamer als sonst. Allein dieses Zimmer, das Chaos der nackten Existenz � so etwas sieht sie doch sonst nie. Er versucht, sie durchdringend anzublicken. Er wei� nicht, ob es gelingt, und, falls es gelingt, ob es ankommt. Die Bilder von fr�her blitzen wieder auf. Der blo�e Fakt, dass sie einmal etwas miteinander hatten, macht ihn leicht geil. Aber vielleicht bildet er sich selbst das nur ein. Eigentlich hat er nur sehr gro�en Hunger.</p><empty-line/><p>Als sie ihn im Zentrum absetzt, will er das Ungesagte einmal, nur einmal ansprechen, aus einem Impuls der Grausamkeit vielleicht. Er schnallt sich ab.</p><p>�Ach, und das ist klar, ich werde nie auch nur ein Wort �ber uns verlieren. Egal, wie es mir geht.�</p><p>�Was meinst du, Anton.�</p><p>�Du wei�t es genau.�</p><p>�Ich verstehe nicht ganz.�</p><p>�Ich sage schon nichts. Keine Sorge.�</p><p>�Anton, ich wei� nicht, was mit dir los ist. Du scheinst dir da etwas einzubilden.�</p><p>�Ach, komm, jetzt h�r auf. Ich sag ja nichts. Aber leugnen musst du es jetzt auch nicht.�</p><p>Cathrin sch�ttelt nur mitleidig den Kopf. �Anton, ich hoffe, es wird dir bessergehen. Bald.�</p><p>�Du leugnest es einfach?�</p><p>�Da war nie etwas.�</p><p>�Ach, so willst du das also haben. So ist das also.� Jetzt sch�ttelt er langsam den Kopf. Die Entt�uschung sitzt tief.</p><p>�Du machst mir Angst, Anton. Oder eher: Ich habe Angst um dich. Die Wirklichkeit kommt dir abhanden.�</p><p>�Das ist so perfide.�</p><p>�Das ist die Wahrheit. Aber wir stehen an deiner Seite, egal, was passiert.�</p><p>Anton fehlen die Worte. Er �ffnet die T�r und man�vriert sich umst�ndlich hinaus.</p><p>�Ist okay, Cathrin. Ist schon okay.�</p><p>Sie nickt und wartet. Er h�ngt noch in der T�r.</p><p>�Und wenn da etwas gewesen w�re, es w�rde mir eh keiner mehr glauben, was?� Er kommt sich wie betrunken vor, so haltlos und w�tend, fast schon lallend.</p><p>�Bis Donnerstag, Anton. Wir lassen dich nicht fallen.�</p><p>Er will noch etwas sagen, doch dann hat er, weil ihm nichts einf�llt, die T�r schon trotzig zugeworfen, und Cathrin ist, so schnell es geht, im Berufsverkehr verschwunden.</p><p>Dieses zerschossene, umstellte Leben, denkt Anton. Weit und breit keine Feinde zu sehen, und doch ist alles gegen ihn gerichtet. Er hat Hunger und kein Geld mehr. Der Automat gibt nichts her. Der dreckige Automat, in einer Hauswand, aus der man sonst das Geld zieht wie irgendein Gest�rter, er gibt einfach nichts mehr her, nicht einmal zehn Euro. Die Faktizit�t des Hungers, denkt Anton und kommt sich klug und l�cherlich vor. Was tun? So einen Hunger hat er noch nie erlebt. Schien es nicht, dass Hunger gar nicht mehr vorkommt in diesem Wohlfahrtsstaat? Ein Essen f�llt doch �berall ab, irgendwo muss es doch ein Essen geben. Ein Br�tchen, ja, das ist noch drin. Er kauft es, trocken und industriell f�hlt es sich an. So schmeckt es auch. Er kaut darauf herum, bis �berhaupt kein Geschmack mehr festzustellen ist, es ist wirklich nur Mehl und Wasser. Er schnorrt einem Mann, der selbst nicht gerade wohlhabend aussieht, eine Zigarette ab und raucht sie, so sparsam es geht. M�glichst wenig Rauch und Nikotin sollen verlorengehen. Denn Zigaretten stillen den Hunger, hei�t es, wenn auch nur f�r kurze Zeit. Bis zum Filter raucht er sie, ab der Schrift ist Gift, hei�t es. Er l�sst den Filter ankohlen und schnippt die Kippe dann m�rrisch weg. Ab der Schrift ist also Gift. Leere Versprechungen.</p><p>Sp�ter erf�hrt er, dass sich seine neunzigj�hrige Oma bei Sonja gemeldet hat. Sein Vater sei gestorben, im Hunsr�ck, mit vierundsechzig. Das passt, denkt Anton. Das Einzige, was er von ihm hat, ist ein Bild als Karnevalsprinz, mit der zweiten Frau, von 1982. Das passt alles. Er ist der Sohn eines Prinzen, aber es war alles nur Karneval.</p><p>*</p><p>Linda hat sich wieder eingepinkelt, alles muss neu bezogen werden, das Bett, das Kind, das Nervenkost�m. Sie kann nichts daf�r, sch�rft Denise sich ein. Linda kann nichts daf�r, es sind die Unsicherheit und der Druck, wie die anderen sein zu m�ssen, es ist der unf�hige Vater, es sind die Umst�nde, die Unbehaustheit und damit also Denisens eigene Unf�higkeit, der Tochter ein anst�ndiges Zuhause zu bieten. Das alles f�hrt dazu, dass Linda noch immer nicht trocken ist. Es ist nicht ihre Schuld, und es ist keine Trag�die. Es riecht auch kaum. Nichts passiert. Gleich schl�ft sie wieder.</p><p>Denise setzt sich vor den Fernseher und zappt. Nirgendwo bleibt sie h�ngen. Die Bilder h�pfen vorbei, der Finger kann nicht stillhalten. Sie macht den Fernseher aus und irgendeine Musik an, Shuffle auf dem MP3-Player, Heike hat ihr da was draufgeladen, Minimal, leicht thermisch. Sie holt eine Flasche Wei�wein aus dem K�hlschrank und beginnt, nach dem dritten Glas, offenen Auges zu tr�umen. Eine Pizza in New York, vielleicht mit Anton, vielleicht mit Michael Douglas, unendlich d�nn und mit edlem Parmaschinken belegt, um sie die Wolkenkratzer, die sie nicht retten, aber sanft umfassen werden wie Finger eines riesigen Roboters. Und sie wird feiern k�nnen, ohne sich zu sch�men, und staunen, endlich wieder staunen. In den B�umen h�ngen Papierstreifen, und die Menschen sind freundlich und schnell. Denise atmet regelm��ig und ruhig.</p><p>Schlie�lich kommt der Schlaf und wirft dem Traum seine Decke �ber.</p><p>*</p><empty-line/><p><emphasis>Mein Vater war ein Spieler und ein Prinz</emphasis></p><p><emphasis>Das ganze Ding entbehrt doch jeden Sinns</emphasis></p><p><emphasis>Der l�chelt da im schmucken Ornament</emphasis></p><p><emphasis>W�hrend meine H�tte lichterloh verbrennt</emphasis></p><empty-line/><p><emphasis>Jetzt wird er selbst, so will er es, verbrannt</emphasis></p><p><emphasis>Ein Leben hat ein anderes verbannt</emphasis></p><p><emphasis>Und eigentlich ist es auch ganz normal:</emphasis></p><p><emphasis>Mein Vater war ein Prinz im Karneval</emphasis></p><empty-line/><p>Ein paar Zeilen, schnell hingewischt auf eine Mahnung, dann weggeworfen. Und bald sind die Gedanken an den Vater nicht mehr aufzufinden.</p><p>Stattdessen neue Scham. Wie ein Kleinkrimineller lungert Anton n�mlich in Sichtweite der �Tafel� herum, auf der anderen Stra�enseite, und traut sich nicht hin�berzugehen. Dabei h�tte er den Hunger soeben auch anderweitig stillen k�nnen. Vor einer Stunde sah er seine Mutter zuf�llig beim Einkaufen in einem Supermarkt nahe ihrer Arbeit, sah die Freude, die ihr die vielen Sonderangebote bereiteten, und konnte doch nicht zu ihr hin. Die gedrungene Person, die ihn geboren hatte, war so allein und verloren wie er selbst, und er brachte es nicht mehr �ber sich, in die Rolle des Kindes zu schl�pfen, nicht einmal f�r ein paar Worte. Der Weg zu ihr war ihm verbaut, f�r immer. Sie schien selbst nur noch eine der fremden Fernsehfiguren zu sein, die ihr Leben bev�lkern. Anton kam sich vor wie ein Voyeur. Ungesehen stahl er sich davon, r�udig wie nie, und h�tte weinen wollen.</p><p>Jetzt sticht der Hunger im Bauch, tats�chlich. W�re es nicht schmerzhaft, w�re es interessant. <emphasis>Ich bin ein Bettler</emphasis>, schie�t es ihm durch den Kopf, und er l�uft schamrot an. Vielleicht k�nnte er noch einmal zu Cathrin und Hermann gehen, dort einen Teller mit �briggebliebenem Biobrei abstauben. Bestimmt k�nnte er das. Aber es ist ihm nicht m�glich. Er will keine Gef�lligkeiten mehr von alten Gef�hrten, die ihn eh am liebsten los w�ren. Lieber anonym bleiben, sich einreihen, wo die Blicke keine Fragen mehr stellen. Er gibt sich einen Ruck und geht �ber die Stra�e. Ein Auto, das er nicht gesehen hat, hupt ihn r�de an.</p><p>Drinnen wird er mit sachlicher Freundlichkeit empfangen. Sie fragen nicht nach dem Hartz-IV-Ausweis, nicht nach irgendeinem Papier. Wahrscheinlich w�rden sie das tun, wenn er �fter k�me. Aber sein Aussehen ist f�rs Erste Beleg genug. Er bekommt einen Teller mit Linsensuppe und ein Br�tchen, dazu Apfelschorle, und setzt sich irgendwo hin, wo noch etwas frei ist. �Mahlzeit�, sagen die anderen, Anton antwortet mit �Guten Appetit�. Verstohlen blickt er sich um und �berpr�ft, wen er kennt. Keinen. Seltsam, er hat kein Problem, mit den Pennern drau�en zu trinken, aber drinnen mit ihnen zu essen, kann er kaum ertragen. Da wird er zum Bittsteller, da wird er zu einem aus der subventionierten Masse der Armen. Die Suppe aber schmeckt phantastisch, und er isst sie so bewusst, wie es nur geht. Jeder L�ffel bereitet ihm Freude. Er tunkt das Br�tchen tief in den Brei und genie�t. Die anderen lassen ihn in Ruhe. Als er fertig ist, traut er sich nicht, Nachschlag zu holen. Er sitzt da wie gel�hmt.</p><p>Ein graues M�nnlein ihm gegen�ber fragt ihn, wer er denn sei, wo er herkomme. Aus dem Nordwesten der Stadt, sagt Anton, das hei�t, eigentlich aus dem S�dosten, aber es habe ihn in den Nordwesten verschlagen, da sei ein Platz frei gewesen. Das M�nnlein nickt, mehr Fragen m�ssen nicht gestellt werden. Jeder hier ist abgerutscht und tief gefallen. Da braucht es keine weiteren Erkl�rungen, schon gar nicht ohne Alkohol. Und das eigene Schicksal ist einem eh am n�chsten.</p><empty-line/><p>Als Anton dankend das Geschirr in den Wagen stellt und aufbrechen will, fragt ihn die Hilfskraft, eine �ppige K�chenfrau mit auswachsender Blondt�nung, ob er denn keinen Nachtisch wolle. Anton z�gert, nat�rlich m�chte er, andererseits ist er bescheiden und will fliehen, dann wieder w�re es vielleicht unh�flich, das Angebot auszuschlagen. Eine tiefe, ganz alte Unsicherheit hat ihn gepackt, doch bevor er ins Stottern kommt, reicht ihm die Frau eine Schale mit Vanillepudding und l�chelt. Er bedankt sich erneut, setzt sich wieder an seinen Platz und l�ffelt langsam den Vanillepudding aus, der k�stlich schmeckt.</p><p>�Watt S��et�, grummelt eine der Gestalten in seine Richtung und grinst, �watt S��et brauch der Mensch.�</p><p>�Jau�, sagt eine andere, �watt S��et, watt Warmet, watt Weichet�, und das allgemeine M�mmeln steigert sich kurz zum Grunzen. Anton muss ebenfalls schmunzeln. Sie haben hier nichts gegen ihn. Er ist aufgenommen, und sei es nur f�r f�nfzehn Minuten. Er f�hlt sich fremd, aber nicht fehl am Platz.</p><p>Nach dem Pudding steht er auf und verabschiedet sich h�flich. Die beigen bis grauen Gestalten nicken ihm zu und w�nschen ihm alles Gute. Die K�chenfrau nickt und sagt: �Bis bald.� Anton geht langsam die Stufen hinab. Er m�chte nicht wie ein Fliehender wirken, nicht vor sich und nicht vor den anderen.</p><p>*</p><p>Denise geht es besser. Die Blicke der M�nner k�nnen ihr nichts mehr anhaben. Sie hat sich immunisiert. Sie gehen an ihr vorbei auf Stra�en und G�ngen, gesichtslose Tiere, und wissen selbst nicht, wohin mit sich und ihren Tr�umen und ihren Trieben. Prominente werden doch auch selten erkannt, hei�t es, im normalen Leben. Und das hier ist, verdammt noch mal, das normale Leben. Das ist mein Leben, denkt sie, es ist normal, ich bin normal, und ich habe kein Verbrechen begangen. Nie.</p><p>Ihr geht es besser, und sie hat einen neuen Plan. Sie wird sich einfach nehmen, was sie will und was sie braucht. Einfach nehmen. Das steht so in allen Zeitschriften und Magazinen, und so hat es Sido in einem Song gesagt. Sie wei� nicht genau, was sie braucht, aber es wird sich von dem, was sie will, nicht so grundlegend unterscheiden. Oder? Sie wird weiterhin im Supermarkt arbeiten, denn das kann sie, das �berfordert sie nicht. Sie wird ihre Tochter weiterhin lieben und jeden Morgen in die Kita fahren, zweimal in der Woche zur Ergotherapie, einmal zum Schwimmen, einmal zum F�rderunterricht. Sie wird weiterhin, wenn es sich anbietet, Pornos drehen. Das ist schon lange nicht mehr so schlimm oder anr�chig wie fr�her. Die Leute machen es freiwillig und umsonst, �berall, die Kan�le sind bis obenhin voll von privaten Videos. Jedenfalls wird sie sich nicht mehr daf�r sch�men. Das hat sie entschieden. Nat�rlich muss erst mal Geld flie�en. Denn es ist immer noch nichts da. Das Geld ist tats�chlich immer noch nicht da. Aber sie hat keine Zweifel, dass es fr�her oder sp�ter kommen wird. Fr�her oder sp�ter wird es geschehen. Wir sind hier nicht in Kurdistan. Es hat schon seine Ordnung, alles, wenn es auch bisweilen dauert.</p><p>Der metallene Geschmack vom Amphetamin flie�t ihr �ber den Gaumen. Es tut gut, jetzt zu nehmen. Es baut sie auf, und die Gedanken werden wieder sch�rfer, konturierter, stabiler.</p><p>Denise wird sich Anton einfach nehmen. Das hat sie entschieden. Wenn es ihr guttut, warum nicht. Es ist egal, ob sie zusammenpassen oder nicht. In den Flirtportalen h�tten sie sicherlich keine Chance, denn die dortigen Kriterien w�rden die beiden niemals miteinander in Verbindung bringen. Aber was wissen schon die Flirtportale. Nicht einmal ein echter One-Night-Stand ist f�r Denise da herausgesprungen, das hei�t, doch, zwei, aber was f�r welche. Vielleicht hatte sie einfach die falschen Kriterien angegeben. Anton aber braucht kein Kriterium. Sie mag seine N�he und f�hlt sich von ihm angezogen. Mehr braucht es nicht.</p><p>Entschlossen wuchtet sie eine Brotkiste nach der anderen auf den Wagen und schiebt diesen dann kraftvoll in die Backecke. Es ist kein verlorenes Leben, sagt sie sich, warum auch. Es kommt wirklich nur auf die Sichtweise an. Und die ist heute gut und soll es bleiben. Du musst dir dein Leben einfach nehmen. Hoppla, so war das nicht gemeint, lacht sie fast. Du musst dir <emphasis>im</emphasis> Leben nehmen, was du willst. Nimm es, greif es dir einfach. Sie stapelt die Brote ins Regal und ist dankbar, einfach dankbar f�r diesen Job und den Supermarkt, f�r ihre Tochter, f�r das Speed, f�r die Brote, das Obst und sogar f�r das k�nstliche Licht hier, das jede Ecke findet und keine Schatten wirft.</p><p>*</p><p>Anton flaniert, wie man so sagt, aber es ist in Wahrheit kein Flanieren, es ist Streunen. Was ist der Unterschied? Tut er es nicht ebenso freiwillig wie irgendwelche Flaneure in den zwanziger oder Nullerjahren? Er ergeht sich in der Zeit und sondiert den Raum. Ist es also der fehlende Stil, der ihn zum Streuner macht? Er tr�gt noch immer einen Anzug, und im ausschreitenden Gestus seines Ganges kann man noch immer den gespielt selbstbewussten Dandy erkennen, die Beine in ihrer Bewegung fast schon eine Sinuskurve. Abgerissen sieht er zwar aus, nur kann man kaum glauben, dass die wandergetriebenen Literaten dieser oder jener Epoche nicht ebenso abgerissen durch die Gegend voller Gr�nderzeitbauten stakten. Alles Poser und Poseure, letztendlich, denkt er.</p><p>Vielleicht ist der einzige Unterschied, dass Anton nicht verweilen kann. Die Flaneure lie�en den Blick schweifen und erkannten im Besonderen das besonders Allgemeine, im Detail die Lage. Anton dagegen ist getrieben von einer Leere, die ihn vor sich hertreibt, von einem Mangel in den n�chsten. Der Blick will nicht ruhen. Die F��e sind m�de, aber rastlos. Das ist noch nicht einmal mehr Streunen. Das ist lustlose Unruhe, eine tr�ge Schneise, die sich sofort wieder schlie�t.</p><p>Er folgt einer diffusen Dramaturgie. Es gibt keine L�sungen mehr. F�hlt sich so ein Abschied an? Was muss man tun, um diese Probleme zu l�sen? Was, um sich w�rdig zu verabschieden? Wieso �berhaupt wen besuchen, wieso diesen stillen Abschied nehmen, wo ihn doch eh alle abgeschrieben haben? Und wieso in Dreiteufelsnamen noch irgendeine Romanze starten? Denise ist nicht interessiert an ihm, nicht genug, nicht so, wie er es von fr�her kennt. Eine Liebe sollte die ganze Existenz aus den Angeln heben k�nnen. Da sind aber nur Zaudern und Zagen am Start, und ausgehebelt ist sein Leben auch ohne sie, n�mlich v�llig entgleist, brutal zernichtet. Wieso also �berhaupt noch etwas anfangen?</p><p>Soll sie zur H�lle fahren! Denise ist nichts anderes als die letzte Klaue der Gesellschaft. Die Menschheit will ihn noch einmal locken, mit kalten, sch�nen Augen und ein paar festen Br�sten. Die Menschheit klettet. Wenn Denise hier w�re, er w�rde ihr ins Gesicht spucken, denn sie steht f�r das Falsche, das sich noch einmal aufb�umen und ihn einnehmen will. Nein, nat�rlich nicht. Er w�rde sie nicht bespucken. Er w�rde sie aber auch nicht umarmen. Es hat keinen Sinn. Soll sie ihn einfach in Ruhe lassen, wie alle. Wenn es drauf ankommt, ist sie eh nicht da. Weg damit.</p><p>Dennoch will er den Abschied wenigstens f�r sich inszenieren, etwas zum Abschluss bringen, auch wenn er nicht recht wei�, wie. Der Gerichtstermin in zwei Tagen bringt die Z�sur. Aber sie kommt vom Staat, von oben diktiert. Fast schon ein Verrat an der eigenen Menschlichkeit, diesen Amtstermin zum Anlass zu nehmen. Aber �mter schicken uns ins Leben mit einem Schein, und am Ende ziehen sie den Schein wieder ein. Anton wird w�tend. Wozu Dramaturgie? Wozu �mter? Genauso gut k�nnte er sich gleich vor den n�chsten Zug werfen.</p><empty-line/><p>Probeweise steht er an den Gleisen. Der Schotter unter den F��en f�hlt sich grob an, dr�ckt durch die Schuhsohlen. Wie einsam man hier ist. Da oben ist die sogenannte B�schung, ein seltsames Wort, das er nie ganz verstand. Anton stellt es sich vor, hier zu stehen und zu warten. Er stellt es sich vor und tut es zugleich, nur unter anderen Vorzeichen. Noch. Es muss der einsamste Moment sein, sich zu t�ten, sich wegzuwerfen, denkt er. Alle Selbstm�rder haben etwas gemeinsam und sind doch die einsamsten Schweine. Hier sich also hinwerfen, und dann wirbeln die blutigen Glieder durch die Luft? Wie soll das denn gehen? Vielleicht wird man ja vom Druck einfach weggeschleudert und liegt dann dort oben in der sogenannten B�schung, querschnittsgel�hmt. Oder soll er seinen Kopf auf die Gleise legen, um flugs gek�pft und von allem schnell abgeschnitten zu werden? Was w�re das denn f�r eine Selbstguillotinierung? Wie kommt man dahin, so etwas �berhaupt zu denken? Wo andere, in Geschichtsb�chern, in Revolutionen, ihren Kopf wenigstens im Namen von Ideen und Idealen verloren, da h�tte diese Enthauptung �berhaupt keinen Sinn. Anton w�rde sein Leben gerne jemand anderem schenken, einem krebskranken Kind etwa oder einem Familienvater, der bald von einem Herzinfarkt ereilt wird. Doch gibt es in Sachen Lebenskonten noch keine �berweisungsm�glichkeiten. Verquere Gedanken! Anton, der Zauderer, wartet. Er will nicht leben und auch nicht sterben. Er will abgeschafft sein.</p><p>Dort hinten naht ein Zug. Erst nur ein Wurm, der um die Ecke biegt, wird die Schlange immer gr��er und bekommt ein Gesicht, das keine Regung zeigt. Jetzt schon ist das Dr�hnen zu erahnen, das hier gleich H�ren und Sehen vergehen lassen wird. Schrill und schriller brettert der Zug heran. Anton stellt sich vor, wie es sein muss, sich jetzt auf die Gleise zu � legen? Werfen? Setzen? Nimm mich auf, nimm mich an, fetz mich einfach auseinander?</p><p>Es ist offensichtlich gar nicht m�glich. Ein R�tsel, wie andere das geschafft haben. Anton jedenfalls kann das nicht. Schon dr�hnt der Zug vorbei, schreit ihn an, schrill und hochgepitcht, weht und wirbelt alles auf, den Staub, die Luft, das Denken. Verloren �chzt Anton die B�schung wieder hinauf. Jetzt versteht er das Wort besser.</p><p>*</p><p>Nimm dir, was du brauchst, auch wenn nicht klar ist, was du willst. Denise fragt sich, ob es vielleicht ein Mann ist, den sie jetzt braucht. Ausgehen kann sie nicht, doch wenn Linda schl�ft, sp�ter, k�nnte sie jemanden empfangen. Nur wen? Bei Anton geht nur die Mailbox dran, Stra�enger�usche im Hintergrund, noch nicht einmal seinen Namen hat er draufgesprochen. Und sie wei� nicht, ob sie ihn �berhaupt verf�hren will. Es sollte sich einfach ergeben, ungezwungen, von selbst. Schon wird es kompliziert mit dem Brauchen und Wollen. Schon stehen die Gedanken bisschen quer.</p><empty-line/><p>Sie geht ihre Kontakte im Handy durch und entdeckt manch alten Bekannten. Eike, Sommerlover von vor drei Jahren: inzwischen verheiratet, ob gl�cklich, wei� der Wind. G�rol, zarter Stiefelfetischist: eigentlich, so der bleibende Eindruck, schwul, mittlerweile mit Knasterfahrung. Heiner, Fastbeziehung, Stalkingterror durch n�chtliche Anrufe im Suff. Max, unglaublich gut ausgestattet, aber mehr auch nicht. Robby, gerne genommen, fast verliebt, dann aber Neigung zur Gewaltt�tigkeit sowie mannigfache Untreue. Und die Namen, die sie gar nicht mehr zuordnen kann, wer bitte sind Safran, Piet, Claudius und Wolle?</p><p>Fr�nkie w�re eine M�glichkeit, der wird noch immer herumstreunen und herumhuren, wenn auch auf hohem Niveau, wie er immer sagte. Oder Peer. Peer, der eigentlich Ungek�sste. Der sch�chterne Beau, der, wie so mancher, nicht k�ssen konnte. Denise begreift nicht, wie man nicht k�ssen kann. Das hat etwas mit Durchl�ssigkeit zu tun, denkt sie, mit der F�higkeit, sich auf andere einzulassen. Und wer kann das nicht wenigstens in Ans�tzen? Aber nein, Peer war entweder zu passiv und lie� die Zunge wie eine soeben gestorbene Schnecke in ihrem Mund liegen, oder er wurde aus panischem �bereifer grob und fuhrwerkte dann mit seinem wiederbelebten Fleischmuskel hyperaktiv in ihrem Mund herum. Was ein Stress. So �hnlich war es dann auch im Bett.</p><p>Roland also wieder. Roland, Mitte drei�ig, Supervisor in einem Meinungsforschungsinstitut, sehns�chtig, bindungsunf�hig, h�flich, auf der Flucht. Schon zweimal in diesem Jahr hat sie ihn aus dem Nichts aktiviert, es reichten drei, vier Kurznachrichten, und er stand auf der Matte und zur freien Verf�gung, um genauso unverbindlich wieder abzuhauen morgens, lang vor einem m�glichen Fr�hst�ck. Ein zweckdienlicher Notnagel in Zeiten der Geschlechtsd�rre.</p><p>Denise formuliert an einer Einstiegs-SMS herum, ein neutrales, freundliches Wie-geht-es-dir ist zu wenig, eine zweideutige Anspielung zu viel. �Hast du heute Zeit?� w�re vielleicht das Ehrlichste, und sie tippt es ein, merkt dann aber, dass das bed�rftig bis notgeil wirkt. Sie l�scht es wieder. Schlie�lich einigt sie sich mit ihren Selbstzweifeln auf ein unbedarftes, in seiner K�rze freches wie gem��igt herausforderndes �Na?�, sieht es an und ist zufrieden. Sie schickt es ab, bevor sie es sich anders �berlegen kann, und wendet sich dem Geschirr zu, das noch gesp�lt werden muss. Das Wasser l�uft und wird nicht warm. Sie beh�lt das Handy im Auge. Nichts geschieht, nur der Tellerberg in der Sp�le wird langsam kleiner, die H�nde k�lter. Energieaustausch, denkt sie. Dann summt es endlich.</p><p>Nach einem etwas z�hen Dialog, in dem Roland zu verstehen gibt, dass er zwar in einer festen Beziehung stecke, einem spontanen Treffen aber nicht abgeneigt sei, verabreden sie sich f�r zehn Uhr bei Denise zuhause. Linda schl�ft schon, als Denise sich entscheidet, sich nicht umzuziehen. Sie bleibt, wie sie ist, in den Alltagsklamotten, ziemlich unf�rmig, bollerig und robust, aber f�r Roland wird es reichen. Schlie�lich macht er sich die M�he, zu ihr zu kommen, da wird er nicht wieder gehen, ohne vollzogen zu haben. So nennt Denise es gerne, wenn sie mit jemandem schl�ft, im Gedenken an die Sprache ihrer unmittelbaren Vorfahren und wegen der offensichtlichen N�he zum Strafvollzug.</p><p>W�hrend des Aktes muss sie ihm immer wieder den Mund zuhalten, da er lauter geworden ist, hechelnder und st�hnender, so als m�sste er vor der Webcam performen, die doch gar nicht l�uft. Roland scheint davon auszugehen, in seiner neuen Beziehung eine Menge dazugelernt zu haben, und muss deshalb wohl einiges ausagieren und abliefern, �hnlich einem Kind, das dem Nachbarskind das neueste Spielzeug vorf�hrt. Aber es sind nur Vehemenz und Lautst�rke, die zugenommen haben. Irritiert f�llt Denise in Duldungsstarre. Wozu so ein Getue gut sein soll, fragt sie sich, fr�her war es doch leichter und sch�ner. Aber sie l�sst sich schlie�lich gehen, zeigt ihm seine Grenzen auf, �bernimmt die Kontrolle, setzt sich auf ihn, die Webcam ebenfalls immer im Blick, seltsamerweise, und reitet sich schlie�lich zum H�hepunkt. An Anton denkt sie dabei nicht.</p><p>*</p><p>�Hallo?�</p><p>�Hallo?�</p><p>�Hallo, hier ist Carsten Dittmers, der Journalist. Wir sprachen am Freitag miteinander.�</p><p>�Ach?�</p><p>�Ja. Ich war interessiert an einem kleinen Interview. Vielleicht auch einem Kurzportr�t f�rs Radio. Wir sind da ganz frei.�</p><p>�Wir sind frei?�</p><p>�Ich kann mich da ganz nach dir richten. H�ttest du denn bald mal Zeit?�</p><p>�Nein, ich wei� nicht, nein.�</p><p>�Es ginge ja auch nur um ein paar Fragen, O-T�ne von deinem Auftritt habe ich ja schon.�</p><p>�Ich mache das gar nicht mehr.�</p><p>�Ach, wieso denn nicht?�</p><p>�Es lohnt sich nicht. Ich wei� nicht. Mein Equipment ist auch weg.�</p><p>�Ich f�nd aber ein Portr�t toll. Mich w�rde das interessieren, dein ganzer Lebensentwurf und alles. Glaub mir, wir sind da gar nicht so weit voneinander entfernt.�</p><p>�Wie, entfernt?�</p><p>�Vor ein paar Jahren nannte man das ja urbane Penner. Ich glaube, das hat sich inzwischen gewandelt.�</p><p>�Was sollen Penner denn anderes sein als urban?�</p><p>�Eben.�</p><p>�H�? Wie, eben?�</p><p>�Ich k�mpfe selbst, wei�t du. Ich fand dich als Figur interessant.�</p><p>�Und was gibt es daf�r?�</p><p>�Was meinst du?�</p><p>�Was kriege ich f�r das Interview?�</p><p>�Das musst du unter PR verbuchen. Ich kann dir da leider nichts zahlen.�</p><p>�Wieso duzen Sie mich �berhaupt?�</p><p>�Was?�</p><p>�Es tut mir leid. Das ist doch Nepp. Ich bin nicht interessiert.�</p><p>�Am Freitag h�rte sich das aber noch anders an.�</p><p>�Was interessiert mich mein Geschw�tz von gestern. Adieu.�</p><empty-line/><p>Ver�rgert dr�ckt Anton die Stimme weg. So falsch und s�uselnd hat ja seit Jahren keiner mehr mit ihm gesprochen. Dann schon lieber den n�chternen Ton der Abfertigung, der in den �mtern und Praxen vorherrscht. Dann lieber angebellt werden, wie es so oft geschieht. Gleichzeitig merkt er, dass er sich gerade etwas vorflunkert. In Wahrheit schmeichelt ihm das Interesse des Journalisten. Und die �mter samt Gebelle meidet er seit Wochen.</p><p>Z�hne putzen, das w�re jetzt was. Der Belag hat sich schon verh�rtet, und das Zahnfleisch an den H�lsen schmerzt. Er k�nnte zur�ck ins Heim, um sich dort der Hygiene zu widmen, aber das hie�e wieder, durch die halbe Stadt zu fahren und wom�glich auf Sonja und neue Post zu treffen. Unentschlossen schlurft er eine Stra�e hinunter, die von Birken ges�umt ist, was ihn in eine seltsame, kindliche Stimmung zur�ckversetzt. Er meint, sich an bestimmte Birken in seiner Kindheit zu erinnern, wei� aber, dass es diese Birken nie gab, dass es nur ein Klischee ist, welches er reproduziert. Die Birken gaukeln ihm vor, er habe in seiner Kindheit ein besonderes Verh�ltnis zu ihnen gehabt. Das stimmt aber nicht. Es muss von irgendwelchen Filmen kommen, die er l�ngst vergessen hat. Auch die H�user sagen ihm nichts in dieser Gegend, alle wei�, wei�e Kartons. Die Birken sind wei�, die H�user auch. Mehr ist da nicht.</p><p>Ein Ohrwurm hat sich in sein Hirn gebohrt und brummt dort im Geb�lk, Opus ist es diesmal, �Live is life�. Nur noch die schlimmsten Songs kommen ihm und wollen nicht mehr gehen. Sie rhythmisieren seinen Gang, <emphasis>nana nanana</emphasis>, und lassen f�r richtige Gedanken keinen Platz mehr. Eigentlich angenehm, wenn es nicht nur das Zeug w�re, das er eigentlich verachtet.</p><p>Der zerkratzte Handyknochen piepst schw�chlich, kaum Akku mehr. Er k�nnte ja Denise anrufen. Das w�re eine M�glichkeit. Bevor das Handy ganz den Geist aufgibt, sucht er ihre Nummer heraus und ruft sie an. Vielleicht kann er sich ja noch einmal mit ihr treffen. Eine Zeit verleben. Irgendwas.</p><p>Die Ansagestimme klingt fr�hlich und clean. Sie fordert h�flich zum Nachkaufen von Guthaben auf. Anton w�rde schreien oder wenigstens st�hnen, wenn er sich dabei nicht immer wie ein Schauspieler auf Abwegen vork�me. Fast wirft er das Handy gegen eine der wei�en W�nde. Aber nein, es war nur ein Gedanke. Er hat nicht einmal die Hand erhoben.</p><p>*</p><p>Immer wieder kommt Linda zu Denise und Roland, um sich r�ckzuversichern, dass sie alle noch da sind, sie selbst, der Gast und ihre Mutter. Sie l�sst sich kurz aufmuntern und best�tigen, dass alles in Ordnung ist, dass die Erwachsenen automatisch zur�cklachen. Dann quietscht sie vergn�gt auf und hebt kokett das Bein, um schlie�lich atemlos zur�ck zum bunten Rutschlabyrinth zur�ckzurennen.</p><p>Roland ist �ber Nacht geblieben. Erst ist Denise ihn nicht losgeworden, traute sich auch nicht, ihn zum Gehen aufzufordern; dann genoss sie es doch, jemanden dazuhaben, mit dem sie auch reden und nicht nur schlafen konnte. Man kennt sich. Nicht umsonst greifen sie immer wieder aufeinander zur�ck. Also m�ssen sie auch jenseits der K�rper etwas aneinander finden. Aber bald wird Roland, sie hatte es schon vergessen, so unertr�glich wie immer. Wortreich erz�hlt er vom On-Off seiner Beziehung, davon, dass es eben auch nicht immer einfach sei, sich zu trennen. Sie solle sich doch anschauen, was so ruml�uft an Material! N�he sei nur selten m�glich, und wenn man sie einmal gefunden habe, sei es schwierig, sie aufzugeben. Aber Zusammenbleiben ist eben auch keine Option, zumal mit den beiden Kindern, zu denen Roland bisher kein echtes Verh�ltnis aufbauen konnte. Wie auch, wenn der Vater noch st�ndig Vater spielt! In seiner Generation waren die V�ter wenigstens ganz weg. Wenn schon, dann ganz weg!</p><p>Roland raucht eine nach der anderen und kriegt den Mund nicht zu. Denise will eigentlich nur, dass er bald geht. Sie will statt eines geschw�tzigen Rolands ihren schweigsamen Anton zur�ck. Zur neuen Sexhuberei hat sich offensichtlich eine R�hrseligkeit gesellt, die sich in selbstsensiblen Gespr�chen am Tag danach Bahn brechen will. Dass Roland sie mit seiner Schm�hrede auf fremde Kinder verletzen k�nnte, liegt jenseits seiner Vorstellungskraft.</p><p>Die anderen M�tter blicken, teils offen, teils verstohlen, her�ber und zischeln. So kommt es Denise jedenfalls vor. Sollen sie zischeln. Sollen sie blicken. Ich bin ein Star, und ihr seid es nicht.</p><p>*</p><p>Es ist Nacht. Anton verbringt sie im Freien, hat er halbbewusst entschieden. Die Zeit ist einfach vergangen, und die letzte Bahn ist weg. Das hat er geschehen lassen. Und etwas geschehen zu lassen, ist in Antons Fall inzwischen schon eine Entscheidung.</p><p>Am Kanal treffen sich noch immer die Randst�ndigen. Hier passiert nichts mehr, wei� Anton, hier sind wir an den R�ndern der Ereignisse, also kann er sich dazugesellen. Nina und Zielinski sind nicht mehr da. Bisweilen hat Anton an Nina und Zielinski gedacht im letzten Jahr, an den humorigen Suizidenten von siebzig Jahren und die junge, intelligente Ritzerin, an die Nachmittage im Raucherraum, an die Abende am Kanal, l�ngst nach der Entlassung. Was haben sie gelacht! Trotz allem! Wo die beiden jetzt wohl sind? Zielinski meinte, er werde am Stadtrand wohnen, in einer Einrichtung, man k�nne ihn gerne besuchen. Anton hat nie nach der Adresse gefragt, weil er annahm, dass man sich eh bald wiedersehen w�rde, in dieser gro�en, kleinen Stadt. Falsch gedacht, verquer und dumm. Und Nina wird wohl wieder Heroin nehmen, in der einschl�gigen U-Bahn-Station. Heroin, tats�chlich. Oder sie sitzt wieder ein, bald fixiert, schnell verarscht von den Pflegern, Einzelhaft im Zimmer, Hysterieschwemme, Pulsaderfont�ne, Bettfessel.</p><p>Die dunklen Gestalten fragen nicht, wer Anton ist. Sie akzeptieren ihn ohne Nachfrage. Er darf einen Schluck Bier nehmen und schnorrt sich Tabak und Papiere. Sie sitzen auf zwei B�nken, die sie nebeneinanderger�ckt haben. Andere stehen. Es wird kaum geredet, und wenn, dann geht es um Kneipen, in denen man noch anschreiben lassen kann, um �rzte, die einem problemlos Benzos verschreiben, und um die Aufteilung der besten Stellen zum Flaschensammeln. Am Ende des Kanals steht das Marienhospital in der Dunkelheit, gerade so, als sei es f�r das alles hier in keinster Weise verantwortlich. Und wer wollte auch Geb�ude beschimpfen. Der m�sste doch verr�ckt sein.</p><p>Ella ist auch da, erkennt Anton jetzt. Da sitzt sie, leicht aufgequollen von den Medikamenten, eine Schizophrene, mit der er eine kleine, zarte Halbaff�re hatte. Wie viel sch�ner sie noch vor Monaten war, auch wenn das viele Rauchen schon die jungen Z�hne angegriffen und knallbeige Nikotinmale in die Fingerspitzen gebrannt hatte. Und der Blick, der ihn nicht verstand, aber suchte, das vom Haldol ungelenke, langsame Gehen, die liebenswerte Grobschl�chtigkeit. Eine Elfe eigentlich, nur hatte die Neuronenlotterie vorzeitig zugeschlagen, Sie haben sechs Richtige, Gratulation, aber nicht, wie Sie es sich jetzt vielleicht w�nschen, nein, wo denken Sie hin. Sechs richtige Psychosen sind es, die Sie in drei falschen Jahren ereilt haben und die ihr Leben jetzt verstellt und verunm�glicht haben. Und das mit einundzwanzig Jahren. Anton setzt sich zu ihr.</p><empty-line/><p>�Hey. Erkennst du mich?�</p><p>Ihr Blick, das Irrlichtern darin. Aber ja, sie erkennt ihn.</p><p>�Hey. Wie geht�s?�</p><p>�Besser, und dir?�</p><p>�Auch.�</p><p>Der Kanal pl�tschert und stinkt hoch. Enten treiben im Schlaf herum, und Schw�ne und M�ll und Dreck.</p><p>�Wo wohnst du jetzt?�</p><p>�In der alten WG.�</p><p>�Neuer Betreuer?�</p><p>�Leider nicht. Und du?�</p><p>�Morgenrot-Stift.�</p><p>�Kenne ich nicht.�</p><p>�Bin ich auch bald wieder raus.�</p><p>�Und dann?�</p><p>�Wei� noch nicht.�</p><p>Sie l�chelt ihn an. Die S�ufer, Junkies und Absteiger um sie herum scheinen nur noch dezent zu fl�stern, als wollten sie nicht st�ren. Dennoch will Anton alleine mit ihr sein.</p><p>�Gehen wir eine Runde?�</p><p>�Sehr gerne.�</p><p>Anton ignoriert, wie ihn dieses �Sehr gerne� befremdet. Es ist der neue Ton der Kellner und Kassiererinnen, die dem Kunden damit en passant das Maul stopfen wollen, mit dem amerikanischen Konsens einer Freundlichkeit, die nichts bedeutet au�er Gleichg�ltigkeit und Verachtung. Und jetzt sickert dieses nichtige Etwas von �Sehr gerne� l�ngst schon in die Alltagssprache hinein, und weiter, nach ganz unten, zu den Schizophrenen und Psychotikern, den Ausgetickten und Abgeh�ngten. Fixierung vielleicht? Gerne. Streichung der Beitr�ge? Oh, gerne. Vergewaltigung gef�llig? Sehr gerne.</p><p>Getupfte Lichtreflexe auf dem Kanal, die hohen Mietsh�user dahinter, wo die Fernseher noch flackern, das Knirschen unter ihren F��en: Alles ist heruntergedimmt. Und auch sie reden leise, vorsichtig, mit einem verschw�rerischen Unterton. Seine Hand hat sich auf ihr Ges�� verirrt, so soll es jedenfalls scheinen, wie eine zuf�llige Verirrung, dabei konzentriert sich Antons Wahrnehmung ganz auf diese Hand, in ihr steckt seine Absicht. Oben redet er ziellos daher, unten f�delt er den n�chsten Vorsto� ein. Die Themenlosigkeit ihres Gespr�chs steht der gegenseitigen Anziehung nicht im Wege, ganz im Gegenteil. Er wei� nicht, wie weit es gehen wird, aber gleich werden sie sich n�her und noch n�her kommen. Er genie�t den Augenblick davor und dehnt ihn ein wenig. Oft ist die Vorfreude auf Sex ja viel besser als der wirklich stattfindende Sex danach. So jedenfalls seine Erfahrung.</p><p>Anton verlangsamt den Schritt. Ella l�sst sich darauf ein. Ihre Blicke finden sich in der Dunkelheit. Der Halbmond ihres Gesichts ist ihm zugewandt, auch wenn er merkt, dass Ellas Pr�senz so fahrig und unbestimmt ist, dass sie die Zuneigung eher spielt als f�hlt, oder eigentlich: dass sie ihr <emphasis>passiert</emphasis>. Er ist offensichtlich nicht gemeint, aber das st�rt ihn nicht. Sie bleiben stehen. Soll er sich ihr langsam oder schnell n�hern, verf�hrerisch oder �berrumpelnd? Nicht nachdenken, machen. Schon ist er da, wo er hinwollte. Der Kuss f�hlt sich wie ein B�hnenkuss an, aber er hat seinen Reiz, und Ella �ffnet sich ihm total. Es gibt keinen Widerstand. Er kneift durchs Hemd in ihre Nippel, k�sst sie noch inniger, deutet dann auf ein Geb�sch am Ufer und sagt: �Komm.�</p><p>Wei� Ella, was sie tut, als sie Antons Hose �ffnet? Das ungute Gef�hl, das Anton beschleicht, verschwindet bald wieder. Er beruhigt sich. Sie will es schlie�lich auch. Oder? Wie verh�lt sich das genau? Vergeht er sich vielleicht gerade an einer seelisch Behinderten? Und wennschon, er ist doch selbst ein solcher, ein seelisch Behinderter, wie sie sagen! Sie benutzen einfach <emphasis>einander</emphasis>. Er �ffnet ihre Hose, zieht sie zusammen mit dem Slip herunter, fingert Ella sachte, w�hrend er sie k�sst. Dann fingert er sie heftiger, und sie bei�t sich auf die Lippen, wie nach Protokoll. Bald ist sie nass genug. Er dreht sie um, beugt sie hinunter und nimmt sie im Stehen von hinten. Der Kanal liegt dunkel vor ihnen, darauf die Tiere, die schlafen. Am Ende kommt er ihr ins Gesicht, hat deshalb sofort ein schlechtes Gewissen und tupft sie, noch ganz au�er Atem, mit dem �rmel seines Pullovers sauber.</p><p>Sie setzen sich auf die n�chste Bank und halten lustlos H�ndchen. Die �bliche postkoitale N�chternheit hat von Anton Besitz ergriffen, sie geht immer auch mit etwas Scham einher, Relikte des kindlichen Katholizismus, dem er von allen Seiten ausgesetzt war. Sie drehen sich Zigaretten und rauchen. Ob alles okay bei ihr sei, fragt Anton Ella, und sie bejaht. Dabei �berschl�gt sich ihre dumpfe Stimme leicht, mit einem Ausrei�er ins Hysterische, als sei sie eine minderbemittelte Idiotin, was sie, wie Anton wieder einf�llt, trotz aller Sch�nheit ja auch ist. Er wird sich seines eigenen idiotischen Tuns bewusst wie im Schock und will pl�tzlich nur noch gehen. Aber vielleicht kann er ja einen kleinen Vorteil aus diesem w�rdelosen Vergehen ziehen, vielleicht einen Schein, vielleicht eine M�nze, wo er sich doch eh schon moralisch besudelt, ohne dass es auch nur ein Mensch mitbekommt.</p><p>�Du, ich muss wieder. Ich muss noch ins Heim. Anwesenheitspflicht.�</p><p>�Echt?�</p><p>�Ja, hart, was?�</p><p>�Mhm.�</p><p>�Sollen wir uns morgen wiedersehen? Ich w�rde mich freuen.�</p><p>�Vielleicht.�</p><p>�Vielleicht ist gut, ich wei� auch noch nicht genau. Wieder hier?�</p><p>�Ja. Vielleicht.�</p><p>�Sag, kannst du mir, <emphasis>vielleicht</emphasis>, bis morgen etwas Geld leihen? Ich hab keine Zigaretten mehr. Null.�</p><p>�Wei� nicht. Nein.�</p><p>�Ach, komm, Ella.�</p><p>�Nein. Glaubst du, ich bin bl�d?�</p><p>�Nein, nat�rlich nicht, aber���</p><p>�Nat�rlich glaubst du das.�</p><p>�Nein!�</p><p>�Verpiss dich. Ich wei� nicht einmal mehr deinen Namen. Du bist nichts f�r mich. Hau einfach ab.�</p><p>�Aber���</p><p>�Ja?�</p><p>�Nichts.�</p><empty-line/><p>In seiner Absicht entbl��t, bespuckt und ge�chtet, macht sich Anton von dannen, schleicht wieder aus Ellas Leben hinaus, schnell zur Br�cke, durch das gelbe Laternenlicht in die andere Dunkelheit und weg. <emphasis>Schei�e</emphasis>, denkt er, sie hat ihn und seine niederen Absichten gleich erkannt und blo�gestellt, und sie hatte nicht einmal unrecht damit. Schnell vergessen, das Ganze, bitte vergessen. Wie soll die Weste auch fleckenlos bleiben, wenn der ganze Mensch im Dreck versinkt.</p><p>Anton stiefelt das andere Ufer weiter hinauf, tiefer in die Einsamkeit, greift sich wieder sein Handy und versucht, Denise anzurufen. Freundlich wird er aufgefordert, Guthaben zu kaufen. Nat�rlich, das hatte er vor lauter Scham ganz vergessen. Fick dich, Handy, denkt er, nein, sagt er. �Fickt euch alle zu Tode!�, ruft er in die Nacht. Er schleudert das Handy in Richtung Br�cke, wo es in tausend Teile zerschellen soll, trifft die Br�cke aber nicht, sodass das Handy einfach ins Wasser f�llt und dabei kaum einen Laut macht.</p><p>*</p><p>Nachdem Linda, das Gesicht voller Trauer und Melancholie, in der Tagesst�tte verschwunden ist, jeder stampfende Schritt ein Vorwurf gegen das Leben, das ihr von ihrer Mutter aufgefrachtet wurde, fl�chtet sich Denise in das n�chste Caf�, bestellt einen Milchkaffee und kommt sich auf unversch�mte Weise korrigiert vor, als die Bedienung mit dem blonden Pferdeschwanz ihre Bestellung im Weggehen als �einen Latte� wiederholt. Sie checkt ihren Facebook-Account, macht Skype an und bl�ttert dabei eine Frauenzeitschrift durch, die ihr nur die spie�igste Mode als den neuesten Trend andienen will. Als der Latte kommt, will sie sich besonders s��lich bei der Bedienung bedanken, aber es misslingt ihr und h�rt sich eher bitter und unbeholfen als souver�n an. Alle Beil�ufigkeit ist verloren. Der Kaffee schmeckt nach Tee.</p><p>Sie ruft Anton an, aber wieder geht nur die Mailbox dran, ohne Namensnennung, mit dem akustischen St�ck Stra�e, das sich wie ein Fetzen irgendeiner verlorenen Atmo anh�rt � oder schon wie ein Soundbit aus dem Jenseits? Ein leichter Schrecken durchf�hrt sie, es reift gar nicht zum ganzen Gedanken, und doch huscht die Frage kurz durch ihr Bewusstsein: Was, wenn es ihn schon nicht mehr gibt?</p><p>Sie verdr�ngt die Frage schnell, aber es bleibt ein dumpfer, undeutlicher Rest in ihr, ein Unbehagen, das sich bald zur Unruhe auswachsen wird, zumal sie sich zwei Tage freigenommen und somit nichts zu tun hat. Erholung schlaucht.</p><p>Auf Facebook das �bliche. Jemand hat sich getrennt und gleich noch das Profilbild ge�ndert, andere gratulieren dazu und fragen, ob sie helfen k�nnen. Auf Skype wird Denise von Unbekannten angequatscht, denen sie irgendwann ihren Namen gegeben haben muss, in einer durchtrunkenen, verchatteten Nacht wahrscheinlich, wann sonst. In ihrer Nachrichtenbox blinken nur anonyme Einladungen zu irgendwelchen Clubevents, die sie nicht interessieren.</p><p>Anton geht ihr nicht aus dem Kopf. War morgen nicht der Gerichtstermin, von dem er sprach? Der Termin schien f�r ihn von besonderer Bedeutung zu sein. Vielleicht sollte sie hingehen und fragen, wie es ihm geht. Ihn unterst�tzen. Oder einfach nur da sein, um zu sehen, was diese Begegnung eigentlich sein soll, was sie sein k�nnte. Oder einfach, weil sie ihn vermisst, tats�chlich.</p><p>Kaum ist der Entschluss gefasst, f�hlt sie sich besser. Mit einer arroganten Geste bezahlt sie ihren Milchkaffee, fixiert dabei die Bedienung, die ihrem Blick pl�tzlich nicht mehr standhalten kann. Die Verhandlungen sind �ffentlich, wei� sie, es steht drau�en angeschlagen, wessen Fall wo und wann abgefertigt wird. Das kennt sie noch aus den Zeiten mit Marc. Eigentlich hatte sie sich damals geschworen, nie wieder ein Gericht zu betreten, und schon gar nicht f�r jemand anders, ob als Begleitung, als Verst�rkung oder als Zeugin. Nie wieder. Doch die Zeiten �ndern dich, denkt sie, wieder mit Bushido. Und die Schw�re von gestern sind eh nur die Niederlagen von heute.</p><p>*</p><p>Auch Professor Stephan hat abgebaut, stellt Anton mit Schrecken, aber nicht ohne Genugtuung fest. Wie er da steht und nach Worten sucht, die Haare zotteliger, lichter, strohiger, die Gesten fahriger. Der Bauch spannt nicht mehr nur unterm Hemd, sondern lappt eigentlich schon �ber die Hose. Der Rotwein hat seine fein�drigen Spuren im Gesicht hinterlassen. Eine Koryph�e auf dem Gebiet des Zivilrechts und der Rechtsphilosophie, unterwegs zum halben Penner. Ob es da eine Scheidung gab? Einen Zusammenbruch? Burnout, Alkohol, Tabletten? Anton grinst. Ihn fragt ja auch keiner. Das ist der Lauf der Zeit, sagt der Stand der Dinge. Und lacht sich krank.</p><p>Er ist noch einmal in seine ehemalige Universit�t gefahren, den Ort seines Traumas und Scheiterns, wie er sie r�ckblickend verkl�rt. Das Neonlicht auf den G�ngen kommt ihm noch greller und unfreundlicher vor als fr�her, der genoppte Boden quietscht unter seinen Sohlen, strahlt jetzt hellblau hoch, wo Anton drecksgelbe Mattheit in Erinnerung hatte. Die Mensa sieht inzwischen viel feiner und ordentlicher aus. Ohne Mensapass mit Magnetstreifen ist es einem leider gar nicht mehr erlaubt, dort zu essen, was Anton ver�rgert. Alles wird besser, nur ich verschlimmere mich, denkt er. Da kommt ihm der k�rperliche und geistige Abbau seines fr�heren Professors gerade recht.</p><p>Bescheiden sitzt er in der zweiten Reihe rechts au�en und gibt vor mitzuschreiben. Die Studenten halten eine Art Sicherheitsabstand zu ihm, ob aus olfaktorischen oder visuellen Gr�nden, ist nicht feststellbar. Professor Stephan redet und redet, Zivilrecht, Handelsrecht, objektives und subjektives Recht. Die Vorlesungsreihe steht offenkundig noch ganz am Anfang, und schon wirkt Professor Stephan ausgelaugt, zerzaust und blutleer, rasselt mechanisch und wie auf Valium die Unterscheidungen herunter. Vielleicht ist Anton der Einzige, der diese Beobachtung machen, diesen offensichtlichen Verfall sehen kann? H�chstwahrscheinlich, denn er ist auch der Einzige, der �berhaupt entsprechende Vergleichskriterien zur Verf�gung hat. Keiner der anderen Zuh�rer wird schon vor zehn Jahren hier gesessen haben. Anton blickt sich um, sieht die gestriegelten Scheitel, die Perlenketten, die Babygesichter, die ganze Blondheit hier, das erkennbar Arische. Das sind doch noch Kinder, denkt er, das sind Figuren wie auf Bisky-Gem�lden, wie sollen die mich vertreten k�nnen, wenn es hart auf hart kommt?</p><p>Und doch hat Stephan noch immer etwas von der Lichtgestalt, die er f�r Anton war. Anton versucht, eine ausgewogene Blickpolitik zu betreiben, dem ehemaligen Vorbild weder zu direkt ins Auge zu sehen, noch seinen Blick ganz zu meiden. Nach der Vorlesung wird er ihn begr��en, und vielleicht werden sie ein Glas Wein trinken zusammen, sich �ber das Leben und sein vertracktes Recht wundern, eine L�sung projizieren, eine Streitschrift planen. Wer wei�, was Professor Stephan in petto hat. Anton w�re zu manchem bereit.</p><p>�So ist also das subjektive Recht anzusehen als Befugnis, welche sich f�r den Berechtigten aus dem soeben definierten objektiven Recht als gesetztem Recht unmittelbar ergibt � oder aber als Befugnis, die auf Grundlage des objektiven Rechts erworben wird. Letzteres nennt man erworbenes Recht.� Anton schwirren die Begriffe um die Ohren. Aber ist das nicht genau sein Belang? Es gibt die objektive Grundlage, und es gibt die subjektive Ableitung, und diese ergibt sich entweder unmittelbar, oder sie wurde erworben, aber immer auf der Grundlage des gesetzten, festgeschriebenen Rechtes. Und ja, auf ihn trifft subjektiv die Gesch�ftsunf�higkeit zu, ein Paragraph im BGB, irgendwo bei der Hundert, wenn er sich nicht t�uscht. Die Gesch�ftsunf�higkeit ist sein Recht, sein subjektives, ableitbares Recht. Das muss doch zu belegen sein.</p><p>Er lehnt sich zur�ck und h�ngt seinen Tr�umen hinterher, Tr�umen von Schuldenfreiheit und Paragraphen, die nur ihm entsprechen, w�hrend Professor Stephan weiter doziert. Seltsam, dass Anton die alten Begriffe so fremd erscheinen. Hat er sie damals nur falsch verstanden? Sollte er jetzt erst, als tats�chliches Opfer, ein Verst�ndnis f�r das Faktische des Rechts entwickelt haben?</p><p>Als Professor Stephan ins Stocken und aus dem Konzept kommt, aus irgendeinem Grund, den keiner kennt, er selbst wohl am wenigsten, und fast schon stottert beim Blick auf seine Papiere, eine bestimmte Seite sucht und nicht findet, auf Sendung wie ein hilfloser Nachrichtenmoderator, was einen komischen Effekt zur Folge hat, den die Studenten mit einem leisen Kichern quittieren, weil sie gar nicht anders k�nnen � da wendet sich Stephan pl�tzlich, mit err�tetem Kopf und glasigem Glotzblick, seinem ehemaligen Studenten Anton zu.</p><p>�Und Sie, was suchen Sie eigentlich hier?�</p><p>�Ich�, sucht Anton nach Worten, �also, ich h�re eigentlich nur zu.�</p><p>�Nein, ich kenne das, ich habe das schon im Kollegium besprochen�, sagt Stephan. �Sie k�nnen hier nicht so einfach sitzen. Das ist nicht pers�nlich gemeint.�</p><p>Er scheint ihn nicht einmal zu erkennen. Anton packt verlegen seine Sachen zusammen und fragt leise: �Wie ist es denn dann gemeint.�</p><p>�Gerade gestern�, holt Stephan aus, �hat mir einer von Ihnen dazwischengeredet und wollte gar nicht mehr aufh�ren. Das st�rt einfach den Ablauf hier.�</p><p>Anton steht auf und schlurft in Richtung T�r. Keiner der Studenten regt sich.</p><p>�Seien Sie mir nicht b�se�, sagt Stephan, �aber dies ist vielleicht nicht das passende Forum f�r Sie.�</p><p>�Wer soll das denn sein, <emphasis>einer von Ihnen</emphasis>�, sagt Anton leise beim Hinausgehen. �Wer soll das denn sein.�</p><p>Als er die T�r hinter sich schlie�t, lauscht er kurz der Stille hinterher und starrt seine H�nde an. Das grelle Licht l�sst sie fahl und faltig erscheinen. Nichts passiert. Dann erhebt Professor Stephan hinter der T�r wieder die Stimme, flach und betonungslos, ohne die St�rung weiter zu thematisieren.</p><p>Agitiert streift Anton durch die G�nge. Tr�nen sind nicht erlaubt, auch wenn er sp�rt, dass es ihm den Hals zuzieht. Die Verletzung ist vollbracht. Er versucht, mehr emp�rt als gedem�tigt zu sein, sich aufzuregen anstatt loszuweinen. Es gelingt. War ich nicht ein vielversprechender Student einstmals, denkt er, und jetzt, was ist davon �brig geblieben! Dieses senile Arschloch von einem Rechtsschn�sel! Kann nichts, will nichts, verwaltet nur sein kleines Leben!</p><p>In seiner T�te hat Anton noch ein paar CDs mit seinen Songs. Die schenk ich euch, denkt er, ihr k�nnt mein Verm�chtnis haben, und betritt mit ausgreifenden Schritten die juristische Bibliothek. Bevor ihn irgendwer aufhalten kann, ist er schon an der Aufsicht vorbei und in einem der vielen gleichf�rmigen G�nge. Ihm f�llt eine L�cke zwischen zwei scharlachroten B�nden auf. In diese stopft er wutentbrannt die zehn, f�nfzehn CDs hinein und wei� gleichzeitig, dass das hier alles �berhaupt keinen Sinn ergibt. Vielleicht sollte er lieber ein paar juristische Fachb�cher klauen, um sie auf dem Schwarzmarkt, der sicherlich existiert, zu verschachern und so wieder liquide zu werden. Vielleicht gibt es hier Werke, die mehr als dreitausend Euro wert sind? Er blickt sich um, alles ist neu sortiert, keine Folianten weit und breit. Gerade, als ihm wieder einf�llt, wo die historischen Dokumente ausgestellt sind, kommen zwei Hilfskr�fte um die Ecke, gehen bestimmten Schritts auf ihn zu und fordern ihn diskret auf, bitte mitzukommen, je eine Hand an je einem Ellenbogen. Anton leistet keinen Widerstand. Er h�lt das Kinn oben, w�hrend sie ihn abf�hren, so h�flich, wie es nur geht.</p><empty-line/><p>Langsam wird es dunkel. Anton hat die Vorf�lle fast wieder verdr�ngt. Von so einem Geschn�sel l�sst er sich jedenfalls nicht mehr beeindrucken. In der D�mmerung verfolgt er einzelne Leute in der Gegend um den Campus, die ihm wohlhabend erscheinen, und �berlegt, wie er sie, ohne gro�en Schaden anzurichten, ausrauben k�nnte. Doch es ist nur ein hypothetischer Plan. Dreitausend Euro wird eh niemand einfach so bei sich haben. Und doch tut es ihm gut, diese Leute mit geb�hrendem Abstand zu verfolgen. Es l�sst ihm die Illusion von Alternativen, die er aus moralischen Gr�nden ausschl�gt, obwohl sie doch zum Greifen nahe sind. Es ginge auch anders, aber er bleibt integer.</p><p>Dreitausend Euro. Aus der Portokasse, nur ein Obolus, blo�es Taschengeld, begleichen Sie es schnell, machen Sie nicht viele Worte, sind nur Peanuts. Eine enorme Menge Peanuts allerdings, verhindern Leben, sind nicht zu stemmen, nicht zusammenzukratzen, dreitausend Euro, woher nehmen, wenn nicht stehlen. Von nichts kommt nichts, mein Freund, dreitausend Euro, einfach ausgegeben, schwer wieder einzunehmen, stehst vor dem Kadi, hebst die Hand, wirst schnell durchleuchtet, nichts zu holen, nichts zu sein. Dreitausend Euro, dieser Mann da, seine Frau dort, ihr habt es doch reichlich, gebt mir was ab. Bezahlt es schnell, es bleibt nichts �brig, das letzte Hemd hat keine Taschen. Dreitausend Euro, sein Anteil, mein Urteil, mehr nicht.</p><empty-line/><p>Morgen fr�h ist der Termin. Anton f�hrt schwarz mit der U-Bahn, die Leute begaffen ihn nicht mehr, oder er merkt es nicht. Er d�mmert so dahin auf den harten Polstern, steigt um, wartet, steigt ein, hat das ganze Abteil nur f�r sich. Kurz ist er Herr �ber staatliches Eigentum, sonst ist es immer umgekehrt. Er begibt sich schon einmal in die N�he des Amtsgerichts. Falls er verschl�ft, muss er sich dann nicht hetzen. Die Gegend um das Gericht ist h�herpreisig, aber zu weit au�erhalb, um Szenebezirk zu sein, dennoch kann er die Immobilienmakler f�rmlich riechen. Auf einer Parkbank macht er es sich bequem, nimmt seine Jacke als Kissen und legt sich auf den R�cken. Die erste K�lte kommt, das ist zu sp�ren. Die Planken dr�cken sich in sein Kreuz. Der Himmel �ber ihm g�hnt so gegenst�ndlich und unbeteiligt wie nie. Das All da oben, es hat hier nichts verloren.</p></section><section><title><p><strong>Sechstes Kapitel</strong></p></title><p>Im Namen des Volkes.</p><p>Das Geb�ude strahlt eine gro�e Ruhe aus, eine Unersch�tterlichkeit, eine schon provokante Selbstgewissheit. Die Torb�gen �ber der gusseisernen T�r beugen sich dem Davorstehenden schwer und massiv entgegen. Eine Kirche des Rechts empf�ngt Gl�ubige und Gl�ubiger.</p><p>Anton steht davor, bestaunt das ewig Amtliche, Zeitlose des Geb�udes, steht dabei mitten in der Zeit, die abl�uft, und wartet. Er hat kaum geschlafen, in dieser Nacht der N�chte, aber nicht aus Nervosit�t, sondern allein wegen der unbequemen Lage, dort auf der Bank. Er ist dreimal aufgestanden und hat sich die Beine vertreten. Kaum ein Fenster im Viertel war erleuchtet. Dann hat er sich wieder hingelegt, hat ged�mmert, getrauert, gel�chelt, gewartet. Die Zeit verging, wie sie immer vergeht, schneller als am Tag zuvor, rasend im Vergleich zum vergangenen Jahr, immer durch die Schneise des gegenw�rtigen Augenblicks gedr�ngt und gestaucht, durch ein Nichts namens Jetzt. Am Ende schnurrte die Erinnerung zu einem Strobolicht zusammen. Anton fror nicht.</p><p>Verwirrt steht er da. Die Beamten und Angestellten sind eigentlich nicht von den Kl�gern und Angeklagten zu unterscheiden. Obwohl, dort steht ein alter Punker, dem der Punk nur noch traurig in den Runzeln und Haaren klebt. Der wird wohl kein Richter sein. Er redet nerv�s auf seinen, wahrscheinlich, Anwalt ein. Sicher geht es auch um Geld. Oder um eine Strafe. Oder um Geld als Strafe. Eine Strafe, weil Geld fehlt. Geld als Strafe f�r das Fehlen von Geld.</p><p>Anton atmet die Luft ein. So, wie er sie jetzt atmet, wird er sie nie wieder atmen. Ihr Geschmack wird anders sein nach der Verhandlung, das ist gewiss. Vielleicht auch ihre Dichte. Vielleicht wird sie d�nner sein, vielleicht dicker, vielleicht aber auch, wer wagte, es zu denken, frisch und neu und kristallin. Anton schnorrt einem Rauchenden eine Zigarette ab und bedankt sich mit leichter Verbeugung. Zigaretten schmecken immer, und immer fast gleich, im Gegensatz zur Luft, und wenn man aus dem Mund stinkt, kann man durch eine Zigarette immerhin bestimmen, wonach.</p><p>Hermann und Cathrin kommen um die Ecke, gestriegelt und herausgeputzt, sie im Kost�m, er im Anzug und mit Krawatte, in den Aktentaschen tragen sie die Gesetze. So sieht es jedenfalls aus. Und wer die Gesetze mit sich tr�gt, der strahlt Selbstbewusstsein aus und hat das Recht auf seiner Seite. Sie begr��en sich zaghaft, Anton will nicht aufdringlich sein, er wei� um sein Aussehen, seinen Geruch.</p><p>�Wo zum Teufel warst du!�, ruft Hermann. �Wir haben versucht, dich zu erreichen. Wie vom Erdboden verschluckt.�</p><p>�Hab mein Handy verloren�, nickt Anton.</p><p>�Wir haben es �berall versucht, alle Freunde, alle Anlaufstellen�, sagt Hermann, �nichts.�</p><p>�Dann m�ssen wir das eben jetzt und hier schnell bereden�, sagt Cathrin in einer Umarmung, die Anton �berrascht. Ihr Parf�m bleibt in seiner Kleidung h�ngen.</p><p>�Genau�, sagt Hermann. �Also, noch mal zusammengefasst. Es ist leider h�chst wahrscheinlich, dass das Gutachten nicht reichen wird. Es wird auch keinen Vergleich geben, wie es aussieht. Ich habe die Akten heute Morgen noch einmal studiert.�</p><p>�Und wozu haben wir das alles dann gemacht�, sagt Anton.</p><p>�Wir k�nnten noch Widerspruch einlegen und in die n�chste Instanz gehen�, sagt Hermann, �dazu m�ssten wir jedoch ein neues Gutachten beantragen. Das wird wieder kosten. Wenn wir erneut verlieren.�</p><p>�Ich will nicht mehr verlieren�, sagt Anton. Die beiden m�ssen lachen. �Ich will auch nicht mehr begutachtet werden�, sagt er. Das Lachen verstummt.</p><p>�Sehen wir erst einmal, wie die Richterin gestimmt ist�, sagt Cathrin, �komm.� Sie nimmt Anton beim Arm. Es scheint, als h�tte sie sich zur Menschlichkeit entschlossen.</p><p>Die Schritte hallen durch die breiten, hohen G�nge, auf dem gebohnerten Steinboden quietschen Antons Gummisohlen. Hermann erkl�rt ihm beil�ufig, in welchen Fluchten und Fl�geln des Geb�udes die Nazis besonders viele Menschen zum Tode verurteilt haben. Anton erreicht das nicht. Sie suchen den Gerichtssaal, in dem sein Fall behandelt werden soll. Dort nicht, den Gang noch runter, hier. Tats�chlich steht Antons Name auf dem Aushang neben der T�r. Anton gegen die Deutsche Bank. Es liest sich wie ein Filmtitel, und Anton w�rde lachen, wenn er k�nnte. So wundert er sich nur, wie er hier hineingeraten ist, wie eines zum anderen f�hrt und wie das alles bald hoffentlich ein Ende finden wird.</p><p>Sie vertreten sich im Radius von f�nf Metern die Beine, warten, betrachten die Bilder und Schriften an der Wand, Originalurteile aus dem Dritten Reich: der Fall eines Behinderten, einer J�din, eines Obdachlosen, alle in verkralltem Deutsch zu Zuchthaus und Sonderabfertigung verurteilt, auf Schreibmaschinen, denkt Anton, auf zuhackenden Schreibmaschinen, bei denen noch jeder Tippfehler die Individualit�t des einzelnen Todesurteils bezeugt. Sein Fall ist l�cherlich gegen diese Unmenschlichkeiten. Und doch ist es derselbe Apparat, der, auf ihn gerichtet, gegen ihn arbeitet, denkt er kurz und sch�mt sich sofort. Der Gedanke ist ihm peinlich, er ist falsch und j�mmerlich, und Anton verdr�ngt ihn schnell, bevor er zu einer weiteren falschen Meinung werden kann.</p><p>Die Richter sind schon drin?</p><p>�Die Richterin ist schon drin�, nickt Hermann. Es ist Zeit.</p><p>Er klopft an die T�r. Keine Antwort.</p><p>Er �ffnet die T�r sachte, und tats�chlich, da sitzen sie schon, die Frau Richterin und die Protokollantin, nicken Hermann zu und bitten zu Tisch. Es ist angerichtet. Anton wei� nicht, was er sagen soll, wie er gr��en soll, ob er sich hinsetzen darf. Er bleibt stehen, zieht das Jackett aus, sagt �Guten Tag� und harrt der Dinge. Das Zimmer ist weniger amtlich als gedacht, gr��er als n�tig, ein verwaistes Lehrerzimmer. Man wartet, der Anwalt der Gegenseite ist noch nicht vor Ort. Hermann plauscht vorne mit der Richterin, Cathrin bleibt neben Anton stehen, als Unterst�tzung, scheint es, und verst�rkt doch nur sein Unbehagen.</p><p>Der gegnerische Anwalt betritt den Raum, eine Art Mini-Schily mit Senatorenschnitt und Dreiteiler, d�nnlippig und offenbar fest entschlossen, Anton keines Blickes zu w�rdigen. Die Anwesenden stellen sich wie Grundschulkinder vor der Richterin auf und erstarren kurz. Die Verhandlung beginnt, als die Richterin Aktenzeichen und Prozessdaten in ein schlankes Mikrophon diktiert, eigentlich eine sehr sympathische Person, Anton offen zugewandt. Sie blickt die gegnerischen Parteien an, vor allem Anton und Hermann, und beginnt zu reden. Sofort ist Konsens, dass das Gutachten zur Feststellung einer vollst�ndigen Gesch�ftsunf�higkeit nicht ausreicht. Kaum ist die Verhandlung also er�ffnet, schon ist Anton verurteilt. Und trotzdem f�hlt er sich verstanden von dieser Richterin, die ihre Sachlichkeit nicht wie ein Zertifikat vor sich hertr�gt, die nicht als Staatsvertreterin gesetzesschwere Strenge ausagiert, sondern als kompetenter Mensch sagt, wie es ist, wie es leider sein muss. Ein Anstrich von Mitleid scheint in ihren Augen zu liegen, aber das kann Anton sich auch nur einbilden.</p><p>Hermann versucht noch, die m�gliche Befangenheit des Gutachters zur Diskussion zu stellen, da dieser ja Chefarzt der Klinik gewesen sei, aus der Anton trotz seiner offensichtlichen St�rung entlassen worden sei � aber da bellt der Senator der Gegenseite schnell und trocken dazwischen, dass man den Gutachter ja auch vorher h�tte austauschen lassen k�nnen, jetzt von Befangenheit zu reden, sei haltlos; was ohne Zweifel stimmt.</p><p>Die Protokollantin tippt regungslos mit. Wenn sie vom Schicksal eine Ahnung hat, l�sst sie es sich jedenfalls nicht anmerken.</p><p>Anton will bald nur noch weg. Es ist alles gesagt, es ist alles klar, er hatte seinen Augenblick der G�te, auf die Richterin projiziert, von ihr ausgehend, er kann jetzt seinen Frieden machen. Hermann scheint das zu bemerken, er bittet die Richterin um eine kurze Pause, er wolle sich mit seinem Klienten bereden. Dem�tig trottet Anton hinter Hermann und Cathrin aus dem Gerichtssaal, der Senator verl�sst die Szenerie ebenfalls, eilt schnurstracks um die Ecke, von der Nichtigkeit der ganzen Streitsache angekotzt.</p><p>Hermann redet kurz auf Anton ein, Cathrin nickt im Takt. Man k�nne das Urteil, das gleich gef�llt werde, nat�rlich anfechten und in Revision gehen. Gro�e Chancen r�ume er Anton dabei aber nicht ein, und die Kosten w�rden nur weiter in die H�he schnellen. Die Schulden allein in diesem Prozess werden sich jetzt auf zehntausendsechshundert Euro belaufen. Anton seufzt. Dann �bersetzt Hermann noch einige der Fachvokabeln in angeblich verst�ndliches Deutsch. Anton h�rt schon gar nicht mehr zu.</p><p>Im Gerichtssaal passiert dann alles genau wie angek�ndigt. Die Richterin spricht ihr Verdikt ins Mikrophon, die Protokollantin schreibt mit, und Anton steht und wartet. Dann ist es vorbei. Es gibt keine Ereignisse mehr, denkt Anton, es gibt nur noch Folgen in meinem Leben, Folgen von Ereignissen, an die ich mich kaum erinnern kann, und Folgen von Folgen von Sachen, die versch�ttgegangen sind und auf irgendwelchen B�gen und Schreiben wieder auftauchen, und Folgen von Folgen von Folgen, die das Leben ins Unertr�gliche verzinsen.</p><empty-line/><p>Im Nieselregen besprechen die drei die weitere Vorgehensweise, die sich jedoch nicht mehr nach einem gemeinschaftlichen Projekt anh�rt. Cathrin legt erneut eine Privatinsolvenz nahe, und schon bei dem Wort wird Anton �bel, denn es bedeutet mehr B�rokratie, mehr Beobachtung, mehr Verwaltung und G�ngelung, mehr von all dem, was er loswerden will.</p><p>�Lass es dir durch den Kopf gehen�, sagt Hermann und blinzelt, �ich kann dir zur Seite stehen. Das passiert den besten K�pfen.� Sechs Jahre, dann sei es vorbei.</p><p>Anton wendet den Gedanken �Privatinsolvenz� kurz hin und her, betrachtet ihn skeptisch und wei� schnell, dass das f�r ihn nicht mehr in Frage kommt.</p><p>�Wir werden sehen�, sagt er und setzt ein melancholisches L�cheln auf. �Wir werden schon sehen.�</p><p>Kurz hasst er die beiden, oder der Hass kann sich jetzt, wo es vorbei ist, endlich einmal Bahn brechen.</p><p>Als Cathrin ihn umarmt, mitleidig und aufmunternd, der Nieselregen hat ihren Mantel aufgeweicht, das Parf�m stinkt aufdringlicher als jeder Penneratem, zwinkert er Hermann zu. Hermann versteht nicht ganz, zwinkert aber zur�ck. Wahrscheinlich denkt Hermann, das Geld sei gemeint, die Gabe von zweihundert Euro am Whiskey-Abend, die, an dieser neurotischen Zollbeamtin hier vorbeigeschmuggelt, auch in der Folgezeit nie deklariert wurde. Anton aber hat ganz andere Gedanken.</p><p>Anton versp�rt Zorn, den Zorn der ungerecht Behandelten, der auch ein Zorn der Gerechten ist, und er hat Rachegel�ste, ganz konkrete, fiese Rachegel�ste, obwohl gerade Hermann sich ihm gegen�ber nie etwas hat zuschulden kommen lassen.</p><p>Vielleicht hat Anton aber auch nur Rachegel�ste gegen das Leben.</p><p>Also wird er es sagen. Also wird er den Verrat begehen. Gleich wird er Cathrin und Hermann mit einem Satz in die Luft sprengen. Schon fast dabei, die Bombe platzen zu lassen, fragt er sich nur noch, ob das Wort �ficken� darin vorkommen soll oder nicht. �Ich habe sie �brigens gefickt damals�, das w�re doch eine pr�gnante Formulierung. Er starrt Hermann l�chelnd an, mit leerem Blick, und wei�, er wird die beiden jetzt zerst�ren, wom�glich f�r immer. Er hat Macht, und er hat Hass, und die Schuld, sie wird einschlagen wie ein Blitz.</p><p>Die Umarmung dauert jetzt schon viel zu lange. Cathrin will sich l�sen, aber Anton h�lt sie fest in seinem Griff. Sie kann sich nicht allzu auff�llig wehren, will kein Aufhebens machen, nicht jetzt, wo fast alles gelaufen und endlich �ber die B�hne ist. Hermann zwinkert Anton noch einmal zu wie der Depp, der er offensichtlich ist, und Anton zwinkert h�misch zur�ck.</p><p>Schlie�lich atmet Anton tief ein und setzt zum Sprechen an, es wird nebens�chlich klingen m�ssen, denn die gr��ten Grausamkeiten passieren immer <emphasis>en passant</emphasis> � da erblickt er �ber Cathrins Schulter hinweg eine kleine, starke, farbenfrohe Figur, die vom Rand des Gerichtsvorplatzes zu ihnen her�bersieht und raucht: Denise. Sein Gesicht hellt auf, und er l�st sich aus der Umarmung und sagt erfreut: �Ah, die kenne ich.�</p><p>Cathrin und Hermann schauen �berrascht hin�ber zu der fremden Frau, die offensichtlich aus einer ganz anderen Schicht entstammt als sie, mit ihren scharf nachgemalten Augenbrauen, der angegrellten Schminke, dem hellblauen Lackmantel, und das Befremden ist zu sp�ren, das Befremden der ehemaligen Freunde angesichts der Erkenntnis, dass Anton keine gesellschaftlichen Schichten mehr kennt und in Wahrheit zu niemandem mehr geh�rt.</p><p>Das Angebot, ihn und Denise noch irgendwohin zu fahren, schl�gt Anton aus. Er bedankt sich, und es scheint, als w�rde er sich nicht nur bei Cathrin und Hermann bedanken, sondern bei einem viel gr��eren Personenkreis, und Cathrin und Hermann w�ren nur die Stellvertreter f�r alle, mit denen Anton je zu tun hatte.</p><p>Er l�st sich aus der Dreiergruppe, geht zu Denise, sch�ttelt ihr formell die Hand und winkt noch einmal zur�ck. Dann gehen Denise und Anton mit dem Glamour der w�rdigen Verlierer von dannen, und Cathrin und Hermann stehen da und wissen kurz nichts zu sagen oder zu denken, bis sie sich gefangen haben und das Gespr�ch wiederaufnehmen, auch wenn die Worte erst schal und hohl schmecken, auch wenn sich dort unten im Boden ein kleiner Abgrund aufgetan hat, den sie beil�ufig ignorieren m�ssen.</p><p>*</p><p>Denise liegt flach auf dem Bauch und atmet ins Kissen. Sie haben kaum geredet auf dem Weg, er hat kurz berichtet, wie es gelaufen ist, schlecht, absehbar schlecht, und sie hat genickt und seine Hand genommen und sie sachte gedr�ckt, obwohl sie solche Dinge sonst kitschig findet. Sie sind die gro�e, nasse Hauptstra�e hinuntergegangen, die Autos und Laster haben gezischt und gedr�hnt, und es war klar, gleich w�rde es geschehen, gleich w�rden sie miteinander schlafen. Das Einverst�ndnis war da, es musste gar nicht mehr ausgesprochen werden, die K�rper kommunizierten schon miteinander, ohne dass ein Bewusstsein sie steuern musste, und luden sich mit kleinen Ber�hrungen und Bewegungen langsam aneinander auf.</p><p>Jetzt lassen sie sich Zeit, die Spannung auszukosten. Keine Leidenschaft soll so tun, als m�sste man sich besinnungslos die Kleider vom Leib rei�en und ineinander verkrallen. Anton hat Denise darum gebeten, vorher duschen zu d�rfen, und sie konnte ihre Erleichterung dar�ber nicht ganz verbergen. Jetzt ist es mehr ein Erkunden, ein letztes, anhaltendes Kennenlernen, bei dem die Lust aufflutet und abebbt. Anton liegt auf Denise, er f�llt sie aus, bewegt sich nur minimal. Ihre H�nde sind ineinander verschr�nkt. Er will sie sp�ren, wie er noch niemanden gesp�rt hat. Sie spannt sich an, f�r ihn, f�r sich, und kommt ihm im Rhythmus leicht entgegen. Sie wechseln die Position, unter K�ssen, ohne Eile. Als die Lust zwischenzeitlich wieder etwas d�nner und n�chterner wird und Anton dem durch innigeres Dr�ngen entgegenwirken will, entzieht Denise sich. �Warte�, sagt sie. �Ich muss dir etwas zeigen.�</p><p>�Was�, sagt Anton, �was soll das denn? Mittendrin?�</p><p>�Wir sind doch noch ganz am Anfang�, sagt Denise. �Warte kurz.�</p><empty-line/><p>Nackt sitzen sie vor dem Computer. Vor ihnen hat sich die Pornoseite mit leichter Verz�gerung aufgebaut, und Denise gibt ihr Pseudonym in die Suchmaske ein. Anton fragt am�siert, ob sie f�rchtet, dass sie ihm nicht ausreiche, oder er ihr, oder ob sie erst mit Pornos in Stimmung komme, oder was da los sei. Sie bedeutet ihm zu schweigen. Schon sind die Thumbnails da, und Denise lehnt sich zur�ck. Anton r�ckt n�her heran, studiert die winzigen Vorschauen und sagt: �Das glaube ich nicht.�</p><p>�Ich eigentlich auch nicht�, grinst Denise und klickt das erste Video an.</p><p>Es l�uft alles ab wie �blich, w�hrend Anton klar wird, wie lange er eigentlich schon keinen Porno mehr gesehen hat. Die flachen Einstiegsdialoge, das schnelle Aufgeilen, dargebracht wie gegenseitige Dienstleistungen, das Hochpumpen und Nassmachen, alles spult sich fast im Zeitraffer ab, stumpf und dimensionslos, wie immer. Aber die Frau, die sich dort freimacht, mit ihren Br�sten lockt, das St�ck Fleisch vor ihr nach allen Gesetzen der Hydraulik stimuliert, sie ist ihm bekannt, sie sitzt neben ihm, was einen seltsamen Effekt der Verschiebung zur Folge hat, denn kurz ist das Video so wirklich wie die Frau neben ihm, oder die Frau neben ihm so unwirklich wie das Video. Alles passiert in einem Zwischenraum, der sich zwischen den beiden identischen Figuren aufgetan hat und der Anton nicht zug�nglich ist. Gleichzeitig macht es ihn auf n�chterne Art geil, und wie im Reflex greift er nach ihrer Brust, vielleicht, um die Schaupl�tze zusammenzuf�hren. Sie l�sst es zu.</p><p>�Sieht doch ganz geil aus�, sagt er.</p><p>�Findest du�, sagt sie.</p><p>�Du bist mir real lieber, aber das hier ist auch nicht schlecht.�</p><p>Sie streichelt seinen Nacken.</p><p>�Ich habe ganz sch�ne Zust�nde deshalb. Hatte. Ich kam mir v�llig beobachtet vor. �berall nur Pornoaugen.�</p><p>�Alle kennen dich, was.�</p><p>�Ja.�</p><p>�Kenne ich.�</p><p>�Ja?�</p><p>�Und wenn. Ich finde es nicht schlimm.�</p><p>�L�gst du jetzt?�</p><p>�Ich glaube nicht. Es macht mich sogar an.�</p><p>Ihre Hand wandert nach unten. Auf dem Bildschirm sind sie schon dabei, gerade ist er eingedrungen, ein schwul aussehender Muskelprotz mit Glatze, der die Z�hne fletscht.</p><p>Sie k�ssen sich. Dann sehen sie sich weiter das Video an und streicheln sich dabei. Anton greift ihr zwischen die Beine. Sie ist bereit und setzt sich auf ihn. Ihre Blicke werden zu einem Blick. �Jetzt fick mich�, sagt Denise, und Anton f�ngt an, von unten zuzusto�en.</p><p>*</p><p>Sie duschen miteinander. Anton kommt es vor, als w�rde das hei�e Wasser mit dem Schwei� auch die Dem�tigungen der letzten Tage wegsp�len, f�r ein paar Momente, es soll hei� sein, noch hei�er, noch st�rker, der Strahl soll ihm weh tun, und Denise schrubbt ihn ab, w�scht ihn wie ein Kind, reinigt ihn wie vor einer Opferung, �lteste Riten. Auch er w�scht sie, zaghafter, unsicherer. Eigentlich sind es Liebkosungen, und sie reden kein Wort.</p><empty-line/><p>Die Kaffeemaschine gurgelt und st�hnt, dampft den K�chenoberschrank lauthals an und zischt am Ende ver�chtlich in Richtung Tisch, wo Denise und Anton sitzen, sauber und nackt und trocken. Denise serviert zweimal schwarz, wirft den vollen Filter in den M�lleimer und setzt sich ihm gegen�ber. Sie r�hrt den Kaffee um und blickt ihn an.</p><empty-line/><p>�Du musst jetzt bald gehen�, sagt sie sanft.</p><p>�Ja, ich wei߻, sagt Anton, �es wird Zeit langsam.�</p><p>�Linda wird gleich gebracht. Und f�r sie ist das hier�, Denise macht eine Geste, die die ganze Situation meint, �noch zu fr�h.�</p><p>�Verstehe ich. Und ich muss meine Gesch�fte regeln.�</p><p>�Deine Gesch�fte.�</p><p>�Ja. Meine Sachen. Die Insolvenz.�</p><p>�Ich w�nschte, ich k�nnte dir helfen.�</p><p>�Das kann keiner. Und ich w�rde es nicht annehmen wollen.�</p><p>�Trotzdem.�</p><p>�Es ist nicht so schlimm. Ich mach das schon.�</p><p>Als Anton sich anzieht, checkt Denise kurz ihren Kontostand. Sie glaubt es kaum. Das Geld ist da. Das Pornogeld. Dreitausendzweihundert Euro. Sie springt auf, will die Welt und Anton umarmen. Das Selbstverst�ndlichste kann sich wie ein Wunder anf�hlen. Ihr Herz schl�gt schnell und freudig, sie err�tet und grinst.</p><p>Alles kann, nein, alles muss und wird sich l�sen jetzt. Sie wird Anton helfen k�nnen, sie wird ihn mit dieser l�cherlichen Abl�sesumme einfach aus dieser sinnlos ratternden Maschine herauskaufen, die ihm das Genick bricht und ihm nur Geld und mehr Geld abpresst, das er nicht hat, Geb�hren und Zinsen und Kosten, die hiermit, Beschluss, abgewehrt und Vergangenheit sind. Geld kann Sinn machen. Geld macht Sinn. Und alle Dunkelziffern sind erledigt.</p><p>Dann h�lt sie inne. Was denkt sie denn da? Ist sie noch bei Trost? Die Freude ist sofort vor�ber, die Sinne machen zu.</p><p>�Was ist?�, fragt Anton.</p><p>�Nichts.�</p><p>�Nichts?�</p><p>�Ich habe nur eine Mail bekommen. Es ist � Linda bekommt ihren Inklusionsstatus.�</p><p>�Und das ist gut?�</p><p>�Das ist sehr gut.�</p><p>�Ein Grund zur Freude. Immerhin.�</p><p>�Ja.�</p><p>�Das feiern wir ein andermal.�</p><p>�Ja.�</p><p>�Wenn du willst.�</p><p>�Klar will ich.�</p><p>Sie steht nackt vor ihm, der sich halb angezogen hat, und sch�mt sich pl�tzlich f�r ihre Nacktheit, f�r die Inkongruenz der ganzen Situation. Sie wird wieder rot, diesmal mit Schrecken, und bedeckt ihre Br�ste, indem sie die Arme verschr�nkt.</p><p>�Moment�, sagt sie dann, rennt ins Bad und zieht den Bademantel aus der dreckigen W�sche, wirft ihn sich �ber, eilt halb bedeckt zur�ck in die K�che. Anton steht dort nun v�llig angekleidet und trinkt den letzten Schluck Kaffee.</p><p>�Es ist gut, wenn etwas klappt�, sagt er. �Das braucht man manchmal.�</p><p>Er blickt aus dem Fenster, wie im Film, wenn jemand in die Ferne blickt und etwas Weises sagt, denkt sie. Die Zigarette, die er sich angesteckt hat, passt zu dieser Attit�de, die vielleicht nur seine Ratlosigkeit verbergen will.</p><p>Dabei ist sie selbst ratlos und wei� nichts zu sagen. Wie t�richt und unvorsichtig von ihr, das alles. Nein, es w�re zu fr�h, ihm von dem Geld zu erz�hlen. Vielleicht wird es immer zu fr�h sein, oder, ab jetzt, immer zu sp�t. Die Gewissheit verh�rtet sich in Sekunden: Sie wird ihm nie davon erz�hlen. Es ist alles ihres, und sie hat verdammtnochmal gelitten daf�r. Er wird das anders regeln k�nnen, regeln m�ssen. Ihre Brust wird enger. Sie kommt sich wieder beobachtet vor, diesmal von weit h�herer Instanz.</p><p>�Es war sehr sch�n�, sagt sie schlie�lich.</p><p>�Ja, das finde ich auch�, sagt Anton und wendet sich ihr zu. Sie k�ssen sich noch einmal, erst sachte, dann gierig, dann z�rtlich. Dann wird der Kuss alt, und sie lassen ab voneinander.</p><p>�Mach das mit der Insolvenz�, sagt Denise. �Und meld dich.�</p><p>�Ja, das mache ich�, sagt Anton und l�chelt sein undurchdringliches L�cheln. �Morgen?�</p><p>�Heute am besten noch.�</p><p>�Was heute: die Insolvenz oder das Melden?�</p><p>�Beides. Aber melden nie vergessen.�</p><p>�Ja. Beides. Schlie�lich wollen wir ja auch eine Zukunft haben. Oder?�</p><p>Sie muss lachen und k�sst ihn noch einmal. Seine Lippen f�hlen sich jetzt spr�de und rau an wie Schmirgelpapier.</p><p>Er geht. Fast denkt sie: endlich. Als sie die T�r schlie�t, horcht sie noch seinen Schritten hinterher, vier Treppen lang, bis er unten angekommen ist.</p><p>Dann checkt sie noch einmal ihren Kontostand. Erneut durchf�hrt die Freude sie, aber flacher, k�lter, abgebr�hter. Sie kuschelt sich in den Morgenmantel ein und friert dennoch.</p><p>Eine Zukunft. Ja.</p><p>Oder?</p></section><section><title><p><strong>Siebtes Kapitel</strong></p></title><p>Sie sitzen auf zu hohen St�hlen am Fenster und warten. Denise hat die Bestellung aufgegeben, wieder hat ihr Englisch ausgereicht, und sie hat diesmal sogar darauf geachtet, �Pizza� mit langem i auszusprechen, so wie die Amerikaner es eben tun. Linda hat eine alberne, knallrote Sonnenbrille auf. Sie ruckelt auf ihrem Stuhl herum und droht jede Sekunde umzufallen. Denise l�sst sie, und Linda f�llt nicht.</p><p>Denise hat keine M�lltonne gesehen, an der sich irgendwelche Penner die H�nde w�rmen w�rden, und die Models, wenn es denn wirklich welche sind, sehen alle wenig glamour�s aus. Es gibt hier keine Candymen, und die Hoteldiener gr��en auch nicht anders als sonst wo. Die Lichter brausen abends zwar bunt auf wie ein irres Lauffeuer, am Times Square, am Broadway, aber es kommt Denise vor, als h�tte sie das in ihrem Leben schon tausendmal gesehen. Und Linda ist l�ngst nicht mehr beeindruckt. Kinder nehmen das Gegebene eben schnell als das hin, was es ist: gegeben.</p><p>Dies muss die Pizzeria sein. Die, von der Anton erz�hlt hat. Der Boulevard f�hrt hinunter zur Columbia University, und die Pizzen hier sehen maximal d�nn und vom Durchmesser her riesig aus. Und haben kaum Belag. Genau, wie Anton sie beschrieben hat. Alle anderen Pizzen hier sind dicke, fettige Keile. Diese nicht. Das muss die Pizzeria sein.</p><p>Seit dem Tag der Verhandlung hat Denise Anton nicht mehr gesehen, nichts mehr von ihm geh�rt. Zun�chst wollte sie ver�rgert sein. Nach drei Tagen dachte sie aber, nein, er spielt nicht mit ihr, im Rahmen eines undefinierten, launischen Date-Spiels, wie es so viele machen, er hat sich blo� wieder irgendwo verheddert, hat kein Handy, kein Guthaben, keinen Internetzugang. Wenn sie ihn anrief, ging wieder nur die Mailbox dran.</p><p>Nach einer Woche begann sie, sich Sorgen zu machen, klopfte die letzten Gespr�che, die Reste, an die sie sich erinnern konnte, auf Abschiedshinweise ab. Sie wusste nicht einmal den Namen der beiden Anw�lte, die ihn vor dem Gericht begleitet hatten, es schienen Freunde zu sein. Sie wusste letztendlich nichts. Nach zwei Wochen dachte sie seltener an ihn. Er war aufgetaucht und wieder weggesunken, wie manche vor ihm, kein Einzelfall. Und doch, der Leergutautomat kam ihr seltsam unbesucht vor. Und wenn ihre Gedanken um ihn kreisten, dann wie ein Wirbel.</p><p>Nach einem Monat dachte sie erstmals gar nicht mehr an ihn, und wenn, dann hegte sie einen kurzen Groll. Wie hatte sie sich �berhaupt auf einen Penner einlassen k�nnen? Was war das f�r ein bescheuerter Mutterinstinkt? Und wieso versagte er so oft bei Linda?</p><p>Ein Vierteljahr sp�ter hatte sie sich verliebt, in einen Barkeeper aus einer neu er�ffneten Kneipe. Dort trank sie viel und benahm sich daneben. Die Aff�re hielt zwei Monate und endete mit einem Hausverbot. Ein halbes Jahr sp�ter gab es keine Gedanken an Anton mehr. Von dem restlichen Pornogeld buchte sie die Reise nach New York und lebte weiter wie bisher. Linda schloss langsam zu ihren Altersgenossen auf. Sie schien gar keine Probleme mehr zu haben. Es wuchs sich einfach aus.</p><empty-line/><p>Ein Jahr nach der Bekanntschaft mit Anton sitzt sie nun hier in diesem �Diner� und wartet auf die Pizzen. New York ist nicht so, wie Denise es sich vorgestellt hat, aber wieso sollte gerade New York die Ausnahme von der Regel sein? Sie ist durch die Stra�en gewandert, mit Linda an der Hand, Wolkenkratzer �berall, weite Boulevards, der Central Park, die Museen, in die sie sich nicht traute. Imposant, aber ohne Geheimnis, ohne den M�rchencharakter, den sie dieser Stadt immer zugeschrieben hatte. Linda ist so unkompliziert wie nie, fast schon wieder autistisch in ihrem kleinen Kindergl�ck. Denise redet nicht viel mit den Leuten, sie sch�mt sich f�r ihr schlechtes Englisch, sch�mt sich auch daf�r, eine Touristin zu sein, eine ehemalige Pornodarstellerin, wie ihr manchmal einf�llt, mit ihrer kleinen Tochter umso verlorener, je mehr sie sich sch�mt. �bermorgen fliegt sie nach Hause, dann ist auch dieses Erlebnis abgeheftet, und sie kann vor den anderen wenigstens damit prahlen, in New York gewesen zu sein. Vielleicht wird sie begeistert tun, wird sich Geschichten ausdenken, ein paar aufregende Anekdoten. Oder sie wird es nur beil�ufig erw�hnen, wo es passt, und mit abgebr�hter N�chternheit sagen, es sei halt eine Stadt wie jede andere, nur lauter und hysterischer. Und einen der wenigen Ausdr�cke aufsagen, die sie hier gelernt hat: <emphasis>been there, done that</emphasis>. Oder, mit Anton: Leben ist �berall nur Leben.</p><p>Der Gedanke an Anton kam ihr wieder im Flugzeug, auf dem Hinflug, als sie versuchte, vor den Stewardessen zu verbergen, wie ungew�hnlich das Fliegen f�r sie ist, und gerade deshalb einen Tomatensaft bestellte, mit dem ironischen Zwinkern der Bescheidwisser, die das Klischee w�hlen, um ihm vermeintlich zu entgehen.</p><p>Das kam ihr wie eine Aktion von Anton vor, und sie musste unvermittelt an ihn denken und erschrak.</p><p>Sie wusste pl�tzlich mit einer Gewissheit, die sie so nicht kannte, dass er tot ist, und sah ihn in Blitzbildern h�ngend am Strick, in der Badewanne verblutet, vom Zug zerfetzt. Sie verscheuchte den Gedanken wieder, umstellte ihn mit Zweifeln, aber er wollte sich nicht beugen. Dann wappnete sie sich mit Gleichg�ltigkeit, w�hrend ein Film mit Ashton Kutcher begann. Anton ist also tot? <emphasis>Und wenn</emphasis>, dachte sie. Sie h�tte sich fast nicht mehr an seinen Namen erinnert. Au�erdem gibt es keine Gewissheit. Alles nur Gespenster im Kopf.</p><empty-line/><p>Die Pizzen sind da, es sind labbrige Monster mit etwas Tomatensaft, Cheddar Cheese und Oregano drauf, aber Linda mag sie sofort. Denise hat eigentlich keinen rechten Hunger und kaut lustlos auf einem Pizzast�ck herum, bis sie nur noch Mehl schmeckt. Linda redet �ber die Sachen, die ihr vom Tag haftengeblieben sind, die tanzenden Pl�schhunde in einem Schaufenster, der freundliche Polizist, der ihr zuzwinkerte und Quatsch redete, der Seifenblasenmann mit den riesigen Seifenblasen.</p><p>W�hrend Linda so vor sich hin redet, in ihre Pizza hinein, wird Denise bewusst, dass ihre Tochter immer nur Monologe h�lt, die an niemanden gerichtet sind. Sie hat keinen echten Adressaten, sie brabbelt einfach so vor sich hin, wohl, weil sie es gewohnt ist, dass Denise ihr nie zuh�rt. Sie besch�ftigt sich einfach mit den Worten, redet in einen leeren Raum hinein, und es macht kaum einen Unterschied, ob sie gerade zu ihrer Mutter, zu einem amerikanischen Polizisten oder zu einer der Puppen spricht, die sie so gerne frisiert.</p><p>Denise muss schlucken und k�mpft pl�tzlich mit den Tr�nen. Sie wendet den Blick ab und starrt nach drau�en. Die Leute gehen ihrer Wege, schneller als in Deutschland, die meisten alleine wie Denise. Die, die in Gruppen gehen, lachen und reden und sehen gut aus. Der Boulevard ist prallvoll mit Leuten, die sie gar nicht �Leute� nennen will, weil sich das so deutsch und gew�hnlich anh�rt, es sind Menschen, fremde, lebendige Menschen, und Denise kommt sich im Vergleich zu ihnen wie halbtot vor, vor der falschen Pizza im falschen Diner, als falsche Mutter des falschen Kindes in der falschen Stadt. Ihr Blick verschwimmt, und sie nimmt eine Serviette aus dem Halter, um sich die Nase zu putzen und eine Tr�ne aufzuhalten, bevor diese ihr das Make-up ruiniert.</p><p>Der Menschenstrom rei�t nicht ab, wird gr��er, dichter, beh�biger. Es scheint Sto�zeit zu sein, und ihre Augen sind feucht, verwischen die Masse an Menschen zu einem dicken Pinselstrich. Linda redet noch immer. Denise h�rt das irgendwo im Hintergrund ihres Bewusstseins, ohne es in Sinneinheiten zerlegen zu k�nnen. Die Menschen drau�en beschleunigen den Schritt, und nachdem Denise ihre Augen nochmals abgetupft hat, l�st sich der Strom wieder in einzelne Personen auf.</p><p>Als Denise meint, dass sie sich gefangen hat, und sich jetzt endlich ihrer Tochter zuwenden m�chte, um vielleicht eine bedeutungslose Zwischenfrage zu stellen, um Anteilnahme wenigstens vorzut�uschen, f�llt ihr ein Mann auf, der inmitten der vorbeigehenden Passanten stehen geblieben ist. Er ist etwa f�nfzig Meter entfernt, tr�gt einen grauen Anzug und starrt, so scheint es, her�ber.</p><p>Denise erschrickt.</p><p>Sie erkennt sein Gesicht nicht genau, obwohl es zu l�cheln scheint, aber die leicht gebeugte K�rperhaltung, die auch �ber die Distanz hinweg deutlich wahrnehmbare, schr�ge Erscheinung, die eckigen Glieder, die Gr��e, der Anzug, die Haare, all diese Details legen nur einen Schluss nahe: Dort steht Anton. Anton lebt, und er steht dort, mitten in New York.</p><p>Ein Ruck durchf�hrt sie, sie will aufspringen und hinausrennen. Aber sie bleibt wie festgeleimt auf diesem viel zu hohen Barhocker sitzen und starrt zur�ck. Vielleicht, um es nicht aufzul�sen, nicht zu zerst�ren. Um es wahrzumachen.</p><p>Anton, oder wer auch immer es ist, der dort steht, sieht sie noch immer an, sie, genau sie. Er ist es, mit seinem Anzug, mit seinem L�cheln. Er winkt nicht, gibt ihr kein Zeichen, sondern steht nur dort und blickt sie an, im Sonnenlicht, nah an der Schattengrenze. Denise nickt, und Anton nickt auch. Beide l�cheln. Dann geht er weiter, zwei, drei Schritte, verschwindet hinter einer Touristengruppe und taucht nicht wieder auf.</p><p>Denise fr�stelt.</p><empty-line/><p>Als sie zahlt, gibt sie mehr Trinkgeld, als �blich ist, und die Kellnerin bedankt sich erst gespielt �berschw�nglich und h�lt dann kurz inne. Sie sieht die Gel�stheit in dem Gesicht der Kundin, das Gl�ck, das sie ausstrahlt. �You have a good day�, sagt sie verschw�rerisch und ist von der stillen Freude, die von Denise ausgeht, kurz anger�hrt.</p><p>Die blickt weiterhin nach drau�en, h�lt diesen Augenblick fest, so lange es geht. Die Leute, die sie nicht Leute nennen will, gehen weiter vorbei, aber sie scheinen sie jetzt anzusehen. Ob sie weint?</p><p>Linda redet noch immer ins Leere, als sie aufstehen und gehen, aber die Worte setzen sich nach und nach wieder zu einem Sinn zusammen. Es sind noch immer der Polizist und der Park und die Ballons, die ihre Tochter besch�ftigen, es ist ein Gebrabbel, doch Denise kann die Melodie darin wieder wahrnehmen, dem Inhalt folgen. Es ist wie ein Kinderlied, das sie lange vergessen hatte.</p><p>Als sie den Diner verlassen, atmet Denise tief ein und aus. Die Luft schmeckt frisch und neu. Sie hebt ihre Tochter hoch, tr�gt sie durch die Stra�en und wird sie bis zum Hotel nicht mehr loslassen. Die Gesichter ziehen vorbei, alte, faltengekerbte Masken der Weisheit neben jungen, gro��ugigen Visagen. Sie blicken ihr alle in die Augen, doch ohne H�me diesmal, ohne Widerwillen, ohne den Drang, die Fehler in Denise zu suchen. So wurde sie lange nicht mehr angeblickt. Und sie scheint wirklich gemeint zu sein. Die Leute l�cheln ihr freundlich zu, und Denise l�chelt befreit zur�ck. Das ist also New York. Das ist also die Welt, denkt sie.</p><empty-line/><p>Lange nicht mehr gesehen.</p></section><section><title><p><strong>�ber Thomas Melle</strong></p></title><p>Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in T�bingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist Autor vielgespielter Theaterst�cke und �bersetzte u.a. William T. Vollmanns Roman �Huren f�r Gloria�. F�r seinen Erz�hlungsband �Raumforderung� (2007) erhielt Thomas Melle den F�rderpreis zum Bremer Literaturpreis. Sein Deb�troman �Sickster� (2011) war f�r den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. Thomas Melle lebt in Berlin.</p></section><section><title><p><strong>�ber dieses Buch</strong></p></title><p>Denise kommt mehr schlecht als recht mit ihrem Leben klar. Sie arbeitet im Discounter, ihre kleine Tochter Linda �berfordert sie oft; eine langersehnte New-York-Reise bleibt ein � immerhin tr�stlicher � Traum. Mit dem Lohn f�r einen Pornodreh will sie endlich weiterkommen, aber man l�sst sie auf ihr Geld warten. Immer �fter steht Anton an ihrer Kasse, der abgest�rzte, verschuldete Ex-Jurastudent, der im Wohnheim schl�ft. Vorsichtig kommen sich die beiden n�her. W�hrend Denise w�tend, aber auch stolz um ihr Recht und f�r ihre Tochter k�mpft, w�hrend Anton seiner Privatinsolvenz entgegenbangt, arrivierte fr�here Freunde trifft, mal Hoffnung sch�pft und sie dann wieder verliert, entwickelt sich eine zarte, fast unm�gliche Liebe. Beide versuchen, sich einander zu �ffnen, doch als Denise endlich ihr Geld bekommen soll und Antons Gerichtstermin naht, m�ssen sie sich fragen, wie viel N�he ihr Leben wirklich zul�sst �</p><empty-line/><p>Thomas Melle erz�hlt von einer Liebe am unteren Rand der Gesellschaft, von der menschlichen Existenz in all ihrer drastischen Sch�nheit und Zerbrechlichkeit � ein z�rtlicher, heftiger Roman �ber zwei Menschen und die Frage, was dreitausend Euro wert sein k�nnen.</p></section></body><binary id="cover" content-type="image/jpeg">/9j/2wBDAAUDBAQEAwUEBAQFBQUGBwwIBwcHBw8LCwkMEQ8SEhEPERETFhwXExQaFRERGCEYGh0dHx8fExciJCIeJBweHx7/2wBDAQUFBQcGBw4ICA4eFBEUHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh4eHh7/wAARCAMxAfQDASIAAhEBAxEB/8QAHAAAAQQDAQAAAAAAAAAAAAAABQMEBgcAAQII/8QAaRAAAAUDAQMECwoJCAYGCAMJAQIDBAUABgcREhMhFCIxQQgVMlFhcYGRobHBFiMkM0JScrLC0RclNGJ0gpKi0jU2Q1NUY3PhZIOElJXiREVVV4WTJjdGR3Wzw9MYJ1Zl4/DxKGaWo/L/xAAbAQEAAgMBAQAAAAAAAAAAAAAABQYBBAcDAv/EAEIRAAIBAgIFCAcHAwQDAQEBAAABAgMRBAUGEiExQRNRYXGBkbHBFSIyM1Oh0RQjNEJScvAWJOE1YoLxJUOSorLC/9oADAMBAAIRAxEAPwDqtVw3Ms54N2b5YfzGao/Zom1gLjc/E25MnAevkCoB6S1SFgq/5oNdjO0emMAv/dHvQwrKkCVjXaoPNt2TD6SWz6xp4nje9FA1CBVD6SpQ9tPsGK/Qx6ay/wCNHvREqypl+C28+kYspfpOUw9tZ+DG7Q7puyL9J6mHtrH2HE/oZn0xgPjR70Qyth0VMPwbXOH9HH/8QS++tfg3uf8Aq4//AIgl99PsOJ/Qx6YwHxo96IjWqmIY0usehuwHxSCY+2uwxfeA9DJqbxPEx9tYeBxS/IzPpjAfGj3ohVbCpipjG8iBr2mOb6KxB9tNVLAvIn/s48N9HZH21n7Biv0M+fTOX/Gj3ojNaou6ta6m3d2xMfqtDn+qA0KeIvmf5XFSbf8AxGKofZrP2Or+l9zM+mMB8aP/ANI5CsGmC0qxS+NWMl9JI4esK4JNxY9y7A3iIYaysDiV+RmPTOA+NHvQSCs66YduYz+0D+waiDM7B2fYRnYcpu8s4FP0mDSsPB4l/kY9MYD40e9Gh6K1UjjrQl5L+T3kE6/wZVE3qGl32PrxaBqaFUcfoxwV9VfKwlV/lfczLzfA/Gj3oi1ZXckg9jP5Ri5Nn/jMVS/ZoWM3FB0u/JsG1D0Vl4Ov+WDfYx6ZwHGtHvQQrYdFMU5WMUOBQfJk8JymAPVUiiYdSUKXkMxbypjdyQZRMhx/VNoPop9jrrfB9zHpjAfGj/8ASBVZUsXx5d6TffliuUk/0ZYivqGozLN3sV/KcXJsv8diqX7NFgq/GD7mPTGB+LHvQlW6GFmokeh5teIg0shIxiw/ymgl/iiJafYMV+hj0zl/xo96Hg9Fao1E267ldAjpSBcm+YWTTA/7IiA0UdY8vJBIFSw3KSD1tliKeoaysFX/ADQa7DDzjAfGj3oiVbpSRaSEaP4wipRr/iMlQ+zQo03GFPsmdAUe8JDAPqrH2Kvxg+5mfTGB+NHvQQrdDu3UWP8A0kf/ACzU/aLMXRwInMxSZu8u4FP0iGlHgcSvyMemMB8aPejY9Fao8ytd2/HZaSdvLj/dy6I+2ihMZ3gYu03ZtnJf7p4kb20+w4n9DHpjAfGj3oh1bqROLEvJDXbtt+b6BQP6hoWvCXA3+Pt2aIHf7XLfw0+xV1vg+5j0zgHurR/+kMBrVJuFSoDo4ayBB/OZKB7KbKSbBMNTrKkD85E4eysLA4p/kY9M5f8AGj3ofBWD00M7ew/9u/cN91b7eRPU7D9kfur7WBxK/IzHpjAfGj3oJ1lDO3UX/a/3RrfbqL/tYfsj91Y+wYr9DHpnL/jR70EqyhvbuLDpek/ZH7qzt7Edbwv7Jvur6+w1v0vuHpnAfGj3oI61uhgTcQYea9KbxEMPspQsmwN3JlzfRQOPsr4+wYr9DM+mcv8AjR70PqyuEDmXEARZSRx/NYqj9miSEFOuC7SMBOnDvljVR+zT7Biv0D0zgPjR70MNaypE2sa7lh0LbUkHhUSAnrGiBcY3eYu0eMSR/wAR2mUfXT7Biv0D0zl/xo96IdWVIXllSrTi5ewjcP7yWRL6xoM+aNWQ6LT8GI/3b8qn1dafYcV+hj0zl/x496G9ZTFeWjUh0F8mf6AGEPVXPbqMENQdB/5ZvurP2HE/oY9M4D40e9D+t0wRl49Y2ykuZU3eIkcw+gKNxkNOyWgsYGWWIPQYrFUAHyiXSsfYsT8N9w9M4D40e9DOsqWJY4vNRPeGiCty99w4TJ7aFSlvO4sPxhK2+gPzRlUhN5gHWsfYsT8N9w9MYD40e9Aispq5kopEdO2LZUf7oTHpv28iw6XYh4yGCvr7Dif0MemcB8aPeghWU1TkW6hQMQq5yj1lbqCA+UC1lY+x1/0PuY9MYD40f/pE3NdHZCPeaSKmEPCEUVP0iFaBr2RD7pWl0te+ukj91c+5XP8AIc1w/km4d9SUKQP3TDSK2LsmK/ypdrJHXp5RNqD7KvBxZo7XsnOi/F7OOEyj072cAPUNNT4uv5yOr27oxMeveS5jeoa5UxJIF5z3IttJ98DPjnpubF9uFHR9lO2yD16DteswUA4HEE1p79kC2yd/akDD7aSNiPT8oyZahf8AaxH21x+DbHxO7y1EfqMwH7dZ7gsXk+Nyy2H6LD/MaA3+CWLDu8oWr5HGv2q1+CmHD/3oWt/5mv2q37isRB3WVAHxMR+6s9xuIurKivkYD/DQGwxMzH4vJ1s+VYfvpUmIXZg+D5JtY3idGD7VIjY+J1OBcqAH0o7/ACrkcc4zN8VleO/1jIA9tAOfwSXQkOrS+YVUerdSQl9Y04Rx7l1DQI+5CnAOjdzIffQz8GdkGH4LlS3hHq20wL9ql0sTJKB8Ayfawl6vfxL9qgCprd7IZlziSEusAdRZJM/oERrYTHZDMOBmcytp32Sa3qocniO7kzaxd7Qrg3VuZQxB9AjT1Ow84MC7bKUdLlDo3E1th5jCFAcOck5aZBpM2wRcodPK4QweqhTrKbFyOk9jW21z9YggZEfVRorrshonobyywB30E3AD6RpFzknK7I2zO2sk5EP7VDGD1BQAb3W4offl+NnDQw/LYPh4eQRCuga4SkS6lk7ohTj1KogsUPMUR9NKucqxrrRK48bW6sIdIppC3N5+NIe6LEEgGjyxZWPEekzCQFQA8giFAKhjuwX4AaEynHAcegj5uKQ+cRCnzLGmRY4wK2jdDN8HUaPlgT9A0PTh8MyWoNLrnoY49BXrMDlDygUfXSqWL4d8b/0eyfAqj1AqcyBvQNYAXVk+yCt8dtyhKvUihxDkhHRfKJaFPspyCnvd44+gnvUIuGR0FB8ughRBtZGZIEm+gpxw+SL1MZEFQ8xx9VbcX5meGTBKchjukC8BB7FbWoeExQCsgCFnsQy5g7Y2RKQxh6VI58IlDw7IiHqpX3JYllQ/FOQV49Qf6OSajw8G1oFcr5ItSTUEl0YxhlVegyjMRbn82nT5a5TPhGU6SXLAqiPEAOVYgefUaAesMY3a00Ws29YmSN8nkMlujaeIeFERk8/24GjltLvUy9SjYjwgh4yam9NBi42tWSOB7ayhCGV11ArwBbG08Y8fRRNrZeZYFMFremjySBe5FhL7woh9A4gFADXeUBWU3V5WBBPDBw5zYzVTXxiA+qkhl8MSo6vbXm4IRDumLkFS6+I3sCi7vIWXIgu6uK2uXJl4aSUTqUf1iAAUIUyHZEmYQuPGEZvB6TxbjcG174gGnpGgOvcbi6TS2onI/IlNeCcm02fTwp4yxjezE5V7NvGNkCDxAWcqKY/sjwpgg2wpMF2Qe3Jbyoj/AEyYOCB+yA0sXGlsP1QG3MmQKhukpXOrZT1+ygC4vuyDt0475GUdJF6dU03JRDxl1Ghz3KtzgAo3RY0K7L0CLliZIw+UdafNrEzFC+/QM2d8gXuRZSYqFHyG0Cu17vztEpbMpDunCBeGrmLKqHnIA0ACLeGNX5fxji4Gxh6TsJIOHk4V0CODZEOatdMOqPTzSqlD0DSrrKyaw7FxY3ttyfrMLcyBx84a0gNz4kkOc9x6/YqD3Ro+QH0AIhQCnuExi/8A5NygmiYegr1iYmnjERAKVRxIqICeAyLbjkPzHYpCPmEabFZ4PkD6ElbsiTD08oRKoUPKACNKDj/Gj7jHZWZJ94r1nsj5xEtAFWdhZoYlHtRcG+TD+om9dfONLFbdkSwHUikyoAf3yKwD59aEtsSgoTbh8k2wsHUAOzJiPpGnrXGeUUA/FNzNFkw6Bazhw18mlAOvdb2QDLgtGSawB0ieKTOHnKWkFsmZbTHR9bqB9OnfQpqWC3eyBjR0bvJRcofNkiqB+8IVvlXZFNh03csbT+6RU++gGJst3qT8psqFUDwxSlJHy7Mj8bjy3jfSjVAoqF29kCl3UTJn078OA+yuT3/nVPgpBOv1oX/KgA5ssLD8bje2BH9COFa/Cub5GOLXD/ZT0UHI+Zw7u3zm8cKNa/CRmTqtof8AgpqAHFyy6/o8d2uA/oKlLFy5OF+JsC3Q+jHKjT0uRM0COhIA4D4IQ1KlvvPJ/i4V4H0YQfaFAMS5ZvtTgzsyLTHq3cQoNKkyLmZXi1gU0w6gLCm+6nQ3N2QbngWLlia/NjSE9YVzvuyKXHUCzRNfzEC+ygMC6eyCeBzIuUTAf6uLKX6wVoG/ZFSRuCsygUfnKIo1z7l+yCf8FpCUQKPfkik+qI0g6xflJwH43upoiTr5TNqa+bSgFHNi5telEJSZWTTHpFxN6AHkAaYHxHJiO3L3/bjYekQUkTHEPONYbEypAEZTJNuIF+VtPhUH0mCm4Y6x+gb4fliPHTp5O1E/qEaA6NjiwGXOkspRHDpBo2BUfQPsrO02EmIbTq8J2TD5rZmKfp2fbSSkNhGOHaWvCdkxDpK1aATXzlCkgnsHMx+DW7c0mbr5U4KmX6/soBU0xhVib4Natwy2nQLp1sFHyAYK2TI1rNRAsJiqDIYO5M5UMsb1Vylkew2Yh2oxbEcO5M7fCsPm09tEUcp3o6KBbdsiHbE+TyWKMpp5eigFW2Tcnvw2bdthi0T6ABpFGMIeUacin2Qc6Gh1pRuQ3hTbFDzaDWDL9kHOjskbSjYDcBAjMrYA8pqbu8aZPkC724LqIyTN3YvpkRAP1Q4UA2e4sudfVW6r4ho/rODySFU3m/zpoFl4siw1lclndmDuiRrIR9POroccWQwOIz2VYgigd0RkiK5hHx7Q+quDp4Siu6d3PPKh/VlKiUfQHCgOVJHCkYcOR2/Oz5w63TjcE8oBoNLtMmx7Md1aGM4Nut1G3B3J/QAD6aQ93lgRoB2lxezVVAeCkk7Ff93j66LsMlZMkSbu07SaME+oI+JEQDyjwoDtO+M8LkBRnBPAQHuARgx2QDwcKyuwZdkM+DlO8mSbXVv0kv3eGlZQDQ+JbvOH43vuFS8K0oc33U0VxTGIm/GmULWIHXsnE4+k1NxxzZqQ/jHKkL40kDHH0mrfuSxK0/KMluF/A3ijesAGgFRx5jpANXGWWA6dIN2AH9RqTG28PoDovkKTWH+6jDaeoawsbhFHie5Lqd+BJmBNfOWlCrYHSDTkN4uh74ikH2goDjtThMvdXbcqn0WRQ+xWcjwcTpl7xV+igQPs0qMrg8nc2hcan0nYh9uufdJhlP4vHsup9KQH+OgON3gwv9Pepv8AVE+6tgGCv/728ewSuvdZiIOjGb8fHIf81Z7rcQ9eMnf/ABEP4qA4FPBpuh7eZPGUn3DWuQYOU6J67UR/OQIb7FK+6jEBw52N5AA8Eh9xq129wqp8ZYk0l9B+Yft0Al2jwwpwTvifQ/xY/a9RK7LZGK3XFHKu5DvLRhgH1hSnL8EqBz4C7W/0FgNp5z0kZvgpwOpX15NPAKSY+waA6DGdpqCARmVreMbvKl2fUanKOJJru4rIdtrm6gSkDpiPm1poFvYdcBo3vuYb/wCNHCYPqhSY2Fj5c2jDK0UBx6AcsNgfrBQB5LHeaWYbUbPncFDo5NMjp+8IV0dTsgobmnLMuADvARwHo1oa1xI8UAFILIttujfJBN2dEfQI0QTx3mmPDWNn11yh0cmmhEPMfSgEXGT8kswEs5bDNyAd0D2HOAeXTSh5sm2s8MPbzFtvLj8ozQ4tx82z7aLGddkLDjtCWbXAvSJkU3AegBpq6yvebYN3ddoRT8ocDcuiTEEfL0UAONK4XkxEzq2blhjj1tHILEDyCb2Vv3KYoldO1mQXccf5sky0DzgABXRsh47kR/HGLY8ig9J2TjdiHiDQtaOOEZPQRJdMGYekSgCxA84mGgHLLFktwUtLIUA9U6Sg2fmROPi014+WiPIc/wBtEDdLyzxEO5BNcrwB8nONp5qBDY1gSRgLBZOYkOboLIszIj+1w9VFY7GmUI9IFrUuxN+3AeZ2tl9kv7JhAtAJvMoXa0EUbysaGekDgoZ/FGSOP6w8PRTA924olh1k7AXZKj3Rox6GnkLoFG1rgzrbZBJLMHz5qTuuVMiOCm/WIFClcnxjswpXTjGCcKfLMkgLdQfPx9NAIdosPy47EbdcvDqG6CyrQpih5S6aU6ZYulyCVWz76gHxxHmA1fiip5uNNjv8Jy4CCsNcFuqm6DN1QXIXyDqPmrlKxrDlTgWAygzKsceCUi1MgJf1uFAHdjsgrVHUpZJ6kX84rono1Gh77KcyHvV42HAP+oRXYHQPr4x1CnbHHeWIlPf2vcxX6BegY6XEQ0+iYdK6XvDNsAAJTkSu9QLw+GxxFQH9Ygaj56ADjc2IZYA7ZWNIRhvlni3YaAPiEQrRbcw9K/yfekpEHMPAkiy3gB+sAAHppZzk22X5wTujF0EscO7M3Dk5xHxaa+mkxc4SlAARjLjt9Uw/9HUKsmX9oRHTyUA4a4senED2lka33pteYVJ+KJ/MGvGiYW7n63yatnsm5SDiG6fg4AfEUwiNAvcLj2SHWGye3SWMPMTkGpkxDxjzaJMMWX61AVLXvGOelDiHIZUyYj5NdPTQCrjIuV43mz1sJvCB3QPoc4+kKHr5Rt52OzPYwt5UflChqgf6uvpoqJOyCgg2hNMuSF6SmFN0XTy602Xylf7MN1cNpx7xMO6B7DmLr5QDSgBoT+G35tXlkzMeUeto9AwB5BMFaMwwg8HVCauqMHvKtyqgHmAw0sfJtmux0msXQJ9ekWx90Pm2a5LcGFXg6u7ImI/XraPDD6NoAoDn3DYweABm2UkktegHcfsevSlU8UsVf5KydaixB7naWFMfQYaS5Jg54InJLXWw16AVTKcA8xTVwFo4odcUclrIAPQVzGjw8ugUASSxTeaJy9qb2hVQ/uJY5aeExxmgg/BbiOqHUKU2f7woCnjq0VQHtdlODMA9G9SMT208LiJbQos8lWwfa4ho7MT7VAFRtXshW4ABJGSMAd6USH21honsiEwH4ZMj4naRqYhie9S/kd8Qyn0JhT7qXTxflQA+D3Y3P/hzalAdmZ9kSAho6nP/ADEh9laFv2RGvBec/wDMS+6t/gxzLs8y4zj4pxSuVMZZlAQE1wGDxzin30B0Vl2RBjbXKZ0B/OURAK7CF7IhcdDPpUoD856kT203LjbLgn2BuYE/CNwKD6NabLY+ySdE6ri8GokKOzzppUdB81AEzWdn9dMQUlZEodQmmShp5jUiOOcxKDo8ugxDD0ipOH4eYaZlxPdKhCi9vyEIBg10PLqDSKuJQIURdZMtco/KKLkTiH71AOF8TXccdZO+4ZEOveSqhtPVTdTFDBuAhJ5QtdMDdGycVB9JqZqY6sxsIBIZVgCCI84CtRUEPFqatntLEjIu24yes4KH9mjhAPUNAdOLFxtHJGVe5TanEhdTFasdoTD4OcNDXDbDbVqiY903G6ExvfASZlIGnlCkAZYRQfuOX3Dcsgnse9bpuUmo+UApE01gphDmMW2Z2QWA3dLudkB8w0A7UmcGsZfftbcuSQSFPiVdyABr4gGuU8i49bNnaUVixmqJlB3SrxbbMUvhAQN3vTQ6Qy/jdnMMFbdxIzFMvNUBycTCcR4Bs0yj8vTZ5u428FYzECSCRSptwb7QtSiAhqXQAHrp6oJQlly5BRaGtywoRiVHQqZkY0Tibq6dKkpbmz5OESBtFSjEhgHQUmW5Lx06Nap4Loy/KYvK3aRzlODjnW0LxNICCVQDdBjDx4a1JJFrn5xOW+SWuR0yLOEAjUvLygmBdOAiAcQ1AaxdAnziw81ypDrS0wu1TEOeLyWApdP1aGrYpZtTAe4cl22gQS6iBXBlTa+UabBjt47Udp3FkSCZrMz7tcHDw6wj39A1CsG0MTMA25HIzl6JeksewHTyDzqJg12kw5GiHK7tnZcQ7orBiBCj5R++uvdJiGKHbj7CkpYwdBpF9sh5QDa9VdpSGFI0AFvb9x3AoXpF2qCBB8gCHqrsMl2ywOAW7i+BRV+QLnVwbzaAPprIFmOVHoCKVp49t1kYe4FFiZZQB8Yaa+aiBXWf7oPqinKsUvzSAzJp4zaDXDe9M0z6exb8ItHoG4ByKMBMofrHD21w4sPMMyUVbinBYoj0i/lgIX9kg0ByvizJK6oqSF4NEXA90RacU2g9FZQ42L4hAdiQydbSLjpMTbE+nl1rKxYGk4PDLT8ovqafB3kI4SD9WlDGwO2DXYvB8Ph2SgPn0rOXYLbcU4e6nngVV2PtVsLvxA1/J8ZunId9d9/zDWQclnsJo/E2VOuf8V7s+o9YN54lQ+Kxaop/iSH361ypkewyfyfieGKP9+cD+yto5QbJ/kmMLYL3tGhjeoKA0ORMaF+KxNF6/nOAH2VoMm2YX4jFFv8A6xwH7NOC5VnB+Jx3bJR/NiTjSpcmXwf8nsaGL9CEONANAyjbvycUWz5R/wCSsHKUB/3UWv5/+SnwZHyX8izY4PFAn++t/hIyiH/sey//AMfP99AMPwnWsb4zFNtj4lP+StDkSwD/AJRiWEHv7LgA9lPjZJyP/S2bGD9KCPSJsoXUmPwuwoI/f24UwUA3C/sVmDQ+JWYD30nwB6grr3UYcc8VsdSKH+DIG/iCuj5UdmDRfGlqnDr1jTFpA+SrbMP4xxZbIm/NIJfZQCgSGDFx0PFXY2+iuU2nnEaxSOwg7/JbkuSPMP8AXsjKAHmLWy3xit0Gy4xWml3xQfGKPo0rO22D3Pd2vcrEw9O4dbQB5zj6qARPY2NXPGPyoyKoPQV2yEmnl1CnLPFaxvfIHJNtLG6gJImRHzAI1wZhgl0X3qau5goP9YlvCh+5SY2PjJ4OsXk5FFQfkvmAgIeXUtAG0rEzZH8+JnFXZQ+U3mdoPMca7NNdkLCgILtZRymXp2mSTgB8pQ1oQ2xhIEOBreyJbC49W5kTIn8wa0SJa+doku8jZeReJh0cnkiqlHyGHj5qAHvMpyqagp3hYcA9UHgblEYKKg+UwDSBLtxJJGDtljhwz17o8e+N0/RLs0ZXvHOMUlsy8O7dph0g6iiKFEPGQKDqZLZLH2LpxpbyvzzFbmQOI+WgMPHYVkQ2Glxz8DtdTxtvSh5Q19dY3xpHvD7218l245Pr72RVczZQfTrr5KwkvhaSEAeWzOQph6Rj3AqFDz0mpa2KpIRGLyEtHqCPMTlWfDymDSgDidrZ2t9MFIyRevGxeJeSvyOCm8QHHWmshkLJ8aXc3ha7d8iHdBJxAAGn0ihpTdhjS60tFbRviFkCdKZWMsZIwj9ER09NE+WdkHbxTEVbyjpIvSJyEdl08YcaACe7fG0lzZzGaDcxh1MtFOhT2f1eFaUYYUmBArG4rgglDjxB213qZfKAe2lXOS3Ou5u/HUC8KI88x2ItVNfHoNaLMYYlA+G2rOQZjd2qyd7wpfEAj7KAxpjArkd7Z+RoB6fXmEFwdqqIecaLEiM/WyQpmjiTeNy9xuXZHZBDv7I6+kKCFs/GcoOsDkYWig9ynKtBJw8JubT+Px5kNmcFLRvCOki9JAjZbQdPom09Y0Bt9ku/GWiV5WewfkDgPbGL2BHy6aeimQXtjCTHSXxkm2XN3aka9Egh+qGzRo0zn63U9HjORdIh0gsyI5KPjMXUfTQhxksyh93eGOLcdGH4wxmW4P5x140AkZlhWTAQbzVwwaph4A5RBUhf2QH11pHG9suz7cDlOAUN8gHO0gbz6+ylO3eF5QPhdoy8Uc3SZg83hS+QR09FcntzDcjryO+5KMMPcEfshMAD4wAKAMN8eZkiy7y3ri5UQP7JMiAD5DcKVGU7ISGKIOGsq5IHTttUnQecoa0EZ4xUE+8tnJFtuT9Wy6Mif0CNGErTznGl2oyXcPEi9AtZMFAHyHGgGTzJ16Nh0uax4l2QOnlsQZIfOOoeimn4R7Iem/G+K4Qw/wCiq7sfUFGjXF2QMSXZdR0mukH9ZHprAPlKGtDnmTLtRMIXDYkI8N/pkOYo+fSgEC3HhVwOruw5hkPebPjH0/fCsEMCuR4+7BiY3RtlKYA+tQ8+VLNUXFOaxLBioHTuUxTH0hSB71w+7bqKOMcvmam1wFq8HgHi2goAkpAYbcn+DX3LMSh1LRwm9IBSfuKxcrqCeWUBEegFWAhpTB3K4LduWohHXUzTENFQKoBvtDSrZrgdR+sVOXulHa+LAxAHT0UA7/B1Z5y/BcsW/p+ckIfapRLF8McuqWVbXN41BL9quu0GFlS6EvecS+mz/wCWtltLDxicMlvkw/vGP/LQGgxUxEBAmUbT8fKxD7VMJTFLcgFMXKlrDx6Aeh/FREbOxCGuxlQfKxH+Gg0jZuKVG6gpZSKYwD/Yzfw0BtXFbIkim3UypbBjKFEQMRwIlDTvjrSaWK4MEXQOMqW6USCPDaEQN4Q51ArntzGMbOwbdDISjhg7A3LVCNucl3qFwlu4odXPPtpS9n6TBunrHqbvTfjpWLgmaVl4+ax6az/LUGAgOzsptzHEP3qJp2VioiW9Uyqkpw1Dcxhh1qqiRGJU8dGeK3DIhOEdCUUQJwFPXp6KtCDRwIMa1OnKXYqbdF2xTDhtacfk0TAunC4Zbj8IvmbdD17mOEvrKNM5ZTAzIpDFUul/ocNsBKUgCHoojy7BiA6BB3U8APlGWKXXzGChstdmGG6Jk2uOHy5wMGguHpuIecayBI1y4QYypVW9jSz5Hd9y5c6AI+LaGoTO5IteRi5ZhEY4i2Kag+8qmIKh0vGOvgqVS+V7GjX7FaExTFCbTZAqxhUExvFpxqNW/ftwDI3O3hceMzDIE2lEyRpT8nAesNawwNlr8fPYu2xZWKyKZgsUpVhQAxXJtejQoB06d+pBFXBmYuSnSlu2mMVLvmmhkEmRUw2A6wAwDp0dOtNYuWzVctjxcREW84PGtHvvK5GXDb16zaaBpUskLNzrM3AylZdZ+k9BIyW+M6IkBCiHRoUQ4V8txQIAknlpzbdwxR5hNs0QcHO/ZGWADbfSPAOGvCkZeyr1cQ9sS01eDYrZ4oCSG+fCY7YOjiUB1AAq0YPsfLhVM7Vm79XYFdm2lm7FPeGOI9Oph4ddSFt2NtjEaIoyctcr0SDqUeVlIAD39ALwr4lXgj6USpmVl2VEZI7XT2SknDcW22LpomKm8P8ANqch+AyONoHupmRDxIkH6o1K0+x6xwk/QdpkmQFIejl21teUSiIeSn91WlZFnRAyjTHas6mmAiuZR8YRRL84Q04h39OjrpGtGW4ONiCGvrGjEPxVixsdUvcqSD4T6+Mo6609jsk36+96s+zI5iUegY6KMcfPxD0U1Z5KfcCWtje3Wpv6NRCNMufz0XJL9kBOpgVBlJNER7ndNCNgDyiADXqmfJgx3ZAXGOqq8uxIPTtrJtCh5C6DQuRxlIJm3965DgWBw6nD8zlUf1R0pzIY9yXIhvbrupnHEHp7YzY9H0Q1Ch5bIx5HiIXBktmoqHQSLbb0R/W1N6qyBA1s4rQHdrZFdLHDpO2jDCmPirKc7vBqfM2bxc6f0myAa+TSsoBI1941RDVniZlr/fSAnDzaDXaGTotMfxbi62C97VIVB+rS7bK7sn8jY8txLwkYmOPoCnyGT8pOB0jLXbpd4EYU40AzLlS5DjpHWDb7cerYijGp4hkjLxw+A22iQOrcwJx9tORvDP7zQEomVRDq3cOBQ84hXIuuyKc9yhOF1/u26fr0oDoL4z2qGicQ+L4oQA9YVg3D2RCvErGWKHgjUy+stYEf2RK3AVJon+1oB6hrfuZ7IVXpkpYvjlSF9Q0BoJbsih/6NM/7mh/DWdteyLD/AKNMf7mh/DW/cb2QRumXkw8c0H31nuL7IAOiZkf+NB99AaGa7IkvS1lx8Uej/BWwunsgUO7jZY4/nRJTeotb9yPZBB/1zJm8UyX760MB2QzfuXkuoPgkkTes1AcK3/m9INHVurqB/eQQ0wcZNv1MfxpZsWp397CGogKfZGNuqaP/AKxsf21nb7shWfxjGXU8ccmp6goAMvlJRQukjjO2DB1iLE5PYFIBkGxFx2X2Kokde6Fs6MmPm0o65yBmtvxkYI5wDqWgh9lMHGW7m2RTl7GgXBPlCvFKE9YaUA3LO4We8F7KnWAj0i1e7Wn7RqwWOD3Y+8Tt1RIj/XolUAPMA0ifIlmOeEliqBPr3XJ3BkR9Ba6Cfw4+4ObEmIv85m/FQA840B2awsbvj6xOUWhR6wkGYl9OpfVS7TGF1NxBa2L9gnhNfewZyZkTebTT00iSKwe/1FG6rjiR6+Utt4HoKNa/BzYr0gHg8rRBxEeaV6huB84mAfRQBo8f2QsKBTIuZR2QOgU3Sbkvp19VN32Rcnskt3dFpsn5Q4av4gfWUNPRXDHG2Q45QFLUuxlIcNdY+XMAh5BEKdGkOyDgNoFEZhyQOHPRTcgPlDUaAAFv+y3qulx4ui9o3dnj1FG+v6oaeuljhgyTLqUbmgVT8BLoCxCfWHTy0u/yncGpUbvsaEf7PdC7jjoHHyiA0zG68USZQCSx0vHqmHnrR8kbQPEUdA9FAKpY5s9+O9tnKMWZTX3sj0m4MH62vsok2tDNUOXWBnFXiBeICylgUKYPAU1DDW5heUDVlfEtDHP3Kb1tvCgPjAuvppVti10UTOrPyFBPxLoJASei3U18IAIhr46AfPr5y9FolSuaAGQbFHnEkIsBAfKXTz0K93lkyC4p3LiyOA490owcGQPr4tA9dGjjn62TFHbk3ZR47RjpOyG8XSOlD5PKNy6naXpYsLJdRweRpkT/ALXHSgEOT4RkyBuXtyW6sYeJFQBZMPLzuHlrEMawLpXf2llCEcqD8l0ItTh4h119AUgS4MQSWwEpYL+HUHu1It6Ji+PZNp6qWLa2I5cRGMv15FGN0JSTPaDxbQAAemgCyNsZvhCCMRKvHiBeJBZypVSCH0TajXD+/svRZALc9vEeoFDTV/Dal/aLoHopsyxdPomIpZ1+QkiU3FMjOSFIweQB0rmYHshYRqoKpZR41SHiYwJuS6B5zaUAwVyVY7lfS48Xw4rDxMozVFub9nT20mMvgiRKdcWV0xCghoBUlQVKUf1tquJDKF1kcM/dNYMe+2C6G3scZMRDr6qZBfOLXbx0acxoRoChf+iOxJsG7+zoGlAOV7Xxs/jm7mKyURFVZTZFB4z5xNR01EebpRhpi+4ESbdsZAg3hQHmcjlN0c3p4VEF3GA3sIB28zOxj4puJNQVIIa8OoadObYx0V/EMYTITVyaTHnKuEATK34a6GERAaxtBOS25n6MTA7aSlFkycCkTlSL6+QRrl1dfZAQyBlHMZIuEycDCtGFULx4dJAoJD44u1Y70tvXfEuVWbgEylbSZk9sohqBg6qJykJ2QUPFqKtn0iskTTiSRTUKAB184ayAKplG9kJTeztiQ7w4kENlzEmJ5eigSuXrZUTepP8AGMAoqCmpjoNzAKffAeHDo9dSpzc/ZDsXLZR5ESTk2nMAWJDgfx7PjqCMMhZEj5+7WLmyEXL2RDV4gZgAGb8B4h3umsXBkrlTGbiPZAnipErpNXVYxXAkKcuvgAKxG98RnvgHK9ou0IcyGgooLHEwKadPE1RdS91zWC2YObIaKbh3vBkF0jgJuPcemiLrIlvu8gRE8+x1GpNUW+7MyRKYhVg07ro4jxpcD6Fm8SuIt/27CfB7yv4Julf6Pa5pasUoYEEoe/XgA+Sq3te9McFueccymOhXbvFgFojvjByYNfbVh+6nEWnHGToPoSxv4qXB2ojgUUzFB/doeNP/ACoGo2wOVi6DtpdArj3A7ro9FFD3Vh3ZNrjeSAPBJD/FQlG5cMJkeFPj6VHb4gPbER2f3qyCNXglg0XEIZpITqwAsTlxTAAaE+VpSKh8EJX4oVqnLLQAoE2Tm6Sn+VTK77lxhIRhUo6z3DZdF1r8d8YTvG/yr0PbGLccT6MTdidsHZpOo8pix51jCTnBqBjdYm6w46Br0V51J6plK551hnOHmtqTyEhHSz2WFY/a5bXmbHydQ2qsKyriwyrAM0GmPpWSdJIlBxsOzgG86+BTVdsXi3H0eKwt7Vjh3pto2+T3vH9bWpCROIgm+iBI6MSL07AJol9leDxNuB6Rp6zsihAv7Gzc2w1xU1EP7+RE/r1oY8yXAGBVOLxTAbWvARKJ/VpR+Uyz2uud7BwdmWo55M4UImqm0OcVNn5XDhSBsmZUW3qMZaLEu8J0pQx+FbMZX3HxKMoe0rMhV0ZFuVzK246jLBiGCzN1qgDaN+NP1FGtHvXMqORJJZOLCLlZJoXeoggBPe/ENd5InM2SkVGKSMfINY9ouTcHFtuyiqA6F6Oul2MBmRXKkSnKO1IWRfIiIu0wAgiiHE3EOOtZbsfJLuxrjckyzIzidnJOMtxFY4pt2590d0r8riHQQOvv9VX+8cN2jY7h24IiiQNTHUNoAB46bnWZQcGYypyt2TRLiI9QB6xqgL8u+RuZ4ICIoMCcEm2uoeMe+Ph82lQmNxkabcnve5E5lGUVMfO0XaK3v+cSwLmywxajuYVkMiPUur72mHk6R9FQyRyTdj3mlepsyfNbJAX0jqPpqt3d0QjVfkbpzooTuwTTE2z/APx46HpXzEg7BuYFTEOtsFVKlslKXqE2o6+iol1cTU232Fyo5fleF9XVTfO9v87CxT3hdJv/AGgkf/OEPVTyMyDd7LmDKC8THpI5Jt8PHwGoqGg8Q663rpWoqtRu6k12kpLA4aStKnFrqRNjZIyXKzisDaLRNAm7KomkyYk1Ao/nDw4DTh1a+cpxARl5V8xR6xcyZUSfskGqslT3ehJsnVrO3bY6W0Kx0V93w4dI9PRtdFWAONJh01K/um/4FmkpoOjt/vj7PoCrbgMQ68Lvec5z3LYYKvamnqv+bO85c4vjG5gVuzJ1uoiHSVFbfq+bUB1pMI3CkYQQWm7jnDh1NktyXzj1VsbSxJGc6VyOeQOH9DGM+n9bnB6aTVm8NxOvJLNlps3UaQd7BfHzfuqQIM6C6sUoe9NsaruUw6FHMocqg+MNayuC5Qi0w2GGMLRIgHcgdIVB8+gVlAHUsg5qdBpHwaqH+FCCHrClCSvZCyA6ERmExHvNUUg/eCuU2fZDP+adeaR1+cqmmHorauPs3uw2nk8uiA9a0yYvoLQGzW/2Qr7455MpAPfkUk/qjXJ8c5rWDVzcLlMOvezZ/YI0zWxRfShvxpeUOmHXvpg5vXSJ8QKaau8i2wmPhdib7VAODYryEpwc3hFkDr2pdQaTNh+5B4rX7AFH86TUH201PiuEJ+VZStcAD5o6/arj8GliFH33K8AA/mpa/aoB5+B6W+XkK2Q8b44+2thh6S6si2x/vp/vpqXG+OflZahw8TUP4qwcb45+TlyL/wB0L/HQDr8DsuHcX9bhvFIKB9quiYmu8g6Nb1gzd7YllA++mJsbWB8nLEEP0kih7awuMrTPwbZYtzwahp9qgCqeL8qpcWd0tVO9uptSlQs7PbEPgsxIrB3kpUDB6TUMJiNspxaZPtdTxrCX7dKkxDPp8Y+/reVH8yTOX76AfkHsh2HOMnNqaeFFb2jWLXxnhiXR3DPTph07+IAQHyhXCGM8vN+MdcSJ+9yeaP7dK7UgeyDjB1I/llCh/VvSra+TjQDNXLV5pF2Zmx4d0QO65TFHLr7KHq5KtF+OzMYtgxDrFqsKA+gKNjdefIsgg5jZFwkXpFeMKf0gGtMnGWbuJzLgsiEck6+WRZy6+jSgB3brDcgfRaz5+M74s34KegTa0oSCw3Ja8ku6eiD/ADXzXeB+6X20i6ynYqxwJNYtiD69IsVRTH6oB6abEuDBsmooZxb1zwp9Obyd0Byh5BEaAJJYsgXp9q28nW+sfrBfaQN6B1ok1sPMkKlt2/PKPEg7kGEptAPkPwqPR9u4onEz8gyC6jhAeBZFmJvSGyHpom0xU9ECntbIUK9Ee4BJ6ZuPmARoAkteecoJECTUO4dogP8A0uMBQDfrE4UIfZQinZjpXTjCBVWEffDpkMgr6S66+WjBoPPtsCmZm9k36PSAN3RXRfMfjQSfypkZmiZO5LUaO0wMAKC9jNnXwahwoBkeawjIyBE1IS44MTl4mQcgoQo6d4daaJWLYE0g6WicooN1SiO5Qfo7sw+M3D1Vi9+44lpJuecxk3bGENk52DkSj49OaFDXSeEnqj1NlNzUS40EU03iZFCFHvahxoA+THuSodkzkbYutrJIgcDJkYSOo69Q7IjpT1e8M6QUgYZiFePCqJgBiuo4FAMH6gVW6touDY/a3LB30yKpvRIoyKqKaqY7WgCGmvCjLgc32zecEdpcbicdnREzYrZcXCZy7OuyYDa6j4NKw2A+3ynBPUztruxnFOVwMICogItzh49A1p0U+FJYQ3iF0W8ofiGwoVZEni11H0VAgyDf0a+uiOuK2COjOTbTgqrQAM3PprqPeCitr5Lxk9txi1u6x1CPyiAKvI9fYAxdenZ4BrWQS8Md2TICQ9uZTigPr0P0NwYB8eoV0rjvLMW3drW1czd81SLtCDCU12g7+yI02CFwtKq6sbnnoITDwI/bFVJ5y68PGNImxWV06cntHJEIuBSalKVUUDG8HTQAK+7nzjCEhDzyUkdkRUBS3iZRIsIfJExQ40L/AAmihkd5LXXjVgtyhuBFWJmxibIacDBrqIa0QyBbeaIG1WDp5KLPIdu5LycwPwXKRTXgAAPHp8FNJifywGRWcndVnO5h+o0KHJuRDsLJ6cBHYAPXWGwRplcOLF7Jl4+Rth22mTLKGYOklBACl15oCHAKUfsMRyCUCWIk5aPXOYhZI7rZFMvDQRLs6j01YlkWzcspHXGyksIpollNoWizkxGwNhHiHEw66VKw7H6Bk7Rh2r6JbxMs2EBdrJOhWA5esA4aa15yqpOx9apCLWxtZ61wykZDZPiDlIRNZFZyOwB9eGzqJtdQqQvsUXgiwOMNfEK5TAom1bypihw6tKBzth43t7LxrZUnn8Q2UiyrGVWICgAfXXgGz0eWn7zGVnvkzniMrQShgDmlVSFEw+PnV6J3Vz5O3lvZ7hGbKRbyzw5dSJIqct2wHa5pe7oPAE7IO3r3kXLaEXM+fIlB0sukApqB9I3yvLTK/bCuWDtRm8YXrGvUlXqaRQbSGu7HXutPJXpm1Wj2CsGNTnn4u3TBlq8c6ifbMHOMbvjXjVqalj7jHW2LeUVD2BmuStUbekkraYsd+dZPlTjbOQ5vle961ZquO5SVe207uORhDhBgHvTKM2QddHBQxjdHN6gDprt/lq30w+Bs3rk35xASD2+qgEhmCUNwZRTJEOrfnFQfRs1GTzSnH2ZdxNUdH8dV/Jbr2f5J8SyLYLcLucCIancujFMoQyRRSAS9AgXTSoJky7Lds24iRBcd24/Azci2+UaplNzhMGncD3qjb/Il4PNoO2pWxR6myJSaeXiNVte153YjKkSDbk0gKB9VyHV51eUM0i5erG/yN2WjFWEdarNJdCbfkWE8yzbaSYGPiu3NNdOGga/uUM/CrbJHjpQ+KIESHT7kDBw/cotMZWyAKSYq2VHbBTBs6xJ+NMnOWL/Wcq/+gkWJhJoJe1SgdXjqfKqys0L6jnlhu7cb2Iy5Wu+DdyRShtpGMfufZXr+5nPuZsBydsIFVYMipo+MoAUK864Puu7HM17jfco2Ti3c3tOxFmb4OUo7RuPVps9dXbnR4CdopoiOhnbghNA6wLqYfVUbmErU21zMkMro8vi6dPg2ipn113K+D4TOPzF+aColDzF0Cg5zHObaOcxjd8R1GmJ3yhZ5vG7Bd0o1VXMbr1KcpQD96n/CqnJSdnJ3Or0oUoXUIpdQxh7jv2Dvtoe222+JqBUxIx3o88uhi7VWU6luyKfAIt2suj4mKaXrqqLk91pXTJS13DsmyYTLAgsBNNBAS669PXVtEsfOUgQqziecoJGDUN7MiH1Rq0ZVO8GigaU0nHEKbvt/mzvK/wAgQGdXdlHdTLh0jENzbahTuCgIm2unQBqwsNY+vCNvdvct33AEwARIi20dGU3e2JOHHwVAsj4lvdhaMg9lbwZqoo6HM1LIipqGveEQqxOxitRaBjn8grcTWW7YtGhgSScbw6GhTcDF+Trr6KkaztG5WYj/AD5ObJWkAiPT8JceohfWPmqonq6Tdms4WESppJmOcQDUQAA1GpZllzyu/pP+4OCH7IAFQ+Sbg6jHbYehZBRPzlEKplepyleV+ex1fKaCw+BpxS4XfW9pA4stiO3CYGSnHShh1McFykEQqeRq+LItLRHH60iqbTaUkJY4aeIAqCY/yBZlvOGSjixe2gpIlTPyhTpPw1NV1xWYlnBQ9zOObZad8CsTKKgHkAKtGEw8Yx27esomZ5jVc9SDSX+1W+e8N5Is5hFwrOciibhBUpN4jt7QE2i6hp16VXYdNWflS738vYYgztG43A7aWrlRlydEDeXjpVL7y8lR97ho1kn1ncudr1VX8bhYwq+rsLbkOPqV8JrVbyafM3wXYN74gns1yXk0i3ZoJbW+3q+xta6aaB8roGpzAWDY6EBHup/Jcagpycm2izbisfXx6+yqynocZQ6ZriuyJZ7sB2CpE4Brpr1+AKsi3Y3DrO3I40lcU/LLcnJtptW4JF84h7amMsVrogtJfXUZattvkEThhGLEdAue4Dh0aiREg+UNn1Uo1yLaMWfYtfGEUQ/Ud8Y7ow+T/OuE7rxZEl/F2N3UgcO5UfvgEPNxp6yyldDgoIWdYkRH6DwFlHiqf1aVMFRFhyXlJf3yKthq3aj3KaEMcSB4qyl+UdkHJ/Cw7etgNw2ARIlp+qIVlAaWxnllcNJG6ipF6xWnDiHoGmR8RSY6jJ5FtpE3WCr85x9I0krihukXbkcl2wmXwOhUHza02CxMdpDsvcrR4GD+zsRN6dRoBVTFtuIm+H5Utkv+GG39qtjj/GyQe/5VZD/hMdr20iNuYgbDovkKUc/4MWPr2a67XYQTD3yeuxx/htSl185aAwbTxEl3eRnp/wDDjB+4awITC5OBr4uFT6Efp9iuinwQl3SF5reDVMPaFKds8FE7m3buU8JlSh6j0Al2rwmHTdlzm/2IP4K0EXhIf/aq6g/2MP4K6PP4JJ3VrXGP0nI+w9JDdOBQNoFpXEP+1G/joDs0PhM3TelxFD85iI//AE6wIDDivMSvyYIPUJo033BSCtzYLF0UBtW4ip6cfhI//cpqWZwgqZ0Boq6G+uu6EioDp0/neKgCRLKxYuIiXKJ0tOpWPEPbXQ44sM4bTTK0HqPRvm4FH61Mo4mC3TMDmeXgirqO1qUpvvpdSGwk4IIkvC5GoD0AdmA+olYB0GMG6qSi8fki2lzIBxKCxkxN6a6HH2Rm5WpoS8GGq46FFCWENPTQRKxcUuU3go5NFFQnxQLtdNrx6U0kbFtVnAkkm+U4ZVDegmUoEMBgNr46yCwi2rn+LR2UJaUXKHERSkSKAPkGkgufPEVt8pZyS5CB/TRZFtfKAVF29q3c2uZlb8RdRFnC7YF0TpSByAJdNak7CB7IFNpv20lJLJlOJQBOTKbXTwGoAJO5YuYrxsa5rChnZUh2h38cdIVNeGmo60ONkjG7qRVUn8WMUd6mOotVjlEB6hAAAvho5O3RneI3Yy0W+XbkMAgVyyKqBvBqQBqGXNlSULfbWTuCxYsyxo5RvuQaCQAKPyhA2vGgHjacwC4j1DqGuOJXIYwmBAxVSiHe0HWnTK2rEnJFk2t7IDZMjxIyoGkUgSMkABrsm0Hpquoq5sde5m4YySs45ZJwOrJyQQ+DmEdddOHCpPZ0bhmRShQTn5aMkjIqcvMdttkKYA4CGnVQFio4ryCyKPuOvCMfBp/0CVMQfMPD00IM8zzCR6wuSSL5mkOoiKRXJf2tBrr8F8NJOP8A0TylCKcOhYBbH9dcGtXNNuRUmtD3Go4YtQOdRRtJgco6BqPNPWAAruy7ImVjW9zY7jtN6ArKkaCkc6YCGoBr11H29wYYlrwmXUzasjGRq6IcmSbCBjJKaBx53V01YtnsMv5CRt1e5CR6EVGrFcpupFEDqKh80Ey6bX62gVbJ8Y2K5lDyr62Y90+OUpTqHT5g6de712A81eU6qjwPpRueTo+zLDlcePZRjeyTaZbK82POA88gnAOn9apBK47va1HlnyEDe6DxSQJqx3S4gLYwlKOn71esWUbBQSI8mj4qMb9e6STRD0aUycXfaCJg3s8w5o8NDgbTzVrSxsY7/E96eFqVPYi31Js8uRVwZwhbrn0zxjyRcvGhQeb1pvNsmnNPUWG9klbCGGnLUTV3S2qblMm6EnO6DcNTeUa9eqSFoST9WRYzyDGSUT3fLWq26UEvUBtrgYA7whVC38pkTHUBL2s9io+ftx6typKRBprprs9fyTejvV70sQqi2HxVw9Sl7SsPoOcwnNwrUzyEuKJX3RSnUZqFMQDadOhhH1VpaxsZy8q4PEZKKz95KJCSLbYHXva8KaWRfVhv7eRZ3HjZA66RQKo5aKigc3h0DT10u5bYSl5VceX3Db4CkAEKokCxSj6Rr3Z4rmL6s+1LdireZoNY6POQEkjnWEu2VY+yHvnO16emishNw7Di8l2LcA6dpcvq11qKZEKkjiEqTVcVkipNSJq6abZQEoAbTq1DjVFD09VV3F490ZaqVy05PkMcfS5Wc7JO1ref+C/32SbRahqWRVdeBuiJvSOgVHnmY2YHEGMK4UL1GXVAgeYNfXVQ1lR08dXludiyUtGsDD2k5Ppf0sDsyXXGSmRrenJ+PBAihBbrKM+73QD+cP59SFe3MMyjxym0vmVjyE2djlbLa1DTwAFQPJQx6TFi/k2XKmzV0UFCh07JuA1MIqTwjKpNVHUZcbA52xQOKSgG1N5xqfyys6tPWfEqukOCp4Wpamkrc3UvO4OunGdrrW4yXg8gsHy6kgmiVqRISmNtn2AHTXq9teksor9rMdyRUx4mTI3J59n1VS+N7RxPJ3hFqQVxybqXaPCrptXaQFAwENtjw0qys/vd1bjFl/aXe1+wGvrGs5nU1aLfQzQyajyuNpw6V8tvgUxx6eutD06jXRx2Q1rkvENap9jrNzOuo3dS95IypPc8V+KGwGm4T2i7eo6+ypJUbumKupxKJuYJwcqO7DgDrd87UdeFbOG2S+pqYxN09l+zf/0WhPTfZBmZkKpHTYo7QAOrAnT1dVMpu7uyGQftQK1kCuVz7tDaYk5w6a6dFEJW1c/A3XMEo6FImgGDtuQdB6e/4ajF8w+c4uVtpNzMOuVPHQkj/wAYlNqfQA7/AA6avdzjltpI+xvWyWXJFxI3KV0g1U2l5IFUtNtc3cdX5xhqU9kG6AF4hkAa7BDra+MQD2DXPY/21fMTc94L3y530ipyVPa5TveOyJx9Bi0CzI6BzfrknSDZJNDzBqPpMNQeaz9RvnLLoxR18apfpTfl5lUuVXQZEZhp8H7Wq+fbAfZU4uhimykkU0iAQDsm6ogHWJkimEfOI1XM4g5RydGveUBuFmiiSaW849ybXm+Orhy015NczMA6DRbb90uz9moavT+7v1eZdKOItiOT3Xcvkolb3jFPZWLKlHvSNFiKgYxzrCmGx18QqaW1jCQl7faSEhkG3W5lEijsryAmMAad/rqK3IwJIwbpmosRApyaiqcNQJoOuoh5Kd44tSwXdulNLZMYslE1DACSTIT96pXJp2TgyA0qovVjViuO+/yt3EpNi20UgEJbKdvaD1JEFT7VS7A1t2Pab6QZWtd4z7x0gUV/eBIBCkMOn16hhrfw83039+zD39HjtPZRi0J/DtpShXsQ4upVwOpN44TKBClN069HDrqbqx146pSE7MCZA/n1N/ph6AjxqVZVblQvx+qQQMk6Km4TOA8DlMQNBCop11SasdWpK/OzsGBkp4am1+leAwa2u9UcIe5G3Yp29bqC63BhAqiolHaEpNeA8NebqHRwpZzkTL5coFcR1vBEyztqDYGiLIOJS69BeNEGLlyxeovGa50F0TAdNQg6CUQ6wq0Ia/4aZXbI3E0MyeJhonJth0USHTjsm02ia+UPBUzgcxjGOpMqmf5JUqVeXoK6ttXN2EFax2asmQr9o7fPG5EXW6dpLPCNwTOX83ppoTACqAa3FfVvtNOOi78Tj7KkDrCM46mF5KAyLy2Kkld6ty43EP1i8FOnwDTJ5jqx4d2dvPZOYkcIj74i1ZmOf0jU0uSqO8XcqMK9WlHUT2DFLH2HIY4DJ32D04dJI5mKuv6w6h6KfllcJRBQK0tmfmRDhtPFwRJ5g09VcohhKN4nc3TOHDoKVEqJB8Y8B9NKFyDj2LNpCYwZKKB0HfuxVEfIO1XsoWPGVTWO0MnxbNQErVxrbqKoj72ddIzhXydevloiN1ZxuENmMjZFkiPACs2G5KHiMYPbSLLJuQpQvJbRtJlHFP3Ix8SJtP1hDZ9FOxt3Pdwk2nz2RZom6QVekbFD9Uo619HwaPYebnRt87nXYKj0gaaEo+Yo6VlD1sRvjn2pPIFtJu/6QikgYxij3hHUKygGJbOxMnz18ngrp8lvHCI0snGYQQ5q9xXI8EP6tqBAH92u9jBKPOM5vByPzdkC6+cArXbvCCHBO0LgeCHQKzvZ18x6A632CWw6drbrd+EVChr+8FIubjwi1KIp2NNr6BwFR8YvqUrr3Z4mb/E4sBTvCvIa+vWkXGTLFSAQbYpg9OrbUA4/VoBie+8Ugw1SxusdXa4id6bo18dY6yNjLlSAI4tbbABz945MIjTN1lVk2hXhkcWW4BC6++cmMOzx8dMnGaHyCUadvimBSKc2hTixEd90cAoAulknHKb9fc4ojzlOXgJlOIcKbLZGsIY4Ui4qjSKbWoKiqG10+KmA5muVK7nRBxxEJlVQ0BmEbzycO6DhUfSyZcq1hS0Seymjgqqu1y4GHPbcejXSgJk+ybioj1BVxiloimYOJOU91p3gAtNiZTw8Dp2KmKxFMQAE92uAaah4qj0/ke4X61rOPcBGtTRwk3KiLHUXXAOnXgNZHX1IEvuSlJKwUXyrlsQoNTNxKVLuQ2gKUNK+QPXeS8TqW0qLKwnbeT3obG26MJNjXj3JgqRRVy4Nl1tBg5xAibYoqgiYQKCgjx02j66VXsffMIWwJCEcWAwVcHW33LyoAB0w2i83XSr+w/HWtetrM5g+M4Vs1KnuTKGeCQypigGo6FLRysCvk0MFLmem5bcjMdkRSAQA/HTxVXhrbxi4xmEojd66U5vOcyFvw029nXzca9XK4lxuo4WP7l0yEVDuAcq83xc6qzy1h3HFm4qlphqxecobFTBNwo4McxRMoUB4BoA9PWFearRbsj61WVhLWPbBLsg2luZGZPzPibKi+u6K2Hj3RhHw1Z0Hiu9W7Inaa/Il70iANZk5Teyq0dwmH3Lm2u1t3vkE3AE7Yiqlxbj+zU7jsc2a7ZpGh8pRJw14cqIKZvSYK9T5JAFr59SMCCFyiRIOjfypTl9Q1JouychOboj7huK8Yl0sybmR3Pa0FgMU2uoCJtnp2u8NTF9Io2zZaTpYBelZNkUveTB76OhS7QCPDQemoI+zGcAErSCAo99dfX0FAPXUVXzDkXacrErgspxOMTlRjdbt682RnMyFt46bunT21Wlwu7o329VOiRIGhiEKBRTAoc3u+jwVA8Zy2G3cGzbz9vyrSZKY++XZKhoYvT1+Dh0U/wAs5fvJMGarZiwXQOk4IqQzQqmyA7HHna6D00IxFfVlDApMLoxuhJrAY2rgioomEv8A/Ph01tYXExxENeG5nljsvqYOepU3krf2xieVcojF367iwMobRORZm0Lw+cFTPFeIm8bKqy7i5AmYpTQ7ZJsY5EXHDujgI6CX83oHrqPs2eHbun42Mj4i44h26V2CpgpvE+5Hr1Np46vWTesLet8zgxSoM2SIFIUoacADQpC+bTSvrEVNRXZqUqcqj1Y72ZcM1GwUeZ5ILERTKHAvyjeAoddU/cuV5d+c7aERFi16N4bisby/J8lRe7p6QuSWO/erCIdykkA8xMnUAB6x6Rqub7uSYiH7RhExZ1Dq6HFU6YiAh1gUOvwj1VXKmJq4ipydJ28y/wCDybCYChy2LWtLw+vWTR4s6fLmcPHSrhY3Ex1DiYR89J6D11ARvhUdQk4Imof2dwokfWpPZ80lNR51EUXRRRECH33EePRx661J4aa2sm6OPw9RqEJdm4MAOnRXcrclzxNoTKMM9EU1GZttA5dohyhpqAFHr0EejjSXXTeXIqrEvUkfjDtlAL49kdKxRk4STT3NHriqEK9KVOaumh9j7KZzWc2aXJYMHJN0h2SKuG2wobw7WlPXdwYak5jbk7Lk4oiiWhuQvBMUo98A4B6Ki+BL5yLE2wqzaxfbGOTMOhHMbviAX6XTUok8kW07miGuXF0KqbdiVQWxBQMPh04VdqctaJyHEU+Sq2LiyTyX8Eggx2ha7truBP07Gpdn0VRPXV7ZKFsfEombkFFtu2u5IbpAvN2Q81UT11UsxX33Z9ToWiv4J/ufgjdZx1oWGqd2Lk3vvarBMwJ+Ehzaj+9RddJVusdBdMyapB2TkMGglHvDWnKOqWGE9a6BN4Jpntp8c7QjsEU99uTdB9gQNp6KVx/fmMFo1IszjY22UNn4K72fD0cB9NPVCbwhiAGomAS6eOgONsiHhXi7SWsGIeFIIiAOW+z4PCFTWUTu2iraVUvuVLy5unhvLP7HwbAnckXHJ27BvWD2O4oAsO2CaKhSlMG1r3W0U3koxn12Ck9GMgHUUEDKCH0x0+zXfYwrR0sW7rkjINOJQeye7BMv5pdrZDwBt8PHUfy075VfcgfpBESoB+qH3iNfeby+71f5zkPotS1sbr8yfz2eZCpoW/ad8Vy45KmdAyZl/wCqAwbO16afNWKh2ipkh1SZJJAce/qOyFR691oosEDeZWWSaO3CaRjJd11m83N41PmCIFx7LvijwUkGjcPEG0Yag3FTpxb6fki81Krp1Ha35Vv27X/PmR7TjUVvG3XEnNEcITEe0DdEAE1nIkNqAjx0qWDpxqG3nEQ7+ZK4fXA1jl9yUu7VSMYdAEdB4V64desfGPV6W6/bb5ljpYuuxVu7cJX7B8FddkJJTUNdOHRUav3Gt1sF7eerX5FnFZzuQMSQUEW+vyuiizXHVlKJuv8A82YwuwAcNyPH96opdePrZSbtHiGSoxwJnpG+72RDQhu6U6ervVdeByHiemMGW4+tqzDEfTATKz94dxyzUw7ZOBCd1x6C1Tt1Oxf3VJvR6Fnagl8WugVe8KzQs3HbVmg55YjGMNeUf12gbW35a86mHaMJhHiI61WM1lfViXjRGjtq1GuZef0K+fxiZMvRMmaUaKAtKpIlbkU1UKHNDnB1cR0r0Xnptup6MX+e1En7Jh++vMTwLYb3tES7aaFV0MuVdwGxzSaK6+yvV/ZDJgYsQ4AdQFVYvk0KavTEwvhr9R9UK1s2jFbvW433r/BUSyZVkVEjDoByiUfKGlCMckxZHOXjKcl5tQSiUpQRSAogYNdrXgPgoxx1qMxb/HsLfSiM5b0k9XA4nWAq+hDibncOIadNa+UvVrok9I6evhG9mzv4bifpy+DGr44DH3I+Js8AMfZ49/gYK1D3xipsmqVPHCzs21zTOn48PSNMHGSsTR02JWWJxWMJB0Bdzt+gQGmcPmtBmyemg8SwglA46Cu03mzVsOZDy+b+jpYrEWNrEimLFAUQK2UFQQJrqAaadAcfPTFosk7RBdupvEjdybQQ18g9FSe3sqZZnm5VIqxm7JuoUQ22cMJyj5RoJOWTmucW5TFxT9FY5hESKIIt0x/aqGx+Xcq9aJbcj0gjhqXJVm2uHR1iNZQxNS44Pftb2jU2DlvwUOU/pEve8ICIUQQVSXRKsiqmombiUxDAID4hCq9Om4OzLzSrwrJOPWF4Cfl4JYVYx6dERHnFHiU30i9A+XjUxGXse+V0QvaMKyfJf9NbKbkFS/NMbq8uvjCq5Ct9VemGxU6D2bjTx+VYfGxfKLbzreTGRmsT21JqsSY1euHTcdg4yD3p8PATB/lSLHKMic4I2jj632SwdbdiK5/PoFRxK+z2g5amC14eWF3zOUPW+8O3Evc6eDwVNGt35slUwSh4NzHoj0chiiplHymD21bcNXVaOsjmmZYCeBrOlJ36RYz7sg7iLspISzNM3ENlBNqUPKbQaHvsaXy5KLm9b0i40hu6CRkjKCH6oDs+mnDmy8yzQb2cmHbNEekz2U3ZQ/VKPDzUJPjm2mK28uzKEKifXnkZCZ0p5R6Q81bJoCQ2VjxAd29ytH74OncRoqE/arKc9r8GtvejXFdTkQ/pEm4bI/uVlAYe58OIBq3x4/XP/fPx0+tSA5FsVHmM8TwYj1Cuvtj9Wu08l22iOkbiy1iKdQnLvPs0/SyxdYlAsdYcGiXq3EUoagGbfJiKXGPxpaZfosjGGlVco3ecNI7H0IT6ESYas7EV23bPJyfujiyR5Ed3yfRiKG1rtbXT09AVOhcrmDi4OX9bSvCddRdj6UbnmOWurLUrbUlFI2a3UB6mYmw3hxA3GmpYbsgrlt6Bjl4FhFoQwlFrvjlQU/W6TV6LkrlgmXF5Osyf68DD5gEajz7KFqNBEEHDt6PXukRAPOYQrVqY6C3tLtN2jl2JrexTk+wiNrWDk5ne4XfIXTbcc7FtuDg3ZHd+k4l4+GphbVhBF2/LQz24H0k3l1DHdAKKSWuvzdkuoeeo4/zGmYNGUApr33CwaeYtAJDKd0Lj7wLRoXqBNHUfOYRrTlmlHgStHRrHT3pLrf0uXSlERxmUazWaprIxenIt6G0KIgAAAgI9fAONAcqTby27Lk5aHIzXmEwKDZBcoG2+eXXm9fN1qlJK6bhkODqafHL80FRKXzBoFRm4VZQ0aqMUosMjw3AlEBN0hrptcOjXprXWZqT2R7yRjorNRevU7lfzQKhLgv51b8tEja/KEHq2qog25qf7Ja9LYWdO/wAFbRV5FtY9ZqRYm4bpGTKbd/KEBDujdY1TOJpnODONd9rW0y4S3wbWjFNTjp4Aq+bPfXK+sU6t2tlUJfZcb0FG+5Ns6Dsal8VS86jlS5RlYq4eNDEOhG9lz7yvnmXZxwTRtFsmnhMIqD7A9FVzme+JyTx7JtpV6ZVscCbSSaZSgI7ZdOjTr41oO4L4qB5BdItLQkFVmhHZd1s7s3hEA18mutVmliarnHWk3dr5s6PWyrBUaM9SmlsfTw6bkZtpziVxAxCb1GYRkOVk5eoAakBHTjpxHSrkZ2/hB0zAkVfEuwR097Fyy3hNnvcChrVHwFzWka1mSMpbS6h0HhDHVSHZBVMA4lGrrZyeAHrZMTRVxxCZ09d2iuBgJw6AKOtW+jsic0xjTqu1uzduRbeRiIt8RiDZQFUQQagkoUNAMG0TQfKFUQNXxkErP8EAgzOZRoDdqDYx+BjE2ibIj4dKokdKq2ZO9VdRfNFdmDl+7yREMhubgbqx3aFFRVQ5VgVImntc3VPpoviO/puOgCMpKxYyTjyKqCCjliIlAw6cBGhV+JXI4fxTe2xWB+cjjUqZgJqT3vXpqQYRunLdvQ7qMYRizyLSVEVxUagtsn06OADUrlHsL+Mh9KV697Pf2buBaWMZ6yrlvxiVjY7aGlkklVUl2zgwp6gXnc3gHi4USz5JjsR8L0aiZyp9Uv2qQxreru4cgt2kpZ8VGyCTRU5XKTYySugF48B79Cc5nMa+SlN8lklp5dofbXzm8nGj1mnozTVTHxvwTfl5kEDpqr5xG9lb2aEYuFHqp5HYYJp8/Y1NwL/lVoBVbBA3E1vNk9hppuVd1NatUkl9FE1jH5uodVRuWNSm0y359rRw2tG+zbsdi44u5rjtlEG0xYzB/wAPfFH8QYpz/rVO8ESsBdcbNoNbSZQ5SnIR0RIwmIuBgNpzR7nZ0Ho7/goUM7nu3A+EtZBylp/SsiuSftE++pBge6JC4kZoJKBYxbhBQm0dBsKRltdrutenTQfONWWtBKm0jmsq1SpPXnJuXPxKqmWnIZh6xA20Ddc6QG0012TCGtDZJNVWPcooDoqoichB7wiAgFHby/nbL/py31xoHIpb6PcI77c7xI5N58zUBDXyVS37TR1+lJypRk+KBHY8Gy1GJuz2uD5wiUnOKgUqpekOqp3cuS73ZSbdO7bFj3pigICZ5FiQw+XjVe9jrat/ncSJ7MlzKGSKIGBu/BIRDUOoRq0Ju4M/QThuV9HPnSRddnftCOAEfGWrrh/ZOT5jdVdqe5b+wsfJi6brERXCaIopqotTkT0+LAdkQDyBwqi9Bq9slrrOMVKOF0QRVVK1OomAaAQREoiHkGqL4VV8xX33YXrRZ/2T/c/BEamippX1FPTuSpnXjnDcEtOJhAQEPTViZFRFC61jf16SLgf10ij66q69ko8Lpgnb6SMzOhtmT5uoGADAI1deXm5Slt6QLx5VFolEe/shw9AhXnWi5Uk+a3izcp1VTxmq+Llx51F9m4ggdNAoS7b4hMiLC2iSyCQ7abYqrPeAcmztaUcDXWotckpfENeUY/tZZUDAXRICbPBTa2R6e/tFr7y6paoZzynr4R7+z5X6LnqjDKrx7Y5JmQiE4h1KOVnqrRNPYKTUdkNA6uBAqjZl0Z9MPnhzai4cHU85hGvQJ3EhF48FxKKqHfIRWro5+632746/rV5xr3zSd5RRC6I0bKrUfQvP6EMyW/hSHi46XRXUKZwCo7sdNChqX21dy7XkeEWhh6HMmKgeIAMHsqhMgXFHI3I0ZrwqL0zVZIxjnHTp5wl8w16ZyM2FhieBaCTZ3Zk9sA+cYomH0mr4dK1K/Mn8zcrYnWxahzzXyTKoqH3o2tVSZIM4/kGrnYJqVJIDl2NR9NTCoVf7u2EJlMJqPkHLnYJqZJXYLscfTWthVeX0JfMNlLhv43t8iwGsDgtZ26EbznUktnVPVt0/u1BErcxxLtIZvGTb5eXdSIIKpCH9GdXZKBeHTs7IjU2cv8GiLsCwM+kQUOHwnuB0pv2PQYulJm3Y5vGv/dUjIi6BYfiwTR51XJuyORJbT0NlZcrCwn6KY8FAK2Lr4R09QV54VOVFIyhuhMonHycaujPrsUrejmZR0Fd2Kg/ql+8aou4XKbSCfO1tRTTQMJtOnTSqnjXr1tVcDo+jcFSwDqvi2+7Z5FYSCePikaqILyKq28Ax9S6aF0r1/lpVnK40hpaP98bKnbqoHHut2olw9leNoCWtUbfO3e2+qtI7WpXAK8NnXo0r2I7lYy5Ox7aykWxFo0K2R3Df+p3agE08lS1en/byXWV2Fa2a0ZbOG7dt2d/OVH11FbknYm3bsjnT21mcmfaKsJ1/llA2mzUqqNZDkX8a0aLMYxu9EVgA29Q3mz3tO9rUJhG1PYXjMoKdCSbt2XCklk5VPI7GTgceRBFk2pkSM02wqEU2usA046U0ty88nckuxtDWcG4ebashpHfk3dfs9I0ZlL8y49vm35mPthMj0Gpgj91HAAKAYvO6uNTXAUXdVyOL5cXXNyMU7cPkyOmzPYLvNogm5xhARDTUejv8auDmo7WcjcbAbGj/ALIGQt1sSPSeJxRUxKgLdNNPjr3zcaLylm5ulZBBKUuF01KQpjDyiW2AANPAOnVVxwVqxUJGIRrQXyjRANCEcvVVA4jqPNE2z06j0Vu5GkSNtyjNZ2yi03LRRI7lUQKVEDFENseIcA11ryeJtwMqnc83XFitdxASqtwZAt9IW6R1AIZ/vVBEA10ABqv02NuWbARExCX0Mq5dj+MIndcxL9bo83Gpw9sbECSMghI5VReKoJiZArJLUpz6DpzwEQqIi3w42x4y1cSLi4997/p8Xs6j/lX3UpqorM2MPiamGqKcHtJkQxTppnKBgA5AOAGKIDoIah0+Ct1Z1xR0HcGKIe6bcaqtEG7ZPcEV7oWwcwCm8XVVYjVMxGGdGeq2dRyzMIY6iqkVZ7muZgq6Xcy0iAUg0t47FYocEd4YC6G1073VVhWmfPN2W6yXB1KpoGT+M5Sm2Dhw6uNV5dBJ48eQkBygHAqht7kQAdjr6fJUnsKwL6nLbRCYuZpHsyKn4P5HQA494BqZyeW1/wAZXNLYXgpNN2fYr/8AQbdYykzDvbxyNBsS68QcyAuFPIAiFImtzDsUAA/veWmTdZI9lsB5xAfXWy2FjuNHam8oNDG6041qKwj+sG16q4OvhSIDVCOue4VOj31QEUx82g+irAUY2aXwo1Hcp2lcDsof0qrsAMP71ZSZcgWKgXdtMTxW6Do37wxj+UdmsoAsllTIK3MjLMj25h6BQhzmH1aU6LeOe3Zfg0TIFJ1bqIAvsrO3nZBvw3ZGcuiA9ZY8iXprotudkHIBqeQkyFHqUflT9GtYYJti5xkNySQPfqLxPQU+Sg4TKXv7Wmn6tVJkJ27VvGWKd2uYhHipSFFQRAhQMOgAHUHiqwbat7M0Cm7BdaHeqOdnnScmdXd6a9yGvDp9FUTfEZey92SxpO44FBUHiuvJ1dko8ahM1pSlFPcWnReqqdeb1W9nC3mFih4K1UITtmSVlG6zi5mTzdqlPuyrGNrzu5qyJCElmLcrp+wcNUlVBImZUgl2jaaiAa94Kgp0tVXW0vVLE67tNar4K6uweNB5WUfpO3bVi3Ym5O0I53rl1sbW1rwANPB36MD0VW9/QCUxeShVZdtHghHJn9+HTb5x+AV6YWlGo2pHnj6s6NNShvv0Lg+cWfzl8ObcTmmysKzROpsbtIu0p5j7VOC25fbkAMrKlVEQ196dgT1aV2niuGNjYtxjfMVvhWBPkW1z/H0+yrTiMJxjZkgKGRLUV2igPvqnO9dWCWAvuaXYUj07FP14Sf8Ayt5MZYstLMycY7CKdSBUt9qOr8C9X5xqviyWtzNLCURu86hpXRxqKioKDsac3iFVSGIp0v5Df1tKB/dyhwq0rFhJGCsA8fLP0XzjRz7+ksKpdnTm84a2KlPk4JEJOv8AaMS6lt/b8zz2Hck8VBr6dKsbWfum6G/V3W7KTTXuxAvtoz8knioXdppIlrvjxBBUegQNguzrqXUNr93WqlQtrq/OjrOKvyM7czIZC344JjVKDXs1idNCQIuD7cgBh0+QA6VZze/caPlUFpbF27EqQ70yLk6ZjG2esOHXVaW1e17t8XnhQikXMMnJFWMoZvtCCgaaF16gqdS+Ypc1wxK1xY5hjNm6RwFoLECiuXZ4jrx1q60tkUcjxkr1pXff1I9AZBM3Xw+ZZmkKLUWzYUEx+QTaJsh5qoqr1vtcjzD4OUkQbprtGqxUg6EwMJRAvk6Korr0qp5p71dRfdFF/ZyX+7yRDMksZN88g20e7Kg6MKwFMZXd8OZ1hUqwqzzJDA9Qthw9dNQOIuCtzFU0Nx487pqJZQYNpFeDbOZRCOKBnIgqqPSIbGgB46kuEMfXu6dSKtr3WgKhdNpEkgKRjhztBANamcp9hELpOlyjfTz9HMXfjq6clyN6IxV5MVEG/JVRBReP3R9Q04bXhqN5z/n1/sKP2qk+OmuWIy602V5KyC0TydUROsqCxN4ABsBt+eoxnL+fQfoSP2q8c5f3S6zw0V/Gv9r8iC1V7i0Y15dLZ2xudoV05lDEVTVNsCgcTj6KtHrqpV4i0311kIpOGZu1JUxFyqJ8wgbY6m1rSymXrvsLPpFG+GexPY97tw/mw9Khaeb7fRBWDknUi1EOAtH5VyDw+aoIj6KleE5a+pHt0jerNRuogsmCAqN92Y2u1tePoCoW2xfcSRt5Zl9xD4dNQ5JIikp+yAj66muE4+/Y0Zptey7hbZVS5KKq+94c7a0N+zVmrewzmaKuvL+eM0H+nrfWGgciUh2bgiqgJpGQUKc4/JKJRAR81G7y/njN/p631hoHIcm7XOuWa8m3Cm906djZHX0a1R/zvr8zsdD3EepeBGMCWKE7ISxYW8IhqZHgTfqCiZQAENNBq2JS0s52+DdWLkHT5Epve+TPQXLqGunAw1UODbcsuak5kit3kgyFN8G5SmJgMXUNNRq0ZDFl0IJJLWtkGHfgJtSg1fmSHXq1DUau2H9k5TmKSq2Vty6uBbOTzuj4qVUfho6OVqZf/E2i7Xpqieur3ycm5TxUqk/HV0mVqVcdddVNou16aoiqvmPvuwvOiv4J/ufgiE5J7QmkI0kzysNU1tDIfJLzemvQN4FYzOGbTmo1YXDVBBEhFDhzzBu9gdf1ieeqEvxzDNpNgnLxp3hVEVRKJD7Il4lq/MfvLbuLBL+MtxB4kmwR+KcDtmIrs73m+AR2q2IU3PCylbcjVzOuqGY03de0r8+7j2XKyqGZNayijy33EU4Ogtyvc7RT7Ogm0HXybNTXx0JuWMGTLFAUR+DSaK5voF2tfWFaGGqKErssuMpOrRcFx5us9F5OlCmxUs829RfIIEAe+JgKI+oaogOIa1YF2PxcYdtpsI8TqmKP+q2g9oVXMgoshHuFW6W8WIkYUy982g6enSs4qWvUT6F9fMj8jofZ6E1zzl8nbyK9lrhmlp1gieJRFoaVRBMTtR1PopoXnfKr1nnzX3KttngXlxeH6h68qxDvJRJq3VXjdycici3OTeoBwNtBXqzsgBEbYbiHQL8Nf2T1KV4KOHdiA5WdTNaWs3v47CkeNQfIsxHsbgaIvoVGROCYHE5zaal17nTTx8anNQu/Z91FzjZNGGjnRCkKpvV0NswjqPN173CovBw9Z/Wxa8xlq099uy5OXeRsdNjOVD4qan2yaAAOz8OHTUg7EB7bb8kmmytfk8mxEVTSXHiVQ2m773VQx1meSavAOvjK3DmOTQCjHG48KmfYjLOX1nTsgvGpsCKyhiEIRPZ7koa+sKt9V6sbnIktpvPzzfXJHsg6EGu8HxnEfYUKqG85JtF264cOo/l6RxKmKHztR9mmvkqf5Vdg7yDKiXuUDFQD9Uoa+nWovoA8DAAh4ap1WtevKVuPgdZy7DuGX06adnq/N7SAYxaXFMWxLQ8djd5Lb0xBTWRaD7zx2u68Pjr1fAlmF8NPGc3bCVtuUGSiAMkzEMUSkADAoGwIhzuvwgNB8UT0Db1rORkpRFuq4c8Ew1MbZAveCjErlG1QbKtioyDoihBIbRECgICGnSI1M/bKc6S1ml2lKrZZiY41uEHJJrhvtYpD86hN3Ky6cI4PC7wXWpNAITaEwa8aKgIDtCAaAI8ApF4i4cMHKLU+7XOkYEjgOggbThx8dQNOVpI6JWjrU5LoBDdHNE3I2i5IZYihimbRwqCUO57rm1eHY2xd0Qri8md1iU0j2xQ2tB1/oqpS3ce5InWTRYs4RmEfJFTAVZAfeN7/AEnnDjV49j5bD+1pW7GElOtppyZ81OddFXb11THpq3qWvRSOR46m6WKnF338d+3aRK6LruJWakWhpl4VFNyomUhT7IbIGEA6PBUOuAxHEa95WscEjoKAqcdREAEo6j5KLXMOtzywf6Yt/wDMGhblEjhE6KoapqFEhw74CGgh6aqMqkpS2vidUoUKcKS1IpXXN0Fb49b407ezQXZKySzRJJPkQsUy++H69dvqo37pMYNsedr2tnOHE4BtQdqq9W3/AA13YvuUtm85du/xtLXEgKJQaJBtcPz+aUdqrNxjZ8zc1sBb8hjwsFFA43qkg7S3K5y7ZTbBSm55vHwAKuNGS1FY5ZmMJRxUoyVmWwuqk4wfylCO7WJrwJVgZ/1O0QDbPpqiQ6Ar0NkxYjPH8oHBIp0Abpl8YgXTzV54HoAKrmZP7xdRddFItYabfGXkgPd8ZLSrZBtFrpoEA4nVOovuyhoA6ePrqRWLjSG9zyLq5sjwTMVDm5hR3x+nva1CrwgTy0mks5nI1gyTT2ABRbn69Y7P/wDHRU7gLSxhFwbJSUv529VMmBjt41n3Ij1bQ1I5VHa9pH6US9Tat7338uAWNFYWiwAzi4bhnlQ+Q1Q3JB8+yPprkt5Y0iR1iMZFdHD+kkX4qa+MvEK2nN4aiuc2tOemjh0C/dAQvmAdPRThplECH2LSxrbjc3UJGZl1A8oAFThTBZDL10bH4nsCAIz/AKMqUUqYoeUNAGsp57ss/ugBZpFPkkDBzCpRBQKAeXjWUAqexs7ui6O5Z6mXvnmAAP3RpovifIKoayd4x7cOvlEwob76bO8UTYB+Or+tlAvWK0uof62lMjY0tZH8ryvbBe+CHvo+g1AOlcQFAo9sMl2uUevV0J/aFDRxLZJFRF5kq2xNrqIlRMb7VOAsnF6QfCcrJnMHSCUWI+nUawtvYebiO3fswvp/VRwgH1a+XG59KbiOrfsbG7GdZClktoqsm5SMmkgyH3w20GyXyjwqbdkGOkVEh/pKn1QqIQDXCpZdjyeduNZ3ylLc6txIQVNoNna5vRrpUu7IT+S4n9JU+qFRebbKD/nMTOj/APqFPrfgynBDhVbZDawLu8zhOPXDcxI5Hc7om1qfj01ZXVVcXoa1Pd2t7pU1xLyFPdbv52o1C5dL1n5F8zhXoLdv47h0ytuwnGP1n/uqBtJkW2QbHJqJi6hx6atK37IxWaDanHKTVNQUSiYhmBh2TCHENdardkpho2PHu/Ql/dBvfg4JgAF2NQ8HjqzLYSwSvbzFQri725wRKCuwntF29Od1d+rfwOUjpOwMfqBq0yrFGAeAbxoYug+eraxzDM4XHKzBjNNphuXlJwdNw0KIiA8OnqqqDRmE3I7KV03GiI9InZCOn7tWvjhlAsMdKo25KLyMd8JEqyyWwba0HUNK18V7s9KHtFBF7gPFQq7Wkk+tx01iFd09Ps7s282PlBrx8WtFC9yHirdUuEtVp23WOy1Ia8XG9riOIMe5Ul7GcQCNyxMXEcs2lEzgKwifuteaX21fZbGuB5KxUlcV4mfOYxMyaJm8ckiGhi6D07XVpUFx/fLe1YNZj2uUdKqrb3a29kocNNOgacyeXp1XmsGLNsHzjgZQ3pHT0VOU82gqactj6Cg4rRzFVMTLkV6vBtk8y0UCY3fJkDQCAiUPEBygFefwCpDM3hccygdu/kjHbqd2iVMpSj3uAB36j/XUTiq8a9TWiWrJcvqYDDunUabbvs6kvIg2UWsQ7kINKYenZNxMv76UuunAv+VGMP47h5uWfHiL+iWYoJF3IPDmT2wNrrpx6QoLlbtR22t7t5vu1+8X3u67roLppRPF8BjGVn3Y+6xWGQRbF5MZw3FTeHMPPAfAHfqfyhWpx7fEq2k+2rw3rr3cT0JjOyr5t65E3UhNoyUERA5Dcnf71PbHTY5mtR3N38+hD/Q0vbRXEdksoS8QlIq9Yaaag3UIKLdQQVHaDgIkEeqhOcf5/wD+wI+s1eOdO0O08dFfxtv9r8UQXrqppE1muLgTSXQds3hJQ3KnJB2gEu8HoCrZHpqqlpy1iSp49/bpl3hZQ29cpn2RMTeDw0rTyteu+ws2kP4Z7Utj3q/Dh0l9p4+suRUALbyXGJn012ZBuKJgD6XDj0dVT3A9tTFulnkJSabyiRl0+TqN3W9JoAG10Dq6qgKkLheWUKVjdE1BnENRK8b70vi1D76nWA7aZ26M+EdczCbbLrJCRRtqBigAG7oB6Ndasld2gc0hvK2vL+d0zp/blvrDQOQOgRg4O4IJ0SpHFQodZdkdoPNR289fddM/py31hoE/VBBkusKW93aRj7v5wAUREPLVI/O+s7HQ9xHqXgRXChMaSMrNhMOZmHSU0FmKCIKlIXvCHEfTVgzOOrQfNyKW5kyOMcdNCPERQOA+ioHg+ax04lZpS5LWdkTXEDJCwX2dyHe2dQCp3csNhiSbgaPuuZilh0AU3TTebPT11dsP7ByjMmuXdmty3buBc2SUFW+KDt1lgWUSI1IdQB1A4gJQEweMeNUSPfq9ckIJN8QEQQWFZJJBoQig9JwDZ0N5Q41RdVfMX992F50U/BP9z8ERS+p5vGPo1F1DtpBNZNQ4gr8nThoFXdgC8rUmn6VvQ1qJwbhWKKosJFtoi4k0DoHwGGqVvWSmI2RaKRsek7bCQ+93jXelKPDTxVZeO8lpDc1sxr2z4Rsc6RGoyDVMUzp7wNOIeMQqSy2N4vYROlEvWW3jzdHPxAku0Mwk3bEwaGbLnS/ZHSm1TDL7IGN+vQDockI5D9YNB/eKaofUDUjqzaLng63LUIVOdJj9eT5TbrCM2BAWbhdTa7+3s8PRUfutq+ewDprGrFScqFAAMY+yGzqG1x8VP6jmRI9GTYNm6ku1jxIoKob8+zt6AIcPPWcO7yWs+YxXioU5KC334239LGULa2RRZtpLli6jROTbEEwvAEOKnDhr4Ar0/nzULWb69PbAPqHrzVHY/mGtjxc6hc8Wq3WmW4Ci3eCJh0UDZHTyDXpXPv8ANZvr/wBoB9Q9T+LVsN/OgoWFnr5tHfsaW135+JSQ1D76f3W1lm3aVNQzQCJnD3kD++hrrUv66i16Rl5vZVMLdXdAz2CabtTTn8dahMJJOW23aXnMFN0bQve/DeTaZv3M/u/iXB4Aq71mzVUTSVZATYAwc4/c/m1c2AiP0cUxjqVRBFy8O4drE6NNpU2noAKo6dg88Ocika8qfKyox4fGLE56fyi/R1r0XJitB41VFwrtrMorYUOHyld3pr+0NWrFzUYpnJ6FN1KiiuLS7zz5KOeWSjt51uVjLD+sIjTXTjWCI9PWNR25GF1uX6QxBl00Nzx2FykDa4/5VT4Q1nvOv1JujC8Yt8LIkQ8A1HoCtk1OiRUvFM4bRDdRg8FQklmZRkiCi3Tdvd4AhsJONrqqUYvxHlpF+m4l49ZKP5KKRE3DgpBIPN05gjr1d6t2OBcouSluI2ebRpTUakNVPn2fIfVgdYa6ahpT6eiHkJKrRj7YBwjs7WwbUOIAIcfENMDCIBqFR8otOz4EtCcakVKLumCbAsVm9mnjSRvSHjwAgqCZYwm+Vps6ahx8FXNgiCtazJ2SZQ1/NJ9aVTTPyMiZtop0trnFMPVsG6PBVIR0PZ/u5KrcFyKxouR21E0W22IAbyVZ0J+Bm3ZBtIJT92PHKCu8TVQbAQAEPJVvwkuWo2ucvz2jyGLslZf5Ad1E2Lqlv0xb/wCYNDKd3ndcBMXk7dMVVGzdybbIV3spmN3+vTp8vgpqBiiGoCA+KqtXoulNpnRsBiIV8PCcHwRKcb3CS2Z/la+8FsqiKSoF4iHQID5BCrWUyRaJEt52yUUH5hW59r0gAemvP+0I9HGu001VO4SObTvBXrRxk6UdWJqY7JKGOqcpUbT6P8pkwyHe6l0KkaJJC3jkecVMxtRUP843sDqqCyplAYK8ndNG62mhFHCmyQo98e/4qRniTu5OWOatke84dKlAC+IvT5+FQle1UHDjbl7vZcqV4n0EVTViMZVpOU3tPRauCpqlRhs6XZd73jmIs+2lZduhMXc1FNRTVU6DcVj6fKGrfD8BsZoIDdU8IB3HBEn2RoDZFr4gt9iVa4Z+dmXqgaimybbBSfm6+upEW8MTxQiEZjld6PUpIPfs6mq1YSi6cdr3nOs0xMK9W0EklzNu/TtMLkaxmCmxb+LYwDB3JnqgqG18Wg+uiDXIGVpv3i2IEsakPQEdFgUAD6RtQps2ybcLg25s2wYViPyRbxorHDy/5UTKTshbkLwGTakHo5ybIgebQRrbIs69z/ZCO/fxkZYu11DIpJ/u68KymZ8XX6cwmk75jG7ke6ItMqbQeisoAUGP7FbG1kMtxJi/6O2Ew/WGlfc3hpANVshyrrTpBBmIa/uVnajBzY2p7puRyHeSbgX7FaO4wO3NzWl4PhD5xwKA+kKA2CGBUOB5G73Jg6yJaAP7gVhnmDEg5kRdzkO+ZcC/aCt+6PCiAaJ2BOOPCs8ENfMpSa964tTD4JihFT/HkDfcNAP4KYwv24YIMrQnxcHdJAidZ1qBVBOGyI++d/Spb2Qn8lxH6Sp9UKhsJkGzzzTBBri+DbGM5TKVTlAmEgiYNB7nqqZdkGOsXEj0auFPqhUTm3uH/OYmtHv9Qp9b8GU5Vc3pJQMdkLWZhhkCixT0DXwjVjVWl/SHa+/ODEHmrFPXRPU3dDUHl0byfUX7OJatBO9tq4X+QcjrpxknjyRj3VmLGmVVdpu63w6ELqGgdPjqyLcunCa0ExFXH0mU5ECkOZJ2IbRwDiOm339arSOvaLQsCVjFMes11XC23y05OclxLwqx7eyVagwbIjjFdu7RECFEyhtkx9ADiPNq4p7Dk73hTtthBXmhatztREekjgo/bGrXx8e3DY9UPa6DxKM0c6FdmAT7eg61Uf4QcfrHDlOJorZDrRe6a+ircx1IQkpj1w8gocIdicrkAagfbAptB1HXw14Yv3Z60PaKADuCeKuVFUkkxUXVTSIHSY5gAPTWw7gnioTeaEU5tp2lNOTtmQgXeKE6S84NPTpVJhDWkl1HZKstSDlzCy9wQiDRRyeUbGTJ0imoB/q606M5WO1KsxaA9A5dogEXIXXzjVMMrbipG3ll2s2UFUjaaKjsE0++rct3A7p/EtlI7JFmgoKYDuzPTbQeDh11MrK77m+4rT0iVPZUS280tvmEERVFAhnCW5V056e1rsm6w16+NdVY1wY1YW5YxpJV+4evG7dMgiBi7oTalATdYjVca1F1aMqUtWRO4LHUsbTdSluTt2kFyk9jmS8KaTjyvW++W1KPTpsko1jBxiB9cC/LW05GIqNS7kW4gcSGAefqAgPAfFQfKUj2rfwjrtem+0VV95OGoDzSUZxXdNgHmnRrmslZQyrUmwLRbdmTMA84dNQ6eHXVjyxfd/znKVpM/vnt4rh/tXEvDFdu2C1vMsla13rSKpW6myzcNxTVABDnDroGunDqoTnL+fQD/oKP2qM4pJi9S7yObVPON5Lky3wZ4ACTZEOdzgEejh10Gzj/AD5D9BR+1Xhm6vSXWeOi343/AIvxRBdONVYtc6LGWVaP7aaO0E5Q3vwpaHP76PyqtQOmqrVmblj5dwZWI5YwSkz7gyrbbIHvo1o5YvXfYWjSF2wz28Hwvw+XWXv22whI7Ivren4M48dWrgFi+LiPsqc4Fj7Qjxn1LPmnEm3XWSE5HKAkOloBtAEevXUfNVYOsg2LKvU+32M2SJh11PHrCiIj4v8AOrQwIeyVFJ49mJySCJ1khXSeCBtgdDbIFHz1Za/sHM4byt7z/ndM/py31hoI9UVSaLKoE21iJGMmXTuhAoiAeWjl5/zumf05b6w0DemXK0WFtxcAmYUfCfQdkPPpVJk7zfWdjoe4j1LwIvhS7YpnNTK12WQwlTLiBjFNqgdMe8FWFOymEZRsIqwU9Br/ACgbqgqTTwaiI1DMO3feEHMTB5a046SOcQFYj5gJud4w8FTCZvnHckgYJzGTJBxrzjRrgyWvf4cKumG9g5Vmd/tEm77lv2PgXFkkGv4I9GKiijbdtdwdTujJ83Z18OmlUZV55IFsOI9WCSiTbdtdwQ/dFT5uzr5NKowKrGY++XUXjRX8E/3PwRHbsPc6bxmeABcUQIpygEiAbjzdnUB8tT5rfmTo1tDOJG1CPgSagCYuYg2umyGnO0qvrxYTz2QZmhHayGwibeAk63Qjqbh4+gataAWz3GQ8bst5dygm2JutUk1gHm8Ojj0VJ5TZqW7z7SI0pTvG99/Hdu4eYdzWBXzSCnCF2QcICQwd7UAOUPSaqxq37hVl7hw8Z7PR4s5hopvFyKN9yPNNptAXwgaqfAaisxpONW5O6NV41cDFL8t15+ZqofebW2pSQAsncKzBZsTd7vdbZePO9tTLoqDOz2BLXAKch27TdKONhUUtNnXo4V44OLcm1fsN/MpxVLVla3T0EklLHtCJs2Gcxl+s3zkHzQ/JSNzbWom74m9legc+D/6KNf00v1D1Vcpa2IJTkCcXd0wyVI+QPo6bCYuhTeAntq1M/Bpa7cCjtFB8Gg9/mnqxZnG1C3Qc8yWWtmMJc8rlJdVRa6IKUkJkjlnIpt0hSKAJndbrnd/pqUVEbygI+TmSuXE7Gx625IXdu+PDv9NV3DO0t/yudGx6vS3X289vmWQ0xRlccjxsktcJTMwABVdJSWu7R2ucl3W0YRLVw5peC1sdyXiIu3KSXpEw+qobjfHkTF3YwlWt8wsyZsBj8lZHAVOJRLr0jwDXjS/ZBz0agWIiu2rMgiKi6gHcF8AF9ZqsWZNqi7cxzbJKaqY+mnwd+7aVh0jUQua2pmQmhXbTbBomcQACKvdgQ8nVUjCWhwHU0zGh/tJfvqNN7WgJu8klV7wjECvHYGEREDbvUfHUFhIvW5uw6FmNSPJ3STtte1LgW+XFkwigVNfItrok06O2ZqL45sVlb96sJI2QbekFkzmKDVBcTKqiYol2Q89AvcBjlINF8rsB/wANkI/apRva2JkDAb8KbwVUx4C3YmKPqq4SV0cnvtHeexSaXoCyqhG/KGiZ+eIF74dfiqsnVyQTfTeSrc3+GIn+qA07ynC457Ysl46fuCb5pgV1R5wd7pLUYLC2XqAgzmTfTUAtVmrl/wB7J7XfoOgZfmso4SmnKKsrbXt2dC2nL2ZsR5MNZGQJMrKIiUB3RQT2igbXTjVvEuLCzcocnsOdecP+kPtkPQpVZEirJ1ARiHPDqMba1/eqwWWQrSZpJIMsVwZ1UyAXeLnFTXQOnTZqYwNKVJNMrueYmniZRlGSb23tfo5/IQuK7LAkGJmrHF8Y2NpzDuHO9EB8nGoGs6vgAFGCtRuKOupQaR51OHlq1G+TbkXNsQth263Hq5NEmOYPOFEyXPnuTS3bCIk2yfUKEakiHnPXvXwsK3tI0cHmmJweym9nZ4lJpNcxux2W9tTaAdYJRm79I06SxvmuV5yrKVbkHrcPAS9GoVcAW7n6WKJ3MlLNS9YKyZEQ8xaHOMaT64Ca4shQLYPlg6mDqCHkHhWusthH/o3pZ/Xlta//AE/AgjXBUgT3268g2tFlAecU74XCvkDhUlibGwvBEA72/JCTWDpBk0EoD4hEBp+FjYuYFEZLKJFzB0kj2YmEfEPOrRVsGRxRLurqmVQ6ziVIo+bStunQjT3EXXxlWtvMNL4Xjg1bWxOyxi9bh2CRR8mvsraOTYpJTYtLF0AkboAyyIulPQAUn7vbCYnAsHi6MOcvcnfLiscfGGlE2ORclvjbFr2s2Yk6ACPhgMIB4zV7Gp1i6Nz52lUgRiYV6zRN0C0jCIkDympF9YmWJYN5c9xgxIIa6v5cCAH6pR0pcYfPs+UxnruRaIaaiLh2RqUA8RRoW4xmci2+vPIcAzDr1dmcq+bh66Ab/gztpMRI+yvbpFwHnFTIKhQ/W2g1rKVPbmG25t0pkKVXMHSdFjzB8XNGsrFwaPJYUbcSWncbzwHd7IfWCufdpipDg0xXvBDrcyRh9o1ol/Y+bDqwxTHeNw+Mf0CA08RywUgbMTja10+98EFQfOABWQM/wj2in+SYotwO9vFBUH6tOEcpqk/k/GNrkDq+AmP6tKeFyvfp+DGzIpLvbmGUGlSZDzQtxaW4JA6t3DfeFAdweUrreS7FkSyYlFFZymUxkYtUokDaDUdfFUj7IP8AkuJH/SVPqhQuGunPLp81K+iJFJoouQFjBGFKBU9oNoddO9rRTshP5KiP0lT6oVE5t7h/ziia0e/1Cn1vwZTtV3eMzMxWQ9YZkR0oLFPuk9rTiarCqvL1c3G0yGI22B97yFLaEpAHrNUHgHrSezhxL/mz1aK2tbVu3h5leeSy47l4tO3iljVlgUcrkZDwHUvDaqyLVylfjWAZNnFpMTkTRKBRXiVDCYunAdagEK9zMljOUI1buiwJ1vhRzJkEANqXy9OlWhbVydkKhAsg7VyahColBIU44pyiTQNn0VcFuOTvecOMsTxigd5ju21AAeO8jDhVo2FMhO49Xku0rOIOqVwUyDVLYJwAeOlQA18ZzQ4uoR0Ide8hdasKy5WdmrFWfXG2Fs/2XBTJ8n3PNAB2R2a8MX7s9KHtHnsO4J4qE3keJTtt2ebTUUYhs7wpOkecGnp0oqHcE8VBr4XaM7UeLP25nTYNjbTKOgjzg09OlU7D3dSMTsOKaVGTfMyKWihiRTHUgaQeyaVxcp+DpkL73sc3/Orctq0MVPrbZHb5FNGKcn1Fu7a7ZSj9LmhVQ2hO43Txk/jpK11zzQutUHhFeAE5vD11b8OTBUhCMgSeXXHF5OGoaFOXXr+dV1p7UcixXvGXBkRJNriE7ZJYi6aaDYpFSBoBw2iBqHjqh9ONXtkYiCeIwbsVTKsyN2oJHOGgmIBibI+UKonrqqZm7VV1F+0V/CS/c/BEIyg/kIuVt+QjW2/cJKq7Jdja46Eo1jm/RLcLxzdViRb/AHzYifwgu73ez1h4RoTk0syL+AVgw+FpLqHT+kABp7akOM73yHHzS7x5BoSQGQKCoLMBUIXTXTXTo6/NUvlLvSj/ADiQulDd5bXvXVuRcOJJ+xJa8gCEtBaGk+TK6HI83qWzw2uA0Lzd/Pr/AGJL7VE8a33G3BeyDE1mREVIqJK/DWgCmPc6mLsadelDM3cL6/2JL7VfOb7YXPHRb8Z2PyIL11VT8b6QTkOTg6GIPILcOnjtj5atTUdeFAHVjzM3ciKUDPljzvVi7xFfUUhU+dqGvm0qMy+ajUs+gtueUZVMLJxvsT3bOHHo6CQSGYZho4j2d9YwiHIIo6BvGZk1BDv8KtjscZBnPxk7ckZaadux7p6RFBMhzDvd2XnG49GgmEK5tHH19q3XE3BeV2xsieNAS7pFoYd8UeoTG0APIWrQUBlEMlDERRZs0tpQwJEApQ1HUR0DhxEasVapFxsjmEI3Z5vvL+dsx+nLfXGgMqmurHOUmQ6PDoHK3HXTRTTmj56JTDoX0s8eCXTlC51dO9tGEdPTUavBNCRjwikp6NZOROUx011tkwkCqmlrzb6Trqbp0FF77W+QTxA+y9bjx6MY3fuPg4Crq2K5+V4KmUpk98fUt5Y9gX5i/LWZmbn84gNRXEVn5ZjAezFoPFXCI7KW2zflUKOnHuT1OnN+ZrhUSlnoJR6jroHLIjb9JKt2EX3aOYZzL+8ktuy2/fuJ3kxYrnEYOEUgRTUTamKmHyCjs6B5A4VRNXvkxY7nFajhZMEVFSNjCmUNAKIiURAA8A1RIgIDw41Wcy2Vl1F00U/BP9z8ERi8rfUln7FySXaszt0jkAix9nb2usB8FWrbFn5na23HLQ027VbcnJuyNZUohps94Rqqb3j4eSO3CSmEWCpANuwULtAYB0183CrKtbFbpaDjloHIdvGccmJu003xkjdz3gqWyuWxoh9KIespW3vn6ObgWXYza+5CFm4i/UHZlVUdhuq43Y6lMUwbO0TvDoNUkcuwcSj0lEQEO8IVadqW7mK1JTlizc1zMxSOHJu3ACXa4aG5/s79UhkBzfkfcr1L3K9rdVjKCmCJle649Oteea4blJKaGi+OjQ5SnO7vZqy7PoFXzsrViu5OXUqKZjiGumugVE7HmLJWuxBeWs1cyRDCqYqD8REdPKFMwuy52fNexLUwD1KtDcalONr+j20iu8kLGgH2ylsabGx0j4hrWwOHaqbSVzjMISoScdmx74k8aSuFV1Elvc7cbMxTgIADsDBqA669I0+y/lW0JKBbtm68gGjsB4tB6Nk1DjX9jt4YTPsVsdrrBF+JfRoFBbuk8X3CxSat7JeRmwptiZJ2JteGmnTU7iqPK07FIy6v9mxMJt2S23/wRot32wbUQkFw/wBlNQGWC0pp2V45uZcqmyBPyXoDzVNY6BwiUwcsZ3ebvgmsQv2qNJRfY+EAACHu4fpqEP7ai6OVNO97FnxOk0Jx1XFSXRdeaCyFrYgKQohlR4Q2nHRiYPsVXt/2nY557Zh7rXkESJAG+M0Eug9PWHhqe/8A5FafFXoHg5n31yI4K/qr1/c++pmrS5SNr2KphMV9nq8pqqXQ7+TRXMbju0Vw9/vxk016jt1DfUTGpTEY+xAxcpLvslyC4kHXdtowxfSYlHt5govSjeh/BzA+1WheYLL0RF5n8a5Q+1XnDDRjxubGIzKrW2WUV0L63FAhsIpcTXZcjjwFagH2K6AMEI8DHvBwPfKmAa037a4TSHVO1rlW8B3un2q37qsPpcCY3freFSR09tbJHGjS2E24iclrXE7AOgFXgl+1XXuvxQgHwTGB1xDiAryZh84ajW/wgY+bgXkOLGf+0PjH9YDXMjlxmkyOWJxjbSJx4APJwUEPDqBQoL3ORyda6JSlj8VW2kfXmCt76Ov7IU/RzDd29BvDWPDN1BDuW8YcRGhpctZAct2bWMspkicDF3Zm8Uc2o+Pop8F2dkFIS2y3iXyCmxrzY4pNA8oUAuF+Z9k0BNHQrxuQBENEospQDxiIDSThj2REkDYXUk/YEVOAandpoBx7+g66eShbtlnR/CSL6UmXLJgiYwOVV3pEQJ3wECjrQeZsu40WVvup29GZ0ZRcpGxu2B1dgRAOcYBEAAKbTF1wYcc4xvR9MmSuG941sqVPaMZzKbYadQdIU1iMeWA2ILicypHFUA4gZNqiJ+Gvf40GGybSbZDXgrjyJHEQQaAsd6iYFCmEegoB1jUcj3ON0LZmV1pmUVlUVzEYgkQE01Ch0CPXxrF2ZXWWcLfB0d3UtdMubq3ZASIPoCki3fipjqEbjMz5XqUkZER/d41XxJ7GQOrUMSDl5VwiptPAcuthNXm9zw/O66spvlZqiG4tvGVutVNfexFAXB/QADWQKsMnT4+82dYMFHeFpHmWH0aBRHl3ZBXEHvCEq1L4G6bUP39BrhK983zQAjExDlkkPAAZxQEL+0forleyMzTeqs5MOWKRuImeyoEKH6pB4UAg+xtfz0dbyvNlHF6+2Elvh8wD7aZGsvGUQX8c5MB0r1ljGQnD9rnBXR8aWuwOI3HlSHSMHEStgM4N6/ZSSzbCkVwNIXPcKvfblBAnpABoDBPg5Pmg1upzp/SbwCa+TSspMLuxW3DdJ41VOUPlLSI7Xl41lAEkctzI/wAkY9ttP/BjTnH0U5JknLjrhG20DfvbmDP9oKVSvbOkhwYRj1EB6k4gCfWCuxT7IaS4irNN9e8dFGgOAuTsgXfxcdLEAeskUQgekKwU+yHdjqBppPX85NOuwtDPzr4yYkyAPWeaIX0FGk1cZ5iW4uboAg9e8m1PZQD+It7PISzNWSfSnIyuEzOANJJiApgYNoBAB48NeFE+yD1CMh9OjlKv1KAROML7bTTF0/vGMMRFymodMZhU5jABgESgAhxEejSpD2QHGLh/0lX6gVFZt7v+c5N6P/6hT7fBlN1AbxiLhkL7VGBkCs9GKW8EVtjXnDU9Gq7vm3hnr5OUso2Y7uNSUEVlNna6ejv1CYF+s/pcv2ar7pbG9vB2+ZImVvZLRxg/kkrlAsTvtlduV4IiY2ocdmrTtK1s+q24zXazD5UoolFMycsUnM05oaCPeqpGONnhsaKzqd+MEicoBMWu+4jzg46a1akHiG7AjGgt8gxC4GRKbnSihDAAgGgaBVvWxHJ3vDZobshGxdvlUwc3eK+TOPrqwrMC50rFVLePKRlRK43m/MAm2dB2eiq0JinJRdrkd2MnGnQCcwp7asqyImegrEVjbiX5Q/KVwZRTfCrzdB05w1r4v3Z6UPaPPXySeKhd2vzxVvOXqbNN6YmyAInDUDaiAejXXyUU+QTxULu92+j7ZeuI1PeuylDYLs7XDXncPFrVOo+2jsOJdqMtvBkKta7YlLHb2IeWa2WMd1qV2ADoXueHr6+urhiLrxA/h25HePpNkYEwATNHug+sKqm1b1uxlidxDlthmvFKO9TuzNQ2gHm8NfIHV11bUVku3FIhuSYxdBnEEwAROYSmHx6lq7U16pyLF+/l/OBbuQjtPwPCdoU4NRbtRbgcdTFJtE2QEesQCqG66vjI5kXOJTLNkitm4oNhSRKOoEDaJoAD3gCqI66qmZe9XUX7RX8JL9z8EQrJbCUk5CFZxTkEXBzr6aqbOvNLUoxIvmiEk3xYoFnW5RR5Vu0uUcP6OoxkqHXmHsMm2fIMjkMt76qpsgGoF+6p/jHF+YIRiE3bdwEXRdpBrySRDbU8mtS2Ue5X84kNpOvvGrb3/wD55iXhlm9ot4mpc1qMFRIOh1VY0yCxQ8Bh6PNXOZ1mz+cj5diqVdq8YkOkqXoMACbzad7p11pb3RZ6twn4wZv3SHWDliVyA/rE41Eb7yU+mI1Ju/tZk1dtjmNtoFMgY2vdc0a2Myw7rUnbeRWQ4tYTFqpP2bNMG12mdRJQqqShiKEMBimKOglEOICFRVtfcMonouk5bm+htl85fuoi0uWBcn2CyzYg/wB4Ik9YVVpUJ8x0uGLoTV9dd5bbDLc2izBJxHMnCwf0vOLr4ygOnm0qO3ReNxXGbdvnSZGeuvJkk9knr1EfHUXdKLghvYpshJD3iPEy1EH83fjVzv1YUWqP9WLbfE8pv/5V7xlVrR1XI0HhcFg5crGlZ86Vw5OXVEQ7rkrhRRdb5RG5dsxPpdGlRVaNtKdeb4LikyPFz8eVodY/nV2hPoSaoFk7RinSxh0FREooGL6B9dWNaMZhvkwGlk7hjHwh8al78Qo+n1Vv4TBN7rrpIrM83pxV7xl0bUw7bOIpZjGtxtK+rfeKgX3zk0gZA2vk4a0eIxz9bWyZFaSkG4dAEXI8IIeLiagJbFx/KAB4PJ7ZJQO6TkWQo+LjqHqowxxrk5gTf2rczR+iAak5BLKF1D6JtA9NWOMVFWRQJznNty57kfyJkm/0baXbz9ulKiJg2jLM1EOPj6PRVTL3hESyIJSdtmNw02274wCHoCr1kXub4toZCXi30izAecm7akdEHzajQ4mSuSlBCcxfayhg4CPIRRMPnAa0a+BVWesyZwOcTwdHko89ymWkRZTwdpMlytB7+0Bw9tW3C2BYT6KbCzyUyZut2Gib5psCA94R1Cng3ViKTHdyOOXTDhzlGL0R4+AoiFcmj8JSAbTefuqH4cAXbgqQvmAfXXrQwqpbmzWxuZyxeyUUuodtMT3ERTbtzINuO1OHBtIGTP6BGm0piLLHLjO1FXT84gAAKUqUQ4fSHWuCY9sN+cCw+Uo0yg9APGpk/TqFP0cS3MjoMJflvuCiOgAhKqJj5g1CtiUYz3o0qNWpR205NdQ1ZsMw2zzULbcK69J1IxNz+9oNES5KymwDcvrWSW7+/hj/AGQpdGy84sjAmxn3RyBxAEpkDegw0gEj2QTEip0BmXJEh0OYSoqgHnrEYqO4zVrTqu8231u41Vy3Jhwk8d22p39uNMX1gNIDlO31R+FYptg49YlACD9Si433nNmXafRTxQO8eIKIfuhTdXK2Qg4PbRjVh69/Cq6j5q+zyB34QMeHMJnWJ4v9R0IfZrfu3xQqfjiYA06dh/p91OTZffk4PMc2wcOvaYiFJGy4yOfn4wtUf9SJfs0MDZxemIyl2jYsdgUPmyH+dMFL+xEZJQv4NXgG+SPLddKIrZaiNg21iq2TH7xdf4KCfhcgmMY7VUxXBiUR4iGvD92hkVPfWKzIsykxurta88TPg5/poyN+YpDTZxOgPDgB3wcKi62bocqUZsYihihrzBOTgp6KfJ59VPJGQQxJbBTAADoZuImAO/0Vi4DRcjWCjrybFMPp1ba4G9ldp5VhEyADXFVtB3tSbX2aVQy/NrJlM0xzbiJx6BTjTm09FOAynkgwByS0WaQf3cKcayBBDLUzqYsTj23CCI66JxSh9PNpXUjkzLTxoKcbaSKQCGnvEKpw4fnANPUb3zu92RaRjpIB7kCRJS6/tBTeVP2Rki2VKISiJThoPNTSAA8YaaVhsAC6Lv7IMI+LKok4j01nCabcwsyI6mHw6BUeWVzu7v1xDq3PIklCNgOoRF2bQC6/m0Xviy81uo2FSmpVYhHD1IrYyj4ptg49HADDQVviy9lsjSUXM321ZPmzIDuHSjwS83Xo166XBHGFi3rIWNOTLu52zVkiuILtnMhoZc2vzdeNO32M4Vq1tZabyazOR+oQFiIBvBZEEA49NFsbYPG8rbfroXkgCybjZMkTVQoeE3mqxI7sYbUILY0lOSzoUgAVSokKQDjpx48dArynWUd59JS/K7lXIWvhSLyA6Yyl3SspFJNQMRdEhQFRQdOHEKFMZfD7O0ZhsMNIvpZRY/I1jn4FJrw4cQr0M1xJhq3lt6+ZN1ltnTR88EwB+rqHqok1nsX26QE4mMYp7PSLOOIIftCHGvCpjqUN8japYDFVvZpXKVt+4VH7u0y2rhdcE43iq6XaHORyOz0m5umz19NXI1k80OkfxfB25baQ9YEJ6tTVxJZiZFLssIh44Hq5QoBAqPPss3CrwbNWTEPAmKg/vVpyzil+VkrT0ax8/wAtut/9v5Eo9x+Q5UojOZLdF147tkmYA8nc1CpHFb8TCrdOQYFoAD0LvDLH2PEOlDpC8rpfFEFZ56GoaaEPsB5i6VBsf2vZx52TcXNfabc+wA7DNqZY3ddGtfeDzLl5uLQx+j9TB0HVlNO3Annubw/GBrJX9KTGnyI9jsa+DaEBCsJcmH4nhF2LJypg+XIvRKA+QBH1V2R1g+L1Mg2uefOHyVzgkQfKGyNdJ5Mtpgps21jGBRN0Ad3q4P5v86livGyZcRRKCbDGFrJty8CFUaioYPGbQNayiA5Ry4fjFwHJmn9GmhDG2ADwahWUA5LC9kRI/GPpdD6TpJIPRXKuOMyvOMhcJ0e+Ks0YPq0irjDKC4ayN1Nm/wCkTSgh6KYOcUrAP46yXayI9e09FQfSIUA6XxTdv/Wl+QCBesV5dQw+kKZK4qYlH4TlO0CD1/C9v7VJfg4s5vxeZbgtOsEWwn9IHGtls7FROCuVCmH+6jzfdQDuDxzbLWdYOAyhb7hVJ0kciKKeplDAcBAoDtdY8KmfZAD+KofXp5Sr9QKhkFbuKkJ1gdtfUo5cldJCiTkWhTnA4bICOnABHSpl2QX8lw4COo8qV+oFRObO1P8AnOTWj6/8hT7fBlOj0VWt+RjKSvRQHsunHbqOREm2QTbwePNDSrKHoquMke5r3TOO3fKt92tR5Pueja52utQ2Avruxfs4SdBKSTV+O7c+YLJWVZX4OSvxvsAlBVABabo2mm101ZcbjOwkmRCM8sRPEAEQVbiOn71VoWMxk4saPMxkpEs9vi79PcmPoTaNr4OjZqzWNs4aSbkTJe80mbQNdY/gA+arcjk73jlLF9vnEAQyna4/SASfaq2sfQqNv4+WikZpjNEDlKgOmam2mO0XuddekNKqX3JYkUMAEyW4IP8AexYj9mp/Z03Yls2itBs7zYvtgHCgKqF3Ou2HRobvV4YlXjY9aTsymw+LJ4qGXWhLOIFwlBgcZEdAS2OnpDX0a0sWWjTpaN5OOUMHULkoUOmwnJBmZCLVjSbX9Im8ETh5eFU2hC0rs6/iJqVNqG1vmMsOLzeFiLQDKKcGiAd7YpghvOf0683WrPd5JyOwbkTue0IxfZAAPyuHEvrqPYpt7NSdvrrQEk7FAHI6g3ki9OyX5I1NTzfZBxhffGks5APnMUVvqBrVyw8telGS4nKcxg4YqcXfY+O/cg7lC8LbJjVQHUxFtFl2yCoNirlESamIOgFLx4dHRXnpzfFvJG0Iq7X/ADkm46ecdKn18X1ejyBcR87aEa4FUCgIuIsUjjzgEeI+Kq5b9qnfCQtaNbh/cLjtVF4zBTnNOMblgyTMqeGoSi5qO170+Zcw2n3lr3Og1KefWYGRMI7KzLaDj4as2zcaKPIJq6tvINvGUMXgmLsyB/FwEfVUci7Uw24SKZ/I3VHuDdJUQA5A9IjUma2LjFwzInD5MTanKOmxKMhDh49C1t4HCugjRznMaeLdk1fnVySltnPFuoFPGvn7xHXgDd+VcP2TDrTd/kHKsRskuq3W7tEvdBIxAiAh9IvD0UlHYvvNAhV7OvWKkSAOqYR0oZIfNrpT8ynZCW8XTSYeEDp1Im8AfNqapEr1uKITMzuN7kVMM1jdJk5OOqjiKcbrj39gQCo+pYeKpM4i2umVhR15pXjMVQDylqwHmUJVM4t7zsOGkDa847lhyZUfLpTcblw5Kc6RsuUilD9IsXonKHhAB4eivCeGhLab1HMa1JWSIpH4HipFYowGVbbcKmH3tJQTInMPeDXro4jh3KlvFKs2WeyhCm1AW7sipRD6IiI6U+PauKZPQ0VkBeOOceYnJMhEC+ATBoHlGn8fjK8WpSurNveMkCgPM7Xy5kh/ZDgA+DWsLC007pB5liErawkN6X5biJWlx2PFrtA4bp9D7vXw7YcPRTf3cY2lA0ncZkbuNrnKRjwS+gdmjR3vZA22A8pRlXyBeneN03hRDwiGptPLQVzlMBMDe8McW++MUwiZTkgtlR9Fe6slaxpyc5PWcjSsZhOVDZaXDPW8c4gJgdt98QPBqUB9ddM8aRbnZXtXJ1vrKCbQgHXM2P5uI6+SmZrtwnLAdRe0JyGVDpMycioQB8RhD0BTZxA41lEWykNkIzBVY4gckk14kDq4gAeusmCWltLO0EQDRkm/dtym1KZrIlWKfw7Jh108lJPb7zPDJH7fwqjtuUeeL6JAxQD6RdAoGxxfeacmonaGQYyQKQu2nySSFPUPFrp6ackY9kHDxbkAUkn7UxzAoO9I44+XUfNWLsCC+WrcWOU1w4vg3G1wEzYoonH0aVw3ujC8oqKLmxpyM2g1E7Z9t6eQR09Fbf5JyNHA2JdNnx7tEpg4PIoCbXf52lNSZRsJ1LnPPYxiCBuxA4tVBSNr5ArOzgLy/ME1IbCcioUWd03BFcOhw1McA8oFofIY/shdInanK8WInVANHCB0xDy612zu3AEyoCIwdxMDGMPFBwJihw8I+ytyEFhZ+mlyS7p2NDfF1B0z2tPLpQxbmMZ4lnjyGzAZGgF9CagKUicgj3+jWnDOw8zxzFQ8bPCKQqc/dSgDqPlGgx8cWRIOF0oHK0eUQT1TO5bmT41CWtiSq+O5W4m9/Mty3d7k7TlA6qc4vPChkt2Qc5zgStxey8gPKzgm3+Gprbw3eCiQTfZFI6BySXN42Lc/sqo/wfZMAbSFG4SrIyQk7Xhy4feu5535oVbRbRz8gUNJl2Id9KXLWLg7G888tQ1XgHqgj8+I2vUFJGyJmYmoLWwce/tQZqU7V9kM3HmLSh9A6SvUT6/vVhR7ItM2uzMj5UDVnZwMJt7GMnWTMrJIiYbRbqH+aMIcBD01DbuyFkh1Y8og9thom0P8aqEYYpi84Pla8Knbt/2RaCJhBKXEQ6RFBAQ9VQq+XmdlseySMq2kCxahi70DoJAA84OvShkjL6+MnumlmMPcmmgLI+1HG5DodxzS7PjqQQt45nQv15JsbMBB6ZsRuKfa0dihb+QzqaYtBkqkIvWZQGJT3ae0IbJdNe/wr0teV2K2pDMXDhmLtdbQhiipsaG2dRHoHrrWr11RV5Hvh8PUxE1Tpq7ZEGM12QMgHBJrGB/pCCBP4hrJ8mfWwIbiUCW3vd9rkk/efpbRQ6aGyGXJ1fgxZMWnHuhKJzekdPRVe39c2Sp5ZAIq4HrdMgjvwarcnL+b0VHLNaTdid/pjG6jk7dW9/IsEIjshn3DlkukUR63aadMJ7H+cF2ygvbhUSKIcd/Ll9g0ofF2SXBCmkLrZIFENffptT2UFuTFblJoYZbJFuJa9XLjKD6RqZRW2CbwxddBSwac5kGKTK5dppjtSAn3IiHE1RppjS1QveXjJvJDIUmiAGByUBUBU/DmgIDxopdOO7QaniUXOS4twmo4KmuZJM3MAQ4jrrUYjraxehcU+hK3i4GPZJas1G6ImFwfyhWGC7+xKi4KPs2cWhJcX6yjoeVF2NndaJjsD5ePmqISE1NPzG5bMv3AajoB1x0qYdicNp+4GYG3BdC734dsRW6NrYNu9P1dqq+N1VXc4bvHpv5F20QpxfKtrareZviYeIiNZTaTWVbR7lwgG0okic5S98QDWo3bzXKl0twXgIJ64SEfjUGHN/aPwqLw+GlVvYtOMx9LCJOpuZLNDG6AE3proyapS7ahNgvfOIF9dIMML5xlfyova5PrM4flSAP/AC9adr9j6s3LtXPk22WanWRRwZcQ/a0rdp5TN72RFXSfDQ9lX7fpcGupqFaF0dSzRPXhoB9sfMXWmOMm+NWkrIuJ+RnJQBTASlaogiUed3xqUIY1wjFjtSeQX0tp/RsW2zr5dB9dFGsjg+ADZjLJlpces7xzsa+YfZUphMudCV9Yr+Z5/DGUnT1N/Hihc164vjdBhcaC6U6jSDkBDzc72U5Y5NvV2bdWdZsZGh0B2vizKHD9bo9FNm+UWyI7u0sb2+zOPQYUjuDa+QA9NFkJ/PVxpgnHs5Bm3+TydiRqQA8BjaD6alyrnW12Qr/4TsTiW18nRFP92spI2PszuR3zydUBYekFZzneisoAUri6ET4yeVLTT/wz70frBXJbIxY2HR7lVJUQ6QbR5h9PGlfcnhttxcZMfOPAgxMH2RrOS4IbcDzF1vdOsiIF1/dCgNdocKN+Kl7XA50/qWoF+xXYIYJIGhn93r+ECgHrCkzvMFIDqlC3U8H+8VAuv7wVsLlw2kGhMeya3hUeaa+Y1APYFfCZZ5lyFldKjsHKfJxVUDY29oNna49+jnZGzEM3jYoriZZJqA6UHgsUfk+Con7scXIjq3xWmPhUfH++opkO5bTl27RCKxjHNt2cxjCDoR11D6NaWNoctT1STyjELD4uNVuyQBfXpANu4XWdf4KQj69KAyE5ZMq8I5koCTcqAAF2toheaA9HA/hoihyDa/mhFoh+cuJvZRJt7mSiBndqs1BAddElxIH1aiaWCnHcvmW7EZzQkrSqRf8Axb8UWGWawgJCgFk3CQdOIldB/HXXL8HK93AXWh9FyA/arguRrIEoFPiiE4f6YIfYrC35jpU3v2JY3T8yQH7gqxI58LFNgU3dDeSHlA2noGklovB7oB5Pcd0NtQ4Advr9ilvdfiExffcXrp+FF+I/aCuQmcIOuKtoXI2H+6dAIB+/Rq5lEIY4psByI7/KSDcBHgB49QfYAUXQwhYwlAzPKsG4Efkql3XqNrUg2cEOC6CF2MzfSA+npGs9zuFXRfeb6l2Rh6AcsxNp5ie2vCnhoQ3G3VzCvU37Oo1E4jno9EBtq/LfOUR4FQljkH00Zb2hniPTA8dMvHaf9zKlOH7whQUceWGuGsXlmJE49BXCApena19FOE8VXEmQFYS+oF2HVupU5PQNbCSiakpTlte3rCik/wBkJFAJXLB87RDugUj01wH9gKFvcoTpAFvc+PYNwAdIuY46I0TLa+foooHZy0k5SDoBCTIsA+Q40g5vHNsUG6loh06TD+1RhFdfKQKwYBRL1xZIiASuNSNTad3GPBL6OaFdbjB8mXYRkbqglRN/SkBUgeYDUi7ysRZwDW48ZW24OUA2jcmM3U9IDpS3uhw9IgU0hZkpGKCPEzJ2BgDyCIeqs9Ri6as27dpyXHlsPFimtrKcMocR5hHxDNT+f/Ki7WxsyxKJ1LenFXyBeICylwUKb9U40JG38Nywn5De8tEmN0JyDPelDylD20mXGLg5xPZuSIJXZDVMEngtjiPi1GhnqCzq+MxQjAUp6GO/apjzzPIoFi+UxA0oI5yraTtcqVy4thlVT8DGaAZqfTv8QAfTSyTPsgIGHV5M6fvWQH4mTcFchr4OumUrku8mCrFC97Ei35dnTV+x3YnDxh11ixm8jsHmD5d4KJk7ht4BJrt6guUo+kayIsG2pYDq2/k6FFYDe9pu9pufTx8B18QUJ93eHZGVXNcFjKxIGKIGGNWNoA/R4aU0c/gZc2yu/g7rlGr8qwEIyeIB3OvT0cQ8tEY60WI2s/NMIgRWDmnb5uHciylQWKP6px4hTSXvfLkWsiS6LVCWITXZLIRJTFHxCAB6KDwVlSzp6QLJvuKdqEQBT3p6ducoj8kPDUiX/wDxC21scm7Zu0hKIjtlI7L5+Ih5RrO0xaPMQ5TI1jOo1yW5sZxia6p+KzNQUBL5Bpo6lOx8kjMkknNxQq5jaKAQAWIXy9FMcjXzc7+yjRFzWY1XUUcFMRwrHbChR16AHSn7KHhL1nbaAmHbkZxzVPdyKrVA5Sqjp3WptK+XKxkGRdu2/OXhItrSutFBq0R3hHEouDbe8OgunER8laZROVm9gPLlhbuISPQcCQ6TV8baEddNePTU9adjnBP5uZcb2Qg2hwDtYCpyqHDh0GAn30nDdjGCEaVm8vySTKc4iokzS5o8e8YQ418SrJH1qkSlpLsgYeUtkZMr6RVBQFWCWm85Rw+Vp3XVTNrke5oy+5uTuOxGbp2qhu3LZRppuh4cdBr0LG2FbsGeNeSl1Tz5eM/JDv5bZKn4il2QpZS48dxDp2/TcMHDxyPwhRNMyyp/Gbjr568J4uEd+zrPejhKtZ+pFvqVyhMR3NaL5kWMksQPZt0quc5nDQFCbsOHDm1M7qSw4yMi2nbMuuBWU2TgnvdR2eP541OH+WoFL3uNjHznv6iVEvm41U+ScrQr+5miE/YEa5KJkg5RvlBVFLaNzeAgHzq8aWZUqtRU4va/51G9PJMZThylSOqum3hv+Q3kInA7gz1RK5biYpFSHdJnS1Nr49Kb4DxFZN8QDpeQuF8ssVYQVjmquwJCa80xjadfgpd5MYGdNpU7u2rhY6Je9EIrtE18etS7sQhsbkr/ANzfLe2+6DthvO42N8Oxs1uV5fdMiVvJUzsnDNsKF20Y5RZEdSmduzODh5NR9VE3OTrNYNzJNknShClEpASbgQgd7pEPVVMS38tSGv8AalfrmpooAGTMURANQEKq1bMaj2RSR0LDaMYZRTnJvu+gYs238iT6zssZchfeQAwfjs5eAiPfqTJ2HmwA97uFQPozo1VuKcfxj4z4iOQLcbbBSCBjrCXXiNWATFbkwBucmWuIdX4wOFWfCyc6d2UrMqSo4pxQRc2LnYqZxLPOzABdR/HOoVC74tPNDWwHa8lNvFY4ypCmKMmJi6icA6NakEhimd5Oru8kW2UoF7okofUeHRUTvjGk2xs3fjfcOvtLJgKScmJhNqcOOmtbDdmaEVsbB85ZmZYS5bdYup0BeCkoqwFJ4BxTDrq8c4ActrQgLDtK7YbRu+O7DWqRf4qmQv8AZw7nJ0OKoMFFuX8tNu0w53Daq783F3dpwaZT7wAOAbff97DjUXm3uSb0f/HwKhqN3vCqy6rPdSkex3YH15UuKe1rp0adOmlSMajd5RsQ/VaGlpsIwE9rY1S29vXTXxaaB56rOH9WR0jGxvRey/bb5llFxfBlKBn+ULaTHTiAH3g/WCmUzYuOmrYgu8psVRE2mjdmI+oRp+nauHEQAyuRJFYdniCLEf4RpjNR+C27dIDzFyPTbXH3vY+yFXo47xBNxQeCWLxgDq75WUbAp8I3TYS6Bs+IKhjCTw0wkLi2oKWkUFCmJFAK2zp0gAm1qcS0ngBg/bqpQdwPWpddsq5+6HQdOuoTGXpjyPj7oI2sYjpV+Y4MzL6/BicdNNAr5uC7+xOkoJ/YkkjDxAR52ypSPD/15xKbQ3kLwqvR9tWX2LM+1mMcvUG0KnHAw0IdQpdOUGEphE3k6KrTveOq1nCvqdvkXnQ97Kv/AB8xB+KxYt2ZD8oBE4pfS2R0p5hOLzTNxT7tQ7kGzcFi9LoqIdz4KHzgrFg5AyA6OAaqimP5+yOzUOtyAvte1Gbh5eIR7F69KnopI7GnN7o1emURs2e+lMvurbfLet5dTzHF0LKHLdd/Q0efujpvZfbPp4uNN0rEx0wPty2TW6/DiRg1E4/tDr6qhMJY9sIZF5BN5HaKpFZ7ZnqaQq7Q94B119FTk0fhCP1FaeuCZUTLwBAu7KcfMHpGrEjn5zt4NjhACN7qm1CjzjGMCJB9VZ+ESxGCgkt/GEYKgcCKv1xWN49OPrrg924oYhrFY3XklA05z90OgeEQAR1p0zydPq6oWnYcKyDUAKLOJ3ol8vQNZA8ZX9lmTAU7ctsjIg8PgUJpp5TcA81Kr27nWeJty8g8ZoD1un5G5f2ScfRXSrnshJ8dkpJdoQ3WCZGoecOPmoc7xldbg4qXrfkLH68RB7KnWP8AsiIB6aAauMYGFUe2WSLWK5+UCjwxx89ZXXuHxa396eZTIZYO6Fsx1T8nTWUBhjYJQLqT3XPR7wCBA9lJluHDjYfebEmHgB1uJES6/vVsLuxM3DVDF7tcf9JkA09BhrtLJ1ptR/F+KoModW+W2/sjQCR76xqkPwLFTMw/30iYw+2thk21Ug0RxRbpR/vDif1lp6TLzww6RmNrbSHq2WJj+ooU5Jla/wAwfA7Lj0e9uYVU1ADksrNyj8ExpapR6vgZjeoKdJ5cnQ+Ix3bJQ6tmLUGnoZKzGrwQto6fe2YM/tCuyXznpT4qIelD82DD20MWGZctXaPc2DBF8UUpWxy1efVYsH/wpSn3uv7IMeiKkf8AgxawLt7IT/siSH/wYtDNwebLNzf0mPoM3f2opSkFMqSA/lONbXOHXtR5y+ujA3l2QRA58LJ6f/BCj7KRPfmcE+K0G5N3wPBfcFABT5RgTDo7xZawm69kmz9muPwiWIp+V4miTB/dORL9mjB8o5RS4O7Sbqd/eQigeym58t3IX+ULAt1Tv72MOUfTQAwLsxG44LYzdttflNpMREPPpSpXeC3Aaqxt3MR7xDAoAekaVWyxGLhsyGMrYUL17BBTH6tN/dvi9zxe4sQKfvt5EwejUKAV7TYRdcW15TrH9IabXqLTAlgWS/Wc9qctRHDimDpEUx9dOu2WEHQfCbauRj/gOAOAec1CUILCUiq7MS75uM04plWbbXk4FoByTGV2EjSO4G+410ChtNlKRMkPpGiqsP2Q8Cu0Kgs/eAQuqQpLlcBp4daryatu1kbbiZG373bvHsg4BIWapd2ZEomENow6+Do066KvbMyHC3wjAwF+R7xU7Izoh2bvQB010IHfMOnAOugJQGQMtwbp2aetQj7+tF7GfdTV5lWy3BgNcmMYITn4HOzOKAiPi2RqPRS/ZDD2+BEJB/vvgzrfBt/J+T1eah92zGRLSsyIt+7LObCisvvUjKFKoIgX5HNEQL3Wo9dfNwTxN3hKWKffRM/b6htOKCwLFDyDrTN7YuOJVwYkJk9Npsp6gSQamIbXx80KcJ3zjiVIJ5nGSbRY2u0ePdCmIeHTgFD3LLCkqZ0onM3HDKGKAFTWSKqQB07/ABGvriPy2BN32vfVnWaR5A3mg5arOSJgEdIaiIm/N/zpKUkM5xOQYd1NxTiZk45EVGoCjvA2O5+T6+mrkxHY1mxFrC/SdR9ykUU5Qm8VaB7xsl4l0Nr0dNEXmWoBAfgTaQcGDh0FSL7fVWlWxkKXtbDcwuX4jFO1GLdt5U1tR17SsvcUhNYZbOF5cBFJRyJGxGx/nc7iPmCjUZ2OcI+sxmjKtzsLg29pwui43iYl7wBoGlH5HLsgoHwKGZt/Cocyv3VH32Rrvd6h2zBsXvN0Sk9OgjWhUziityuTVHRbGz9qy7fodSeBbagF0waXqVguuXZRCSPsgYevQ2vCuz2Fl+CamVtG6E3LUCan5DKhobxAIhVa5BcEnlWKd0T75LYE24E/vheOmoj3uqpmbF6S8WVe18lQaogmAkJvRQMbwaAI1vYPFrEJtKxH5rlUsvmoyknfm7A9Z01mJO8LRibvaOTQykib31VqXuioKiHPCp1feRTwE0pFJRgLmIQp9tRYQDnBr0AHtqvrMhMqQV9WShcjty4gVHiunwsFifkyunXrXeaP/WC5/R0fq1p5tVnSS1WbOj2Do4vEOFZXVvoLSGVLocDstysGhf7tDaN5zCNR5/ddyvy7LycfqF7wKiQPMXQKDddA3N2QrWQXYuTOU1m6mwoO61IHlAagNetV/My/LCYLCpPUiuxB05jGMImOYwj84da1qHVQlecjHRQGOnopNT/SQN6uFJltrI9wcIJ3Fvij8mPKAD59B9dZjhp1Hs8z0qYynSV966GvqGtR14BUcnboSirlYpOLeYyiKaqSuyuQRE2hugR71FW+L89Mi70Ih+Ug/wB4koPm1EfRS7SOyzbb1vJP4RZQUFSqgmrECOug+DSpHD5fVjJNog8bn2DnSlDX1X1J+Zucv6xHcLNlf41YJOFUDg3Og4MBEjD0cNKsHsTJWyXrVdrb0Isxl0WifbFYVNoquqg6aB1VB7xybPu7NmmMpYkUkV0Al5WLAU1CmExegdOHXU97Fa5oyYTViGVpIwq8fHo75ymIgZ1qppqPANasVV3pyOdpbSFzX8sv/wBKV+uNMh0EpgMOgaDrTya/lp/+lK/XGmY6bI7XRoOtUd+0doh7C6hjiy2cauxeg8yAuyDZJsb1gI69Pgqce4TFxw97y23APzo7/OoFi78EaqjwJYl1IABSbvdgQ2vTr1jU6Bjg0/OLL3chp85Av8I1c8J7tHKM2X9zLd2DaRx9jkWCmzllifhzQ5FpqPnqPXRjywW9voqJ5MaLqHWT3hSNhAQDaDw1IJqKwcaOUELouUBAA0AyBenX6FBZmAwULdsY903AZNRQm+AyJQ2S6hr8mtm1yN3W3kdbY8x3I3qoxfZFFGK5FvirHT54jr3A87v8dKv7N4FTtO3yIG2iAcAAe+G6CvPSMLhA17STctxy6UGk3AUXIhzxU5uunN+lXoPNmyS07fBIREm2GyI9YboKi82X3D/nMTWj7/8AIU+vyZUdRq9m1uLrM+372Qb7IG3RWqe1thw114D4KkvXUZvR1BN1WgzLF47MO1utwrsadGuvf6qrWGd6qfMdIxqtRk9nbuLNSHBSSZRBG8nJuHARKUPQNDpudw+2OgDazZlyAG4792FOxvHEyRC7GMVFTB1uJLh66bO8lWk1Vb9rMUQogBuG04McfQA1ejjvEGr3/jZnJC4Y4qI5TKnsgiq4MfU3WOlQuCyAdpZFwR8ZYDQxH64mF0COu4KI8CgOnVU9c5cmwVdrQWNoNAwpCX3qP2hIUQ4jqAeDWq+RnMkqY9VZJQq/aVw6ATKi30Kc4m6Na+dwPRnY6XHck3ZzxvPwRYtJgikRpolsb4okHU3h6AqphHo8Y+urlwd7vi2/KJXuwFkKREyR5BQ3eqYJm18fGqX73jH11Ws494v5zF60P3Vf+PmNptuu7iHrduOiqzdRMnVzjFEA9NNcW9j87uZmZw9udNArVYoKJAgY/wAn5PQFFR1oxE3FNxLA7KNkVWqRzbRt2OgiOnf6a08JjJ4Z7NxNZxlax9O3HgS23ux1tKHfDIvZuUdm00EonKkXz8aknuYxNBlEzlCHFXvrrmXN5g19VU+8kHrwwmePXLk3fVVMf1jTcBDwVtSzZy9mJDUdEYpfe1L9S+rZcVw5Ls+24N4tAMwcOUkDHSSSj9lI5y9/o4VDLeyHmu82qprfjHLZHebIi2YlT0/WPUJlVV02CxmeouypGFuBeI7enN08ulFsWQmabjhnqLZ2+asuU++Cq6K2DuS97nVvZdiZ1ZNSNHO8nw+Co69NO/T1/wA4EreWJmOXSE9y3EZi0+UMjJlAgeQojQ0ccWZHG2rkyfDiYOJk2SQrn8+o+qlHWLlEji4uzJVvMtO6KZ4ZyoPkEQGkDQWF4ji+vCYnlQ47DBpuyD5RDT96psqRwLTByA7s83dTgwf0iTQClHyCFZWy3BiFEN2Sw5lyAf0isjsmHya1lALpZWjkeEdi61iD3zJbwfqhTxtli9zfyRZEOgHVyeIUN6qUQyhlJbmxlsoIeFvCm9utL+6TsgJEdW7OSTAfmME0/rFoDQZDza64NIRZEO8nDGAP3q7G4eyDcl5kfKaD/Vx5CVzyLsinY6irMJa/6Qin6q2ezs+uSarSsn4d5LEL7aA407Idxw0m09fCmX210SE7IZXjy+ZJ43qZaTNjPMSnx8/sfSmjeyuDYoyUPFW7GhPpTStAO/cv2QhumTlP+KJhWBavZBh/1jKj/wCLpUz/AAUX78u9YsPHMK1yOJr8EeF8Q/8AxhX7qAdmt/shif8AWMubxSBR9tcDH9kKgOvKps4h1b9M9JBibIYfF3pFn+jMK/w10XFmVScULmROP93NKe2gFAf9kM1/6PNqad9smeuvdnn5qGi8VJGL+fDAb1BWgsDODcNW8w5Pp0bE1r6xrY292QyHAJKXMAfNkSG9Y0A3cZPyYiH4ytBksUOnlEMcNaZny2Q3NlMaWuqfrEWopj6SjRTlnZER3OFCWUAP7lBXXza0ipkbMrTmyMEZXTp38MI/VAKAEnv/ABysUe2OKWAK/wCjuQJ7KktnY4xxetqoXC1h30ek7OcQT5WOpNk5iiGvR1UDc5ceAUe3mObcdj3zsjJesBqXRswzlOx5VfsYpGKTVSW0bt+5J8I09Na+JqakGz3w1HlqsYXtdpd7sM2WHsL28fafsmipijtB2wfip6NQouS6cYW6IGhmDNMxOACwYhr+0Onrqlh4hxrQVW55pUfsovdLRLDR95NvqsvqXA9zE0AdllCrqB89ZQC+gNaqPOmSbmdJwEozZskuRPw97KQT7wTFHTXX6I+euaEXkzfvYIxYv8uQWTcNvplH7hGvjDY6q6qcnsNuvkODp0ZakNvPvezmJ2llhV4zTUu/G1vKnMXn6tBRP5x1oJ7oMNSjV2eSs+WjFzHMAGZO9ogeIBpTHuU8moW44CYiEpgiI6GBxHgcoAAd8K0XIdqSbfk09i+MBwqqGijcwom4j3qtkdqObVYak7FwMkYm3sFHNB74I5VgJ2/Kfjffx+V4edVJB0VdmZjoRuPUI1ANykdZFFJP5pEy66egKpPUaqWZz16qjzLxOh6K0nHBub4vwSRrjWVsBrKjtQsxGr4GE0ZBMle6CJt2dvpzejXXXq6OqpwvZuN5eJbrRWRiMnO7L7xItRJ1B8oNKhV6vIhqDIsvEjIJnE2myrsCTTTXTx+yphJNcKS0c2FF7ccG4MUu0RZMFSBwDr4+urNlHsS7PMoGlbXLxtbz3Lfz9AZtCypa2MkWW5JdsbMRh3C47tk82wD4OfpLT3M/8/nP6Oh9WmNhWbbMbli1X9tXwymUk1V9puKQpqF+Dn6qfZn/AJ/Ov0dD6o185u/ul1njop+Nf7X4ohg9NRtrJY3VvsWl12y+XKBz8oXaudkxx2R0HTUNakZqjEddMIyySUs5ajGSQb7RFAHgZT3vpqNy9XqWLVn0tTCuV7f9MnqUXgZ6AEjJ+dhx6+UNinL6A9tOozHVtS6AnhMowJlA6CONUR9JqFJzeCn3LFZO352HE3cA3cFOQPOPsrlowwkLBJZC/pNkZT+jUj97p6KtyikcvctYl7XFuR2yX4iuxm6DqBrMHKHpAA9NKuIzsiYMomScyTgAD+1kXLUWZ2LCSdyKRMDkWDWORpynermFFIefs7G1qPO66PL4wye0ZCaDuhouH+jyxtn01k+SLXleGZiY/fM5WKcrMFzBvFFGHEo7ZeImAPBpU77HW4bjmp96jcEP2tO0im5W+jcUgOTeaa8enoqFXlDZ1jbJMk9eyC0eqcAEhXJVA12w09NT7BsjkZ7f8uhkJsu2cNotuVJM6RSjsb0e9XjW9iRlbyvpr+WX36Sr9caZCIAUwiGoAA6hT2a/ll/+lK/XGmQjsgI6a6BrpVGfqyO0U/YXUDMY3NjoqjvtjYb1UuyQCCm/ANOnxVODzuG1A1UsmdT06iyH/NUNxlkVg1O9B9j2BckECBz9QEOnwVNfwk2UICK2K4AQ8Cmn2au2D2U0cnzZ3xMt3YDpiWwoLMxfclcRNTF1HlmvH9uhczNYIMdDate4yogIbZRc66hqH51GJfIlhKNSh+C2ITDeFE2yqH8NDZvJtgCmYjfFMUGgBs7JwEenj1Vs8SOfDeQxrcWHkJO5lvcnKLorFAIlPfbO6HQe68ulehc1aDZ9vCAaAJi6B3veS151ib9s5hbdzFNj1Jdw9OPJFlf+jcBr0TmgdbNt0dNNRL/8ktRebK9B/wA5iZ0ff/kKfX5Mqeo1eUqwi1WgvYRtJmOBhJvjabGmmunAenh5qkvXUdvSbeRC7MrSOZPBW2teUIbzZ0EOjvdNVqgvWOlYySVF3dum1/kWYlluMRTArTGFtAPfMgB/sVpfK92LLNxh7DhCBtcARjD+zSiKOUsqKJFJH2wiiGnAUIdTX0hXLi5OyCkDJnZsJEnHqjkyfWLV5OOcSOyuQ80OYmaWjrdMREUTco0i9giaYlMBuJg4VC1UM0KY8h2R01W8I8dkFuQxigBjiY2yNSy9Uc9K2XLvJZ6/ax5w2V96qUgGARDhoHjqFyVsZNVZ2nFv7hci3eKJCzTMsIppCIAIDx4ddYsD0bh6Hv6EazzS/pLlrwdydD4RvdkglU18Woh6KpbrDxj66tbAluzFsmuthOTKUo8EzY51CON9saon5u1VVdYeMarOce8X85i9aH+zV/4+Zy4WSboKLrG2E0yiY5h6gDpGgDu9YBAA2V1nGv8AUpCPr0o1K8mCPdcrIc7fcH3pSdIk046eHShVnusVHaqi9sR8+Okbm76SFMnR8rTXhWrhMPy7aJzNMe8FFS2W7W+wCuMgMigYW0aur3hVUAge2kG91XNJGAsRDArqOmyi3M4N6Aq0428YhsYC21ii101fkHM3UdmAfBrUmbXBnOXSKjERT5g36itI5NsQPKYPbUxTyiEUVKtpPXlsjf5L6lURli5vuI4GaWzJtiHDmnUSBqXzmEBqc2/hy+mjA6d23LDRRRHUxXUqJxDyAOnpo87sLM8sXeTs8LNEf7bM8A/VJwoS6xnAR5tbnybCIGHugapi4Nr49a38PhIUdqIfGZpWxS1ZebNmsnHMV75NZLTcKB0oxzQVDD5eNJmksLRfFrB3FPKl+W5WBAg+T/KtotMJRQbS8rcc+qXoIgkCJB8o6eulAvzHUcIBAYzbKqF4grIuRUMI+LjW0RqOfwl2oh73H4tt4rcO5BQ20bz7NZTwmVrxUDajLGhE23yCpxRzAHlrKGQko87Ip5zN1MJ69YN0UvTXIWp2QL8NpWRlUwHp25NMnoAa04sPN7gPh024RJ1itOcPRTFTF93H1F/f0I3Hr300c2lAOVMZZYWHV/cgIj172aN7BpBTEt2jxeX7CJd/eyqg+ymKmMI8pvxllO1Cm69HO8H0mCkzY6shL8qy1CgH902E/qPQC6mLW5fyrKFqh3/hu1SI4wt/Xn5VtUPEfa+1Wy2fidP43KpTfQYGH2UoFr4bDpyU/P8AQjx/hoBL8Glph3eV7b8iev26z8G9oBw/Cxb3/kf89K+5zCwd1f0ybxMf+St+57CodF8zg/7F/wAlAI/g0tce4y1bPlLp9qui4vhR/J8q2kJvC42ftUp7m8LG7nIcuXxsdfsVhrSw6cPe8nOSD/eR5vYSsWAoliuTH+T8k2sp3tiQOA+inRMVZHDizvKPVDq3UwoAUMGxMbq/kuWGQd4FmRg+6uRxpbB/ybK1qm729ESD9asgPp2HndoXaay7tQA/q5sR9Bhre57ImPHT8cLgH56K3rGhKGK5bpjsjWst3t3JnKPrGnzbHuW2o/ii5E3IdQtpnUPTQHby9s5MW5gkYJ+ul1i5hwOX9wNKkTN+6lex7VfP2KbNwZupqkmluwDRfhw8PTQByx7IqLDmuZZcPA5RW9dSdwvcZ8FrnuoihZYzY4LkUIBDBotoTgH5ug1p433b6mbuXbMTT/cvEpgO5rQ1sOimjyQSavWLRUptp4odMhg6AEpBNx8YANU1JvYjrzkoq7HQa0jJpGcxzlqQ4kMuidIDB8kRDTWnK6aqCopLpHTOAAIlMGg8Q1CuevUeqsRvFh2kugE4Ne5gioq4wt/lT1sk42HO7BNb3zZ49PHzVYNsXneM1clv29dNqsTkdPCF36rDdKlAAERNr16AFVdjmGyKhcU0xs2XO2QcuFVBbpuAJqGuodPXpV94sVy4N1Mou9Sue1rVkqfaVSTHncCk55ausKidLWRyLH0Z0sRKMjjsgnIHUiGQjxAqipg8YgAfVGqsAeIB36m2Z3PKb6XJr+TIpo+jaH0mGq/nFyNYh06UEQIgic4iH0R++qji051pNHScmpqhgKcXs2X79p3ZrQ7yAM5K65TspndHU74HUEfWYA8lL6URsFqzaYulFo1RVZmRszbprKBoJhMttD9Wh/XWKsUmv5xa8jawlVzi+iy//KfmRu+5dCKRZC4jGr8hzG1KsHRpp0eepk+ubEsq1jyStkvok4gQDrR7gDBpshtCBRHhxqI3pJzUa2bKRbEHaQnNvymb70A000173XxqYuMiW48NGJ3VjaJcbpMCqHZlFBQQ2QDXTTj36sGUr1ZPqKdpW/vIK/Pw6u/tDGO4XGJ8qw7+07nkjLoCqJGj1DZEwikfgA6cac5o/n86/R0PqjTXHTvFknlOMc29GysPJFOcW7dQ28SOIpH2g114cKdZn/n85/R0PqjXnnKvSXWa+if41/tfiiGAHGodEXpcELmJRVC3kZ9uzA5CMFGu2BymTqZBRuyJprb10t5VykooVMhwEEw4jqXSojCYiNCd5IuGbYWeKwzhTdnt3cdm4B25Az0/ATTVzhl4m5kVVFGzw5QRBvtCAgBRUMUNA0Hz1Nf/AMO0A+goL4E4jXqQkGT3rze7ZdniUmxw6aOv8wOCp6MIREhh6DLLCbTyAAVH32S7udBoR8m0DvN0gD0jqNS884px9kpdHRfGz9pKPW/pcKRvY6Wm0lFHyU3LgicmxuN2mH73H1VHbnxfEIP3SEDka3WjlJTQGbl3sLk/NNpxE3koXIz03Ij8PlXrjT5yo1BkIC0ZC9VDPrtNGuVTGBQijcRKQ2nfr6wuZqtLVUT1xmjU8LQdWVRbOH/ZPZXFmSU2bMsbeUe83ihRJuZLQEx14DoOnXUp7HtK8UMoXa2vCUUkXKDNsjvt/vA1BQdeIDx4VDl8WRLp01RhsqW+JlA0ExlzJCUdekeI1KOxft93CX5eSLifay6aZkWxVEVhOBhKcdTceoalau2BV47yLTX8tPv0pX65qaCIgAiHSAcKdzX8tPv0pX65qaG10HZ6dOFUZ+rI7RT2011DfF193+0UkBRgWzguyTUFIoxtOI1Nz5Tu4nB3ZsKceoTQ4hUTxM+zaiq/NCEllOaTbAUEz8NR74VYI3H2QyPAY6WU/wDDCj6gq64L3COU5y74uV78N627iOyeWZwSJgFi2+dQFCjzY3QRDzUwUzFMoLOlAxzBqGBLQxSsAAS8B69KlT28OyBKQodopI5gNqAmh9PZUcnb4zsyhZh45h3REgT0VMpF6FLrqHTpW0RiZWCF9TSFiSSBrMYqlfKj8LFD4riXml8ezXo/Nmo2fACfhzi//KCvPryUy8viuPhVIZyWBdvAFuPJQ9+U1Ewc7p6a9CZsAwWhAlUDQwGKAh3h3QVGZr7l/wA5ia0f/wBQp9fkypKA3Y5uRus0G30V1BHa3m7RBTQeGz09HXR2gd2MbkeKte0Cy6YFA2+3a+772mvf66rNH2vqdKxbapO1/wDjv7C3eV9kS6EuiE0Qv0ESa+gKTdWz2Qz4omCUlW4CURMB5AhCgHkGulrFzcvuzPZ9dENkNRVmQLp4+NC5TF96qtFVJG/YlsUoCY2+mDG4eerycb4kRyDj7JLGx1ZCauVJJBRyRMU1H4nEwiPeoVcWMxjbptqNuHKUSqm7SMqZU7naK1Ls8e9xp1feOWrK3GYu8kwLpZy8SSFFFxt7ACPE2mvUFM17HxayyI1jZLI6juLKzFVZyiiYRA3UUNdeusAuLsbYuGik70ZQtwJTzYHSHwlPX+pN36rfveP21PexVQt1BleoW24WXacvLoop0iXdm2fRUC6w8ftqtZxtnGXX5F50P3Vf+PmIyaiSLF0s4R3yCbdQyqfzy7I6l8oahSGKsosI6PkCQ2PoI5zLF2TLNxV2ebS8qsZvHOXBUwVFJE592PQfQojp5dNK5xDeuSCR8iFr2ykVIVi7w6ceU+zze+IV9ZOrykzZ0ql/bqPP0dPPwLEa3tmqVbgjBQKjFIePwOI2C/tGDSlDW12QM5ryqRkGyQhx3skVEv7JKHzUzmtcrcJSXkIwrw+w3A7hFttm7wbHOrpxjG81wFe4r3hmevE/LJk5xqyHPRF3i94iG3duR7eaF6yqOxXOHk4UgW28Qxo/D76fSmnSSOjzFDX6Q61idj44Y6mmcnIORDpTjWZlBH9bnV1vsIRpgBFndc2cA/pVdyQfF3NAaC4MNxgiLGxpOWOHyn7kSl8wfdSrfKDsDlRs+wIJgYO43THfqefSkxyLajNQCW5jGHTUDoO9OZ2fzdNFmd5ZnmiAlbsEtHoG7kGUSCJA/WUDSgO+3nZCvPf0mEqkQ3QVOOSTKHiAwa1lKhbHZCPfhCklJJGN8k8qmmIfql4VlABlsUyGmsrkm1kSdesmdT0GGkgxvYqX5bleDKYOncoAp7a6DH+M247TzLTMdOpuzAR9AjXR4HCzcuit9zTvT+pZCAD+5QGFs3ESHBxlFdU39xHafZGuVILCiHxl5XA5AP6toAfYrREsEodLy7HY98pQLr6q4Vf4QSH3qAuhz9N0BfbQCxUcEJ9Mhd63iT09lbEcDdSV4qfraU3C5sPk7nHUof6cmP8AFWxu7EZe5xcoYfz5U330AsK2CQ/6tu8f9b/nWt9grqi7w/8AN/zpuN64qDgGKE9PDJnrXu0xWPRilH/iZ6AdArgcelleJP8AW/51hgwMfoVvFIfCGtNwvHFA9OKih9GUEKz3V4iP3WMnhP8ADlB+8KAV7XYNX7i4Lrb/AE0AH7I10FtYXV+LyLKoa9SrLXTzEpEJrDS3xtlTrYB6ySWun71KkWwUoHPbXi38Ca22AecaAwbAxquHwTLDMB6gcR4l9IiFdI4rbqDtQuTrVUDq2nQpD6BGuAiMGL8E7nuhqI9ajcDafuDWDY+JnPObZTOgHedMhAfZQD1LHWTW/CEu1k4/RZwS6+eps8j7kZYSeNrtVOrMJIn3pjrAoJtVtSc4Onm6BVfExbBOf5Cyjb6v+Ibd/aqerQ68Dg1eNdSSMiokkptOUld4U2q3Dj4OitPG+7fUzey5/wBzT/cvEpjSo/fr8sejDrCgmcTSiKe8HpTAddRDxhqFSE3RUSyo4cNoFmu2bcpMR+mOxs7WvNNVRwsr14rnOqY6TjQlJcCzb+QBOUYLl6HUY2V8u7Ao+ko1Hh6KmV6iR7YVjTJQEBcRCZDB3uaBvt1DaVouNVo+MurKrhoyXSu52IFdUK4C9Y6RjZcjVxIOUiA2O4FMQHTYE/i1CvVWH7fvmAWkE7wkzvUjJpFaDyzflL3W1p3vk15XyxGtnTqCcquxaByrk51uooDobWvVmLIRO0LCeGNMtZUDKquwctx1JsgkXZL5NKsOEqOWH2lDz+jFY56qtf8Ax9SpL1di+u6UdgPNUcn2fEA6B6AqGX+7aNLVW5cVU7ZdVNFQEx52yJg19ADR05ts5h6dRER8tRDJMulHKRDdzGoyCB1TrHSV7kdkugfXqCoLlK+sXvE6uHwluCSXkW3abVij2O6jhmCwM3kgnyfeBztgo831VE9ONWQcqBexxtwqDfkqKibdciXzNsTDs1XIh01nFQ1JRj0Grk1WNWFScdzk/kkvBAG8D3IkVspb+/HZEd6CWg69GmoD09dT1/ka9Y8GBbss2NkEwR5pX0UJDCXQvyg8GlQG7mE++Bn2hWOmchjbewtuxHXTTx1ZwTee7dasznjH79FNDpXaprl2QKXTiXUeipnJ/Zl2eZXNK78pC9+O/dw3eYniq9bEmsjMkTWClGTi7g/IXLU47pM25OJub9HUKWzP/P51+jofVGtY4yM8lL5iYqes2LavXjs+w+SbimqmO6OI8B8PCt5o/n86/R0PqjWM490us1tE/wAbL9r8UQut6Dr0Vqo+a07lua5VGsDcqAOFFPe2oyO52eHEtQdKlyjtcvmJxH2eGva68CQnECJmOfmlKGoiPVQd5dEIzD352Y3gTSOb06aUa/BNnCLLqoVdZPvJOCufQFJHh8gRf8t287WS/vY4xQHyhUhDKKie8gp6TYRre12X80RY2QYkVNE2jwxe+IFD211by2NJW6kzzq020I5Oc66pQ6B04VMWVx2ez1CVxVAO1deIqHVIf97WiT25sNuW6QOcYnZCJy6izejr7Kk6GXclLWuV/HZ/9pg6WrrJ86t2oZuLLw3LPxQj8ivWCR0hEVHbfiUQEOACABUl7Em3YaNkLlkIy5E5Qx3BW4JgGh9gph0UHj11E5BTArpCQ+DXKzMVIQSIYwGLt9WojrwqV9hvGWs2jpB5ES67iaXEAeNTFAAQRA47A9HERqRq7IFZW8jU1/LT79JV+uamZgEQEA6dOFO5ofx2+/SVfrmpoYNSiGumodNUaavI7RT92uo7xFamWl1ZAYGUfIDsk3mxL6a8R8NWEa1+yFS+KlJg4B/+1iD6xqqMW43cPFX+4ve3kh2SCPwwSa8R/OqwCYpugugtb0gjB1bMqYPaNXTBe4RynOFq4uVr8ON3uCLmH7I1NETcrk+HHUz5EeHnqGXkxzsFjzDuUXfdrRAAW2nSIgbj3tfDUjc4vv0Gqpi3dFhoUR5suI9VRC8se3+2spwqvdLFRsY5QMmWTEwm52nRW0RgFWic3Lt7QhjvFxSVMAxaQrF5htOHm9FXznAq5bahCuOKwHAFPp7sNqqIm8aX5G3NCwHupbOHnJlFmopPSjugL5avfN4KltiDBcdVQOAKD3zbsNai81dqJM6P/j4fzgVB11F7+jX8k7jU2Ui3ZkAxgUFVfd7Wol0079ScemofkCPYSMhGJv5hCNDQ+yKpddriXXzVXcM/XOj49fcvs42485bgYpkSobT7JNslA3TtSJxHy0OlscWYk1MZ7lCCAdA2itw2zdPVxoSxt/HJWkwCuRUimjzGBIeTag54cNnj5K3HR+JHNpM38pecoV4poJ26LYNCc7QQ1Eveq6rccf4jG8bSxa0ZRKZchqOhVdEI4AGogCZNOcOulAWDDBrG+ZAknKzkhDINh5OZMhSCopUtmEMClkmKbQ10yyBFhMsmRLXbAA4aDp0DUHa3PjuOe3WVrYpnhVjCmxM8cqF5N4wDrpe4Ls7EVe3F7Mn+0SC6KnLPhIq/LDYHY08QbVQUe68tWF2JUsykLFk2rWHTZKNjarLk/pzHKcwfshoFV6PT5arWce1FdfkXnQ/dV/4+Y3lV3LaPcuGZdpykgodENNeeBREvDx1EbWk8xPccS6rFV2EG6dFB4oOyG2c3N2ePHzVNjkA5TENxKYNB8VWJiO4rZtm33jF8TckFyU6KKaO84AXiPe6RHprxy7EqjJp8SS0hwdTE0VqXduC47UVo4xXlx1K2+wk5E4lMAblUVRODMv5xuOzVmRmAziXeTN2EFT/R2hlf3j6UdkMwRZRHkMY8cG6t8YEw9tR+Qy7cCg6M2TNoHhKKo+nhUnUzajHiVOjo3j6n5Ldez/PyJI0wfZSAauHk888SyaQegNai99yOPbGuAYdpjxJ+8STIfePHphIO0XXuR11oHIXvdb7irNuieBId2H7ulQdC85KLyc0OzgmT+RTVTOLhZIyyp+bw6ONYo5o6stW1zZxGjU8NSdSrUStzJsshhky8XOiNm2RExneGOijqm84BpT8G/ZB3GA75WVYomDXbOsmyKHkDjXKdx57ni7tgzkWyWvDk8eVAofrGAKQkMfZSlw27wuliwQENRGQkdTB+qUdKmirjccZ3aqInkb4gk3IjzyrTZhMHjGspsXG1gIBu5DLEOVyHdgk2A5fPtVlAaVj8JNuKk7c77wJplJ6yBSIvsKo/E27djz/EfFKA+Y1KKTOGmQ7SFlXG7EOp0/AA+sNdBf2M0i6NMUsBMHQK77bEfMFAcFujD6Bf/Vq+WHvryRv4qwt943TH4HiqP0/vHphGlk8qwTfgzxXa5Q6tsm39mlC5efCPwHHdrph3ixhjeoAoBAmTrZIPvOK7eL9NUTfZpUMuRifxeMLSD6SW19inpMsX2b8msqJIP93Cqj7aWLlPLA/E2sQofmwatADfwwJD8XjGz/8AdB/groMwAAc7GNpeRn/y0SDJuZD9zbxi/wDgh63+EjM3SNvnH/wY33UAK/DAzEefjS0f920+zXJ8rwynx2LrXN9Dm/YoqOT8vl7u29fHCKfdSZsr5MD4+0minf24VWgBBsjWSsPwvFMP4d26Ev2QrXuyxMqGq2LhKb+6khCiR8t3OX8usSBOHXvIlQPXSB8vsx4O8bW0c3X7wJPs0AxNNYYcBz7KuFr4UZHX1mrpBLCTweLi7o0O8Owrp5dkaU/CRYbkfh+KoIP8Fzsj9UKwbkw++/KcfyzP9Ef8PrBQG/cfiR8AclyUs26eD1iPr4VOkYtjE4EfMo2Xby7IiSgkcol0A3v4a9Y9dQDZwS5ARMN3RpuPNNsKF9GtTqObwrXsfHSFuvVnkYRJTdKLF2TiG/52vAOutLMPw8uo3ct/GUv3LxRUh+io3fwSgw7UIlJVVzy0nMTJtahsH11qSH6KB3g2n3UWiS3FBTelcAcRA+zzAKbX2VU6FuUTZ1fFJyoSSvu4b+zpLOg3b65uxyjXsoy5I9iHpm5yAnsc0ggUOHiMWobUs7GpvdMjiCciJtuoZu6KdeOcK9BzCJtvnd/aAo1ExAQHQQ49dbmY09WcWuKIPRqvylKpTb2xk/n/AJuR+/o6LkoMpJd2dm0RXIqZcvyekve/Oq+YFNjD9jaxTi19807WgCao/wBJtqdPl2qpW4kWLiEeEk01VGQJCdYiXdCBedw8PCrMF2gXAMRHN+CRXgNiB+aTVQNf3aYes40pLrPrNsEqmJoztulG/Px+hBDdOtQe6JiZaXekDBgD5EjYqeydtthtHMapuboqLQKWRksoi7gW7tc+/wB6kmmG+JsJlLs83yV54GCnN3N7N6jpYfWV+zhZNnoa9nQv8Hwz0zRNoKxWZhQTDQqfAeaFVINXBfzt+/wvGvpQNHznk6rgNjY0UHa1DTqqn+qs5kv7hy519TQ0Xf8AZP8Ac/BEbvSINLciInItmZyCbZBY+zt66dHh++rT9zea7chUHlvTjx81MkTTkj4qxNNnqKYdfMFVXezCNfkZkkJdKO0E2wKiW2BujXxae2rDDGFyN4hB3al8QrzaTJwaSAoKDw6y/eNSmT+zLs8yF0rilXi7fPfsXDgFLLuXJK17WtDXZGCk3Veqe/qstg46N1defWs0B/6fuv0dD6o1xbDHLMVkWyo+7XLleJK7XEu2sCheDdX5VKZn/n85/R0PqjXznW2lHrPDRT8a/wBr8UQo1BrctKInsjDsXjHRrlQ5gFJ0kJdk+7+drRsekKjkW2sV7kVZOXuKSjVlTm3hgbgdIp9339Naj8u94WvPduElu473bhw6S3WmLL+aEFS2L0YvygOoAzkTk1HyjpS+97IaEW2BJKuSgHAQAjgB81RtrjeFerq9oMkwZhTLtF36gpCPmGn7Gxcwsm6byIutJ0ltbJAZSxx18hqtxywfrZLyex20Z61GzsChz+WRJ/WWgzzKkM4TKWaxlby4FHjuAMiPq1o+m77ISCMb3iZdh0iJkk3IemmL/KuTmqZwmbNavCE7rlsQcPUGlAQOfu3F7m3ZgfwfKtHi+u4USemEqYjoAcBqediQ9s1YHKdtxrxrJlZI9sTrH2in1OOmz56gl3ZMbPrQfMn2O4RFdYQ0dJpiQSjtAOgBpVl9jRdNr3BIOWMDapIRyxi25HKxT68pHeCGo+bWvKs7QMreQaaD8cv/ANKV+uNMz6bsQEdAEB9VPZv+WX/6Ur9caYK/Fjr0aD6qo8vaO0U/YXURrHljWW7KqZzkJowMYUtQUT7+1tdfVVloYusgCapZbg+jrKH8dVdi6xmdxTCJGbC6lmYhtPDEa6AQB7gCm4aeOrOiOxtQWeyRpN/IpIgTRkB3HOOI9Zihrps97rq5UJ6sNpyfNEvtLsrbvATc41tddiqLPLVuq7A8dgf+agdy4rgixzNJPJ8Kqo5cJEMXaENgph0Mbp6u9U6gOxshmUcDRzcDtU5j7RxSSKXXz0zyLizE9twbcJy45GOEVPjA2VjLafJ2eGz469eWi9xoajK5Qxja5chOYZfKzFNmgxBU8hr0ib5Ac6r0zcAFtSAKU+2UDgAG74boONefY608QKydwmfXS8Fu2ABYKJEHVUNOuvQGatkLRt4CDzQMXQfBuQrQzVXoP+cxL6P/AOoU+vyZUvXUdu+1GNyO2i0gusmi1IcAKkHOMJtnT1VI61qIDqA6CA8KrFOpKlLWg9p0+rRhWjqVFdFgRXY2WExamWlnUs9KYAHVVUqBQ8pfvo8xtXCltNyJ8jhzikGmiqxnZvKAib1VVDt8+eHE712u6MbpFZQT+ukB06R9FSU82lL2Y2KnS0Rpr3tS/Ul53LvNk2y4dMqEQxObnBwbMyok9OnqrzC1yvDpQVzRjaw2J13y5xB2qfeKJ8/6PtqYFDnBw6woNii5Z1hIyDODtNk8SHXmDGHcf0ndeetvLsXUqSakaudZJhMHQUqd117eb6l5djrc8nO2e9Qe24lCt41MiKGwlsCvqmOph7/V56qUnEnlGryx7cN7SsTJHu+GkCHKIAzBCMEgbOg666eSqEdnkw+LiHIBtD8coRH7xrxzleun/OB66Huyqrq4X5+Yc68awAHqoO8WlB4leQMb3yquDLG83CmhUnKoCK98HD+7ZMtKjKVBvc7lrq4uNNXat1tLxZIzBsl2jCAB3xHhTF1OwzT8qlGifgA+0P7utASRMAfXtg4mH301Bp0zb2o1H3iAKoP98b763YZbOW3b3f5Iqtn1Cm7OcV2uX/8AKOXd9QKGgJC5dmHqSS0+tpSloXXey96MzWtCuiHFcu6HkO2r+10Udi3Tg4gWFstsqbq95Ov6A4VK4a28wSggaKhV4kvUZNEjP0jxqRo5c4u7ITHaQ0qkHThNu6e5JeLv8gwFtZxuJMQlZB6wb/KM5elRAPGUBAaFusWRbVXbufJ8IkbpMCRxXOHg6aXd4sutbnXdekIwDrB7KmVOHkEdPTTA9oYuhzB25yC4kjB0pRbT7Q61NFNMNBYebjulL3nXJg6VEGZQIPi1LWVsH2EEA3ZYC63IB/SHXIUR8m0FZQHQZJsZuIDGYqgym/vHAG9QDTguXl9Nlhja2Ux6tloKg+oK6RypcihtIiybfQU6hbxgnH1U/SvnOboNGMK6SKPRuYQAD94KAQb5TyMcPxdZrFEOrcQig04LkHOLj8mh3SID0ASHAPrFpTtj2RLwOa3mSa/6Kgl7ArksV2RLkdRcyyevfeJE9Q0Bvt32RLjoay4a/NYoF9la2+yLU47E2H6rcvtrobQ7IFbu5aSAB+dMFD1Umawc4m+MnFg+lOUBvk/ZEm6VJsP9YiHtrOSdkQH9JNj/AK5L76THHOZDd3cJg8c4atfg4zAHRcIf8dNQC277IpPj+OzfrNxrAe9kUj0N5gfGggakiY8zSQdST5x+jOffSxbIzwn8VMPTfRmwoDRrs7IJnxXYyRwDpA0Ykb1FpE2Tstojo7tnfD1ipCHH1BS5rd7IVtxLIS59OosoU/rGsD/8RTbgATB9O+KB/WNADF8vziXCUsa3VR6wWizp+sBpqplG2nQ6yuL7ZP4Uh2Ps0d91nZBMy6rx8ocA+dEkMH7paHvMoZDQNpcFqRzn9LhxKPpCgGJ7xxC+SMVzjVw2HTgdtIGHj5wqasV4dx2PTh1brNdpGKJKbpJY20Yob/na8R66hjrKcI4RP27xhbRyh07oBTH6tThnIxUp2Prl9ERgRTVRI+y1IbaKT3/jp5a0cw/Dy6jey38ZS/cvFFQD0VHMkoOV7YEWj8GSqS5VANtiUT6FNzQ06x9lSMeiotk9q2d2isVy/Kz3apVEzG/pDgA6E9Ij5KquF2VEjqmNtyE2+CZavYtQeQIyFgpN8pvrWdprhu+VbRSG1NobY8ZdPLQa6mQRdzyUcAc1BycpPoiOoegQpDDNhXWFoWzNQF2R6xd8RwLPluwf43uTEHhUszpHi0vjlQfFu2xFA8YalH1VMZxHVpxkimaLVtXGVKT3NPvT+jZBhADFEpi6gPSA0RPIHNbaUPs6ETeGc7WvSJiFLpp5PTQ4KwdaglJovc4Rna/A0uYqSR1DmApSFEREegOHTQLEFi5EXk3shbMwVRVgjz1G7/joanl0Cz7QuUJB9yFu5Dk5ltja2dvh0UnjrHHKYWRe29f0QmtyjYTSMsKKqpQL1eepjKqd23f5FY0mqJUbceuz29Be19JyYYVikpoxzSJDNAciY20JlNDbXGqfN0jVw3wyeR2F4xhInId21FnvTFPtAZTQ21x66p7XnVqZmr1j30W/A9r8iM38lAKJMQm3L9vzjbs7Um13tdfRU1d2DZchHtQt/JLAzg5CAVF42MgYBEA6Tf5VDr6eQTZNknNRrh2VQ59gyKmyKemzr49dQ81TJzC4dlkI9Nnc83BrmKUD8tR20yCBQ6BDw+GpbKX6suwhNKveQ3cevhvJHZlh33BZMthV9PNpSIQMqJ9w/wB4Uobk2gAXXWszR/P91+jofVGkMaWQ1i8oxklBX6wl2jYTCokiJgOoBkz8BLTjNH8/3X6Oh9Ua8s690uv6nhon+Nl+1+KIUaoxFuscrZIK2uRlJtyJgYHC7Ye7Pu+641KTUrjGw4qXysDmeZtH7N0mfRuG1w0T7oR16eFRuXNRxCk/5uLZnsJSwUrK9rv5M0S28MvwdrtcjPI0Q+KSeMunyhTd3YqMfFRT+JyDEueWuiJpFRUOQ4bXf+bVpo4FxbHiJ5JsouTXXadSG708hdn10SYsMK2vzGMZBFOX5abQXCnnNteurLPGRhv8TmlLCVa3u4t9SZXwQWaIq5QtyEl3K6nJ+Ub1OVNuhL9I3qorKSmfYSMV2yyLhLr1BFf7xqZusrW+gO7YMXi4h4CpF9vqqA5MyPeUrHpJ2e1PGuSK7YqJuBE5i6CGgjoAaa6Dpp1V4LM6Mna5IRyDHyjfk/Dw3/Ijt63zk17ZRoeatTftVDE0MeMMU+3tgPSAeEanXY+XY5um/JpNzbLKBUYxDVIySCG7EeePE2oBqI660LB32Q5rfbrNSSrzeIkEgHTSUKYeA66h4Qoh2PMpfEnki8V72bqEfJt2qRzHRAnPAw83h08Ardq7YES46jIVNfy0/wD0pX6402EOAU6mv5afj/pSv1xpqPVVHbu2dnpexEk9iXipaxX5isgeKugTAoqKiBSbOvUHEenv0QkMq3U75rYzRoX+6R2h85tagjhdu3JtuFkUi99RQpfWNC3NzwTYvGTbCbvJiJ/q617xqVtXVi3Y0K2BwMqjrVYrWfFv6kvf3Pcr4fhc29EB6t7sh5gqD3+WAMxb+6EjpZMT8zcCHdeHWmi9/RSY6Jt3Dge/sgUPTQ2SvODkSFJJ2+o6IQdSAK2mg+SvSlSqKV3fzPKtXwipuFNx7tnyC8LDY+Pb0o3XjZRB4tpyRUoFECl0+lXoPNhCEs63g0HgYocf8EKgERe+KyxTP/8AKtNQwNybY9sRDaHZCh+T75tq6mbNNGzAS3Kn9PKicoBpp11Y8bRdajZFAyrEQw+OjObslfaBHUtGtPymQboh4VQH0BrQp5e1vN+4cmdD/dpD6zaVy1Ugin1PbsYId5M4D6wo21kbaTKAe4Rg5HvqHN9koVE0srlx8i2YjSSjH2Zp9UZPxsRB1kNsPFrFqKB31FwD1VwhfMo4HRrAoqD4N6f1VaTC8lkTAEHjS20D9QliTLDUlYXpmhQmkZbQtyD0A1gRTD1VvxyqPFkLV0orP3bb7LfUp9s4yW/05DaTkPoRyntqaWHDZ7YO3Dlswkm+/TAgbtFMmnHw1NOVdkW//o5cgD/dII/dWhs3PT7i4k35NeneS4E9Q1uUsHTpu6IzFZ1i8TTdKUtj3nCloZ5lG5k3cq/TTMGht9JboNPJUdJgiS2zKzt2W4214n5VJnVHw9710Xd4suzZ3k/fcMxAe65VMqH9A0NUx3ZTc341ytCD84GzYVh8+o1suCe1kZCrUpq0dxwXGuPYs+kpk+DQ2epkyMqPn2hpQGWFWRgFxcN0TRg6OStCpgPnAK6RiMKMR2XV0T8mJepkz3YD5y10M9hVhryezJyTEOgXzsSa+Ya+th8tybut5o124hjuMfj9++MHXIPNkPNzqVZ5WMkbdWzjW3m5hHmmSaGXOHmAKSJk+3GigBb+MYJE3QAqmFY3o6aKM78zLKFEtuwJmrc3QVnEFAoeUwUMChbjzvPF0jY+RZom6Abx5EADym40m5x7mGUJvriuMGaQhr8PlQKAeQgiFKmtnPc6UTvXsi1SHiYFpErcoeQtCX2M3CRhPdWRreaKdZVnZ3JvSIUAm6x1aUYIDceUIcR+YzIK4+cNfVXCYYTieJz3JPmDqD3hP2D6a2nCYbjDbUheUtMmD5DBnuyj5RClFLsxLFBpEWEvJHDoPJu+A/qgIhQHA37jNPmIYpaqEDoM4eCY4+MdKylCZaMQoFY47tRBAO5JyXa08uzWUAbG5+yBehsoxkol9GJKl6TVxyXsh3o8484lr/fJJ+oa32h7IN+Hvz2Xbh+fIJph+6I0gtjzLi4fjK6EkS9e/nTeqgFzWbntyXVeXkUyj072YAvqpktjjJig/DrvZom697ODr66RUxTcBh1e5CttPv72UMb20gfF8OmP4wyhahTdeytte2gHJ8WXUIfCMgwBA/PmVhpE2LHwfH5LtQB8MkoPrpP8G+PS/GZahw/w24G+1XXuAxgTu8ttx+iwH2DQGhxan/SZOtQP9vMNa/Ba36soWl/vhvvroLIxKHdZV18Ueb7q69xWJOrKp/8AhpvuoDguLh195ydagj4Xige2l08VTohq3yNaxg/Nk1A9lJDZGJh4FywQo/nMBrX4P8aKfF5djh/xGOn26AdBi+9kh1bX1DKD1bqZOFOkLBzKmGjG4lFQ6tzO/fQgcaWWYfgeVrbMbq2yAT7VLJYqXMGsdk21Tl6tH5ieqgDAQPZCsOJH0yuAd6RTU+tWdtuyJj/jG0mqUOozRJX1ANDUMZ5BQPtRN5xK36PNmKNESWnn1oUBaTUg4KHUnMkUD94QoBlIZCyigBiTtptXQAGpwcwhgHz1LlJdecwM4knEUjGLGTUKo3STEgBosGg7PVrUcGS7IWKKYTtppcCBx2kElg9HTUqeSE7IYPfPLnbHbyhkj8oTMlsCGiwbPDq1DStHMPw8uo3st/GUv3LxRSo9VRHLCbJW1th8sdEguktk5Q10Hj7Nalw9FRPKnIvc237Y7fJOXo73Y7rZ52ulVTBL76L5jqWY7cNNdBL7Hx3Z0hbDEIbJsYVwZIBKm4IKZyn2vna6eirMyuwOWw7ccryLV+s0KDVVw2NtpqG2ADUDeMhvPVd2NB4Vk7VZkRvCVi1DJc8qzTaTA2vHnbPtqwYGHiiYXm4OLuBrPJR7gzlNVuOgp87b0MH7dWjHQ5Wg4rfY5vl1b7NmMZ7LazWzdtdtnRYrOueuthWhqnzOqkdv57BcmYx87yjcuFtsvJ+61J//ANUcjrRxk8tdmMdfosJNTnKN37c2yGpvncOqond83EIXIlFScIV+VJIFN6KglEm10gXTxB5qsleMwhKJobo9xwiwB75tCCpPbVmyqDUXv4dRQNJ6ylJRVt74bdnB95Zd+tEo3C0bHpPkH5G4NUyuUDbSawAUQAxR6wGqd66uG/28e0wzGtIp3y1iiZqRu5/rUwDgb11T+nGovMvfE5ot+B/5PyI5fEk1jyseWRLSQSOc+oLBoYoBs9yPVr91Twz3DMoDBGRtybiDAlzlGjgVS67PeER9VQW95d7Fg15LHs3qagjvCOWu+Lw008VWAwviwn6KCFw40Zp7KYBvYtXdH1072oeupTKFsl2eZCaVS+8gr8/Dq48QtjS0LDb5CjZa3b3VXXQMcyTBwgJVFtUjFEBHgAaaiPQPRWs0/wA/nX6Oh9UacWN+CdzfEK4tsJ5rMJuTcnQeCAkHVJTa4h3i602zaciV/Od6cpPg6HSP5tfOdK8e3yPDRN/3j/a/FEMpZq7XaqCq2VVRU2RLtpnEptB6eIUmikosmKiJBVKHWTjQeUmlI/bAIKZV2flA20J5xGq9CMr7DoNWdOMbz3BgxzqG2lDHMbviPGueOvCoOtkJRJXYNDGTDvKq7JvNpT9K9GUgAFGMlkvz2xijWw8JUZprM8Kvzpdd15Eq0HqAaBXW0dS8ck0j5Nu1ckX29Tud3w2dOqmxYmCnTbDmdnWRR63ghsh5A1H0UZjMOWe4KCgZdgW5h+Qs1MAh5T6B6K3cNgal7+RF47OqCi4tp9Uvoid2pZua0oBl2qm3JkAblFMG84H1RGjlkMct2s+lH0hZz2bWfCU5jndpFEDgIiJhHURNqA9HCo7HYpkCtku0WRbbdJJk2A2JAyXqom2sHMSXCKuYi4f6POD99WZRvGxzmpLWlcpuWlchuZt2ZC11CCZwp72myOrpzh8NdkLlfpC1HWn/AMIOWrlLb+f4wd03Wkza8fenqJvWNdC77Ixt/QzBtP7hBSo+OWQ4+BP1NI8Rs5O/a7+SKdIN5qfl9vNBHvKsFKcJmdpB8Ntpl/q2CgVbfus7IFMPfIyUMAfOhg+6uDX7m5PgrAOjj+dCh91e8cDSias8/wAbP8/yRAmE5bzT4zF8MuPfcguNHm+RIpv+TYntIniYjRkchZi+VbJR/wDAhrPwhZc67YJ/wIfurZhTjDciOq4mrWd6km30sHhlMwfFYytQP9hMNKBlSW00RxxahfFFHH2U7JkDMRh0Tt8AHwQVOU76zqb4qEdB9CCr7PAHFyfehx+B2LCJj1bqFOPsp0jkLMR9OSWuQgdW7gjfdTk10dkE54EjJUmvzYghPWFa3/ZGOOJSTBNf7tAnroHtN+6nsgngaIRkogA/Nhyk9Ji1gN+yLfcQVmE9e+dBL2hWBBdkM+4KP5lHXvyCaQfujTZzj3MC38pXGCevTv58fZQCjmx86OU9H9wOkkh6d/O6B6BpgfF1ynIJpbINutx6wcTBziFcusVyxUxPN5Etlun1gtJnUH003JjjH6RRGQytFAYOkGrfee2gOAx1ZzQdqVyvACAd0DVIVR9BqVCCwkzABcXnOSQh0laNtkB/drCwWFWPFa9J6REOkrVoUnrLWzv8HMh1Qg7plR/0hwBAH94KAztnhBgPwe2bolQDrcL7sB8xgrk+RbIbDu4HFMQBw6BeqCsbzaa+mk1L6x+yH8VYsjD6dBn7sVR/ZHWnjPKF0KBu7bsKEZl6uSRB1PT0UAszyNkh2bZtuz2DbXgUGcOIiHlGnm77IadHnDMtCG7x02wB6hrZZXshJvTkzSUaEMHDZakbl08ZqQeWDl6RKBrguNFskbpF5LaAHkKNANX2Nb1c6qXNfUQw+eD2XMoYPIXhTJCy8bx+ozOTUHRg+RGMzHH9odaUNje0mhxNceT4VNUB55GhDLn8+uvorR2OEI7XeS10Thg6AQTBEo+UQLQGHkMHxh9W8Nck8qH9oW3JfWHqromR4VBXdWljGEQUHoFdEXSlJnvjHUcYCQOMWrg4fLkXRlB83Gn8fkfIr025tG027AB4AWMiQH94waUA8a31nA6IGZW6sRD5AIwfN8lZXW67Ixz77tzBderbQT/drKAHL4uvpcNZi84dsHXvpgxgpmfFjBMfxnk60CB1+/CcfSNKDjC0kudLZWt8n+ATbH69bCzcTteC+Ullg7yDAfuGgEyY7x2l+UZYiAHr5Oz2/Uau/cph5vwXyc9XH+5jT/wjWzRGEEQ99u64nX+G10186YVyUuCUR0Ke8HI+ApQ19IUB12hwiTiN73Ap9Bpp606ztdgxPpuC6lfE3L/BXBneDidEDdSn03Oz9quBmcLJ/F2bPKfSkBD7VAK8nwUH/T7vN4kQ+6s5Ngof+nXiH+rD7qRG4sQAHDH8qYPzpP8A5q5G5cQf93smHilP86wmByLTBZ+Hbq6yeNEv8NbLDYPPxLdlyp/Sbl9idN/dFhs/A1hTCf0JIf4qUJKYUU7q17kS+i9EftVkHZrdwspwTyJJoj/esRH1ECufcJi5wGrfKbcA/vWAh7Qrre4KVDntLva/ROBtP3hrXa7BK3Es9diHgOUB0/cGgEhxnbKhtI3KdsnHqBQwp+oRpcmKbhTADw99QC/e3MqJa5G1sOOvyfI79sP9/Hm0+qFc/g5sVcfxblqFEerlCIJj6TUAYRsvOjFHbi5t24Aoc0qE4Bim8QGqVvQukuEpBG8DKmlypHByKhgMI+/BscQ6eGlQMmKJEpSqweQLbcqhwJunhkzCPnqdLRExCYMfR069I8ekTUFRYqgnAwCsGmgj4K0cw/Dy6jey38ZS/cvFFMD0VFskuGTSCZun7LlyKb8m0hx53MP3qlI6aBUfv6V7TQJXox6MgQVipmbqk2gHUDcfJpVUwu2rGXMdVxj+4ltts32v8g/jRzht3ZzUkrH3GxcidTVRucDkDnd6rYxHH4+YvZNlbNyO5E0oiIHZPG2yYCl+VroAfKqncS3bYgWQ2SncekcON4r783eCmfTa+bVjWlMYcip5nMsF7lh3ie0OwvoqjxKIbJtNodONXNx1onIqkrVG+l+JB10DIOFkFAEp0lDJmAe+URAfVSfQNPb8uC3Hd8SBmEq2OgsbfFMc4F1E3Eenj061G3bi5dBVjIyNdEHgBgegoP7IAAemqZLDThJxkdboY2nVoxqJ71e2/wAAPGXS6b3gZF5bDGUjk34GDliYjtlLx6fm82rWSufEUiCYSdhuoxXoP2vdico+QdKguLJTJlvzJnRIF66QSIJRK7YbxMQ8YffU5XyTAOHGxduMbfXV2hExmwi2U18Ov31asBTShsOc57WnUrpSvsXFWd2TPI8nbLPDseiyfpN2IcnFqV0qAKbvnabXhqoWj5m7JtNXjRfXoBNcg6+mjMqzw1dMaLUxJ61VlFNsD68rRCmbXDOPnhQ7T5Vj1Vf6t63Ft/nWpistdaespWN/KM8p4Ghyco32t+HQyKXHJ3Y2cJDEQki33Yjtn3BVgP0acAEf/wCBqywya9MzbJ3dYkJJ+9AUFXLEyCo8A+V/l1U1a4dvuIbg5ttRrKJa9LKTBYv7J+FHRvfMcI3BCdgVHKABpo9iNsune2iVt4PCugmmzRznNKWPnGUL7Ofs3A9hdGJnDpJ8e0p233qXHlEU96B6OHHX0VELrsqzrouJRzG5GFm3U2de3W2ZTo8XtqUOcj2i+U2LmxdDGUHgJmagtjebT20oQ2DJNMDHTuaBWHpKUwKkDy87UK2qlJTVmReHxEqDcopNtW2kYj+x9fLaLwGRbckde4Bo83J/TrRYmK8rQYbRY+TegXvPk1wN+r00RNYGPn/8jZRjN58kr9DdekRD1U/YY4yIz51q3Oxfph3Ix0rseg2gV8/Z4cx6+kcUt1Rrq2DAty39Ac2TsCKMHecW+P1grgcjWq7HdzmK4DefLMhqiPm019NHhf8AZBwXAUJdwHhbpuQ9GtMVso3ygnu7ks2Leph3YvoY5PZp6K9YxUdxqznOo7zk31jLt1g97wcWfORWvymrvb085hrAi8IPB1Quq5I8B6l2wH08xRpIcg2K6EQlcVQvHraORSH1V2WWwq84urXuGM1/srvbD119HwdHsDGboNWOWGYCPQVw1EnrEK5SxQ2UHai8j2oqXq2nJkx9tKdrcGve5uS5mJurepAYA8xBrR7GxQ6Lq3yqREeorllx8/ChgXbYyv5E+kTd8UqXq5NNCFEwsfO7YnwW4HqheoE5wfaYKBJ4vtZY2kflS3VO8Chdj7VLBiJYo7THINrKm7wPQJ6jDQyGu0fZGJcQeyx/FINze2tbjsjEuG3Mj/rWxqHExhkAg6s7yizj1bE2YKcp48zGX4m50zB1bE8egFhW7I0vVND/AKtuPsrAcdkX8yZ/8pD7q5CwM4/IuBwbxTxq3+D/ADkPdzbr/jo/fQHQK9kYfh+OQ/1bcPZW+SdkYr/STAf65uX20n7gM4G4HuJwAeGfP99IrY3y2cPhFzJB395OmoB17n+yIccDvJYgD35REnqNSSliZxV4uJ9wl39ueEPUNMD4tvRQfh94waYde8mTD7KTNiExg1d5ItdMevV8JvbQG1sYXq4H8ZXlCkHr380JqSWxQ1aiXtrkm1kNS7Q7LkT8NRDwa9A1ypjC0247L3KdsgPi2vtVIchWHZELaMQ5m7mWYhHMTNk1UmuvLD85T9WvmUtU+oR1mkRz3AY1ahtOstRvhBqy3g+gw0oSGwk1L8IvCdfiH9QyFMB85aTbMMHJpAdW6bldm012UW2z6yBXSshhBqX4Pb9zSJu+s53evmMFZTuYasb5dgxmGreHumTMHSVZwCYegQrg174zYiHajFjVU3WZ88E/o0NXA3zjproMbi1mc4dIvJET+jQadssqvE+ZbGPbcanHrSYnWN5w0omYOmWUpkgbNs48t1oA9Ato06hg8oBpRMt158migDGNkGqfUKEaVMPOcKTQvfOMkGkVDLIJm/s0OBNPKale0fZBzIbaz6VakHp2nybfTyAOtZAmvaOdZggnlJd01TEOIuJcqRQDwgQfZQZxi1JNTbufI9ttg15+06Fc4D4hHjTl1i2fXMKl035AtRDpFzJCsYPIIhTcLMxfGj+MsoJudO6JHsNREfAIbVAZ7msMRhAF9fcnKnL0kj2YkKPgARAQ9Nc9v8MRxh5DZsxLCXoF+62AEfFrrWlXGEIzQUYy5p1QB4i4X3JDeQNPVWksjWmyPpb+LoMpg7kXZzLm83+dAOmOUHCI7i0MdQTE4jwMRodyfz8KK9tOyAuMoA3ay7VIe53TcjMungE2g+mkW195llEdxA24pHpG6BZRIEKHlMA1jm0M3ziO1OyyrVAep5JAkX9kB9lAIOsdZZcLCrJ3EkRyPdAtOjteXjWUy/BdFJcyRyZbjdyHdp7wTbPl1rKAwttYdb8XWQpN34G7HZH0lGsMlgtrwFxeb4fzN2QB9Ba45Rg1t3MZeL4fz1SE9QhXIXTiJob4PjmRdfpMnp7RoDZ5XCaHxVqXQ5HvrPQLr5j1ol14jR7nGjtX/GlP86UHI2PEfyTFEQA9W+dAf7NKJ5YiUvyTF1rlDq2iCb7FANjXzjAo+8YoZa/3kgI+yugyFZCfxeKYXwbTow/Zp3+F90YdG+OrWJ3tGAj7ApQuWLnH4ixbeL3tmJOPqGgGP4S7aD4vFdv6eFYw/ZrPwmwH/dVbYh/jG/gokGVb8EOZZUMAfmwqn8VZ+FW/w6LMhx8cKp/FQAwcl2qYNFMVQOngcj/BSf4QMeHN8JxNEj9B6IfZot+Fi9Q+OsqEN4O0yoe2kzZdnQ/KcfW+YOvajDB7BoBgN64nUDQ2KgJ/gymn3VhZ7DS/FWwppD/DkhH7YU7Pl5M3BxjS2T9/4MJfsU3Pk20Fh1f4pgBHr2VQL9mgNFWwW4HZOxvBn4QUIYA9JqU7RYSc8W16TrHXqcMtvTzEpJS9sVOuC+LTtw76EmOvsrRZLCLn4y3bpZiP9U6KYA85qAV/B7jtzoMZliNAR6nLYE/bU1eNG0FhZ1BMbit+aXIifQSPipCO0rtdzzhqCdqsIuh94uK6mYj/AFzUp9PMWtr45xy+AEo/KseG8/o3rMCecdQrzq0+Ui0e2Hq8lVjPmafc7lfSpMjHPsxkJEnJ0Buz743k1EPVTBrD5hSVFZ3bcsskICAkNGap8fol19NWvHYeepF1ta+rXXUKOoFavBTMI+TX10VC2M8wqW2zkZBwQB1DcSYLgP6phrQpZbGLvsJ/E6QzmrRT7yJ2rfClvW21gJ/HEAuBBEx9+1OipxHviA0/G5cUSRfxhYDtgYB1E0ZIjp5hEKOOr+zJGAYs9AKvESl00eQwGL+0ThQtTJ8M9ApbjxfArnANBMmAtjD5NKkYx1VZFcqT15a0we4tLBs6feo3VNwyg9JJFvtl84B7aVbYchlTFVta+LXcnHikArCioPr4132ywvKn23tv3FBKD08jclWTDz6j6K7LZmL5UdqIyWDM5+4Sk2Yl08Y82mofXLO1gynC56tZMpI9V87bB3ItlSOSCHi11ps9yfkFgAo3XaUc/TLwVGQijFHzgGlaaYqvlp77aV4RckmHEpo+WMmP7Ouz6aeDN57thMUnTaTeNycDCszK6KYPpBqOlfR5cbgEbwxpLCBZrHhmYj3SkU7Eug+Ao6UqSCwzKgAMrqnYNQR4lftyqlDwagHtpV3lRNcdzduN4B6OvPNyYW6mvjEBpmMnhqU05bblwwKhh4nYuQWIHkMI+gKGR42xasobe2fkmDfG15hCORQUHzD00VSaZ+tgoAgeUfJF7nYOR2XzcR89A0rHxtLc6DyYk2VMPNSlWm7EPGbhRJnjfJDAAVtS7WMikA8ztbMCX0COlAcP8n3g3Hd3hZMQ+L0Dy6KMkYR+lpp6KGDd2LZQ+kxjhRooI89SNfiHmKOlHTXPnO2wFF/GyUikHAd+yK6KP6xA108tCnWVGjk+5unGFvOlAH3w25FuoPnAfXQHPanCsmUOS3NPQZjD3DtsCpS+UA9Y10hi6DeH2rZybby4a80FxFE+vjD7qSGWw3LBq7tSfhVDD0x7sqhC+Qw+oKwLWxLJamYZAeRojwBOSYa6D4R4UAXRsbNMUXfQs4s6TL0cjlwOA/qmHj5qVLc3ZARHNdMJJyQvTvo8qoD5ShQ5tid0YwK21kK23R/kgm9MifzAI0RLaWeYgurGWfuEy9G4kgVAfIagGbvLN0JBs3DYcI5DoMLmMOmI+UdQ9FD1Mj2K9Ee3GK4nUets7FIfMBQo6N5Z2hi7MjDvnSZeA8oiwVAfKQNaYucu3AU4hPY/t5wI9O/jVEjec2tADyTWF3fFzZM8yEetrIbYB5zUqRpg13xLJ3VH6/JOUp9PMU3rrZslWW5/lXE8Kcw9IoLgT1lCkjXHhx5znGP5VmPebSA6fWCgFfcphxz+TZEfNvA4Y7XsCuT4+xqcfg+V4vj/AFrICj66TBTBTngZneLHX5ipTgHn1rYx2Ej/ABNxXY3DvKMwP6QLQHZcYWyp+TZUt3wbQafapUmImCnxWT7VHxrCX7VNi23h9fuMgyiH+JH/AOVKFsnE6nc5UAv048AoBf8AA6QP/eVaQ+N5p7a0OHg/7x7THxPB++kRsLF3Vldl5WX+dYFgYtHiOVmH+5f50At+CBIO6yTaof7UYfbXJsSxxfjcn2sX/WiP2q59wWKg6csNR+ixD764NZWJk+JsonP9CO1oDBxjaaQ/C8r2+Hf3Zdr7VdBYOMCBovlhpr/dtAGkht3DiHd35Lr+BKO0+zXRWeEE+B5y71vCmgUv2KAJW9Y+J3sszjW9+SUk8UU0TTTZCQDj3u54eOpZ2TIQhcYn7bpODpJrkVJyf4wNnXo84UwxTHYzc3MLm029xGeME94KkgYuxz9S9XXTbsgXSDt80hVtFUyIGMon/icPUX01E5jV5OGsTOSYb7Tio0319xXljz+IkbaQM8tKdfuyakMY7zZAwhxDXQ1GhvzG7dQho7FjLeF6BdSAn9Aa1DcbZBteGcPmI48h3rgTAdMXKgjs7I6D8kfBU/Ty9IiUEonHdsIG6jJsjqj9UK38PPXgmaeY0+SxE4bOfZu28xtDLTgo7MDje20D9QkZmVH0AFP08g5qkg2Iq3lWhR6msQJQ/eAaxLImaHpdiMgFm4D0cmhBD0nAQroW3ZCzpuerNMwHvnTbB+6IV72saKNCz7IOYDnLy7chukDLEbgHqpm4xXe7rVS5LxiWhOkwPpUxx9A0u4xdkx0UTzt4tmpB7vls0pp5QDUKFrYxtdmbanMoW+T5xW59+PnEaGTf4PLFYHEs3lKKIoHSDNuKoj4hrgzbCUaIbx9cs8cOkEUgRKI+MdB9Nc9qMLxigldXPcMoIdTRsUhTeUQrY3Hh6LHbZWFISYh8qRebJfHoAiHooDk1542jxDtXjUjhQo8w0jIifzlDWibTKl4rhs2pZkTHlANPgUUZUf2tNPRTZnlTYAEbZxxbTU2vvYkZmXOHmKFFRubO8+kBI6LkGSfVyZiCAec/GgNB/wDiBuYBIYZVqkbpEdhoX2UNe4tmQKK14X9CsB14kdvRXP66evMcZUlSgrdN1chRHpGQlh2Q8gDQpbH1iRZvx7k+PMoHSSOR35vPxoDBs/FqHvauUSnOHSKMeIl89ZXAJ4MTDYF1ergQ6ThuyAPkEKygFAvbFLUPgmKklfC5f6h6da2nlC3kB/FWKrZJ3t5zx9Ba7Qyu0IH4oxja6XeEGwqeotOkMmZEcj+JrRj0A6uTwpjUAmTLssPNYY8tlIerdx5zeoKdJZUyWb8htJgl3tzCKj7acJ3fnx2GjaJkUvCnDAUPSFdC87Ixx0EmC695u3J6woBL8I+b1uCUG8IA9GxCHAPSA1nuuz6vxIwki696MIHrLSgMeyKWHnLzBde+6QL6hrY252QivdSUsX/xQhfVQHBZzshzhqVCVAP0FEPs1vtx2Q/UnL/7ih/DXYWf2QRuPbqVD/xoKwbO7ID/ALblA/8AGwoDgbg7IVPidCWHxx6I+olaG988tvjI6RUAPnRAG+qWuhtLsgicSy0sb/xcB+1WwhOyGRDg7mTad6QSN6xoBA+T8wp8HNtioHXvYRSmq2W7tTHSTsaDVN172LOUafiXsi248Bmjad8UD10FwdkO1DQ7OWU078eib1FoAMpllof+UcY2qYvX8GEg+kKTDImNnP5bimO2usW77d+gChRR1kPMDYNqVtzelDpBxD6B6Apipll6AaS2O7aVHrMozMQfVQCJ53CjvmrWfPx2vymrnb0/aMNJjGYSeDtI3JdEfr8ldsB9P2SjXRciY+X5shieJOA9It3ApiH7tdDOYVeBqrZ85GiPSDd1th5NR9lAJfg+sR8oJYjKMaU3UD1mdL94RCiLXFN5NUiLW3fMS8Lrw5HLnT9HRQ5WIwq/W2Wl13DEBpqPK2oqF18gVyXHFoOzgeCynAKiIhsg7QMgbXx7XsrLb4nwo017KXeSJRh2QNvCO7VlHiRQAdUlknRR8g6jTJ5k6/GZgJdFnMHoF4D2whzEEfLppSjbHGUYwTq21dDd8UdNDR8ycNQ8Q6U4NIdkHAiJVE5Z2mAcdtum5AfLoI1g+usChf8AYMkYSz2L2SSo92rGr7kQ/V4emkjJ4SldRI/umBVMP9ImRYhf2QEacu8oSJQ5Pd9hwMgIjzxcseTqefSky3Ph6SD4dYMhEqG7pSPebYB4dBEPVQbDTbGtuyJ97bGU4ZUwDzCPBM1U9evmCi6VoZrgkd9CzaztuXo5JK74pvEU1BFrcxDKmE0dfEhEGHuU5GPE4B4zFD209jcYz5DA4sm+4ORHpKDN+KKnlLrQyOXOQ8pw6e6um20pJEvAe2MWOg/rFAAoaXIGP5M4kuLFzJNUR1OrFuNyYP1eb66NadkDbgbW3LvkSDx7h4U3rNpQx1lKSKcWt54/g5EQH3wy7EUFPOICGtANFWmFJc+jaUuS31DDwB03KsmXyl1H00u2xcydCVa08lQLpQR5hVFRaqebUR18lcDcOGpXhIWRLQqhx4qsHm8KHkEdPMWkj2rimTEe1WRHEaYw8E5OPHQPGYNkPPQEgTtnPNvJgaNkHz1Evc8nkCrFHw7Jxpq6yXk6KLye6LZQkEyDzuXxQ8f1igBaRjMY3c3KC9k3xEyRAHmcglTJD5tdAp+KnZCW+TQ5JR0iQesqb0DegTaUAFNkSwpI+k/imMFUw887JxuB82gD6a0qthGSDaBK6IA48NkgFXIH1h9NOXeUptExm14WLBPTa++C5jjIHHwdAhSIXhieTDWTxqqzUHpPHvOAB4A1APRQCRLEx1Im/E+U2iSg9BH7IU/3tQok1xRd6QbVu3zDPSh3PJZQ6Yj5AHShyrDCUhwbzVzQph63LbelDzANcJ46sp4OsRlaFEw9yV22MiPnEweqgJCFudkDEgBkH0ouQvQCUkRYB8hhrR7yzvD8H8Y+dF6BBeMKoHnTAPXTNtiy/UABS3rxjXvzORzKhfQPCngQnZDxA6ou5Zxp1FfJrh5jjQA5fLdxEOJZqxLecn69/FnIPp1psOT7VVNtSmKrdOYekUhBP1hRs9z9kDHBsuo6SXAOneRaagecoUPcZRvtobSbs+Kcm6+Uw5ij6AoBr7usUug0cYrIn3xbvdPVpWhn8JK8TWZcjYesEXQGD0qUobKzNb+UcZWwoHyveTEEfOWkxyPjxX8oxJEGN17lyBfs0BoXGClu6ZXc38RyD7a5FDBZ+h9eif6hB9lKBe2Jjh7/AIrAg/3cib762F04aU7vG8gUPzX4/wAYUAjyPB4dEzeYeNuA/ZrAZ4Q/7du3xC2L/DS/uiwl/wB3syX6L3X/AOpWe6PCX/6DnPELz/8AeUAjyPB4Dxk7yN/s5Q+zW91gsnS5vRTxEIHspUbjwoXox1LG8b0f/uVr3V4bJ3GL3p/pyBv46ATB3gxEebG3e5+moQvqEKULPYUT4BY08v4TvhD1KVg33itL4jFCP+tkBH161z+EyxCDojieC8G24Kb7NYbBauIxtZ7BrzFtWuMGksuZA+0uKhlgJ0GHvdI1UmR5AsjfMouUeaRYUifRJzQ9Wvlq8WjlvG2P2wQi0I0pGIuuSIgAETES67IaBXmxUxlFTKG7ow6j4x6arebVL2RdtEcOpSqVebZ9QdBXzNWtfpGsTARzkxtSFOdiKhj7Ya9IdPGrR93ea5E4JsYJwyKPDRtECTTymAaqecf3awdslraO6FQptR3aRTAUQHUB1EKtVkzz7ONUlE3kymkoQDlMC6SIaD4QGt7KamtTsaGk9DVxGtt5tq2bNuwW5D2QkoOgrTaAD18oTQD0CFIOsaZWfDtTt1JNe/yybMPD9WtPMaZYdF1mblSQKPW7mjewKFuMWsER2rjyZbLY/WBVjODekwVLlYOlsWRTYRPN5OthI3ywTOZwf62tIjb2Go0wcsvqWkDB3QMGIlDz6DWEtXEjIPhOS3Dswd0RlGjx8ogPrpUr3B8eIAnGXLMmDpE5wSAfJqFAcllMJxvFG3LjmRDiAu3IJlEf1RAfRXZcoWw0OHubxbbySgcAMuPKDeYC6+msHIGPWRtIfF8Zw7gz55vR1+jx9dO2eSr3fnAlrWhHMzdQsYjbMHlGgF0Mg5clSFRgIHtembuOQw4lKH6x9QpVa1s7zxdqUlHzREekXEgVAvmINb3Gf57u1ZpqQ3RqJGwB5gAaYSmL7xWLvbtvOGZF6RF7InUN5tQoBs6xYza+/XVkm3mw9YAuZwp4eAjSBYvDcYOjy57gnRDqYNwQJ5zAHDy1tK0MYR2ppfJB3wh/RxjAQEfKIDSoTeGogdGNrzM8cOk751ug8wfdQGBdWHGwbpLGz90UP6ReQEDj5jVlc/hNtonNYYutjcB0b0u8N5R0rKALNr8zK4/k23Dof4MGOvppwMr2RL/4tvMI69XIUkvrBWa9kU/4AMyj5EEvXXJ7Oz49DadTMggH95NgQPMUaA2ET2RTzgd1LpAPWLxJP1DWKWPnhYPhE69KA9O9mtKYr42yQqOkneLBEOvfzphpufFUvp8JyRbKQde3KnNQDw+OspG/KrqakHr3k4YfZSCmMLzMPv8Ae8QUfz5o/spqOL48v5XlO1A7+jkTesa4NjSyyj7/AJWtzXwCBvbQDv8ABVcw8TX/AG+XxzCldFxVcvVkG3vJMqUyDHOPgDnZXhP1UQH21sMd48HpyvDf7v8A81AO/wAFt1h8Xf0EYfzZk4e2uyYyyEUfg95Rx+9sTp/vpgbG9gj3GVoD9dMA9taLjO1zfkmUrWHxqAX20AaRsDMyX5FcRj/4U6PtpcbW7IBuHvcnLKafMliHD61BSYsUN+R5NtQQ6vhxy+oaWJi+7k/yC+4Ncf7qZOWgCRj9kUx4m7dKgHeKgp6gGuV7zzkzSHlsM8WTDuuVQ4HAfNpXJLCzW2LqyuJRcodAIzhh9egUoWO7IaOLtJqyyhS/NdIra+cRGgBamUrkIQSzFg265J8oVYgyYj5dabkyHj91/KmKYcxh6eTON16NmjSt356ZJ7LyGerEL07+HKcB8pQoa5yjcxA2Z7H8A574uYo6YjQCBJfCb4w8otO4IoO+1c70A8gm1rk8DhuRKPIL0mY5Qe5K+Y7RQ8egB664SvzH70343xVGE74snIkHyBoAUtyzB8iGh4q5oZU3Rult4UvkERCgNNsYxzg+8t3JlvLGD5JlzNz+gRouhaOb4hMDREs7eIh3AtJQqpNPEag5rNxLI86OyKqzP82RZCHp5tLM8XzZRBS08gwbwR7gG0odI3mAeFAP3N45phibE9CGfIh1PowFQHyloUfJFtuldi5sXQKy+vPM2AWynq118tHOQdkJbugpOJV6kXiAprpOij+1qNDpHJl+NNULts+LkSh8Z2wiRIOn0gDSgGhnOEpYg8ojblgFjDzdyqC6ZfPr6qTCwrIkTAa3snsETCPvacikZA4D4/8AKuk7yxhKAJZzG4MlTDxVinYl0/V4VsYfCkuYRZ3ROwJjcCkfNN4UB8YB0eMaAJMrEy1Fe+2xcyckmTo5BLAcB/VMIemlnl4Zrg0tzcEMu/bEHncuiQWIP6xAAKFt8aHMpvLOyNBPjAPNKV4ZsoPm1CixWGf7aJq2UlHqBeIbtym8KYPEbU2lAB/wiWi/OKVz4thzqCPPUjzi2UDydPprP/yPle4Lc9vKmHwKkL9bhTh/ke8kdUbxseIfk15/L4gUzftaaU1RujE8rwl7AeRZxHieLdCIB4iiIB6KA0GP7UeqAe2sowpjiPMI+IZup5+Hqou1sbMsYnvLfuMz5uQdS8glwMU36px0Hy0LGAwvLCPIbymoQ5h4EkGu2AeUA9Y0o3xm6AwLWfkS3XoAPvYJvxQU8wdFAEXN0Zzh0xSmIp49RLxMLiLKsQQ720QNKELZOjVVN3dWMbecqj3RyIC2U08oDR1ON7ICBJq3eSbxEvEBSdJugHxAfUfRTR9kPKTL3u5LSayBQ6e2MMPR4w0oAcE/hiQNsurHmYkB+Uze7zTyCb2Vs0HhWR4tbwnoow9APGm2AeYuvppMuQbRfH2J3FkIAdZmJjIm82geulQeYQf8V4O54ow/1C+8KHkEw0AkTHNtqn1hcq20oce5ByBm5vra+iibXGmQ24geBvOMdm6uRzJyj6aY+5zC7wuja/5Ngc3QV4yEwB5igHprgMZWyubWBypAKHHoBU25H0CI0Ad7R9kLGcEnsouXqEr8iwfvDWDN9kNHcDtJdx42CSwfuhTBpjK/Ww/iK9op1r0clmzkogW1OyAYB8FkpBcvfTmCqB++NAM17+zCiP4xttNQA6eUQI6j5qbmyndROa7x/Ard8VIg5aKir2RTPugmlNO8Rur6gGtGu3PzYui8RIqF76sOUwecAoAKfKCemshjK1R8PIjFD00mGULTH4/FFrGN+YBSB9WiZ8gZdT1F3biag948Ab2BWNcmXsCwBLWOi6Q+URKGUTN59msSdlcJXltYODJtjH4Dii3dQ7yxQ+xWhybYojoGKIPyOC/w1Nm+S7b3JRkLOcMzdaajMpR/eCniGTbGPoXtWKQ94zBEQCtCWZUYS1ZNJknHJsbOPKQg5R6CvPwn2YHcYrt4PpKlH7Na/ChbYj8HxdauvhIBvUWrVQyPYoiAAdAgeGMAPUWn6V/2QcPepGNIP5zPTT92sxzPCy3SXejzllWLj/65dzKgHKJw4ssZWsAf/DzH9VF7ZyLdUrPRzAlkQbNFy4ImZQIc/MKI8Ta9HRrVmhdsMv8Ak16xrfvACKHDzhSrWWFVxqtfyT9H+z7LYm15Sca9PtUHuPF4OvH2otdjA+apFNpZKjcggQ71UqJQ8HSPoCqD00qzs8SKbh5GMETgcqKZlh0HUNTcA9ADVY8aquOq61ZrmOkaO4fkcDFvfLaDrjbyruL3EO5WRdioXYFNXY16eAjUpsiychS9rIHd3QzaJk1SHlc0cOjr0oI4RIuxXaqa7KyZiCIdWoaUUw9je3ZQr9tLzr4N1sqJ6nITp4G6Q+jW7leKp0p6tR2vuNLSjCTrUOUprdb+W7Qq4xkySADTOTrZIPX8KOsPrrlK08Usi6yWSFHZuskfHHHXy7I1MSYuxs04uJdQPG/SD1BShbQw024qvUVzB89+c3oKNT0sbRjvaKJHBV5boy7n9CIbODWQbQJ3fKHDqN70UfOJa592+LGPMYYuI5MHy3z/AFHyhzqmhGmE2g6laxpzB89FY/p1p6hdOLWAaNI9gUQ/qo4DfWCvF5lh1vkj3jlWLlupy7n9CCt8mzmzsWvjqCZoD8WdvGmVMHlANBoklNdkFPBu2jSTZJiGobtok3Lp4DGDWi1y5qYx7Yza0LelpF8IaF2Gm7ST8OtQJpI5ovR6cqasqiU3dlO+KgkmA9/ZHor1p4yE3sdzE8sxMFeUWiQvLAy3Ik3tyXSRimIaiL6XHQPGADpQkuP7UaHE1w5ThSm15xWSRnJ9fGA0otjICiRS6sk261AeJyld79QPFqPGtDAYZjBAX98y8ts9KTNkKe15dPbW3wuaG52NgXB0UHvrm6Js4Dx2CCiQfOJa4HIWPo4dm3caslFNeCkmqC37ugj6a2pc2I44PxXYUjJqF6DyDzZAfIGvqpdnk2cU+D2jj+EYajzTNo8Vzh5dKAW/CTkY3GMtKPbtvkkRgxEoVlP+3XZBOvfiNphEo9BAYpk08mlZQCSuP80ug1kbhUQL17+eNp6BpkfE0wqImmMh223N1gtIicfSIVytiRsHOkcl2qTxOdofSYKRDG+PUB/GGWIwDB1INwP7RoDFMXW0iOkhlW2yh17sdv7VYXHuNCfG5bj/AA7pnteo1bG1cQNx0WyW+WAP6iP/AOUa2MTgxMPfbqudzp8xsBfWSgMLaGIkh0Uygop/hxo/cNYNu4UIOhsgS5h75GBw+xXOxgZLgCt5uPEJA9gVwZ1gwg6Fh7yU8axA9R6AX7RYSAON8T5vEzH/AO3WFhMIf/rS4f8Ac/8A93SAv8IAHC3LsN43gB9uuQkMIa/zbuz/AHsP4qAcDA4TN3N93AT6TIR/+nXPuXw2p8XkmQJ/iR5v4QpMX+DjdMBeJPouiD61Kwq+DDjpyK9kQ7+8SH7Q0Ap7h8Vq/FZYRKH96wD21yONLCV4s8rQRh/vUwJ7a7BpgtYObMXg1H88hTeoo1o1vYVW4pX7NICP9ayE2nmJQChMTE2dqMyXbSw9QEeGTH0GGnbTHGVEA/Et2N1iB3PJZw4a+qh42HitcPecrM9rq5Qy2fXpW0sWQrn+TsqWyYvyQE+7H61AGjRPZDRpdSvpdUC9Gy/RW1/a41we8s8xhNh5FvnBA/rokqmvlJTZviq/G5dqCvKOdFDueTS5i6+Top4EN2QMUTZRcyi5A6N08TVD0jrQAt5lScMOzc2PYF4PWLmKUSMPlEBpoW9savtSyuLk26huk8e8Egh5OFHFL1zlFp7MnDPHCQdIOYoFCj4xLQt3lNVYopXNja3XQj3Qmambm8+g0AmUmDpHQN9dEEppxFQAVL6jDWjY+x8/NrC5SjNse5K9bCmYPLqA0j7p8Qv9CvsdvI4R7pSOkRMHmEQCliQ+FJEPg92z0OI9BHjYFADylD20A+j8c5FjufZ91sn6ReIDHy2z+6YaemnM/wAAUxHTGSepBxPvmibkoh4ygNCEcYwjtUDWxkuDcm6UwVVFA4j5KJltLN9vEBSLknz1AOICzkAWKP6ph19FAC32TQWOKF540gXSgjzjmaGbKaeMQEaSJKYVlhEz62p6BMPApmTvfEDw6Dr6qLOchZbjExRuO2k3qBe65fFagIeMugUHVv2xZNQw3HjViVYeG8jnBkTebhp56AVGysXyn8i5MSbK68xKSZ7A/tDs+in0fjrJMZqrZt1NX6JeJQjpjZEf1RHZ840PRaYQlQEE5O5IBUegHCZVkw8pQMOnjEKUTxhCPVN5amS4FwoA6pprmFspr4wH2UAWWuPPFvJiWSj3zxuA84HLEjgo+DaLxoK7yTGPlRJdeMIFdXXnmTIZqp6tfTRhG3M62yTbinr18311AWr0rgpv1TDr6KQe5QyXHaoXXarR8QB0MWRiRL6Q0CgBxXeE5UnwyGuK3lBHgLZffkD9rXh5K2Fj40kh2oXJrZE4jzUpJruhD9YdPQFJKXvjyXMPb7GrZuoI85SMdiiPm4UqmywlJlEEJm5oJU3QV0mVVMPKBTD5xCgH7LG+QmAiez7sZPUg4gMdMCQR/V109NPQedkNAAICnKuShxEVEk3QaeMNRoMjjG3Hp9q3snwKpvkkcBuT6/teyiSNjZhhi7cDOnfJBx1YyYqB+yagGj7KN2gGxdViwj8nXyyKMmI+UeHopgF845eCIS2KGZDD0mZOxTEPEHCpAe7s9RRBB9FP3CAcBBaMKoA+MShrQx5lWQNqncuObfdD8oVWZkTD5dBoBsVxgt4T3yOuuJOPWQ++KXziPqpT3NYaeh8DyNIMRHqeMR4eXZAPTTYbyxc9/LsZEbnHujMZExfRwpRNbB7wOc0u6LEfmKlUKHnEfVQHf4MrScD+J8rW+qI/1xd36jUsjim5ETawt+QDjXrRlDJj6BGkhtrDjvi0v6WZiPSDtltaeYoVhcdWIvwjsrw4gP8AaEN2PrCgCyGPs2NwAY+4llgDo3E6YQ8wiFLdpOyKacAeSqgB818ip6zUIJiVA/GNyTa6ve0ebA+gw04Jia+CfkF5xCperdTCgeygHm97IlHpNNn0/ukTeoKzt32QqXAWc2f/AMPIb2VwGNMwpcUbgOcfzZk3tGugsvPaXBGSfnD82YT9pqAYzzvNky0FhLW/IPETf1kQnzfCU3UNRtO1b0biJpG0JhMn9fyM2yH0g6vH0eKpr7muyFL0PJb/AIkh/FWxt/shtNBdSwh4ZFD+KtXEYWFdesSeX5tiMA/u3s4p7v8ABXQ80wlEogIdICFbAR0qTOcW5eUdC8XhU3B1B1OKj5Dj5jcPVQidhZeCeCzmY5ZkvprsnEBAfCBgEQHyDVVxWXyw217UzomW5xh8wVoO0lvT3/5B2oCPRTt9FSUekRZ5HPm5D9yc6AlKPlGmo8Ex8VWnko5Rt+U3J1dEpGP328HaJpycNNn5nh79eMaalCUub/P0NnEYuVKtTppbJX8YrzK0OxftypnctHKe+03QnSMXb16NNQ49IdFK9qJnfqodqXm9SLtqE3JtSk+cPDgFWTkMznRQFjGBJS6UTtt4PdJ7oO58HT0VLXLlM8muuAhvHyjmOP4NwCx/tBXvDCRu1d7CKqZ1UjCM1BO9+PNZ+F+4oEGjpZuoukgcySWm8UAoiUmvRqPVXZWMiUCCDNwAHSFYptgdkyYdJgHTiAdY9AVPrSZJqYseNxEAWkUHTwnH+o3X3DRxiokvYbdARDftLXUcJ/4SgKEN6Slr4p0FOzvwv/Ow96+bOm2tVO0tXyv37CnNK2AiAdNYHAutRq47xZx5haMiC9dB3RS9wUfCIdI+APLpXjGi6j9UlqtenSV6jsg7IP2jFuLh0qUiYeUxvAUOsfBUQdXFc7x2BYKKXSSEdA22u2c/n4BTmGkr+nVyt4iBOY4/JQjFFNPGI1YlqWPmIp96lHyhFR47ZwTbgX6OtSuEy6U99it5jn2HpK0ZyT5ktr7b+QFt3FmbJ9MF3jaVYth4gVVwRsbTxBoOlSpDEEs1Q2J+7oGKTL3RXMgZQ4+MOGo0RdYuyA9EVbmu5gwIPEwv5UxvRrp6aYmx3Y7Ewmm8qRgGKGolYJb4w+XaN6qn6OGp0vZSKPiswxGL97NoTTsrFsZz5LJnLPnIxzPbHXxhrWzSGEowvwSCuKdWAf8Apa4IF9Ah6q2o3whHAAjIXXOqAHHdEKiXXygUQ9NIEvbHUcoAxOMUHKpR5isk9FQfKXQa2DT29Ys3yTBM1AJbOL4JBUB5p3BzOj+rX00ZQvDOE4iCUREO2bcR4ciiwSKH6x6bssn3+9AErUsyPjyfJGOixP6RDT0U4Uis+XOQRduZFo3HiO/XI0KHkDQfRQHY2pn12O+UkX5DD1DMgT0AOlZQxXEcmc+1J3/biLsfjCKyAmMA+EeusrFgNhsfGSHOd5TRWDvN2Aa+2tdqsKNeC113M60/s7QCAPnLWitMHoc5SWvF6PzSolJr5wClCy+EW3xdqXM9061nJS6+Y9ZBxvcFo8N3ejsfzjkLr6qwZXCiXFO0Llcf4j/Z9R6V92+J23BvixVXwryA+3WkzZJx6QdW+JoUB6t66A32aA5C68SIfF42en/xZL/MaUJfmLCcC4oQOP58gH3VhMqwhPyTF9sFDq4CPqLSxcvFLwTxraweNoY3soBMcg41DoxJHAH5z4B9la/CJjbqxPGB4nQfw0v+GB38nHFrAHgjz/dXQZid9eOrX8rEweygGoZAxiPd4oY6eB8UPs1o17YnV4DjAyf+FJAFOvwwLj042tT/AHMQ9lJK5Zbn+PxfbBw69lEwfZoBv7ocOLfHWLNo/wCFI6/arYP8HqcTwV2IfRXIb1mrY5OtI4/DMVW8I9eyfZ9Za3+ELGaoe/4lZeNJ9s+ygOVGuDnAaEk7wZmHrURIcA8wVhbVxC7D3nJThubqK7YFDT0BXRrlwu4D36wJdoI9aD4Taec1aAcGuuO1d8eYerZKoAegaA6Li623A7UVlG2jh8kFh3Y/Wog1xVfKQawN6xbomnDkkoYvqGhY23iB6PvF/SLPXoB3G66eUAClEsW20758RlK3zh1AuXdD6TUAYNC5+hSgoi5mHZQ7kE34Lh5ta4cZCzLGp7uatsztMvdcriBENPGFJNsW5EbiClv3hHvxDuOSSxij5OqnYtuyFgeIKTDkpekQUSdB6eNABnOU4VyYCXNi+AX6hMkXcH+rSPbbCckO28tW4Yk5utm6BUgeLaH2UUeZSyJH+93RaTR8UOGj+IOUfP0UPHI1hyBh7eYuiN6YecZktuDegNaASJaeKpYomjsgLRxvkJyrQC6frBoFPmWKrjAAWtPIEG/DpTKzkBTN5gHSmShsJyo7QBctvnHoKUoOCB5eI10ljuyZQ4Gt7JsaCg9wSRRFufXxiIUAaKbP9sDoJZR8kQOkQB2QQ8nGh77KU2Qwo3fj+Bem6DC4YmRU8+g07b49yzEE3tuXIV8kHEBYyojr+qbhW3F6Zot5IUZ6IWftw7rl0cCpRD6RA9tABhuPEUt+X2VIRRx+XGuQMUP1R0rCWviaX1LGX65jFh7hOVZgAftBp66VPkm1pA+zcmLoVcR4bTM4tzB5B++klD4Ulw2QLdFtqmHhsgVwkHrGgCDLFt1oaLWXe8RIB0gDCUMifzdHpp72xz5awCRZvIv0Q4e+IA7KPlDUaDNsa2rJm1tvKMOop0kTfJC2P59Q9AUWa2PmqCJvLfnl3jcOgGUpvCD+qfhQA97lR0ocUbxx9br42vP22hm6oeUQGkDTuHZfUXlmTcUY3Wwc7wA8QCIeqiju/MwQQbi44QZFIO6B/FbZRD6RA0ocfJFnyBh90GMIY6g90LNcUTa+IAAQoBMlrYlkzDyG/pCK16EpJgA6eM3AKctMVODjvLXyJbrkw9wDd6KCg+QNaamWwhKDqdrdEEoPUiILplHy7QjWFsbHUjoETk9BIxuhORYikIeM3AKw0A6FuZ4g0wUavpF2kXueTyBV/wB0R1rS1+Zqji7uWgnDopQ4g7hBMUQ8IlAKaNsVXo2EDW5esS8KHxfI5cxB8gdFPgjeyHgje9ry7sofNcpOQ8xhGsgELZXIYBTn8a2w5N8oeTiib0lH10kN6YvkADlWMTIfOFm8EntCirnIuX44gpzlsA6TDuuWwo6D5S6BQ5bKrNyYAm8YW4sAd0INxS184UAgRzgtwOisfd7DXrKuQ+npGuRhsMOzaNrwuBoA9TlkB9PMAU4C+8WuQ2XmKkk9flNnwgIegKSGTwi7H322rnYa/wBS5KYA84jQHfuCxguXVtlJBMw9ALMhL7axPGFqqj8Hypboh1bwun2qRUZYPW4pzF3NRHqO3KfT92sJbWIV+Kd/zKAd5WNAfs0A7JiJAeLfJVoiPVo709tKlxHMh+TZCto/e2JIwUyCycVqcE8qkAfz4sweysDHdgqfEZXjB+myMH2qAIBiW8P6O+oUQ8EuoFd/gkvXrvmG/wCMK/dQ38GNpG7jKsF+s3H+Ot/gvtT/AL1oD/d/+ehgf/ghur+lv63/ACyyv3Ugph+UV05XkS2S7HcbUgYdjxU2HGdnk4qZXgtPAyH+OtDj/HxB98yrFcPmsR++sNJqzPqMpQkpRdmjuUsWSYNROjPQtw7r4wI1XbUTL84xO94QqNnFTnAKxtOvUe6q9MQ2lA27FrvoaX7bJyGyYHQI7opiF100L4xNVTZBfM392vnEckmm2BQUygQNAMJREDG8o1VcyowpO8Toej2a18YnSqq+rx+vSAhOobTaOYdOjUR4V3vFP6w3SI9I9I9NJ1lRUC0WOgUVANAVUANNNNoejvdPRWCqqUojvVeBdO7Ho73T0eCua0NZe0wkiDr3+oKihEYUhia6Bv1R9IBR+2TXtLjrH20Zqn/okafjTuGuq5rdvpFOGhGCxlE9hBQY3fG2jdAgPztas8JPsgpwPeU5ZuHgbJtvXoNWPL8LTqR1mUXOs1xeEq8lCb67W7hnFhnJZqDOOi5RgibrTakbh59ApZ1jnLj8AGZuLk4G4/C5oxQDyFGlF7FzZJogMrca7ZP/AEqZEunkLQ93iYEy7248k24gr1go4FcwecQqbUdUqEqjnvElcWwjYwmncm2wiID74CY743h6RCkTQ2Fo4wleXfOypi9AMmYJlHxCIe2tGtXEzAvw3ITx8YO6Kwj9NfKOtdpSmEYzXcW9ck2cOgXSxUiCP6pgH0Vk+TkLlw/Fc6PsWUkjB8uQfaFHxhqPqp2yys+KIJWpju3Gxg+L3TEyxw8oAGo0gnk+22Smtv4ut9E4cAFwcVz+bZ9tE21+Zim0wRgIEWKJh5gsovZKH6xgEKAV7eZ7uXQjZnJtER4aoswagHlNxpq/xnfT8DL3jekfHk6T9spbeegOFOVbNzdNE25qYcM0TDx5XKgkAfqkGhLnGkAwOK12ZPhUFgHnEbFF0p5x4+igEwx3YCfMfZWiCrh0gigJi+fWsrXabDqXMVu64HJg/pEWOhR/drKAV902GG/OTx9Kujd5w82Q9BhrDZFx0gGjTEkXp1Cu7A/rLWfhLtFIfxdiq3SH6hWU3v2QpdLKVwD/ACXjy3ES9W6izmoBJLK0amP4sxfa6fe1R2vUFOC5cnj8GdhW8iPVu405h9VLo5Cy2v8AydayKIdW4gjD66chdvZALholESaevzIcpPWFAMy5Kyatxa2uxIHVsQphpdO/81D8Tb59PzIKle2PZErf0cunr32yBfWFb2OyLU4geW/bbloDYXznowcyBf6fmwn+VZ7t8+dcDJf8E/yrQseyLNxFSZ/3lAPbWdr+yK+fM/72h99AaNfWcy/GwLkPpQI/dTdXIeYCfHW2mcOvbghCnINOyKJ1y/kXQH21m32RafVMCHhKgagBh8pXoiP4ws2JVHrBSHEPZXBsuLmDR3jW2lB74szE9lFwneyEa90zl1RD/wDZ6Z/UFJLX1nEnB5AOj/4kEA+ygA34TbLP+W4rt0xh6dyfYH6tdlvDELwNXmNXLc49bV+b+IKdKZOvdvqMlY8MuPWC8QcvsporlKHcG0m8WWwofrFNHdj6S0BoXGDXnxkbdkcYeshyqAHpGuPcxh92G20yBIMRH5DpgYdPMWuy3pih0HwzFxmxh6TM3uno4VvlOCnfOPHXfHnH5KZimAPSNYYEm2NIFyprBZTtxVUe5Isczc3r1oy0xvldgAnt65U3ZQ46spk/HyG4UHNbGH34bLDIMgxUN0FfsROQPGIAAemu22LmqhhNbuTLXcj1Bvxbm+sNZAbF/wBkLb4e/tpJ4mHDRRui6DTxlARoY7yhNEAUbrsK33xvli5jRSN6afNrPzdEp7cLMqvEi9zySW3hRDxG0CsVujOUWmKcpEPHiZe65VFEVD9oAoAUF44nluEljpVgceG8i3ehQ8OzqUPRSS0NhqSEQZXXOwpzdBXrQVSgPjIA+ulnGTItyO7u7F8C4U00E6aQtVNPKA1wnJ4RkteU27cUGIhwM0c70gD5RHh5KA6j8YiqIrWhkqCdmDiBCuTNlBHq4a0ZCJ7IC3iAdo8lHqIBw3DlN0XTxH1GgJ7NxjJjtQuSU2hx7lKVaCX97h6qIx+Ob+aG3lq3nHPtA1AI+W2REPojQHD/ACTeLBQUr0sqJkQHgYr+K3Kmn0gDT0U1C8cUShRLLY7Vjzj0qRr0REP1eAecKMqTOerdSEj1hJPWwBzirtCOSCHhMACPpoOpkyPcH3V3Y0gXI/KMmiLVXz6DQCBoHD0yce1t5S8Gb5Kck02y6+MoB66escYShh3lm5AhZAfkkbPzIKD5AHhTc7/CMuOjmCuK3zCHAzVwC5dfKJvVXCli2FIgB7eyW1QMPQlKIGREP1g09VAHha9kHbg7CCsw8TKGuoKJvCiHl1Gh77KF3NDCjeNlRMh1G5bFmSN5RENKWjsf5SjQ2rWuhGRRDiAx0yIgPkMIU5XuLPECQU5COfPUQDnA5jyLl0+kXXXz0AHJeeJ5PjK4xO1VEOKkc8Eoa98C6l0pNaPwlJm0bz1zQgm6QcNwVIXygA+ulXOTGyh93dmM7bcm+UPJjIKD5wHSuO32F34ar2ZNRQj3Qs3e0UviAR9lAJp43tR4oUYDKcOqYR5hXJBQNr49aLs8aZTZG2rfupo6DvtJkwcPFQw0FhyQLo0vWYjBN3PLWW2UPGIAHrrEMYx6xhPb+ULZX69Dqi3N9YaANFS7IiFHgeXcEL3hTc6+fUaRf5By0zMAT9sJOCh08uhgD1VjewsvR6RTRFzlOgPEh200IlEO/pUpt+HzSmUOV323bgHyV0wcj6vbXw6iiZSuQdXLDZQdJTG9suC9YbjYH0gNJlyHjVbi7xOwKbrFu9EnqKFWs4bZSDQRuG1pMf6tzEiUPOA1Crru67bdHS5McWuukYdCrps9pM3f5xddPLpWI1FJ2DViPhcuF1x98x7KtwHrRfa6fv1vlOCluJ4u7mvgItqAfvDXP4ULPccHmLLcN392fdj6C1v3aYnWDVxikpTD0ijIG09lehg0ZLBinAsjdiPjb6+ykjRWF1fi7suFLwGY6/Zpcblwsfpx5MJfQeB/HWu22D1O6tW5UvE5Aft0A39z2IDf+3kyQPDHAP2az3OYeD/3gTH/AA0P4accrwYb/qW6y+JYPvrOVYM/7Gu4f9f/AM1AIBb2HCjqa+Zw3iYf8tPIq3sOPpNvHsp25HjtyoCaYEa6amHyUjy/Bpe5t66z+NwH8VTjEjHHkpJLS1p2/JM3MfoG/eONoAE4CGhQAwhrpr09Q18Tlqq4JXdTlvaViLC1HdA2blatPpDzSffXnUwiYwgbpEdRq0M/Su9XYQiY67oeULafOHuQ8geuqtUUIkQVFTlTKXiJjDoAVUMwqcpV1eCOl6NYRUMJyjW2e3s4fXtN0zZSjB87Xas3aSyqHxgFN0feHhDrqMSuQWhXCqLVk3eNu521jc0/k71ErWkJlwom5TtBmi1+Rumanvn7PVWaOBnV2G1ic5w1B3lLZ27eokVZT0I6WVjjvVYh82TS4rCq3OQpA6h1EApkHTWvWpOjNwlvN7CYqliqSq0ndMGXGW4RYpnttyuk9KsUdlPTnl6+nrDpCrDhrbzXc8S2kXUy6K2XD/pErugL3+aA9VQ1cm9SOQDnJtFEupTaCGvXrTTHVmv5IzmOmb7iGe59/AHr83QPAfs1K5PWSbiytaU4Wc6aqwvs39C2E7kMUv0+dceRbfal7y0kouPmMIU0LZGMWCYmkMopuFQ6SMGAn9POradiY6ZrD21ypHnL81i2McfPzq7K3wXHAIKPbqmlA6N0TdEH0FqyFBuaBTCMeAaNbnmTh07QgkUfPpWz39jdhzYvFseYwdwd+8E4iPiEB9A1g3fiRmGrDGzh2oHQL16IB6NdaUa5Mkze9Wrjm32YfIMjHiufXx6caAdMsnX49EE7TtKOj+ooMIkyo6eOnvJeyCuDgsvMNUzcdROm0APNoNYlLdkBMkArZjIsyCHN3LNNsXTxiAeumrzHeU5Hn3HdTVmmbiYX8wPDyF1oBs/xdPKhv7uv2HYl6Tg5kRWMHkEQD00yJbOJ4wdJTIL6UUKOgpRrES6/rcQ9NZ7grDYnBS4cnMVj689OOQFU2v0tRH92lDLYPiy6AxuifUD+tUBIg/V4UBoZfCzUdynalyuyh0Kqutkw+TbrK2XION24Ak0xXG7oOjfvBMfyjoNZQD5DJt8KjsxljRLc3fbwhxGnqd4Z5cl+CQT5MvVuoYCeuujXD2Qb4NkkdLo+Ekaml6RCtljOyLeceUS6YD852gl6hCgOeVdkW+4lRmUterdIJ+uugg+yIdfGOZcmvfkECeo1cLWJnNyGryfco6/103s/VEaYq4vyEqP4yvGKTDr3syY3roAgNk57U4qTUgT6U3p6hGkj4/zMPxtyiUfz549D/wAEb8eLrIlrkHr2nwm9oVo2JWpe7ydaoD4FtftUA8PjrK5h590tAH864D/dXA46yoA/zpZ+SeP91MTYoiNffMp2uA/SEftVgYohurKlsj5f+agCRcdZdD4u6ER+jOm+6lSWFnAnxM+5N9CeH2jQkuJo8e5yhapvGqP8Vd/ghIPFHItpHH9LEvtoAx7leyCbcSSkofT5ssQ/rGtcm7Ilvw30yfT+8QP7KFJ4ouRIdY+97fUHq3UqJaeo48y6kAciugpgDo3U8YKAWG4uyBZaiePllih07yOA4egKarZIye217a2e1dD17+FH2BT0tudkMzDVCSk1ih3pJM/1jVyEh2REabnpya2nzmySoeigArjKKCh9J7GNrKj1/BTIH9IDXBL2xa8/lDFwJd8WbwQ/hosvkfLjI2kvb6TwOsq8IOnnLQ55lRNUdLhxfbao9Yi3Mgb0gNAcFPgd8AhubpizD1kOBwDz61z7jsTyP8mZKM0U+SSQZaenhXAXfi1+Oj/GwtAHpMyeCAh59KWAmDJAoFI/umFOP9YmVUgeYDUAqzxlNEMB7Uv+3ng/JBtIGROPk/zop2q7IGCAARcS7ogBw3bsjgBDxCI0FPj7Hsjxh8px+0PQV6zFIf2tQ9VPI7GeQo8dq0bvYOydJRYS4lEfJQHb7ImS40uxdNntXpevtnE9XjLQxK+cfyJx7fYwjk1B6VI5c6Qh4dOFHge9kHb3OWTmnYB0gZEjsvnABGhcjlCXMbcXjj2DfH15x3LEyCg+UfuoBAzbCEmX3qRuKBWN1LJAuQvm1H01tDGsI8U3tp5OglzdIFcGFsekguLEMnp2zsl/EnN0qRrwTgH6o0oNrYglCbyPyC8jBHoTk2W1p5eHroAyS2c8QSBTxEo9eol7kGsimuT9k48fNTZ/f2So0N1dtqtJEpeBwkYjT0lAA9FN2OMrlQVI6su94iREOKYsZIUFP2dakttJZ8bSRWj2TM2RDpVfgm4DyCHEfPWG7GUrkQSvfHEmOk5jJs2HrUinAp/u82uyssIyY6NbjuCBN/piO+J6AH11ebuAjZNqmFwRURJPA7twLAhTGHza+mtt4G3o9uIIQ0W3IHSPJUwAPOFa8sTFPYfSg2UY3xs1WUFWz8l2/Iaac07kGq3kKHtGiyNv59gEt5GyEk8bBxJuXybkungKYR9VWHORWOJVPcybO3lFdNANomQ4eIQ0qCP8XTzR5ynG9zbpAeIIpyhyGAe8A61mniYzPSeGrQV2MnmQMrsEgSua1SPyhw0kIUR18oaBQwb/ALPfrB7ocTw5jBwUOyPuDCP0SgHro4Zx2Qdv670Jh0QA4iIJOS6eMNRoPL5YupBECXVYERKJgOgqO44xDiPjHh5q2DX6znlODZEdFom6ocTdAJKAqQnpNU2tzEFlgZpMpLycizVJvE20gmUn7QAAD5OFBsWOLPv2eV3eOmEX2tTKuo4TUMYu9Mbml2R8WtW7OSbGGilpGQVKk2RL09Yj1FAOsR6grUr1lHee1OlKbtFXYqItI+PAABBo0QLoAFACJkL6gCoPcOU4RlqnGJHkDh8vXZTHxG4iPm0qrr9vR5MrC5kXqbOPJ8Ujt6Jh3trvn8PsqJqyKKoByB/EL9/bebHsqvVsfJ3UFbpLvgdG6cLSxErv9K/l32FpPcuTJx+DRzJv9MTn9oBSjDL0uUNl5GMHP0dsvrEQqtSiBigICUfoG2w89d1qQxVdO7kTjyTAatuSXn37yZyuXJYs0syaWnBvkRDbT38YIn2f1OHDoGmS2UkTGEsjjK1FDB06sxIPtqDTs5dUA+jZG1t/vyGNvDJo7zQOGmvpDy1YsVlbLbqMRf8AaEi6Sgf9jiPqCrPgMU68XfeiiZ3lccFUTp31Xz8HzX4g8cl2qfgtia2h+gfZ+xWgyBj0/wAdiWLD6DswfZosfLF/B+U2RFqB17yGVCkD5Xmh/Kcc24YevajDh66kCCGQXvi4e7xS38j8wVv3a4s6sUIh/wCIGpc2VTf0mMbWEfDHmD2VwOVSa8MX2p/uBqAS93WM0+5xWz/WfGq7LNRi2VsISTKCbwKDtIrpVukO1s6gHERHTUdkAqtrFvlxclzs4ZHHdqN0lzCK6hY/TdkAoiJvRp5aledrkbW5Yy5FDKAq8DcJJpBqYwfK0Dvaah5a08XV1I3NnCUeXrRp7rlNXnPpO5aSnZFQjdEygm1EeBS66FDwjpoHhqtn99unK50WMM2dt+oq5BOY3krv3U3Y6dbphAiYFD+9pchUVN4A8NWHZxcoxblJ+2tlTlo/Fj2nE2x5+vw1B4XBynJtl8x2a0MNSioSasrJW39rA9oL3UUyDo9mNhEeKbY0Oc5f1vuqziXjnNYoFYwjkgAGnvUGBNPOFd+6Hsh3fNBhKk170aRP0iFZyHsinfO25YgD1cqRTqxUaEaStEouMxtbFz1qrvzdByYvZCS5dDkligPSBkm6IfvUPe40vhlDLyUjBpIHT5yhEnKZxMHztAHp74B5KeubCzW5DeSM6u3KPSK86IAHpoYviqTMG+mciW8gfrKq+MqNfOJw0a8NV956ZfmNbAVeUpvrXBkT4gbQaAP4W3m91t5iZljR6Dk5Cr6JCfaANAEQ0/N6vBVlTFv22wixEMjwUjJE6UihsbX62o8fHpUHuZjHPowSSiThRujqsPJ+75pR6PuquuhPBT2s6DTxmGznDNQ2864rrt8iahHYPYagvPXJKD1EIgBNfLshXJrjw5HiYrGxZOSEOg710JQHyAYaCWZcuJS2+2VGz5eWeJ8FzLvjlAB73TRpDJFtMznJCYsgiAA6lF0cVzB4R1CrPTkppNHM61OVGTpvbbY+Y7b5OYEMBbdxfbiBw6BUIZwf1BRVC8c2SpQJDwjhomPcA0i9gpQ8Yhp564a5JyjIFBO3rUaNC9XIIgRDzm4U45B2Qk2Gqi001IfvrpNgL5AEBCvs8zha187TKYmlJWQZIjxNymUIkTTxFEKEucZtG4gpduSYJrr1FXM4Pr56We4suFRQVbwvuHZCHE/K5Iyx/MNNwtDFEcADKZGO9HrJHsdfSADQG+1GFIsdXV0zM6cPkMm27AfKIe2uV7vxfGlAsHjgz9QB+MlXYjr5AE1YtKYXi/yG2rgnDgHS9c7gn/8ALyV2wyU0bn3do40gmynzgQF2cPKAUAojlGc3YBG2DbKDcOBUyRJ1AL4NoOmsoqF653d+/s4p+CJugEocmyH7Qa1lAYpaWfJANHkhIIl755JMgfujTVXFWQ1QEZO8I9AOvlEyoP8AlSa2JrmP/K9/2+mXvqyhzevSmx8WQaH5dlS20+/saH/+pQCimJDhxf5ItZM3Xq7FQfWFImxfbKf5ZlW2g7+yXa+1WvcDjRL8ryy0MPXuGevtGthamG0fjcjySw/3TH/lGgNFx7jcg+/ZZigH+7alH212NjYpJ05XTN9FiFa7UYQT4Hu65FvoNNPsVnI8EE6Je71R/NIAfYoDXuOxEXgbKKgj+bH/AOVYNnYiH/3pLh44/wDyrQkwSHDf3kfxiUPYFbAmCutW8C+ISj7KA0FlYoN/71BDxxpgrBsLFZu5yw2Afz2WldbnBBv+sbyL4wL/AA1gR2Cj9zP3Wl9JLa+xQHAY5sJQdGeV4QR6t4js/apVPE0arxa5QtgwdWqol+1XPaLCq3BG/JtAf71kI/YrQ2XilbinlLY729Yf5UA7QxLdID+KL7gVx6txLqFH0BTtKws4xo7UdMO1wDoFGa1DzHGhBMaWg4H4FliCMHUCqW79Z6co4le6gMJkO11jdWxImIb90RoAlyrshoo3OLLuNPzElw84BSa+RsvsuEtbZXQdYOIjX6oBSZcfZmj+MZcCroA6BazA6ekQpVNTshIcf+unAB84COA9OtACF8pMFi8nnsa244KPxglQFubz6UmlcWJJM26Xx1JtVB7kI56Kmvk1qY2pc+W52VLFTMDH7oPjXErECQhC+cNofAFWc3jI5u7B42i45q4Aum8btSJj5wDWvGpV1OB9KNysGeILRuCOBzHhdUAP9XIpp6+QvT56FSGBXSSm1F3SkOnWq2MmbzlEatW5LrgbeLpKvykW/s5OcqP6vV5dKg0nl5HojYUw/nuFtPQX76jq2ZU6bs2SeFyfF4la1ODtzvYvmRxCzMz2+OsPNLuUw+ShJbev6p6VUvfNUKXZl4E71IOGrmLBTX9YlPAy9LfLh47yKnppc2Sp9QyL615CSjXmgEWZG2VWygfOLtdyIdffCvShmVKpsTPavo/jqMdaULro2/JbQQvke2pFQS3ZjSHOr0CZqqZA/wCzpSQjhSTHihdMEYf7wFkvtDRB5k6825NbvsyNkUxDu30WZI37QBQQ9/YrfugCZxyZkPyzxbkSfu82pMhCT2piW0Jp0jIwt4mlY1JT4QlycU1ejuder7quswtmbPQoJt27dPiIiBSkKAegKCY7homDtZshCJOE2bnV2TlBtpX3zQQ2x6xANA8lV1mW5zP5E1vM1NGiI/CdB+NOHUPgAerv8ah8biVTvOxK5Xl8sbWVJOy3tj69Mp9LW2g2u+8P0fqF9o+aqzlJeVkl97Iybp0p31VBHTxB0B5KhV5SF2tZVujb7AToFS2jnBIFNowj0adWmnpoWheVxIrayME3XW7naM0MQweXjULOFautbW7C9UFgcuk6erbpa2vt/iJ8IiPSADSrZVZufbbuFUDCAgIpnEoiAhoID4NB6KcPYiWj0UVpGNctSLAApmUTEANqGvAaYjWm009pNJxqR2WafabtdbJ6r5xHWvPrmOiBzJpkeae99Ic0/DUA73eqRSNzZ7iYVJGUinzpoAlEpnDAqpTd7nFqpZ2DfqXI4kYmXbM3RRSNs77YUHm1Yk+hnWzoCOXby75ds5VKkyBB8VYhtfzQGrhl9d1oO73HMM7wMcLXvCOqnfp3fzcXriaXf3DbR5mVhGMS+UXMidNu23W0UumyI9Y9I9NQTOc0DmYShiDqkyDbU8Ko/cGmnjGrCxc6u13ZTRW+CnLPHOpygDEAnADiBeAdHAAqi7wdC7uyWcm4id4p5gMIB6ACorN6jirLiyS0Vw8amJc5L2Vs6yt8qO26UdHIO1hTSXc8dPAHT5Na7siz7GuiVPHq3+2jtgm1tOmwCBvAXjx8Pepjl5WOTZxQP0FlQ5WIhsDpoXQNr2UrjyNxXJT4Glpp9EswR6Ug5+3w/wA6+8uoqpCE23bbsNzP8Q6NWpZK/qrpWzm3HoewMP2q1tQzJpPdtDb84pvmSvMII6c3Z9fGq1dImQdKtzgJTpKGTOA9QlEQEPOFXR2PwQwWKuEHJKSDcsk4IZVQuhtSiAB5ygUfLVV3mGl4zP6ct9ca1s2pQhPXS3npotjq9Zzp1JNpJNX4EQutCeWZoe58ywOCq8/dHAo7Gg9/w6VMMYO86o2yAR4zCiJVz8E00z9fiqHXjEvJdiigxfItViqgYBUWFPa4D0aVJcT2Plg9trdp5ZQyRXBvi5jYDzVs5W1rcDOk0XKg9+9dROPdN2Q6X/VssIfnRSZvUFaG98+J/Gw703jhA9gUmFpdkEkGqclKfqS6ZvtVyMP2Q6PS7njf7amb21YChCg5CzcTu7fcD44MfYFa/CPmjoG3Fh/8DP8AdXAN+yFJ8ueN/rUx9tb2eyGHhpOj+snQEqty8r7LbT2SuGEkHLnegmyj20WYhzjpqJjfNJ4apG9biy7dd0drWsQ9M4R5gN0mPxQ9Y8asQWnZDD0GnQ/16VDoKy87x29Ubml03DgwnXWK9TKZUwiI6jzvDWrWo8pZcDewWKjhm6m3W4W8+gH2hGZtt8wrNYmXM8OGzv1GCYbJR6QDXoqS/wD9RT3oGXR8W5JXBrS7IFwGi72UKUfnzKfsNSRsZ5gX4uZwpNeneTZ+HmGvenBQVluNeviKlefKVXeQsa1c+veDqRkUw76siiUP3RpsrjDJS/8AKl2sW4D076ZP7K5UxPdQ/wAo39b6Ade8ljm9YBTVXFUSjzpLKttl7+wfej9avs8TpXEhCc6UyRbKY9eroyo+k1I+4DHzb8vypHlEOkG7Pb9O1WFsbGKA/DMrImHrBvHiPp0GtjE4PZcHF0XM/EP7O2AoD5yUBnarCDX8puy4X4h1tW279ZaZzsvjcY5OPgUbkSOmOhHL0SmKJe8JdddPFTo0thFr+TWpcUhp/aXO718xq0GQ7BZ6FhsVRZj9HwxwKhvUNedSmqitI98NiauFqqrSdmiFWhd9v2XdDmJ9wsK/KqG0ko5X2wUHvgGg1YjDKl9uBFO3rIjGIG4ByGJOcdOriFCpC+pqYUaKQNgRDB01Nqko1jzHN4ugKP8Aujz/ADIapMJNEohpokwKiAeHUQrzw9J0lqvce2PxEcTNVo7JPeuB2Mj2Q02OyRCWQKPDggk19IgA01eYyyK9IK1zXRHsSn4n5dLmEQ8hdS0otYuY5YNZiZcNCacTPpfYKAeIojQ5bF0U2MJriynbiJtffConM5P6TAOvkrYNI5HHdkR4iadytFgYvESNEBWEfEO0PqrkyWEI0dRXumfUDp3fvBPTsj6a2EFhaKARdXfOyqhegjJtuym8olH1hXHuoxJGiHa/HjySOHy5J7wH9UBMFAYnf1hRhgG3sWMd6A8DyDgVh8wa0WZZGypLe92rbSDAg9TGJHQA8ZgpoxypM8ErPsOEYG14GZsxXP6qfrOc+3SXaTJMtSD3kitC+ygO+1/ZCOvfhNLlE3Vv0U/3aymZcV5CcBvZS8GjdyPdJrzB9sPHoNZQDE2NLIQ4v8sQYh/dI7Q/WGuTWpiFrwWyS5XHvNmOvsGtDA4ba/HXlPu/AixAPsVreYQaf0V5Ph8RSAPn0oDYMMJIfHT91u9P6psUgektbBTBifcNLxcaf3pC6+kK6JcOF0O5sWcd6f17zZ+qetmvXE6fxGJiKadar8fbrQCYyuDydxa90qfTdgHqPWu3+GCfF2HNKfSkjB6jUoOR8fF+JxLDh9JwA/Zrkcm2iX4nFVth9LQfZQHPuoxH/wB3Mh/xMfvrPdPiL/u4f/8AEx++lQylb/8AR4stjzf8tOovIsfJyTaOZYqtxZw5VKkkQpR4mEdA+TWAJw0hi6ZkU4+NxlMOnKncppSBhHTrER1AADwjoFWOnivH6jdM6ttOGqpg1Ml20VPs+ARAdB8lSuJiYyOATMYeMj1lAAFeRI7AG06NesdNaCXre8XbRRbqEK6fCGoIkHufCYeqtCtiox2vcbWHwtSvNQpq7ZxH42sdkbaQttioPfcbSo/va06fWdZZygV1bsOmXq96Kn6tKp6fv+5pXbIV+diiboSa8wA8vdecaiqiiqxtpwqdU3zlDCYfONRNTNFf1YlpoaJ1JRvVqJPmSv8AQtyVwrZsq4FaPk37H+7bCVwQPPqPpqGOscWCdQzdvlVgVZMdBTeMhJsm84VGEFFUDgZuqdI3fTMJR84U0VdWt7qQJe05LNTv+fypJLe7v5OpuA6+Hr663MHmbqu00auYaM1MNT5SnNSt2d2/+biao4mAffIXJNtKqdQJujJCPmMNP0Md5gjvfoy5RXJ1GbzIiGnlChBbJxg807X5XTL+mRwh/DRTHmPEkLuav2N8Qkk0ZuAOZBsuYqqwAHDm69GogIh4KmJOyuVdFzW63kWkAxZyki4kXaaQb5dY4mMY48TeTXh5KgeU7/Wil1IKBWAXgcHDgP6H80v53h6qlt+zY29azuQT+OEN0j4Dm6B8nT5K83qnOO2oOqig6j4TDVcx+JcPUi9rLbo5lUMRfEVVdRexcG/8Ecua9IlhJHSfKOXbvpVFPQdDeER6Rpe3Llj510LVmRdNYE95sql01Dwaa1ARvV8Cj3thbjN5zh3gqNdkUzd6rKwWWwrjuOKjV4mUYzjzbBNVsbYTDmmNp+7Xz9hclu289yYnnsKUlrVFbm1WPxDwUm6Kss0WSRUOmcyZgKYo6CBtOHHx1MMnWsW037fk7hRy2dFESCoAbRRLpqA6dPSHV11EeIhoA6CIDUVKLhNwe9Fgw9eGKoqrTd4s6tW/czw8T2kWbuXaKOmyV0gCwGJrwDr4UVcZRYO54id24vh3BxApDiCBkTdWg1XtiM8qQkqxVg5FwuY5/ehbOAW29ekNBqxpLKmSYe6GzG6rUbybnYKUWzuMDaFMR7rgHpq44SetA5bm9DksQ9j7d56HnHZIiAePwKBStGxlCkAejZLwL6grzCdQxzmUOOpjGEwj3xEdRr0Nlg2zj2aNs7O0mAad7UwBXnfqCq3mU3yij0Ft0TpxVCdTi3buX+SsLkaXKGRVTwckJ3J0wOkiirocpNkNQGpzjy+cv2XAzKhIJOTYIuTnecra70Cn2Q11EKg1w2+4kMlOAi51Bm5OkCu0ofY2NChqXWpNC/hci7WuJGFeunkaQ5yyJkDAoQw7IcancBFaqtzIgc9coybae2Ut72dn85j1XfP4zxq6dKEABFkRzp8w2hTcPVXn0w6jrXomf/8AVY91DiMQAj/5IV5271QWZxvUj1Fg0Tf9vUX+7yRA72hoJ5JSD5xcSLGRRQJo3VT7sdjhoNFV7Nu1K3LYfw14NpAj1ZEGbdFfZ3KghzddejSgOR0rbO8kjPXD5CVBAm7IUoCkfmcNR46UaGwLfG37VeRORWwLyB0SKoKmEgNDmDiI8egO/pU1lfsEFpIrVuG97nfv5j1vjFndbCzmjW91t/PEOpv1N5vNS7XM49fCvP0oOsq7/wAdT641fOHo53DWVGRT6XTmFUFVAF4moJyqAKphDQR6dAHTyVQsr/Kzz9IU+uNR+a749bJDRHfV7PMrrLr9k17T8vZA6TK5MYxQHTUoAGoVxac7jFxNnUkLadIsDIiXZIfiU2ocaVy09OwGGVBii5EjoymipdoBAADhTjH+QrVZXE4e3BjxCQbKobBUE9QEhgEOIVuZXH1I9vieGkskpVNq3x4dHPzdB6I7FftR+Dd72lBwDTtw42d9pr3JNOjwaVAb0/njNfpq31hqfdi49j3+OXrmNje1zc0y4Erfa12eaSoDen88Zr9NW+sNaeb8H0n3ol76p1LxITesW2lGKCTiXbMNlXUp1w0Aw6Dw6aPYqxkaRhnKrW/LZQEq+mwo6EgiOyHHpqPXm1iXLNAkw+WaJAtqmYqe1qbZHhpp3taNYytHHb6GcncZGbsFgX0KRRjrqGyHHXx195RJ6+/5G1pRCPJy9VXutt9vd/gnhcSXeH5NfUGb6EoqFKlxVkovxV2tD/QmlAoYGNLNP8TlmDN9NHZ+1XQYpgz/ABeUrWH6Smn2qsRQwmGMMsB3FypD4po9dfgxy713EGn/AMaPQwMRsf6PKFpf7z/zV1+CRv15QtH/AHv/AJqAfDjDKo91dKIf+NnrkcU5EN8febBP/EmFBpiOJY/+kyjaPkcAP2q5HFFuk+NypbQfRDa+3QDs+I7lN+WZEt9MOvbkjj7Kaq4kalH4ZlC0wN16utr7QUkbG9kJflGWIjTr3bMw/brAsvFCXBfKRjD/AHUaYfYNAZ+DSy0h+H5WgtA6d0lr9oa2NoYiaB75kxZYQ6Qbstfs0kaEw2h8delwOQDqSjwDX92uiDgxv3Jr0eCHgAgD59KA6Frg5t8bL3dIGD+pSBMB85QrQTOFmn5PaNxvx6uUvNgB/ZP7KVC4MMtC+82HMPxDrdvNn1H9lcfhFsNvzY3EkQU3ULhfefZoDAyDj5rwjMVRm9DoF263o+bQadtcsTIm2Lex/brZTq3EedQ3o0rlDK0uAAnB4+ttqf5IpRx1Deynyd8ZylS7qOiHTQB6BbRG7DznDSgOwvTOssXdsIl62IPU3it2AeUwe2uT2rneYDfPZOQapj0g4kypegBpQsF2QUwAis+l25B6dt+mgXzFpi8xRdSoCrcl9QbL5xXkqY4+nhQCbjE8gAbV05At9mfp2Vnplj+kQpmazMVRYbcjklV4YO6Tj2OuviEdaw9h46jxEJnKLNQ/TssGhlfTxCuCFwiw4727ZpQvToQqJDeqgM7ZYXjh94gbpmjF6DOXJUiD5AEPVThHJ9vsdCW1jOCTN1C7AVz+gvtrgt+Y8jOZD4tZrKfJUfud6I+MNB9dP2eUr6dGBK07PjWGvAAYxRjmDyiGlAOW985nmW+6hYVRqibgAs4zdAH6xvvpFexcwTBOUXDPHYIm/wC0JYpS/sl10p0aK7IO4S7Th3JtUx6QM4Tah5i6DQt7ix2Ud9eWQoBkf5RVHh3KoeQRCgEhxZAp82QylbCTgO6KmfbAPLtBWU3NauK0B3SmSHShg6RRjeb5KygF+X4RbdFuXM8/xXGyH16691+IGv5JjFRYQ6135g9o0mN/4vbcWOKGgj/pD7UPNoNbJlaJKOkTi61Ex6ttLeD6ChQHY5NsVENGuKYIO9vnAHH0krC5ZZlH4BjC1ih1atxN6gpdPKl4HDRhYsCiHVuYdQ1Lp5By6qPwO3Sp69AJQIj6woBAMuzZuDfHdtp/Rjzj7Kz8K16G+Is6IT8BYg40SC78/qB73CvCh+bCAHrCsG4eyFP3MfMF1+bFpF9ZaAYBk/I49xabLTwRA/dU3xPc943G7kRnopuxatki7sQYAiJzibqHxVFhl+yG0ERbTH+6o/dU3xO8yA8h5BS/OUFW5QHJCqplKIJ7Ia9Hh1rxrO0bn1Ee5IucttwIijp2wcgJG4d7vn8nr0rzDfdyO4trykqKj124ERETaiAeER6xq084yB3F4EZfIZtiFDxm5w+sKpy/ZO5WIkVgWxlm4IH5SIJ7QF4hpr6arFSfK1nHgjouW4aOEwHKK+tLbdK76LIj5cjTSaCQKQrc354FUqfQbhaSt9pMGaLIkca6lEo6FEB001qK2tc2S422m88jBlWZuHQFbuTsQMmJtRKJQHv16yxw9mbrxskpdcUVg7WMoms13G6DZ2hApgCt6rgFKHMyLjpG8PX1XeUeN9j6ecoAOmo1fStvJuWqk8ykHG0Bt0ZqfZ2NNNdfRUqXTFF0siIfFqGJ5hEPZUVv6RjGJ2ZJGILIAoBxJqtsbGmmvj11qEw19bYW/Ftck7tJdO4lsQOGJGFjyOZu4Y50dIu9MsgBwAQDwBUzwtbditr9CQtu8RkVkU1N0zVbmIc5RLoJu9w1qvLOnsPumMelO2hLNzkTEFTt3W3x8o1Y2FRxSN+lNaYzJZMUl92R13G66/L3NXKO2C6jk2Jjq157t73bt5I+yAWAI6JbfOWUU08RQD7VU06MoRqudD40qRxT+ls8KtfsgDDyyIL1FSV9IhVUOiKHarERHRYyR92Ph2eFVLGO+IZ0nII6uXQ7fFlT2vL3uxeSroIszkm6Od3v0doCbSY6j46uLB15qyF3WJFO7QbMnCLhUU5MqIk3pdyrw0qqbagMnNQlTNUVl0BIdR3ooBtsATNqbwhVu4ZuG/JGdx7Ez8Tu4NBysLN4LcCioO5V4bQdNWmhbVdrdhQc0Uo1Yxlfdx372Wn2QfGKhv8AHV+qWqd011AeGoDVxdkD/JUN+kK/VLVQaAOuvRoOtVfGr799hfdHX/4+Hb4sg1j2Xcyk1FmtifarqHW953L3diUePQAjUzVc5zhMsICoDt9JEQApdooONUNeIh4Kr60bQi5C4owI29WKQrONj4TqiKfAeNTZjbWUYHLycbblxBMyiTcD8oautooNxNx6fVVmwW2BR87jq4hKy3cHdHpfLQgNgSw98hP/AJha88DXofLOnuAlvoE8+8LXngaruY+9XV5st2iv4SX7vJFb3TAW9K3g6Oa4AYPT6AoCyYgUogUOgaPwVlXohYtxvravBuowQVMi4RSd7BligUOcBRHjQG7W1nPbrdklX8hHrF2QUVAoGIJtkOgKKxVgw8naNyykXfTRIzExgSbKmEh1ybIaDoFTuWNuO18EVzSKMVNNJbXLc9vav5xPXdwAP4L3evT2lDX/AMoK87D1aV6JuDhi52H/AOxQ/wDlFrzt3qhMx94uontE/cVP3eSK3ya4twHD9GSaO+2O7JunCSvM12eACWjSlt4nfQ1sdrLudNXrkyRJIFkua31Lzja9dBcnTMWgtJx7iBRWcnTJu3YnEDFESh1aaUX3uHXkRa7U/bVi9EUgl1UyBsFLpzhLprU1lnsEFpHK9bhve5W7+c9aYfg2Nu2Gzi46ZQmmyJ1hI8RDQqm0oI98eIdFULKfyq8/x1PrjV84dZW5H2MxZ2lJLyUMmsruHC3dG1OIiHkERDyVQ8r/ACq8/wAdT641GZs7OPWyR0Q31ezzK7yypJJnhDx7cFliujCQpQ2hMIAHDSn+Ocgz9uTbt6/sqPfGFvsmRVa6gUNQHWmWUE5oXEH2m4OOVCKWggHP0DSiOPJDLzK4nqjaEPKPCt/fyGQA+hNQ0HSt3LPYXb17zy0lvee/fHq3eJ6B7FySSl8bu3qbBJjtzDgRSTDQA1Ag+2q9vP8AnjNfpq31hqw+xgfSchj14vLNQbOhlnG0QCbGnc9XVVeXp/PGa/TVvrVqZxvXX5GdEvfVOpeJCr0NCFYodu03e633vYoCGu1sj7NaMYzQxG4hnPbKRuNsvv8Am7DfaDTZDwd+g17O4xmwQPJxov0zK6EICmzsjoPGjWL5vFhYZwnMWfLmVMvqB0XnRzQ4d1X1lDbnx8ja0o1eTk7xvdfuJSWAwyfuL6mk/pR4j9mt+5bEBv8A3mOyfTizD9mlOWYMP3cHdKf0XOv2q6A+BjBwbXmQfAYB9tWMoYh7j8Rm7nKol8cUf7qz3F4n/wC9bX/ww33UqYuCR6T3mXxlCtbrA/8AX3d5SBQCYWfiUO6yosPiiz/dWDauHSdOSJBT/DjR9paWKXAYfLvI3+rEPZXQqYHIHNZ3cr4zae0KAa9pMMIj75edwLB3iMNPsUoRLBKQaHeXa5HvlRAuvoCuhksHI9zbl0LfScAH26wLmw0lwTx7LLB31X2n26A2Ejg5AeZbt0OtPnuNnX98K6912Im4fBsWunAh0C4kB4/vDXB7+xa2/JsTszd4V3+vsGuSZTgyiAROLLWIb5O2nvR9BQoDocm2U3HSNxNApn6hcLAqP1KXTyvOqACcNYsC1EeBRQjTKCHopRvlG9lh2IaxIZoI9AtoRQfbpT5O6M9vi6NIqQQIPWjElTAP2qA4Ru3O0iXZjIp43IPQKEOVMPOYNKVCF7IeY4LupRuHfF4kgH7ogNdDE9kPJh747l25R6xeJIafsiA0Pf43yM6Npcd5MWvfF5NnMPmoDt5i/IS4Ce4bxYNA+ULyYUN6AoUbH1lszCMxliGKf5RGbYy4+cDa+itjja225tZvKlupmDugQ2lzfW1pUITCjAPhl3z8qcOkGbUEyj+0X20AkEbhSNNo5n7imR6feG26KPlEApX3W4gjih2vxw5fHL0KP3ohr4w1MHorQT+FYwR5LZs9K8OAvHWwXzAb2VieUIZsYCWxi23kVA7gyxBcn9AANAKoZWeh7zamP4Flr3BkWIrGDy6AFESy/ZBXAAA0by7RI3RumibYungEwB6600vLNkwlsQ8CsxRN0CyigTAPKYBrpxaub5cgnl5t2xQHuuVyxUS/skH2UA3e41yO9De3XdjZgUekZOXEeHiARChQWPjqPOPb3KDRyoHSjGNBUH9rUfVSi+Nolqvt3JkqCbn6RBJYXR/D1hWciwlFjo5mbhn1g6m6IIpj5RD20BoBwYgG7FO73Qh/SAIE18lZXZbwxAgG7JjJwsAfLWfjtD6aygFUcrPBH8TY4tVIerdRonH90KeJZIyq54R1pt0A6tzBm9tLkv8Aze85rGCcpf4cLp9auxfdkTIdCEujr3kEUvXQGi3T2QLoPeIqSTKP9XEkIHprBW7IlzxDtyn4N0iT1hW/c/2RTsOe9lkwHvyaJPQA0mpYWblvyqecpiPTvJwQ9Q0AoER2RSvS6ly/7ciHtrY2r2Qqoc6VlS+OWTD7VMD4yyOb8pu6NKHXtzyg+ykjYpuU35RfdvEH8+WOasAevbIz4ZEQCafBzeOsuH8VTjDMRd0FbTtG9HIuHKjnaQE7oFdE9kPDw461VT/E0sKggpkW2S83/tEfvqM3jjt9D2QpJFvuIX1EpRQSehqImNs66bVfFSGvGxmLsSXLclHtsjyaDh43SWUVDZTOfQR0KAcPNVRXq7n5NwsjaZnYooIqkfhrsEH9rTXhtVxcOKLmSyCjFs5xg9O6MIoOgcFDXQPztKe2nhG95admIlC6Ihss2MXlAKvihtbX0dah6eB1ZuSd+wus83j9njTkrKyXtK+xHbBvmH8EkOuUR9zXLPgYal+O2zfa2q9dYn92HuLZ+7sdZzaPvu54F15gcO8FUJa2BchqRMdCP7y3MMRXeqAg5MbY0MI8wvf71enEgTZNCkFQ26bpAAGUOIjskL0mMPSOgcRrfrytHVKg/Wk5Lczy/N8Jp9p/alfrjUOvycViVmqZIqPfkUIJjcqQ3mz4u9UrklAUeunHQB1lFdPAJhH21BD3FeRjGeRsa5IxV5yIKNNvm9/y1VaCcpN2OrYqpGnSjFtp9Cv8mSix7/tUWLEJvG8Q4QKQ5VBbiKZjjqOg9FT/AAhcGPpTLj1vBWy5h33JhMz992yFJsBvQHiPTUSt/It2xrNi3lrFi3qZUDAHKowxROBhHna0d7H26o2VzFOtxs5hGuXaQnRWblEOT7sobRdNA02qty2UV1HLMU08RNrnZMuyE15bDaf1S31i1VDpPetVSbYEEyZgAw9QaDrVrdkEAi9hRD+pW+sWqqekIoyVTUPsEMmYDG+aGg6jVSxf4iX84HSsi/06n2+LIXYtmXceWUa2zPN1dtuoB9w8AgGDdm1DQR71WThcmT2dwWGznQWPayblYGptAMUB3KupdfHrVZ2DZTaRuMEoq82DdTdKAB1jikHcG461ZWF7aviFuGynTyeSkIFV+t70k62wIbcqhqJeqrNhHejIoWcxccRHZwXG/FlodkH/ACXC/pKv1Aqn+o3i41cHZBj+K4X9JV+oFVBw2TeKq1jPfvs8C86Pf6fDrfiyuLaiMfyk4xQLPyEZvjiVUzpPaKnwHjqFS9vYC8blFpHWfkKPX1b71F0g52BEuo6kHw1D7ecY8kJJmSUZyEWBzCVUyBtsChoOgjrUsZ2DYDzJbKOtfIhCIKI74HLlISbtQBH3vXw1Z8F7JSM7tyqatu4fQ9Q5Y0/B/K8OghNf/MLXnoeqvQ2WQMFgyoG01AhA4dfvha88j1VXsx96urzZbdFvwkv3eSK3vKQtM9yum0rEqb8olA66Z+A8A4iHip9C2vjuXtC5JH3XqRj1sImZtDE0BVPZ6PDTO8rghW1yrtZi2W7hFISgZQmpVVOAcdaXbOMWyNvTwOIuQYSImMqwUFQBKmGz3Ih18am8sTUe4rukck5qzW+W5Wfaex7g/wDVc6D/APYof/KLXnbveKvRM/8A+q91p0dpQ/8AlBXnfvVD5l7ceondE/cVP3eRXeTLidsln0UeGaumh0ibKpm2piDs9O346Iv70saRg7XYuLFIzcMzJcudFHg4IAc7h4aaZHk7qYjJtmySq0MoiQDCZIDEKAl53HTXpoqvkky9sWtHTGPoxVOPMiblJURIZymAcA169amMtVobEQmkkr1l6z3verd3OepcHjbhsfx42oCwRO/VFMFA0EB3ptr01Rkl/Krz9IU+uNXzh+Uh5uwmMpAQfaOPXOrsMddd0YFDAbziAj5aoaR/lV3/AI6n1xqLzffHtJDRDfV7PMrvLjZ45UgiMnG6XM6MRPjpoYdnQfJpRfGUNmlGcXTteTcC+BsIrbDkhjCnqHDjrQnLseR+WFTNIJtBF0YgCfw7PO8mnpp1jKxryc3KdlZt1tgelQERXI7BMpi6hw1CpDLWtVHhpIn61+ePHZu5j0V2LpJpPHL1Of2+XkmXJVNvuuGzrr5dary9P54zX6at9arH7GhnLx9hP2c4tvnycy52z7zb17nXj49ari9P54zX6at9atHON66/I+9Eve1OpeJCrxkixjBFVSNZPynW0AjlPaAB2R4h3qLY2v23GkQ4SkcawTwx1tQPvRIIBsh+bQy7ZCYjGaSsMlvVTK6HLuN6AF0Hq6uNSLGWRrwjYRwkpaUY/TMtqc68WcRAdkOHCvTKFu2G1pPK1KXrc2y3mHSXzjJT8pxc1/1b7T7qVC7cPiGp8Yrl+g//AOetnyyfoeYztE/0o4S+sKSHKcOYefiu0R+ils/YqxFDOxurDBujHEmUfzXv/PXI3HhwenH0wAfpofx1wOT7bHusT2xr9IQ+xWvwmW51Yptn/wAwf4KAWLc+Gi9GN5AfpP8A/nrZ7uxEQOZi4xvpvh/jpH8J9vh3OKbWDxlEfsV2TKsaX4nFlpgP6LtfZoDgb7xuiOrbFDDXq3joR++uiZMton5Piq2wDq2x2vsU5Syw/H8hxrbKY9W7jDG9QU5TypkMfyOyY9MOrdwig0A1SynIl/kzG1qp97YjDGH0AFO0skZQccI602rfvcngjj66XJkDOTn8ihXKQD0AnCafWClAleyHf80Gkwlr1g1SSD0gFAcluTP8gGwhHSiAD1pxqaQecQrO0fZCyIc95KpEHp2n6KP1R1rsbd7ISQLou+lESD1nk00g/dNrTJ5jXI7gNZ28GDcnXyubObTyDwoDHmNckOA/H93MWxR6eWTag6eTopgbGUGgbSeylbqPfBJYVjekQrD4ut5vzpnKNuJfOBIQVH61YFqYcYDo/wAjvHod5mxEA8+hgoDPcxhxiGjzIEm/MHUzZaAPlEBD01oX+D2HxFv3JLGD5S6+7AfIBg9VYK2DmIaIMboljB0GFUEij5tn1Uge+8esTaReLWipg6DPXpjmHza0AoOQ7JYqfiHFULqPQL5UyptfEID66IsMkZJeGKnbdmMWIj3HIIUw+k2oVwwyrdKhgJatiwzAegORxJ1TecNPVRDtt2Qk/omg2lmpTdBiNU2wec2lAaUY9kFPh76vLNCG+cum1AP2RAaGPsYXEYRVu3IMG007oHMoZY4eQfvpy/xxlB6Xbum6WrNI3dDITOoB5A1ChpseWMwMIzuU4sxy9JGKQrGHwAICNAdltPEcXzpTILqTMHSlHNh1Hy6CHprk85hyKH8XWfMTBw+U/dgmUR8QD7Kw4YPiAESluS4FQ6CiIIEHy80a4SyBabBQAtrFsOU4cAPIKmcm8wgPrrCQNlyZGEDZZ4ptUEfk7aQqD+1pWUWb5PyyZIBjbYTQa/II1hjbsA8HTWVkC4o9kRIc0VZdH9dFL10mews2vuMhOOUQHp30yBfqDXCmL8orfyhdbZEP7+YOAejWmq2IXY8ZfItrIj17yQMoPpEKAVUxJeanGRvaGS7++mVTD6qQPiIhfyzI9rEHr1eGP6xCkTYvtRD8ryxbpe+CSe3/APUrkLExglwXyu1Ef7phr99Adji23yfH5StoofmlEftVwONrFKHv2WoYB/NQAfbXI2riBPusiyCn+GwL91cDDYYTHQ13XGp9BiH8NAN18dY23w73LMZ8X/Zf86h1+WJZyFmcuZZGj3apVS/BgTED6bWlTRSHwWKvvlxXUI6f2T/lqLZLisLN7cUNGzFyLSOocnIo3ACdIbWvDvUA0lcc2KhcEA2bZORXSegbfLf2YdK9E4QtOBt6z004p0zldXK+smRAu2vz/ndPDo6a8yS0JiAZOAJGzsi3RXD8YKKpbe7HwbNX9iq9MaWnZSECyvBu4RRWVMTekMRTQ5hNxLoOnT3618RHWjqn1HeWHI3PbsaJgezTJAxekm82jeYuo1WOQMj9tGysVApKJtVR0VdKDzjF+aUOoP8A+OiqkkLutt1IuDJSzf310fY2jaagY46euiIDqGoDqHgqrYnGVX6lrdh0XLMiwlNqqpa7XVa/URa9YK5JBcV4q4uTpbAhybY2P3g6dfDXWO7Hy9LMUEotrI8kbk98MRVPm/m87r8FSbrp5OStxPnEcMe4RYptkNyoLdczcT6dyYSgOhhDv6a164CvGT1aiVj2zbC10uUwt3N7Nj3dnkHV7lz3CPWSS8O9UIgjsIpnjyKal4hx0AaTwbc1zyudZ4k7CA2O6RMouYEN3yc5SBoHg2qU9z2dWLtm7jZpw9IdMRQO3fb0BKPT06V3gp/kYucLhaXM1VIku3OMgoqiGoKEKG649WtWepbk9hzV3VS76ST9kEI8thfCit9YtVS+3QslgW13Qpm3mnTs6DrVrdkF+WQv+Ct9YtVU6MmRoqKxdpPdm2w75dB1qn4v8RL+cDqGRf6dT7fFkEsC3bCkrh2D3evFpAgoJAXb7Qa7A6FEasjBNkhHT9oXM3vSPepLPVkzxiaw7wo7pUANs+TWq4x+OLJC7ACV7eRrUU1ADciBxAdkePnqwex+tW0SXPbdyR13b6VCQXS7WqpaH3W7V5/j00qz4b3MihZvb7RHduW7rZbfZBfyXC/pKv1AqoBHmm8AVb/ZBa9q4X9JV+oFVB1CI96qzjnau+zwL3o7/p8Ot+LK3ty4rSM/aBcFrFVJtCLgzZYSGMHHoDzVI2sdiGcyRHFaSUpb8SukGu+Jt7tYBHTUQ6h4UCgr1M2km/bm0o57siYTGUbbGpdB4a0akLixbcGQoJZKDd2/H7oCvAQPtAKu0OggA1ZsCrQKPncnKstvDmsz1flsBLYMqXXXQhA18G9LXng3dV6Gy0I+4CV4/IJ/80teeB7oKrmZK9VdRbtFPwk/3PwRALuuSRirjWBxDNpBkAl0BVv3QaB8qnzO7Mdqwdxo3DZW6fOhMdqs3UEBbm2e5071NLtf3gwnzqtGqzxgRQopICiBiH6PB46LReQkWjG62lwY7auVHYG2jmT2TNlNipzLEtXuK9pJKTlFNvfLetnY/wCcD1fN6DjB1s9HaUNP/JLXnjvV6InBAcYOxANAGFDQO97yWvO3e8VQ+Zu049RN6J+4qfu8iA5Ea3Yo4lHUaVdWL3Bd4AKAJShsaG5tH3l55LaWLa7acgEFodmoioxWUZAArAAc0u1pxoBe9uT8g+lpCLlW6KKKBBWb8o2TmDY+b4taNqNcws8dW+5cA4ewBFkTMAE22AKac0PXUzlb9TeQmk0bVlse973fu5j1RiK4xuuxWE4aIbRAuFFPgjcNE09k5i8A8Omvlqg5X+U3v6Qp9cavnEE5cU7aYuLqjQjZRFyogdAENzzS6bJtnq1AaoeT/lN5+kKfXGovOdsl1skNEPaq9nmVxlpoxcoQ4P3nJQF4JNrToKOmo+TQKXsWxbafTnI0MgoskyomOCx0jBqPzemieSoHt5ENt2kdU7ZyVQxExDaMmPAwF14a8Q81HsZYMi7mXTdFNNsYopDFFRRIuu873TW3lVSMKSp621XPnSahN61ZxVm42fHcXF2McUpE43dIndcr2pl1sra90UuwUPq9+q5vP+eU3+nK/Wq/LCthjZ1rsrbjlVFGzQo89TujnMYTGOPhERH0V5/ulcrq5pVyTuVHiol8W0NaubO6j1jRFPlar6F4kTuw9xppNht5N2ZQdre7gAHhw011qXYquTODK3Vu1rORFvykemNTP8kPBUFu6JuGSfpLxbsqCKaexwebGo9epasLHFm5ub2ogtCyb7kayh1CgnJhx46dGvgr1ylLllu3dp76TTfIS2S2tb/Z7Okk45FzciHv8K6UDvGgzD6gpI2Usrh8bayR/wDEglQrrk3ZCt+JVJs+n56Z/WNbCR7IhHhyeaNp32qQ/fViKINzZWyMHxlmRoj+dCK/fWvwrZCH/wBi4n/gqv309LPdkQUODGWHxxyQ+ysG4+yJD/q+U/4Wl91AMy5UyQI+92ewAfzYRT76VJk/LZuCFqbP0IJSlRnOyIPw7XzP+4pBXIveyIW4ckmy695JIvtoDZb/AM6L8G8E8T72zCCHrCtjcXZEL8SMZQoD3otMvrrkI3shXfAys0nr850mT1GrY2ZnxfieUfF1+fMAX20BgJdkS/6DzSOvfMgl7aTVsbOD4PxjNOUSj0irMlL9UaTUxhlVf8uudqhr076aOPqCm6mJJT/rbIdsI9/eSZjj6dKAxfEl1KfyxfUMgXr38yof0DTZTF9tNA1lcp26TvgmG8H641iuNLUb/wApZWt8pesEEt6PoONImtfELHivkKReCHSDNgAa+ctAKe5TEDPQXORnjvvlZMB08+g1wZTBbAdAbXVMD3zHKkA/VGuQVwe0HUULvkh6xMYqYD9WlQvLEjANI/GxnYh8p++1HzamoBIbzxayHSOxekuIdyd6/Ew+bUaetMryBAAluY7t1sAdG7YnWN5wAK4b5YIkO7t/GNtoBrzRBuZU3oKFE0b+zVIlAIiEWaJj3JW8SAFD9oKA6Jd2dZsNmNi37VMepvGgkUPKcOHnrhey83zRB7cy67FuPEx3coVMA8YEEa2a38+zuvLXz9smbp37wG5Q8hRpg6xNJ/G3Pf8AbzMA4m30gZY4eQRCgElcWxTLVS48o24iI92CSouD+kfZSYwmF4sBF3dc5NGD5DNsCRRHxmDT00ma08Uxgav8huJA4d0SPY9PiEQH11yEthiMH4PbdwzKgdHK3AIkH9kdfRQGGuzFMYOsRjxV6qHQeReCJf2eNP43KN2LmBGzbFio8egosIsyp/OAUghlKPbKCW1sZ26goPADnAXBw8mlFBunOVxIASLjnrBv8kGTIqRQ/WHjQCnbPsg3XvwN50uvUDRFPT9WspH3CZode/O504Kj0grMc711lADVMUxyHGRyhbBA/NWFQfWFJe4LHCH5dlRkYf8AR48x/aNa9ymKG35RlJZx4G8SbX1DWFZYQbD7/N3S/wDCk1AmvoCgMNbeH2/xl/TLkA6kY8AD6tdJtMIJcFZa7l/CRsUvrLXXKsFocSRF2utPnr7PtCthceFEeBbCm1/8R5p6j0Bxt4MT4lQvJbwGMQPYFYEpg9Ph7m7pW8IuCh9oKV92eIyfE4sWMP58ib+Iaz3f44J8XiZsIfnv9fsjQCYzmEv/ANH3GPjcl/joZc7rC8rEHatbYuBk5HiRcTlU2fIJ6K/hIx9/3TQ/+9/8tZ+EfH//AHSw/wDvQfw0BGXTvA4LtACz7j964KDvicejj0+Ol2znAwv1tmDuVsiIbXxhRHXz+Oibm/rBdu23JMPIKGTU54IKCbb8HAlJ3DfGOoOZb+6HCLtkm6SEUwFUS7WnXx0rFwViaAxmZi9dO5mSacT7KYN9vm9Xeq04GzTK4xjp+2nvbePBsBjCKewsXZ4H5uo66CAh5KrmYv3G0naMrGpY6BpIrKfBnHLTjuw4dNemex8Vi3uIYUItDctVEjpmJ+ftmA/p1qNxWEhKNmTeEzvE0KiatbirbykKjl+QqMwmyA8q0YHT29nfjpta6dHmCpO5RBF0smHyFDE8wiFRW/mMQ9TZBKS4x+zt7GiIn29dNfFpw89Vmg2pHR8UoypO+1ddvmSWxsa3kvDsHEJekauYFDJolSeiQyfHoCpJhKNvuHz/ADjCekVnSYMTC9MZcVQMIAlux6ahNkY9tqRhWSjPJUU2WUWOUqa4GTEggPSbjwqYYQtN/bWf3yXumYSqRY022KC4mBYpgJs6a9OghVvg70Ucoxq1MRPrfSTPsguLyFEf6pX6wVVTpQCNF1DE2wKmYRL3w06KtbshfyyE06klvrBVUrqCRBU5SgYxUxEC98dOiqni/wARI6Rkf+m0+p+LIRYVw2I5uUpp2zd2gCSgGBitsj3Pkqc9jw3x05vOEcRzp+3nEXS25RW4g4AxVP2dlPzjUKsS+Ytrc5RnLKjJAu6OBygXY+T5an3Y6TVgSV5Rcc2tldvcibxy5SdgrzCI7s3M06+FWbC+wUTOJa1dbU9nNb5Fs9kB/JcOH98r9UtU6O0IGAePAdKuLPw/AYfvb5X6pap8+olMBB5+g6VXMavv2XjR/wDAQ7fFle2/dd8xjtNN/FmetkzmHdOWQmA3MN8rSpFK5KteTvW3n0/jliTkSAJum7dMUd+PHZMHe40GtpPKUasUrFaQXTAFNSEEqpQ5htePHqoxK5BuRnMWu6vGx2aoMUgDRdrsGeE2eAmEOmrLgbajsUrPW3iYJ32rj9T1JlgwHx5KmKGgCRIQDvBvC157CrynJdpdWFFJxmXcpO2Cbjd/MHbDaJ+qOoeSqPDSq/mKtVXUWvRV/wBrP93kiA3Y1vZCeO9gnK26UMAJJkU16uPNqT21MZEJc0/DTVnBOPZEU27sXSHxRlC7JT83QPlbVKTcIylHCLlRR02cocCLILimYPNXp2xImKZxhJmLVcLKyjdI7twu6MuoqIF+UI96pHLsQkmrcxE6T4ZwcJq9m3vezhuXAWvRMiFhSyJA2SpxxyAHiAArzcHAAHvVfOZZluxstwyKf4W+DdJkAeOztc43i0rzjcE/HQTdMZBRb302wBEPjPCYPFUfjVr1lFcxJ6NLksHOrJ2Tlx6kvEgd0wzGblJOSYXOxTWAxdUTmEhh5o8AEdNalreysnIYsipxjcJ14UVSlI3Tfh70faHZHZ8dQ5pC2HLyS+xcbuPTENUyrt+broPDUKPs7CdK48CaibwZKpkXBM7MznYOmO0OybZ1qdwKsitZ7JOS3XfM7l/YblsjRV7ObZyYDxVV61IuycLn2+cmI7RdoO+H1aht4NAYXdLteOhXagl8Rh2g9dDC2vnCDvO3Tryx5N2uioLM5HRFgAgEH53AOnrp3er+7U3XbK6rRk0hR2U3b1s32yHN1GMUvRr0cOFaua4R1UpLgbOjGNhh8RKE3skvmMONTvGF8I2ui5YvmyyzVY28KZLTUp+gddRDUBDTzVU69622iTacSBkNfkqNlQH6tCpHJNtt+agZ25N+Yjsh5zaVDUqNaEtaKfcXPF1MFiKbp1pKz6T0NcWWCrM1kYJiqkqoGnKHA6bHiAOuqXkJRsoK7IZxmxcm6VVOds69Pl9VRmNyDDSgOmznlzNHm7pRD4zw6/5U1GPsl0bdoScsUR+SKG3XvKlVnK9RvuNChLCYSm4YTVs97crPvf1HDCxCvn6bZjdcQsosfZLoqJdau2Mw5djZom3j73hVE0w4AnKq1FbRxvjFFmC6+Tk0Xpg13akaYSp/m7XDy0bHHNmn+Iyxb/iOgJftVP4Sg6abbKVmmKp1ZqFONkum9w0GMssJj8HuVA3e2JgwesaUJYGcicEZ52IfmTgUESxfGCPwLJ9pHHq+ECX1DTtPFEmYPecjWqIdWkkqHqGt0iQsFkZ+DuJuR/43/nWe4rsgeubkf+N/50ODEdyD8Xf9vf8AFVa2GIboHur+t/8A4orQBA1iZ8ENTTT3yzQUgfH2bT8FptUPpTn3U0/BDcQd3kG3Ch/8UU+6kVcUPC/lWSrZAOvafqDQDw2Lcnq/llzIJB17ycOPqpI2IbpHi4v2ASHrBSWUH2UOPi+DIPwvKFql7+hxOPpNXP4O7EJ8blmDL39hmJvtUA6UxNHJj8PyXahR6xIttj66RPYGOmn8oZVZCPWDdgY/tGuQs/ESYaq5PXU8CUWICPoGsJH4RaDsqT1zyOn9W1AgekAoDAgsMtQ9+vqaegHU1j9jXzlrCrYOZjqVneElp1nOUgD6QpXl+DWvFK37mfj3lFgIHoPWj3tihoGjHFhVhD5TqQN/zUBhr1xEwD4DjVRcQ6BfPuA+QRNXTXK8YiIhAYxttP8A1G+H0FCsQyrFoDrB4xthE3UJkhUH0BT9pkjKkiOkBbiLUveZxICAeUwVhuwO2eScuyJRRgbXK3Af7HFHDT9rhSxWHZCTIiootKNgHqVcpNwDyBxoyyjM3S5PxreYQpB/owAoq/8A+oPtU9Vxa6kDazF+3I+HwrbHtGvN1Yx3n1qshjjF97rjt3DeMU0A3dg8mTH2fIPChytgY/ixHt1lNoc3SKbFmKmv62ohU1d4MgFSick9LlVHpMpsKa+Ua4UxDZsFGnfSa9xSxSAImTa7JB08lYjWUg4kLE+E44gDtXXNLFHgUCkQIbz6DS5r/sGNAgQWL44ywdCsi5BYfMAGrR7rxFGiKcdjx6/VIOgmk3ghoP0dTUq0yfIqiDS0cewTEwjw3UfvhHy6BXsfI8aZIyRJe8WraLFgBuBRjosRHziGlKGtnPNwEE0g/kGqI9PKnxUC/sgOvopUFuyDn9CoklmaRuAARJNmAeUdB0pjK4wvVwUV71vWMjSdI9sJYVTD5BHT00AibEb0B/GWQrZTc/KKq/OYweXWspknYmOUy7L7KrIq4dIIsTnL5B1rKAcgGCG4cT3k8HvAAFD2VwM/hVqOiNlzzwO+u8Auv71YF1YfbhqjjZ84Hq5Q/wCH1q4NkizG46MMUQenVyhYT/ZGgFQvjFKHFrispx/vnwj7RrDZNsdPghimBDvb5QD+stbQypx/FmM7QIPVowMcfQAU7JlK+DB8DsSFSDq3MKqNAMy5TjNPgmLbSAer4Fr6gpQuU5L+gxpagB1aRSg+oaeEyJltT4i2SE72zBD7aWLe2cz8U4VYv0YMtAMyZTuLThju3fBpDKVbdmClP2tHS0jBxzJw4T21EEmRUwKOohpoIbXV11W6d5Z/04RD7/g5fuq0bUdTby1Gju4kjpSqiJhckOluxA2o/J6uGla+IdrH3BXY/XUjoxDU6jNin9IidURnfJsLbl8W69Ri4u5Q7XOU1E1k96Qm0oTyfJqJOVDHcK7RjGHbHiI6j01Eb3CRQkI+QjmHK1ESKFEBbb0oa7PT3uioKhmTnJpRt2l0r6Lwo0deVRt7Ny531sTjMkwHuVuGNVsKOcHfK6pOARDaR6B4D1V6j7Hd+1kcQQLlnHBHp7tRMUQ+cVQwCby6a+WvOdkz98RdlTbRGzSrpShVd+KkYb3vug5vza9L4QRfI4otksi0Bm5MyIdREE9jZ2hEwah1DoIVNVXeKKfOGpUceZ2KKk/5Tdf46n1zVFL07QiVoSc5Zx2hS5P5NdfRUrkv5Udaf16n1zVCb1mIBvKJNZWJVeqJJ67aa+xs7XVVRw8W5nWMVKKw9nbbbfuDVqwmJ39vMjKXTKRzsXJyK75vtFAu0PHgHfqT4gt+2oTsiyDB3c1lkxjVQATBsicxihzC8ekAqP2a7wu4tNqWVjJ5q7M7OYxklBOUExMOvXx81cW+jjJnnCMkIy6XLCObmFcii4G2gOUo6FNwDgPjq40461FHKsbK2In1vcXB2QmvKoT/AA1vWWqt47XDhVsZwM2lISEm2DpNw0Pt7pQnEqhTAAgID+qNVPx6aqOMVsRJ9R0rR6V8uprr8WBbFm8issiJFSthvcKg7aaZVGJTEVLsjV9YEst1BxDuSuK2IyMmnD1VdI6IlMqVI4cSmEoiAB4NR6KrC2JRSHuFjKkLti1VA4k102y6aCHlARq4F8r2zudUUpM6vzBbgX97a082tSWFzCEqbjLYV7PMmxEq6nSTkrdfF/UF5/P8Ehk+sTrG8wE++qRuIUFo9WOUkWkeq8IKSarg+yUO/wCjWpNk6805JwpNyq6bRk2LsJk6y+DwmGqvmn1pXGomutMvm4gTZJto8ytOouWquot1+YnMJB4LAxw0mnK269t7YrY1pXuRy4PbUsmsVNNQT8meacNgdR2RHvUdlJXMsX7jJW4opR8i1EgRgrNwUIoGyGhfDw79J2DjQjqBlJyJvqFS3Samwgo5FJVQoFHXQO/WpGIzMxsW2JE8i4dwhlku1qaS+2IKaBoGnSAa1ZcJBxht4lDzaop17L8vTdFh2Hl0ZucmLIu6LbwJZMo8k5u7QTWMTZ2TfN1Nx16NajyySiKpklSCUxBEpgHqEB0EKGqX7e1uX6o5vKxWD9yLDdKNXcd8jqHZD6Naue9oh6qLyOt1SKA5AFVBooKiZT6cTEKIc0B71aWZ4F11GUXuJbRrNaeElOlVeyW1da2fzqCA8aJx05MxbQzaPlHrZE4iIkTVMBdR6eFVrIXbHrs0uSXC9ZLb0pVN60T4FHp6uqgMs2l5Ke5K1vYHQbrbTV5VsJ+LZL8qoSlgpPbrW7GWzEZjRfqauutnFW8SfXLdJmrcztNB7KuDLCmO7KJilN3zG9lQt7drF4rrP25HrrBwHcgZM5Q8vH01uw7eyy+5WhbkbJP2aTr4RuE9sm15aseLPdkE427vs9lIbPQi9izJlL49OFSdPA36ekh8VnMUrSdv9uqmR6zm+GnJHi91M5iPBVMOTFSEDlIbTpHXWhxbWx+5xy7mWl9mRmEHBigxVSEBOTXm94Ogany94YtfSKw3XjoiSBylKIxzgS7A8OOzzagzJrht9ZE0dd1JR06Vc/IyBzimJw2QHp6qm6VJU4pFJxOIdepKpst0KwXb2VdDWctVS3b1bOzvw0aCLzdmQH5o69FT89v9kCxWdNCunL4gl2FAI6IoUweIeI1WMnZVlNo615C38iondulCFcJKFMU7YR048OIVI4C38lKXs4t+1bjBVZJnvyrmeimCxNS9z3+nrr0tsseMXZ63HoIffkJkZO31ivbecFYlMAqLLs9N2O11D00CkpKQNLQ7iStJhuUQEoJcnMXlHDpN1j36m/Jc4rWRLKC9kH8Ugvo71VKcNQEvTpx0p5JXlldma0nUvbiRkG4F7XFFkGi/AOA6cRrXlhISd7EhHNsVFW19nSR+xkLHeSsg+um1XKqJ1C7DZmqCIE0Do79Wgg7wT1WTPMPCi72vWcaVLk95oIz+NLXUWV56grMDEHa8tce7+w1x0kcVwpv0d0Kf2Qr0hSjDca9bF1a1td37vIWEuA1uBFrwbCPWJQEA9dYEBhNfine881AepVoA/YrXumw8sGiuOnzcB60H+unprorzBa/FSDupAe8RfUPrV6mscjaGJVA+D5PXIP8AeRp/uCuDWDjs/cZYYgHVvI438VKmJgVTgVS70PDoQfvrntbgs3ELiuxLwCiUfsDQCP4PLE14Zag/91H+Ks/B5Yv/AHtQX+6j/FTxrBYSdGAre6roMfqKVnqPoSGpDGYtsKR0Fs/vASD0GVZbsB8pkwCsN2BEi49sAPjMtwwfRaCP2q7Cw8bE4nyywMH5keYR9BqsAMH2VpzpK4R8SiX8Na/AjZgDqDmcOH57ggfVIFebrR5z61WQItqYfS+OyY8VHr3UcoHsGuu0uDkvjLwuFf8AwmwF185KsphiSxGogIxazkf79ycwegQoylYNlkKBQteI0/PQ2x/e1rzeJiuBnUZTgkwMiGpS3k5HvBoAD6qwJnCaHAlmz7rwrutnX96rYNjnHW/E3uejBN/V75QhR8xqq2ZvC07el3EWOJYlu5bHEihHK4n0HylHUBDj4hCvSFaNT2TDi1vEQvjFLL+T8VEOP+kPR/5q2hlFkCuxAYvtZIw9BRaCsYf2dK23ysqA6QuMrXS8JY8yo+jSjlu3xlScn2bFjENoZFVQAUcBDiBUSfKNz/BXo2fIWx/cGRbmlAHkETbUYloKqicUBTH/ADSbfX4egKtZRVU4e+qmPp1iP3cK5OceJ1VBMIBxMYapnJGRlnoqxUCsKbQB0UckHnLeAv5nrqIxWKjTV5Epl2W1cbU1Ke7i+Ynd035b8DtJKOOWOw6EW3PEv0h6C+uoBK5cmVw2Ixi1aE+coG8P5+AeiquXfxzdXZdybVufpEFVNBpm6ue22/DtwiqbvJkOb1BUPLF16vs7F0F3w+R5dhlao1J/7mvAn6+QLxVHUZtVPwJpkKHoClWeRruagGspykA6QXRIbXzAA1C2btF41TdNzAdJQoGKPgpfqrU5Wqn7T7yUeX4OUbclG3UvoSyWyc2jit3bSwraNIOVdld0o02to3VoXw+On7W8M5S4bmIinDNIf7NEAiH7RwqtZ5xKNopVeGTEz0gl3Wie2IaiADw6+GtSnHi+cLuhxRbyMqmi197NtOk2wEL1fnVYsqxlSpT1Kju1xKRpBlNPCvlKKtH5LtuSJzZOaJhIT3DNqs2w90L6X3RA8ZSDpQcce2mxUH3TZOhkjB0psCGcn18IgIj6KXeYzfHPvrxyFBM/n714Lg4eQRCkggcORIavr0lJk4fIYs9gvnH76mSrmjR2EG47pWfu1yYOlRFAClHxBs1ldlmMIoBu07TuFyUP6RZ5smHybdZQCaGTIdEfgWLLVIbqE6QqD6S0Qb5Vu/T8UWFCIF6uTwyhvVS7bKWUFOEbZ7VA3+jwqo04G8OyEeBq3jJFMo9RIghfrhrQCaWR8zuPyGBWQ8CcIIB+8FKDdHZCOe4jpMuvzYsha52+yJfcRLNIiP5qSVb9z/ZBufjHsoH0pNEntoDQPOyHX4AjNkEf7hInrrfJOyKPxFaaAP8AFbhSRse5qX/K5lylr1qTAB6jUmOKsmG4rXW2L9OZUoBftZ2QhRDadywbfc6vm4e2rJx2N0Etrkd4GUUl0VVAUOooU5jFHQxdRLwHQBAPJVNSeJL/AAco769mHxn/AGqfmVMcQ2pddpXW47a3JEv490kAKlB6J1CmLxKYuvjEPLXlWjrRsfUXZ3KqWDZcq/TH10m5Iso3MRB64aGHQd4gYAMHnAQo9eTEI+6JJsQQMlvzHSEB1ASG4lHzDQPUNaotSLhKx2elUVWCktzSfeXdgdB0SziOFZ2TkB21ETprnJsl52vQAB1DU2l36MVFuJBxoVBBMRNqOnVwAPCI8ACvOEJcEzCmP2pkVmhVNN4BNBA2nRwEBCkLmuWSdoHezki6cooF2jGPqYC+IA6/EFSkMwXJqNtpUq+jTqYqVVzSg3fjfnGEq7Tbt13quuyQDHEoBqI9egB1jVbEvAHCwnlbSYrmN/XlED+fSuLvnrxF9HPGcU5ZMFTAdmBygIrD3zfdUusiXyC4coPz22m7QQOJl95GHOUw9QCIemvTD4SS3pNv5G5jszpq9pOKjxtdP+cA5E3Zjhva6DCQxkTlafdqoPBJ8rWgVxyOF5O+Ijk0bJREeIG7Y6jtj+bs1O5LK7rdrt5vG1vuhOYTnOLUyQ6iPiGoTdN/Y9krhg1nOOUmZWSg8uTbLiALlEA4BqAVZUtVWOdTm5ycnvZKbMuWx2VvXLaja7hLDN1+UwiT9MxjmMPdc7QNNfX5qARtywcg0K5QkECkHgJVTgQxRDpAQEaFW65wtJXVMGmWsvEMFURFmCSu3uj/AK3E1d2hYuL7lso7gt9dp5Eq5wKk7SHYP0aDUbi8vhVtKOxk9lGeVMHenLantJHvE1NjcnKpt9GwOutQ6evR2kR6hE2++cKtA9/UVLsES8IgHEfRRo+BpVVdsFtX/ar4yvc7L/dKB5ONBIzFWW291zENGnK/dsypKutwvvAUD5A+GtOjleq7vaTmI0kjONovV6U0yDTV6vJaBQQlYhJQ6bneA4EolAQ+YHkqf2W0x9cDhFSaiJOHYbIG2mqgHN4tB+6gjMLsj7RKMlba7uNbODbKzhtqUh9riAj46uVG/rLetUUp7GMYLgqZCmVZuTIGANA1HZ79SUMGnv2dpX6+cvbyfrX4uILLZGKpBB+WJv5SPOkkYyDV81Eojw4c7x1CD2ddLSwmEtAXci7ZkcFDcA7DRE21zR06uNWUowwfNmObf3Lbi6qYkNvCgsmXh068RquJrH1vNLGeScRfrVVdF1sBGnESGOGvd6a97j0Vu2ILZtb3skLh3m6z8oR8nLMDyUys2OCZ1ylV36QAOvRRRLKRHaL1G6MaQ7wy5jGVWK3MiomPHrAOFA31r5hgJ+1HjaXGQdPCCeLUSdAoPRqJNONct74yXbEpczadtoj3lBRB6V211BEw6gAh3qbghtespiKZgGKTaBkIaSF2QHApr7ZN1x2hDXyUqOPMXyF8smNq34DRguht8odaF2FPmiPCgKt6Wm6xynEvrGbEk0nG32yREQEwbQ6l9PfomaLw5P3NCkbSb+GbOSCV4ChQEqJgDpDp4VhI+tYlON7GyIzlZ5CzLvK8RZLgUwMJIpN980dBH21PDTmfreKIPWUm5SJxEyzVNyUQ8Ik1qMwWHbfIZYLTyfCuAVHeEBycUTj3g1D7qkCFp5wt9PWFlHbxtrtbTOSKsQdPzTcfRX0fILkMmqrK/wDpVjW2XbnoModkdFQweUB41V7Z/iozG4WVx2s/SfKqipHnQUHdpa8QDh7Qq5HeQsxRRDEuK3OWpgHDlsTqUodfEoaUAmchW1NILo3FjKFMdwTZMs0EUjlHTgId6gK6kYHDLq1YVxHT7xnKKLEI+RUDgUBHnGohIY8tlpe6EbA5NbOGyiImKucwgIDpwLReFsixbujUISDhLj7bojvFnQClsbva+Vx8OlTuS7GS0F3yThhcEuzS3XFBRMpzAf6XCvNz1TKVyq7asPJylv3IWDuEBYtB+FNUXvxvH5oD+bUygbSzxGBGP3rCRcKME9WSY7tYEA6O516aktu9juzilTD7qn2gm2gMknsqftbXsrRsZZVYH30Dc5Xug8AbzA6h+2IBWYVIy3MNWFVb9zdGk2JGAcKh31obUP3abt8jXi/UFF9jOHlTj1KwpwH005BHsiosdNqXcB4FUVqsPGb+9n8Q5G+UHCT1Nxso75AqZhT2Q73Tx1rFSWpG4SuRKLRmZXnOcH2y3THpOu4Kh+7oI+iisjalpRVsSM3MY6h0RZomV3TR6c23p1aiAaUZnb9tmHeqsXbxc7tE2ydFNETCA+PoqF3dmVm1hnize2xdFIkYd08UKBD6dRgLrw8taDzCCdrok6WT4yrDXjB2te+7Z27yHjdOI1wE/wCDl6TXp3cgIe2tqzOFTJlMtZ06kPWBZAR+1QKDzVHy8mok7xrayiZExESk1KP1aMnyHYyiY8pxXDahrxIsOnqqQpzU1dEfWozovk523LoPQMUkwaxbdSPaos2ooFOUNkC7JNkB5w+AOkRGhr29rWaagrNtTGD5KQip9UBCtz501sdvDJJgimeJMYhA6CAKWoF8nRXm8OFV7G4qVBpRW8suR5NSx8JTqSas7bOou19luASD4E0fuR8JASD97WgL7L8ofUGUUyRDq35zKD6NKqCcnoyGKmMksdPe67GymJtdPFUbe5Fi0z6NWD1x3hMAE++tSNbE1Vdbuon/AEVlOFdp7ZdLu+7/AAXC/wAiXi84DKlbF7zZEpPTxGo+/lJJ8ptvZF44EB1DeLmNp6agEDkBu+kUmrxgozTUMBAV2toAEeAa8A0DWpoNateFWPttktg1hJK+HilbmVjW3x7ofPXQZPuuzZdJKOYsJRosnqflbQyx0x6OBgH0VxUevB/dbQjctuoqGIcpt9sI7fHqr7wNSUJ7D5zOhTrYdxmnboV32FqLZPzU9Kj2ngzFKqHAUocQ82oVMMQOMqv7nkXF+cqQZciLydNVIpAOpteDvB66rG1Vc+SVnRItzypW4l3aQ6pJ9zzatDD0be8VcU2he0kDp0Zu3OknywqxiF2lOI6dGvsq31XekcolDUqOHMPs1zqkbBpRaA7KshqVQ390Gm2Hl2g8mtUaYQABHXQADp71T7PLje3oih/Usij5zCNV+qBRbqAcdCimbUe8Gg1UcXU1qzXMdPyLDqlgYS4y2/zsKrdNrReXBIKyN0KicS73eJo805h+SFSmyWWGFGZVZyZnHK+1oVBuBU+vvjUXsxpi9nkJJOccSD+CKTaBRINDCbToEKkcXduMo+1JyMNZ6rySXWOLF0stpuicNngAeCrJh8Mpq7KbmWYOlPUhGKd3tTv82XrZ2PrVuCyeV2ihJxmyuqRMrxyVXbMXv97Wq/UIdM5k1C7JimEpgHqEB0EKuzsd5prPYvjXjOIJEpJnO3BAvy9jQN6PhN7KqK7C7F0SpQ6AeraftjUJmtKMGnFcSe0Yx1au506juklYj80WTPFrEhxWB8Om63Qhr0hr0+DWt4xsm5ZZV6lKXMxjEdgoiMlICIDx6g1rm4mbl9FKtWrhNuofTRRRTYKXQQHiPVSGMrFgFZN4pP35BsUwTLxSLvzDx48Na9cq2SPbSWLdCWxvYuOzfzcSee4HHkcImmsntVzh8iObCoYfSNYs5wtEJgLeMuG4VQ6RcKggT0B7Kw0dhSKHVefuKdOHyGbcqJB8pgD0DSYXnjiNOAwOMiuFQ/pZJ4ZQR8gCNWdHORM2QrLRMJGWKYQEA7kFnRzm8o6VlEiZSu8xdY2wbfTbfIKnFnMAeXTjWUATNMdkQ/5vIpZHwlYppemtFtvshH/OPKSyID1GkQT9AUu4sLMi5dJW89yTvrTRtPQAUPXxfMCG1I5ShEjdYKSZzj66AWVxplxzxkbnBEevfTR/ZTRXE11m/Lr9gU/8aXUH10yc43gyD8Py3buve5yn26be4Ww0x9/ypDj/AIbExvtUA/PiJP8A6Zky0i+N5tesQrn8EsIHd5RtQPoiA/bph7lsWk+Nyaub/Chjj99cGgMSB3V/zKn0YUfuoDUpia3wED/hWtzZ16NR/iqIy2M4FbISEGGSYsG6rTe8s2tEwH5vdUelYHD4I7fu1uQTahw7WVDLuhMYhd0SVteEgLBZL4WqowEFEu94KwwPYW1ZBrDXCrF5IixGFW2UmTlTeFchoOok48KbRclKLw7d4MzaSJ1S6iU5jbYDr0DxppE2/ilWVuBBzeUgVq3KPa1YENkXI6cNQ6qdWdauJH9pouJK8nKMkCogo3GNOpsBr07QAFaGKwEcRt4k5l2e1MH93O7j1sbP0rtkHREG1zwaJBKJtUPew8W1pUNQt26pJKeFOQK55IqIOC8s4nHvgXrCrdUx3iUX7crTJaREzF55zxqhSgPh1GozFWDBOp24W0ZkKNTIzUEyK5j8nBcvgAR418UsC4LY/kbGIzunVfrQf/0wJ+C7JZbehZlZUSsHSxSM9p3qIG14ABdeHjq+reb58tuMTaNWT4qRekEW5FAMPf49ffGqn9wTocfMJdDI7ERFfZCP3/FPuuPdVccVjrJzNIqUVkNs72AAQOnMn55tPENb0KcYkJXxVSrsbdubh/OYazWQ81tGaiUlbirlLoUFxD6dH0QquL6yg5dOINWbx7EpjHvCKHW5KKW//NHWrf7Q9kOzKIFkXLkv6cktr+3xqAZgfZhGDYHuSBeOWUc7IrtOGYbBT/J7ngbveWvU1iGL3tjaUyItIzdhdr4hduAGbM1NDbwA4GDgGgDW7Pc4ZGAlWswvNxT4XZhbGS2VCkT4aBoPSNFbhybLK302mZrGkSCyLU7c7UWhgAwD8rTTpCo1DXPj9GNuNpM2I7UePDmMzXKrsi3MYB46d7XSsWAfuS27CXj4D3J36LlWTcgioV0juTtQHTUxhDq6actsXXmyyKtAWXerFyuo2IcHabwS7YcNSgID01DFU8WuLHZKlVm20+R0AOQ2SikYnEA2evWjaFk2wa8Y1nbeSEyFfN9eUuSGJydTp2DDrWQGLZjs1DFvrdatnkjCoSGrvdJb8NtM21s/u1PnmVLjSU3V2WJDOwDgJXUeZE/pDT0VzaOKsjQDdYLOyEwkd8pvlTspQU9sfCXiFGVZvPVv7SUhEupdvpzgVaEdJiHjJx9NARo104mllN5KY+fxighxPFvNS6/QEShUdu+0cRSMO+koG5ZZjKFJqki/R4H/ADeFS17keLXWBO8MTQpjh3R00xan9Ie2hbiUw/JnUOeBuOBMPAvI3Cbgn7JqAghLEmE3Vuu7Tu9F6dVYhUFAV3Yt1R6g4jRtBvm61chyRBQVmZUWg7/epg41T/N/yq52GD7DAiSr9B7IH02gMovu/CHcaVOIO2oKDXM6jI1Ns4EmwK20Y6gl+btmETaeDWtb7RHmPvUZ5Mt28rlkLKcWYbHCEoZdfVNYjIwKJjw6/JVs2xju2J1NgtO4qnoJ8ijuzOmrpIpBPp3WyYQ9VXI5kolikAuHrNr3gOqUmvkqPv8AIlos+IywOh7zVIynp00rwnjYQ37O02aOBr1vYg31IiEtguAUH8Wz8g374LIFU9QhTu3cNsYvnKXNNj+a1U5MX0CI+mlJDL8aQB5FDuVjdW9MUnq1qPP8u3EqPwNiwaF/OAVR9NaVXNIR/N8iVoaOY6r+Sy6Wv+ycXsS84CAZhYq0w/dg49+3x+Vm3WyPyT+HToqvX2Vb5ZDs3TZMY9/T4c6Q+n7qit53hkabZkSirmdNFyrbYi1W5MGxpppzfDT7FszndhEPHCJZCXQByO8BVIrrUNnr+XW3hMdCs7RPHH5HXwVJ1KnDm3fMsHD92QFwTLtCPsqPgX5WwqLOGh+BybYBs7OgdYlHyDUnvW/Iy2HSTNw1dOHKqe8ICYBs7OunERHvgPVQTGN2XDOTbiPn7WZxKiSO836bAzc5x10041Gs/wD86mOn9iL9Y1eGZVpUouURkeDpYvFKnVV1t8B+8zE52B5HCoENx5yywm08gAFUbCRL6audu3aXnApC4ccQFQUNNePVrR8NNQ2ujrqA25GWg8uhqka6njABW4mdx4iAD4y6VH4LE1Zz9aXNwLTmOVYPDUnydJXs98reO8vhLFmTm+ypFXag6AB4cnmjh69KsrGcXeMVDOm95OHCzrlGqAqu9/73sh0G8etUWXHtvuNyeNy3DFMY4c0wGREP36unDdtq2zCyTRS5G0/vngKgugrtlL72QNnpH5tWLEP7s59HY7FUZL/9YU1+k/ZCorLuXbWLeOWKYKukkTHRKJNvUwdHN66leS//AFgzP6SP1QqKyfLOQOO1wiDzdjuBAdB2+rpqmz2Vn1+Z13DfgoftXgC8dZDvqOnHZ29ssnRxbjzVIsRqaOsvXiaJOm5sCIObQdThGCXT0VF8aHzUldqoxAO1VhZm1DZTMGmtSufvDP0FarxZwwWM3LrqY7cnD0VbcDbk9hzbPHJ4r1r7lvVi87hXOvjd64OnuzqxO0YvzR3NecA6K9GzbhZzjF05XKBVloTaUKHUbc15zDufJVezJ+ui06J+4n1rwInkaaPENGmxHNXYKCbUyxNrY006PHrQdlc1wOZFmDW3kDmPzU002ndcPJRHLhp/3Ppki0jmZcTuzlDudBLs+sadQE1lxsxs10zaFRQBU6cT7yGqhzCXa9lbmX0YVoKTPLPcdiMLVlycmls4bN3OIx8jejl++aNrQdmVQMArEI26A18tX1kDH0fE26WYiTOS7spTLoqn2wAB6wHQBDT21XUD/wDiBXyDNtmIAxm3bcirwFd0HvfchXoLJAHDHEkCvE4NS7Q+HUutbWPw9NU93BkJl2b4x4mGtUbTaVus87VG7zYXU+VbBBrqIJEIbfbC+xqPVUmDqqJ31DOZeVaAjMN44iaBtveqbO3qPDTv9FQGG9q50HGK9Jrb2O3zDiFn3+zxU3uB7cwIsyKaJp9sB12jKCUeb46uTBllSVo3FPKSd0tJ5R5HtTFOirt7vRRTgPn9FefVrCiBxSWYc5Hi96l/1ftc8/vv0qvTsbrdtWDLJrW7doz6zls35SGwYu5029Onv6j5qtsl90cnxD+/kul+IMzb/P5b9GR9VQV2AckV16N2bXzVOs2/z/W/RkfVUIdaA1VEQ1Ddjw8lU+uvvp9Z1TK/wNL9qKjtOSsSMv6OeuoV5KxKaQb5sdTYExwKPe8OlTm28jx0cwuphBY6bLIyKhzJKKEFUzUmg9Yhw4VG7bu+OYXfEScNYbVwszUE3J1iifeiIacS1N4WeyXL3XcgQ1mAm4eE23LJNsJCokEodAacOmrdhG3A5vm6UcRdNNWW1K3yZfvY5TLucxTFO3rVNqokdRuQiZNkokKPNN4x1Gqpu7+dUv8Apy31xq0OxpPLnxSyCaAAcJvHBCAHUmBg2fbVXXd/OqY/TlvrjUHm3sxJ/RL3tTqRGrmZJv4Vdos8SZpH2dpdQNSk0EB4+qmuMoPHLJ88NO3W9cAJA5sazAOvvjTi6kma1vOyPnKzduIF21Ek9swc4NNA8I6B5aH4re44YSDwX0XPTRwTDmqKkQDp8FfWV7HYkNI0nSlu3c+3eWOSaw1GBq3s+WmDh0HkHeyXzAOnopw1yocpwbWbjq32hgHmimzFY/nKAD6a5bZDtRsYpbcxPFCqHcmcrC4Nr4gAdaNtrtzNNpbq3rZGIQ6uRxoJF859QqyI52Jhd2fnXvzePfpJj0FJFFKAeQwa1lOy2fnxyG+VuF4iY3yDTWwIeQvAKysgAHxO0S4vsmWuQnX76J/tUkbHmOUfyvKsYJg6Qbstv7VImtDEzfnK5SOuHzW8SOvqGsCOwkh3dw3Y9EP6pqUgD+0SgFPc1h1twXyBKL6f1Edp9ka0Mfg1P4yfu5f/AA24FD6gVxyzCDYdO0t4vNOsyyZQHzGCuy3DhpL4qwJxb/FkRD1HoDe3ggn9FeSv7Ae2tC+wgXgnA3ep4RWIH2637tcRpjwxWY305APvrf4QMWB8XidgH03+vsoBo5dYUWR5ttXSIh896H8VQm/ZPEKEvBLsrVmxTRW1fpquw98T5vN9dWB+EHGv/dLFf72H3UHum7rBlY0AZ4xi2ayLhJcihHACJ9g2pijw6BDhQECRkMRrXjIrKRkm0iVEdWpUzFOJDeUQpvDPcWM7HkAcDM+6EVdW47xMqYk1DpDXp0qQuck46Lfqcx+ClEI87UUzMhMUAMb52mlBI287HCDn2a+P2u+dqGO0XBQdpuA66FDh4qxYBSXWw4/cWyZs8mm7YwAEsXmGMHANRKNdNYTBy95yCBrpmWUMCJTN1TJ6mOYekB0ChLq48Vrw0IC1pvxetjlB5srbJVSh06aaVIWj7DEjfhnLW0JhOD5MAGRIsGpT98No3GjA2xzYWO5+OM4WvpWMVQX4lcolMBg6uurBTxZBOD6xeUbbMXqBQd0PoNQ6OisEJN9hB9eMcJh2jAKaSgD5ijTotuYheKCZLIco0AeBQeRgiHnAoUSAVbYovVsJRgb4iHAaalFrLqFH113KWRnArBwyVdyUiyXS2TkLIlVAfEBhoWljS0H6gjFZRgjlDud8mKI6/tUUZ4lu5JIfc9fkO60+Q2mFS8PJqFZBGZt7nSLmISVcW0u8JEBsIgoxE3DwiAcaAML4nGdx3DIXPjdm7VlkxAxVkASBIw9Yahwqzvc32QkQUQayUm5SLxDdSCaweQDiA0ite2ZIbVOdhTvyiGhk3kYBwEPCJAoCrI09iyNspx09aThs6Kvti6YqlExS69GgmABqYs7ewOsQBj5a4YVcSgAndNCqAYf1Q9tEl8qRbgSo3LjS21xJ/Vhyc3pLTc9wYbfiAvLHmIw5h4ixfAcvj4j7Kw0BVDF9uPtVLZydBOBL0lciDY2tFELJzTCNt7CzD123LxKDKVBQgh4CiPHyBQMbaxJJiJmF+SEWIdBJKP2w18YaU+YYqkze/wBn5EgnphDUpW74zdQfIAj6RrIHi9+5fh0txO2+d4kXpB/FHOUQ8JgoWvkaypJZT3R4viRUEAATsVRQER8WgUbOy7IK3igJHEq6SJppsqpui6eIdRphIZXuVufc3hY0S/N0bTuNMicR7+ogIeiiYLfvd+uwseUfx6goqptNpE3zOIaVQb64p6QLo+mXqxfmiqIB5uir1yUIGx9KmAoFAzTXQOriFedS9AVU8wlJVEr8DoGi1GnLDyk4q+t5I0fnjoAGN4RDWk3jpBi3FdyqVFMOAnOOgBUdvKGmpOVamhJQGaxUDCKe/FMynHq06dPbQxjA5gLGKuCRsq8ZgPFQURcE89eNDCcrukTOKzJYa+vF2XHgF5C9bcacDPxXP81FMTenorhlfFuOD7Kzh03DvmR2vqiNC5J3cICzC5bRjyAHWs3FI5wp3DoY6dyKnbyPk2Yd6OAptP2zlCtyOWSe6LfaiJqZ/GHrKrHqtK/mbuBBC4myLePvCC3ZVNshVQFI4D4xERqbY0s7LKcOq4tWcAw8p2RBnJd1oXvG0ps0svA8iBgY5ClGqvQBJJlt8f8AVhRtDDpUSty2jkO3ziZXaTBNwogcdS6dG0NSeDwP2bYnsK7mmb08bT9n1ucsHES+Ui3LJx99ctOzTbgZE7kNdpXaDoN18NfRQjPX86WP6CH1zUVw3at+23dckldj8HrAWg7k4PRXAVNounTxDhrQnPf86WH6CH1zVq5x7D7D00XX99HqfgV13tag8Arj9xdDEJJtNtQB0O9FFQpuse/91TnXTQdAHwVC7buazj3Y0CSschyg6HeC3c7IjxHxVF5dtn3FvzmVqXDdLer8OBPHEDhp+wKLK85hitt9DhqA8NfohV04QhrdhIV+2tq5S3AzUeAodwCexsn2CgJBDUeoAHy1STqUwi8i9Bt642Ljb4CRYpg6fpDVw9jy3tNC1ZIbRdunDY7/AGl+UJ7JiKbsnN8OhdnjVpr+7OWx3/5K9yX/AOsKa/SR+qFRKWRcOo12zaqbtwuiYiZxNsgA8Ok3VUtyX/6wZr9JH6oVEZxsR3EPW6jpJoVVAxBWU7kmvWNU+TtWfX5nXsNZ4KF/0rwB2NbIyM7u9VpCz4prC2EwHLIiUBAB4h01Jrpx7mrtBMrqXEJmjZoqLhI8gJt4UOnTjUMx9j1GUugGza/oRrtoD76ZQxNNB6NdeupZJYeln0g9jGuSYYN21VOIkeCJVNA6OmrZgX92jmmdRtimmnuXHaehX2v4JjajqPaImv8Au4V53Dor0RIl2MUqEEQESwZQ1Dr94CvPABwqvZl7aLXon7ifWvAiOUGFxPoUBhldloikod6G3s6lDTTx9dNY+1MhlxxAXEEuAMFZDdM9p4ICkfxdXc1I52CbzKjcHK66aSW1qRI+zt66dPmq38PYxsp1YqB3sKSR+Eq/lap1ADnfN12fRW3lddQiqfMa+k+Fk06ttja49HN2FXxVgZJc5WSZKXaZyrydMX0g1dqKJkR2uJNv53gr0hlIRHH02bX/AKLw/aLRpm2joiPI3atGjBqkXZIVMgJkKFVvlq9otxBrQkc6SXFb446XEpShx6evXTqrZx1eLptPmZX8pwlSriYOK2Jpvs2lRh0BVfXY0t+anjLu7mbIlBEqYFIG3pp5aMyFxW/JMDIJ3AozEREpxTbiYwl7wa9FRpCIsVeVQSPKSqxDj76bk+xsBUVhKck3vv1F6zLE05RS9VpbdsreDHrGFx17mJXlM64F+iiTknzFf1dBq/uxaTsZNk+9yjp0u+Fo27Y75MCgU3P000EevbqnVJHCcZJXMwPDyz5IyBSRqxz7IkPsjzvOIVcPYmTdryUK+j4S3Txz5kijy12dTa5VtCfZ8Wmg+erNVWrSscynLXqufOIZt093y2v9lR9Q1BlREETiXpAo1Oc26e75f9FR9Q1BlhMCJ9jp2R08dU6t76XWdXyx/wBjS/aiv4q9bzCZjHMPDIouEHBRRMm01KJuqrAaI9kDOZQfIAZaJnHrMu+4ghqiUKrre5IcNUXCqizciJyiQwACZdrqqXydr5NkMjxzeSunR/JNAHlQveZu+PSboq14FLUZz3O3J11rNvZxVn/0X/2N0dJRONjMJhbevkJZ2RQdva+X36qy7v51TH6ct9catfseoVS3rFcQ68k3k1UJh5tOUFNsh+eHQPXVUXd/OmY/TlvrjUPm7s0TWiPvanUiMXSoyShF1JFNVRmXZ3qaQgBjc4NNB8elJ4tvS1IeQenaWDHvj7koFPIH2+O13tBpa5XCLKCXdOmRHySeyJkDG0KfnBprW8R5FmGUs+LbFmwhFjIlANhiZdQOd06h7a+MpXrJ9JI6SSXIyV1u5tu/nLKY5LyQ/IVK1bSZsUzAIJ9r4kw8PGOoUoa388XKlvXz6SYt+sHD0GpQ8ZQ410m87IC5dkzcsqzQMHN3REmpADygA02fYsvV4kVe771jo4B47MhKHUHza7NWk51uGxsQvVB2pLIdspuh7sqkgYxgHwjWUzCx8ct/en+VmRXBe7BFic5fIOtZQDgEcFtecK92vvzdnY19AVoZzCKHBKyZ10Idaz8xNfMpWDc+GW/Ob46klx7ziQNp9ca5NkXH6PBjiaFAeoV1dsfq0B17uMUN+CWKE1A6hWkhH161wbJFjJ/kWKYMvgOtteotKJZWMXhGYwtdMvVoyE4+gKcFyheJ/wAisaGS8CcMY1AIFy7GEH3nGVrAPhIJvsV2GYTD8Xji1S/7EI/Zp6nkTLZtOT2s2DvbEGanBL8zkYPe7cdlD8yBN91ACRy4/H4uwLZD/wANH7q1+FmW67CtgA/+G/5UZ922fR7mGkg/8GD7q2F6Z++VEyf/AAYPuoCKPMjcplGkm5sKAB00AxUzEaqFKYB6QMAF0GhbK8m6TmfO5sqAckmdeYZMSg3HQQ1JqXh01PfdxnvUQGDfBpx17SAOvopNS/s2gGri3VD9/ewJvZQEMiLvtBpBtYiRxrEveTiIisZYQMYdRHjzfDRoL9xmsBRcYljdQ6dy72OHkCn6+Scjpk2n9nRyxQ4aKwZyj66b/hUmNkU3eN7ZV6x24wwCHjoBH3TYYccV8eyjbwoPhHT98K6K4wU87prdkeI/NEqgB9Ya5Nku2lB/G+K7cOPXuvex+qNbC8sROw0fYxVQDrFtIH9WpQoBI9v4ddiPJr6lWevU6jTCAeMdArRMcWc6NrFZTtzj0coIKI+kaXK5wS9H+Sruj/8ACOBwD941Jmt/DD0R5Pek7Hj1A6YibTygWsAINMXX8loa3b2jHuncchmDkH108GN7IaC+LcTLkA+a4Sch+9qNAAxxbDs34nyvb5jfJK8IKA+fUPVRRjjvJjIu1bt2NXYB0DHTemoeI3Csg6fZCylGl2bnthB4kHdBIw3AfKXhQ0Mj2O+MPb/FsIKg/KZrCgI+TQPXRrfdkFBdKEs+TDp200nQD+zqND5DJt2Icy7bBiHZg4avok6Y+rSgGvKMHygCBmVzQCmnAUxBcgD+8I+ikwsKwn5wGEyjHEUNxBOQaiiIeATagAealQvLFcoTZmcamZq6fGRjsSaD4C6lD11yWLwpJGLubluSGOYOJXTbelL4xAo+ugCbHHeVI4Cr2vcjZ8kAakMwmBENPAU2gVxL3Vnq3yIpycU8fJbWyHKI4i4D+sQNfONMG2NGqywK2lku3XBh4lKdyZsr5tR4+anj+Gz3bybUWElJPENrmi3elcE2de8bqrCBbGSjGNj2WMYNDCz1ENOgdS150Hor0XkrbHHsuKnd8j53j1LXnXvVUMyjeouo6Joo/wC1n+7yRBchMkpG54lmMmjHrHbHBM6w7JO66zdVSPHjDMLe15UbUn9W0NtC63Ujr87uS9fc1E8qM4p7cMM3kX3Itsihd780NeFP8a2HMy60gwsy7m5S7oRMCzwEN74NnpqYyyGrTUf5vIfSV3cn0rj0c28kcxfmaErSiJOcZKOooFvenQoEHej80w7NJhki3l8h9ubtxoyBus03ajRHVPU/z6YrxmZEMXpGK5Vc2y1ebJSpuCKbpQo6BoHT8qjrefyW4umEkpXGZ5pw0bBxUjTHBwQ3ENrq66l9xU7DGxHODZF06CXbTMc+F+PIFG3PBIgjzdfFUmmrKxw8FIYbJqaCoqfFyDM5NgPpUgm6tGDu18bIOLF4ntwHKY9JBUoHS52htNkebx79PZtDBz9gGw+uqHX1198TBYvtrCBOMLWc6te8JFYl1RE2wUY7BAZutsSG2y/Jppnr+dTH9BD65qcYVtq1Ii7nby27vRnCqxuxud3sKp++FHUwU2z3/Opj+gh9c1Qmbv7osmjC/vl1PwK6ERDiFQq3b7Tb3YyGTs+EekKtzymQ2BP5dBqa8erpqL2/dV8R9zMjjFFdCRwG7I4jdoD8fEFReXu8+7iXLOJatJ79z3K/DjzE1QvvGK7Rwm/xYkVQTDsGbOtnZ9AVbXY8y1pS1pSK1owjiJbpvzEcprK7e2sBS6iHk2aqz8J8gVV2jN41gFxER2hFkZMQ4eCrN7HC4Y24LJkDx0AhD8mk1UlSo9yqYdDgbyAYC/q1aq+ymcrS9ZsgWS//AFgzf6UP1QqITiTReIeIv3Itmp0RBZYC7WwXrHSpdkv/ANYM5+k/ZCohM8l7TveW73k25He7ru9jr0qmv3z6/M67hl/ZQ/avAjVl25j15NmIvfijVPd8DKsDdOoVIpawcfK3Q0jGuT2gNl2yplHIImJsCAdyPjoBZRcTmlFDyqtxolBPm7JAHUdaLXtHYX7dxpWMnNGZKIqC5MqXZEptObpVtwPu0c1ztJYp2tuW7ceophMqWMVkSqAoUkPsgf5wAjwHy153Dor0XOEbExw6TaHE7YkNoiYesgI80fNXnMOiq9mS9dFr0T/Dz614G6LsLnnWEaSOYybho2IYTARE2zqIjqOohxqLTE7Fwx0Ak1jpAvtbAlIJtRKAffQj3cW3opo9X1+R8H++tanTqb43LBXq4Z+pVa2c9iXvHDh2rvHLpdY49JlFTGH0jSAjpUAYZCjxFoRd2q7VWX3aheTlICJdrQo69fVrVgFANNa862GlTfrcT6wuKpV4/dvcImtyDn3ySUuZJsGvF0oA8zyl51G5ljhGyZBBgpbcxNrFAqqjnl3MXKPRsiU3c+ChNRi67ibQE1GO1IVrIKhzjA44lMQo8SCHeHXp6q38sxHIy1bXuQ2kOXfaaLqKVrdGzt4hEt+Y3jb/AJpdDGvK2TtoVNBuopt7s2yHOqy+xBuRrKQ8xDoQTZgdgoRQy6Yc5bebWhTfR2fTVXhkU45OQuGFxnFG37PRJoKBjkHh3fkq0uxNmJd8pdDGSiUo5NBwRQhCN93oY+1tF8OmgeerJWf3bOcqNmazb/P5f9FR9Q1BlgMKJwJ07I6VOc2ae75f9FR9Q1B1SiKJylHQRKIBVNr++l1nWcr24Gl+1FZntm+XsbvH8kAIJjqcFHXeqUz9goR0pbDi4clsRLJh76oVbeHbE5vl+VUXjLJVWK6byd4RTc6JFD7PK9rXZT2wDy9FG3lo46YwFsyLm+BkHK6xe2DRLpbEq14OzhdM55nScayumtnF3ueocBR8RF2KdnAzB5iOTknG5dmS3e87nXgPHp16aqO7v51S/wCnLfXGrmwmjaCNlEJYrlw4gweK7s63dbzm7fpqmbu/nVL/AKct9cah83du8mtEve1OpEZuh0MfCrukmjd0qQC7Kaye8KI7QdVPcRz2Wncg+JazFwgJ0SgIM2BCAAbXfP0eSm1wLSLeJWVh0zKPg2d2BE9sddoOqnOK4zMM2/fkYOH7QDoFBUTrkal2drr0418ZT7aJTSNvkJK7tbm2b+csNSyM2TRAWm5xZkkIDxeSm7APGUlBVcd22wUA1z5NhE1hHnkZlO6OA69/UfSFLucYyRtFbuyHbzEfmuJAVzh4g1CkU7ew9EgUJO9ZOZU/pCxjQSk18Bh++rTc5wjk8fg5qYUV7jut4oHSqg12SD4g2aynBZzCTUNyjZlwvSB0LLOSlMbybdZQDdHJkAUdYvF9rJm6traV9AAFPEsoXOoIFjsfW+l3hRh1DeunRMo5JdDpH2qyRN1bmGMI+mnad2dkA7Jo2iHyZR6NiKTJ6woBJvf+ZjBrHWwCQdW5gje2lRurshHfcxsqlr8yKTJ9YK1tdkY6HUAmE9erREn3V2Fv9kK64qSMqlr35JMnqNQHIueyMP0ISwa/3TcPZWbnsjFekZcv+sQL7a5UsTOhg1VnHAAPzpumx8dZbOPwi4kS/TnB+6gHXavsijcRXlw/2pAPtVrtV2RIf9Jmv99R++mf4MskD3dzx4D4Zs1a/BhkXqumO/4yb76Afgw7IonQrNj/ALU3H21vTsikuqZHytzUwDGeTycULkZiPgmhClksf5pJ8RcH/lzo0A47b9kS26Wsupp32KR/UFaNe2d0A0cQL1TviaEEfUFdls/sgG4aozUmcO8SYIb1jXIseyKbDoCsqpp1i5bG9Y0ANPk2+m4j21s6Jcj1g4hDBTVbKLZUfxvjG01A6w5IZMfSA0cTnOyHZDqdlMLadRmCagegtIOckZcaD+N7aIuPWDmFNoPj0AKADEvTGDwfxpixul3xaPTl8wc2lCvcFvNduHuqM/wVgUKH7wjXbrKSiw7NwYytZfviLMyRh8o603C+MaOR+H4qQTHvs5AxfQIBQCoW3heQDRrfMnHmHoB4yE4B6PbWIYxilVNq28m26up8kpzGQP6BHSuQXwdIAO+YXRDKG6N0sCpQ8+tdBaGI3v8AJ2SHbM49BXzPUA8Y6FoAm1szNUWUTwU6d2iXqZzAHAfIYQpRa5M7wqQlkol48R77qNBwXzkoY3xauc2/tPIFvPlAHgVJ6KCg+TjRUsFn6AIAs3co6S04bh4m5Lp4jDr6KADL5MSXUAl1YxgHnDQTcnM0UHxalGtducKypQ5Za09BqdfI3AKk9I+yizvImWYsgJXLbSb1HQQEshEDoP6xOFBAv+xJDaCfxdFco14qRroUTfs6B66AV9x+KpRLaiskCwVN3KUmz2RDxmDZCk32OL1ZotVbUvKPkSbYCl2uk9g2mveMIeulEksJSpAAzu5LeWP0goALpl8wGGmMxjW1njMFbXyhCLKbYCRNwQW5w498BEfRTeC9MkgYMeTAH4mBoGvj1LrXnI3dBXovIwCXHUuUR10ZgGvf4lrzobugqoZh7xdXmdF0V/DT/d5IB3daUZchmqzxVZM6GvxfygHTUPRVvYgwtjstssJpeIdPHi5TbXKHqop8DCXuCiAdVV/1UeaXjczCMbx0dJmaNm4CBCppl14jqPEQ16aYbGypN6zduZGxnGT/AG2CVKyle7bvut29Bf0JBw8AyFjFRbJizE22KKZdC69/jXMjcMDGhtPJdiiHRpviiPmDjXm9/JSMgcVHz105MPWqsY3oEaZ6CIabJhr7nmj/ACxI2jolH/2Ve5fX6E5y5luyo2eZoqW1EXQkdubVVdISnT53clOIdHXUZVurDM1FA4e2NKRSixNQUaPt4QPCACPsqEXXMTMM5T5DGoOGiiXvgqtdvQ2vzurhUqgL/s9S1GrK4saQzpUifFVFQUD+YA6fLUxgMTOttaIXOcsw+BSVNtu9tvUWZg1tjUJ1Z9ZUrJqvBZaOGzxPTYLtF466d+mWev51Mf0IPrmpzgeQx9IzTxS04J7EyYMvhBFF94kZPbDXTvCA7Pnptnj+dLH9BD65q183V4vsPrRf8aupldaDqHfqN24OUWd2MxigfGX5SXdabs/yvDUlENR0HrqLWra98hd0eMFKF3ouS7rcSOg661FZelGT3cC55wpui3FStZ7vPoLPG+M4sZFUH1uHcak/6REAPsqZ9jJLv5S15zthGt2KiU2tzEkN33RSGHXv8RGomKXZExcrwNIuFdjvorffUs7G09yGjru91SKiUmE8pvAOGg/Fkq04n3bOVwIRk7X3fzQh/aR+qFRCcWQbw7xZyjv0QQEVCa6bRdeIa1L8n/z/AJnjw5SP1QqIzTgG0Q7XFsk6BNATbtUNSn49A1TJ+9l1vxOvYX8FD9q8COWLNY3JJuDTVqP1USoaFBNyOu1qHHuu9Re9Z/DIyVvviWnLpMkTqdsETrCbek0DQA51CbFvWFaSzkH+Pod6mo2MTZARDZ/O6KIX/f1ovGsQ4JjiPYiycAY4pH1BUofJHUOvSrdgdlNHNc6alinZp7FuVkeqZlVubGbpZsmJEFIUDokH5JBR4B5q86B3NejpxZN1jZ6uRMEiKxAnIQPklFHmh5tK84l6Aqv5l7aLXon7ifWvAiORHFvIKRozzZwsQd5sbo+zp3OvspS15fAgNjBJWxcC7rQf+lcz10Jy89asghjuY4jzRwc3P7nZDZ1KPj4eau8d3tb8Fch5B3YTKVA6Qp7hU+hC9HEobI6dHprfyml9zFvp8TR0jrtVZ0479nXu5zlCcxqWyhjm1kqhJlc7YSKhzGNsahzdNfTXqHKtrRRbSGaj2CDRw3AhlN0XZAxBDQdQ7/RXm5hkGMJAXBCJY7j1jPnBlCOCFETtNR6Cjp4K9bZI443k9f7GGv7tbOZQTpPqZA5ViZ08VDVe+S8TzwFRHIUtIxwN04+LQe7zaMYyqG82NNOjva6+ipcGmgVGr7eXO3I2TgEVDJnIbfiRPa468KreEtr3Z03HN8g9/YrvuFIm7MwDJWs6joHk66SKraOFKO03m1tbRatzsZy3oS8b2C9UXKD5Q7dYyawaaGPtmNp5wqo1XGcF4S2HAC9bNUnOkasOyT34xqvDCELfsPfN0fhAeA7knLRmoU+92+aG8KHqq3y20exHJ8Q7159b39YGzX/P5X9FR+rUIcEA6KgCOgCQweipvmv+fyv6Kj9UahBw2imKI6AIaVUMRL72XWdSytf2VL9q8CtIO17KPMC1kLvSKTQ3OJzSjzejhrT4GuJm+PkHHKJZ1cfKPfUu5TFPa+6l4KGxpB3i1Su48wsyEDbZSI92OnyR66lGObfj7stl/CWvjt0q+Wen3U3IqGTRboa83wa+erXg5Xhc55ndPk8Qo2SsuDvxZ6Jwe5tR5YTVxZcSvFQ5l1dlBbuhU1DbP0j0j6qpi7/51y36at9ca9GWrDt4C3mUSgVMpGyQJ6pk2SmHrNp1ajxrzfcapXNxSLkncqOlRDxbY1DZr61n0k3okvvKj6EALiLJni1SRAqg8HTY3Q6G6Q19GtdYvsm7pl2+GRudvEJgQu2L+UHQ3Hva00u9jJyMSVtHKJIiKxRVVOvu9kvHh4dfZSuNMfQS7x4e4r9iIwCkLsiBwWMbj3tazlatPeSOkd3h5Jxey3HZv5uJOfcDjmOETzmTWyxw/o41rvR/a0GuuVYRig0TjLkuA4BxOsfdJj5AEPVWjRWFYrXlE7cE8oHQVuluSD5RAB9NJGvLG0YYAg8bIulA/pJJ4Kg/s8QqzHOTkcgWMiIps8WwBUQ7kHDkxz+URKNZT9HLV2ETAsXYcIg1DuCIRShi+cAGsoZPTJoYDdMtL+R0P3UydWo1c/HTFwD9CTVJ9UQqRVoa1deXOfViGLY0t5b457can0p10P8A9SmK2HbIW+NTmVPpS7gft1PjqET7s5S69Go6Vxytr/aEf/ML99Y1zKi2V4OD8ej0x8h/xNf+KuRwZjoemNf/APElv4qsXlbT+1I/+YFKEOmoGpFCnDvlEBrOuw4NFajgnHH/AGW9/wCILfxVr8BWOP8Asp7/AMQW/iqzvLWU1mYsVoGCsdf9mvv+IrfxVsMF47D/AKvf/wDElv4qsqsrGsLFcJ4SsAg6ptJMg/mya4fbp0nie1UOCSs6QA+bNOQ+3U9rKypixFWVkRrP4iVuQPpTLg/1jjSstbUqo0OMJdkowdgHMM4AjlP9Ypy6+YQGpLWqKQsebLivnMlvSzqNlo9q/FuYABVOMFVNQohqUwGL1CGvToPAQ6qDOMtuT8J/HNtONekyrAyRh8ogNXBnM14tEIp9Yx3gSAKnTXSbpgfeIiXXUwDwHZMAafSGqwc5GzIw4S8AdcA/tMMP2Ar3iz5AJr1xg+1CQxiCBzdJmD/Z08g6VshcHSHAfdXBqD8odlYgeYDU6dZX3o6XBje2HBvlCZuKJ/OIDTY93Yoky6PscumQj0qMJHTTxBqFfSYNlsTG0iOsJlNqRYegj9mZLziIl9VPmeKbxbm2rWvOIkRHiHIZYyY+b/Oh3IcKSAaN566IVQ3U4QKsQPKAD667Sxlar421buT4NXUOIOyGbmDzGrIDpHXZC20oBTN5N4mUNAHdpuyiHjDUaGSGVp9IooXhYkE+HXQRexpkjj5RDT0U8bY/y9EoFPb1wkfty9wMfKiJRD6JtK2rd+cIEgIysW5eoAPcu40FQN4zFDWgAZ7oxLLFIEpYb2MUN3akW+HQPEUdKbzFtYkl4xXtVecrGriICRKRaCYA4/OAAD00QcZQhXapkrnxjBLKib30yBRbqerp8tMpB1hCWQVB2wuaAUNoJd2cq5A9Ij6KAu3IoAXHMsADtADMoAPf4lrzsbuq9F5GAoY6lwIIiXkYaCPWGpa87GDiFVHMPeLqOiaKfhp/u8kRu8rsTtoyCaka5ciukJwMQwAUmhtnj00waZAih/LWbxHwkMU/3VrI81NMjItmEWV4gq3NyjVDb2dDcPFXULJWa7jm7i5LJVFb+k5G4BIOvwe2vfD4RVoJpfM+8xzWeDqSvPdw1fBnLqTjpU6nIb+dMBMG0CbhuUoB4NrhTJjbFyyK4niLiQfqCOgCg8NtD5Kn6cb2P792kAIXDB7SYbRjCVcoG9I0RhMfWG7cPFLfyhFNwSERAjtIyRgDTxh6KkIZZZbH8iAq6RKbtOF+1ohzK0s4MyDyeCnHLUDa7YpFUKPlNxqfx+Q75t6CaRU/ZEe9KkQQPy6PEB08fRTm2bXyIu3SUtG8k5FMom2QYy5ijw6eYfhTt9cGe7cFJNxGST1IDCAi6ZlcAPlLrW7QwkKO1byIx2Z18YuTntj1thjsfrpgpuZetGFmtoZ6i0E6jpJURFQgnLzNkQ4cdnj4KQz1/Oxj+gh/8w1EMK3xPXDc0nEzltR0Yqk3FflCbQyKp/fChs8errphnv8AnYx/QQ/+YaozNl93fqJPRn8cup+BXQ6CYAEdAEOmoba9kJPrvYEYXbCAqdyOyJ1RIJePhqYjptBr0acahNt2zZr+6mQHvQjZIzgd4Z0hsbPHwVG4BvW2PmLfnMIultSeyW924FsrY0ycwVYjFXa3cGUH3vkcoerGwJF3TDtLoaXibalDy++MO829SmRT04+SqpNiqNVZpLRWTINTnf1gk09NWvgaBfW/CTDV9MJS4qPwOm6SNtFEu7IXZAevTSrPifds5fErnJ38/wCa/SR+qFROWXct4x0uyJvFyIiZMAJtc7Xo066lmTdfd/NAH9pH6oVFJfloxTntfvOVAiIpbvugPrw0qlz97Lrfiddwv4On+1eAIxzfV6R8+7BC1275RdodMxFI84gUvWbSiOSckXPM2SWOc2PHot2ywLHdJMDkEuwPQI+GmmL5XMLG7lDQkfIrOVGpyiAtwPzNQ40dvG5M5ObNmYJzBOTsTpKKOTKsgKJNnw+OrhgVamjmudtvFttt7Fv2M9ESi3LMavHihd1vYcD7AfJ1R1rzoHc16Hfa/gnPtBx7Qk1/3cteeA6Kr2Ze2i16J/h59fkQbMsgs1hmbdJkmsCignFYwails6dHj19FKW1kK6iScDItrWaidIFk0AKgOjkB6h79EL8NKiighHseWEPtb0u529NNNPF10YtZ/l59aUGuxg3G6j3BzxyybEA3Zh6g4ceqpLKmtRR5jQ0nTjrbb7Vs4bhrb+Rr7jJO6GbSxmyYyZg5S3FnqVABAxS7IdWu16K9PZH1HGUqJg0HkJNQ7w82vN0cvnb8JztdFquFwvWQCrvkQDVIvzQ/Vr0nkna/BtLbzgfkRdrx6l1razFXpvqZW8u/E0/3LxPOunHSo3eTO5XZmyUEsoUpSG3+yps9fCpL1hUWvuBkJtyyIylEGBCFU3gqrinta7OnR01VsKlr7WdUxq1qTSv2Oz7zcpaF+DjRtLSV1oBHNnIbpmd+Jjpm2hDa2fHVr4TinFnZSUbSV0IzHbqJDcnA+vPTNvNP2TGqoIzGKLiwpmQdX7FImZdDQT6irRQlq2Hbjm0ZtvkwTveUoqLAl3bPuRH/APjwVcoRvBHJcS7VprpfiWlmwohkA4/OZIm+tUIEakGR75su559A0DOcoUTQ3JzromR3mg6gJdrp6/NUf8NVLGUXTqyvxZ0/JK0KuCpqL3JIf2vJjEXCxlQSBXkqoHEhgAdoumghx8A1fqN9WmqgCgTjdIB+QtqUweTSvOgVwusmkAiocpdA1HUdK+cPiJ0E0jGZZPh8fNTqXTWzYXHe+UWQRyrK3xUXXWDY5SBdkiXhDXiI+bSqf2VTAOwUyhuoP86jclca5ox65gotZ+VrwO4OGwgQevUR0EdPAGnhoO7t645UOUy0xHshN/RqOtkpPEXor1qKdZ61R2PPC06GXwdPCwcnvb8Nu7uNzdtPX8kq7lbhiWu0bmpg42gIXqCp/YloYyireK5nr5XUcuPfDNY5nrzernaCHhqP2LjS0FRGRuq+mzZBIfimjfeLL/8AL4anv/5KRun86p7ToDmok+yNT2X4dwaqX7Cn55jYTboKO29273fVzGwmcNxn5FaM1NnD+kfvCpEH9UB9lOmWT+Tn3VoY3gWJ+o5WpnKnnAApFLI9msjf+j+MIbb6lHp98p5tB9dE29/5alU93bVuCwQHgARsVoGnjHWpQrosW7s5vC79rGyBEh6ATiSlL5hCsrZba7IJ6UHBpGXTE3yTyBExDya8KygPTlZWVlaR9nnfs1FFE4e2BTMYoi4cgOhhDhoTvV5l1U6RKp3+7GvTvZmgAxdtAYNff3PqJVc3SwtO3bRgX4xAPH8zCCAEMsYCkMJzBvdOsw8ADo00149FQmLhrYibvusdm0Tx0aGU4eGo25uVrfub8CqSmMGhtlQA6h269l9iuYT4bjjmETCLpzxEdR+MGqLutS27GmAtElpRc6qxSSK/dPTn21FDlAw7GzwKAbWmvHxjVpoC8xx+Dk0XJLEtKRmFWS6JhDnFek2mon4dJTgICIcONbOAp6s5K5F6a5lHEZdTSg1rSTi3barPhe63p2Ze/HWsGqYtLIkw4z1OREguHuadlcM4b9JYAnyrz70//l1Ho6+L3uRhakHHzh495fcjJP273ckOeNikR1IRIBLoJzE2RATaiG0PTUsoHLL2PRA8aBWfdMTdce6fRB1TItXq7FXepiQQVROJDgAd7UOnrqtzuLlxhkq14lzdEvcttXQudgPbXYUcMnmxtkMVQpS6kNoICUejqqJ4Utq4rpg7lKleEtbUe2uaUBmEWKe8XWMuYxlFROQ3AuoABA069azqWFy9bmumItx3DNZRVUiky/LHs9hMTAZYxTGAB06A0KPGnMbPQ0hMycMxkEl5CKFMr5Auu0gKhdogG8Yca86IXLM3VaWIntwLkcSjXIAsHDhMuyCwo8oJt6dWoAFGcT2tKpdkHkRMt83GoEY6jVHG3uPxhtoCbZV976ChzQ2dnhWHExc9C1lZ11lfB9Fc5yiLrmI6Lb2a6O3kyOTKCJXO4ESAQdePXx2eHl6qq3kHZFRPEF5Zf/aEXPrqyuyBt9e5YeKj2syyiHBXgqkWdLikU2hDcwDB1jr6Kq1DHOXGQj2ouYjz9GmTj662II+WYvkHLkeQAnLbTekDp5bEiICHjLpQ1XKcE5Ddz+MbdW488US7g2v7Ij6aMbHZEwxtSmmHIB4UnIenUaaPsjZMjhALqtNs9SL0g/hRIA+UA0r0MDDt7heUD4bZUxEqG6DsXYKAHkE2nopBS3sQSICDG9paMMI8CSDHUoeUACu1MlWY/PpcGLIU6hvlM1RRN5tPbXZ32EJIoFVh7kglBDXaRV3xQ8m0YfRQCjHFyy6gqWjkaBcm01IUjoyCg+SihIDPluplFk/k3iJR4Ag8I5D9k2o0BLZ2OZPTtPkxBqcw8CSTMyenjNwCikdjHILQQWtG9I6QSDuAjpYxP3R0L6aA5e5Lv6OEyN42kwfkAdDDIxJij+0HN9FDnd9YtlDlGcxmVJYR98PHudgvmAC0eNK9kBbhDldNJV83LwNvmyToo+UuptPLUemMpkOukneGNoB0oBvfDi0FBQfP10BdeSBKOPJgSBoTkgbId4NS152Hugr0RkgxTY7mDFLslFoAgHeDUtedR6QqoZj7xdXmdE0U/DT/AHeSIZfz242lwswtznKnZn3hPnABwp5H5bulTGQwL602DlJMebI8l0OTnbXd0LyCxm3lzw/aJfdPNyoQnvmzrx1onalw5Sty2Jy2kWhXTZ2HwpNRAqnOHrqWypKEVbevqROkqetJSTte3RuT2Pg+gbXFeNj3G9tztla4QyKAFTfmYEAorcQ1MAjRCLt3C8zecs1b3ZKxkVud4zVdJgbn6BzR2dO+NNpTI6L+y4WPmLEjxOwUDV4kgCIql48BEKdLzGH5+/Gjp5CPrfiV2+wuk3NtgRTQQ2g18lTFyohrE2NFpCPVf29kOLKuk4FPkhnIonHgGh+HjGpvIWxnWBBqpHybxdIqo7oEZXfFU6Pkjxqv8fWXj+SlJsWeQixxUltlmD5AdFkhEeI9Gg9FTF1i66kWRXVq37DPyJqgJORyBkzF73DoojJOcRS2R3d2yLC+GjlJAjQFEzKNgIO82i9fiEaE57/nUz/QQ+uai+LozKELeKid8KuV2SzAwJCdwVQN6Bi8dQ8GtCc8h/6UMv0APrmqDzX3JY9GX/fLqZXQaacQqFW+3x4e6GqLlebYByv33RPb2Odx79TTiFc25bdrPbuYrybDUirsplzkXOn0jx6OFRGErKnLbxsXbNMPKrReqk2k9/l0jktoYseRm+QySZqrtabt0yEPVV34RtBnaNqGIwnBmm0kvy1NzsbJdkxSgBSh3g2aYNMKY+bPt+MW5VAp9rcrOTGTHxh1+Lo74VYLx0zio5R27VTatG5NoxzDoBQCrNXrRlGyOVwi2zz3ksf/AE+mv0ofqlqIzTV67h3LaONsujl5g7exs8e/Ri4X4zE89kxLscpXMoBe8AjwDzaVBrtTRuBU0azuOOY8kVEFirqCXaPs6hoId7iHjGqpThylST4XOsJ8jhYQe+yVt3CwTxxbWWC3QPaWVclWFAdk6b8A2R14h5aktxQnZCouncT2yfLOHbc+8IZ2BgMQQ9lRewMYTz0ij5jeEMgmmoRMohIKFMYwj6go1cuPL5Y3G0QC/wBmmq4arHTXTkDmDQodz5at2CVqauc1zn8S7X7Xc9EyW+JitUivFQsDzx/P3PGvO5ddAr0bMIqtsYumy47SyENu1B75tzxrzkGgBoJy+eq7mK9dFs0T/Dz614AO8GdzOyt/c6q5IYu1vtytsa9Gzr3+upDYlsZxeWOitHSrzkhHJwApZAhdBqO3vCyMui07WSCTPd7W82nAp7WumnR09FGce4wu93Zai/uzjWrYi5x2TyJi+XQK38oSirGtpSnyfG111CU/ZmcEr/hhlJ7cSsimZu2VGRDUSfN2i16RyAU4Y2lSrjtLAxKCg666jqXWvJs9ZE6Y8TJLXwiskq5Fum4O6N7xzurXjpw6eip1JpXWiVxYZ8zR4sGsTtJKtRT0V047Ble62vLUpiafKQt1lSwU+TrwnzNeIxEAAmojUYvhvBzMci0WnGbRRNUDkVFQDad8NA79RGDZMXzZYJe9T70FzJ84FFe5++nLy2rXIKW1MPFuPyGuzVepYXVlsb7jolbMOVp+vGNnzyX1QRtG18duUp7tzeaqajVHaa7tDQFjAA8NdRpXkmH0bGYOiyEqtOlchylHcBsnJqPQIh3tKZWk0xtH3i9b3Ku/WijthFI2wAmIpw04cPDWMpLGadlyLZeGkXM2ZbVmsKmwQqfDpABHw1ZaCeqrnOsbblppbugnyM3gcsw8KxtOVkI9RkBATXPuxBTXp12qir+44pqq5Ttu0RBEpR3YGcGE4d7XZ6empFE5PsNm7iTxOK4/bSbCkcyxhEqp9QAB6ONSdplS5lJVQltWFFNDGIGiRGG8EOjXiIV8V8LCv7R64LMq2D2UmUncN13e4htEYs7JMqheeRsptj4NrTw02RYZQlLuaOko18Eu5S0biKA7Ry+ABCrSuO6cz3haEg0bRrpWGZrmM5Ok0KQEzlEB4mHQeFN5m2czvwtmSl7iUQTkBKiwWM7Am5AQAAARAQ0rzhg4RVoo3amdVqm2oyFQ+L8lSpptm8kEY9Ruf4Y3euyl3g/R4j6Ks5pha1YZEitx5NtxI+gcG6Yr6eYaBM8WihfruLuzIcc0VKTlCrgXIq73y8BHz1Nk7dxLG6Ge38/kQ6NGDL2iFe6oJbTQqZhUqere3eYlF4WjA2nl1T80YvyGjQEym8oh7QpU124njQHtXjdR+b5Ckk904+IBPWFm8Lxup2loT0uoUeAvXO7IPh0KIekKwuUohEd3bWM7caKG4EOolygwD4tkONexpjljledOPJrRsiFj1OgpmbAyxw8vR6KIg37IK5DCYysq0IYNQ2jlal08mlJt7nzrOJAnFR75s3ENA5JGEQIAeAxw9Q1w7x5lmVJv7nuIsagIa7cjLCAfskEaA5Piu/TG1k74jW7ke6IvMqbYePhWUJPje1UR2H2VLfKuHdAkmKhfPtVlYsD11WVlYI1pn2U72StkXLebSFTt9kR0LVRcVtpYqegGKUA7oQ16BqvL8xLfcpF2S3YRSZ1YmMK3cgLgmhDgqJu/x4D1d6vUtVLlDJycXdidjw8tHRj8G4O5WUeCBixyAjoUCJ9Krg46AQga6a7QgIcK8J4OnVlKTvdlhwGk2MwNGlRpKNqd2rp3236ekidzYWlb1nk7jfLjDuHKRCyTUoFW3hil0EyZgNpx7w6VM74tWbubDMnbqUaEfJIEIeHIdYpzEUQOQ6GpgHQNRIHi1pDENwTzYs9LXvMuWVuOnhPc6Nw7lq9UTAnvhjgAE0KY3EpRLtAHTTfOt/A0x+Dyzb0YN1+3TBo4eNVknHJUlldkwmAdShw1Hj82valhoU5OUd7NHHZxisdSjRqtasd2zd1f5vuI/duKLvWwbbDCGVSTvhg5UdOHAqAHPeAoV4G10f04j+pwqVX9j+Yj1LGuCxGzZxJWWmZsgwXW3RHbRRIqR0gPoIFPoUogIhpQzHV6Tja+LihZO8mt725FQpZNWcbtU0+SK6jq3MKPMMIkATgAc4ADw0naCGV8mwiF6hfg2XGvgFaKjGMaiubciPMOsdXXaEwcdkAAA1r3sRQUCHvS/wDIFuTd1W4FqwdsrHeoNFHybly8dmIJCGHd6kImQBEekRER6goxgm2Zm2balmc00BsstcD94kAKFPtpKrCYhtSiOmoCHDpCoxGZTnLSYXrD5HTau5i1GBZFJ4yJuySbU4iVM+76CG2w2TAA6AI0tDWzmS5oVGek8l+5qQcFBZKJYxKKrZsBgAQIcx+eoOghqOoaDqFDJHrexteLK3LKZuIshVIq/V5d4AOEx3bUxlhA/Tx7sOAaj4KlTeHvW082XJcETbiE7B3WLEV3BX5EDx5kSikYTFPxOGyO1zePVUauLKV2I4hukj5RtEXja0u0jpBZqQDIKFUXSAFiAproU6ZxHQejjUstm55/Id8A7tt6ePsaGWOkq7BEhjTrgo6CVITAOygQQ0E5dBMOoBw4hgFphW6wOmsrzMlW9kTFQ8xCRTOauFCCQ5WJyOVkxOUxgIIAXhpp0iOvgqnEMYs1T6wOTbZWWDoDlIoG8+o1cvZBoWs5iIpK7nr9mxF0bYVaE2jApsDprwHhprVOFs7E70fgmTVkP0xl/kWtmB8sINcfZcZn2oO5SutkOHJJwR9BhpyR92REGbUzaXeJgGmydBJyA+bU1BkMXpKGMe28m2yucO5KDwUDj5hGijWys4xiW+h5ld2kHRyWYA4D5DCAV9mBk7yVeDbaSuqwoZ9qPOF3FGRMHlCkQvTF8iUpZnGJG5tNRUjXezx8QbProorcWfIRI5X8dIPEflg5jiuC+cgUJc5POoJSXXjW2nQBwETNTNjiPjEB9VAclb4PkilBGVuWBOYeO/RKsQvl0N660THNvPFxWtfKMAqYR97I6EzZTzgPsraVwYbk9kJGzJeIOI6mNHOhOUPFqID6K2a2cPSgHPHX3KRZzDzU5FltgHjHQPXQBVpaebYNLewc06kGxe55HKAsQf1TjQ+5L+y/EpIEuO2wepkUABF/DlNtfrAGnXW2WM5tISr2XkGEeh8gG0kLdT9kB0pWcN2QFuMS7QSz5NM4ABjCm7Kby8TUBa+RzCfHkwYQAoi0AdA6uJa87fKCvRWSBMbHcwJw0MLQBN49S6151HpCqhmPvF1eZ0TRT8NP93kiB5RinMtMwws3RWrkNpECc7a4j3fDq8NTnF9gZpgUu21uSjQycglu1FBcFPtgBvlbdd6CIgOgCNXJY97W1B2YwZyD83KiFMJ0UkjHMXUwjpw4a6adde+BzDVerLYrHlpDljqR5Smm5NrYr81gRauP749yfufuY9sOo/e73dqJCdbb2te6Js6BU0f42sSRSSGQs6FBwQNN43RMn6Nrj5daBv8AL8OQB5FEvXA/3miX31H5DL02oPwKNZtQ/P2lB9Nbk81h+or9HRzHVPyW63b/AD8iTSGMcfxkHIrjG8jTBA5jOto6hm5dNREgDqHDvaVVstj+ypBuKkFlOLMcg/FukTIiPlEQ9VZdt9XE/gnqUvJue15kTcoI297ES+DSoHZkZjaZmFSOrqko0vJTCBnSO8Db1DTor2w+OjOVkmZxuQVcNTc5TWzgWJH2tflmXHbc2zuOMnGSkkk2OghKCcqpFNSiXj0ffpUrz4mBZiNdAID7wdEdB10Ep/8AOqjvbHcQxtlOYt7I0TIbK6QC3BQUli7RtAHZ16q6krKyrB3PH24zl2Evy1EzpJsK5RRU2fD8k2z11sY3DOvT1UzTyfG08Fi4VKm7j1MfDWgEQEBAdNKiyN1TKUm8jpG0X4OmR9h0VoYFgT8fRpSrq7W6AaniJcv0m2ntqsTws4ux0yOPw8o66ls6mWnH5FuxkzBsV6ksBeBTKogJih4+vy0HuK6ZiaIJ5l8dVJPnABtCpl746B0VVTrJQoq7BYJYPAopoYfJpUblr2bTTGQazLJyImUOLYqSmyCfRoBu/pp11swwlaorSk7d5GSxWBoz16UFrdVvIl07fMMLlKMbSW6SWOKbp4hztyT8zw+HzUBt+DtR08dIJXMIauPeDKJ7W2GniqPrq2i5j4wEY9y3dE4OzAPNHxVeVgROB2qa2zJXKsfQnvqaIdOzzu/11J0MErWi2iCx+betepqzfBJvZddfDjxFy4xsJGPTTa5Viyrl0FQothKAiPT10Eu3HtuluK22iGS41du8FRMVygIbgfDxqXSkRgldNYwXTcTdYxQApTth4afq1DMgW/iRJG3zxV2vlCHc7L4FEhAxCdYhzal1G2xFRlJybqOwQfe6KYLc0Yvm8OQRcf8ABfhQokckAnc7JdPFxqpLdtc0o3TeFn2YDvN3srK7Xlqx/chh0cmhGFyEv2gFpvFHm5N3f9X3NL43tjFZ3jksjfC6CybsQR0RMJRR2e67nprwqYflONjdweNWH3w1u1+QHY4rWdh/OmAaeFw6In6za1LbXxRbSCCqMtle3kVdrUASEVS+sKlhrVwqOuuTH4/7Ab+Cg5rXwiEkOt+TAo7HTyXTj+zWaVDk+NzOLx/2jZqKK6L+bZXUxadlt7LCQ93W/fpPTJA0S2u4Axg2/bTxa0sY+6yIBze49qlgNv1EuedPx8NPXXBY3DvucuXlM4/7aou1e13DgqT5PVSUs4wu3aWyEc2mF3PM7bgbmEHo12TeevYjydWdF4Qj2r5BWbnnSISCu5FskHEnN06qLyA4FKHNY3W8VDuN4IB91DLXmMIE5YJLZmXiXKNU9hxsFKGwXm90Hnox7sMUIcGOKxWHvuJI/wDzVmwuQi5LjxFE35FyLOw3rlgVA5HLRyvqKpx1Ao66j4Kj7C/IVNO6Y+Fx1HLJSJzmRByUyh2hOOgAIAHgqwZm+IBw6j3MRjWBbuWbgFSBzldvTqENA1qPx+R7y92covA48jyPJFHdHbJsNQAA6RABps4Dba0t/QRtS9rof2TEIN7Tag1jFwFJ2gxEBMfXoEwd+pUhM5xWv2NdR8SpGSD9sKbYoIimVQoaiPA/DWhUfLZje49kYlhDiSFZO9470bcU1A48REOGlEJGOznJntSXlJhw3TcmKhGrb8qYE2u/s9HCs7eBhqPESj7fzGurc8S8uAkYUDmWkGyr4pAUMbUR0KHT0UBkbLnHFix85I3c1M0IuBEkVHugo6G012RqSN8VXS4v2QjJ29Iti7FuC67haQ1A3HTQR8tErbxNj2PYJKXXlBko4IuIlRZBvibIG6dabQtXnHUFjfFcQYzyaykL5yJeJGDMxvSOtGd5g6PIBkml0TSnWU5ipFH6tZyTBjMTgvIXTKnL0bBSpFH1UkreGKmKQdq8YC7WKPNUkHpjAPjANaGTtTIFiNDFCCxZHmWIPMPILCuYf1eProjH5Cym/AU7WtdvHpm4fi+FHh5R1D0U1YZOuEwFTtXHsCzN/RmaRh1TeeinLeyCuAvvaMuyTN07CSbQoeUQAQoDhaCz7PkMeRfSLVAe63z4jUoB4Sk0oS6xgRubfXVkm3GpvmC9M5V8wjr5qcvMb309OKt33rGMes3bCYFQ2ni10pmazMURfGXySd2v1pxjTaDz84B9FAcqW7h5E27Vv6YcmDpO3YCBB8Wpayld/gtHmFj7vcAHyxEpdfJrWUB60rK3Wq0j7NG6Qrz7ZUdd9p5eyI4dY8kZt3NyQOYiWBREjcqOyIFIdYxtohQDQBApTDwHmjw19B1nTX1GVgB3kOxm49ohcsRFSKiJSnEqzcqyRFdnQwkA4CIB06D06VWnZA2URbHRGdp2W3dqBNMHThmwapE5SkkrtGAQDQB5uoce/VxaDWw1rKlYxY8+wVoOrgySyew2M3OPoAkc8aTQqEbt+2hViAQie5RMIc3iO2NErHmcg4zthrZMzj2ZulvFJ8njZWEOicrlAvcbxM5yimYA0Dr104Vd+gB01gAA9FNcWKQb4ynr9ZXvOXymnDSN0xZItiwTUBU0Y1TETpgoYOaY4qDtmAOHVr3nkFfeSIGBQg7gxPcErONUgQB3FuEDsnYlDQFN4Y4GT2tOICUdBq4+NZsh36zrix50uDHV5LYjvF5KMyvbuuybZPncey56bZNNdHZSKI91sJlHU3XUr9zNxYrurthZUc4mLLlHOshAoCG8jFTjzl2oCIBsCPEyeoadIeC4NNKzSmuLGFHUoCACGoa6DW6ysr4MlWdkQ6tpnDxCl1Rrx9HmeCQCtldgxTiQdB6Q14a1T2xg173Lq6YofziAf2DVldkLfFvxEvFQMpb7e4QBM7hdsosJAS2g0IbUAHjwN5Kq41y4kd/HY8fsu/yaQE3rEK2YbFY+GLjZeKn4CEblAG5h6CvWQlDyiOyFKIYqeELv7YyFbz1TXmlRf7ow+mkCtsIPjgAP7qiDD1qkKoUPWNdqWBjl6XWJyqwIcR5pXrQU9PKIh6q+wGE4LPkCmAsn8i5T6ty9Tchp4AOIj5grhzkHL8YAJT1ti9IHDR7DGMA+UgBTVniq62wge071iHw/6BKmSMPkAR9dP9OyDt02ymSadpl4B8U7KPrGgAS+Q7aeriW5MXwplf6Q7VQzY+v0dPbXKamFZQhhcNLmgVTDw3SgLkL59eFEneUr3amOhdtlRb8oBocXsUZMR/W02fRQs134ykzCMxjQzVU3SrGvhLp4iiIBQCv4P8fSQkNA5RZJnHgVKSb7owD9IdPQFKO7BypDx6h7VuJs/bkMAgMfLAIGDX5phpNKLwvLAItbnn4FQ3AE3jYFiB5SlHh4xrSmJ0XaKq1p5Jt53oOpSb8W5x8YAI6UBceSdsMeTO33XJOPj1LXnYOkKsPO16XzC4+dOELIbmjVSkRF2Z6C2zx07lPwh115oc39dbGXSCUikwS2eKJEjBteWq1jcBUqVE3s2F10dzKlhsPKMr7/ACRamhunQdKRcPmLc+wu9bJm7xlQqpUbsjpBV8hcCUkBFzaogm9Noj4NmjRYe0ZIhRazjtl4HLYVPSUNPTWm8vlHffuJ5ZvTntg49sreRYgnOKG+QQVeF/0bZP7dKj0vc71nwC25IPCsTZL5w1pWBw7cr9wkWDuO3Tir8WYZIEzD5C6jRccX5ph3CqCZXDkEukWog5D08a94ZbWavBX69hpV9IKUfVnLV/a1IhCt9nWRWaSMOkoioUSHICxim081GcdL4qey6pJ+Lm45DkpgA7VQFOdqHfqRNu28KOl0WgZ8b+k5a2UT181GW1y4pOQSyWKm7c/9YwenA372lSWEwNWDvUVu2/kQGZZ3TrU3CnLXvxcUrfMjF3WnjB5Y7h1CXw7TkEjbRWTtAdVCgYA0AQ4APHXp6qZSuMVkX1ruYPIbCQPJn2ExM5ApkDiUOBuI6d1pRK4T4QkrelBQQuOLeAUTNSGUKdITdIAYR1HTqqIrWXaCtnRMu0vdmg8VXIRwyETbaAmEQ2gHgHDQKmCrvbtewkhbBycxvqUhUZEjt6VIiypyOyDvSdWmohr3VLv7Vy+RodY0XMcnJwMItyGAPLpXJ8UyzXIzCJgMixjx08Zi4ReA64FAvyBEOOvCiMYOWI1tNtWdwPnJ4xUxXqSTreBw+UAD1CAV4yw8Jb4m3SzHEUNlOs0AVUbsZu2y0tbyqwgURDexolAweCgkDdMTHTs6L3HDCRM/T4JrIiPJ++cnDpHWp7NXvnFvaUbJavHMW5UKVFcyJDlHQdNkR6tdOimyGQcswORlHshZJVpNwzBIWva/TUgBwMBQ8XTWIYenD2UfdbMsVV97UbIgnd9nExwlDK2AmMkisBuX7Zg2w17keFWDa1zYmcQpFnePZAyph0OZu9AgAIB1BtBwqHx9+zTa3bki5CwmLhR8sfbVO1Haa8e5KHHQantu5Mgm8Gwav8YwDhdFuUplBHYEdA6+b017XNLeIOpbCK7hUXNr3C3ASAVME3Oug98eNRHIS2GlLMTJFsZxOZ3pNDqq7RBLrz/RU4G+sfLLmcO8VMAEwbJt3IG2R+6gN+XhigbZctWeLEmj1ZIwIOCvzG3ZuoaXBHJz8CAzkAaJLKFYKICWT3mupD9QlonZpMGI3hIpuVZxZrze150tQObhz6EO7vxmaPtsyNgqg5aHLy1QXI7LjQOIAHjCiUHdeLPwirPRsNwoxcNgBNDlQlFJUOnQe8IUQLCE2AxDijeZ/APCmqoYD2uEPdR/CZbT212W8cRB0YvMYfzpQ331wpemLdfe8UNB721ImGsgr1pI4Xj5S5UH9tS77eqD2uEVdndd10+ihzu7MbBjxjHN7OWCbQW1WdCr8YG191TRO5rYa3c8mG9hx4NHSBU+SGWE2wYBDnAYQHvaaaddLQdz2pFQKkMjjiGeIqqmUOo8VFRUREddNoCgIF4dAaUBxF5SsDtkZJtiSMKmomGyZdwYQEf2akLTJ6DdXahMaWokoHeaHVHTyaU5SyxPbBCxePraTAgABBSi1DiHe6KepZHzA8HajLYK3H+5gz+swUBwTKmR1zFLFWexba8A5PCqDx8o12vNZ1lXqTosG8I4SLomYkWmnoH62tLGn+yDlBKmVjJoB3yMEkfSYKwbZz9LCIOXsoiUwd0eTIlw8RBCgAbfHOaHTSQbESkmbeS4u95JJpgbya0kOFbkUbtG9w3ZDtUmnxIO5Tb2fIFFHOKruVIIT97wzUP9KmDm18lMj4ys9koHbnKUCBx6St0996dr2UBh8b2OwERmsqQaYgHOK0QFU3n2/ZXJYvCDINXF0XDJiHU2a7AD5y1ikBheOKIObyl5E4cQBkzAoD+57a4NL4WZgU7e07glTBwNyl5ugHyAIUBpS4cPxpxKwseVkx05p374yZRHwgGtLM8nIIHAtrYztxufviiZwf0AA1whku2o827t/FsIQdfexdGM4Pr5Q9tF22SstyJQTt61yMQ7zOHMID5ThpQHaV4Z1mSgSMi3rNE3AgNYkEyl8RjAOlIvbNzXMFE89OKtW491y6VImUP1Sjw81Lnh8/3H+WOJdombpFV0k1KHkIID6KGPcUuSCKt05Dt1mf5YOH5lz+Y2nGgE1MZWsyNvLgyhCpfOK3KKp/Xr6K5O1wjEl4vbiuNUP6ooIEHzgUa0FsYcii7yRvqTlRD+iYMwLr5dBD00l7o8QRh9qJsaSlTh8qTeiQPHoUR9VAYF7YtRDdp4q2ih1qyRhMPjrKcEy4cC6RmNbXK2DgUDNTKD+1oFZWLAtRtlm53A/B8S3Ip/rhD1losxvy+nQ83EkskH99Ipk9YVV5IHsiHnAz+VRD86QTT9Q0mrjfMbsdZG5RRHr3s0YfVXxycRcudK5L9UHjjgiId9SbR9hadBO3Vs++21GNx69ubL7E6oNfEt0iP40vyCQDr38qcaaq4mYE/K8n2sUfAuKntpycTNz0KFzShfjmkATxzwf/broLtMHA6lsp+OdD/7decTY1tRP8oytAaeBAR+1XHuBxuQffsrRWv5rIw+2s6kTFz0kF3t/lP7VD/xwv8A9us92LYOh/aw/wDjpf8A7debwsbFfysrNPJGmGtDY+K+rKzf/hhqxycTNz0iN3pj3Ly1x/8AHA/+3XPuqVH4oLcVHwTof/brzgNiYsHuMrsgH/4cb762XHtgKcG2WIrX+8ZGD20VOJi56O90VwG+IhIRcPzZ0P8A7VJHuC9Q+JsZmt9CdT9pK8+J4rgleLbKlsG723zPt0uTET3T4Dkm1T97SROX1a1nUiZuXa6vG/23d4rdq/4Msif2VE7uyTks0eolGYxk49UwCAOFTCvseEClAOPj1qEt8WZNR4sLvbLd7k8yrTj3MZ9YB8GkZVQA/q5MinoMNOTS3C4xJk6/mCYJzFns3gaaHM8iVRMp4RGmxssQKwaSuLbZU8KRQTH6lFu23ZDRPFVOVVKH9Y1RV9QU1XypkFuGk7Z7B6mHTyyGOX/KvswDVbnw/KKBy6wJGO/OYPwHTyAIBXIRWEZDXk1xXLEGN1OW5VCl8wD66VWyhbT034+xbALj30Tbk3pCtdvcMyRQ5XZs1EGHpMzd7wA8hjeygMTxraEgIDbuVYVQesrom5H0CHpoo1xplWPS31s3Om+RDuRYS5gAQ8QiAUGGAw9JmHkd6y8YOncyDIFADygAU5ZYvQckKta+R7ddHEeaUVzNz6eQRH0UAS90md7a1SfxUg/RLwEzhnykB/WLxpi4yumorurpxrbrlUe7MLYzdT94ojRAlqZ2hEimipZ86bgOpeSyO+KP6phpF3kPK0N7xctupyaRe6CQitQEPpF0CgBYzGG5naO9tu4INU3SaPcFUIXyCPspJxYuMpooDD5MOxUN3Kcm2Agh5Q2aWPkKwpPbC4MXRqaxh5yse43Jg8RdA4+WmUk3wrLCjuntyQZzDxKqmVUgeXj66Ajt74xulljOScx14Rj+LIoB102sgbnCUwdBevyVEXLHJMKe252Wt1R+iJvgB3LcViL6h3OgcR4VNJPFcJJw8wvbWSop1yUpjFQXOKSigBx0AB8HeqPPGGUo6zLfmWs8tJRyDghmaSTsT8nProGuvRx6q+JQjLerntTxFWmrQk4roMt+9YyJv6UdXpjZk8F6iUh2oNtyDYfnFIIcKlCL3CUrFKA4iLghnQiOwZBQqhPKA+yhsrfmUYXIzaYvO0kHztZrutyszL76mHEB4BpwoZ+EOzZCKuJrcNkpM5JycxmLhkGwLYR6QEKylY8nJSd23fpJUFj48kwYq27kkjdZVTY3btAERTEdNNR1DTpojEY+yFH3A6j7Rvdk9WTSBUxGUsYDnLqHQACHGqul2uLH9oQjpjKSrScFcSyJVgE5ALr3QaBRg+OY38ILWOsnIrV2m4b7SLvUURKYBEdgRMPgrN7GCdpZHzXBwTiSSbykiwaqCkss4blWAhgEA0ERAR66IqZckFTgNx4+gXgqEKY29YmSN0APdCA1AIO1M2MYS6I6EkFlo9isflqCb4DAcQ1HaANdB7mrIQvjMsMwbIysErItipABCuooFC6bIB3RA4+esgBylyYmmiOjvsduGZ1EhARZPS7BB06QKGnXxqp1W2LHePlDIuJdvPJKgOwoQgJnJtd8A1EdB9FXMfKUM6V1uDGNuOQHUDiiQUDeoai80bEbuEllELKk2L5cpjtSoL7wiJuoAAdNQrD6B+4jbnHdnnm7bThsktt3Jk2F1DAYpmphAB0EdejjRCOxNcDW55+KhMhxOiCALKOCvNkroghwDUB0EaCTMbit0wt8kc6mIx9tlJJncJgJSd8waUXJjGxnV+BExGT2YtFWm8B24LslE3zB48KWMroaGTW2MrO8YnXYyx3FvtHJSiQjwQAqmvAwFHx9NF3A5vt65YKbcIunL1wjssnBzgsKgCHc668ekOFJW/hy55OLmm0DerAdw73SbY73dkc6D3ZOOmgaVMGWFcuIpxhlZ9KSGPEAZ7qU0IgIfNDv0szCsuLYztmWzVEzErIyVvPPxgtygyfa0xwOf5xi1KAypkYpdHtnsFdA/p4ZX76dDD9kQ1MJgcyp9O8+SU9A1nbHsimvDk8scA77Jup6ayAd+FyYDXlmP7aV+nHKB66FS2S278FgcY4tcu8bKt/e24hpt/K6OkKkZr0z024rxrwwB07UMT2Frn8JuXycFYIxh/OhTewKAgcbdECnDs4+UsSJfi0EopnFQU+gwj0FL168e/UmDKsMC4KlxTaQKB0G3YfwUUHKeV+u1W4+OFUrX4U8o9dqtv8AgqlAMRy7HB0YstXytw/grC5eLr8GxnaZR8DETeoAogGUsr/0drpl+jCKVv8ACTmdXgjCOE/owg+0tANk8uXIP5Hj6AJ3t3EKj6hpYuU8nn/JbRZJh1ASEVpYt25/dcEI2SKA/Niki+sK65X2RK/EUZkmveRQLQCZL2zu7ABaRL0hDfJSiSF084VrXsg5UwhpPNhN4U0QpUYPshnoCYXsomOvQaQTJ6ApNXHOZnier+4TN9OJhXmDAAfs0BsbGzs+JsvJp+gTrFaZEofuDTR3iW7Dhszt9QqBA6d/KqHH01w5xNcJiCacyFbaBdeO+k1FB8w6UxPjiz238qZVggDXiCKJj/aGgFfwYWk2EQm8owBBD+zk3o+kaRNb2HI4+y6vqYkADqZsAKA+XQa0a3sNs+Dq+5d6IfJZMBD0iWlCvMGR5Q3MPdMuoHW4V3QD5hCgOCvsIsjALeEumUOHW4VBMo+qlwyZZLEASh8Ww5xD5TxYqhh8xRrgb+xuzDSNxY0MqHQZ66FT1605bZXnDlBO3sfW61AOgUWJlR9ABQCrTK17uQ3dtWbGMSjwT5DGGOIeUA0pyJuyCuMwalmmYD80qbUPOOg10nPZ8nygDVpJtkDcC7pkVuUP1hABpNzjzMcqGs3cHJEh7oXcwYAAPEXWgEX2Kb6cjt3Xd0eyKPEwv5YxzebXT00PPYWPYkBPMZMaKGL0pxzfemHy8a04xjbsep/6R5PgUte7K3Azk+vnpMsZhOLHadztxzJw7krRsVAg+f76A2DnCUafaRjbmnVQ4hvlNymI+TZH0U5SylBszbi2cXwCZg7kzgguT+XgA+mkzXvjSNAAhsaIvD9R5N5r+7zqfNcn3u/KCFn2hGxwdABHRu9HziGnooBcMi5hWDeMoFNuiPckRg1NkPPWUpu+yJde/bc4ntfJ2kU/3aygG6+LciHDSWvJkj4XMwoYKGr4qSIb8a5MtUhv0gyg+nSuRxnbaP5flS2C/wCGUVB9Bq17isZIfleUkFB7zeOP940BoMd2Qh+XZXhgDr3TQT+2sGzcWEDnZTOp/gxWvqrCwmGmo6uL0nHQd5BgYPZSwEwSQPj7xdeEoAUPSAUAiW38Npj77fUyp9GPH+GlSxuDyd1clyq/QZiH2a6M8wWl0Ql2rfSWL/HWgm8Hk6LNuNT6Tkof/UoDBa4JD/ra7jD4ENPs1nJ8E9cld/8A5X+VdBcWFA7mwZsfG9//AHlaG48LddgTX+/D/HQGuR4NN0TV0l/1Aj9ikzxGF1B5l23Eh/iMDD9mle3+EjdNhzxfE8D/AO5WdtcGn7q1bmR+i6Af/qUAkFqYjW4lyS9TDvKxg/w1waxMaKD8EyoxKP8AesTBTjbwMrxM2u9v4j7QB6RpM7PBiw+8z9ytf8RmJ/ZQGiYwhVB1Z5Vtg3eAwAn7aINsUXkUANC3zDOg+TyWWOQfRQ0bVxMqGqWTnaIj0A4jB0D0VgY5s51xY5Vt42vRylEUh9JqAPksvOsaGrKVfLgH9TMbWv7Q1ssj2QkWA7baVVIHTvW6a/qAaHMsTz4BtW/f9vudOgG0kdPX9kaIEsvO0YXajpd2umH9nlgUAfIYaAYv8n300Ps3TaEW9AOBgfRJij56Z/hHsV8IhNYujNoekzJwKI+bZD10aNOdkLEBq5aSqxC9O2xTXDzkAfXQ1bKs+mYyV1WRBvhHgPKo4yRvVQDbluDpIB3sLc0KYekUVwVKHnEw0kFn4wkQ1iskFZiI80kixMAh5Q0pUb6xhIDsyuLkkBHpUjnQk08nNCuTt8IypdUH1xwJx6SqJAqBfKGtAPo3Ft2pF3loXtFPia6lBhKGTHXxagFPteyGt5TYJ22dlL3QiRN2UQ8HSNAUseWfIKa29lGGEfkEfpmbn2vGPsCjjawMyxJBPb9yGeoFDXVjLCYpvIcaAYPMoTqG8QvSxIR+boOLiOM3U8+g0Le3RiCXMQXtgyMace6Mwd7QeQNQ9VSJxdecIREyc1COXzYvdi8jgVJp4TE4UKVyVbL44J3HiyFXV6Dnan5Of1a+mgI4+srFE64dBG3y+hSHARQTkGwlETaa6CfoqHsce3KTHb2Whb0j12TFz780TdCU3dcD7PXVgXKrhaYiwRFCagFFFCgYVj71JPxCGoj5agMDjm3paDuA8Hf7UF2io8lbrhujOuPDZ1rDAcXls3RFxWxNrkdyqhCbDBYyQKkULp3AAFDlL7kELrnSXpYyDhR6UBdNiIiidIQ6DB06VJWuK87to2GkouVVela6Kt0OWlOZEfAUw0TLLZZt653FwXXCFdKLJAkuV7GbaZwDgHEA0puBWJpjFTuwOSr2/IMp0jrXlCKupTE72g6+qiEpbGLHszAmgLyXjkXiQFdi7SEAbn7+oacONS+HncecnUYXPjhN8KqgnOqm5FI4dfQAB66JkYYDeFE7dlOW05MGyAETK4KXw8doaXBDbexvc61wzMdY16pvEkQKILN1hTBwHjHT11aTaK7IK32yJCKyzhMhAAATdJuADT83UaBDYdkvTCEHlWJARANE5BIW5tfCOvsou1xllBgoU1uXU1elKGpBYy48fIbSsg5kMj5Kjz7N02uyeJh3RX8QJNfLpQ8cmWU6UEJvFsIJx62zoUh82zRsJHsg4IdVUJh0QvSBmpHID+xqNMXeUrqROJLlsWFdm6xdRZ0jecQGgGYyuDZIdXdmTscYe6M1c7YB5z+ykjQGEXSm2yuichgHoB0zBQA8ug0t+EPHz0dmVxVFAp8ozN1uh8wFAfTWwlcIvB1cWzcMZr/Z3O8APObWgEPcDj51p2uyywMPecsjJh6wpwhigxx1h8kWqoPVo7MmPo1pE8ThV6OiFz3DHeFdkJw9AVyFkYzX4MMrtij1A5jjF9OoUAWQxdktHiwu1ov3uTTZw+6nXuJz03DRCdfbHVpMgPrGgJcXwaw6ssp2ocerbMKY/WGnzfEtwbOrDIluKl6t1KKl9VAEjQnZDo8Qey5/9vTN7a52OyJR4AMybxCib102LivJKfFrdrJQfzJpT20oGO8zE4JTxjfRnB9tALA77Isv9DMj/qW411y3six6EJcP9nb0kWwc6h3E248k5XfuEz1p/Ljz/jY0BsVuyJP3SUz5CIB7a1yXsiFug80TxrIF9tcHsHOZvjZtx+tOUmbG2X1Pj7gAn0pw3soBwFu9kS46ZGVJr86TTL6q4PYmdFfymdck16dub09Q01PijIRvym8o9Lv7yaVGkFMSzH/TcjW2mPXtyhxH00A5PinIqoCL+8GDfvivLnH76YOsUCgbWYybaiZu8Z8Jx8w6UgfGFtpiIvcr22Qevd6qfarklkY0bcHeVUTj/o8cob1a0Bn4P7DQ4yWVIcwB1NmoqD6xroIHDrQNFr2mngdfJmAFD0hWyw+FWg6u7wn5AA6kWO79ZaU5fgxp8TDXRIgHWdYCAPpCgMF5ghl8VFXTJm/PVBMB9Ja0N84tYh8AxYRY/wAk719tegdqsNfeLGfNY4uRVDqM9eiPr2qUSyuRIu7t7HVstwHuTEbiqYPMFAYhlZcuhIHHluth+QJGIrGDzAFFUrrzzLJFGNiXbVAe55NFlSKHlNrXDK9s0yKf4lhFUEh6ORxAFAPKYKWGH7IaZDaVdyjYg9SjxNv6CcaA0e0s9zKYnkZWQQRHpBaTKiAeMCCFB3uLlUlNu58j24zU6yneGXUDyDoNLvsWXWsUVrnveEZAPdg9lTnEPJ0UxGyccsA/GmU26xg6SRzEVNfEbiFAaJbWIY4QM+yC/kTF7tNjHiACPgHZ9tLDOYYjS6tLNm5cwDwO8ebsB8gG9laTcYOjSgbkVzzqhfnm3JDfvFrRsi2Ox/kPFsQU4dyZ6uZY3m019NAdtspEIpubPxvb7Q48CGBtvz+gA40WLK5+uAvwRq/ZoiHcotiNy6eDa4+mkI6/cszBRG17cRZJGHgZjFlDT9YwaUo6tbOFwJirLS7xmkPdA6kiIF/ZJQGHxrl92bfvJ4oLG6QUnDgb90dKyhKmKiAbSUybayLvT3wh3onEPKI1lAbC2sNNw9/yM+dD81uxEB/eLXRWuCUA0UfXa9HvlTAoD6ArQHwU3DUre7XQ946mwHorPdFhduGhLAlXenQKz4f4qA32wwa1H3u3rmeB+euUPtBW/dThpP4vGr9bwrPxD1HGkDX1jdAfgOJmBg6t+7MP31ouTbZTHRDFFsl720UT/ZoBUL6xSl8RihuYfzpER9YDW/wj48L3GKIkPpuyj9iuksqKF05JjS0vBpHHH1U4Lla4h+Lx1bZfoxSo0A0HJtjB3OKbd8qpR+xWvwn2RrxxTbf/AJhf4ae/hTvD5FgQYeKGUrPwqXr/APoGG0/+DKfdQDMck2EPBTEsMIeByAfZrC5Cxof4zEjH9V+AfZpz+FG6g7vHlvm7+3DnCtGyrLgHv+NLVEOvWLOFAJe7DD63FbFhkx/u5EfvCtDPYRXHn2TONv8ACd6+s9JLZPjTj8Nxdahh69Gok9laJkeyj/lOJ4L/AFa5ifYoBfawUsGooXg0MPeED6eka4CBws8H3m9J1hr/AGhntaeYtbTu3EC4fCcZLIGHpFu/EfWIVoXuDXQ++Q10R+v9UoCgB6RoBM+P7Bcj+K8rRevUDpDdj6TBTlviycAN5B5Ct5yHUCMmZIfNxrgsRhN5wQu+4GGvRyhnqAeYntrS1hY+cBtRmV40DdRXTUSe0PVQBhG188xRANHSsg6IHRuJQiwD5DDWLXTneKTEslEv3aQd1ymKKqXzlDSh7XGN1p6Ht29oN4PyRbSgpiNPzQvZAwxAM2fSjpMP6l6RwHmERH0UAJd5POY4J3Vje3HQh0mOzM3UHyiA0me58OyYBy+w5GMMPdGYPRMHmHT1UUeXvl+NIULgtwXqYB/1hDgYB/WLQtXJNvO1dm48XwRxHujNQOiNAbPCYYlTCLC75iE4aFTkGgnLr4wD2123xgocN7a2SLbcgHEoEeCgcR8QDwrkH2DpQ3v8JccEbq5McVSB5xGtK2PjGSJtQ2SkkFB7lKSabI6+EdA081AGkonP8CQBZP5F83J0bh2k5Lp4jampi/yLfDPbSu+y4x8XoU7YxAkH9oA0rthjvI7ESKWrdbB4UOJQYS4k8xREA9NOFJnPkARQr9jIPUA7vlDIjkgh9IvHSgA5rrxLMFAs3jdVgrrzlY11zQ8IEEQD0VwaEwzJgIR13ysKYeBCyDTbIA94RKAeulXOSmbg+4urGVvOVR4GOVAzZTTx6CNYMhhKUNzoa5LeVHT8mUBZMo9Y6CJuFAKMsZyAH39n5EgHwgIbJUH5kFB8gah5xoqRr2QNtBqVSYep68ATOR2UQ8XEaC+4TH8mILW/k1kkuJtCpyjcUja9Wg6h6qIR9gZViiqq2pc6cintB/J8t0/qm0CgEX2TbjSMoneFiQskPWL+KFExf1jBTQl2Ykk0R7aY8WYLj0qRr7UPIURAA81FnVy5xhERSl4l2+RTHnC7jyrlHwal6aFu8kRq59zc+LIFRXUBMKaRmxx8PR01iwMNE4VkucyuydhTmDuXjXelKPhEpfbWkMaMHKgmtvKFtuT9JQMoZqcfMI1sJLCcoBzurfuOEOPRyRcFSFH9YfZWzWhiWTS1jckOWiumuw/aa+TXQulZAVbWVm+LT3kPOOHSJeIcllyqFHyHHSu1Lkz7EkEj+MkXiYdIqx5Vi+dMKFNcYzBdFLZyBbjv5gIyhkTeYNaLlgM/xCQC2fSTtIOgUJMjgPIBh19FACneT5ooCnceP7edad0LmLUTMPlHhSAX9jp2GknihjqPSZk73enkDSjCt350j09iRhZB0kXp5TEFUDzlChrzKEsBBJO44ttwHyjOIwyY0AmEthF3wVta5I8O+i529P3xrBZ4Kc8CTF3Mh/vEgMAfujSSV/2CvwkcUxGnWLdcxR9QUt2/ws6+PsWaYiPSLZ2Ah6T0BwNrYfWD4Nkh23EegHDER+yFcDjuwF+KOWofTqBZoJfWYKXBTBCwcBuxqPjKbT0jWhh8HOOIXXcbfXqO3AfsUAkXF1vG/JMq2oI9Wqmz9qlC4qH+hydaZg6tHxg9VYFqYbU+KyNIp/TYD/DWxsfFRw1JlYpfpxxv8qAULiqT+Rkm1xDwSagV3+CeWHpyPa/lllKb+4DGZujLbLyx33jWwx1jQf8A3tx/+4B/FQChsUSBe7yVagf+KqDSR8XJBwdZNtQA6/hpjesQrBx7i4nd5ba/qx/+ddBZeJE+7yuY30I8fuGgEDYxtYvFzla2ij17Bdv7VYFg46SHRxlmO4dO7YGN9qljW1hdPu8iyyw/3TAQ9adc9q8Hp91c90LfRbgGv7tAYNsYaS+OyVJOdOpFgJfWWuitMENw0VlbpfiH9Wjs6/uhWCrghHiLS7nAh85TTX1Vhbiwu3DRCx5t5p0codaB9egNBKYQZD7za9xPw/v3Ozr5jBWzX5i1p+R4qbqd4XUhr6BAaTUv/H7bhH4rizd4XLoxx82g0s1ymuThCYztdIB6NlgZQfOGlYuDlDJ5RHSAxxa7cvfKxFYf3eFEml95fdl2IS3RQTHo5JBaAHlEK5aX1mF4oIQtsGaAP9mgy8PKbSnWz2Q8qbgaabgPf3TcArIM5L2Q0yHFSZbkN1Cog1APNoNMXWM8iOjCe4bwZMtekHsyc4+Yo0o+x7lh9zrhuojco9IPp4QAPIAaULNjKAbqf+kGUrebG6wRUM5H0iFAcjjuy2Zvx7lKEKfXnlZomWN69fRSoM8GRpdFJa55o5f6pLckN5dkK2EFhaPKAPL0mpUwdJWjPdgPlEvtrk1wYbjRErKyJaSMXuTvXogA+MNofVQGe7LFceXSNxoV0cO5PIvxMHlLzgGnLLJt1LACFpWLCMg+QLONOoIeXopuhkxNNTZtjGdtNlOgDC1MuoHlLRZvcudJpPYjIx40RHo5NHFRKHlOFYuBTY7IS4w0EJZqmPQA7toHp51DpDG90LAJ70vuKjw155HkkKxvNrS76w8uSaYnuG4uQpdOj+XEhfMUdKGkx1ZEecT3LkuN3+vPJH6uB18dZBwSz8Vohu3eUiisHTuGBhJ5Kyuxb4KbDujyV1ujB0qJoABR9FZQGIKWwj0WRCq/4ii5v/qUUa3DDN+4sC0h+mzMf6xhqN1uqZHMcS98zsb0fy1f+pfMmTa/waho1sy00PoR+ntpccoXAX8mYQrb/DZgHtqDB01g9NFmGJf5x6Ay74S+f1JoOTrx+TINCeJiSuDZPvnoLPkL4mSX3VDvLWVj0li/1j+n8t+CiWjku+//ANRG/wBzS+6tfhLvz/8AURv9zS+6omNap6SxX6x/T+W/BXzJgXJ19gP8vCPjYo/w12GUL565dM3jYpfdUN41g9NZWY4p/nHoDLfgr5k3JlO6v6XtaqH57IvGtmyW9UD4VbltuR752f8AnUIrVfPpLF/rH9P5b8JfP6kodXbHOR9+sGzzeEI/QfOA0McPLcXHU9iW+A/mAsX1KaUKCsGvpZjiX+fwMf0/lvwl8/qcumMAsbUtvooeBJ0tp6TDQla32Bz6kFche9tAPrCjGtZWPSWJ/WZ/p/LfhL5/UCltxgXuVVw8Wz91EY1B/G/ydcEyy/R3Qk9VORrWlPSWK/UPQGXfCXz+oejb2vSPDRK65NcO853avpEutFzZHmHbcUJmMhZco/2pkUfVpULrBoswxT/9jHoDLfgoLSkjb8gO0pY1von+c3Iql6CnAKi7yDi1lNpuio1L80qon9JtRolpWaV9ekMT+swsgy1f+lAdKAbJnA6bhyQ3fKYAH1VJ4meumL2AZXbOFITuSHcAoUPIYBCmAVg1hZhin+dh6P5b8FExTyPcShN1LJxcyl816yIb1aUDlJC35ERFSyYJuf5zUqiPoKcA9FCgrBo8xxS/OP6fy34KBb2EjFVdpBFVAvzSHEfrANY1hWrc+8buXrc/ziK7I+gAonWw6K+fSWL/AFmVo/lvwl8/qE4m57ui+DW8JsSB8hZYqpfMYo6eSpAnkm4VkTJTKEVMlH+1sicP2dKhlYPTX0swxT/OY9AZb8FfMLyMjAP9RXsS3CGH5SBFUvQU4BUZfQ0Ov+TMjs/8NYxvriNP9KzSsekcV+tj+n8t+Evn9QKW22Q9J1x8ofdT6NZu41TeMZuVam76LkSeqngDxrBrLzDFfrZn0BlvwUFmd13k0+JvKbN/irFV+sUaNNslXqlwWlknRO8s0THXzAFQ/Ss40+34r4jMegMt+CibOshLPE9iQte23o99Zlte2hLudhXXx1g2r+o2OT6pgqPajW+NZ9IYr9fgY/p/LfhL5j5ZW2VQEAsiCT8KZnAf/UpgtH28qOoW82T8BHi4farfCsr49JYv9Z9egMu+EhqpEQYhzYvY8TpUfWNNlIOMEeamqTxKiPronrWCFfSzHEv85j+n8t+CgP7nWP8AXOPOH3VnudY/17jzh91GNKysPMcS/wAw/p/LfgoEFt6OAeKi5vGOnspYsHFh0onN41RD2URDprdfXpDFfrH9P5b8FDROKgyjxh9v6TtUPUNPEmlvEDjbLQ30na4/arnrrKw8xxa/OP6fy34K+f1HyaltE/8AYaDU/wAQzg3/ANSiLaehm3xNg2n+s0Ob1noBpWVj0jiv1sf0/l3wl8/qTRpkBRmGjK0rVaiHQKTDZEPTWlcn3kPxD5m1D+6ZJ+0BqGcazSvv0jif1mP6fy74S+f1Dr2976dBoa8JJMP7oiRPSBNaCSDy4ZDg/uydcl+ad4YQ83RXNZ0BXz6SxX6zP9PZb8FAhS32qvFRy7P9IwG9YVyW3o7oAy4eLZD2UZCs66wsxxT/ADmfQGW/BXzE4+Pt9tsitBJPDB079wroPkKYAqRxs9Cx4/BrCtX/AFrY6v1zDQDSsGsrMcV+sx/T+XfCXz+pNHGTLoAu7jDR8Sl81ozIH1gGo9J3Nd0iGy6vCb2e8ksVL6pQoXrWwrPpDFfr8DH9P5b8FfMFO4RN0cTuXz5cw9Iqq7WvnCtN7ejklCmUBZUgdJBU2QH9nQaLVg9NfMcwxXGbM/0/l3wl8/qLty2winse5Bgrp8pRyuI/XrKQrKeksV+tmfQGW/BRoK6rKytJEwaCsGsrK+oGGbrQ1lZWGZRg1oKysr5B1Wh6aysr0Rg3WhrKyvMyaDprqsrKygcjWw6KysoDdZWVlZMGVoaysowYFbrKyhk0FYNZWVmJhm60NZWV8syjVbCsrKwDdZWVleiMGVlZWUBoKwaysrEgjdaGsrKRDNB011WVlJBHI1vqrKyvgyYFbrKysoM0PRWgrKygNh01usrK9DBoOmt1lZWGDK0PVWVlfLCN1lZWUMmVoaysowjQdNdVlZWEGZWhrKyvtGDVYHTWVlZB1Wh6aysrCBusrKygP//Z</binary>
</FictionBook>