<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><FictionBook xmlns="http://www.gribuser.ru/xml/fictionbook/2.0" xmlns:l="http://www.w3.org/1999/xlink"><description><title-info><genre>sf</genre><author><first-name>Allass</first-name><last-name>Drew</last-name><id>c68dc813-40b8-41a2-8836-a5156fbc8cb4</id></author><book-title>Sprung ins Leere</book-title><annotation><p>Was ist interessant an der Welt um uns herum? Nichts. Wissenschaft und Technik haben ihren Zenit erreicht. Die meisten Probleme sind gel�st worden. Und wenn es noch ungel�ste Probleme gibt, sind deren L�sungen vorhersehbar und uninteressant. Aber dann ging etwas schief� Etwas ist passiert�</p></annotation><keywords>&#x421;&#x430;&#x43C;&#x438;&#x437;&#x434;&#x430;&#x442;,&#x441;&#x43C;&#x44B;&#x441;&#x43B; &#x436;&#x438;&#x437;&#x43D;&#x438;</keywords><date value="2022-04-27">2022</date><coverpage><image l:href="#cover"/></coverpage><lang>ru</lang><src-lang>ru</src-lang></title-info><document-info><author><first-name>Allass</first-name><last-name>Drew</last-name></author><program-used>calibre 3.39.1, fb2cut 2.5.4, fb2cut 2.6.2</program-used><date>2022</date><src-url>http://www.litres.ru/pages/biblio_book/?art=67631678</src-url><id>b7db9255-78ed-4477-9adc-a5006ec840f1</id><version>1.0</version><publisher><first-name/><last-name/><id>65ae144a-3bca-440d-85f3-0df63dc18645</id></publisher></document-info><publish-info><publisher>SelfPub</publisher><year>2022</year></publish-info><custom-info info-type="employee-list">Drew A.</custom-info><custom-info info-type="fb3d:fb3-description/fb3d:fb3-classification/fb3d:bbk">84(2)6</custom-info><custom-info info-type="fb3d:fb3-description/fb3d:fb3-classification/fb3d:udc">82-312.9</custom-info><custom-info info-type="fb3d:fb3-description/fb3d:fb3-classification/fb3d:author-sign">&#x414;73</custom-info></description><body><title><p>Allass Drew</p><p>Sprung ins Leere</p></title><section><empty-line/><p>"Die Eltern sind unsere ersten wahren Lehrer im Leben, die uns niemals verraten oder in die Irre gehen lassen werden�.</p><empty-line/><p>Kapitel 1.</p><empty-line/><p>Die Olympischen Spiele.</p><empty-line/><p>1.1</p><empty-line/><p>Teilnehmer.</p><empty-line/><p>Im Winter, wenn alles mit wei�en Schneewehen bedeckt ist, ist Skifahren die beste und vielleicht einzige M�glichkeit, sich durch die W�lder zu bewegen.</p><empty-line/><p>Ohne die Sache auf die lange Bank zu schieben, holte ich also meine treuen Begleiter heraus: Skier mit Schuhen und St�cken.</p><empty-line/><p>Es war toll, allein zu fahren, aber zur Abwechslung beschloss ich, Lulu sozusagen mitzunehmen, um ihre Kr�fte zu testen.</p><empty-line/><p>Ich wollte auch den Marquis mitnehmen � eine einheimische Katze. Aber er schaute sich die Ausr�stung an, uns, so dass mir klar wurde, wenn wir ihn mitnehmen, wird er uns das nie vergessen � nun, zumindest das erste Mal, dass wir ohne ihn auf Erkundungstour gehen werden.</p><empty-line/><p>W�hrend wir uns also versammelten, w�hrend wir den Marquis �berredeten, ihm die Sch�nheiten des winterlichen, sonnigen, frostigen Waldes zu zeigen, war es bereits Abend geworden, die Sterne leuchteten, und der Vollmond schwamm am Himmel.</p><empty-line/><p>Zuvor war ich nat�rlich viele Male zum Skifahren in den Wald gegangen, man kann nicht sagen, dass diese Aktivit�t etwas Neues f�r mich war. Ich kannte das wahre Vergn�gen des gem�tlichen Skifahrens und des Betrachtens der schneebedeckten Tannenb�ume. Aber insgeheim wollte ich schon immer mal nachts durch den Winterwald fahren � bei Vollmond!</p><p>Ich habe immer einen Nervenkitzel versp�rt, wenn ich die dunkle, riesige Silhouette des Nachtwaldes sah, in der Ferne hinter einem kristallklaren Fluss aus Eis, der in einem blendend bl�ulich-wei�en Mondlicht leuchtete.</p><empty-line/><p>Irgendwann muss man ja mal anfangen, warum nicht heute? So ein unglaublich sch�ner Abend.</p><empty-line/><p>Zuerst lehnte Lulu nat�rlich strikt ab, aber nach langem Zureden und der Schilderung aller Vorz�ge des Nachtwaldes stimmte sie doch zu.</p><empty-line/><p>So n�herten wir uns der Zeit, als der gl�ckliche Marquis, einen k�stlichen Quark verspeisend, aussuchte, wo er sich heute besser hinlegen sollte, denn es w�rde niemand da sein, und die Auswahl f�r eine �bernachtung war gro�.</p><empty-line/><p>Quietschend vor Schnee rollten wir langsam den Fluss hinunter zum Wald. Ich muss sagen, dass alles rundherum in Mondlicht getaucht war, und die Fahrt war �berhaupt nicht gruselig. Wie immer erschreckte nur der sich n�hernde Umriss des Waldes.</p><empty-line/><p>Es gibt schon viele Ger�chte �ber diesen Wald, dass er nicht ganz gew�hnlich ist, und dass dort verschiedene Dinge passieren. In alten Zeiten wurden dort Rituale abgehalten, und die Einheimischen erz�hlten �ngstlich verschiedene Geschichten, aber nat�rlich konnte niemand wirklich etwas Verst�ndliches sagen, und alles blieb auf der Ebene des Glaubens.</p><empty-line/><p>Im Winter sind wir dort Skifahren gegangen, die Piste war schon befahren, aber nachts traute sich niemand mehr auf die Piste. Meiner Meinung nach waren Lulu und ich Pioniere, also nahm ich sie mit, damit es nicht so unheimlich war.</p><empty-line/><p>Als wir den Wald betraten, wurde es sofort einfacher. Ich bemerkte eine sehr merkw�rdige Sache, die meiner Meinung nach sehr bedeutsam ist. Diese Grenze ist der Eingang zwischen dem offenen Raum und dem Wald, wie in diesem Fall.</p><empty-line/><p>Neben der bedingten Grenze gab es noch etwas, das f�r das Auge unsichtbar war, wie ein Film von einer Seifenblase. Als ob es vor dem Wald eine Sph�re gibt � hinter dem Film im Wald � eine andere Sph�re � das Territorium, und so weiter.</p><empty-line/><p>Und eine solche Unterteilung gibt es �berall � selbst wenn man dieselbe Stra�e entlanggeht, kann man mehrere solcher unsichtbaren Filme � Grenzen � �berqueren.</p><empty-line/><p>Es ist, als best�nde der Raum aus Bienenh�usern � aus Bienenwaben � und jeder Raum unterscheidet sich vom anderen durch v�llig unterschiedliche Empfindungen.</p><empty-line/><p>Oft sind solche unsichtbaren Grenzen nur sehr schwer zu �berschreiten, und manchmal ist es einfach unm�glich. Der K�rper weigert sich aus irgendeinem Grund, weiterzugehen.</p><empty-line/><p>Das wichtigste Prinzip beim Skifahren ist, sich Zeit zu lassen. Erstens ist es unangenehm, in der K�lte mit einem nassen R�cken zu laufen, und zweitens haben wir es nirgendwo eilig, schon gar nicht an einem so sch�nen Ort.</p><empty-line/><p>W�hrend ich also langsam dahinrollte und die unglaubliche Landschaft aus flauschigem Schnee betrachtete, der im Licht des Mondes glitzerte, war ich schon ganz ergriffen, als ich Lulus klagenden Schrei h�rte. Es war so etwas wie hilflose Verzweiflung und Verh�ngnis.</p><empty-line/><p>Wir wurden von etwas �berholt, das ebenfalls den Weg entlang eilte, eine Art Schatten � Dann noch einer, und dann eine ganze Reihe. Lulu schlang ihre Arme um einen stehenden Baum und begann langsam davon zu rutschen.</p><empty-line/><p>Ich beeilte mich, sie zu halten.</p><empty-line/><p>Ich stand verwirrt da, machte mir weniger Sorgen um mich selbst als um Lulu und dachte dar�ber nach, wie wir jetzt zur�ckgehen w�rden, und setzte mich neben sie, direkt auf eine Schneewehe.</p><empty-line/><p>Die Schatten flackerten weiterhin mit beneidenswerter Regelm��igkeit, man h�rte einige entfernte Schreie, Quietschen, sogar Fl�che, aber irgendetwas war nicht ganz normal an diesen Ger�uschen.</p><empty-line/><p>Ich bemerkte, dass die Bewegung der Schatten nicht sprunghaft war. Und erst dann bemerkte ich, dass die Schatten auf den Skiern standen! Und sie wetteiferten untereinander. Daher kommen also diese Ausrufe � jemand stand der Piste nicht nach, jemand schummelte, versuchte, den Abstand zu verk�rzen.</p><empty-line/><p>Ich packten Lulu am Arm und rollten mit aller Kraft weiter, um die Lichtung herum und versuchten, unbemerkt durchzuschl�pfen.</p><empty-line/><p>Da bemerkten wir, dass sie um uns herumfuhren, eine Brezel ausschrieben und uns neugierig musterten, verschiedene Silhouetten � bl�ulich-wei�e Halbschatten -, die fast mit Schneewehen verschmolzen.</p><empty-line/><p>Sie f�gten uns jedoch keinen Schaden zu, sondern verhielten sich im Gegenteil �u�erst freundlich, wenn auch nat�rlich mit einem Hauch von Misstrauen.</p><empty-line/><p>1.2</p><empty-line/><p>Weg.</p><empty-line/><p>Lulu und ich waren so geschockt von dem, was uns in den letzten Stunden widerfahren war, dass wir die Zeit aus den Augen verloren.</p><p>Wir sahen uns an, bleich vor Angst, sammelten unsere letzten Kr�fte und liefen eilig weiter, mit dem einzigen Wunsch, diesen Wald so schnell wie m�glich zu verlassen.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich packte Lulu mich am �rmel und zeigte auf die Fu�spuren, die zu einer nahen, abgelegenen Lichtung f�hrten, die hinter wenigen B�umen sichtbar war.</p><empty-line/><p>"Lasst uns den Weg hierher verk�rzen", fl�sterte sie mit sich kaum bewegenden Lippen.</p><empty-line/><p>Wir folgten diesen Spuren und gingen vorsichtig weiter.</p><empty-line/><p>Schlie�lich bemerkten wir zwischen den Schneeverwehungen etwas.</p><empty-line/><p>In der Mitte der Lichtung gab es etwas, das einer Szene �hnelte!</p><empty-line/><p>Einige Schauspieler liefen in der Mitte der B�hne, und um sie herum bemerkten wir eine Menge Zuschauer.</p><empty-line/><p>Sowohl die Schauspieler als auch die Zuschauer bestanden aus denselben Schatten, die wir auf der Strecke getroffen hatten.</p><empty-line/><p>Wir konnten unseren Augen nicht trauen!</p><empty-line/><p>Als wir n�her hinsahen, blieben Lulu und ich wie angewurzelt auf der Stelle stehen.</p><empty-line/><p>Auf der B�hne fand offensichtlich eine Art von Auff�hrung statt!</p><empty-line/><p>Die Hauptfigur schien eine durchsichtige blaue Silhouette eines der Skifahrer zu sein, wie ein Geist.</p><empty-line/><p>Er zeichnete etwas auf die B�hne, die leicht mit Schnee bedeckt war, l�schte dann abrupt, was er gezeichnet hatte, und begann erneut zu zeichnen.</p><empty-line/><p>Gleichzeitig schrie er explosiv und �u�erst emotional etwas in die Dunkelheit, als w�rde er eine hitzige Diskussion mit jemandem f�hren.</p><empty-line/><p>Dann beruhigte er sich f�r eine Weile, und dann begann alles von neuem.</p><empty-line/><p>Wir wussten nicht, was wir tun sollten.</p><empty-line/><p>W�hrend Lulu und ich �berlegten, wie wir uns unbemerkt verstecken k�nnten, rief uns der Geist zu, wir sollten auf ihn zugehen.</p><empty-line/><p>Lulus Beine knickten erneut ein, und als sie das Bewusstsein verlor, begann sie erneut in eine Schneewehe zu fallen.</p><empty-line/><p>Ich packte sie schnell an den Armen, und wir standen eine Weile da, bis es ihr besser ging.</p><empty-line/><p>Nachdem wir uns gegenseitig angeschaut und alles in der Welt verflucht hatten, humpelten Lulu und ich, knietief gefallen, zu dem seltsamen Skifahrer.</p><empty-line/><p>Wir gingen hinaus auf eine Lichtung, die von funkelndem Mondlicht erf�llt war.</p><empty-line/><p>Das Publikum teilte sich schweigend vor uns, so dass wir n�her kommen konnten.</p><empty-line/><p>Mitten in der Szene zeichnete der Geist, nachdem er auf einem ziemlich gro�en Kreis herumgetrampelt war, einige unverst�ndliche Figuren und Grafiken.</p><empty-line/><p>Schlie�lich kamen wir voller Angst und Unentschlossenheit zu ihm.</p><empty-line/><p>Er forderte uns auf, auf die B�hne zu klettern.</p><empty-line/><p>So standen Lulu und ich in einem halb ohnm�chtigen Zustand nachts im Wald, mitten auf der B�hne, inmitten der vielen Zuschauer, wie Schauspieler des Schattentheaters.</p><empty-line/><p>Der gl�serne Skifahrer stand uns gegen�ber und starrte uns lange an, als ob er etwas sehen wollte.</p><empty-line/><p>Dann wandte er sich ab, schaute ins Publikum und gab sich selbst einen Klaps auf die Schulter und rief</p><empty-line/><p>��Nein, das kann nicht sein !!</p><empty-line/><p>��Was kann nicht sein? riefen Lulu und ich verbl�fft aus.</p><empty-line/><p>"Nein, nichts", antwortete er.</p><empty-line/><p>Und f�gte sofort hinzu.</p><empty-line/><p>��Wisst ihr, so lange ich mich erinnern kann, bin ich immer wieder erstaunt �ber den Sinn f�r Humor dessen, der unsere Welt erschaffen hat und alles kontrolliert!</p><empty-line/><p>��Ich dachte, es sei unm�glich, mich mit irgendetwas zu �berraschen!</p><empty-line/><p>��Diesmal war ich auf alles gefasst, ich hatte erwartet, irgendjemanden zu sehen, aber nicht dich !!</p><empty-line/><p>Dann brachen er und das ganze Publikum in schallendes Gel�chter aus, so dass Lulu und ich uns ein wenig unheimlich f�hlten.</p><empty-line/><p>Wir wankten von einem Fu� auf den anderen und schauten erst einander, dann das Gespenst an.</p><empty-line/><p>Schlie�lich beruhigte er sich und begann, auf den glitzernden Schnee und den Mond zu schauen.</p><empty-line/><p>Uns vergessend, schien er sich irgendwo in seiner Welt aufzul�sen und atmete tief in einem kristallklaren Licht, das uns umflutete.</p><empty-line/><p>Schlie�lich holte er tief Luft und sagte feierlich:</p><empty-line/><p>��Im Namen aller Reisenden, die vor euch gekommen sind, des alten Mondes, der Sterne, dieses Waldes und des flauschigen Schnees, seid gegr��t! rief er theatralisch.</p><empty-line/><p>��Der Weg, den ihr heute eingeschlagen habt, wird euer Leben gl�cklich machen und euch viele Entdeckungen bescheren, oder er wird euch ruinieren!</p><empty-line/><p>��Das h�ngt in erster Linie von dir selbst ab.</p><empty-line/><p>Lulu und ich dachten, dass wir nur verarscht wurden, und beschlossen, �ber die Ungl�cklichen zu lachen, wie es oft der Fall ist.</p><empty-line/><p>"Ja, aber wir haben keinen Pfad betreten", antworteten Lulu und ich sofort, weil wir den seltsamen Skifahrer nicht ver�rgern wollten.</p><empty-line/><p>"Wir sind nur zum Skifahren gekommen", murmelten wir.</p><empty-line/><p>Daraufhin lachte er wieder, so dass Schnee von den umliegenden Tannen fiel.</p><empty-line/><p>��Niemand f�hrt in diesem Wald Ski, um diese Zeit, einfach so !!</p><empty-line/><p>Ein seltsames Gef�hl lie� uns nicht los, als ob wir uns auf der B�hne eines absurden Theaters bef�nden.</p><empty-line/><p>Dann schaute uns der Geist noch einmal aufmerksam an, ohne sich zu beruhigen:</p><empty-line/><p>��Alle, die diesem Weg folgen, werden viele schwierige Pr�fungen bestehen m�ssen.</p><empty-line/><p>1.3</p><empty-line/><p>Das Leben.</p><empty-line/><p>Nachdem wir uns ein wenig beruhigt hatten, stellten wir fest, dass der Geist gar nicht so schrecklich ist, und beschlossen, ihn zu fragen, was er meinte.</p><empty-line/><p>Unser neuer Freund sammelte seine Gedanken und fuhr mit seiner Geschichte fort, als ob nichts passiert w�re, als ob wir Teil seiner neuen Vorstellung w�ren:</p><empty-line/><p>��Alle, die gehen und einen gro�en Teil des Weges hinter sich haben, markieren zwei wichtige Regeln, die Anf�ngern sehr helfen werden.</p><empty-line/><p>��Man kann sie als zwei grundlegende Methoden bezeichnen.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich ist es sinnlos, die Erfahrung eines anderen nachzuerz�hlen, aber ich werde es trotzdem versuchen", sagte Strange Skier.</p><empty-line/><p>��Ich bin viel durch die Welt gereist. Ich habe viele Wunder und die Vielfalt des Lebens gesehen.</p><empty-line/><p>��Aber trotz der Entwicklung der Wissenschaft wird �berall, wo ich bin, unter den Bewohnern weiter dar�ber gestritten, was Leben ist.</p><empty-line/><p>��Es scheint eine so einfache Frage zu sein.</p><empty-line/><p>��Aber niemand gibt Ihnen darauf eine Antwort.</p><empty-line/><p>��Seltsamerweise werden dir die modernen Alchemisten, Zauberer und Wissenschaftler die schwierigsten Dinge in der kompliziertesten Form erkl�ren.</p><empty-line/><p>��Von deren Erkl�rungen wirst du am Ende nichts verstehen. Aber sie alle verstummen sofort, wenn es um die einfachsten Dinge geht.</p><empty-line/><p>��Je einfacher die Frage ist, desto mehr verfallen sie in einen Stumpfsinn.</p><empty-line/><p>��Und da uns niemand antworten kann, bleibt uns nichts anderes �brig, als diese Frage selbst zu l�sen, fuhr der Gl�serne Skifahrer fort.</p><empty-line/><p>��Wie? fragte Lulu, t�tschelte sich selbst und sprang auf, um sich warm zu halten.</p><empty-line/><p>��Lasst uns versuchen, es herauszufinden, fuhr er fort.</p><empty-line/><p>��Was ist das Leben?</p><empty-line/><p>��Alles, was uns umgibt, wirst du mir mit der aus der Kindheit gelernten Antwort beantworten. Aber diese Antwort kl�rt nichts f�r uns.</p><empty-line/><p>��Viel interessanter wird es, wenn man anf�ngt, weiter zu verstehen.</p><empty-line/><p>��Was ist der Unterschied zwischen lebenden Objekten und nicht lebenden Objekten, und warum ist eine solche Trennung entstanden?</p><empty-line/><p>Lulu und ich hatten einen solchen Auftritt, dass der Geist schwer seufzend beschloss, sofort weiterzumachen.</p><empty-line/><p>��Bei den ersten Bewohnern kam die Erkenntnis auf, dass ihre K�rper zwei Zust�nde annehmen k�nnen � lebendig und unbelebt.</p><empty-line/><p>��Diese Entdeckung schockierte sie nat�rlich, und sie begannen automatisch, diese Unterteilung auf die gesamte umliegende Welt zu �bertragen.</p><empty-line/><p>��Im Vergleich dazu betrachteten sich die Bewohner nat�rlich als Ma�stab f�r das Leben.</p><empty-line/><p>��Was wird als lebendig betrachtet?</p><empty-line/><p>��Kreaturen mit �hnlichen Prozessen?</p><empty-line/><p>��Die Tiere sind eindeutig lebendig.</p><empty-line/><p>��Und die Pflanzen?</p><empty-line/><p>��Die meisten Bewohner werden zustimmen, wenn auch mit gro�en Zweifeln.</p><empty-line/><p>��Und die Berge? Der Himmel? Das Wasser? Unser Planet? Unser Stern? Endlich Mond?</p><empty-line/><p>��Hier ist es schon schwieriger. Die wenigsten werden zustimmen, denn von den �hnlichen Vorg�ngen bei den Bewohnern haben sie nichts gemeinsam.</p><empty-line/><p>��Und die Kekse deiner Gro�mutter, die Skier, die Jacken an dir?</p><empty-line/><p>��Jeder hier erkennt diese Dinge einstimmig als unbelebt an.</p><empty-line/><p>��Was k�nnen Sie aus all dem erkennen?</p><empty-line/><p>��Nur eines.</p><empty-line/><p>��Dass nichts klar ist.</p><empty-line/><p>��Eigentlich k�nnte man diese Frage fallen lassen und sie f�r immer vergessen.</p><empty-line/><p>��Es w�re eine gro�artige Idee, wenn nicht ein Aber.</p><empty-line/><p>��Den meisten Bewohnern ist es wirklich egal, aber nicht denen, die dem Pfad folgen.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner sind st�ndig bem�ht, sich vom Rest der Welt zu unterscheiden.</p><empty-line/><p>��Das f�ngt bei den Existenzformen an und h�rt bei den Unterschieden in der Struktur der K�rper auf.</p><empty-line/><p>��Au�erdem haben sie festgestellt, dass kein einziger Bewohner mit einem anderen identisch ist!</p><empty-line/><p>��Sie haben gelernt, Unterschiede sehr gut zu erkennen.</p><empty-line/><p>��Mit der Zeit wuchs ihr Interesse, die Welt zu verstehen, und sie lernten, Ger�te zu bauen, die ihnen dabei helfen sollten.</p><empty-line/><p>��Absolut alle diese Ger�te sind, so paradox und alt es auch klingen mag, nach dem gleichen Prinzip wie das Sehen aufgeteilt. Sie versuchen, das unendlich Kleine und unendlich Ferne zu sehen, wie blinde Maulw�rfe.</p><empty-line/><p>��Glasr�hren wie Mikroskop und Teleskop helfen ihnen dabei. Sie greifen die Welt um sich herum buchst�blich an, bewaffnet mit ihren Ger�ten.</p><empty-line/><p>��Doch durch ihre Andersartigkeit haben sich die Bewohner mit hohen Z�unen von der Welt um sie herum abgegrenzt.</p><empty-line/><p>��Anstatt den Weg des Wissens zu gehen, verbringen sie ihr Leben damit, �ber endlose Barrieren zu klettern.</p><empty-line/><p>��Lassen wir sie in Ruhe und vergessen wir sie", sagte der Geist.</p><empty-line/><p>��Und nun zum eigentlichen Thema, fuhr der seltsame Skifahrer fort.</p><empty-line/><p>��Was ist die Gemeinsamkeit zwischen lebenden und nicht lebenden Objekten?</p><empty-line/><p>Lulu und ich sahen uns an und zuckten verbl�fft mit den Schultern.</p><empty-line/><p>��Genau das muss man erst einmal herausfinden.</p><empty-line/><p>��Es ist notwendig, diese gemeinsame Eigenschaft zu finden, die die Barriere aufhebt.</p><empty-line/><p>��Das gilt nicht nur f�r lebende und unbelebte Objekte, sondern ganz allgemein f�r alle.</p><empty-line/><p>��Warum ist das so wichtig ??</p><empty-line/><p>��Weil nur dann, wenn es keine Barrieren und Z�une zwischen dem Forscher und der Au�enwelt gibt, nur dann wartet wirklicher Erfolg auf den, der geht.</p><empty-line/><p>��Die Welt um sich herum beginnt, Schritt f�r Schritt, ihre Geheimnisse zu enth�llen.</p><empty-line/><p>��Die Methode, die Barrieren zwischen dem Forscher und der Welt um ihn herum zu beseitigen, ist die erste Methode, die Welt zu erkennen.</p><empty-line/><p>1.4</p><empty-line/><p>Wahr.</p><empty-line/><p>Der seltsame Skifahrer ging um die B�hne herum, um uns herum und sp�hte irgendwo in die Ferne, in die endlose Dunkelheit des Himmels, des Mondes und der Sterne.</p><empty-line/><p>Lulu und ich begannen, ein wenig zu erstarren, und wichen langsam zur�ck.</p><empty-line/><p>��Das ist noch nicht alles ! Der Geist rief uns zu, und wir mussten zu unserem Platz zur�ckkehren.</p><empty-line/><p>"Was ich euch jetzt erz�hle, wird euch nie wieder jemand erz�hlen. Besonders wer wei�. Aber dies ist von �u�erster Wichtigkeit.</p><empty-line/><p>��Wir kennen die Methode, die Welt zu kennen, und sie ist ausgezeichnet. Das ist die erste H�lfte des Erfolgs.</p><empty-line/><p>��Aber die zweite, vielleicht die interessanteste und spannendste Frage bleibt:</p><empty-line/><p>��Wonach suchen wir eigentlich ??</p><empty-line/><p>��Wozu ist das alles gut ?? Es ist nicht klar, welchen Weg wir einschlagen wollen.</p><empty-line/><p>��Wir haben schon vorher ohne sie gelebt, wir werden weiterleben !!</p><empty-line/><p>Die seltsame durchsichtige Silhouette des Skifahrers erstarrte und starrte uns an.</p><empty-line/><p>��Der Punkt ist, dass dieser Weg nicht gew�hlt ist.</p><empty-line/><p>��Er hat euch selbst gew�hlt.</p><empty-line/><p>Von der Seite des Publikums, das diese Vorstellung verfolgte, gab es ein Gemurmel und Beifallsrufe.</p><empty-line/><p>Lulu und ich taumelten zur�ck und wichen zur�ck.</p><empty-line/><p>��Ja, es ist wirklich seltsam, aber es ist wahr, antwortete er.</p><empty-line/><p>"Da kann man nichts machen.</p><empty-line/><p>��Lasst uns in einer so sch�nen Nacht keine Zeit verschwenden, wir haben noch viel zu tun !!, rief er, so dass die d�senden Eulen sich zerstreuten.</p><empty-line/><p>��So kommen wir zu der grandiosen und geheimnisvollen Frage.</p><empty-line/><p>��Wozu dient dieser Pfad, und wonach sollen wir suchen ??</p><empty-line/><p>��Fangen wir ganz einfach an.</p><empty-line/><p>��Wonach suchen die meisten Einwohner ihr ganzes Leben lang?</p><empty-line/><p>��Die Wahrheit! antworteten wir ohne zu z�gern.</p><empty-line/><p>��Ja, vielleicht stimme ich Ihnen zu, aber mit einer Klarstellung.</p><empty-line/><p>��Was ist Wahrheit ?</p><empty-line/><p>Wir haben dar�ber nachgedacht, dann hat Lulu geantwortet:</p><empty-line/><p>��Wahrheit ist das, was man Wahrheit nennt.</p><empty-line/><p>��Alles kann in Wahrheit und L�ge unterteilt werden.</p><empty-line/><p>��Die Wahrheit kann unterschiedlich sein, aber sie spiegelt die Realit�t wider, und die L�ge spiegelt die Fiktion wider.</p><empty-line/><p>��Deshalb sucht jeder nach der Wahrheit im Leben.</p><empty-line/><p>��Gut! Ja, du wei�t alles besser als ich! rief das Gespenst aus.</p><empty-line/><p>��In der Welt gibt es zwei Richtungen des Wissens �ber die Welt, zwei Schulen.</p><empty-line/><p>��Die erste, die alte, ist die religi�se mit allen philosophischen Str�mungen.</p><empty-line/><p>��Die zweite ist die moderne Wissenschaft.</p><empty-line/><p>��Was ist ihr Hauptunterschied ?</p><empty-line/><p>��Religion und Philosophie verwenden die Begriffe Unendlichkeit und Ewigkeit.</p><empty-line/><p>��Die moderne Wissenschaft r�hmt sich mit der Genauigkeit ihrer Berechnungen.</p><empty-line/><p>��Lassen Sie uns herausfinden, welche dieser Richtungen richtig ist.</p><empty-line/><p>��Bei Unendlichkeit und Ewigkeit ist alles klar. Wenn man etwas nicht wei�, gibt es nichts Besseres, als auf sie zu verweisen.</p><empty-line/><p>��Die moderne Wissenschaft verl�sst sich auf die Genauigkeit von Messungen.</p><empty-line/><p>"Aber wenn man sich die moderne Wissenschaft genau ansieht, wird man feststellen, dass alle Dimensionen auch ins Unendliche rauschen.</p><empty-line/><p>��Es ist auch unm�glich, irgendetwas in ihr genau zu definieren!</p><empty-line/><p>��Selbst alle modernen Schl�sselkonstanten, auf die sich die Wissenschaftler verlassen, sind es nicht !!!</p><empty-line/><p>��Es gibt keinen Unterschied zwischen diesen beiden Richtungen.</p><empty-line/><p>"Sie sind beide blind.</p><empty-line/><p>��Nehmen wir an, Sie kennen die Wahrheit.</p><empty-line/><p>��Nehmen wir an, dass die moderne Wissenschaft ihr nahe ist.</p><empty-line/><p>��Hast du dich jemals gefragt, wie weit sich deine Wahrheit in Raum und Zeit ausbreitet ???</p><empty-line/><p>Lulu und ich sahen uns verwirrt an.</p><empty-line/><p>��Was meinst du mit "wie weit" ?? fragte Lulu.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich f�r die gleiche Ewigkeit und Unendlichkeit !!</p><empty-line/><p>Der seltsame Skifahrer fuhr fort</p><empty-line/><p>��Ihr wisst, dass die Wissenschaft deshalb als Wissenschaft angesehen wird, weil sie sich mit Zahlen besch�ftigt.</p><empty-line/><p>��Die modernen Wissenschaftler geben st�ndig neue Informationen heraus, wie weit sie in der Erforschung von Raum und Zeit fortgeschritten sind.</p><empty-line/><p>��Bis heute haben sie das Alter des Universums und das am weitesten entfernte Objekt, das sie entdeckt haben, berechnet.</p><empty-line/><p>��Das hei�t, die Wahrheit in der modernen Wissenschaft hat immer noch eine Art von Begrenzung.</p><empty-line/><p>��Wenn wir all diese Fakten vergleichen, stellt sich heraus, dass es in Wirklichkeit keine Wahrheit gibt!!!</p><empty-line/><p>��Wonach suchen also alle ??</p><empty-line/><p>��Was ist nicht ?!?</p><empty-line/><p>��Wenn Wissenschaftler um gigantische Summen f�r die n�chste Forschung bitten, begr�nden sie das immer mit der Suche nach etwas Bestimmtem.</p><empty-line/><p>��Und nat�rlich finden sie es!!, lachte der Geist.</p><empty-line/><p>��Der Weg, auf dem du dich bewegen wirst, ist voller echter R�tsel und Geheimnisse.</p><empty-line/><p>��Das wirkliche Geheimnis ist das, von dem du nicht einmal die geringste Ahnung hast. Es ist unm�glich, danach zu suchen, ohne zu wissen, wonach.</p><empty-line/><p>��Es ist niemals m�glich, ein Geheimnis selbst zu �ffnen. Nur das Geheimnis selbst kann sich dem Reisenden �ffnen.</p><empty-line/><p>��Du wirst niemals dein letztes Ziel kennen. Der Weg selbst entscheidet f�r dich, welches Geheimnis und in welcher Reihenfolge er sich dir offenbart, sobald du bereit bist.</p><empty-line/><p>��Du wirst ihn entlang gehen, den Kopf zur Seite drehen und mit sinkendem Herzen dar�ber staunen, was der Weg dir zeigen wird. Ohne auf einer Sache zu verweilen.</p><empty-line/><p>��Diejenigen, die ihn gehen, nennen ihn oft die Stra�e nach Nirgendwo.</p><empty-line/><p>��Der Stra�e nach Nirgendwo zu folgen ist die zweite Hauptmethode, um die Welt kennenzulernen.</p><empty-line/><p>1.5</p><empty-line/><p>Verbot.</p><empty-line/><p>Der seltsame Skifahrer machte eine Pause und wanderte ein wenig auf der B�hne herum, um �ber etwas nachzudenken.</p><empty-line/><p>Dann trat er dicht an uns heran und sprach leise:</p><empty-line/><p>��Ich kenne keinen einzigen Weg auf dieser Welt, auf dem dem Reisenden eine solche Freiheit gew�hrt wird.</p><empty-line/><p>��Das Einzige, was ihr lernen m�sst, ist, aufmerksam auf euch selbst zu h�ren und den Eingebungen der Welt um euch herum zu folgen.</p><empty-line/><p>��Mit der Zeit wirst du es lernen.</p><empty-line/><p>Der seltsame Skifahrer trat zur Seite und atmete tief in das kristallklare Mondlicht ein.</p><empty-line/><p>"Aber auf dieser Stra�e ins Nirgendwo gibt es ein Verbot.</p><empty-line/><p>��Ausnahmslos jeder, der dagegen verst��t, wird streng bestraft.</p><empty-line/><p>Lulu und ich, nachdem wir versucht hatten, uns ein wenig aufzuw�rmen, erstarrten auf der Stelle. Alles in uns wurde so zusammengedr�ckt, dass es schwer wurde, zu atmen.</p><empty-line/><p>Der Geist fuhr fort:</p><empty-line/><p>��Seit deiner Kindheit hattest du nat�rlich schon deine eigene Meinung zu vielen Dingen.</p><empty-line/><p>��Oft deckte sich deine Sichtweise nicht mit dem, was andere dir sagten.</p><empty-line/><p>��Gleichzeitig gab es fast immer irgendeine Art von Streit. �berall kann man verschiedene Arten von Debatten beobachten.</p><empty-line/><p>��Die Einwohner lieben es, �ber jeden Grund und jedes Thema zu streiten. Es wird sogar geglaubt, dass die Wahrheit in Streitigkeiten geboren wird.</p><empty-line/><p>��Aber Sie und ich wissen, dass es keine Wahrheit gibt. Jeder Streit ist eine Verschwendung von Energie und Zeit.</p><empty-line/><p>��Aber das ist nicht der Punkt.</p><empty-line/><p>��Wenn Sie sich mit einem Nachbarn �ber einige allt�gliche Angelegenheiten streiten, ist das eine Sache.</p><empty-line/><p>��Wenn Sie sich mit jemandem �ber etwas Wichtiges streiten, zum Beispiel dar�ber, wie die Welt funktioniert, ist das etwas ganz anderes.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich vor, Sie haben auf einer wissenschaftlichen Tagung eine hitzige Debatte �ber die Struktur des Universums gef�hrt.</p><empty-line/><p>��Sie kommen am Abend nach Hause.</p><empty-line/><p>��Die Debatte ist l�ngst beendet, alle Kontrahenten sind nach Hause gegangen.</p><empty-line/><p>��Aber der Streit hat sich nicht erledigt.</p><empty-line/><p>��Er ist bei Ihnen geblieben.</p><empty-line/><p>��Dein Gegner ist schon lange weg, aber du f�hrst diesen Disput st�ndig weiter.</p><empty-line/><p>��Er ist in Ihnen.</p><empty-line/><p>��Nun beantworte meine Frage � mit wem streitest du weiter, wenn du allein bist ???</p><empty-line/><p>��Mit dir selbst ?!?</p><empty-line/><p>��Das ist doch Unsinn !!!</p><empty-line/><p>��Erinnere dich ein f�r alle Mal, fuhr der seltsame Skifahrer mit zitternder Stimme fort.</p><empty-line/><p>��Es gibt immer drei Seiten bei einem Streit.</p><empty-line/><p>��In unserem Fall beginnt jeder Streit mit einer Diskussion zwischen zwei Kontrahenten.</p><empty-line/><p>��Aber niemand achtet auf den eigentlichen Gegenstand des Streits.</p><empty-line/><p>��Dies ist der wichtigste und geheimnisvollste Teil.</p><empty-line/><p>��Genauer gesagt, nicht der Gegenstand der Diskussion selbst, sondern sein Meister.</p><empty-line/><p>Lulu und ich setzten uns auf eine Schneewehe, konnten nicht mehr stehen und weigerten uns, irgendetwas zu verstehen.</p><empty-line/><p>��Ja, in dieser Welt hat alles seinen eigenen Meister.</p><empty-line/><p>��Wenn ihr abends nach Hause kommt, esst ihr zu Abend und setzt den Disput fort,</p><p>setzt du den Disput nicht mit deinem Gegner fort, sondern direkt mit dem Meister des Themas, �ber das du sprichst.</p><empty-line/><p>��Und das ist die Hauptgefahr.</p><empty-line/><p>��Wenn jemand einen Disput der Bewohner mit Ihnen beginnt, wissen Sie nie, wer vor Ihnen steht und was seine Motive sind.</p><empty-line/><p>��In den allermeisten F�llen ist die Grundlage eines Streits die �bliche Eitelkeit.</p><empty-line/><p>��Aber nicht in unserem Fall.</p><empty-line/><p>��Der Weg, dem Sie folgen, ist voller Entdeckungen und Gefahren. Sie m�ssen lernen, wie Sie blitzschnell auf die kleinsten Ver�nderungen reagieren k�nnen.</p><empty-line/><p>��Derjenige, der dich zum Disput aufruft, provoziert dich zum unvermeidlichen Tod.</p><empty-line/><p>��Was ist dein Leben f�r den Meister, sagen die Sterne ??</p><empty-line/><p>��Nichts.</p><empty-line/><p>��Fast alle Bewohner, die an den Disputen �ber grandiose Ph�nomene beteiligt sind, beenden ihr Leben ruhig in einem warmen Bett und werden alt.</p><empty-line/><p>"Aber es gibt talentierte und motivierte Forscher unter ihnen.</p><empty-line/><p>��Irgendwann bemerkt der Meister des Disputs, worum es geht, den Streit und l�sst sich auf die Diskussion ein.</p><empty-line/><p>��Er wird interessiert.</p><empty-line/><p>��Der Streit wird zu etwas wie ein K�tzchen, das mit einer Maus spielt.</p><empty-line/><p>��Was ist n�tig, um den Streit zu gewinnen ??</p><empty-line/><p>��Zeigen Sie die Wahrheit.</p><empty-line/><p>��Wenn ein Streitender dem Universum sagt, wie es funktioniert, l�st das Gel�chter von au�en aus.</p><empty-line/><p>��Und gleichzeitig Entsetzen �ber das Schicksal des Disputanten.</p><empty-line/><p>��Irgendwann wird dem Disputanten eine andere, zahllose Realit�t offenbart und er verschwindet einfach oder verliert augenblicklich den Verstand.</p><empty-line/><p>1.6</p><empty-line/><p>Schutz.</p><empty-line/><p>Eine Zeit lang waren wir alle still.</p><empty-line/><p>Auch die Zuschauer waren still.</p><empty-line/><p>In der Ferne, auf einer benachbarten Lichtung, h�rte man die inbr�nstigen Rufe und das Lachen der Teilnehmer eines ungew�hnlichen Skilanglaufrennens.</p><empty-line/><p>Das Gespenst h�rte entweder zu, l�chelte vor sich hin und schaute dann auf die �ste der jahrhundertealten Eichen, die die Lichtung umgaben.</p><empty-line/><p>Dann blickte der seltsame Skifahrer irgendwo in der Ferne auf eine Art Lichter und sagte nachdenklich:</p><empty-line/><p>��Als ich zum ersten Mal erfuhr, dass es die Wahrheit nicht gibt, war ich, gelinde gesagt, �berrascht.</p><empty-line/><p>��Aber sp�ter wurde ich von einer einzigen Frage heimgesucht:</p><empty-line/><p>��Und warum ???</p><empty-line/><p>��Warum gibt es im Universum nichts, woran man ankn�pfen und es als Drehpunkt benutzen k�nnte ?!?</p><empty-line/><p>"All unsere Berechnungen sind nichts als eine kl�gliche und ungef�hre Beschreibung unseres primitiven Lebens!</p><empty-line/><p>Lulu und ich wussten es nat�rlich nicht.</p><empty-line/><p>��Stellt euch eine wilde Bestie und einen J�ger vor", fuhr der Geist nachdenklich fort.</p><empty-line/><p>��Eine perfekte Bestie und ein perfekter J�ger.</p><empty-line/><p>��Stell dir vor, der J�ger hat alle Bewegungen der Bestie im Voraus berechnet.</p><empty-line/><p>��In diesem Fall gibt es nichts Einfacheres, als Fallen aufzustellen und abzuwarten.</p><empty-line/><p>��Aber das ist unwirklich.</p><empty-line/><p>��In seiner Unvorhersehbarkeit, der Unm�glichkeit, es mit irgendwelchen Methoden zu beschreiben und zu berechnen, und in der Unverwundbarkeit des Universums, seinem Schutz.</p><empty-line/><p>"Diese Jagd kann nicht beendet werden.</p><empty-line/><p>��Deshalb kann und will sie keine Regeln haben.</p><empty-line/><p>��Wenn Sie diesen Weg gehen, werden Sie viele erstaunliche Dinge erfahren, von denen Sie nicht einmal die geringste Ahnung haben.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich wirst du das, was du gelernt hast, sofort mit anderen teilen wollen.</p><empty-line/><p>"Aber Sie werden sofort merken, dass Sie das nicht k�nnen.</p><empty-line/><p>��Ihr Wissen wird so spezifisch sein, dass die Bewohner Sie bestenfalls nicht verstehen werden. Sie werden dich auslachen und wie Auss�tzige vor dir zur�ckschrecken, weil sie denken, dass du geisteskrank bist.</p><empty-line/><p>��Was soll man von den Kranken und Verr�ckten nehmen ?? werden die anderen denken.</p><empty-line/><p>��So wird dich der Weg besch�tzen.</p><empty-line/><p>"Viele Reisende sind diesen Weg schon gegangen, aber das Wissen, das ihnen offenbart wurde, ist ganz unterschiedlich. Was du lernst, geht nur dich etwas an.</p><empty-line/><p>��Du kannst nichts mit anderen teilen. Niemand wird dich verstehen.</p><empty-line/><p>��Es ist ziemlich traurig, aber so wird deine makellose Verteidigung gestaltet sein.</p><empty-line/><p>1.7</p><empty-line/><p>Belohnung.</p><empty-line/><p>Nach dem, was der seltsame Skifahrer sagte, drehte sich mir der Kopf. Nat�rlich haben wir nichts verstanden, alles geschah so unerwartet.</p><empty-line/><p>Er drehte sich langsam um und winkte mit der Hand, um uns den R�ckweg zu zeigen.</p><empty-line/><p>Die Schatten, die die B�hne umgaben, teilten sich schweigend und beobachteten uns, als wir uns auf den R�ckweg machten.</p><empty-line/><p>Lulu und ich liefen eilig weiter.</p><empty-line/><p>Wir erreichten also die zentrale Lichtung. Wegen der hohen Schneeverwehungen war es unm�glich, sie zu umrunden, und die Skispur war nur dort.</p><empty-line/><p>Was f�r ein Anblick sich uns bot!</p><empty-line/><p>Neben der schneewei� funkelnden Pracht der Schneeverwehungen und den riesigen Schneehauben auf den B�umen brannte in der Mitte der Lichtung ein riesiges Lagerfeuer.</p><empty-line/><p>Runde Schattent�nze � Gespenster dr�ngten sich hier und da herum.</p><empty-line/><p>Alle diskutierten eifrig, sangen Lieder, umarmten sich mit alten Freunden.</p><empty-line/><p>Nicht weniger alte Eulen heulten auf uralten Fichten.</p><empty-line/><p>Und ich bemerkte noch mehr.</p><empty-line/><p>Deshalb versuchten die Schatten nicht zu schummeln oder den Abstand zu verk�rzen. Auf all den hohen B�umen rund um den Umfang, die Pfosten der realsten � Hexen � aber wenn Hexen existieren, dann waren sie es!</p><empty-line/><p>Erst nach einer Weile bemerkte ich ihn.</p><empty-line/><p>Er war fast ein Zwerg, ein Mantel bis zum Boden, Haare zu � eine halbverkleidete Kapuze auf dem Kopf.</p><empty-line/><p>Er bewegte sich �u�erst energisch, obwohl es eher unbeholfen ausfiel, obwohl er nicht dick war.</p><empty-line/><p>Man hatte das Gef�hl, dass er die Hauptperson bei dieser seltsamen Veranstaltung war.</p><empty-line/><p>Er kannte viele, jeder kannte ihn.</p><empty-line/><p>Er schaffte es, mit allen zusammen zu sein, mit allen eine Art von Begr��ung und Witzen auszutauschen. Er fragte jeden nach den letzten Neuigkeiten, als ob er schon lange niemanden mehr gesehen h�tte und sich riesig freute, alle wieder zu treffen.</p><empty-line/><p>Niemand schien Angst vor uns zu haben, oder besser gesagt, wir hatten keine Scheu mehr und haben nicht einmal etwas verloren.</p><empty-line/><p>Der seltsame Gro�vater, wie ich bemerkte, blickte uns langsam von der Seite an, dabei hatte er einen ziemlich durchdringenden Glanz.</p><empty-line/><p>Der Spa� war in vollem Gange, die Teilnehmer des Wettbewerbs, und das waren die meisten, die auch nicht am Wettbewerb teilnahmen, warteten ungeduldig auf die Bekanntgabe der Gewinner, und alle konnten es kaum erwarten, sie endlich auf einem eigens daf�r gebauten Podium zu sehen!</p><empty-line/><p>Die Sieger wurden also verk�ndet und nahmen unter dem freudigen Gejohle der anderen Teilnehmer, die inzwischen die ganze gro�e Lichtung gef�llt hatten, auf dem Podium Platz.</p><empty-line/><p>Alle Teilnehmer beeilten sich, untereinander �ber die vergangene Olympiade zu diskutieren.</p><empty-line/><p>Dabei kam es auch zu Konflikten.</p><empty-line/><p>Es gab auch diejenigen, die der Meinung waren, dass sie ungerecht behandelt worden waren, weil einige Punkte nicht gez�hlt wurden.</p><empty-line/><p>Aber im Allgemeinen haben die Hexen, die �ber die Einhaltung der Regeln wachten, hervorragende Arbeit geleistet und die w�tenden Empork�mmlinge schnell beruhigt.</p><empty-line/><p>Das gro�e Festmahl begann, und alle beschenkten sich gegenseitig.</p><empty-line/><p>Dann bemerkte ich, dass der geheimnisvolle Gro�vater auf uns zuging.</p><empty-line/><p>Kapitel 2.</p><empty-line/><p>Sterne.</p><empty-line/><p>2.1</p><empty-line/><p>Astrologe.</p><empty-line/><p>Wir standen abseits von allen, am Rande der Lichtung, und beobachteten ein unglaublich interessantes Spektakel.</p><empty-line/><p>Gro�vater starrte uns beim N�herkommen unglaublich aufmerksam an, seine Augen glitzerten � als ob er nicht mit den Augen, sondern mit etwas durch eben dieses Glitzern hindurchsehen w�rde.</p><empty-line/><p>��Nun, endlich � Ich dachte, ich kann es kaum erwarten � sagte er.</p><empty-line/><p>��In welchem Sinne? platzten Lulu und ich zur gleichen Zeit heraus.</p><empty-line/><p>��In dem Sinne, dass ich schon auf dich gewartet habe und nicht mehr wusste, wie ein Vollmond aussieht.</p><empty-line/><p>��Also tun wir es, nachts gehen wir normalerweise nicht Ski fahren. Heute ist es zum ersten Mal passiert und selbst dann � rein zuf�llig � Wir versammelten uns f�r eine lange Zeit. Der Marquis, ein alter Freund von uns, ein Kater, sagt, geh auf Erkundungstour, erz�hl dann, was und wie, und er selbst schl�ft jetzt ohne Hinterbeine, irgendwo in einer warmen Kommode.</p><empty-line/><p>��Und wer bist du, wie hei�t du, woher kommst du endlich, warum hast du auf uns gewartet? mit vom Frost ger�teten Wangen waren wir �berrascht, den nicht ganz winterlich gekleideten Gro�vater zu sehen.</p><empty-line/><p>Erst dann fiel uns auf, dass seine Kleidung f�r die Gegend, die Jahreszeit und �berhaupt f�r die Zeit eindeutig zumindest ungew�hnlich war.</p><empty-line/><p>Ein langer Filzmantel mit einer Kapuze, spitze Lederstiefel.</p><empty-line/><p>Solche Kleidung wurde in alten Zeiten im Osten h�ufig getragen.</p><empty-line/><p>��Ah, so viele Fragen, und alle auf einmal.</p><empty-line/><p>��Seid ihr in Eile? fragte er.</p><empty-line/><p>��Eigentlich nicht, antworteten wir.</p><empty-line/><p>Von der fr�heren Angst vor durchsichtigen Schatten war keine Spur geblieben, und von diesem Gro�vater ging eine solche W�rme und eine Art Geheimnis aus, dass wir noch ein wenig bei ihm bleiben und ihn kennen lernen wollten.</p><empty-line/><p>Lasst uns also zu meiner Sternwarte gehen.</p><empty-line/><p>��Wohin? riefen wir aus.</p><empty-line/><p>��Zur Sternwarte, antwortete er verlegen.</p><empty-line/><p>Zu dritt gingen wir durch einen kleinen Wald. Wir gingen an den Rand eines riesigen, ebenfalls vom Mondlicht durchfluteten Feldes, auf dem ein unber�hrter, flaumiger, schneewei�er Teppich glitzerte.</p><empty-line/><p>Hier, zwischen mehreren hohen alten Pappeln, war ein T�rmchen errichtet worden.</p><empty-line/><p>Er �berragte die B�ume nur knapp in der H�he. Es stand so gekonnt organisch und unauff�llig da, dass ich nicht einmal ahnte, dass es so etwas hier geben k�nnte.</p><empty-line/><p>Von der Seite sah ich eine unscheinbare, von Efeu umrankte T�r, auf die wir zusteuerten.</p><empty-line/><p>Geschickt zog Opa aus den Tiefen seines Mantels etwas Rostiges hervor, das einem Schl�ssel �hnelte, grub in das Schl�sselloch, die T�r gab schlie�lich nach und �ffnete sich widerwillig mit einem Knarren.</p><empty-line/><p>Voil�, sagte Opa und f�hrte uns hinein.</p><empty-line/><p>Drinnen war es ziemlich beengt. In der Ecke stand ein kleiner Ofen, der vor Glut schimmerte. Daneben stand etwas, das aussah wie eine Couch, die mit Nadelbaumzweigen bedeckt war. Die ganze Dekoration verriet den Opa als eingefleischten Junggesellen, was ihn aber �berhaupt nicht zu st�ren schien.</p><empty-line/><p>Gro�vater f�llte eine Kanne mit Schnee und stellte sie auf das Feuer.</p><empty-line/><p>W�hrend wir darauf warteten, dass der Tee fertig war, bemerkte ich einen Tisch in der Ecke und einen Haufen wahllos verstreuter Papiere. Den gekritzelten Bl�ttern und Markierungen nach zu urteilen, handelte es sich um eine Art Landkarten, die alle mit irgendwelchen Markierungen �bers�t waren. In der N�he liegen einige unverst�ndliche, mir bisher unbekannte Ger�te, die Messinstrumenten �hneln, verstreut.</p><empty-line/><p>Endlich war der Tee fertig, und wir setzten uns an einen kleinen, aber sehr bequemen Tisch direkt am Herd.</p><empty-line/><p>Oh, was war das f�r ein Tee! Dort wurde meiner Meinung nach alles gemischt, Teebl�tter, Kr�uter und Beeren.</p><empty-line/><p>Obendrein holte Opa ein Glas wilden Honig heraus. Es wurde irgendwie gem�tlich zu Hause.</p><empty-line/><p>Dann habe ich, auf die Etikette achtend, vorsichtig gefragt, was er denn in so einer Wildnis, im Winter, und noch dazu allein, mache ??</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, diese Frage habe ich mir auch immer �fter gestellt, antwortete er irritiert. Aber andererseits habe ich mich schon daran gew�hnt, und ich bin sogar gerne hier.</p><empty-line/><p>��Die Sache ist die, dass ich schon seit mehreren Jahren hier bin.</p><empty-line/><p>��Wow! pfiff ich, und Lulu und ich tauschten verwunderte Blicke aus.</p><empty-line/><p>��Ja, ja � Ich bin hier, dachte er und w�hlte die Worte, wie Sie sagen, auf � einer Gesch�ftsreise �</p><empty-line/><p>��Hier? Im Wald? Auf Gesch�ftsreise ?? In diesem Alter?</p><empty-line/><p>��Was ist mit dem Alter? Das spielt keine Rolle�, sagte unser neuer Bekannter ver�rgert.</p><empty-line/><p>��Wie hei�t du denn? fragte er.</p><empty-line/><p>Lulu und ich stellten uns vor.</p><empty-line/><p>��Und Ihre, Gro�vater? fragten wir als Antwort.</p><empty-line/><p>Da konnte er nicht widerstehen, versch�ttete den Tee und sagte beleidigt:</p><empty-line/><p>��Und warum nennt ihr mich alle Opa, er war schon als Kind beleidigt.</p><empty-line/><p>��Nennen Sie mich besser, sagen wir, dachte er wieder, die Erinnerung an die Worte. Der Astrologe � sagte er und schmeckte den Namen, als ob er ihn schmecken w�rde.</p><empty-line/><p>��Ja � Astrologe.</p><empty-line/><p>Und dann richtete er sich auf, wurde wieder gut gelaunt und begann, an einem hei�en Tee zu pusten.</p><empty-line/><p>��Ja, auf einer Gesch�ftsreise, und hier gibt es nichts �berraschendes.</p><empty-line/><p>Ich repariere � etwas.</p><empty-line/><p>��Wie?! fragten wir.</p><empty-line/><p>��Ich bin wirklich gerne hier.</p><empty-line/><p>��Am Anfang war es nat�rlich sehr einsam, aber die Arbeit lenkte irgendwie ab. Und dann, als alles erledigt war, kam eine neue Aufgabe.</p><empty-line/><p>��Still sitzen und warten. Alles wird bald passieren.</p><empty-line/><p>��Was ist zu erwarten? fragte ich mich, aber man kann nichts tun, Arbeit ist Arbeit. Und so bin ich nun schon den vierten Winter hier.</p><empty-line/><p>��Wei�t du, in den Jahren des Wartens habe ich schon jeden hier getroffen. F�chse, Hasen, Streifenh�rnchen, Eichh�rnchen, Biber. Ich habe alle H�user besucht, habe alle entfernten Verwandten aus den umliegenden D�rfern kennen gelernt.</p><empty-line/><p>��Selbst in diesem Herbst ist nicht klar, wie sich der Elch hierher verirrt hat. Einmal h�rte ich ein seltsames Rascheln im Geb�sch � ich erkannte sofort, dass es jemand Gro�es war. Ich schaue nach � Elch. Er a� einige vergorene Fr�chte und ruhte sich betrunken aus, mit dem R�cken an einen Baum gelehnt. Es stellte sich heraus, dass er es eilig hatte, in einem Nachbardorf zu tanzen.</p><empty-line/><p>��Und die Eulen! Das erste, was ich lernte, war die Sprache der V�gel.</p><empty-line/><p>��Aha, den Kopf tiefer in die Schultern gedr�ckt, fast wie eine Eule, antwortete ich �</p><empty-line/><p>��Ja � Zuerst ging ich, wie alle anderen auch, den falschen Weg. Ich h�rte auf Ger�usche und versuchte, W�rter zu unterscheiden und zu entschl�sseln, als separate semantische Einheiten, wie einige Kreaturen. Aber dank meiner Reiseerfahrung konnte ich diesen Fehler am n�chsten Tag korrigieren.</p><empty-line/><p>Als ich feststellte, dass die V�gel hier st�ndig die gleichen Signale verwenden, wurde mir klar, dass die Ger�usche nur der Hintergrund sind, das Medium, �ber das der Austausch stattfindet.</p><empty-line/><p>���brigens denken viele Einheimische immer noch, dass Worte als Laute Tr�ger von Informationen sind.</p><empty-line/><p>��Eulen sind ein ganz anderes Thema. Unglaublich schlau. Wenn man sich mit ihnen auf eine Diskussion �ber wissenschaftliche Themen einl�sst, muss man immer sehr vorsichtig sein, um sich nicht l�cherlich zu machen. Sehr oft musste ich schweigen, eine Niederlage einstecken und versuchen, wenigstens die Reste einer gewissen Gr��e zu bewahren.</p><empty-line/><p>��Und schlie�lich, mein Stolz � Die Olympischen Winterspiele.</p><empty-line/><p>��Lange Zeit haben die Skifahrer und einfach jeder aus der sublunaren Welt darum gebeten, etwas �hnliches zu organisieren. Im ersten Jahr beschloss ich, alle aus den umliegenden L�ndern zu versammeln.</p><empty-line/><p>��Die Veranstaltung war ein so durchschlagender Erfolg, dass zum zweiten Mal Einladungen an die benachbarten K�nigreiche verschickt wurden.</p><empty-line/><p>��Und n�chstes Jahr wei� ich gar nicht, was ich tun soll � dieser Wald und die Strecke reichen nicht aus � jeder, der will, kann nicht untergebracht werden.</p><empty-line/><p>��Und so habe ich auch einen Plan f�r die Organisation der Regatta.</p><empty-line/><p>Lulu und ich verschluckten uns.</p><empty-line/><p>��Regatta ??</p><empty-line/><p>��Nun, ja � antwortete unser neuer Bekannter Astrologe. Warum nicht? Ich liebe es, zu reisen, neue L�nder und ihre Bewohner zu entdecken.</p><empty-line/><p>��Ich habe geh�rt, dass viele sublunare Schiffe gesehen haben. Man kann sie zu einer Regatta zusammenfassen. So etwas wie einen Wettbewerb veranstalten? Sowohl Piraten- als auch andere Schiffe, lasst sie es versuchen, auf einer gesunden sportlichen Basis sozusagen, lachte er laut auf.</p><empty-line/><p>��Was haltet ihr davon?</p><empty-line/><p>Lulu und ich zogen die K�pfe ein, taten so, als w�rden wir Tee trinken, und nickten mit dem Kopf.</p><empty-line/><p>2.2</p><empty-line/><p>Erster Schritt.</p><empty-line/><p>��Lasst uns gehen, ich werde euch etwas Interessantes zeigen, sagte der Astrologe.</p><empty-line/><p>Dann bemerkten wir eine Treppe, die nach oben f�hrte. Vorsichtig, mit einem Knarren, stiegen wir nach oben.</p><empty-line/><p>Oben bot sich uns ein erstaunlicher Anblick.</p><empty-line/><p>Statt eines Daches gab es eine massive Glaskuppel, in der Mitte stand etwas, das vage an ein Teleskop erinnerte, und ein kleiner Tisch dazu.</p><empty-line/><p>Die Nacht war frostig, der Himmel war schwarz und es gab keine einzige Wolke am Himmel. Perfektes Wetter f�r jeden Liebhaber der Sternenbeobachtung.</p><empty-line/><p>Es schien, als h�tten sie in dieser Nacht alle einen Zauberteppich ausgesch�ttet, damit wir sie bewundern konnten. Es war wirklich unm�glich, sich von diesem Anblick loszurei�en.</p><empty-line/><p>Lulu und ich fanden sofort die bekannten Sternbilder und begannen, mit unserem Wissen vor dem Astrologen zu prahlen. Ich muss sagen, dass der Blick in den Sternenhimmel zu unseren Lieblingsbesch�ftigungen geh�rt.</p><empty-line/><p>Das eine oder andere wussten wir schon. Verschiedene Namen von Sternen, riesige Entfernungen, sogar die kalte Temperatur des Weltraums von minus 270 Grad, bei der sogar die Bewegung der Molek�le aufh�rt. Wie tief unser Wissen doch war!</p><empty-line/><p>Unser Freund h�rte sich das alles mit unverhohlener Neugier an. Als ob er etwas anderes von uns erwartet h�tte.</p><empty-line/><p>Wir hatten unsere Erkl�rungen bereits beendet, und er wartete immer noch auf etwas, aber es scheint, als h�tte er es nie geh�rt, wenn man nach seinem betr�bten Blick urteilt.</p><empty-line/><p>"Alles, was ihr mir gerade erz�hlt habt, Freunde, ist wertlos. Wir werden also nicht weit mit euch gehen.</p><empty-line/><p>��Wie das ? Und unsere Zauberer? Seht, wie sich unsere Wissenschaft entwickelt! Das K�nigreich stellt riesige Summen f�r eine Vielzahl von Instrumenten bereit, f�r Expeditionen in den Orbit, f�r gemeinsame Stationen, die von mehreren K�nigreichen gebaut werden. Daf�r haben sie sogar das K�mpfen aufgegeben !!</p><empty-line/><p>��Jeden Tag gibt es riesige Konferenzen, Treffen, Diskussionen. Jeder Stern wird aufgenommen, diskutiert, gemessen, in allen m�glichen Glas- und Nicht-Glas-R�hren untersucht !!!</p><empty-line/><p>"Es ist unfair, uns der Unwissenheit zu bezichtigen � Lulu und ich sind absichtlich beleidigt.</p><empty-line/><p>Aber der Astrologe war offensichtlich ernster als je zuvor.</p><empty-line/><p>"Man hat mich geschickt, und ich sitze seit drei Jahren hier, weil es diese Momente gibt.</p><empty-line/><p>��Ich habe auf Sie gewartet.</p><empty-line/><p>��Beginnen wir also mit dem Moment nach der Geburt, als Ihre Augen zu sehen begannen und das erste Bewusstsein erschien. Was war das erste und gro�artigste, was du �berhaupt gesehen hast?</p><empty-line/><p>��Alles ist richtig. Ihr eigener Stern. Und es gibt nichts, was gro�artiger ist und mehr Aufmerksamkeit erregt.</p><empty-line/><p>��Dein ganzes Leben h�ngt nur von ihm ab. Das bedeutet, dass es einen Grund gibt, warum deine ganze Aufmerksamkeit auf dieses besondere Objekt gerichtet ist.</p><empty-line/><p>��All eure Zauberer beschreiben alle m�glichen Parameter eures Sterns und seiner Nachbarn, die man nur in Glasr�hren sehen kann. Die gar nicht zu sehen sind und die auch nur gesehen werden sollen. All das ist m�glich, nur das nicht. Sie scheinen dies absichtlich zu vermeiden.</p><empty-line/><p>��Sie beschreiben Ding, Subjekt, Eigenschaften.</p><empty-line/><p>��Die Hauptsache, ohne die das ganze Gerede sinnlos wird, hat noch niemand ausgesprochen.</p><empty-line/><p>��Und was ist das? Lulu und ich atmen aus.</p><empty-line/><p>��Was k�nnte wichtiger sein, und schlie�lich kaut jeder, so gut er kann, und die Ger�te lassen schon eine Menge zu. Und wenn nicht alle kleinsten Details beschrieben werden, dann ist niemand perfekt �</p><empty-line/><p>��Nein, das ist nicht der Punkt, Eigenschaften sind wichtig.</p><empty-line/><p>��Gehen wir mal von der anderen Seite. All Ihre Lebenserfahrung sagt Ihnen eines � jede Sache in der Natur ist nicht zuf�llig!</p><empty-line/><p>��Die ganze Kette, sogar jedes winzige Glied in jeder Kette der uns umgebenden Welt, dient einem Zweck.</p><empty-line/><p>��Jeder macht irgendeine Art von Arbeit.</p><empty-line/><p>��Alle haben ihre eigene spezifische Funktion.</p><empty-line/><p>��Meine Frage ist also spezifischer als je zuvor, und ich w�rde gerne die gleiche spezifische Antwort h�ren.</p><empty-line/><p>-Was ist die Funktion deines Sterns ?</p><empty-line/><p>��Uff �, auf der Suche nach einem Platz zum Sitzen, atmeten Lulu und ich aus �</p><empty-line/><p>��Wer wird dir darauf antworten. Es gibt eine Menge einfacher Fragen, die nicht beantwortet werden k�nnen.</p><empty-line/><p>��Unsere Zauberer wissen zum Beispiel nicht, warum das Meer salzig ist, und nicht das mit den Sternen.</p><empty-line/><p>��Oh ja, hier ist sie � die Funktion � um uns zu w�rmen � sie ist wie ein Ofen, wir k�nnen ohne sie nicht leben, antwortete ich erleichtert.</p><empty-line/><p>���brigens, historischen Daten zufolge hat sie schon eine ganze Reihe von Zivilisationen lange vor uns gew�rmt. Wir haben schon was in einer Reihe verloren.</p><empty-line/><p>��Nun, antwortete der Astrologe. Und die Myriaden anderer Sterne � was ist ihre Funktion ??</p><empty-line/><p>��Um die Aliens aufzuw�rmen, waren Lulu und ich nicht �berrascht und lachten zusammen. Aber der Astrologe hat uns dabei nicht unterst�tzt.</p><empty-line/><p>��Also, die Sterne sind wie eine Klasse, ein Ph�nomen. Ja, sie sind unterschiedlich, mit verschiedenen Eigenschaften, aber sie haben alle die gleiche Funktion. Dar�ber hinaus sind die Sterne der Hauptbaustein des Universums, fortgesetzt von Opa.</p><empty-line/><p>��Sieh dir den Himmel genauer an, fuhr unser neuer Bekannter fort.</p><empty-line/><p>��Angenommen, die Sterne sind so etwas wie eine Klasse, dann sind sie Teile von etwas Gro�em und Gemeinsamen.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich gemeinsam! Das Universum !! wer wei� das nicht! riefen Lulu und ich.</p><empty-line/><p>��Also wiederhole ich meine Frage noch einmal � Was ist die Funktion der Sterne als Teil des Universums ???</p><empty-line/><p>��Nun, wir wissen es sicherlich nicht � wir haben uns ergeben.</p><empty-line/><p>��Diese Frage ist der Grundstein und die erste, die der seltsame Astrologe beantwortet.</p><empty-line/><p>��Mit ihrer Beantwortung wird sich die Kette der Fragen sofort �ffnen.</p><empty-line/><p>��Die Fragen, die die meisten Gem�ter der Bewohner eurer L�nder und aller anderen Reiche erregen.</p><empty-line/><p>��Dies ist eine ganze Reihe von ewigen Fragen, die sich vor euch wie Blumen zu entfalten beginnen.</p><empty-line/><p>��Das ist ein erstaunliches Gef�hl.</p><empty-line/><p>��Vielleicht kannst du es uns sagen? eilten wir zu ihm.</p><empty-line/><p>��Nein, das kann ich leider nicht. Vor allem habe ich Angst, dass meine Antwort erfunden erscheint und die Situation nur verschlimmert und euch weit zur�ckwirft.</p><empty-line/><p>��Aber mit unseren Zauberern werden wir wohl noch ein paar tausend Jahre warten, antworteten wir.</p><empty-line/><p>��Nun, antwortete unser lieber Astrologe, ich werde hier an der alten Stelle sitzen und auf dich warten.</p><empty-line/><p>Unten, auf dem Tisch, bemerkten Lulu und ich einen ziemlich ungew�hnlichen Gegenstand. Es sah eher wie eine Art Kompass aus, seltsame Markierungen, einige Hauptsterne waren eingezeichnet.</p><empty-line/><p>Ich hatte es noch nie zuvor gesehen, und ich wei� nicht warum, aber ich wusste, dass dieses Ding der Navigation diente.</p><empty-line/><p>��Es war nicht einmal das Instrument selbst, das mir seltsam vorkam, sondern die darauf eingravierte Inschrift in v�llig undenkbaren Hieroglyphen, und wenn man sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtete, begannen sie sich zu winden und in den Reflexen der brennenden Holzscheite zum Leben zu erwachen.</p><empty-line/><p>��Was ist das? fragten Lulu und ich mit unverhohlenem Erstaunen.</p><empty-line/><p>��Habt ihr etwas �ber Crossroads geh�rt?�� antwortete er auf eine Frage mit einer Frage.</p><empty-line/><p>��Nein, antworteten wir und erkannten, dass die Frage nicht ohne Grund gestellt worden war.</p><empty-line/><p>��Kreuzungen sind jene Orte, an denen sich Reisende, eine besondere und seltene Kaste der unterschiedlichsten und interessantesten Gesch�pfe, nach endlosen Wanderungen treffen.</p><empty-line/><p>��Sie haben ein wenig Zeit, um mit alten Freunden zusammenzusitzen und neue zu treffen.</p><empty-line/><p>��Sie erz�hlen sich unz�hlige spannende Geschichten, die ihnen unterwegs passiert sind. Sie geben sich gegenseitig Ratschl�ge, machen Vorschl�ge, warnen vor drohenden Gefahren, bieten Hilfe an.</p><empty-line/><p>��Was bedeutet diese Inschrift?�� konnten wir nicht umhin zu fragen.</p><empty-line/><p>��Der Astrologe dachte kurz nach, als ob er etwas zu entscheiden h�tte.</p><empty-line/><p>��Dies ist eines der �ltesten und grundlegendsten Gesetze, das �lter ist als alle Pilger zusammen, und das jeder von ihnen kennt.</p><empty-line/><p>Er liest das Folgende vor: -</p><empty-line/><p>"Wenn ein System zur Unendlichkeit tendiert, dann tendiert jedes seiner Mitglieder (oder ein ihm eigent�mliches Ph�nomen) ebenfalls zur Unendlichkeit" �</p><empty-line/><p>Wir gingen langsam die Treppe hinunter.</p><empty-line/><p>Ich wollte nicht gehen.</p><empty-line/><p>Der Wunsch, den geheimnisvollen Gro�vater nach tausend anderen Dingen zu fragen, war gro�, aber man kann nichts dagegen tun.</p><empty-line/><p>Lulu und ich schnallten unsere Skier an und fuhren durch den glitzernden, knirschenden Schnee nach Hause.</p><empty-line/><p>Kapitel 3.</p><empty-line/><p>Die Bewohner</p><empty-line/><p>3.1</p><empty-line/><p>Instrumente.</p><empty-line/><p>Es gibt wohl kein Wesen, das nicht wenigstens einmal in seinem Leben, wenn auch nur vage, dar�ber nachgedacht hat, warum es eigentlich existiert.</p><empty-line/><p>Nat�rlich nicht jeder, aber je vern�nftiger die Gesch�pfe sind, desto mehr wollen sie �ber sich selbst wissen.</p><empty-line/><p>Unsere ganze ehrliche Gesellschaft war da keine Ausnahme. Uns sind schon lange die M�glichkeiten ausgegangen, und selbst der alte Marquis konnte nicht helfen.</p><empty-line/><p>Alle Sendungen zu diesem Thema brachten keine Klarheit, und selbst die Sendungen mit solch komplexen Fragen wurden nicht mehr im Fernsehen gezeigt.</p><empty-line/><p>Im Allgemeinen herrschte eine gewisse Gleichg�ltigkeit und Demut dar�ber, dass wir die Antwort auf ein so brennendes Thema immer noch nicht kennen.</p><empty-line/><p>Es war ein sch�ner Sommer. Und was macht man im Sommer am Morgen? Nat�rlich laufen, an einem sch�nen Ort in der Natur, im Fluss schwimmen.</p><empty-line/><p>Nachdem ich mir die Route zurechtgelegt hatte, lief ich los. Morgens ist das sonnige Wetter in der Regel fast immer hervorragend, wie auf Anfrage. W�hrend ich die �bliche Strecke entlanglief, bemerkte ich einen sehr seltsamen Biber.</p><empty-line/><p>Vielmehr bemerkte ich ihn fast jeden Morgen, aber an verschiedenen Stellen. Jedes Mal suchte er sich nach bestimmten Parametern einen Ort aus, an dem er sich aufhielt.</p><empty-line/><p>Nat�rlich waren diese Pl�tze etwas abgelegen, so dass ihn niemand st�ren konnte. Mir ist aufgefallen, dass er sich ein wenig dehnt, dann badet und dann irgendwelche seltsamen �bungen macht.</p><empty-line/><p>Neugierig schaute ich mir sogar ein paar davon an. Ich musste auch einige �bungen machen! Es war notwendig, um irgendwo zu lernen.</p><empty-line/><p>Ich muss sagen, dass er diese �bungen wie widerwillig machte, ohne sich �berm��ig anzustrengen, es richtig zu machen. Als w�rde er sich strecken.</p><empty-line/><p>Dann badete er endlich und trocknete sich unter den Strahlen unseres Heimatsterns ab.</p><empty-line/><p>Ich bemerkte, dass die �bungen, die er machte, in fernen L�ndern ziemlich ber�hmt waren, was sich dann auf viele andere L�nder und Reiche �bertrug.</p><empty-line/><p>Ich beschloss, mir ein paar von ihnen zu merken und am Abend vor Lulu und ihren Freunden mein Talent unter Beweis zu stellen.</p><empty-line/><p>Lulu beschloss nat�rlich auch, mitzumachen, aber alle ihre �bungen endeten in der Regel kurz nach dem Start.</p><empty-line/><p>Als ich meine �bungen fortsetzte, begann ich, den Biber regelm��ig zu sehen � obwohl er besch�ftigt war, gr��te er mich schon von weitem.</p><empty-line/><p>Ich habe nat�rlich schon viel von den zahlreichen Abhandlungen aus fernen L�ndern geh�rt. Aus irgendeinem Grund waren sie am meisten an dem Thema interessiert, zu verstehen, wer die Bewohner sind und warum sie hier sind.</p><empty-line/><p>Aber weder die zahllosen B�cher, die von Wesen aller Zeiten vor mir gedruckt wurden, noch die endlosen Vortr�ge und Seminare, haben die Sache nicht vom Fleck gebracht.</p><empty-line/><p>Jeder hat alles verstanden, nur ich aus irgendeinem Grund nicht.</p><empty-line/><p>Es ging so weit, dass ich alle B�cher wegwarf.</p><empty-line/><p>So wie ich es verstehe, wird mir niemand au�er mir selbst jemals erkl�ren, wer ich bin und warum ich hier bin. Aber ist das logisch?</p><empty-line/><p>��Ich muss zugeben, dass ich selbst von einer solchen Offenbarung �berrascht war.</p><empty-line/><p>Nach einiger Zeit erlaubte mir der Biber, seine wunderbaren �bungen mit ihm zu machen.</p><empty-line/><p>Ich bemerkte, dass die �bungen, die er machte, in vielerlei Hinsicht ziemlich seltsam waren und von ihm erfunden wurden. Sie waren etwas Vertrautes und gleichzeitig auch nicht.</p><empty-line/><p>Er tat alles, was sein K�rper ihm erlaubte, ohne den geringsten Stress. Das hei�t, wenn etwas f�r ihn nicht funktionierte, sich nicht verbog, hat er sich nicht die geringste M�he gegeben.</p><empty-line/><p>Er tat alles wie beil�ufig.</p><empty-line/><p>Aber ich wusste, dass das eine T�uschung war. Er wusste immer genau, was und wie er es tun musste.</p><empty-line/><p>Alles wurde gemacht, er kannte die kleinsten Bewegungen im Voraus. Es war, als ob er, bevor er etwas tat, auf etwas wartete und seine Aufmerksamkeit st�ndig auf etwas Inneres richtete.</p><empty-line/><p>Als wir uns etwas besser kennen lernten, stellte ich ihm eines Morgens eine Frage, die sich jeder stellt.</p><empty-line/><p>Was denkt er �ber die Einwohner. Wer sind sie und warum sind sie hier.</p><empty-line/><p>Der Biber dachte lange �ber etwas nach, gab seltsame Laute von sich und schaute mich ab und zu mit einem absch�tzenden Blick an. Als ob er in Eile w�re und nicht w�sste, was er tun sollte.</p><empty-line/><p>Schlie�lich beruhigte er sich und sprach mit einer Frage zur Frage:</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, dass diese Frage bis jetzt noch niemand beantwortet hat?</p><empty-line/><p>��Das hei�t, man k�nnte Tausende von verschiedenen Antworten h�ren, aber aus irgendeinem Grund stellt man diese Frage immer wieder.</p><empty-line/><p>��Sie werden sich wundern, aber ich selbst stelle mir immer wieder die gleiche Frage.</p><empty-line/><p>��Ich bin, wie alle anderen auch, den bew�hrten Weg gegangen und habe alle Materialien zu diesem Thema sorgf�ltig studiert.</p><empty-line/><p>"Glauben Sie mir, ich hatte die besten Lehrer der Welt.</p><empty-line/><p>��Ich habe Hunderte von alten Manuskripten studiert, in denen die Wahrheit auf unterschiedliche Weise beschrieben wird.</p><empty-line/><p>��Aber die Sache hat sich nicht einen Millimeter von der Stelle bewegt.</p><empty-line/><p>��Als ob irgendeine Kraft dieses Thema absichtlich so verwirrt h�tte, dass niemand auch nur in die N�he dieses Themas kommen konnte !!</p><empty-line/><p>��Nachdem ich erkannt hatte, dass meine Lehrer mir alles gegeben hatten, was sie konnten, bin ich auf eigene Faust losgezogen.</p><empty-line/><p>��Auf der Suche nach der Wahrheit bin ich an viele geheimnisvolle Orte gereist.</p><empty-line/><p>��Unterwegs traf ich die alten Priester, die sich ebenfalls mit diesem Thema auseinandersetzen.</p><empty-line/><p>��Uns allen ist eine Merkw�rdigkeit aufgefallen.</p><empty-line/><p>��Je mehr wir versuchen, dieses R�tsel zu l�sen, desto mehr sto�en wir auf heftigen Widerstand.</p><empty-line/><p>��Ich habe nichts verstanden.</p><empty-line/><p>��Warum wird eine so harmlose und einfache Frage so geh�tet ??</p><empty-line/><p>��Trotzdem war es nicht vergebens. Ich bemerkte ein sehr wichtiges Merkmal.</p><empty-line/><p>"Das ist eine extreme Verwirrung.</p><empty-line/><p>��Mir ist aufgefallen, dass in alten Abhandlungen viele ablenkende Tricks beim Beschreiben verwendet werden.</p><empty-line/><p>��Die grundlegendsten davon sind zwei, die jeden verwirren.</p><empty-line/><p>��Erinnern Sie sich ein f�r alle Mal an die erste und wichtigste Regel:</p><empty-line/><p>��Alles, womit wir arbeiten, ist die Wirklichkeit und nichts weiter.</p><empty-line/><p>��Halten Sie sich st�ndig daran fest, lassen Sie sich nicht beirren !!</p><empty-line/><p>��Das ist das Schwierigste an diesem Weg !!</p><empty-line/><p>��Du wirst st�ndig angegriffen und vom Weg abgebracht werden, gib nicht nach!</p><empty-line/><p>��In allen Abhandlungen wird das Konzept der Seele und des Bewusstseins als immaterielle Objekte eingef�hrt.</p><empty-line/><p>��Dies ist die Hauptfalle, in die jeder tappt.</p><empty-line/><p>��Ich glaube nicht, dass diese Konzepte zuf�llig eingef�hrt wurden, wie ein B�ndel von Worten, irgendeine Art von Unsinn.</p><empty-line/><p>��Nein, sie wurden mit Absicht eingef�hrt.</p><empty-line/><p>��Wie kann das sein?!? weinte ich.</p><empty-line/><p>��Wie k�nnen die Seele und das Bewusstsein ablenkende Begriffe sein, Worte � Unsinn ?!?</p><empty-line/><p>��Jetzt h�r mir gut zu, mein Sohn !! schrie der Biber w�tend.</p><empty-line/><p>��Es ist mir egal, wer du bist, und warum du hier bist !!</p><empty-line/><p>��Ich habe die halbe Welt zertrampelt, um Ihnen hier nicht zu gefallen!!</p><empty-line/><p>��Diese Frage wurde mir schon hunderte Male vor euch gestellt, von irgendwelchen verd�chtigen Kreaturen, die wie Hy�nen umherwuseln und die kleinste Information erschn�ffeln.</p><empty-line/><p>��Aber ich habe alle h�flich zur H�lle geschickt !!!</p><empty-line/><p>��Was, glauben Sie ernsthaft, dass Ihnen jemand so einfach zu einem solchen Thema antworten wird ??</p><empty-line/><p>��Nein !!!</p><empty-line/><p>"Aber heute Morgen habt ihr, unz�hlige von euch, mich gefragt.</p><empty-line/><p>��Ich mochte dich nicht gleich, als ich dich bemerkte.</p><empty-line/><p>��Aber du bist nicht so einfach, wie du auf den ersten Blick erscheinen magst.</p><empty-line/><p>"Ich wei� nicht, wer du bist und woher du kommst.</p><empty-line/><p>��Ich wei� nicht, was passiert ist, aber zum ersten Mal konnte ich eine Antwort nicht verweigern, egal wie sehr ich es wollte !!</p><empty-line/><p>"Also, lehnen Sie sich zur�ck und h�ren Sie so aufmerksam zu, wie Sie es noch nie zuvor getan haben !!</p><empty-line/><p>Nachdem ich mich ein wenig beruhigt und den Schwei� abgewischt hatte, fuhr der Biber fort:</p><empty-line/><p>��Das erste, was ich tat, war, die Konzepte der Seele und des Bewusstseins als nicht existent in der Realit�t beiseite zu werfen.</p><empty-line/><p>��Was haben wir also am Ende?</p><empty-line/><p>��Das erste ist unser K�rper.</p><empty-line/><p>��Das zweite sind unsere Gef�hle.</p><empty-line/><p>��Das dritte ist unsere Vernunft.</p><empty-line/><p>��Das sind die drei Teile, die wir haben.</p><empty-line/><p>��Unser K�rper ist ein materielles Objekt, Empfindungen und Verstand, seine F�higkeiten, Eigenschaften.</p><empty-line/><p>��Sie sind ebenso materiell.</p><empty-line/><p>��Was f�r ein kindischer Primitivismus, ??? fragen Sie.</p><empty-line/><p>��Sie sind weder mehr noch weniger, die Werkzeuge der Erkenntnis der uns umgebenden Welt.</p><empty-line/><p>��Wir haben keine anderen.</p><empty-line/><p>��Wie funktioniert das ??</p><empty-line/><p>��Ich gebe dir ein einfaches Beispiel.</p><empty-line/><p>��Dein K�rper betritt den eisigen Fluss.</p><empty-line/><p>��Sofort beginnen Sie durch die Rezeptoren zu f�hlen.</p><empty-line/><p>��Einen Moment sp�ter beginnt Ihr Verstand in allen Farben zu erkl�ren, was geschieht.</p><empty-line/><p>��Empfindung ist die F�higkeit, die Qualit�t Ihres K�rpers, die Welt um Sie herum zu sp�ren.</p><empty-line/><p>��Der Verstand �bernimmt die Funktion eines �bersetzers, der Ihnen Ihre eigenen prim�ren Empfindungen in einer Sprache erkl�rt, die Sie verstehen.</p><empty-line/><p>��Es gibt also Ihren K�rper, Ihre Gef�hle und Ihren Geist.</p><empty-line/><p>��Je ges�nder, entwickelter und flexibler und dementsprechend lebendiger Ihr K�rper, Ihre Gef�hle und Ihr Verstand sind, desto h�her ist Ihre F�higkeit, die Welt um Sie herum zu erkennen.</p><empty-line/><p>��Es ist so einfach! rief der Biber.</p><empty-line/><p>"Das ist alles, was du wissen musst.</p><empty-line/><p>��Um eine Bewegung in Gang zu setzen, brauchst du einen Dreh- und Angelpunkt.</p><empty-line/><p>��Du musst genau wissen, wer du bist, deine Grenzen und deine F�higkeiten.</p><empty-line/><p>��Das kommt mit dem Wissen, das man im st�ndigen Kampf erlangt, schloss er.</p><empty-line/><p>3.2</p><empty-line/><p>Arbeit.</p><empty-line/><p>Nachdem wir ein Bad genommen hatten, schaute er, wie immer, etwas an und sagte dann.</p><empty-line/><p>��Seltsam, ja �</p><empty-line/><p>��Was ist seltsam?�� Ich antwortete.</p><empty-line/><p>��Es ist seltsam, dass wir so hoch entwickelte Wesen sind. Wir sprechen �ber eine Art universelle Angelegenheiten, den Weltraum, staunen st�ndig �ber unsere Gr��e als Krone der Natur, wissen aber immer noch nicht, wer wir sind und warum wir hier sind.</p><empty-line/><p>��Seltsam, nicht wahr?</p><empty-line/><p>��Obwohl diese Frage eigentlich die allererste sein sollte, meinen Sie nicht auch?</p><empty-line/><p>Ich wollte schon anfangen zu streiten, ein wenig beleidigt durch die ironische Formulierung �ber die Krone der Natur. Aber ich habe es mir anders �berlegt, denn das wird mich wieder in eine endlose Sackgasse treiben, aus der ich nicht herauskomme.</p><empty-line/><p>Ich hatte keine andere Wahl, als etwas zu murmeln und mich abzuwenden. Der Biber hatte Recht. Wie kann man sich irgendwo hinbewegen, ohne zu wissen, wer man ist, warum, was man kann.</p><empty-line/><p>��Sieh dich um. Ist es nicht seltsam, �ber unsere Gr��e zu reden, wenn man die Gr��e der Welt um uns herum sieht?</p><empty-line/><p>��Wenn wir zum Beispiel einen Floh nehmen, dann ist er im Vergleich zu einem Biber nur die Krone der Sch�pfung.</p><empty-line/><p>-Wenn wir auf die gleiche Weise den Biber mit unserer Galaxie vergleichen, dann ist er nicht einmal Staub, nicht einmal das kleinste Teilchen, sondern einfach nichts.</p><empty-line/><p>Trotz des sch�nen Morgens sank meine Laune merklich.</p><empty-line/><p>��Ist es so schlimm? fragte ich.</p><empty-line/><p>��Ich muss dich betr�ben, was ich wei� und dir erz�hle, wird unangenehm zu h�ren sein. Denn von Geburt an in einer sch�nen Illusion zu sein, hinterl�sst einen Abdruck.</p><empty-line/><p>��Wenn sie zusammenbricht und der Schleier ge�ffnet wird, kommt die Entt�uschung, wenn sich herausstellt, dass nicht alles so ist, wie du es dir vorgestellt hast. Aber Sie wollten es wissen, und das ist an sich schon eine starke Sache.</p><empty-line/><p>��Wie du schon erraten hast, ist das Wichtigste, worum sich hier alles dreht, und wozu die ganze Maskerade dient, dein eigener Stern.</p><empty-line/><p>��Ich spreche jetzt nur von dir. In dieser Welt gibt es immer ein System aus zwei Teilen. Du brauchst jetzt nichts anderes zu wissen.</p><empty-line/><p>��Also, wir haben ein System: Stern � Du.</p><empty-line/><p>��Der Stern ist prim�r.</p><empty-line/><p>��Es stellt sich sofort die Frage, wie eine solche Unbedeutsamkeit in ein so grandioses System eingebaut werden kann.</p><empty-line/><p>��Um zu verstehen wie, muss man wissen, was man ist. Das Wort "Was" habe ich nicht zuf�llig erw�hnt.</p><empty-line/><p>��Was wissen Sie �ber sich selbst ??</p><empty-line/><p>��Nun, nat�rlich habe ich eine wunderbare Familie, eine interessante Arbeit, einen Haufen aller m�glichen Hobbys und im Allgemeinen ist mein Leben in vollem Gange!</p><empty-line/><p>��Toll, der Stern l�sst dich leben, sagte der Biber.</p><empty-line/><p>��Was gibst du ihm als Gegenleistung?</p><empty-line/><p>��Nun, was meinst du, was so eine Nichtigkeit ihr geben kann? Ich antwortete mit Unmut.</p><empty-line/><p>��Okay, gehen wir von der anderen Seite aus. Von der anderen Seite deines Lebens.</p><empty-line/><p>��Von welcher anderen Seite? Ich habe ein Leben, und auch eine Seite.</p><empty-line/><p>��Von der Seite deines Lebens, von der du nichts wei�t.</p><empty-line/><p>��In welchem Sinne?</p><empty-line/><p>��Im direktesten Sinne. Was du als dein Leben aufgez�hlt hast, ist nur ein milliardstel Teil davon. Um Sie nicht zu verwirren: Was wissen Sie �ber die Vorg�nge in Ihrem K�rper, die Sie nicht kontrollieren k�nnen?</p><empty-line/><p>��Also, ich habe angefangen. Einmal atmen, zwei Mal Herzschlag, drei Mal Augenblinzeln, Gehirnimpulse, alle ihre chemischen Reaktionen, wahrscheinlich einige � Milliarden, murmelte ich.</p><empty-line/><p>��Und � ja � verschlimmert all das � die Unf�higkeit, die Aufmerksamkeit l�nger als ein paar Sekunden auf etwas zu richten.</p><empty-line/><p>��Das stimmt, unkontrollierte Prozesse werden in � Milliarden gemessen und Sie haben nicht einmal die geringste Ahnung davon.</p><empty-line/><p>��Sie wissen nichts �ber die zweite, und die wichtigste H�lfte von Ihnen selbst nichts. Wie sie lebt � ein Geheimnis, das in Dunkelheit geh�llt ist. Bis zu diesem Augenblick wusstest du nicht einmal von ihrer Existenz.</p><empty-line/><p>"Du stehst jetzt hier vor mir. Hast du dich jemals gefragt, was in dir die Entscheidungen trifft, was du tun sollst und was nicht, wohin du gehen sollst oder nicht ???</p><empty-line/><p>��Du wirst mir antworten,�� es ist so einfach wie Birnen sch�len, ein Gedanke, ein Wunsch kommt zu mir und ich tue es.</p><empty-line/><p>��Hast du dich schon einmal bei deinen Beinen bedankt, dass sie dich z.B. an einen sch�nen Ort gebracht haben?�� Aber vergebens, ich w�re dankbar, wenn ich Sie w�re.</p><empty-line/><p>��Weil sie es vielleicht nicht tun. Und hier kannst du, wenn du aufmerksam genug bist, feststellen, dass du nicht der Herr deines K�rpers bist � er handelt wie von selbst.</p><empty-line/><p>"Und daf�r hat er einen Grund. Wie du wei�t, ist das Grundgesetz des Seins, dass es kein einziges Sandkorn unter deinen F��en gibt, das einfach so daliegen w�rde. Alles im Leben ist f�r etwas geschaffen.</p><empty-line/><p>��Es ist ein komplexes, zusammenh�ngendes System, in dem jeder sein R�dchen ist. Sobald die Schraube �berfl�ssig wird, verschwindet sie augenblicklich.</p><empty-line/><p>��Wenn du immer noch glaubst, dass du zuf�llig in dieser Welt aufgetaucht bist, dann ist das nicht so. Alles hat einen Grund.</p><empty-line/><p>��Jeder ist auf der Suche nach einem Sch�pfer.</p><empty-line/><p>��Meister, ein �bernat�rliches Wesen, das eine so unglaubliche und komplexe Fantasiewelt, ein endloses Universum, geschaffen hat.</p><empty-line/><p>��Anstatt nach einem Grund zu suchen, zum Beispiel. Sie sind eine Folge von etwas, und zwar nicht zuf�llig, sondern um Ihre t�gliche, routinem��ige Funktion, Ihre Arbeit zu erf�llen.</p><empty-line/><p>��Du bist ein Glied in einem riesigen System, das alle Eigenschaften besitzt, die f�r die Arbeit notwendig sind.</p><empty-line/><p>��Warte! Ich habe geweint.</p><empty-line/><p>��Du hast gesagt, dass uns jemand oder etwas erschaffen hat.</p><empty-line/><p>��Erschaffen wir uns nicht selbst ??</p><empty-line/><p>��Wie sehen die Bewohner aus, hm ??</p><empty-line/><p>��Liebe, also Kinder, was sagt ihr dazu ??</p><empty-line/><p>Mit dieser unerwarteten Wendung habe ich den Biber an die Wand genagelt.</p><empty-line/><p>Der Biber erstarrte vor �berraschung und starrte mich an. Dann sch�ttelte er den Kopf, als w�rde er sich an etwas erinnern, und antwortete ruhig.</p><empty-line/><p>-Verwechseln Sie nicht die F�higkeit, sich fortzupflanzen und zu erschaffen.</p><empty-line/><p>��Die F�higkeit, sich fortzupflanzen, ist eine der vielen anderen Routineeigenschaften des K�rpers, um die gesamte entstehende Gemeinschaft zu erhalten.</p><empty-line/><p>��Sie hat nichts mit dem Sch�pfungsprozess zu tun.</p><empty-line/><p>"Au�erdem wird sie vom Sch�pfer streng reguliert.</p><empty-line/><p>��Denken Sie an das Wichtigste.</p><empty-line/><p>��Jeder Bewohner, vom kleinsten bis zum gr��ten, hat eine sehr wichtige Eigenschaft.</p><empty-line/><p>��St�ndige, direkte, unmittelbare Kommunikation mit eurem Sch�pfer. Ohne irgendwelche �mter und Vermittler.</p><empty-line/><p>��Ihre Einbindung in das System ist so stark, dass sie beispielsweise der Verbindung zwischen einer werdenden Mutter und einem ungeborenen Kind als einem einzigen Organismus gleicht.</p><empty-line/><p>���berlegen Sie nun, wie Sie dem System dienen k�nnen ?</p><empty-line/><p>��Schau dir deinen kleinen K�rper genau an. Was gibt es dort, das n�tzlich sein kann ??</p><empty-line/><p>"Ich wei� es nicht", sagte ich mit gesenktem Kopf.</p><empty-line/><p>��Deine Augen, Idiot.</p><empty-line/><p>��Wenn du etwas mit deinen eigenen Augen anschaust, schaut dein unbekannter Teil gleichzeitig durch dieselben Augen.</p><empty-line/><p>��Durch sie geht deine Interaktion mit dem Stern.</p><empty-line/><p>��Wenn Sie am Strand sind, die Stra�e entlang gehen, am Fenster sitzen, sich mit Gesch�ftspartnern treffen oder ein Date haben, mit dem Hund spazieren gehen.</p><empty-line/><p>"Der Teil von Ihnen, von dem Sie keine Ahnung haben, leistet eine gro�artige Arbeit.</p><empty-line/><p>��Milliarden von unverst�ndlichen und unbekannten Vorg�ngen, Prozessen finden in jeder Sekunde in Ihnen statt !!!</p><empty-line/><p>��Was ist mit meinem Leben ?!? schrie ich.</p><empty-line/><p>��Liebe, Hass, Lebensaufgabe, Hobbys, Familie, Wissenschaft, Religion, die Suche nach dem Sinn des Lebens, Reiche, Kriege, unz�hlige Sch�tze, die es zu finden gilt ?!?</p><empty-line/><p>��Alles nur, um mich irgendwie abzulenken?!? .... damit ich mich nicht langweile?!?</p><empty-line/><p>3.3</p><empty-line/><p>F�lschung.</p><empty-line/><p>Nach einem ziemlich starken Schock sa� ich lange am Ufer des Flusses und sah zu, wie das Wasser sanft �ber die Seerosen an der K�ste floss.</p><empty-line/><p>Der Biber setzte sich neben mich, dann sagte er leise:</p><empty-line/><p>��Was glaubst du, wie lange wir hier noch gebraucht werden, wie lange werden wir hier bleiben ??</p><empty-line/><p>Ich war verwirrt von dieser unerwarteten Frage.</p><empty-line/><p>Ich begann mich daran zu erinnern, was uns die Wissenschaft dar�ber sagt.</p><empty-line/><p>Die Wissenschaftler behaupten, dass jede Art von Lebewesen eine bestimmte Lebenszeit hat. Dann verschwinden sie.</p><empty-line/><p>Zahlreiche Ausgrabungen haben ergeben, dass es sogar unter einer einzigen Art von Lebewesen ein mysteri�ses Verschwinden geben kann.</p><empty-line/><p>��Wie verschwinden ganze Zivilisationen ?? fragte der Biber.</p><empty-line/><p>��Und vor allem, warum ??</p><empty-line/><p>Ich konnte nur verbl�fft mit den Schultern zucken.</p><empty-line/><p>"Der Grund ist ganz einfach", fuhr er fort.</p><empty-line/><p>Die Bewohner flirten und vergessen ihr Schicksal.</p><empty-line/><p>��Sie fangen an, gro�e Gestalten, K�nige, G�tter, Pr�sidenten zu spielen.</p><empty-line/><p>��Ihr Leben wird zur Farce.</p><empty-line/><p>��So w�chst die soziale Ungleichheit. Hinzu kommt, dass das Programm selbst, das urspr�nglich in sie eingebettet war, mit der Zeit exponentiell Fehler anh�uft.</p><empty-line/><p>��Die biologischen Bewohner beginnen unter der Welle von Krankheiten, Dem�tigungen, Hunger und dem wachsenden Bewusstsein ihrer Wertlosigkeit einfach zusammenzubrechen.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner verstehen trotz der T�uschung alles und sind in den meisten F�llen nicht in der Lage, etwas zu �ndern�</p><empty-line/><p>��Sie selbst setzen den Prozess der Selbstzerst�rung in Gang.</p><empty-line/><p>��Ihre Bitten werden erh�rt.</p><empty-line/><p>��Ja, Sie haben richtig geh�rt.</p><empty-line/><p>"Es war kein Zufall, dass ich Ihre F�higkeit erw�hnt habe, sich sofort mit der Ursache zu verbinden, die Sie geschaffen hat.</p><empty-line/><p>��Wenn die kritische Grenze �berschritten ist, beginnt der Prozess der Ersetzung einer Zivilisation durch eine perfektere.</p><empty-line/><p>-Ihr Leben kann alles sein.</p><empty-line/><p>��Es kann leicht oder schwer sein, gl�cklich oder ungl�cklich, interessant oder langweilig, rechtschaffen oder s�ndig.</p><empty-line/><p>-Das einzige, was dein Leben nicht sein kann, ist eine F�lschung zu sein.</p><empty-line/><p>��Damit wird auch deine Arbeit zur F�lschung.</p><empty-line/><p>��Aber das System kann das nicht zulassen.</p><empty-line/><p>-Du wirst sofort gefeuert und verschwindest einfach.</p><empty-line/><p>3.4</p><empty-line/><p>Hierarchie.</p><empty-line/><p>Der Biber stand auf, ging ein wenig umher, w�rmte sich auf und dachte angestrengt �ber etwas nach.</p><empty-line/><p>Dann blieb er abrupt stehen und kam ganz nah an mich heran.</p><empty-line/><p>Dann drehte er sich um, als wolle er sich vergewissern, dass uns niemand h�rt, und stammelte leise und ein wenig, als sei er nicht er selbst:</p><empty-line/><p>��Du wei�t ganz genau, und alle um dich herum wissen es, dass unser Leben unvollkommen ist.</p><empty-line/><p>��In dieser Welt hat es immer Ungerechtigkeit in verschiedenen Formen gegeben und wird es immer geben.</p><empty-line/><p>��Im Gro�en und Ganzen kann es, wenn man es von au�en betrachtet, kein einziges Spiel mit nur einem Ziel geben.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner haben alles bedingt in zwei Mannschaften aufgeteilt, f�r Gut und B�se, wie ein Tor beim Fu�ball, und sie jagen den Ball zwischen ihnen hin und her.</p><empty-line/><p>��Alles ist durcheinander, die Spieler wechseln von einer Mannschaft zur anderen.</p><empty-line/><p>��Die Begriffe selbst haben sich vermischt.</p><empty-line/><p>��Es wird oft unklar, was gut und was b�se bedeutet.</p><empty-line/><p>��Eigentlich ist das egal, es handelt sich um eine bedingte Einteilung, die f�r das Spiel notwendig ist.</p><empty-line/><p>��Alle Abweichungen, die sich im Leben der Bewohner ansammeln, sind auch nicht so wichtig, da das System st�ndig alle Einstellungen auf das urspr�ngliche Idealniveau kalibriert.</p><empty-line/><p>��Aber es gibt eine Sache, die sich nicht vermeiden l�sst.</p><empty-line/><p>��Die Welt um uns herum steht nicht still. Sie ver�ndert sich st�ndig. Nat�rlich ver�ndern sich auch die Bewohner, die Teil dieser Welt sind.</p><empty-line/><p>��Die Zahl der M�glichkeiten f�r das Aussehen der Bewohner wird nur durch die Phantasien unz�hliger Religionen und Philosophien begrenzt.</p><empty-line/><p>��Ich wette, Sie haben l�ngst aufgegeben, der Wahrheit �ber das Aussehen Ihrer Spezies von Organismen auf den Grund zu gehen.</p><empty-line/><p>��Und das ist nicht besch�mend, denn es ist eine falsche Spur.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner kamen, als sie gebraucht wurden, und werden wieder verschwinden, wenn sie �berfl�ssig sind.</p><empty-line/><p>��Sag mir eines, fuhr Biber besorgt fort.</p><empty-line/><p>��Hast du dich jemals gefragt, wie die Bewohner ersetzt werden ???</p><empty-line/><p>Diese unerwartete und schwierige Frage hat mich verbl�fft.</p><empty-line/><p>��Du hast sicher schon zahlreiche Science-Fiction-Romane gelesen, in denen die Bewohner k�nstliche Intelligenz und diverse Roboter erfunden haben, die ihnen das Leben erleichtern.</p><empty-line/><p>��Und die dann ein solches Niveau erreichten, dass sie begannen, ihre Sch�pfer zu �bertreffen und sie schlie�lich zu zerst�ren.</p><empty-line/><p>"Bei dieser Vorstellung bekommt man eine G�nsehaut, nicht wahr?</p><empty-line/><p>��Auch diese Romane erz�hlen zum Beispiel von Au�erirdischen, die auf unseren Planeten kamen und alles Lebendige ausl�schten.</p><empty-line/><p>��Denken Sie genau �ber diese Szenarien nach.</p><empty-line/><p>��Welche Gemeinsamkeiten sehen Sie?", fragte er.</p><empty-line/><p>Ich antwortete ohne zu z�gern:</p><empty-line/><p>��Die Angst der Tiere, das ist es, was all das gemeinsam hat.</p><empty-line/><p>��Ja, du hast recht, ich werde selbst verr�ckt bei diesen Gedanken, antwortete der Biber.</p><empty-line/><p>��Das Einzige, was ich nicht verstehen kann, ist, woher diese unterbewusste Angst kommt, denn keiner der Zeugen einer solchen Abl�sung bleibt !!!</p><empty-line/><p>��Keiner hat je einen Beweis f�r das Geschehene hinterlassen.</p><empty-line/><p>��Dies ist kein Wissen, das uns aus der Vergangenheit innewohnt !!</p><empty-line/><p>Der Biber kam mit zusammengekniffenen und funkelnden Augen, wie im Wahn, auf mich zu und fl�sterte leise:</p><empty-line/><p>"Und wei�t du, ihre Vorahnung und tierische Angst tr�gt sie nicht.</p><empty-line/><p>��Was meinst du damit? fragte ich �ngstlich.</p><empty-line/><p>Der Biber dachte eine Weile nach und antwortete dann:</p><empty-line/><p>��Wei�t du, ich m�chte wirklich nicht so sein wie die zahlreichen Wahrsager und Wahrsagerinnen, die entweder versuchen, ein St�ck Brot zu verdienen, oder die als Kranke benutzt werden.</p><empty-line/><p>��Die Szenarien f�r die Entwicklung der Ereignisse sind endlos.</p><empty-line/><p>"Das Einzige, was wir tun k�nnen, ist, das, wovon unser Schicksal abh�ngt, zu bitten, uns gegen�ber nachsichtig zu sein.</p><empty-line/><p>��Wie Sie, zum Beispiel, diese Option f�r die Ersetzung von Zivilisationen:</p><empty-line/><p>��Zwei Drittel der Bewohner verschwinden fast augenblicklich, ohne Zeit zu haben, etwas zu verstehen. Das verbleibende Drittel verliert die F�higkeit, sich fortzupflanzen und verbringt seine Tage in schierem Terror und st�ndiger Angst ??</p><empty-line/><p>��Und das nennen Sie eine gute und herablassende Option ?!? schrie ich, unf�hig, es zu ertragen.</p><empty-line/><p>"Ja, aber eine schlechte Option kennst du noch nicht", antwortete der Biber.</p><empty-line/><p>��Bis dahin werden sich die Bewohner selbst zerst�ren! Ich beschloss, dar�ber zu lachen.</p><empty-line/><p>��Derzeit haben sich so viele Waffen angesammelt, dass sie ausreichen werden, um alle Lebewesen zu vernichten.</p><empty-line/><p>Der Biber schien mich nicht zu h�ren.</p><empty-line/><p>Er fing an, hin und her zu laufen, manchmal fuchtelte er mit den Armen, als wolle er etwas vertreiben.</p><empty-line/><p>Dann kam er wieder schnell auf mich zu und sagte fest:</p><empty-line/><p>��Du und ich, die wir uns hier treffen, erz�hlen uns keine Witze.</p><empty-line/><p>��In der Welt, die uns umgibt, unterliegt alles einer strengen Ordnung.</p><empty-line/><p>��Es gibt ein Gesetz, das zu den Haupt- und Eckpfeilern geh�rt.</p><empty-line/><p>��Man nennt es das Gesetz der Hierarchie.</p><empty-line/><p>��Gef�llt dir das? fragte ich und hatte Angst, mich zu bewegen.</p><empty-line/><p>��Niemand kann einfach nehmen und zerst�ren, was er nicht geschaffen hat, antwortete er.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich f�hren die Bewohner Kriege, aber im Allgemeinen sind sie nicht in der Lage, ihre Spezies zu zerst�ren.</p><empty-line/><p>"Ebenso sind all die Fantasy-Romane �ber von Bewohnern geschaffene Roboter, die ihre Sch�pfer �bertreffen, blanker Unsinn!</p><empty-line/><p>��Nur das, was die Bewohner erschaffen hat, ist in der Lage, ihr Leben zu zerst�ren.</p><empty-line/><p>Es entstand eine lange Pause.</p><empty-line/><p>Es war sp�rbar, dass der Biber sehr nerv�s war.</p><empty-line/><p>Er drehte mir den R�cken zu und stand lange Zeit regungslos da und blickte irgendwo in die Ferne.</p><empty-line/><p>Dann sprach er langsam.</p><empty-line/><p>��Wie du bereits wei�t, bin ich auf der Suche nach Wissen um die halbe Welt gereist und habe so entlegene Orte besucht, von denen du noch nie geh�rt hast.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, das Komische ist, dass ich dort kein Wissen gefunden habe.</p><empty-line/><p>��Aber ich habe gelernt, dass es nicht n�tig ist, nach etwas zu suchen, das sich der Kontrolle der Entfernung entzieht.</p><empty-line/><p>��Ich m�chte Ihnen helfen, das Geheimnis zu ber�hren, das so verborgen und schwer zu verstehen ist, dass der Geist der Mehrheit es nicht einmal wahrnehmen kann.</p><empty-line/><p>��Wie in einem Kreis kehrten wir zu dem Punkt zur�ck, an dem wir unser Gespr�ch begonnen hatten.</p><empty-line/><p>���ber die Gr��e der Bewohner und ihren besonderen Platz und Status in der Welt der Lebewesen.</p><empty-line/><p>��Was wei� jeder Bewohner von Kindheit an �ber sich selbst und tr�gt dieses Wissen bis zum Ende ?</p><empty-line/><p>��Von Kindheit an haben Sie bemerkt, dass Sie und Ihre gesamte Spezies von Bewohnern die vollkommensten Gesch�pfe in Ihrer Welt sind.</p><empty-line/><p>��Diese Welt ist Deine Welt.</p><empty-line/><p>��Hast du dich jemals gefragt, warum ?</p><empty-line/><p>��Nein, antwortete ich.</p><empty-line/><p>��Ich habe sie immer f�r eine vollendete Tatsache gehalten. So ist die Evolutionspyramide aufgebaut, an deren Spitze sich die Bewohner befinden!</p><empty-line/><p>Der Biber schaute mich an und lachte dann, sich den Bauch haltend, wild los.</p><empty-line/><p>��Nein, du hast wirklich nie daran gedacht, warum du so ein unglaubliches Gl�ck hast ???</p><empty-line/><p>Ich z�gerte, weil ich nicht wusste, wie ich eine so einfache Frage beantworten sollte.</p><empty-line/><p>��In vielen philosophischen Lehren hei�t es zum Beispiel, dass alle Lebewesen viele Reinkarnationen durchlaufen, beginnend mit niederen Wesen, endend mit h�heren.</p><empty-line/><p>Der Biber schaute mich erstaunt und sprachlos an.</p><empty-line/><p>��Ist dir wirklich nicht aufgefallen, dass das eine allzu einfache Erkl�rung ist, wie f�r Kinder im Kindergarten?!?, rief er aus.</p><empty-line/><p>��F�r welche Verdienste bist du denn an der Spitze der Evolution gelandet ??</p><empty-line/><p>��Ach ja, wozu die M�he, wenn alles so perfekt geregelt ist !!, lachte der Biber weiter.</p><empty-line/><p>��Ja, das System wei�, wie man mit solch naiven Dummk�pfen wie dir spielt.</p><empty-line/><p>��Die Spitze der Pyramide", wiederholte er immer wieder und wischte sich dabei die Tr�nen weg.</p><empty-line/><p>��H�r mir zu, Dummkopf.</p><empty-line/><p>��Jede Art von Lebewesen hat ihre eigene Welt, in der sie die Spitze der Pyramide ist.</p><empty-line/><p>��F�r jeden Hund bist du das niedrigste Wesen, und er ist die Spitze der Pyramide.</p><empty-line/><p>��F�r W�rmer und Viren bist du nur Nahrung, und sie sind h�here Wesen.</p><empty-line/><p>��Ein tr�gerisches Gef�hl, die Illusion, dass du die Spitze der Pyramide bist, ist allen Kreaturen eigen, damit sie sich wichtig und verantwortlich f�hlen.</p><empty-line/><p>��F�hlen Sie sich wie ein Meister in diesem winzigen, stinkenden Loch, das Ihnen das System gro�z�gig unter dem Namen Ihres Universums gegeben hat, damit Sie etwas tun und sich wichtig und notwendig f�hlen.</p><empty-line/><p>��Warum sollten Sie sonst etwas tun, wenn nichts von Ihnen abh�ngt.</p><empty-line/><p>��In der Tat sind keine Bewohner, einschlie�lich eurer Spezies, etwas von der Spitze der Pyramide.</p><empty-line/><p>��Und noch mehr, f�gte der Biber hinzu.</p><empty-line/><p>Dann runzelte er die Stirn und schrumpfte wie eine Feder.</p><empty-line/><p>��Normalerweise lebt niemand bis zu diesem Moment, aber da wir dar�ber sprechen, bedeutet es, wof�r es gebraucht wird.</p><empty-line/><p>��Merke es dir ein f�r alle Mal.</p><empty-line/><p>��Wenn du eines Tages einem Gesch�pf, einem Roboter, einer Kaffeemaschine, einem Computer, einer Waschmaschine, einem Affen, einem Au�erirdischen, einem Mutanten oder sonst etwas begegnest, und du wirst feststellen, dass es vollkommener ist als du.</p><empty-line/><p>��Wisse, dass dein Leben zu einem Ende gekommen ist.</p><empty-line/><p>��Deine Tage sind gez�hlt, das System braucht dich nicht mehr, und die Zivilisation wurde ersetzt.</p><empty-line/><p>��Normalerweise wird nur wenigen Bewohnern die Ehre zuteil, an der Schwelle zwischen zwei Welten zu stehen und die zuk�nftigen Bewohner mit eigenen Augen zu sehen.</p><empty-line/><p>��Diese Bewohner werden den Rest ihres Lebens in der Obhut der neuen Bewohner verbringen, wie seltene Tiere in unseren besten Zoos.</p><empty-line/><p>��Eine neue Generation von Bewohnern wird zwischen den Zellen spazieren gehen und uns aufmerksam und mit echter Neugierde betrachten.</p><empty-line/><p>Kapitel 4.</p><empty-line/><p>Au�erirdische.</p><empty-line/><p>Jedes Mal, wenn ich im Sommer im Fluss schwimmen ging, bemerkte ich den neugierigen Dachs direkt neben der Wiese.</p><empty-line/><p>Er war schon ziemlich alt. Er hatte so etwas wie eine kleine Werkstatt, in der er den ganzen Tag lang mit einem sehr alten Wagen herumgrub.</p><empty-line/><p>Weg vom Hauptgesch�ft, von der Arbeit, konnte Gro�vater Dachs endlich seinem Lieblingshobby nachgehen.</p><empty-line/><p>Ja, die Werkstatt wurde f�r ihn zu einem zweiten Zuhause. Neben der Werkstatt befand sich ein altes Haus, in dem derselbe alte, aber sehr energische Marder lebte.</p><empty-line/><p>Sie waren seit ihrer Jugend miteinander befreundet, und es war sehr interessant und ehrf�rchtig zu beobachten, wie sie sich umeinander k�mmerten.</p><empty-line/><p>Jeden Tag versuchte Dachs, trotz des Geldmangels, die Mechanismen des Wagens zu verbessern.</p><empty-line/><p>Es sieht so aus, als w�re es ihm gelungen. Trotz ihres ehrw�rdigen Alters sah sie gro�artig aus.</p><empty-line/><p>Er brauchte sie nicht einmal als Transportmittel, sondern als Gegenstand selbst.</p><empty-line/><p>Eines Abends, als wir an seiner h�chst interessanten Werkstatt vorbeikamen, gr��te er uns.</p><empty-line/><p>Wir kannten ihn nicht, und das �berraschte mich ein wenig. Obwohl das nichts Ungew�hnliches war.</p><empty-line/><p>In unserer Gegend wirken die Bewohner in der Regel etwas schroff, aber im Grunde sind sie sehr freundlich.</p><empty-line/><p>Ich ging auf ihn zu und wir kamen ins Gespr�ch. Ich erz�hlte sofort, dass ich schon lange bemerkt hatte, mit welcher Begeisterung er sich auf verschiedene Techniken und Designs bezieht.</p><empty-line/><p>Um das Gespr�ch irgendwie am Laufen zu halten, habe ich dann angefangen, �ber irgendeinen blanken Unsinn zu reden.</p><empty-line/><p>Es ist n�mlich so, dass ich, wenn ich nachts an einem sch�nen Ort bin, immer in die Schw�rze schaue. Ich beobachte die Sterne, wenn ich das Gl�ck habe, einen brennenden Meteoriten zu sehen, der wie ein Pfeil funkelt.</p><empty-line/><p>Aber vor allem versuche ich beim Blick in den Himmel, sie zu bemerken � die Au�erirdischen.</p><empty-line/><p>W�hrend unseres Gespr�chs fiel mir auf, dass er mit zusammengekniffenen, gl�nzenden Augen irgendwie aufmerksam irgendwohin schaute. Als ob seine Gedanken w�hrend des Gespr�chs nicht hier waren.</p><empty-line/><p>Schlie�lich schien er aufzuwachen und sagte:</p><empty-line/><p>��Vielleicht stimme ich zu, dass es keine andere so spannende und zugleich romantische Frage gibt wie die nach einem anderen Leben auf anderen Planeten.</p><empty-line/><p>Diese Frage hat sich jeder, ob jung oder alt, gestellt, der in den Himmel schaute.</p><empty-line/><p>��Und wie viele B�cher und Filme sind dar�ber geschrieben worden! Wie viele verschiedene Glas- und andere R�hren werden in den Himmel gerichtet, um auch nur das kleinste Signal, den kleinsten Hinweis aufzufangen! Wie viele junge Dachse tr�umen davon, ins Weltall zu fliegen! Wie viele Diskussionen gibt es unter den wissenschaftlichen Assistenten!</p><empty-line/><p>��Und alles ist vergeblich. Die grenzenlose Schw�rze des Sternenhimmels bewahrt eine unheilvolle Stille.</p><empty-line/><p>��Es entsteht das ber�hmte Paradoxon.</p><empty-line/><p>Je mehr wir schauen und suchen, desto bedrohlicher wird die Stille.</p><empty-line/><p>��Die Sache ist, dass dieses Geheimnis nicht zuf�llig ist.</p><empty-line/><p>��Da Sie dieses Gespr�ch begonnen haben. Da ich Ihre Verzweiflung sehe, werde ich Ihnen sagen, was ich selbst wei�.</p><empty-line/><p>��Ich habe aufrichtiges Mitleid mit denen, die ihr ganzes Leben lang mit der Hoffnung leben, aber nie etwas lernen.</p><empty-line/><p>��Ich kann solche Menschen sehr gut verstehen, und sie sind mir im Geiste sehr nahe.</p><empty-line/><p>��Das Problem ist, wie immer, dass sie alle an der falschen Stelle suchen.</p><empty-line/><p>��Nicht dort ?? Und wo, wenn nicht in der Schw�rze und unter den Sternen, soll man nach ihnen suchen ?!?</p><empty-line/><p>��Die meisten raffinierten R�tsel haben ebenso raffinierte Antworten.</p><empty-line/><p>��So sagte ich, mehr und mehr unverst�ndlich, worauf der alte Dachs hinauswollte.</p><empty-line/><p>��Das Geniale an jedem R�tsel ist, dass die Antwort nichts mit ihm zu tun hat.</p><empty-line/><p>��Ich verstehe gar nichts, aber kannst du es genauer sagen? fragte ich ungeduldig und etwas flehend.</p><empty-line/><p>��Die Antwort auf diese Frage ist wie jede andere � in uns.</p><empty-line/><p>��In uns ??? Ich setzte mich auf die Bank neben dem Wagen.</p><empty-line/><p>��Ja, in uns � Wir sind der Schl�ssel. Nehmen wir an, dass es au�erirdisches Leben gibt. Also sind wir auch Au�erirdische f�r sie. Oder?</p><empty-line/><p>��Ja, nat�rlich� Ich antwortete</p><empty-line/><p>��Wir haben also alle Qualit�ten und Eigenschaften von Au�erirdischen, die gleichen grundlegenden Gesetze und Probleme.</p><empty-line/><p>��So. Alle Reiche unseres Planeten sind von Bewohnern bewohnt. Die Bewohner erf�llen eine sehr wichtige Funktion, arbeiten f�r ihren Heimatstern, ohne es zu wissen.</p><empty-line/><p>��Es ist so etwas wie ein lebender, ziemlich homogener Organismus. Eine Verbindung, ohne die keine Partei existieren kann.</p><empty-line/><p>��Dieses Gesetz ist �berall gleich � schauen Sie sich den Himmel genauer an, alles, was Sie sehen, ist ein zusammenh�ngender Organismus, in dem nichts spontan geschieht.</p><empty-line/><p>��Es bedeutet �, etwas dr�ckte in meiner Brust und in einem irgendwie unangenehmen und unpassenden Moment kamen mir Tr�nen in die Augen.</p><empty-line/><p>��Das bedeutet, dass in absolut jedem Stern, den man sieht, Leben steckt.</p><empty-line/><p>��Dieses Leben kann sich in ganz unterschiedlichen Formen ausdr�cken. Es muss auch kein biologisches Leben sein.</p><empty-line/><p>��Die Sterne sind alle unterschiedlich, die Existenzbedingungen sind unterschiedlich, die Aufgaben der Lebewesen, die mit ihnen verbunden sind, sind ebenfalls unterschiedlich.</p><empty-line/><p>��Das Gesetz ist dasselbe � sie alle verrichten eine Art von Arbeit, eine Funktion f�r ihren Heimatstern.</p><empty-line/><p>��Nichts in dieser Welt, die Sie sehen, geschieht einfach so, zuf�llig.</p><empty-line/><p>��Also gibt es unter ihnen mit Sicherheit einige Superwesen, die auch von uns wissen !!</p><empty-line/><p>��Nat�rlich !! rief der alte Konstrukteur aus.</p><empty-line/><p>��Warum kommen sie uns dann nicht besuchen, warum machen sie sich nicht bemerkbar ?!?</p><empty-line/><p>��Der alte Dachs klopfte mir v�terlich auf die Schulter.</p><empty-line/><p>��Die Antwort ist auch hier.</p><empty-line/><p>��Hier???</p><empty-line/><p>Ja � Du siehst diese Schw�rze, dieses absolut leblose Vakuum um unseren Planeten. Du siehst die Unm�glichkeit jeglicher sinnvoller Bewegung im Weltraum. Siehst du die unglaublichen Herausforderungen, denen die Zauberer gegen�berstehen, selbst wenn sie ihre Wagen in die Umlaufbahn bringen?</p><empty-line/><p>��Alles vergeblich �</p><empty-line/><p>��Wenn die Regierenden einige Dinge in Bezug auf den Weltraum verstehen w�rden, k�nnte man riesige Mengen an Geld sparen und die Bewohner nicht mit Unsinn bel�stigen.</p><empty-line/><p>��Sie fragen, warum keine Au�erirdischen zu Besuch kommen.</p><empty-line/><p>��Das ist die falsche Frage. Lernen Sie, die richtigen Fragen zu stellen. Die richtige Frage lautet:</p><empty-line/><p>��Warum sollten sie eigentlich zu uns kommen? Ist das Teil ihrer Funktion, ihrer Arbeit?</p><empty-line/><p>��Warum sollten sie zu uns kommen?�� Um sich kennen zu lernen? Um Freundschaften mit Familien zu schlie�en? Aus Interesse? Um sich nicht zu langweilen? Vielleicht wegen eines Gesch�fts ???</p><empty-line/><p>Hier m�ssen wir �ber die Absurdit�t der Frage lachen.</p><empty-line/><p>��Sie haben keine solche Funktion, zu fliegen, um sich gegenseitig zu besuchen.</p><empty-line/><p>��Deshalb wurde diese Unendlichkeit des unwiderstehlichen Raums geschaffen, wie ein Antiseptikum, wie ein Immunsystem, wie ein Puffer, der den K�rper vor der Verbreitung von Infektionen sch�tzt.</p><empty-line/><p>��Und was, wir werden uns nie sehen? fragte ich sehns�chtig.</p><empty-line/><p>Er schwieg lange, als ob er �ber etwas nachdachte.</p><empty-line/><p>"Du wei�t schon", antwortete er. Ich wei�, dass es immer Ausnahmen gibt.</p><empty-line/><p>��In einigen unglaublichen Situationen, bei dringendstem Bedarf, ist interstellarer Kontakt einiger Individuen m�glich, aber das ist ein zu komplexes Thema und nicht f�r uns.</p><empty-line/><p>Lange Zeit konnte ich mich nicht von dem Gespr�ch mit dem alten Dachs erholen.</p><empty-line/><p>Allein die Tatsache, dass es im Universum unendlich viel Leben gibt, �berschattete alles. Aber die Unm�glichkeit eines Kontakts brachte mich nat�rlich aus der Fassung.</p><empty-line/><p>Ohne den Weg zu verstehen, wanderte ich nach Hause.</p><empty-line/><p>Kapitel 5</p><empty-line/><p>Geschwindigkeit.</p><empty-line/><p>5.1</p><empty-line/><p>Rennen.</p><empty-line/><p>In unseren abgelegenen Orten gibt es nicht viel Unterhaltung. Besonders f�r die Jugend.</p><empty-line/><p>Wenn es Abend wird, haben sie, um den Alltag wenigstens etwas aufzuheitern, neuerdings einen neuen Spa�.</p><empty-line/><p>Hinter dem Dorf gab es eine Stra�e. Und auf ihr versammelte sich die ganze Jugend. F�chse, Biber, Hasen, Dachse, Wolfsjunge, sogar Jungtiere.</p><empty-line/><p>In letzter Zeit hat die Alchemie stark zugenommen, und es sind ganz neue Wagen aufgetaucht, die mit einer Art wunderbarem Brennstoff betrieben werden. Keine Pferde!</p><empty-line/><p>Zun�chst trauten alle ihren Augen nicht, aber der Fortschritt schritt hartn�ckig voran.</p><empty-line/><p>Nat�rlich waren sie immer noch sehr selten, aber jeder sparte mit aller Kraft, um einen Wunderwagen zu haben.</p><empty-line/><p>Nat�rlich stiegen mit einem solchen Ger�t die Erfolgschancen der jungen Fahrer auf der Messe dramatisch an.</p><empty-line/><p>Und wenn es mehrere Wagen gibt, dann gibt es unter ihnen nat�rlich den ersten mit dem besten Fahrer.</p><empty-line/><p>So begann jeden Abend auf dieser Stra�e der Wettbewerb. Um den Titel des besten Fahrers des Abends!</p><empty-line/><p>Die Anwohner sahen sich solch eine wunderbare Vorstellung schon im Voraus an.</p><empty-line/><p>Lulu und ich waren da keine Ausnahme.</p><empty-line/><p>Nachdem wir einen geeigneten Platz eingenommen hatten, begannen wir mit Interesse zu beobachten, was passierte und wie die Vorbereitungen f�r den Start verliefen.</p><empty-line/><p>Nat�rlich schenkten alle den technischen Aspekten gro�e Aufmerksamkeit. Jedem war klar, dass ein noch so mutiger und geschickter Fahrer nichts ausrichten konnte, wenn der Wagen schlecht vorbereitet war.</p><empty-line/><p>Meine Aufmerksamkeit wurde auf einen Wagen gelenkt, der sich deutlich von den anderen abhob. Er war selbst zusammengebaut und nicht von der Stange gekauft.</p><empty-line/><p>Das hei�t, die Jugendlichen selbst hatten alle Geheimnisse einer raffinierten Vorrichtung studiert und es geschafft, einen solchen Wagen aus buchst�blich jedem Abfall zusammenzubauen. Was war in ihren Werkst�tten alles �berfl�ssig!</p><empty-line/><p>Also, die Wagen reihten sich auf. Die Einheiten starteten.</p><empty-line/><p>Die Aufregung wuchs, das Signal zum Start wurde gegeben. Die Waggons rasten vorw�rts und lie�en die gl�cklichen Zuschauer in einer Staubwolke zur�ck.</p><empty-line/><p>��Was f�r ein Abend! rief der junge Fuchs in den Reihen aus.</p><empty-line/><p>��Habt ihr das gesehen? Das ist mein Bruder da dr�ben in dem selbstgebauten Wagen.</p><empty-line/><p>��Oh, wenn du w�sstest, was f�r ein Talent er ist! Seit seiner Kindheit, als alle noch im Fluss schwammen, verbrachte er den ganzen Tag in der Werkstatt seines Vaters.</p><empty-line/><p>Er hat ein Naturtalent als Mechaniker. Anhand des Ger�uschs eines laufenden Ger�ts kann er dessen Zustand und die kleinste Fehlfunktion feststellen.</p><empty-line/><p>��Schon bald scharten sich die gleichen Jungs um ihn wie er. Bauen ist ein tolles Hobby!</p><empty-line/><p>Mit gro�er Geschwindigkeit fegte einer der Wagen an uns vorbei, um die zweite Runde zu drehen, dann ein anderer.</p><empty-line/><p>��Oh, was f�r ein Tempo! rief der Fuchs bewundernd aus.</p><empty-line/><p>Die Bewohner ringsum jubelten, klatschten, schrien und sprangen.</p><empty-line/><p>5.2</p><empty-line/><p>Sackgasse.</p><empty-line/><p>Der Fuchsjunge versuchte, die Menge zu �berw�ltigen, und rief -</p><empty-line/><p>��Und ihr wisst, dass das Unsinn ist und keine Geschwindigkeit!</p><empty-line/><p>��Wie das?! riefen Lulu und ich, viel schneller,�� kein einziges Rad kann das aushalten!</p><empty-line/><p>��Zauberer aus einem fernen Reich haben die H�chstgeschwindigkeit entdeckt!</p><empty-line/><p>��Die Lichtgeschwindigkeit!</p><empty-line/><p>��So viel wie .... 300.000 km pro Sekunde !!</p><empty-line/><p>��Kannst du dir vorstellen, dass ein Wagen mit einer solchen Geschwindigkeit fliegt ??</p><empty-line/><p>��Ich habe es schwer!�� rief der kleine Fuchs mit einem Glitzern in den Gasen und Bewunderung.</p><empty-line/><p>Um ehrlich zu sein, fiel es auch Lulu und mir schwer, uns ein so bezauberndes Bild vorzustellen.</p><empty-line/><p>Unser Wagen, der mit so gro�er Geschwindigkeit durch den Weltraum fliegt, vorbei am Bullauge eines anderen au�erirdischen Wagens.</p><empty-line/><p>Ja, wir dachten .... Es gibt etwas, wor�ber man nachdenken kann.</p><empty-line/><p>Die Zahlen selbst schienen fantastisch zu sein. Aber ist das viel, 300.000 km pro Sekunde?</p><empty-line/><p>F�r uns nat�rlich eine unerreichbare Zahl. Und f�r unsere Galaxie, das Universum ??</p><empty-line/><p>Dann begann ich mich zu erinnern, wie gro� nur der sichtbare Teil unseres Universums ist, der mit Hilfe von magischen R�hren von modernen Alchemisten und Zauberern aus allen Reichen beobachtet wird.</p><empty-line/><p>Nach ihren Berechnungen stellt sich heraus, dass es etwa 45 Milliarden Lichtjahre im Radius und 90 Milliarden Jahre im Durchmesser betr�gt.</p><empty-line/><p>Das hei�t, nur durch den sichtbaren K�rper des Universums bewegt sich das Licht 90 Milliarden Lichtjahre in die eine und die gleiche Anzahl in die andere Richtung.</p><empty-line/><p>Dieselben Zauberer haben sogar das Alter des sichtbaren Universums mit 14 Milliarden Jahren angegeben.</p><empty-line/><p>Im Vergleich dazu ist es so, als ob das Signal von Lulus linkem Bein mehrere Leben lang bis zu ihrem Gehirn gereist w�re.</p><empty-line/><p>Als ich eine Zeit lang versuchte, diese Zahlen zu verstehen, wuchs in mir eine Art Widerspruch.</p><empty-line/><p>Ich wusste genau, warum hier etwas nicht zusammenlief.</p><empty-line/><p>Das bedeutet, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht die Geschwindigkeit ist, mit der die Prozesse im Universum ablaufen.</p><empty-line/><p>Mein Kopf fing an, ein wenig klarer zu werden.</p><empty-line/><p>In der Tat, wenn wir das Universum auf die Gr��e unseres K�rpers komprimieren.</p><empty-line/><p>Und das Universum, das beschlossen hat, sich ein wenig zu entspannen, trinkt ein Glas Wein, wie lange sollte es auf die Wirkung warten, bis sich der Alkohol mit Lichtgeschwindigkeit verfl�chtigt hat ??</p><empty-line/><p>Mehrere Leben ??</p><empty-line/><p>��Was sind die Geschwindigkeiten der Prozesse im Universum, in unserem materiellen System, was ist die Grenze ??? rief ich unwillk�rlich aus.</p><empty-line/><p>Der Fuchs erstarrte und starrte mich aufmerksam an. Das Beispiel mit dem Weinglas gefiel ihm offensichtlich.</p><empty-line/><p>��Du hast Recht, sagte er, die verschiedenen Prozesse im Universum, als ein einziger Organismus, k�nnen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ablaufen, aber sie laufen fast augenblicklich ab.</p><empty-line/><p>��Im Universum gibt es keine Geschwindigkeitsgrenze als mathematische Einheit. Sie h�ngt von der jeweiligen Aufgabe ab.</p><empty-line/><p>��Es gibt Aufgaben, die eine fast augenblickliche Bewegung von einer Grenze des Systems zur anderen erfordern. Und sie werden alle erf�llt.</p><empty-line/><p>Da ich nicht erwartet hatte, hier einen so kompetenten Gespr�chspartner zu treffen, war ich ehrlich gesagt verwirrt.</p><empty-line/><p>��Mit der Lichtgeschwindigkeit, und mit uns, gibt es ein Problem � sagte der kleine Fuchs</p><empty-line/><p>��Problem? Wir haben Interesse.</p><empty-line/><p>��Und was ist es?</p><empty-line/><p>Das Fuchsjunge z�gerte.</p><empty-line/><p>��Seht ihr, begann er aus der Ferne, dieses Problem ist so schrecklich, dass ich noch lange von Gewissensbissen geplagt sein werde, wenn ich euch davon erz�hle.</p><empty-line/><p>��Ich m�chte vorab einen �u�erst wichtigen Punkt anmerken, fuhr der Fuchs fort.</p><empty-line/><p>��Dieses Problem betrifft nur den Teil unseres Lebens, an den wir gew�hnt sind, den wir kennen. Es betrifft nicht den Teil von uns, von dem sie nichts wissen.</p><empty-line/><p>��Es geht nicht um Mystik, nicht um das Nicht-Materielle, Spirituelle oder Metaphysische.</p><empty-line/><p>��Wirklich alles. Wir kennen nur nicht die Gesetze, nach denen unsere zweite Realit�t existiert.</p><empty-line/><p>��Wenn wir wenigstens 1 Prozent �ber uns selbst w�ssten, w�re das ein Wunder! sagte der Fuchs verzweifelt.</p><empty-line/><p>��Fr�her, in sehr alten Zeiten, haben die Bewohner aus Angst vor dem Donner alles auf h�here metaphysische Kr�fte zur�ckgef�hrt. Daran hat sich bis heute nichts ge�ndert� au�er einer Sache.</p><empty-line/><p>��Es gibt immer mehr R�tsel, sie wachsen wie ein Schneeball. Die Zauberer haben keine Antwort. Die Bewohner geraten in Panik und suchen den rettenden Strohhalm im �berirdischen, Ungreifbaren, was die Situation weiter verschlimmert und sie immer mehr in den Abgrund des Chaos st�rzt�</p><empty-line/><p>Lulu und ich standen da, v�llig entmutigt. Wir hatten das Rennen und den Grund, warum wir hier waren, v�llig vergessen.</p><empty-line/><p>"Sprich", sagten Lulu und ich entschlossen mit einer Stimme � es gab keinen R�ckzug mehr.</p><empty-line/><p>"Wie ihr wisst, gibt es selbst unter verr�ckten Zauberern Ausnahmen.</p><empty-line/><p>��Es gibt einen sehr kleinen Kreis, bei dem dieses Problem alle anderen in den Schatten stellt. Seit vielen Jahren haben sie mit ihrem ganzen Entsetzen Angst, und sie sehen keinen Ausweg.</p><empty-line/><p>��So, jetzt ist es Abend, und ich kann Ihnen etwas visuell zeigen, in der Realit�t.</p><empty-line/><p>��Schauen Sie sich genau um � Was sehen Sie verd�chtig?</p><empty-line/><p>��Verd�chtig? Wir haben uns erschrocken und waren erstaunt.</p><empty-line/><p>��Wir antworteten nichts. Alles ist wie immer.</p><empty-line/><p>Der Fuchs wiederholte leise</p><empty-line/><p>��Nun, ich werde die Frage richtiger stellen.</p><empty-line/><p>��Schaut euch genau um .... was ihr um euch herum seht � ist � nicht echt?</p><empty-line/><p>Da brach mir vor Aufregung der Schwei� auf der Stirn aus, und Lulu lie� sich irgendwie sofort fallen.</p><empty-line/><p>��Das Problem ist, dass gut die H�lfte des sch�nen Bildes, das du siehst, nicht echt ist.</p><empty-line/><p>Ich wollte es weglachen und den Fuchs zur H�lle schicken, aber da war etwas in seinem Gesicht, das mir in der Brust schnitt.</p><empty-line/><p>��Was � Ich kr�chzte �</p><empty-line/><p>��Alles, was du jenseits von 300.000 Kilometern siehst, ist eine F�lschung, eine Illusion, ein sch�nes Bild, nichts weiter.</p><empty-line/><p>Ich stand lange Zeit still. Die Gedanken begannen verr�terisch umher zu eilen. Ich konnte mich nicht konzentrieren, meine Brust wurde von einer Art Last zusammengepresst, wie in einem Schraubstock.</p><empty-line/><p>��Ja, der Fuchs fuhr fort. Die Gr��e unseres Universums mit einem Radius von nur ..300.000 Kilometern.</p><empty-line/><p>"Du musst mir sagen, warum", verlangte ich ernsthaft.</p><empty-line/><p>��Nun, der Fuchs antwortete heftig.</p><empty-line/><p>��Du schaust wahrscheinlich gerne Filme.</p><empty-line/><p>��Wenn Sie auf eine Lichtquelle schauen, eine Projektorlampe, die 300.000 Kilometer entfernt ist � etwa 1 Lichtsekunde, sieht Ihr Auge das echte Bild auf der Leinwand.</p><empty-line/><p>��1 Sekunde ist eine kritische Zeit f�r unser Auge.</p><empty-line/><p>��Wenn das Bild l�nger dauert, k�nnen Sie mit unseren Augen, unserer Wahrnehmung, alles machen wie mit blinden K�tzchen.</p><empty-line/><p>��F�r dich endet das Universum dort, wo deine Wahrnehmung endet, begrenzt durch deine F�higkeiten.</p><empty-line/><p>��Wenn zum Beispiel eine Lichtquelle wie unser Stern, oder besser gesagt, ich wei� nicht, was es ist, 1.500.000 Kilometer entfernt ist, geht das Licht, das Bild f�r 8 Minuten zu Ihnen.</p><empty-line/><p>��In diesen 8 Minuten kann ich Ihnen jeden beliebigen Erotikfilm vorf�hren, aber nicht den, den die Quelle zeigt.</p><empty-line/><p>��Wollen Sie damit sagen, dass niemand wei�, was in diesen 8 Minuten passiert???</p><empty-line/><p>��Nein, niemand wei� es. Wir wissen es nicht !! Haben unseren eigenen Star nicht gesehen�!!! Niemals!!!</p><empty-line/><p>Wir haben noch nie die Sterne gesehen!</p><empty-line/><p>��Was ist das f�r ein Scherz ?!? rief ich ungl�ubig aus.</p><empty-line/><p>��Was ist mit den Fotos, die unsere Satelliten von den Nachbarplaneten machen und uns schicken ?</p><empty-line/><p>��Aber was ist mit dem Weltraum, all diesen sch�nen Bildern von Quasaren, Universen, Nebeln, schwarzen L�chern, endlich ??? schrie ich.</p><empty-line/><p>��Sch�ne Bilder und keine mehr, die jeden Tag Kaninchen im Kindergarten malen.</p><empty-line/><p>��Wir sehen immer alles auf der Platte.</p><empty-line/><p>��Na ja, nein, du wirst mich nicht �berzeugen, ich habe mich mit aller Kraft gewehrt � die haben super moderne Glasr�hren und alles M�gliche andere.</p><empty-line/><p>��Alles ist gleich � alle superstarken Glasr�hren sehen, wie die Augen, Informationen, die auf ihren signalaufzeichnenden Teil fallen, der sich auch nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegt.</p><empty-line/><p>��Na ja, rief ich, aber auch mit der Zeit, auch nach 8 Minuten, aber das Licht von unserem Stern kommt immer noch!</p><empty-line/><p>��8 Minuten!!! rief, unf�hig, das Fuchswelpen mit leuchtenden Augen zu ertragen � 8 Minuten !!!</p><empty-line/><p>��Glaubst du, dass das Universum hier einen Scherz mit dir treibt ?!?</p><empty-line/><p>��Du wartest hier, bis du ankommst, was ist in 8 Minuten Flugzeit ?!?</p><empty-line/><p>��Nichts im Universum ist zuf�llig !!!</p><empty-line/><p>��Kein einziges Atom ist hier zuf�llig aufgetaucht und verschwunden, einfach so, aus Jux und Tollerei !!!</p><empty-line/><p>"Wir d�rfen unsere Nase nicht hinausstecken und sehen, was jenseits von 300.000 Kilometern passiert� !!</p><empty-line/><p>��Dieses monstr�se Problem ist zum Stillstand gekommen.</p><empty-line/><p>��Die Magier tun ihr Bestes, um es nicht zu erw�hnen, denn alles, was sie tun, macht keinen Sinn mehr, viel Geld geht ins Leere. Sie werden nicht mehr gebraucht, und sie haben Angst, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.</p><empty-line/><p>���brigens, unser sch�ner Mond, das letzte reale Objekt, das wir sehen, befindet sich nicht zuf�llig innerhalb einer Lichtsekunde und zeigt die Grenze unserer Welt.</p><p>��Unser sch�ner Mond ist f�r Schwimmer wie Bojen im Meer, �ber die hinaus sie nicht schwimmen d�rfen.</p><empty-line/><p>��Der weitere Weg ist uns verschlossen.</p><empty-line/><p>Kapitel 6.</p><empty-line/><p>Das Spiel.</p><empty-line/><p>6.1</p><empty-line/><p>Buckliger.</p><empty-line/><p>Wenn ich mir die Karte ansehe, fallen mir immer einige sch�ne Orte auf. Es muss eine Art Ozean sein, mit unglaublich sch�nen, unbewohnten Inseln.</p><empty-line/><p>Ich habe mir oft vorgestellt, was ich tun w�rde, wenn ich mich pl�tzlich weit weg von allen Bewohnern wiederfinde.</p><empty-line/><p>Eins zu eins mit der Au�enwelt.</p><empty-line/><p>Aber etwas verfolgte mich.</p><empty-line/><p>Ich merkte � ich war noch nie im Norden. Im Norden begann sich die Karte mit undurchdringlichen W�ldern und S�mpfen bedrohlich zu verdunkeln, aber in dieser Dunkelheit lag eine Art Geheimnis.</p><empty-line/><p>Schlie�lich fassten Lulu und ich einen Entschluss.</p><empty-line/><p>Nachdem wir unsere Kutsche auf ihre Brauchbarkeit �berpr�ft und ausreichend Proviant geladen hatten, machten wir uns auf den Weg in ferne, unbekannte L�nder. In den Norden!</p><empty-line/><p>Lulu und ich waren also schon den vierten Tag unterwegs.</p><empty-line/><p>W�hrend dieser ganzen Zeit geschah drau�en etwas Unvorstellbares. Ringsherum donnerte es, und der Himmel beschloss, wie eine Sch�ssel ohne Boden alles zu �berfluten.</p><empty-line/><p>Au�er dem Ger�usch von Wind und Regen war nat�rlich nichts zu h�ren, nur ein st�ndiges Grollen, das auch tags�ber nicht aufh�rte.</p><empty-line/><p>Trotz des Grauens, das um mich herum herrschte, trotz der durchn�ssten Kutsche und Kleidung, versuchte ich, Lulu irgendwie aufzumuntern, indem ich mich an verschiedene lustige Begebenheiten aus den vergangenen gl�cklichen Tagen zu erinnern versuchte.</p><empty-line/><p>Aber es war alles vergeblich.</p><empty-line/><p>Die Kr�fte waren bereits am Ende. Das Schlimmste ist, dass jeder, der einen schwierigen und anstrengenden Weg geht, Angst hat, nicht so sehr vor k�rperlicher Ersch�pfung, sondern vor geistiger Verzweiflung.</p><empty-line/><p>Lulu versank in eine Art Vergessenheit und schluchzte leise �ber irgendetwas in schwerem Schlummer.</p><empty-line/><p>Ich versuchte, irgendwie warm zu werden, und legte mich neben sie, damit es wenigstens etwas w�rmer war. Sofort fiel ich vor Ersch�pfung f�r eine Weile in die Dunkelheit.</p><empty-line/><p>Aus irgendeinem Grund wachte ich unverst�ndlicherweise auf. Meine Ohren klingelten � wahrscheinlich nach einem weiteren Donnergrollen.</p><empty-line/><p>Mit einer unglaublichen Anstrengung hob ich den schweren K�rper und schaute durch das Vordach hinaus. Die Pferde erstarrten vor Schreck und weigerten sich, auch nur einen Schritt vorw�rts zu machen.</p><empty-line/><p>Als ich in der v�lligen Dunkelheit hinauskletterte, nahm ich den vertrauten und stets k�stlichen Geruch von Rauch wahr.</p><empty-line/><p>Als ich zu Lulu zur�ckblickte und mich vergewisserte, dass sie noch schlief, beschloss ich, nachzusehen, woher der Geruch kam.</p><empty-line/><p>Nach einem halben Kilometer tauchten vor mir die Lichter eines Dorfes auf.</p><empty-line/><p>Unbeschreiblich erfreut und mit allen Fasern meiner Seele aufgew�hlt, eilte ich mit aller Kraft zum Wagen.</p><empty-line/><p>Wir nahmen die Pferde am Zaumzeug und eilten vorw�rts. Der erste Schritt bestand darin, wenigstens eine Unterkunft zu finden, um die Kleidung zu trocknen und diese Wetterkatastrophe abzuwarten.</p><empty-line/><p>Ich schob Lulu sanft an, die sich beharrlich weigerte, weiterzugehen, und auf das Schlimmste gefasst zu sein schien.</p><empty-line/><p>Wir gingen gemeinsam zu der Taverne, die ich mir vorhin notiert hatte.</p><empty-line/><p>Wo sonst, wenn nicht in Tavernen, kann man nach einer �bernachtungsm�glichkeit fragen und etwas �ber den Ort erfahren, an dem wir uns befanden.</p><empty-line/><p>Die Taverne war ein ziemlich gro�er Holzbau mit einer eher ungew�hnlichen rechteckigen Form.</p><empty-line/><p>Auf den ersten Blick war es nichts Ungew�hnliches, aber gleichzeitig strahlte es eine Art altes Geheimnis und W�rme aus. Als ob man diesen Ort und alles, was dort ist, schon lange kennen w�rde.</p><empty-line/><p>Als ich hineinging, war ich sofort �berrascht, dass der Raum drinnen gr��er zu sein schien als drau�en.</p><empty-line/><p>Drinnen, n�her am Eingang, gab es einen kleinen Tresen, an dem man Getr�nke bestellen konnte, es gab Tische, und in der hinteren Ecke gegen�ber befand sich ein riesiger antiker Kamin in einem Drittel der Wand, mit riesigen brennenden Holzscheiten.</p><empty-line/><p>Es waren nur wenige Besucher da. In der Mitte gab es sogar einen Roulette- und einen Kartentisch, aber was kann man in einer solchen Ein�de schon spielen.</p><empty-line/><p>Lulu und ich setzten uns nat�rlich erst einmal an den n�chstgelegenen Tisch am Kamin, wo es zweifellos am w�rmsten war und unsere sch�bigen Kleider schneller trocknen konnten.</p><empty-line/><p>Und au�erdem, verdammt noch mal, war es dort so sch�n und romantisch! Zum Gl�ck war niemand in dieser Ecke zu sehen.</p><empty-line/><p>Bald kam die h�bsche Tochter des Besitzers des Lokals auf uns zu. Oh, wie lange haben wir auf diesen Moment gewartet!</p><empty-line/><p>Endlich ein richtiges warmes Essen zu bekommen, nachdem wir drei Tage lang mit dem Wagen durch W�lder und S�mpfe gesch�ttelt worden waren.</p><empty-line/><p>Mit gro�er Vorfreude bestellten wir schlie�lich alles, was wir, wie es uns damals schien, schlucken konnten. Und in diesem Moment h�tten wir wahrscheinlich einen ganzen Elefanten verschlucken k�nnen.</p><empty-line/><p>Gl�cklicherweise standen auf der Speisekarte eine leckere Suppe und ein Gem�seeintopf mit unbekannten Pilzen, eine Art Auflauf und etwas anderes, dessen Namen ich nicht kenne.</p><empty-line/><p>Schlie�lich wurde uns das Bestellte gebracht, und wir st�rzten uns wahrscheinlich eine gute Stunde lang in die Verkostung der Gerichte. Dann h�rte die ganze Welt auf zu existieren.</p><empty-line/><p>Alles war k�stlich. Vor allem alles, was mit K�se und Pilzen war. Lulu hatte in der Vergangenheit schon viel gekocht.</p><empty-line/><p>Sie ging immer mit Kreativit�t und Liebe an die Sache heran, verstand etwas vom Essen und lobte ausnahmslos alle Gerichte.</p><empty-line/><p>Es stellte sich heraus, dass wir hier im G�stehaus, direkt neben der Taverne, ein Zimmer mieten konnten. Ohne viel Zeit zu verlieren, schleppte ich unsere einfachen Sachen in ein bescheidenes Zimmer.</p><empty-line/><p>Die ges�ttigte Lulu, die unterwegs eingeschlafen war, lie� sich auf das Bett fallen, und eine Minute sp�ter schnarchte sie friedlich und hatte einen unruhigen Schlaf.</p><empty-line/><p>Ich konnte trotz der zur�ckgelegten Strecke, der M�digkeit und der anderen Strapazen, die ich in den letzten Tagen ertragen musste, nicht schlafen und beschloss, noch ein wenig am Kamin zu sitzen und das lokale Publikum zu beobachten.</p><empty-line/><p>Als ich die Taverne betrat und mir die Einrichtung genauer ansah, bemerkte ich, dass sie von innen eine rechteckige Form mit hohen Decken hatte und fast leer war.</p><empty-line/><p>In der N�he der Mitte befanden sich ein Rouletterad und ein Kartentisch, und nach und nach begannen sich dort Spieler zu versammeln.</p><empty-line/><p>Ich gebe zu, dass ich sehr leichtsinnig bin. Und wer ist das nicht? Ich habe schon oft geh�rt, dass man sich von allen Arten von Gl�cksspielen, Spielautomaten und Kartenspielen fernhalten sollte.</p><empty-line/><p>Aber jedes Mal, ohne auf jemanden zu h�ren, habe ich gespielt.</p><empty-line/><p>Diesmal setzte ich also mein Gl�ck auf das Rouletterad und verlor ein paar zus�tzliche M�nzen, woraufhin ich mich beruhigte und zum vertrauten Tisch am Kamin ging.</p><empty-line/><p>Es waren nur noch sehr wenige Besucher da, und drau�en vor dem Fenster w�tete es weiter, st�hnend ist es nicht klar, was.</p><empty-line/><p>Ich sa� am Tisch, nippte an einem hei�en Cocktail und genoss die Stille und W�rme, als ich pl�tzlich ein Rascheln h�rte und bemerkte, dass sich ein ziemlich seltsamer Besucher an meinen Tisch setzte.</p><empty-line/><p>Er war eher leger gekleidet, mit seltsamen langen Stiefeln und einem langen Mantel, der entweder in diesen L�ndern nicht getragen wurde oder vielleicht schon vor ein paar Jahrhunderten getragen wurde.</p><empty-line/><p>Aber das war nicht das Wichtigste. Entweder war es in der Ecke so dunkel, oder ich konnte wegen der Kapuze, die ich mir �ber den Kopf gezogen hatte, sein Gesicht �berhaupt nicht erkennen.</p><empty-line/><p>Die Stille dauerte etwa f�nf Minuten, ich begann ihn zu vergessen, als ich die Frage h�rte. Es war so etwas wie ein R�cheln.</p><empty-line/><p>��Es ist sehr gut, dass du allein bist.</p><empty-line/><p>Ich erschauderte vor �berraschung.</p><empty-line/><p>��In welchem Sinne? fragte ich verbl�fft und versuchte, mit meinem ganzen Auftreten unabh�ngig zu wirken, um deutlich zu machen, dass der Fremde einen Fehler gemacht hatte.</p><empty-line/><p>��Denn heute werden wir �ber die grausamste Sache sprechen, die ich kenne.</p><empty-line/><p>���ber das Spiel.</p><empty-line/><p>��Welches Spiel? antwortete ich verbl�fft.</p><empty-line/><p>���ber das �lteste und wichtigste Spiel.</p><empty-line/><p>��Nun, ich wei� nicht, normalerweise spiele ich manchmal Karten, Roulette, also, um meine Nerven zu kitzeln.</p><empty-line/><p>��Aber ich verliere immer einen gewissen Betrag und h�re dann auf.</p><empty-line/><p>��Du sprichst von Leidenschaft und Gier, den �ltesten Gef�hlen. Aber ich meine etwas anderes.</p><empty-line/><p>��Was Sie jetzt h�ren werden, ist unvergleichlich mehr.</p><empty-line/><p>��Gegen Aufregung und gesunde Gier ist nichts einzuwenden. Au�erdem sind sie in den meisten F�llen eine bewegliche Kraft.</p><empty-line/><p>Ich bin hier, um Ihnen eine Geschichte �ber Sie zu erz�hlen.</p><empty-line/><p>Gleichzeitig sank er irgendwie vom Stuhl, als ginge es ihm nicht gut, und unter dem Mantel zeigten sich einige h�ssliche Beulen.</p><empty-line/><p>Um ehrlich zu sein, als ich seinen Zustand sah, wollte ich mich weigern, aber</p><empty-line/><p>��An den Ort !!! knurrte er � und ich merkte � dass ich mich nicht bewegen konnte.</p><empty-line/><p>Ich sank schwer in einen Stuhl.</p><empty-line/><p>Es gab eine schwere Pause.</p><empty-line/><p>Ich konnte nur eine Art unverst�ndliches Pfeifen und Keuchen h�ren, als das seltsame Wesen, das vor mir sa�, versuchte, mehr Luft einzuatmen.</p><empty-line/><p>��Ich m�chte Ihnen von einem erz�hlen, von dem Spiel � sagte der seltsame Gespr�chspartner, jedes einzelne Wort sorgf�ltig w�hlend und abw�gend.</p><empty-line/><p>Sagen wir, von der modernen B�rse als der auff�lligsten Verk�rperung dieses Spiels.</p><empty-line/><p>��Das ist zwar nicht unbedingt notwendig � es kann eine andere Verk�rperung davon geben, oder es kann viele verschiedene geben, aber in diesem Fall ist es die B�rse zu dieser Zeit, in ihrer modernen Form, in diesen L�ndern, die schlie�lich eine Entwicklung erreicht hat, von der man ausgehen kann.</p><empty-line/><p>��Was wissen Sie �ber den modernen Handel?</p><empty-line/><p>��Was ich wei�? Der Handel entwickelt sich wie nie zuvor � es scheint, dass alle verr�ckt geworden sind � eine riesige Anzahl von Gesch�ften aller Art, in denen alles in unglaublichen Sortimenten in verschiedenen Formen verkauft wird.</p><empty-line/><p>Wenn man nicht in den Laden gehen will, wird alles auf Zuruf sofort geliefert. Man muss nur wollen und das n�tige Kleingeld haben.</p><empty-line/><p>��Okay, lassen Sie mich eine genauere Frage stellen: Was wissen Sie �ber die B�rse?</p><empty-line/><p>��Um ehrlich zu sein, wusste ich damals nicht viel �ber die B�rse. Ich wei�, dass der Handel an der B�rse f�r fast jeden von zu Hause aus m�glich geworden ist, mit Hilfe zahlreicher elektronischer Mittel und des allgemeinen Internets.</p><empty-line/><p>�berall auf den Bildschirmen gibt es blinkende Grafiken und endlos laufende Zahlen.</p><empty-line/><p>�brigens w�rde ich das gerne selbst ausprobieren. Ich habe das Gef�hl, dass es mir gelingen sollte � antwortete ich aufmunternd.</p><empty-line/><p>Der Fremde drehte sich m�hsam in meine Richtung und ich taumelte zur�ck. Sein Gesicht � es war v�llig verh�rmt, tief faltig und von ungesunder Farbe, als ob ihn st�ndig irgendwo Kr�fte verlie�en.</p><empty-line/><p>Er verbarg seine knochigen H�nde in den Taschen seines Umhangs, weil er sie nicht ruhig halten konnte.</p><empty-line/><p>"Also, zuerst werde ich Ihnen ein wenig �ber mich erz�hlen", sagte er.</p><empty-line/><p>��Ich wurde in eine Familie hineingeboren, in der Bildung �ber alles ging. Ich brauchte mir keine Gedanken �ber das Geldverdienen zu machen, bis ich mir die beste Bildungseinrichtung in unserem K�nigreich aussuchen konnte, um einen Abschluss zu machen.</p><empty-line/><p>��Vor vielen Jahren machte ich meinen Abschluss an einer der besten Universit�ten unseres K�nigreichs und vielleicht auch der umliegenden L�nder.</p><empty-line/><p>Ich war begabt, begriff alles buchst�blich im Handumdrehen und war ein vielversprechender junger Mann.</p><empty-line/><p>Die Jahre des Studiums vergingen unbemerkt, und nach meinem Abschluss an der renommiertesten Universit�t hatte ich bei der Berufswahl und der Arbeitssuche keine Probleme.</p><empty-line/><p>Nachdem ich ein wenig Kapital angespart und praktisch in allen mehr oder weniger wichtigen Aspekten des Handels Erfahrungen gesammelt hatte, beschloss ich, mich im vielleicht interessantesten Gesch�ft f�r jeden ambitionierten Finanzmann zu versuchen � an der B�rse zu spielen.</p><empty-line/><p>Die perfekteste und konzentrierteste Handelsmethode � die Apotheose der Welt.</p><empty-line/><p>��Wie Sie wissen, regiert das Geld die Welt.</p><empty-line/><p>��Ich war sehr ehrgeizig und beschloss, dass ich fast alles wusste. Ich ging gr�ndlich zur Sache und st�rzte mich, wie man so sch�n sagt, kopf�ber ins Get�mmel.</p><empty-line/><p>Nach diesen Worten gab es eine Pause, als ob der Gespr�chspartner beschloss, Luft zu holen und etwas Schreckliches noch einmal zu erleben.</p><empty-line/><p>��Wenn ich w�sste � er schwankte weiter � was auf mich zukommen w�rde.</p><empty-line/><p>6.2</p><empty-line/><p>Die Regeln.</p><empty-line/><p>Der Bucklige schrumpfte pl�tzlich.</p><empty-line/><p>Sein ganzer K�rper begann zu zittern, und als ob er sich vor etwas Schrecklichem verstecken wollte, kauerte er mit angezogenen Beinen fast bis in die Ecke, wo ich nur eine kaum wahrnehmbare, unf�rmige Silhouette und blitzende, wahnsinnige Augen erkennen konnte.</p><empty-line/><p>Ich hatte unendlich viel Mitleid mit ihm.</p><empty-line/><p>Als er zu sprechen begann, zitterte seine Stimme vor Angst und Schmerz.</p><empty-line/><p>Sie war kaum h�rbar, und von dem fr�heren Druck war keine Spur mehr �brig.</p><empty-line/><p>Aber er fand den Mut, weiter zu sprechen:</p><empty-line/><p>��Sobald man zum ersten Mal auf den Knopf dr�ckt, um etwas zu kaufen oder zu verkaufen � es schien das erste Mal zu sein � was f�r eine Lappalie.</p><empty-line/><p>��Ich wusste, dass die meisten an der B�rse verlieren, aber die meisten Ungl�cklichen verstehen nicht einmal ein Hundertstel von dem, was auf sie zukommt.</p><empty-line/><p>��Das ganze Geld verloren zu haben und verr�ckt zu werden, ist die geringste Strafe, aber das wusste ich damals leider nicht.</p><empty-line/><p>��Ich habe sofort begonnen, in fast alles zu investieren.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich ging mit der Zeit das Minus los, ich begann, immer mehr zu wetten, bis ich schlie�lich alles verloren hatte.</p><empty-line/><p>��Ich verschuldete mich und war kurz davor, den letzten Schritt zu tun.</p><empty-line/><p>��Zu diesem Zeitpunkt konnte ich kaum noch laufen, so schlecht war meine k�rperliche Verfassung.</p><empty-line/><p>��Der st�ndige psychische Stress hat sein �briges getan.</p><empty-line/><p>��Ich a� kaum noch, nichts auf dieser Welt interessierte mich mehr � nur noch das Spiel.</p><empty-line/><p>��Verdammt sein !!</p><empty-line/><p>��Jedes Mal hoffte ich � na ja, jetzt habe ich endlich mal Gl�ck und werde alles spielen.</p><empty-line/><p>Eine ungesunde Grimasse verzerrte sein Gesicht, wenn man es �berhaupt ein Gesicht nennen konnte.</p><empty-line/><p>��Trotzdem starrte ich noch tagelang mit fast blinden Augen gierig auf den Monitor.</p><empty-line/><p>��So, warte!, schrie ich</p><empty-line/><p>��Ich kenne Hunderte von H�ndlern, die gescheitert sind und nichts, sie leben und sind gesund � viele verlieren nicht einmal den Mut.</p><empty-line/><p>��Ja, in den meisten F�llen haben Sie Recht � Nachdem sie ein paar warnende Schl�ge auf die Z�hne bekommen haben, hat ihr Selbsterhaltungssinn funktioniert, und sie sind heulend und z�hneknirschend davongekrochen �</p><empty-line/><p>��Glauben Sie mir, sie werden nie wieder dieselben sein und die meisten werden ihre Tage in Verzweiflung und tiefster Depression beenden �</p><empty-line/><p>��Wir sprechen hier von den Verr�ckten, die immer vorw�rts gehen, und zwar bis zum Ende. Sie tun mir sehr leid, und gleichzeitig bewundere ich sie.</p><empty-line/><p>��Sie werden niemals aufgeben, auch wenn sie wissen, dass dies ihr letzter Kampf sein wird. �brigens ist es f�r sie das Spiel, das sie entworfen haben, denn nur sie k�nnen weiterkommen.</p><empty-line/><p>-Also, fuhr der Bucklige fort, was passiert als n�chstes?</p><empty-line/><p>��Nichts Gutes. Dann beginnt ein wahres Gemetzel.</p><empty-line/><p>��Bei jedem Gl�cksspiel um Geld wird im Spieler eine bestimmte Quelle ausgel�st, die einen bestimmten Schleier �ffnet, aus dem etwas Schreckliches, das tief verborgen war, herauszukriechen beginnt.</p><empty-line/><p>��Daraufhin erscheinen sie sofort �</p><empty-line/><p>Der Bucklige schloss die Augen und fl�sterte mit unglaublichem Schmerz:</p><empty-line/><p>��Seit vielen Jahren habe ich mir immer wieder die gleiche Frage gestellt.</p><empty-line/><p>��Warum kann ein so scheinbar unschuldiges Spiel eine so schreckliche Strafe sein ??</p><empty-line/><p>��Ich muss sagen, dass mir mit der Zeit vage bewusst wurde, dass hinter diesem Spiel etwas schwer fassbares steckt, etwas extrem Gro�artiges und Gef�hrliches.</p><empty-line/><p>��Alles, was die Spieler f�r ein unschuldiges Spiel um Geld halten, ist nur eine Tarnung und die kleine Spitze eines riesigen Eisbergs, von dem sie sich fernhalten m�ssen.</p><empty-line/><p>Aber es war zu sp�t, ich war schon zu weit gegangen.</p><empty-line/><p>��Um nicht verr�ckt zu werden und alles noch einmal zu erleben, werde ich versuchen, mit schwarzem Humor zu antworten.</p><empty-line/><p>��Wenn der Spieler nicht von den Gl�ubigern, die er ruiniert hat, zu Tode gehackt wird, erscheinen sie.</p><empty-line/><p>-Sie haben Sp��e, die seit der Antike beliebt sind.</p><empty-line/><p>-Ihr habt von der alten Strafe f�r diejenigen geh�rt, die sich dem n�herten, was sorgf�ltig bewacht wurde.</p><empty-line/><p>"Die armen Kerle wurden drau�en an ein Rad gebunden und lie�en es den H�gel hinunterrollen.</p><empty-line/><p>"Am Ende der Reise hatten sie keinen einzigen ganzen Knochen mehr.</p><empty-line/><p>��Ja, es ist schwer zu glauben, dass so etwas in unserer Zeit m�glich ist. Aber wir haben uns hier getroffen, �ber eine solche Entfernung hinweg, und das nicht zum Spa�.</p><empty-line/><p>��Mir ist das Gleiche passiert.</p><empty-line/><p>-Ich wurde im Schlamm zur�ckgelassen, in der D�mmerung, im str�menden Regen.</p><empty-line/><p>��Ich schaute in den Himmel, ohne meinen K�rper zu sp�ren, und wollte diese s�ndige Welt verlassen, doch in diesem Moment legte sich ein Schatten �ber mich, und eine leise Stimme fl�sterte mir zu: "Will ich noch die erste Regel des Spiels kennen?</p><empty-line/><p>��Unwillk�rlich kullerte eine Tr�ne aus meinen geschwollenen Augen. Sie hoben mich auf und setzten mich auf den Wagen.</p><empty-line/><p>��So lernte ich die erste Regel des Spiels kennen.</p><empty-line/><p>6.3</p><empty-line/><p>Abgemacht.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, er begann nach langer Zeit mit zitternder Stimme</p><empty-line/><p>"Ich bin nat�rlich ein tapferer Krieger und oft r�cksichtslos, aber, entschuldigen Sie, ich werde die zweite derartige Pr�fung nicht ertragen.</p><empty-line/><p>An dieser Stelle brachen wir beide, trotz der Tragik der Situation, spontan in Tr�nen aus und brachen in wildes Gel�chter aus.</p><empty-line/><p>Das ging so lange, bis ihm die Tr�nen aus den Augen kullerten und das Lachen in krampfhaftes Schluchzen �berging.</p><empty-line/><p>Die Betrunkenen in der Taverne begannen, sich Sorgen um unseren Verstand zu machen.</p><empty-line/><p>In diesem Moment durchfuhr mich eine der unglaublichsten Empfindungen von unendlicher W�rme, wie ein Blitz.</p><empty-line/><p>Aber warum, das habe ich erst viele Jahre sp�ter verstanden.</p><empty-line/><p>��Also, wo haben wir aufgeh�rt? er wischte sich die Tr�nen weg und fuhr fort.</p><empty-line/><p>��Es vergingen einige Monate, ich begann mich langsam zu erholen, auf die Stra�e zu gehen und mich auf einen Stock zu st�tzen.</p><empty-line/><p>��Mein Haar wurde ganz grau, und niemand konnte mich seitdem wiedererkennen.</p><empty-line/><p>��Pl�tzlich, eines Abends, als ich im Regen die Stra�e entlang stapfte, sp�rte ich, dass ich nicht allein war.</p><empty-line/><p>��Nein, das ist nicht das, was man sich vorstellt. Das ist das Gef�hl, wenn man es sicher wei�, aber nicht mit den Augen sehen kann.</p><empty-line/><p>��Nun, nicht allein, dachte ich, mir ist weder kalt noch hei�. Schlimmer konnte es nicht mehr werden.</p><empty-line/><p>��Zu diesem Zeitpunkt hatte ich vor nichts mehr Angst, und ich hatte absolut nichts zu verlieren au�er meinem wertlosen Leben.</p><empty-line/><p>��Wenn du den allerersten Schritt im Spiel machst, sei dir bewusst, dass du nach diesem Schritt nirgendwo anders mehr freigelassen wirst.</p><empty-line/><p>��Niemand wei�, womit und vor allem mit wem er es zu tun haben wird.</p><empty-line/><p>��Zwei Wege sind f�r jeden vorbereitet, der diesen Weg einschl�gt: Ruin, Zerst�rung von K�rper und Geist und Tod.</p><empty-line/><p>��Leider erwartet die meisten Armen ein solches Schicksal, denn es ist fast unm�glich, ihm zu widerstehen.</p><empty-line/><p>��Es ist nur eine Frage der Zeit.</p><empty-line/><p>��In der Regel, fuhr er d�ster fort, beginnt der Spieler danach zu verstehen, was ihm bevorsteht.</p><empty-line/><p>��Als Zeichen der Barmherzigkeit und eines gewissen Respekts wird dem Kr�ppel erlaubt, das Spiel lebend zu verlassen.</p><empty-line/><p>��Oder weitermachen, indem er die n�chste Stufe der Ausbildung beginnt.</p><empty-line/><p>��Das Spiel ist der Motor.</p><empty-line/><p>��Die B�rse ist ein Werkzeug.</p><empty-line/><p>��Geld ist ein Mittel.</p><empty-line/><p>��Das gro�e Geld wird aus einem bestimmten Grund gegeben, nicht zum Spa�.</p><empty-line/><p>��Wenn der Spieler also beschlie�t, weiterzumachen, wird ein Deal mit ihm gemacht.</p><empty-line/><p>��Deal ??�� wurde es in meinen Augen dunkel, ein Ger�usch drang an meine Ohren, und meine H�nde wurden feucht � ich brauchte keine Reicht�mer.</p><empty-line/><p>��Ja, ein Deal.</p><empty-line/><p>"Das ist nicht ganz das, was du dir vorgestellt hast, als in sehr alten Zeiten mit jedem, der nach Macht strebte, ein Gesch�ft gemacht wurde.</p><empty-line/><p>��In diesem Fall sieht das Gesch�ft bestimmte Regeln und Ziele vor.</p><empty-line/><p>��Danach beginnt deine Ausbildung.</p><empty-line/><p>��So begann es mit mir.</p><empty-line/><p>��Lehrer, die du nicht sehen kannst, die aber immer bei dir sind, beginnen dich vorzubereiten und geben dir Schritt f�r Schritt alle Geheimnisse des Spiels weiter.</p><empty-line/><p>��Die Ausbildung kann sich �ber mehrere Jahre hinziehen, Tag und Nacht, bis du bereit bist.</p><empty-line/><p>��Um ehrlich zu sein, ist dies ein interessanter Prozess, bei dem man lernt, die ganze Intensit�t der Leidenschaften wahrzunehmen, die wie auf einem Filmstreifen vor einem vorbeiziehen.</p><empty-line/><p>��Aber du selbst bleibst immer am Rande. Irgendwann kommt dann etwas Seltsames.</p><empty-line/><p>��Der ganze Lametta beginnt sich zu l�sen und f�llt von dir ab.</p><empty-line/><p>��Selbst die Aufregung, das hellste Gef�hl, das die Langeweile des Seins zerst�rte, dich bewegte, wird verschwinden.</p><empty-line/><p>��Alles, was Sie mit aller Kraft angestrebt haben, wird f�r Sie bedeutungslos und zerf�llt zu Staub.</p><empty-line/><p>��Es gibt nur noch eines � Ihre Aufmerksamkeit, immer bereit, gespannt wie eine klingende Saite � Sie kennen Ihr Ziel genau, worauf Sie warten � es kann Ihnen nicht mehr entgehen.</p><empty-line/><p>6.4</p><empty-line/><p>Wegweiser.</p><empty-line/><p>Die Gedanken meines Gespr�chspartners begannen sich zu verwirren, die Augen rollten zur�ck und es war klar, dass mein Gespr�chspartner Angst hatte, etwas sehr Wichtiges zu verpassen.</p><empty-line/><p>��Fangen wir also ganz einfach an.</p><empty-line/><p>��Was sollte derjenige wissen, der zum ersten Mal auf den Kauf- oder Verkaufsknopf an der B�rse klickt?</p><empty-line/><p>-Was? fragte ich mit frustrierter Stimme.</p><empty-line/><p>��Was werden Sie an der B�rse handeln?</p><empty-line/><p>��Nun, ich entspannte mich, was f�r eine naive Frage.</p><empty-line/><p>��Es gibt Hunderte, wenn nicht Tausende von verschiedenen Instrumenten an der B�rse, wie Rohstoffe, Aktien, Optionen, alle Arten von Anleihen aller L�nder � jetzt ein offener globaler Markt, antwortete ich aufmunternd.</p><empty-line/><p>-Was wollen Sie denn handeln ?!? schrie der Fremde und schnappte nach Luft.</p><empty-line/><p>Die im Saal sitzenden Besucher drehten den Kopf.</p><empty-line/><p>��Eh, wenn jeder, der das Spiel ber�hrte, es w�sste�</p><empty-line/><p>��Wie viele Schicksale k�nnten gerettet werden.</p><empty-line/><p>��Das erste, was jeder, der einen Fu� auf diesen Pfad gesetzt hat, wissen sollte, ist, was er handeln wird.</p><empty-line/><p>��Punkt !!</p><empty-line/><p>��Ohne diesen ist alles andere nutzlos !!!</p><empty-line/><p>��Aber was ist mit den Reichen, die sich in Geheimb�nden zusammenschlie�en, um mit ihren Sch�tzen die M�rkte, das Schicksal der Menschen zu manipulieren? A? konnte es nicht ertragen und unterbrach seine Rede.</p><empty-line/><p>��Sind sie auch den gleichen Weg gegangen wie ein Spieler?</p><empty-line/><p>��Das ist doch Unsinn!</p><empty-line/><p>��Erinnern Sie sich ein f�r alle Mal!</p><empty-line/><p>��All das sind nur Puppen, Dekorationen ..</p><empty-line/><p>��Niemand hat jemals das Spiel kontrolliert!</p><empty-line/><p>��Manchmal, um das Wesen des Geschehens zu verbergen, kann das Spiel etwas �ber die Bedeutung des Spielers suggerieren, aber das ist nur eine Illusion.</p><empty-line/><p>��Also, zum eigentlichen Thema.</p><empty-line/><p>��Sie wissen wahrscheinlich, dass die Spieler an der B�rse eine gro�e Anzahl von Indikatoren aller Art verwenden.</p><empty-line/><p>��Es gibt so viele von ihnen!</p><empty-line/><p>��F�r jeden Geschmack und jede Farbe, wie man so sch�n sagt.</p><empty-line/><p>-Seien Sie sicher, ich habe sie alle ausprobiert.</p><empty-line/><p>��Zu diesem Zeitpunkt verstand ich bereits, dass all dies vergeblich war, alle Indikatoren wiederholten nur die Kursbewegung und nichts weiter.</p><empty-line/><p>��Wenn alles so einfach w�re und man mit Hilfe eines einfachen Werkzeugs so leicht Geld verdienen k�nnte, w�re jeder reich.</p><empty-line/><p>��Aber das Gegenteil ist der Fall.</p><empty-line/><p>��Eines Tages geschah etwas, das alles auf den Kopf stellte.</p><empty-line/><p>��Zu diesem Zeitpunkt war mir bereits alles gleichg�ltig.</p><empty-line/><p>��Als ich erkannte, dass nichts f�r mich funktionieren w�rde, fuhr ich mechanisch damit fort, verschiedene Optionen auszusortieren, Formeln, die auf einigen Gesetzen basieren, mit anderen zu mischen, Parameter und Bedingungen zu �ndern und einfach v�lligen Unsinn zu machen.</p><empty-line/><p>��Ich muss zugeben, dass ich nicht gut im Programmieren bin, und diese Tatsache deprimierte mich noch mehr.</p><empty-line/><p>��An diesem Abend blieb ich, wie �blich, lange auf.</p><empty-line/><p>��Wieder einmal stie� ich unter Tausenden von Programmen auf ein absolut gew�hnliches, auf den ersten Blick wertloses, es ist nicht klar, wann und von wem der Code geschrieben wurde.</p><empty-line/><p>��Ich brachte ihn in eine mehr oder weniger geeignete Form, kompilierte ihn zu einem Indikator � alles wie gehabt.</p><empty-line/><p>��Habe ihn auf den Kurschart geworfen, bereit, ihn in drei Minuten zu l�schen. Nichts anderes blieb bei mir h�ngen � so sehr begann ich, zwischen M�ll zu unterscheiden.</p><empty-line/><p>��Alles ist wie immer, wie jeder andere, nichts Neues.</p><empty-line/><p>��Eine regelm��ige Linie, die dem Preis folgt.</p><empty-line/><p>��Ich schaltete das Diagramm f�r verschiedene Zeitr�ume um.</p><empty-line/><p>��Etwas Unsichtbares stach mir ins Auge.</p><empty-line/><p>��Ich konnte nichts verstehen.</p><empty-line/><p>��Der Indikator war etwas ....alive !!!</p><empty-line/><p>��Unglaublich !!</p><empty-line/><p>��Er zeigte etwas so Gro�artiges, dass ich, immer wieder zu ihm zur�ckkehrend, meinen Augen nicht trauen konnte!</p><empty-line/><p>��Selbst jetzt, im Laufe der Zeit, l�uft mir eine G�nsehaut �ber den R�cken.</p><empty-line/><p>-Wisst ihr, das ist mir schon einmal passiert.</p><empty-line/><p>��Unglaublich selten, aber es ist passiert. Wenn man etwas anschaut, bemerkt man pl�tzlich etwas Gro�artiges, hinter dem, was andere nicht sehen.</p><empty-line/><p>��Obwohl ich diesen Indikator weiterhin in jeder Hinsicht an das Geldverdienen anpasste, womit er perfekt zurechtkam, bemerkte ich eine Sache, die mich schockierte.</p><empty-line/><p>��Geld hat aufgeh�rt, mich zu interessieren.</p><empty-line/><p>��Sicherlich haben Sie in den letzten Jahrzehnten geh�rt, welche Spr�nge die Robotik und alles, was mit k�nstlicher Intelligenz zu tun hat, gemacht hat?</p><empty-line/><p>��Nat�rlich, wer wei� das nicht !</p><empty-line/><p>��Schon kleine Kinder spielen mit allen m�glichen Spielzeugen, von denen unsere Generation vor ein paar Jahrzehnten nur tr�umen konnte", antwortete ich.</p><empty-line/><p>��Sicherlich haben Sie viele ausgezeichnete B�cher gelesen, eine ganze Reihe hervorragender Autoren �ber verschiedene Roboter, die den Menschen in fast allen Bereichen ersetzt haben?</p><empty-line/><p>��Ja, nat�rlich !</p><empty-line/><p>��Heute gibt es Tausende von verschiedenen Robotern, die in verschiedenen Bereichen eine gro�e Hilfe sind.</p><empty-line/><p>��Es ist einfach fantastisch! rief ich enthusiastisch.</p><empty-line/><p>��Ja, die unz�hligen Roboter, die man um sich herum sieht und gar nicht mehr wahrnimmt, so sehr haben sie alle Sph�ren gef�llt.</p><empty-line/><p>��Und wie viele man einfach nicht sieht! Die Milliarden von Operationen pro Sekunde ausf�hren.</p><empty-line/><p>��Roboter handeln sogar an der ber�hmt-ber�chtigten B�rse! Wer h�tte das vor hundert Jahren gedacht !</p><empty-line/><p>Obwohl es in der Taverne vom Kamin hei� war, zog sich der Fremde eine Kapuze �ber den Kopf, um sein Gesicht zu verbergen.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, es gibt ein Problem, das bei all dem scheinbaren Optimismus nirgendwo verschwunden ist?</p><empty-line/><p>��Nein, z�gernd und mit einer Art ungutem Gef�hl antwortete ich.</p><empty-line/><p>"Irgendetwas hat mich innerlich gezwickt. Intuitiv sp�rte ich tierische Angst und � unendliche Traurigkeit.</p><empty-line/><p>Aus irgendeinem Grund wollte ich nicht wissen, was mein Gespr�chspartner mir sagen wollte.</p><empty-line/><p>Selbst durch den Schatten der Kapuze hindurch bemerkte ich, wie unglaublich schwer es ihm fiel, und mit welcher Willensanstrengung er jedes Wort herausbrachte.</p><empty-line/><p>��Es gibt eine Sache, ein Problem, wiederholte er.</p><empty-line/><p>��Nennen Sie es, wie Sie wollen.</p><empty-line/><p>��Wie vor hundert Jahren, wovon die Klassiker der Science-Fiction-Romane tr�umten, haben sich diese Tr�ume nicht ein Jota bewegt.</p><empty-line/><p>��All diese Roboter bleiben nur ein Haufen Eisen, ein Spielzeug, Schrott.</p><empty-line/><p>Es gab eine lange Pause, als ob er Kraft sammeln w�rde.</p><empty-line/><p>��Es geht um ...., den Indikator.</p><empty-line/><p>��Einfach ausgedr�ckt, um den Code, der in ihm geschrieben ist.</p><empty-line/><p>��Verstehen Sie, dieser Code basiert auf einem sehr einfachen und verst�ndlichen Gesetz. Wenn man es einem Eisenhaufen vorschreibt, wird er � lebendig !!</p><empty-line/><p>��Genauso wie wir mit Ihnen! Unabh�ngig davon, welche Art von diesem St�ck Metall, oder �berhaupt etwas.</p><empty-line/><p>��B�rse, Welthandel, du und ich, die Welt um dich herum, was du siehst. Das gesamte Universum funktioniert und unterliegt nur diesem einen Gesetz, nach dem der Code geschrieben ist.</p><empty-line/><p>��Alter Mann, du kommst also zu sp�t, das ist der DNA-Code, der von Alchemisten aus den Sumpfgebieten entschl�sselt wurde.</p><empty-line/><p>-Sie wollen mich wohl aufmuntern, mir geht's gut, keine Zeit f�r Witze, er sch�ttelte den Kopf.</p><empty-line/><p>-Wie w�re es, wenn wir diesen Indikator, da er so universell ist, anstelle eines Diagramms der B�rsenkurse mit einigen Parametern der Lebensprozesse �berlagern w�rden? Zum Beispiel dieses Eichh�rnchen auf dem Baum? Ich habe mich nicht beruhigt.</p><empty-line/><p>-In ihm zuckt etwas.</p><empty-line/><p>"Meiner Meinung nach wird sie Ihren Humor nicht zu sch�tzen wissen", antwortete er. Du willst doch nicht, dass sie weinend neben dem Abrei�kalender sitzt, anstatt mit anderen Eichh�rnchen zu spielen und zu z�hlen, wie viel sie noch hat.</p><empty-line/><p>Zun�chst verstand ich nichts von dem, was gesagt wurde. Es klang alles zu unerwartet und schwierig.</p><empty-line/><p>Und dann, vage wie eine drohende, mich umh�llende Wolke, die mir die Kraft raubte, begann mich allm�hlich ein zwanghafter, schrecklicher Gedanke zu erreichen, der mich nicht mehr loslie�.</p><empty-line/><p>��Es stellt sich heraus, dass ein solcher Code in uns gespeichert ist, und wenn er so einfach ist, kann er allem verordnet werden und alles Unbelebte lebendig machen.</p><empty-line/><p>��K�nnen wir im Falle eines Falles durch etwas Vollkommeneres ersetzt werden?</p><empty-line/><p>��Wer sind wir dann?</p><empty-line/><p>-Du hast es richtig gedacht", sagte der Fremde m�de, als ob er meine Gedanken lesen k�nnte.</p><empty-line/><p>"Und hier kommen wir zum wichtigsten Punkt dessen, was du wissen solltest.</p><empty-line/><p>��Konzentriere deine ganze Aufmerksamkeit darauf, sagte der Fremde so unnat�rlich leise, dass aus irgendeinem Grund in der Taverne mit einem Mal alles still wurde.</p><empty-line/><p>Die umstehenden Besucher zogen irgendwie ihre K�pfe tiefer in die Schultern, und es herrschte eine unheilvolle Stille.</p><empty-line/><p>Der Fremde begann zu zucken, als ob ihn eine unsichtbare Kraft von au�en sch�ttelte.</p><empty-line/><p>Ich war verwirrt, es wurde mir ein wenig unheimlich.</p><empty-line/><p>Der Fremde beugte sich pl�tzlich ganz nah an mich heran und fl�sterte ein Wort.</p><empty-line/><p>Dann lehnte er sich zur�ck und sagte mit Erleichterung.</p><empty-line/><p>"So, jetzt wei�t du, worauf der Code beruht.</p><empty-line/><p>��Sehen Sie sich noch einmal um. Es ist gut, dass du jemanden hast, den du vorschlagen kannst. Dieses Wissen hat mich was gekostet, das wei�t du noch. Sch�tzen Sie es. Dann l�chelte er warm, als wolle er mir zeigen, dass ich nicht beleidigt sein w�rde.</p><empty-line/><p>��Ja, und noch mehr, � Willkommen im Spiel.</p><empty-line/><p>��Du gehst weiter.</p><empty-line/><p>6.5</p><empty-line/><p>T�r.</p><empty-line/><p>Es gab eine lange Pause.</p><empty-line/><p>��Das bedeutet nicht, dass du allein sein wirst.</p><empty-line/><p>��Ich werde immer da sein, um dich zu besch�tzen.</p><empty-line/><p>��Du wei�t, dass ich immer einen Schritt von dir entfernt bin, egal wo ich mich am Rande des Universums befinde.</p><empty-line/><p>��Die Entfernung spielt keine Rolle.</p><empty-line/><p>��Wenn es n�tig ist, werde ich alles stehen und liegen lassen, um Seite an Seite zu k�mpfen, wenn es sein muss, auch mit dem Tod, denn nichts ist wichtiger als das.</p><empty-line/><p>Ich war verbl�fft.</p><empty-line/><p>Ohne mir Zeit zu geben, zur Besinnung zu kommen, fuhr der Wanderer schnell fort, als ob alles, was hier, an diesem vergessenen Ort und in dieser vergessenen Zeit, geschah, l�ngst vorherbestimmt und geplant war!</p><empty-line/><p>Es klang schon wie eine Anweisung.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, ich habe einmal einen Geparden beobachtet, der einer Ente durch die Wiesen hinterherhetzte.</p><empty-line/><p>Er am Boden, sie in der Luft � sie flogen Korps an Korps.</p><empty-line/><p>Dieser anmutige Anblick steht mir noch immer vor Augen.</p><empty-line/><p>Selbst die Wassertropfen, die von der Ente flogen, gefroren in der Luft.</p><empty-line/><p>-Wenn jedes System, wie ein Gepard im Sprung, nach Unendlichkeit strebt, kommt ein kritischer Wendepunkt, an dem die Unterschiede verschwinden!</p><empty-line/><p>��Die Gegens�tze verschwinden !!!</p><empty-line/><p>��Unser gesamtes Universum ist nach dem Gesetz der Gegens�tze aufgebaut. Dies ist ihr Baumaterial. Und in einem Augenblick verschwindet es !!! Das Universum verschwindet !!!</p><empty-line/><p>��Richten Sie also Ihre ganze Aufmerksamkeit auf den Nullpunkt.</p><empty-line/><p>��Der Indikator zeigt, wie die meisten Oszillatoren, Hochs und Tiefs an.</p><empty-line/><p>��Haben Sie schon einmal dar�ber nachgedacht, warum eine Bewegung immer fr�her oder sp�ter aufh�rt ???</p><empty-line/><p>��Es spielt keine Rolle, die Natur der Bewegung ist universell und f�r alle gleich.</p><empty-line/><p>��Jede Bewegung hat ein allgemeines Schema von Anfang, Extremum und Ende.</p><empty-line/><p>��Nehmen wir zum Beispiel eine Kursbewegung auf einem Chart.</p><empty-line/><p>��Warum h�lt sie an einem bestimmten Hoch- oder Tiefpunkt an und kehrt dann wieder um?</p><empty-line/><p>��Was passiert genau an diesem Punkt, den wir nicht sehen k�nnen ??</p><empty-line/><p>-Wenn Sie dieses R�tsel l�sen, machen Sie den ersten Schritt zum Verst�ndnis des Mechanismus des Erscheinens und Verschwindens des Universums und vieler anderer Dinge.</p><empty-line/><p>��Selbst wenn Sie es nicht wissen, wird es besser f�r Sie sein, denn viele Dinge sind einfach unertr�glich schwer zu wissen.</p><empty-line/><p>-Aber alles, was uns interessiert, ist Stufe Null unseres Indikators.</p><empty-line/><p>��Im Spiel haben die Indikatoren einen gemeinsamen Namen.</p><empty-line/><p>��Die Spieler bezeichnen sie oft als F�hrer, wie Hunde auf der Jagd, die Beute jagen. In unserem Fall ist das die richtige Bezeichnung.</p><empty-line/><p>��Dieser Indikator ist gleichzeitig eine Karte, eine T�r und ein Schl�ssel �</p><empty-line/><p>��Ja, genau diese T�r.</p><empty-line/><p>��Alles, was Sie um sich herum sehen, alles vom Kleinsten bis zum Gigantischsten.</p><empty-line/><p>��Planeten, Sterne, schwarze L�cher, sogar die Schw�rze des unendlichen Raums mit seiner unendlichen Erfahrung des Seins.</p><empty-line/><p>��All die kleinsten Teilchen, aus denen ihr besteht und die eure Zauberer durch die Glasr�hren gesehen haben, alle schreien einfach, bis es in den Ohren klingelt, dass es unm�glich ist, durch diese T�r zu gehen !!</p><empty-line/><p>-Ja,� ich wei� es selbst !!!</p><empty-line/><p>��Das ist Unm�glich !!!</p><empty-line/><p>��Alles, alles dreht sich um diese T�r !!</p><empty-line/><p>��Das ist das Grundgesetz, das noch nie von jemandem verletzt wurde!</p><empty-line/><p>��Nein, es ist einfach unm�glich !!! schrie der ersch�pfte Wanderer verzweifelt. Dann jedoch, sich zusammenrei�end, f�gte er eine Minute sp�ter hinzu.</p><empty-line/><p>��Siehst du, diesmal ist alles � anders als sonst.</p><empty-line/><p>"Es ist etwas Besonderes und Seltsames zugleich geschehen, das mir in diesem ganzen unendlichen Universum am meisten Angst macht und mich gleichzeitig unendlich erregt.</p><empty-line/><p>��Wie w�re es einfacher f�r dich zu erkl�ren. Dieses � wie �</p><empty-line/><p>��Die Eltern sind zur Arbeit gegangen und haben das kleine Kind zu Hause gelassen, w�hrend sie den Schl�ssel auf dem Tisch im Flur vergessen haben.</p><empty-line/><p>��Ein Unfall ?!?</p><empty-line/><p>��Nein !!!</p><empty-line/><p>��Ich glaube nicht an Unf�lle !!!</p><empty-line/><p>Kapitel 7.</p><empty-line/><p>Die Zeit.</p><empty-line/><p>7.1.</p><empty-line/><p>Die Gegenwart.</p><empty-line/><p>An einem sch�nen Sommertag, oder vielmehr am Nachmittag, ging ich zu Lulu, um sie zum Schwimmen am Fluss einzuladen. Zum Gl�ck ist es nicht weit durch die sch�nsten Wiesen zu gehen.</p><empty-line/><p>Nachdem ich mich bei der Katze Marquis �ber die neuesten Nachrichten in der Welt der Politik, der Wirtschaft, der Kunst und der Wissenschaft erkundigt hatte, begannen wir, uns zu treffen.</p><empty-line/><p>Der Kater stand immer im Mittelpunkt des Geschehens, denn er lag st�ndig im Halbschlaf auf der Couch und sah fern. Im Sommer war es jedoch schwierig, ein k�hles Pl�tzchen zu finden, und er verpasste die Veranstaltungen, indem er auf der Bank schlief und halb ausrutschte.</p><empty-line/><p>Bevor er abreiste, erz�hlte uns der Marquis die folgende Geschichte.</p><empty-line/><p>Gestern Abend schaltete er, wie immer auf der Couch liegend, den Fernseher ein. Dort wurde eine interessante Sendung gezeigt.</p><empty-line/><p>Ein Zauberer sprach zu einem gro�en Publikum. Und das Thema war auch sehr interessant, das ihn umtrieb.</p><empty-line/><p>Das Thema war: Was ist Zeit.</p><empty-line/><p>Entweder sprach der Zauberer monoton, oder es war hei�, aber Marquisik verstand die H�lfte des Programms nicht und schlief dann unter der monotonen Stimme des Zauberers ein.</p><empty-line/><p>Er wachte erst wieder auf, als sie bereits anfingen, in die H�nde zu klatschen.</p><empty-line/><p>Also nahm der Marquis mich beim Wort, dass ich jeden am Fluss zu diesem Thema befragen w�rde.</p><empty-line/><p>Irgendjemand wei� doch immer etwas.</p><empty-line/><p>Nun, ich konnte nicht anders, als dem alten Piraten zu gefallen, und ich versprach es.</p><empty-line/><p>Nichts Kompliziertes, dachte ich.</p><empty-line/><p>Ein Spaziergang durch die Wiesen im Sommer ist an sich schon ein sch�nes Erlebnis.</p><empty-line/><p>Alle Arten von Insekten, Schmetterlinge, Hummeln fliegen umher, kleine V�gel singen in allen Stimmen. Auf beiden Seiten der Lichtung bl�hen die sch�nsten Blumen, und es duftet �berall herrlich.</p><empty-line/><p>Wir nehmen meist eine Wassermelone mit, denn die schmeckt dort immer am besten.</p><empty-line/><p>Normalerweise sind nur selten viele Badeg�ste am Fluss anzutreffen. Aber diesmal schien es, als h�tten sich alle Tiere aus den benachbarten D�rfern und W�ldern versammelt.</p><empty-line/><p>Drei oder vier Dorfhunde, Enten mit Entenk�ken, Biber, ein Pfifferling, ein Igel und ein Kaninchen. Das Kaninchen war wahrscheinlich das kl�gste. Ich lie� mich nur selten auf Diskussionen mit ihm ein, vor allem nicht �ber wissenschaftliche Themen. Meist wurde mir im Gespr�ch mit ihm klar, wie hoffnungslos ich in diesem Leben zur�cklag.</p><empty-line/><p>Im Allgemeinen waren wir alle seit unserer Kindheit sehr freundlich. Jeden Sommer, beim Schwimmen, Sonnenbaden, Lachen, tauschten wir Neuigkeiten aus.</p><empty-line/><p>Ich fragte die Meise nach dem Astrologen, den wir im Winter trafen und den wir besuchten. Ja, ja, der, der uns ein unl�sbares R�tsel �ber die Sterne gestellt hat. Es stellt sich heraus, dass der Astrologe seit mehreren Monaten nicht mehr gesehen wurde.</p><empty-line/><p>Wahrscheinlich irgendwo bei der Yachtregatta, wie versprochen, dachte ich.</p><empty-line/><p>Nachdem wir also am sp�ten Nachmittag ausgiebig gebadet hatten, machten sich alle bereit, nach Hause zu gehen.</p><empty-line/><p>Dann erinnerte ich mich an den Marquis und das Versprechen, jemanden, der schlauer ist, nach der Uhrzeit zu fragen. Und ohne diese Zeit zu verschwenden, bis sich alle zerstreut hatten, begann ich zu fragen.</p><empty-line/><p>Trotz aller Einfachheit und Selbstverst�ndlichkeit, ja sogar einer gewissen Dummheit der Frage selbst, ergaben sich einige Schwierigkeiten.</p><empty-line/><p>So st�rzten sich alle in die Tr�ume der anderen. Alle waren in zwei Lager geteilt.</p><empty-line/><p>Die einen tr�umten. Ach, wenn man in der Zeit zur�ckginge, k�nnte man die Pharaonen betrachten, die K�nige der verschiedenen Dynastien begr��en, die Fakten �berpr�fen, �ber die die Historiker schreiben. Man k�nnte sogar vor den Dinosauriern davonlaufen oder nachsehen, wer die Pyramiden gebaut hat.</p><empty-line/><p>Andere tr�umten. Oh, wenn du in die Zukunft gehst, k�nntest du sehen, wie weit die Zivilisation gehen wird, in interplanetarische Raumschiffe, Bewohner, die alle Krankheiten besiegt haben. Zu anderen Sternen fliegen, dort Aliens treffen. Aber was soll ich sagen, machen Sie einfach Geld und werden Sie reich, indem Sie alle Ereignisse mindestens einen Tag im Voraus kennen.</p><empty-line/><p>Aber dann gab es irgendeine unverst�ndliche Panne, die ich �brigens am wenigsten erwartet hatte.</p><empty-line/><p>Es kam zur einfachsten Sache � zur Gegenwart.</p><empty-line/><p>Dann begannen alle auf die Uhr zu schauen. Zum Gl�ck gibt es jetzt keine Probleme mit der Uhr � f�r jede Farbe und jeden Geschmack, wie man sagt. Zumindest am Handgelenk, zumindest bei verschiedenen Gizmos.</p><empty-line/><p>Es ist fast unm�glich, jetzt ohne Zeit zu bleiben. Jeder begann, die Zeit auf die Sekunde genau zu nennen, aber der Zeiger der Uhr bewegte sich st�ndig und es war unrealistisch, die Gegenwart zu erfassen.</p><empty-line/><p>Dann begann ich, jeden einzeln zu befragen.</p><empty-line/><p>Was ist die Gegenwart ?</p><empty-line/><p>Einer sagte, die Gegenwart sei ein Moment, eine Sekunde. Der zweite sagte, dass f�r ihn die Gegenwart dann real ist, wenn wir alle hier im Fluss schwimmen. Der dritte erkl�rte, dass die Gegenwart heute ist. Und so weiter. Es gab noch viele andere Antworten und sie schienen alle richtig zu sein.</p><empty-line/><p>Ich bemerkte in all dem eine Art schwer fassbares Geheimnis.</p><empty-line/><p>Und es lag direkt an der Oberfl�che. Es war so einfach, so offensichtlich und gleichzeitig so verbl�ffend in dieser Einfachheit, dass niemand darauf achtete !!</p><empty-line/><p>Und dann d�mmerte es mir. Die Antwort erwies sich als der st�rkste Schlag, von der Seite, von der ich sie am wenigsten erwartete.</p><empty-line/><p>Niemand wusste, ....was die Gegenwart ist !!!</p><empty-line/><p>Jeder wusste ganz genau, was die Vergangenheit und die Zukunft waren � obwohl niemand sie je gesehen hatte !!!</p><empty-line/><p>Und ich hatte auch keine Zweifel daran.</p><empty-line/><p>Aber das Einfachste und Offensichtlichste, was die Gegenwart ist, konnte niemand sagen.</p><empty-line/><p>Die, so scheint es, jeder sieht � hier ist sie � man kann sie anfassen � vor Augen!</p><empty-line/><p>Das hei�t, es gab viele Antworten, sie sind alle richtig, aber gleichzeitig .... gab es �keine Antwort !!</p><empty-line/><p>Mit so einem heimt�ckischen Schlag hatte ich nicht gerechnet.</p><empty-line/><p>Alle Tr�ume �ber die Vergangenheit und die Zukunft begannen in den Abgrund zu st�rzen, die Gedanken waren von Nebel umw�lkt und ich verstand den Grund � der Drehpunkt begann unter meinen F��en zu verschwinden � der Punkt, von dem alles abgesto�en wurde. Er war nicht mehr da.</p><empty-line/><p>Alle sind bereits nach Hause gegangen. Leider hatte ich dem Marquis noch nichts zu sagen, und ich ging um sein Haus herum, um ihm nicht aufzufallen.</p><empty-line/><p>Nachts konnte ich nat�rlich lange nicht schlafen und w�lzte mich lange hin und her.</p><empty-line/><p>Ich hatte eine unerwartete Idee! Wie h�tte ich das nicht vorher ahnen k�nnen.</p><empty-line/><p>Ich eilte sofort zu meinem elektronischen Ger�t, mit dem man in wenigen Minuten alle im Laufe der Geschichte gesammelten Informationen zu jedem Thema in komprimierter Form abrufen kann.</p><empty-line/><p>Und siehe da � alles ist � hier, Zeit � hier � mehr � und so bl�tterte ich hektisch Seite f�r Seite, die Finger zitternd vor Erwartung, dr�ckte die Tasten.</p><empty-line/><p>Ich sa� eine Weile da und las eine detaillierte Beschreibung der Zeit, von den �ltesten Abhandlungen der Ehem�nner in Marmor bis hin zu unz�hligen endlosen detaillierten Beschreibungen der Zauberer unserer Zeit.</p><empty-line/><p>Allm�hlich bildete sich in mir eine Art ekelerregende Leere.</p><empty-line/><p>Ich konnte meinen Augen nicht trauen.</p><empty-line/><p>Ich konnte unter den Millionen von Beschreibungen nicht finden �</p><empty-line/><p>Keine !! Definitionen dessen, was Zeit ist.</p><empty-line/><p>Wie? Dieses � vielleicht ??�� eines der meistdiskutierten Ph�nomene aller Zeiten, von allen Bewohnern aller L�nder, hat keine Grundlage � Nichts, � Leere ??</p><empty-line/><p>In all den Jahrhunderten unserer Zivilisation hat sich die Sache nicht einen Schritt bewegt.</p><empty-line/><p>Wer, wie und warum � also � h�tet dieses Geheimnis ???</p><empty-line/><p>So machte ich mich, fast ohne zu schlafen, am fr�hen Morgen, nach dem Fr�hst�ck, auf eine lange Reise.</p><empty-line/><p>Mein Weg lag weit jenseits der Wiesen. Also ging ich nach Einbruch der Dunkelheit hinaus. Das Gras war nass vom Tau. Alle meine Schuhe waren durchn�sst und ich musste barfu� gehen.</p><empty-line/><p>Ich m�chte euch von demjenigen erz�hlen, zu dem ich unterwegs war. Er ist ein Genie. Ja, ein einfaches Genie. Wenn mir jemand helfen konnte, dann war es nur er. Er war die letzte Hoffnung.</p><empty-line/><p>Als Kind baute er zu Hause ein Ger�t zusammen, das von gro�en Unternehmen mit einer unglaublichen Anzahl von Zauberern zusammengebaut wurde.</p><empty-line/><p>Als Jugendlicher baute er zusammen mit seinem Lehrer ein Ger�t, mit dem man Signale verfolgen und kontrollieren kann, die zwischen den Sternen hindurchgehen und in den Kreislauf eintreten, der uns am n�chsten ist.</p><empty-line/><p>Was ist diese Kette ?? Viele werden �berrascht sein.</p><empty-line/><p>Ich glaube nicht, dass ich ein gro�es Geheimnis preisgeben werde. Der Astrologe wird mir verzeihen.</p><empty-line/><p>Ja, wie sich sp�ter herausstellte, sind sie sehr freundlich zu ihm und unternehmen einiges zusammen, wenn er hier auf sogenannten Gesch�ftsreisen ist.</p><empty-line/><p>Wenn man sich die Sterne ansieht, sind sie auf den ersten Blick alle gleich. Manche mehr, manche weniger. Etwas heller, etwas dunkler.</p><empty-line/><p>Aber es gibt Sterne, die sich von den anderen abheben. Sie stehen in einer bestimmten Reihenfolge, meist nicht dicht gedr�ngt, sondern in gr��tm�glichem Abstand zueinander, oft am Rande.</p><empty-line/><p>Sie stehen nicht sehr hoch �ber dem Horizont. Aber sie haben einen Unterschied, der den meisten bewusst ist, dem sie aber keine Bedeutung beimessen. Es sieht aus wie die bequemste Logistikkette.</p><empty-line/><p>Es gibt einen bestimmten Grund f�r die Wahl ihrer Kombination. Lulu und ich schauen auch gerne zu, ob es immer, jede Nacht, die gleiche oder eine andere Kette ist. Wie eine Girlande an einem Weihnachtsbaum. Mal wird eine Kette entz�ndet, dann wieder eine andere.</p><empty-line/><p>Das n�chste Mal werde ich auf jeden Fall den Astrologen fragen, was es mit dieser Sch�nheit auf sich hat.</p><empty-line/><p>Er begr��te mich, wie immer, sehr warmherzig. W�hrend ich mich einrichtete, zog ich mich um, setzte Tee auf. Die ganze Zeit �ber fragte er mich nach den letzten Neuigkeiten, nach Lulu, nach unseren gemeinsamen Freunden.</p><empty-line/><p>Vor einiger Zeit, nachdem er sich aus dem Hauptgesch�ft zur�ckgezogen hatte, fand er ein neues Hobby. Er kaufte auf verschiedenen Messen sehr alte Ger�te auf, deren Funktion lange Zeit in Vergessenheit geraten war, und restaurierte sie.</p><empty-line/><p>Jedes Mal, wenn ich ihn besuchte, lud er mich eifrig in sein Labor ein. Dieses Labor ist eine eigene Beschreibung wert. Wenn man es betritt, ist es nicht klar, wie die verschiedenen Ger�te vom Boden bis zur Decke aufgereiht sind.</p><empty-line/><p>Das Komische daran ist, dass ich nat�rlich nicht wusste, wozu sie alle dienten, weder die Namen, noch in welchem T�tigkeitsbereich sie eingesetzt wurden. Er hat mir immer von seinen neuesten Projekten erz�hlt, als ob wir gleichberechtigt w�ren. Ich habe immer versucht, wenigstens ein bisschen auf der H�he zu sein.</p><empty-line/><p>Aber �ber mich selbst wusste ich nur eines � wie viel Gl�ck ich in meinem Leben habe, dass ich jetzt einfach neben ihm stehen und zuh�ren kann, auch wenn ich nichts verstehe. Ich wusste, wenn alle Zauberer so w�ren wie er, h�tten wir kein einziges ungel�stes Problem mehr. Obwohl das Leben danach wahrscheinlich langweilig werden w�rde.</p><empty-line/><p>Wir gingen hinaus an die frische Luft zum Fluss.</p><empty-line/><p>Dort sa� er an warmen Sommertagen gerne und dachte �ber die alten Zeiten nach.</p><empty-line/><p>Wir blieben eine Weile stehen und schauten auf das langsame, majest�tische und gem�chliche Flie�en des gro�en Flusses.</p><empty-line/><p>"Wei�t du", sagte er wie aus weiter Ferne.</p><empty-line/><p>��Trotz ihrer scheinbaren Einfachheit ist die Frage nach der Zeit eine der schwierigsten.</p><empty-line/><p>��Dieses R�tsel besteht aus zwei H�lften � zwei Welten: die materielle und die, die au�erhalb liegt.</p><empty-line/><p>��Wir k�nnen den Schleier des Geheimnisses nur von unserer materiellen Seite, unserem materiellen Universum aus l�ften.</p><empty-line/><p>��Die zweite H�lfte des R�tsels ist im Nichts verborgen, �ber das nichts bekannt ist.</p><empty-line/><p>Sein und Nichtsein sind zwei sich gegenseitig ausschlie�ende, aber miteinander verbundene Systeme.</p><empty-line/><p>��Alle Argumente der materiellen Philosophen �ber das Immaterielle laufen in eine schwarze Leere.</p><empty-line/><p>��Weiter � tabu � gibt es keine Bewegung. Und dieses Geheimnis wird geh�tet wie kein anderes.</p><empty-line/><p>��Also � zu unserem mysteri�sen R�tsel.</p><empty-line/><p>��Es geht um seine scheinbare Einfachheit. Das ist der erste und sehr wichtige Fallstrick der Zeit. Je einfacher eine Sache oder ein Ph�nomen zu sein scheint, desto schwieriger ist es zu verstehen. Umso mehr ist es vor neugierigen Blicken gesch�tzt.</p><empty-line/><p>��Die Zauberer aller L�nder, bewaffnet mit allem, was sie konnten, durchsuchten das halbe Universum auf der Suche nach der Zeit. Sie haben sogar in Gedanken Raketen mit Lichtgeschwindigkeit �berall hin geschickt, um sie zu t�uschen.</p><empty-line/><p>��Ich mache ihnen keine Vorw�rfe. Unsere physikalischen M�glichkeiten sind begrenzt.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich vor, die gr��te Entdeckung in den hiesigen L�ndern wurde vor mehr als einem Jahrhundert gemacht. Der ber�hmteste Zauberer wartete auf den Tag des Experiments, die Bedingungen, unter denen es m�glich war, die Mondfinsternis, die nur � zweimal in seinem Leben vorkam !! Wor�ber k�nnen wir �berhaupt reden ?</p><empty-line/><p>��Aber es geht nicht darum, dass wir nicht �ber ausreichend perfekte Ger�te verf�gen. All die gro�en Schl�sselentdeckungen erfordern eben keine �berpr�zisen Messungen. Die Dinge sind viel schlimmer. Das Schloss war versteckt � in uns.</p><empty-line/><p>��Schloss? In uns?? Wie ist das �berhaupt m�glich?</p><empty-line/><p>��Du wei�t, was f�r ein Ding.</p><empty-line/><p>"Du kennst sicher meine Leidenschaft f�r Uhren. Welche Art von ihnen ich nicht habe, von der antiken Sonnen- und Sanduhr bis zur Atomuhr. Hergestellt aus Materialien, die der Astrologe mir schleppt, ist unverst�ndlich, aus welcher Entfernung, von denen niemand auch nur geh�rt hat.</p><empty-line/><p>��Ich behalte sie als Erinnerung, damit mir das nie wieder passiert. Ich bin seit langem geblendet, genau wie Sie. Dieser ewige Wettlauf um Pr�zision. Dadurch wurde eine L�cke, ein schwaches Glied im Schutz ge�ffnet.</p><empty-line/><p>��Obwohl es richtiger w�re zu sagen, dass ich endlich das Geheimnis ber�hren durfte, denn es darf einfach keine L�cken in der Sicherheit geben.</p><empty-line/><p>��Niemand wei� genau, wann die allerersten Uhren erfunden wurden und von wem. Aber sicher ist, dass das schon sehr lange her ist. Es ist nicht klar, wie die Menschen fr�her ohne sie gelebt haben, aber ihre Hauptfunktion ist es, eine gewisse Ordnung ins Leben zu bringen. Das Leben wurde dadurch zweifellos verst�ndlicher, vorhersehbarer und bequemer.</p><empty-line/><p>��Gleichzeitig zahlten die Bewohner f�r ihren Komfort einen ungeheuren Preis. Die Bewohner wurden der � Gegenwart beraubt.</p><empty-line/><p>"Es ist wie eine Art Deal, der bei allen gro�en Tauschgesch�ften gemacht wird.</p><empty-line/><p>��Wo versteckt man das Schloss ??</p><empty-line/><p>��Nat�rlich dort, wo niemand auf die Idee k�me, danach zu suchen!</p><empty-line/><p>��Genial, nicht wahr?!? l�chelte er breit.</p><empty-line/><p>��Tief in den Bewohnern selbst versteckt !!</p><empty-line/><p>��Der W�chter schlie�t nicht eine Sekunde die Augen, um dieses Geheimnis zu bewahren.</p><empty-line/><p>��Selbst ich kann es dir nicht verraten.</p><empty-line/><p>��Aber da du hier bist und mich danach fragst, ist der W�chter aus irgendeinem Grund, den nur er kennt, bereit, sich zur�ckzuziehen. Und du darfst vielleicht � auf die Uhr schauen.</p><empty-line/><p>��Schauen ??</p><empty-line/><p>��Auf die Zeit ??? rief ich aus.</p><empty-line/><p>��Ja.</p><empty-line/><p>Wir sa�en noch eine Weile auf der Bank und plauderten �ber dies und das.</p><empty-line/><p>Es war schon Abend, und ich machte mich f�r die R�ckfahrt bereit.</p><empty-line/><p>Mein alter Freund und Lehrer sah mich eindringlich an und sagte.</p><empty-line/><p>��Fordere nie etwas von jemandem. Das ist sinnlos. Wenn es an der Zeit ist, dass du es erf�hrst, wirst du es erfahren.</p><empty-line/><p>-Auf dem Weg nach Hause, wenn du die Stra�e entlang gehst, die ins Nirgendwo f�hrt.</p><empty-line/><p>��Wenn sich der st�rkste Wind erhebt, wisse, dass diese Zeit gekommen ist, um sich zu zeigen.</p><empty-line/><p>��Werde ihm ein Gesicht, f�hle seine Bewegung, seine Dichte, seinen Geruch, seine W�rme, seinen Flug, seine Kraft, seine Unvermeidlichkeit.</p><empty-line/><p>��Es wird dir Wissen �ber die Gegenwart bringen. Du wirst sie einfach sehen, ohne jegliche Mystik.</p><empty-line/><p>��Das wird deine wahre Geburt sein.</p><empty-line/><p>��Die Gegenwart zu sehen, ist eine gro�e Entdeckung und der erste Schritt auf dem Weg.</p><empty-line/><p>��Ohne diesen Schritt gibt es keinen weiteren Weg.</p><empty-line/><p>7.2</p><empty-line/><p>F�lschung.</p><empty-line/><p>Ich drehte mich um und ging beschwingt zur�ck.</p><empty-line/><p>��Halt !!</p><empty-line/><p>��Komm zur�ck !! rief mein alter Lehrer.</p><empty-line/><p>Erschrocken drehte ich mich um und ging langsam auf ihn zu. Ohne mir etwas zu erkl�ren, gab er mir ein Zeichen, ihm zu folgen.</p><empty-line/><p>Schweigend betraten wir abrupt sein Labor und er schlug die T�r mit aller Kraft so hinter sich zu, dass etwas von den W�nden fiel.</p><empty-line/><p>Er deutete auf einen Stuhl, lie� sich auf seinen eigenen Stuhl sinken und schloss die Augen.</p><empty-line/><p>Es gab eine Pause und eine Art unheilvolle Stille.</p><empty-line/><p>Ich wartete geduldig.</p><empty-line/><p>Schlie�lich sagte er langsam und mit gro�er M�he</p><empty-line/><p>��Nach dem Plan und der Logik h�tte ich dich gehen lassen m�ssen, mein Freund, nach einem Hinweis auf den Weg.</p><empty-line/><p>��Aber unser Leben hei�t Leben, und nicht alles l�uft nach Plan.</p><empty-line/><p>��Ich wusste, dass du fr�her oder sp�ter mit deiner Frage kommen w�rdest.</p><empty-line/><p>��Und ich wusste im Voraus, was ich dir antworten w�rde....</p><empty-line/><p>��Aber alles hat sich so dramatisch ver�ndert, dass ich dringend reagieren muss.</p><empty-line/><p>"Es droht eine schreckliche Gefahr, vor der ich dich dringend sch�tzen muss", sagte er mit zitternder Stimme.</p><empty-line/><p>��Alles ist zu weit gegangen. Und dies ist nicht l�nger ein seltsames Spiel, ein Bewohner, der ein weiteres R�tsel der Natur l�st.</p><empty-line/><p>Ich bemerkte, wie seine H�nde zitterten. Ich habe ihn noch nie in einem so hilflosen Zustand gesehen.</p><empty-line/><p>��Erinnern Sie sich, dass ich erw�hnte, dass das Geheimnis der Zeit aus zwei H�lften besteht?</p><empty-line/><p>��Jedes Geheimnis besteht immer aus zwei Teilen. Der erste Teil liegt in unserer Welt, der zweite nicht.</p><empty-line/><p>"Die erste H�lfte ist die, von der ich dir gerade erz�hlt habe.</p><empty-line/><p>��Der Teil des Geheimnisses, der nicht in unserer Welt liegt, wird immer streng bewacht und stellt eine t�dliche Gefahr f�r den Forscher dar.</p><empty-line/><p>��Ich m�chte dein Leben vor dieser Gefahr bewahren.</p><empty-line/><p>��In Zukunft sollst du wissen, dass der zweite Teil eines jeden R�tsels extrem gef�hrlich und nicht f�r jeden geeignet ist.</p><empty-line/><p>��Wie sp�t ist es f�r dich? fragte mein Mentor.</p><empty-line/><p>Und dann antwortete er f�r mich</p><empty-line/><p>��Die Zeit ist f�r dich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.</p><empty-line/><p>"Das ist doch genau das, worauf sich alle Forscher konzentriert haben, nicht wahr? fragte er.</p><empty-line/><p>��Aber sicher! rief ich aus.</p><empty-line/><p>Mein alter Freund sah mich eindringlich an und sagte leise:</p><empty-line/><p>"Das ist genau das, was dich und mich nicht mehr interessiert.</p><empty-line/><p>��Kein Interesse an der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ?!? rief ich fassungslos aus.</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete er.</p><empty-line/><p>��Also fuhr er fort.</p><empty-line/><p>��Um zu verstehen, wor�ber wir sprechen werden, ist es notwendig, weit in die Vergangenheit zur�ckzugehen.</p><empty-line/><p>��Bis zu den Anf�ngen, der Geburt der Wissenschaft.</p><empty-line/><p>��Es ist nicht sicher bekannt, wer auf die Idee kam, die Objekte zu z�hlen, die um uns herum sichtbar sind.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner merkten, dass dies im Leben sehr hilfreich ist.</p><empty-line/><p>��So entstanden die ersten Anf�nge der Wirtschaft und der ersten kollektiven Wirtschaftst�tigkeit.</p><empty-line/><p>��Die Zahlen wurden zum Z�hlen erfunden.</p><empty-line/><p>��Die Gesellschaft hat einen riesigen Sprung nach vorn gemacht.</p><empty-line/><p>"Sie sehen all diese Ger�te hier, in diesem superstarken Labor.</p><empty-line/><p>��Was glaubst du, wof�r sie alle da sind?</p><empty-line/><p>��Richtig, f�r einen einzigen Zweck � Messungen.</p><empty-line/><p>��Du hast auch bemerkt, dass meine Ger�te die leistungsf�higsten und modernsten sind,</p><p>die es nur zu kaufen gibt.</p><empty-line/><p>��Sicherlich haben Sie eine Frage � warum?</p><empty-line/><p>��Warum dieser ganze Wettlauf um die Genauigkeit?</p><empty-line/><p>��Wenn man zum Beispiel das Gesetz kennt, nach dem dieses oder jenes Naturph�nomen funktioniert, warum dann so tief in die Materie eindringen und nach Superpr�zision streben?</p><empty-line/><p>-Diese Frage ist der Grundstein f�r dieses Thema.</p><empty-line/><p>��Das Geheimnis der Zeit.</p><empty-line/><p>"Das ist wirklich eine echte Herausforderung f�r einen Forscher. Ein echter Diamant.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner der Erde haben seit ihren ersten bewussten Tagen ein grundlegendes Ph�nomen bemerkt: Alles um sie herum ist der Ver�nderung unterworfen.</p><empty-line/><p>��Etwas ver�ndert wie von Zauberhand die ganze Welt um sie herum und sie selbst.</p><empty-line/><p>��Lange Zeit gab es keine Erkl�rung f�r dieses Ph�nomen.</p><empty-line/><p>��Mit dem Aufkommen der Zahlen und des Z�hlens wurde die Mathematik als Wissenschaft geboren.</p><empty-line/><p>��Mit dem Aufkommen der Wissenschaft ist das Problem akuter denn je geworden.</p><empty-line/><p>��In diesen alten Zeiten wurde das Konzept der Zeit geboren.</p><empty-line/><p>��Kommen wir also zum Kern der Sache.</p><empty-line/><p>-Wof�r brauchte es Zeit?</p><empty-line/><p>��Das einfachste Konzept von Zeit, das die Menschen der Antike hatten, war nat�rlich mit der �berwindung jeglicher Distanz verbunden.</p><empty-line/><p>-Um es zu vereinheitlichen und von der Mehrheit der Bewohner zu akzeptieren, wurde ein sich wiederholendes, f�r jeden verst�ndliches Naturph�nomen gew�hlt.</p><empty-line/><p>��Zum Beispiel die Rotation unseres Planeten um unseren Stern.</p><empty-line/><p>��Oder, Jahrtausende sp�ter, die Schwingung eines Atoms eines stabilen chemischen Elements.</p><empty-line/><p>��Das hei�t, um die Vorg�nge in der Materie zu beschreiben, verwendeten die alten Alchemisten � die Materie selbst.</p><empty-line/><p>��Auf der anderen Seite wissen die meisten Bewohner nicht einmal von der Existenz der Zeit. Und das hindert sie in keiner Weise daran, ein normales Leben zu f�hren.</p><empty-line/><p>��Die Zeit wurde vor allem von den Alchemisten und den alten Mathematikern ben�tigt.</p><empty-line/><p>��Wozu?</p><empty-line/><p>��Im Prozess der Beschreibung der Welt mit Hilfe ihrer Gesetze und Formeln begann etwas �u�erst Wichtiges herauszufallen, das Fundament, auf dem alles ruht.</p><empty-line/><p>��Also sag mir, wie sp�t ist es?", fragte mein Lehrer streng.</p><empty-line/><p>��Ich war sofort verwirrt, fing an, Ausfl�chte zu machen, meine Gedanken gerieten durcheinander.</p><empty-line/><p>��Es ist nicht schlimm, dass du es nicht wei�t.</p><empty-line/><p>��Ich werde dir noch mehr sagen.</p><empty-line/><p>��Kein einziger Alchemist, Mathematiker oder gew�hnlicher Mensch wird dir diese Frage beantworten.</p><empty-line/><p>��Alles, was ich im Folgenden sagen werde, hat also eine unglaubliche Bedeutung, die Sie sehr bald an den Ort f�hren wird, an dem sich das Schicksal der Welt entscheidet.</p><empty-line/><p>��Es geht, so banal es auch klingen mag, um die Ersetzung von Begriffen.</p><empty-line/><p>��Um die Realit�t zu verzerren, wurde eine gro�e Anzahl von W�rtern � Parasiten � absichtlich in die Sprache der Bewohner eingef�hrt.</p><empty-line/><p>��In der Regel drehen sich viele verwirrende W�rter um ein einziges Konzept.</p><empty-line/><p>��Um das richtige zu finden, muss man die F�higkeit zur Unterscheidung besitzen.</p><empty-line/><p>��Zum Beispiel � das Wort Frei.</p><empty-line/><p>��Das Wort ist frei, aber das Ph�nomen selbst ist es nicht.</p><empty-line/><p>��Selbst dein eigener Stern leuchtet nicht einfach so f�r dich, umsonst.</p><empty-line/><p>��Was die Bewohner unter Zeit verstehen, hei�t Ged�chtnis.</p><empty-line/><p>��Das Ged�chtnis ist eine Eigenschaft der Bewohner, ihr physiologisches Merkmal.</p><empty-line/><p>"Sie beschreiben die Au�enwelt mit ihren winzigen Gehirnen durch ihre inneren Empfindungen.</p><empty-line/><p>��Es gibt kein Gestern, aber es gibt eine Erinnerung daran.</p><empty-line/><p>��Es gibt keinen zuk�nftigen Tag, aber es gibt ein reflexives Ged�chtnis, dass der morgige Tag immer kommt.</p><empty-line/><p>��Selbst die wunderbare Erkenntnis, dass das Morgen f�r Millionen von Einwohnern nie kommen wird, bringt sie nicht zur Besinnung, zum Aufwachen aus der Illusion.</p><empty-line/><p>��Wahrscheinlich haben Sie schon oft geh�rt, wie auf zahlreichen wissenschaftlichen Symposien irgendein Empork�mmling wegen Betrugs und Wissenschaftsfeindlichkeit stigmatisiert wurde?</p><empty-line/><p>��Die modernen Alchemisten haben das Konzept von Raum und Zeit eingef�hrt.</p><empty-line/><p>��Raum ist Materie.</p><empty-line/><p>��Die Zeit ist keine Materie, sondern etwas, das in die Materie impr�gniert und verkleidet ist, ein Hirngespinst der Alchemisten.</p><empty-line/><p>��Die ganze moderne Wissenschaft, wo man in den Berechnungen auf die Zeit st��t, ist ein Hirngespinst, Quatsch !!</p><empty-line/><p>��Sie haben die Zeit in die unz�hligen, von ihnen erfundenen Seinsgesetze und Formeln gesteckt, die nichts mit der Realit�t zu tun haben !!!</p><empty-line/><p>��Alle Lehrb�cher und wissenschaftlichen Abhandlungen, in denen die Zeit in den Berechnungen vorkommt, kann man getrost wegwerfen.</p><empty-line/><p>��Sie beschreiben die materielle Welt mit einem ungreifbaren Instrument !!!</p><empty-line/><p>��Wer sind sie ??? fragte ich leise, wischte mir den Schwei� von der Stirn und versuchte, mir einen Reim auf das Geh�rte zu machen.</p><empty-line/><p>��Darum geht es gar nicht, fuhr mein Gespr�chspartner fort.</p><empty-line/><p>��Es geht um moderne Alchemisten und Mathematiker.</p><empty-line/><p>��Die meisten von ihnen verstehen sich selbst nicht.</p><empty-line/><p>��Ich spreche von einem sehr engen, geschlossenen Kreis.</p><empty-line/><p>��Die wahren Alchemisten sind die �lteste und kl�gste Kaste der Diebe und Abenteurer.</p><empty-line/><p>��Sie verstehen alles und vollbringen ihre dunklen Taten.</p><empty-line/><p>"Wie in alten Zeiten sind sie nur an Reichtum und Macht interessiert.</p><empty-line/><p>��Sie machen immer noch riesige Sch�tze aus der Unwissenheit der Einwohner.</p><empty-line/><p>��Was k�nnte gemeiner sein als dies ?!?</p><empty-line/><p>��Aber die Situation ist so, dass ich fast bis zum Ende offen zu Ihnen sein werde.</p><empty-line/><p>��All diese betr�gerischen Alchemisten, Mathematiker und Wissenschaftler mit ihrer erfundenen Welt erf�llen eine wichtige Funktion, f�r die man ihnen alles verzeihen kann.</p><empty-line/><p>��Ohne es zu wissen, sind sie ein Schutzinstrument, das die Bewohner vor der � Realit�t �</p><empty-line/><p>��Zuerst dachte ich, ich sei m�de und h�tte mich verh�rt. Aber dann bat ich meinen alten Freund, es zu wiederholen.</p><empty-line/><p>-Ja, du hast richtig geh�rt, sie sch�tzen uns vor der Realit�t,</p><empty-line/><p>��Ist die Realit�t wirklich so schrecklich ?!? rief ich aus.</p><empty-line/><p>7.3</p><empty-line/><p>Ein Treffen.</p><empty-line/><p>��Bevor ich zum Kern des Problems komme, muss ich eine geheimnisvolle Geschichte erz�hlen, die ich noch nie mit jemandem geteilt habe, sagte mein Lehrer.</p><empty-line/><p>��Wie Sie bereits wissen, habe ich in meiner Jugend eine Stelle auf einem der vielen Handelsschiffe angenommen, die verschiedene Waren transportieren. Ein altes, halb verrottetes Schiff, von dem nicht klar ist, wie es auf dem Wasser gehalten wird.</p><empty-line/><p>��Die Mannschaft bestand aus echten, durch und durch salzges�ttigten Seew�lfen, die zu Hause niemand zu erwarten schien und die nichts zu verlieren hatten.</p><empty-line/><p>��Die Mannschaft war wie geschaffen f�r dieses besondere Schiff. Die �hnlichkeit und der Zusammenhalt waren perfekt, was in allen maritimen Angelegenheiten ein Erfolg ist.</p><empty-line/><p>��Ich wurde als Kaj�tenjunge angeheuert.</p><empty-line/><p>��Ich glaube, dass es im Allgemeinen keinen Beruf wie den des Seemanns gibt.</p><empty-line/><p>��Jeder Seemann ist im Grunde seines Herzens ein Romantiker und tr�umt davon, Pirat zu werden.</p><empty-line/><p>��Und jeder Pirat tr�umt davon, frei zu sein.</p><empty-line/><p>��Es ist ein endloses Rennen im Kreis.</p><empty-line/><p>��Und so legte unser Schiff, wieder einmal bis oben hin mit irgendwelchem Ger�mpel beladen, schwerf�llig ab. Erfahrene Seeleute folgten uns mit ihren Augen vom Ufer aus, als ob sie auf ihrer letzten Reise w�ren.</p><empty-line/><p>��Alles war neu und interessant f�r mich.</p><empty-line/><p>��In meiner ganzen freien Zeit drehte ich mich im Steuerhaus.</p><empty-line/><p>��Der Steuermann bemerkte meine Neugierde und meine F�higkeit zu z�hlen und lud mich oft zu sich ein. Er legte eine weitere Karte auf den Tisch und erz�hlte mir von den Grundlagen der Navigation.</p><empty-line/><p>��Aber das majest�tischste Gef�hl war, als wir in einer wolkenlosen Nacht auf dem offenen Meer an Deck gingen.</p><empty-line/><p>��Inmitten des Sternenhimmels lauschte ich den Geschichten �ber die ersten Seefahrer, die ohne Karten und Navigationsger�te mutig dem Schicksal entgegenliefen.</p><empty-line/><p>��Sie �berlie�en ihr Leben dem Gl�ck und den Sternen, die ihre einzigen Wegweiser waren.</p><empty-line/><p>��Eines Nachts beschloss ich, wie �blich frische Luft zu schnappen, und ging auf das Deck hinaus. Als ich in die uns umgebende Schw�rze blickte, erschauderte ich und bemerkte nicht, dass sich der Navigator n�herte.</p><empty-line/><p>��Wie immer erkundigte er sich auf v�terliche Weise nach meinen Angelegenheiten.</p><empty-line/><p>��Wir standen schweigend da und schauten in die Sterne.</p><empty-line/><p>��Dann fragte er mit sichtbarer Sorge und Vorsicht, ob ich etwas Ungew�hnliches bemerkt h�tte.</p><empty-line/><p>��Ich schaute ihn interessiert an und antwortete, dass ich nichts bemerkt h�tte.</p><empty-line/><p>��So pl�tzlich, wie er aufgetaucht war, verschwand er, in tiefe Gedanken versunken, in der Dunkelheit.</p><empty-line/><p>��Wir waren mehr als eine Woche unterwegs.</p><empty-line/><p>��Die Tage wechselten einander ab.</p><empty-line/><p>��Am Abend eines dieser Tage begann sich das Wetter merklich zu verschlechtern. Dem finsteren Gesichtsausdruck des Kapit�ns nach zu urteilen, standen uns schwierige Pr�fungen bevor.</p><empty-line/><p>��Ich kletterte in meine Kabine und legte mich mit �ngstlicher Vorahnung</p><p>schlafen.</p><empty-line/><p>��Ich wachte von einer Art wachsendem Grollen auf. Ringsum gab es ein ohrenbet�ubendes Krachen. Es schien, als ob jede neue Welle die letzte in meinem Leben sein w�rde.</p><empty-line/><p>��Ich hatte Angst wie nie zuvor und begann, mich n�her an das Deck zu begeben.</p><empty-line/><p>"Drau�en geschah etwas Unvorstellbares. In der v�lligen Schw�rze, die von Blitzen erhellt wurde, versuchte der Orkan, unsere letzte Zuflucht in St�cke zu rei�en. Einer der drei Masten fiel, Wasser flutete den Laderaum. Es herrschte Panik. Mehrere Matrosen wurden vermisst.</p><empty-line/><p>��Wir hielten bis zum Morgen durch. Am Morgen hatte sich der Sturm ein wenig gelegt. Unser Schiff ist schwer besch�digt. Unsere gesamte Ausr�stung wurde aus dem Verkehr gezogen</p><p>au�er Betrieb gesetzt.</p><empty-line/><p>��Fast unkontrollierbar und ohne Kommunikationsmittel sch�ttelte sich das Schiff von einer Seite zur anderen, bis wir am vierten Tag, ersch�pft, eine Insel in der Ferne bemerkten.</p><empty-line/><p>��Mit letzter Kraft fuhren wir zu ihr.</p><empty-line/><p>��Der Kapit�n hat den Rat in seiner Kabine versammelt.</p><empty-line/><p>��Um die Vorr�te aufzuf�llen und das Schiff zu reparieren, wurde beschlossen, an Land zu gehen. Wir hatten keine andere Wahl.</p><empty-line/><p>��So setzte ich am Abend desselben Tages meinen Fu� auf eine Insel, die niemand kannte!</p><empty-line/><p>"Wir bauten eilig eine Art Zeltlager am Strand auf.</p><empty-line/><p>��Sobald alles eingerichtet war, schliefen alle ersch�pft ein.</p><empty-line/><p>��Ich wachte am n�chsten Tag erst kurz vor dem Abendessen auf.</p><empty-line/><p>��Der Kapit�n hat die Formation zusammengestellt.</p><empty-line/><p>��Die Aufgabe lautete, zun�chst die Insel zu erkunden und Kontakt mit der einheimischen Bev�lkerung aufzunehmen.</p><empty-line/><p>��Alle brannten vor Neugierde und Ungeduld.</p><empty-line/><p>-Das gesamte Team wurde in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhielt ihr eigenes Suchgebiet, und wir machten uns auf den Weg.</p><empty-line/><p>��Die Insel selbst erwies sich als klein. Wir haben keinen einzigen der Bewohner</p><p>entdeckt.</p><empty-line/><p>��Ehrlich gesagt, war ich zum ersten Mal im Regenwald.</p><empty-line/><p>��Und es hat mich verbl�fft! Was f�r eine unglaubliche Vielfalt an Leben!</p><empty-line/><p>��Er hat seine Urspr�nglichkeit wahrscheinlich aus den Zeiten der Dinosaurier bewahrt!</p><empty-line/><p>��Von allen Seiten waren verschiedene Ger�usche und Schreie zu h�ren.</p><empty-line/><p>��Allerlei Riesenfarne verdeckten einen kleinen Fluss, der ganz nebenbei dazu diente, die Wasservorr�te aufzuf�llen.</p><empty-line/><p>��Am Abend kehrten alle ins Lager zur�ck.</p><empty-line/><p>��Keiner der Bewohner wurde gefunden, aber es gab gen�gend Material, um den gebrochenen Mast zu ersetzen.</p><empty-line/><p>��Es wurde beschlossen, das Schiff auf eigene Faust zu reparieren und dann den n�chsten Hafen anzulaufen.</p><empty-line/><p>��In den Tropen herrschen immer etwa die gleichen Temperaturen.</p><empty-line/><p>��Tag und Nacht.</p><empty-line/><p>��In der Nacht war es f�r mich am schwierigsten.</p><empty-line/><p>��Ich bin oft mitten in der Nacht aufgewacht und schwimmen gegangen, um mich irgendwie zu erfrischen.</p><empty-line/><p>"Diese Nacht war keine Ausnahme.</p><empty-line/><p>��Ich wachte schwei�gebadet von der Hitze und der stickigen Luft auf, verlie� das Zelt und ging in den Dschungel.</p><empty-line/><p>��Diesmal beschloss ich, mein Bad ein wenig zu variieren.</p><empty-line/><p>��Kurz darauf bemerkte ich einen sch�nen Platz in der N�he und ging direkt dorthin.</p><empty-line/><p>��Nachts war im Wald nichts zu sehen, und ich bahnte mir wahllos einen Weg durch das Dickicht.</p><empty-line/><p>��Nach etwa einer halben Stunde merkte ich, dass ich mich verlaufen hatte.</p><empty-line/><p>��Ich geriet in Panik und konnte den Weg nicht mehr erkennen, mit letzter Kraft ging ich mit Augen, die nichts sahen.</p><empty-line/><p>��Pl�tzlich h�rte ich ein Ger�usch. Das Ger�usch der Brandung!</p><empty-line/><p>��Das Meer! Ich rannte sofort in diese Richtung.</p><empty-line/><p>��Der Dschungel begann sich zu lichten, und schlie�lich kam ich an das Ufer.</p><empty-line/><p>"Ringsherum war es stockdunkel. Nur am Ger�usch der anrollenden Wellen erkannte ich die Grenze des Ozeans.</p><empty-line/><p>��Als ich mich umsah, bemerkte ich in der Ferne eine Art schwachen Lichtschein.</p><empty-line/><p>��Vielleicht schien es, als ob es dort leuchten k�nnte?</p><empty-line/><p>��Vorsichtig bewegte ich mich in diese Richtung, ohne den Blick von ihr abzuwenden.</p><empty-line/><p>��Nach einiger Zeit wiederholte sich die Spiegelung, und ich setzte mich erstaunt hin.</p><empty-line/><p>��Nachdem ich ein wenig gesessen hatte, ging ich weiter und n�herte mich einer kleinen Bucht.</p><empty-line/><p>��Die Spiegelung wiederholte sich erneut, und ich war verbl�fft � nicht weit von der K�ste entfernt lag ein majest�tisches Segelschiff.</p><empty-line/><p>��Ich stand lange Zeit am Ufer, wie bet�ubt vor Angst.</p><empty-line/><p>��Aber alles um mich herum war still und ruhig, nur eine leichte Brise wehte �ber mich hinweg.</p><empty-line/><p>��Von dem Schiff kamen keine Ger�usche.</p><empty-line/><p>��Und ich fasste einen Entschluss.</p><empty-line/><p>��Zwei riesige runde Flecken schwammen im Wasser � H�nge, und mehrere mittelgro�e Haie.</p><empty-line/><p>��Ich ging ins Wasser, das Wasser und der Sand glitzerten vor Plankton.</p><empty-line/><p>��Ich schwamm.</p><empty-line/><p>��Im glitzernden Wasser unter dem Himmel, der von den Sternen bis zum schimmernden Schiff funkelt!</p><empty-line/><p>��Nachdem ich in der Stille geschwommen war, bemerkte ich ein h�ngendes Seil, an dem ich auf das Deck kletterte.</p><empty-line/><p>��In diesem Moment erwartete ich das Erscheinen von jemandem aus der Mannschaft.</p><empty-line/><p>"Aber da war niemand, und eine unheilvolle Stille lag in der Luft.</p><empty-line/><p>��Wo sind denn alle hin ???</p><empty-line/><p>Meine Gedanken begannen sich zu verwirren, weil ich nicht wusste, woran ich mich halten sollte.</p><empty-line/><p>��Ich begann, alles, was ich sah, mit Interesse zu beobachten.</p><empty-line/><p>��Das Schiff war in ausgezeichnetem Zustand, eine sehr alte Konstruktion, aber</p><p>sehr stabil.</p><empty-line/><p>��Es war sofort klar, dass alles darin bis ins kleinste Detail durchdacht war.</p><empty-line/><p>��Ich ging in das Steuerhaus und fand dort nichts von modernen Instrumenten.</p><empty-line/><p>��Nur ein Steuerrad mit seltsamen Einkerbungen, so etwas wie ein Kompass und eine Schriftrolle mit Karten, die von Zeit zu Zeit vergilbt waren.</p><empty-line/><p>��Das Schiff hatte mehrere Kabinen. Sie sahen alle sehr karg aus.</p><empty-line/><p>��Ziemlich schnell habe ich fast den gesamten Raum des Schiffes �berblickt.</p><empty-line/><p>��Schlie�lich ging ich zur�ck an Deck.</p><empty-line/><p>��Das Schiff war in perfektem Zustand und jederzeit zur Abfahrt bereit.</p><empty-line/><p>��Ich hatte st�ndig ein schreckliches Gef�hl der Unwirklichkeit dessen, was gerade geschah.</p><empty-line/><p>"�berall herrschte ein blasser, bl�ulicher Nebel.</p><empty-line/><p>��Den deprimierendsten Eindruck hinterlie� die Frage nach der Mannschaft.</p><empty-line/><p>��Wo sind denn alle hin ?? Es kann kein Schiff ohne Kapit�n und Mannschaft geben !!</p><empty-line/><p>��Als ich ganz allein an Deck stand, unter einer M�tze aus unz�hligen Sternen, � verstand ich alles.</p><empty-line/><p>��Fassungslos lehnte ich mich an die Reling.</p><empty-line/><p>��Das Schiff wartete� auf mich !!!</p><empty-line/><p>��Ich war sein Kapit�n und seine Mannschaft !!</p><empty-line/><p>��Ich wusste, dass einer der wichtigsten, entscheidenden Momente in meinem Leben gekommen war, der mein ganzes weiteres Leben bestimmen w�rde.</p><empty-line/><p>��Mein treuer Begleiter wartete auf meine Entscheidung. Er wartete auf das Kommando.</p><empty-line/><p>��Wie ein verwundetes Tier raste ich �ber das Deck.</p><empty-line/><p>��Schon damals kannte ich einen Trick.</p><empty-line/><p>��Wenn das Problem so gro� ist, dass du nicht wei�t, was du tun sollst, halte inne.</p><empty-line/><p>��Warte auf die Zeit, und die richtige Antwort wird sich von selbst ergeben.</p><empty-line/><p>��Ich wartete � es gab keine Antwort.</p><empty-line/><p>��Mit Tr�nen in den Augen sprang ich ins Wasser und schwamm, ohne mich umzusehen, ans Ufer.</p><empty-line/><p>7.4</p><empty-line/><p>Hintere Seite.</p><empty-line/><p>��Wie Sie sehen k�nnen, sind seither viele Jahre vergangen.</p><empty-line/><p>��Trotzdem reparierten wir unser Schiff, und irgendwie gelangten wir zum n�chsten Hafen, um gr��ere Reparaturen vorzunehmen.</p><empty-line/><p>��Nach diesem Feldzug pfl�gte ich anstelle des Navigators noch mehrere Jahre lang</p><p>Ozeane.</p><empty-line/><p>��Nachdem ich meine Arbeit auf See beendet und mich in einem abgelegenen Dorf niedergelassen hatte, wandte ich mich der Arbeit und Leidenschaft meines Lebens zu � dem Erfinden.</p><empty-line/><p>��Wie Sie bereits wissen, habe ich viele Entdeckungen gemacht und konnte sie schlie�lich durch die Konstruktion vieler verschiedener Ger�te zum Leben erwecken.</p><empty-line/><p>"Und sie alle nutzen die Zeit.</p><empty-line/><p>��Die Zeit war schon immer meine Muse und Leidenschaft.</p><empty-line/><p>��Ich hatte schon immer die genaueste Uhr im ganzen K�nigreich.</p><empty-line/><p>��Voraussetzung f�r das Funktionieren meiner Ger�te war die perfekte Synchronisation aller Teile des Mechanismus.</p><empty-line/><p>��Deshalb habe ich immer alles sorgf�ltig berechnet.</p><empty-line/><p>��Einmal, w�hrend der Berechnungen, bemerkte ich ein merkw�rdiges Detail, eine Besonderheit, die ich immer vor Augen hatte, aber aus irgendeinem Grund habe ich ihr nie Beachtung geschenkt.</p><empty-line/><p>��Wenn ich irgendeine Art von Verr�cktheit sehe, suche ich zun�chst einmal im Verstand nach einem Haken.</p><empty-line/><p>��Die Hauptaufgabe und -arbeit des Geistes ist es, seine Tr�ger � die Bewohner � zu unterhalten und mit ihnen zu spielen.</p><empty-line/><p>��Es ist ihm v�llig gleichg�ltig, welche Spiele er mit ihnen spielt.</p><empty-line/><p>��Dem Verstand ist es v�llig gleichg�ltig, ob er mit seinen Tr�gern in der Realit�t oder im fiktiven M�rchen spielt.</p><empty-line/><p>��Der Verstand spielt mit den Bewohnern immer solche Spiele, die f�r sie interessant sind und von ihnen zu einem bestimmten Zeitpunkt nachgefragt werden.</p><empty-line/><p>��Er ist wie ein Toastmaster bei einer Hochzeit oder ein Unterhalter bei einer Messe.</p><empty-line/><p>��Die Hauptaufgabe f�r Reason ist, dass die Bewohner sich nicht langweilen und gl�cklich sind.</p><empty-line/><p>��Als ich also den Wahnsinn �berpr�fte, der mir auffiel, war die Vernunft in Ordnung.</p><empty-line/><p>-Dann dachte ich, es k�nnte ein Problem in den Berechnungen geben ??</p><empty-line/><p>��Da die gesamte moderne Wissenschaft ein Instrument der Vernunft ist, spielt und manipuliert sie die Bewohner st�ndig durch die Wissenschaft.</p><empty-line/><p>��Vor allem die Mathematik, als Tr�gerin der Kalkulation.</p><empty-line/><p>��Aber zu meiner �berraschung waren die Berechnungen auch in Ordnung.</p><empty-line/><p>��Ich habe l�ngst begriffen, dass die Wissenschaft, die mit aller Macht versucht, als Hort der Realit�t zu erscheinen, mich fr�her oder sp�ter zu dem f�hren wird, was sie so sehr zu verbergen versucht.</p><empty-line/><p>��Zu dem geheimnisvollen Rand, dem Ende der Welt, nach dem ich so lange gesucht habe.</p><empty-line/><p>��Zu der Welt, in der die Wirklichkeit endet.</p><empty-line/><p>��Fassungslos schloss ich mich zu Hause in der Bibliothek ein und setzte mich auf einen Stuhl.</p><empty-line/><p>��Beim Blick auf die riesigen B�cherregale rief ich mir alles ins Ged�chtnis, was ich �ber das Leben wei�.</p><empty-line/><p>��B�cher waren schon immer eine Ansammlung von Beobachtungen und Schlussfolgerungen der Bewohner, die sie durch die Jahrhunderte getragen haben.</p><empty-line/><p>��Was versuchen sie uns zu sagen und zu vermitteln ??</p><empty-line/><p>��Fast jedes Buch sprach explizit oder implizit �ber das, was nicht ist.</p><empty-line/><p>���ber irgendwelche jenseitigen Dinge.</p><empty-line/><p>���ber das, was wir nicht wissen k�nnen, aber es ist definitiv da.</p><empty-line/><p>��Und was ist das? �ngste? Aberglaube?</p><empty-line/><p>��Unser Verstand spielt wieder so ein spezielles und spannendes Spiel mit uns ??</p><empty-line/><p>��Ich erinnerte mich an meine Kindheit, wo wir uns als Kinder abends irgendwo an einem abgelegenen Ort versammelten und uns gegenseitig verschiedene seltsame und gruselige Geschichten �ber Geister und unerkl�rliche Ph�nomene erz�hlten.</p><empty-line/><p>��Wie unheimlich war es damals, sich aufzul�sen und ins Bett zu gehen!</p><empty-line/><p>��Dann, als Erwachsener, lernte ich die Religion kennen und verschiedene</p><p>spirituellen Lehren.</p><empty-line/><p>��Und was glaubst du, was deren Grundlage ist ?!?</p><empty-line/><p>��Ja, du hast Recht, die Grundlage aller Religionen und spirituellen Lehren ist das Jenseitige, Unsichtbare, die Welt, die nicht existiert.</p><empty-line/><p>��Die gleichen Gruselgeschichten, nur f�r Erwachsene.</p><empty-line/><p>��Und schlie�lich, die Apotheose alles Jenseitigen und Unwirklichen, der H�hepunkt ist die moderne Wissenschaft, wo es in fast jeder Formel eine mythische Zeit gibt.</p><empty-line/><p>��Genau dort, wo man es am wenigsten erwartet, wurde alles Surrealistische verk�rpert.</p><empty-line/><p>��So nimmt nach meinen vorsichtigsten Berechnungen die andere Welt</p><p>wie ein verborgener Teil des Eisbergs mindestens die H�lfte unseres Lebens ein.</p><empty-line/><p>��Was ist diese illusorische Welt ???</p><empty-line/><p>��Wie ist sie zu behandeln ???</p><empty-line/><p>��Man kann sie nicht einfach nehmen und wegwerfen.</p><empty-line/><p>"Ich bin nicht mehr jung", sagte mein alter Freund und Lehrer.</p><empty-line/><p>��Und ich habe alles in dieser Welt gesehen.</p><empty-line/><p>"Ich habe viele religi�se B�cher gelesen, in denen viele Wunder beschrieben werden.</p><empty-line/><p>��Ich habe auch die meisten Science-Fiction-Romane gelesen, in denen der Geist am Rande des Wahnsinns steht und alle m�glichen Wunder malt.</p><empty-line/><p>��Au�erdem war ich ein Erfinder und immer an der Spitze der Wissenschaft,</p><p>war er immer �ber die neuesten Entdeckungen informiert.</p><empty-line/><p>-One nur Artikel �ber den Weltraum und verschiedene Kollisionen, die dort passieren.</p><empty-line/><p>��Und alle m�glichen Bilder von Teleskopen !!!</p><empty-line/><p>��Ich war gl�cklich wie ein Kind !!</p><empty-line/><p>��Homerisches Gel�chter riss mich einfach aus dieser ganzen Phantasmagorie und Unwirklichkeit des Geschehens !!</p><empty-line/><p>��Ich konnte meinen Augen nicht trauen !!</p><empty-line/><p>��Ich habe immer erwartet, wenn ich sie wieder �ffne, wird dieser verr�ckte Albtraum aufh�ren.</p><empty-line/><p>��Aber es ist passiert � Irgendwas �</p><empty-line/><p>��Was denkst du, jedes Mal, wenn ich all diese wahnsinnig teuren neuesten Messinstrumente kaufe ??</p><empty-line/><p>��Um etwas zu beweisen ???</p><empty-line/><p>-Nein, ich kaufe, und ich werde sie f�r jedes Geld kaufen, um zu widerlegen, was ich gefunden habe !!!</p><empty-line/><p>7.5</p><empty-line/><p>Versprechen.</p><empty-line/><p>��Also, mein Freund fuhr fort,</p><empty-line/><p>��Unser Leben besteht aus realen und irrealen Teilen.</p><empty-line/><p>��Selbst wenn du noch nie mit dem Jenseitigen in Ber�hrung gekommen bist, hat das nichts zu bedeuten.</p><empty-line/><p>��Die Geschichten �ber sie sind real, und sie sind nicht zuf�llig und weisen auf etwas hin.</p><empty-line/><p>��Unser Universum ist ein sehr empfindlicher und fein abgestimmter, einziger Organismus.</p><empty-line/><p>��Nehmen wir an, dass manchmal ein paar kleine St�rungen, Fehler darin auftreten.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich werden sie sich in etwas Ungew�hnlichem widerspiegeln.</p><empty-line/><p>��Aber das ist nicht der Punkt.</p><empty-line/><p>��Was ich jetzt sagen werde, m�ssen Sie ein f�r alle Mal lernen, und zwar jetzt. Denn du darfst nicht z�gern.</p><empty-line/><p>��Du bist an einer sehr gef�hrlichen Grenze angelangt.</p><empty-line/><p>��Wir alle leben in einer bereits etablierten Welt.</p><empty-line/><p>��Alles ist mehr oder weniger stabil.</p><empty-line/><p>��F�r die Welt spielt es keine Rolle, ob wir in der Realit�t oder in einer Illusion leben.</p><empty-line/><p>��Stabilit�t ist wichtig f�r sie.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich vor, dass etwas auftaucht, das diese Stabilit�t ersch�ttern und die ganze Welt ins Chaos st�rzen und ihre Existenz in Frage stellen kann.</p><empty-line/><p>-Das Einzige, was dies tun kann, ist ....Wissen.</p><empty-line/><p>��Was macht die Welt in diesem Fall?</p><empty-line/><p>��Gesch�tzt.</p><empty-line/><p>��Was glaubst du, wie der wirkliche Kampf abl�uft?</p><empty-line/><p>��Wahrscheinlich stellen Sie sich, nachdem Sie Filme �ber Ritter gesehen haben, vor, wie zwei tapfere Krieger in R�stungen und mit Schwertern herauskommen und sich zur Belustigung des Publikums schneiden, bis einer von ihnen tot umf�llt ??</p><empty-line/><p>��Nein.</p><empty-line/><p>��Echte K�mpfe finden in einer dichten Deckung statt, hinter der Au�enstehende nichts sehen k�nnen.</p><empty-line/><p>"Keiner der Umstehenden wird jemals erraten, was passiert ist.</p><empty-line/><p>��F�r diejenigen, die sich der gef�hrlichen Linie gen�hert haben, endet alles traurig.</p><empty-line/><p>��Man stelle sich vor, wie schwierig der Weg eines Forschers ist!</p><empty-line/><p>��Seit vielen Jahren n�hern sich die Forscher einer gesch�tzten T�r.</p><empty-line/><p>-Wenn sie dann noch bei guter Gesundheit sind und ein gutes Ged�chtnis haben, nehmen sie einen Schl�ssel dazu mit.</p><empty-line/><p>��All dies geschieht von dieser bequemen Seite aus, wo sie sich regelm��ig ausruhen und in einer vertrauten Umgebung �ber alles nachdenken k�nnen.</p><empty-line/><p>-Die T�r gibt schlie�lich nach, und sie st�rmen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit hindurch, ohne daran zu denken, wie sie wieder zur�ckkommen werden.</p><empty-line/><p>��Von der gegen�berliegenden Seite gibt es fast keine Chance, wieder zur�ckzukommen.</p><empty-line/><p>Das ist der Unterschied zwischen dem Schutz des Geheimnisses der Zeit vor anderen. Er lockt dich in eine Falle, aus der es keine Chance gibt, herauszukommen.</p><empty-line/><p>Es gab eine schmerzhafte Pause.</p><empty-line/><p>��Alles, was ich dir vorhin �ber den Weg und die Gegenwart gesagt habe, ist wahr.</p><empty-line/><p>��Es liegt nur an einer Sache.</p><empty-line/><p>��Dies wird nicht dein erster Schritt sein, um die Zeit zu entwirren, sondern der erste und letzte Schritt !!!</p><empty-line/><p>��Du wirst keine weiteren Schritte haben !!</p><empty-line/><p>��Ich denke, Sie werden es schnell schaffen.</p><empty-line/><p>��Du wirst reich und m�chtig werden.</p><empty-line/><p>��Du wirst frei werden, du wirst werden, wer immer du willst.</p><empty-line/><p>��Was brauchst du noch ?!?</p><empty-line/><p>Bei diesen Worten eilte mein Lehrer zu mir.</p><empty-line/><p>Mein Freund ergriff meine Hand und fl�sterte</p><empty-line/><p>��Du musst mir hier und jetzt versprechen, dass du dich beruhigen wirst und die Frage der Zeit f�r dich in dieser Phase vorbei ist !!</p><empty-line/><p>Nach einer Weile f�gte er heftig hinzu</p><empty-line/><p>��Aber ich wei�, dass Geld und Macht dich nicht aufhalten werden, wie die meisten Alchemisten, und da ich deine Hartn�ckigkeit kenne, wei� ich, dass du zu dieser T�r gehen wirst.</p><empty-line/><p>"Es w�re unfair, nichts �ber deinen zuk�nftigen Gegner zu sagen, wenn du dich traust.</p><empty-line/><p>��Dies ist der perfekte Krieger mit Kampferfahrung seit Anbeginn der Welt.</p><empty-line/><p>��Er wird nie m�de und verliert im Gegensatz zu dir nicht an Wachsamkeit.</p><empty-line/><p>��Er wird nicht eine Sekunde nachlassen, bis er sein Ziel erreicht hat.</p><empty-line/><p>��Er wird warten, bis Sie aufh�ren, auf ihn zu warten, und allein zu Ihnen kommen, ohne Zeugen.</p><empty-line/><p>��Ich kann Ihnen bei nichts helfen.... Niemand kann das.</p><empty-line/><p>��Sobald du dich entspannst, wird er, ohne eine Sekunde zu z�gern, im selben Moment einen vernichtenden Schlag ausf�hren.</p><empty-line/><p>��Wir kennen uns schon seit vielen Jahren. Wir haben viel zusammen durchgemacht. Gemeinsam haben wir Siege gefeiert und Niederlagen erlebt. Aber wir haben uns immer vorw�rts bewegt.</p><empty-line/><p>��Wenn mir fr�her jemand gesagt h�tte, dass ich mich aus Angst zur�ckziehen w�rde, h�tte ich gelacht.</p><empty-line/><p>��Du bist f�r mich kein Fremder.</p><empty-line/><p>��Alles, worum ich dich also bitte, ist, dort stehen zu bleiben, wo ich gesagt habe.</p><empty-line/><p>7.6</p><empty-line/><p>Labyrinth.</p><empty-line/><p>��Wenn du mit Leidenschaft bei der Sache bist und deine Arbeit machst, ohne dich umzudrehen, stimmen deine Pl�ne in einem sch�nen Moment mit den Pl�nen des Systems �berein.</p><empty-line/><p>��Von diesem Moment an beginnt ihr zusammenzuarbeiten!</p><empty-line/><p>��Alle Ihre Bem�hungen kommen zusammen!</p><empty-line/><p>��Und das ist eine der gef�hrlichsten Fallen des Systems.</p><empty-line/><p>��Fallen ?? fl�sterte ich �ngstlich.</p><empty-line/><p>��Ja � antwortete mein Freund.</p><empty-line/><p>��In meinem langen Leben habe ich eine gro�e Anzahl hervorragender Forscher und Wissenschaftler getroffen, die viele verbl�ffende Entdeckungen gemacht haben.</p><empty-line/><p>"Aber ich kenne niemanden, der es geschafft hat, sich aus dieser Falle zu befreien.</p><empty-line/><p>��Zu meinem gro�en Bedauern sind sie alle in einer Falle gelandet.</p><empty-line/><p>��Sie blieben eingesperrt, eingefroren in der Ewigkeit, lebendig begraben �</p><empty-line/><p>"Es ist unm�glich, aus dieser Falle zu entkommen.</p><empty-line/><p>��Es gibt nur einen Weg.</p><empty-line/><p>��In diesem Moment wird das System selbst dir ein Gegenmittel und einen Hinweis geben, wie du aus dem endlosen Labyrinth dieser Falle herauskommst.</p><empty-line/><p>��Der Weg, den ein echter Entdecker beschreitet, ist so zerbrechlich, dass eine falsche Bewegung alles in Staub verwandelt.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich ein Museum mit einem endlosen Korridor vor.</p><empty-line/><p>��Du gehst ihn entlang.</p><empty-line/><p>��Zu Ihrer Rechten und Linken �ffnen sich S�le mit Exponaten.</p><empty-line/><p>��Du betrittst einen Raum und findest dich sofort in einer v�llig anderen, fantastischen Welt wieder, die so aufregend ist, dass du alles vergisst �</p><empty-line/><p>��Es gibt in diesem Moment kein gl�cklicheres Wesen auf der ganzen Welt.</p><empty-line/><p>��Was kann sich ein Wissenschaftler mehr w�nschen, als das zu erforschen, was noch nie jemand vor ihm gesehen hat �???</p><empty-line/><p>��Wie das ?!? rief ich aus.</p><empty-line/><p>��Die Sache ist die, antwortete er, dass, wenn man anf�ngt, mit dem System zusammenzuarbeiten, es alle seine Qualit�ten auf unendliche Werte anhebt.</p><empty-line/><p>Ich habe meinen Freund noch nie in solch einer Stimmung gesehen.</p><empty-line/><p>Er fing an, im Zimmer herumzulaufen, unf�hig, mit der Aufregung fertig zu werden.</p><empty-line/><p>��Ja, es ist schon lange her, dass das System und ich zusammen gearbeitet haben !</p><empty-line/><p>��Es gab kein gl�cklicheres Wesen auf der Welt als mich !!</p><empty-line/><p>��Das System wurde mein wahrer Freund und Lehrer.</p><empty-line/><p>��Und es schien mir, dass nichts unsere Freundschaft tr�ben konnte.</p><empty-line/><p>7.7</p><empty-line/><p>Werte.</p><empty-line/><p>Mein Freund ging zum Fenster.</p><empty-line/><p>Lange blickte er �ber den Horizont hinaus, auf den grauen Himmel und die bleiernen Wolken, die in Bodenn�he schwebten.</p><empty-line/><p>Schlie�lich wachte er auf und sagte:</p><empty-line/><p>So, wir kommen mit dir zu einer der wichtigsten, einer der entscheidendsten und spannendsten Fragen, die ich lange Zeit bewusst vermieden habe.</p><empty-line/><p>Diese Frage gilt als eine der schlimmsten.</p><empty-line/><p>Dieser Frage konnte niemand auf dieser Welt ausweichen.</p><empty-line/><p>Und jeder, der sich dieser Frage in den Weg stellte, jeder hat verloren.</p><empty-line/><p>��Und was ist diese Frage ?!? schrie ich fassungslos.</p><empty-line/><p>��Dies ist eine der grundlegenden Fragen des Lebens.</p><empty-line/><p>��Eine Frage nach dem Sinn des Lebens und seinen Werten.</p><empty-line/><p>��Auf jeden Fall hat jedes Lebewesen einen Sinn und eine Reihe von Werten im Leben.</p><empty-line/><p>��Niemand wei�, was hinter all dem steckt.</p><empty-line/><p>��Sobald etwas f�r Sie wichtig wird, werden Sie sofort verletzlich.</p><empty-line/><p>��Wahrscheinlich haben Sie bemerkt, in wen sich die Kreaturen verwandeln, die sich ihr ganzes Leben aneignen, egal was, ob gut oder b�se, Geld und Macht, Wissen oder etwas anderes.</p><empty-line/><p>��Der ganze Schrecken liegt darin, dass auch das System dieses Problem nicht vermeiden konnte.</p><empty-line/><p>��Das System ist f�r mich immer ein Ma�stab gewesen.</p><empty-line/><p>��Es war ein Dreh- und Angelpunkt f�r mich.</p><empty-line/><p>��Alles, was ich tat, tat ich f�r sie und mit ihr.</p><empty-line/><p>��Ich wusste, dass es unm�glich war, um dieses Thema herumzukommen.</p><empty-line/><p>��Und es ist auch unm�glich, als Gewinner daraus hervorzugehen.</p><empty-line/><p>��Von diesem Moment an habe ich mich ver�ndert.</p><empty-line/><p>��Ich wusste, dass das System, egal wie perfekt es war, nicht in der Lage sein w�rde, es zu �berwinden.</p><empty-line/><p>��Wenn Sie die Welt um sich herum betrachten, was ist das erste Gef�hl, das Sie empfinden ? fragte mein Freund.</p><empty-line/><p>��Ein Gef�hl der unendlichen Freude und �berraschung! antwortete ich ohne zu z�gern.</p><empty-line/><p>��Ja, vielleicht hast du Recht", antwortete er.</p><empty-line/><p>"Die moderne Wissenschaft und die religi�sen Lehren sagen uns das Gleiche.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, wo fast jede philosophische und religi�se Abhandlung beginnt ??</p><empty-line/><p>��Mit der Beschreibung der Erschaffung der Welt.</p><empty-line/><p>��Wenn ich so etwas studiere, bin ich immer wieder erstaunt �ber die Gr��e, Bedeutung und Wichtigkeit dieses Prozesses !!</p><empty-line/><p>��Es ist unm�glich, es zu verstehen, und die Beschreibung der Erschaffung der Welt ist auf eine Beschreibung einer fabelhaften Handlung reduziert worden !!</p><empty-line/><p>��Haben Sie eine Vorstellung davon, wie kompliziert der Prozess der Erschaffung der Welt ist ??</p><empty-line/><p>��Wie wichtig diese Welt f�r den Sch�pfer sein muss !!!</p><empty-line/><p>��Und dann wurde ich von einer Vermutung schockiert.</p><empty-line/><p>��Ich wusste eine Sache von Geburt an. Es ist irgendwie geheimnisvoll in meinem Wesen verankert.</p><empty-line/><p>��Wenn etwas f�r dich wichtig ist und f�r dich Sinn macht, wirst du s�chtig.</p><empty-line/><p>��Man wird verletzlich.</p><empty-line/><p>��Das System ist endlich gefangen!</p><empty-line/><p>��Ich konnte mit ihr machen, was ich wollte !!!</p><empty-line/><p>In einem Moment hat sie alles verstanden.</p><empty-line/><p>7.8</p><empty-line/><p>Bitterkeit.</p><empty-line/><p>Eine ohrenbet�ubende Stille lag in der Luft.</p><empty-line/><p>Ich wusste nicht, was ich sagen sollte.</p><empty-line/><p>Er lenkte das Thema abrupt und v�llig unerwartet, indem er eine ungew�hnliche Frage stellte:</p><empty-line/><p>��Was k�nnen Sie mir �ber den Sinn f�r Humor sagen? Was ist er Ihrer Meinung nach ???</p><empty-line/><p>Ich zuckte verbl�fft mit den Schultern.</p><empty-line/><p>Aber der Wissenschaftler selbst war ratlos und etwas hilflos.</p><empty-line/><p>��Ich habe Ihnen diese Frage aus einem bestimmten Grund gestellt.</p><empty-line/><p>��Es sieht so aus, als ob etwas nicht stimmt mit dem? Der Sinn f�r Humor�</p><empty-line/><p>��Alles �nderte sich in einem Augenblick, fuhr er fort, er h�rte auf, er selbst zu sein, und sein ganzes Gesicht wurde grau.</p><empty-line/><p>��An einem Punkt war mir nicht nach Witzen zumute, kr�chzte er.</p><empty-line/><p>��Ich m�chte Ihnen einen der wichtigsten Ratschl�ge mit auf den Weg geben.</p><empty-line/><p>��Wenn jemand versucht, dir etwas Wichtiges zu sagen, zu erkl�ren oder beizubringen, und das mit allergr��tem Ernst, .... lauf weg.</p><empty-line/><p>��Lauft und schaut niemals zur�ck !!!</p><empty-line/><p>��Ich wei� nicht, wie lebendig und sinnlich das System ist.</p><empty-line/><p>"Aber eines wei� ich mit Sicherheit.</p><empty-line/><p>��Ich m�chte Ihnen von ihrem Sinn f�r Humor erz�hlen.</p><empty-line/><p>��Ich habe immer mit Ehrfurcht und Ehrfurcht vor dem, was ich sehe, vor der Welt, die einst geschaffen wurde, gehandelt.</p><empty-line/><p>��Eines Abends, als ich allein eine verlassene und sch�ne Stra�e entlangging, blieb ich unter einem mit Sternen �bers�ten Himmel stehen.</p><empty-line/><p>��Der Sonnenuntergang im Sommer war wie immer an diesen vergessenen Orten wundersch�n.</p><empty-line/><p>��Einige Lichter blinkten in der Ferne, Grillen zirpten im Gras.</p><empty-line/><p>��Wie jeder Forscher f�hlte ich mich immer wie ein Gewinner, wenn mir etwas gelang.</p><empty-line/><p>��Die Welt um mich herum war f�r mich immer ein Schlachtfeld.</p><empty-line/><p>��Und jedes Mal, mit jedem neuen Schritt nach vorn, sp�rte ich, wie das besiegte Universum unter meinem Ansturm zur�ckwich.</p><empty-line/><p>��An diesem Abend hatte ich die gleiche s��e Vorahnung.</p><empty-line/><p>��Pl�tzlich h�rte ich inmitten der �blichen Ger�usche des Abends etwas Fernes �</p><empty-line/><p>��Ein kaum h�rbares Klingeln, �hnlich dem L�uten einer Glocke.</p><empty-line/><p>��Was kann man sich an einem so magischen Abend nicht alles vorstellen, dachte ich mit einem L�cheln.</p><empty-line/><p>��Aber das Klingeln wurde immer lauter.</p><empty-line/><p>��Ich dachte, dass mit mir etwas nicht stimmen k�nnte.</p><empty-line/><p>"Dann, dank langj�hriger Erfahrung, wurde mir klar, dass etwas Unerkl�rliches geschah.</p><empty-line/><p>��Das Klingeln wurde immer lauter, ich erstarrte und schaute in den warmen Sonnenuntergang.</p><empty-line/><p>��Aus dem Klingeln wurde ein fr�hliches und munteres Lachen, das sich in ein Grollen verwandelte und das zerbrechliche Bild der Welt um mich herum ersch�tterte.</p><empty-line/><p>��Die Antwort auf mein R�tsel begann sich vor meinen Augen zu entfalten !!</p><empty-line/><p>��Ich stand wie gebannt.</p><empty-line/><p>��Die Welt begann unter meinen F��en zu zerbr�ckeln, alles um mich herum begann einzust�rzen.</p><empty-line/><p>��Alles, was die Grundlage meiner Existenz war, verschwand wie ein Nebel.</p><empty-line/><p>��Ich drehte mich um und rannte.</p><empty-line/><p>��Heiteres Lachen verwandelte sich in Wahnsinn.</p><empty-line/><p>��Es war kein Humor mehr, sondern wahnsinniges, alles vernichtendes Lachen.</p><empty-line/><p>��Ich rannte, stolperte und fiel. Dann versuchte ich erneut zu rennen und st�rzte in den endlosen Morast.</p><empty-line/><p>��Alles, was mir heilig war, verschwand f�r einen Moment in diesem Lachen.</p><empty-line/><p>��Was ich an diesem Abend gelernt habe, hat mein ganzes Leben f�r einige Augenblicke ausgel�scht.</p><empty-line/><p>��Selbst in meinen k�hnsten Gedanken konnte ich dies nicht zulassen.</p><empty-line/><p>��Es war der schwerste Schlag gegen die Vernunft, von dem sie sich nie mehr erholen wird.</p><empty-line/><p>��Meine Welt hat sich seit dieser Zeit f�r immer ver�ndert.</p><empty-line/><p>��Das, woran ich mich mein ganzes Leben lang geklammert hatte und worauf ich mich im Kampf gegen das System st�tzte, zerriss sie in Fetzen und warf sie mir in einem Augenblick ins Gesicht.</p><empty-line/><p>��All dieser Wahnsinn st�rzte wieder in die Unendlichkeit und lie� mir keine Chance. Sie antwortete mit Unendlichkeit auf jeden meiner Angriffe.</p><empty-line/><p>��Das System zeigte mir also seinen Sinn f�r Humor.</p><empty-line/><p>Es herrschte wieder eine beklemmende Stille.</p><empty-line/><p>Mein Freund schrak vor Angst und Unverst�ndnis f�r das, was geschah, zur�ck.</p><empty-line/><p>In diesem Moment erkannte er mich nicht mehr. Er verstand nicht, wo er war, wer er war und warum.</p><empty-line/><p>Ich dachte, unser Gespr�ch sei zu Ende, und wollte mich gerade von meinem alten Freund verabschieden, als er langsam die Augen schloss und mit einer seltsamen, unnat�rlichen Stimme sprach.</p><empty-line/><p>��Was denkst du, wenn du dir dieses ganze grandiose Universum ansiehst, wie lange braucht das System, um es zu erschaffen und vollst�ndig zu zerst�ren?!</p><empty-line/><p>Ich erstarrte, verstand nichts und f�rchtete um die Vernunft meines Lehrers und der meinen.</p><empty-line/><p>Er schaute durch mich hindurch, fragte langsam</p><empty-line/><p>��Mit welcher Bildrate siehst du einen Film namens �Leben� ?!?</p><empty-line/><p>��Wie das ?!! br�llte ich zur�ck.</p><empty-line/><p>��Mein Lehrer, der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, den Kopf schwer gebeugt, sagte langsam:</p><empty-line/><p>��Hast du schon mal etwas von dem Schimmernden Universum geh�rt ?!?</p><empty-line/><p>��Universum � Geist ?!?</p><empty-line/><p>��Das Universum, das existiert und das nicht existiert ?!?</p><empty-line/><p>��Das Universum, das jeder verloren hat, und das jeder vergessen hat ???</p><empty-line/><p>��Ein Universum, das durch endlose Schw�rze rast, alle bekannten Gesetze verletzt und alles um sich herum in Angst und Schrecken versetzt?</p><empty-line/><p>"Wei�t du, viele Jahre sind seit der Begegnung mit dem Schiff, das auf mich wartete, vergangen.</p><empty-line/><p>��Seitdem gab es viele Jahre lang keinen einzigen Tag, an dem ich nicht dar�ber nachgedacht habe.</p><empty-line/><p>��War es richtig, dass ich damals nicht dabei geblieben bin ?</p><empty-line/><p>��Im Leben ist es nie zu sp�t, alles zu �ndern.</p><empty-line/><p>��Ich wei�, dass das Schiff immer noch in dieser Bucht steht und wartet.</p><empty-line/><p>��Nichts h�lt mich mehr auf, ich habe alles getan, was n�tig war.</p><empty-line/><p>��Es ist an der Zeit, weiterzuziehen.</p><empty-line/><p>��In naher Zukunft werde ich eine Entscheidung treffen, und vielleicht nehme ich dich dann mit.</p><empty-line/><p>"Informiere auch Lulu und den Marquis, dass sie sich bereithalten sollen.</p><empty-line/><p>��Ich brauche ein zuverl�ssiges, bew�hrtes und gut eingespieltes Team.</p><empty-line/><p>-Wenn wir zusammen sind, k�nnen wir Erfolg haben, diesem Geheimnis n�her kommen und unbeschadet zur�ckkehren.</p><empty-line/><p>��Vielleicht vergibt uns das System und verschont uns �</p><empty-line/><p>Kapitel 8</p><empty-line/><p>Wirklichkeit</p><empty-line/><p>8.1</p><empty-line/><p>Wanderer.</p><empty-line/><p>In diesem Sommer beschloss unsere ganze freundliche Gesellschaft, wie �blich Lulus entfernte Verwandte zu besuchen.</p><empty-line/><p>Sie wohnten etwa zwei Tage von uns entfernt, und wir beschlossen, fr�hmorgens mit unserem bescheidenen Wagen aufzubrechen.</p><empty-line/><p>Diesmal hatte der Marquis selbst gro�e Lust, uns zu begleiten, denn in dem Dorf, in das wir fahren wollten, hatte er sich mit jemandem angefreundet.</p><empty-line/><p>Nach einer kurzen Vorbereitung, nachdem wir Proviant und Geschenke f�r Lulus Verwandte geladen hatten, brachen wir schlie�lich auf.</p><empty-line/><p>Das Wetter war sehr hei�, und unterwegs hielten wir mehrmals an einer Art Stausee, um zu baden.</p><empty-line/><p>Gegen Abend n�herten wir uns einem gro�en, flachen See, der fast vollst�ndig mit Seerosen bewachsen war. Die Fr�sche, die auf uns gewartet hatten, fingen sofort an, ihre Lieder �ber irgendetwas zu singen.</p><empty-line/><p>Je weiter wir gingen, desto schwieriger wurde es f�r uns, den Weg zu bestimmen. Seit vielen Jahren hat ihn niemand mehr benutzt, und er ist fast v�llig zugewachsen.</p><empty-line/><p>Bis es dunkel wurde, mussten wir uns einen Schlafplatz suchen.</p><empty-line/><p>Wenn wir fr�her auf dieser Stra�e unterwegs waren, kamen wir immer wieder an einem Dorf vorbei, das l�ngst von allen verlassen war.</p><empty-line/><p>Wir hielten dort nie an, denn selbst tags�ber ging von dort etwas D�steres aus.</p><empty-line/><p>Diesmal erwischte uns die D�mmerung genau dann, als wir in die N�he des Dorfes fuhren.</p><empty-line/><p>In v�lliger Stille fuhren wir, auf unserem Wagen schwankend, an H�usern vorbei, die vom Zahn der Zeit verfallen waren. Mit ihren leeren Fenstern blickten sie uns d�ster an.</p><empty-line/><p>Einst gab es hier ein buntes Leben, aber alles ist irgendwo verschwunden.</p><empty-line/><p>Als wir an einem der H�user in der Mitte vorbeifuhren, erregte etwas Unsichtbares meine Aufmerksamkeit.</p><empty-line/><p>Es schien mir, dass wir darin �bernachten k�nnten.</p><empty-line/><p>Trotzdem gibt es schon lange keine Bewohner mehr.</p><empty-line/><p>Lulu und der Marquis sahen mich missbilligend an.</p><empty-line/><p>Wir blieben stehen und gingen auf die T�r zu. Die T�r war nicht verschlossen und wir gingen hinein.</p><empty-line/><p>Dieses Haus war jedoch, wie alle anderen auch, gepl�ndert und alles mehr oder weniger Wertvolle herausgenommen worden.</p><empty-line/><p>�berall herrschte v�llige Verwirrung. Unter einer riesigen Staubschicht, die seit Jahren nicht mehr anger�hrt worden war, lagen die verschiedensten Dinge, die von den Vorbesitzern �brig geblieben waren, �berall verstreut.</p><empty-line/><p>Als ich die Treppe zum Dachboden hinaufstieg, sah ich �berall verstreutes Heu.</p><empty-line/><p>Wir drei sahen uns an und beschlossen, hier Halt zu machen.</p><empty-line/><p>Nach einem kleinen Abendessen in aller Stille legten wir uns direkt auf das Stroh.</p><empty-line/><p>Es duftete nach Heu und m�de schliefen wir schnell ein.</p><empty-line/><p>Unter dem heulenden Wind, der durch das ganze alte Haus wehte, h�rte ich einige gemessene Ger�usche aus der Ferne.</p><empty-line/><p>Allm�hlich wurden diese Ger�usche lauter und verwandelten sich in dumpfe Schl�ge.</p><empty-line/><p>Es war, als ob jemand langsam und schwer ging und mit seinem Stab auf den Boden schlug.</p><empty-line/><p>Lulu und der Marquis dr�ckten sich aneinander und lauschten auf diese unheilvollen Ger�usche, die immer n�her kamen.</p><empty-line/><p>��Wer k�nnte das sein ??, fl�sterte Lulu.</p><empty-line/><p>Aber die Frage hing in der Luft.</p><empty-line/><p>Die Erwartung des Unbekannten ist schlimmer als die st�rkste Angst.</p><empty-line/><p>Ich beschloss, nachzusehen, stand auf und begann, die Treppe hinunterzugehen.</p><empty-line/><p>Lulu und Marquis folgten mir ebenfalls, denn allein zu sein war noch schlimmer.</p><empty-line/><p>Ich ging hinaus in den Innenhof des Hauses.</p><empty-line/><p>Rundherum herrschte absolute Dunkelheit.</p><empty-line/><p>In der N�he stand eine Art halb verrottetes Geb�ude, das halb in den Boden eingewachsen war.</p><empty-line/><p>Vielleicht war es fr�her als Bad benutzt worden.</p><empty-line/><p>Und pl�tzlich blitzte etwas im Fenster auf, so etwas wie ein schwacher Feuerschein!</p><empty-line/><p>Langsam bewegten wir drei uns darauf zu.</p><empty-line/><p>Das Geb�ude selbst war v�llig schief und die T�r stand einen Spalt offen, da sie sich nicht schlie�en lie�.</p><empty-line/><p>Ich �berwinde eine Art tierische Angst und klopfe leise an.</p><empty-line/><p>Als ich hineinschaute, sah ich einen Ofen � ja, es war ein Badehaus!</p><empty-line/><p>Aber was ich dann sah, lie� mich zur�ckschrecken.</p><empty-line/><p>In der hintersten Ecke, �ber ein uraltes, halb verrottetes Buch gebeugt, sa� etwas in halb verrotteter Kleidung und las aufmerksam die Zeilen.</p><empty-line/><p>Wir hatten Angst, uns zu bewegen.</p><empty-line/><p>Diese Person streckte die Hand aus und machte eine Geste, um n�her zu kommen.</p><empty-line/><p>Unsere Beine knickten sofort ein und weigerten sich, sich zu bewegen.</p><empty-line/><p>So sehr ich mich auch bem�hte zu verstehen, wer da vor uns stand, ich konnte nichts tun.</p><empty-line/><p>Es schien mir, dass dies keine Rolle spielte, denn das Etwas, das vor uns sa�, konnte jeder sein.</p><empty-line/><p>Es konnte sowohl ein kleines M�dchen als auch eine Hexe sein, �hnlich dem Tod selbst.</p><empty-line/><p>Ohne sich umzudrehen oder den Kopf zu heben, fragte das Etwas, ob es f�r uns bequem sei, hierher zu kommen.</p><empty-line/><p>Dann forderte es uns zu unserer gro�en �berraschung auf, von den unserer Meinung nach bedeutendsten Entdeckungen zu erz�hlen, die wir selbst in unserem Leben gemacht haben.</p><empty-line/><p>Wir schauten uns verwirrt an.</p><empty-line/><p>Ich begann mich an alles zu erinnern, was uns in letzter Zeit widerfahren war.</p><empty-line/><p>Ich fing an, �ber unser Leben und die wissenschaftlichen Entdeckungen der Welt zu sprechen.</p><empty-line/><p>Erz�hlen Sie ihm nicht, wie wir im Winter beim Skifahren Geistern begegneten, die an der Olympiade teilnahmen!</p><empty-line/><p>Aber er h�rte sich das alles mit offensichtlicher Irritation an.</p><empty-line/><p>Schlie�lich, da ich nicht wusste, wor�ber ich weiter reden sollte, versuchte ich, ihm von unserem Treffen mit dem Astrologen, den durchsichtigen Schatten und dem geheimnisvollen Pfad, von dem sie uns erz�hlt hatten, zu erz�hlen.</p><empty-line/><p>Er ver�nderte sich augenblicklich.</p><empty-line/><p>Obwohl sein Gesicht wegen seines sch�tteren Haars und seiner unter der Last der Zeit gebeugten Haltung nicht zu sehen war, war es, als sei ein Blitz zwischen uns durchgefahren.</p><empty-line/><p>Als ich sein Interesse sah, erz�hlte ich ihm auch von meinem Erfinderfreund und seinen neuesten Entdeckungen.</p><empty-line/><p>Daran ist nichts auszusetzen, dachte ich. Aber was mein Freund mir erz�hlt hat, wird kein anderer verstehen.</p><empty-line/><p>Ich habe noch nie erlebt, dass jemand mit solcher Konzentration zuh�ren kann.</p><empty-line/><p>Als ich meine Geschichte beendet hatte, herrschte minutenlang eine dr�hnende Stille.</p><empty-line/><p>Ohne den Kopf zu heben, kr�chzte der Fremde langsam mit zitternder Stimme und nahm all seine Kraft zusammen:</p><empty-line/><p>��Nach den Regeln aller Wanderer und Sucher bin ich bereit, dir im Gegenzug meine H�lfte zu geben.</p><empty-line/><p>��Alles, was ihr braucht, ist eure Zustimmung.</p><empty-line/><p>��Einverst�ndnis? fragten wir, uns bewegend.</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete er.</p><empty-line/><p>��Einverst�ndnis, dass wir deine Geschichte h�ren d�rfen?</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete er.</p><empty-line/><p>��Das ist die Regel.</p><empty-line/><p>"Interessant", sagte ich zu Lulu und dem Marquis.</p><empty-line/><p>Nat�rlich waren wir �berrascht, aber nachdem wir uns angeschaut hatten, nickten wir mit dem Kopf und erkl�rten uns einverstanden.</p><empty-line/><p>Unser geheimnisvoller Gespr�chspartner fragte uns, was wir �ber die neuesten Entdeckungen der Wissenschaft w�ssten.</p><empty-line/><p>Wir begannen, ihm aufzuz�hlen, was wir aus den Nachrichten wussten.</p><empty-line/><p>Doch dann unterbrach er uns abrupt mitten im Satz und schwieg lange, als w�rde er auf etwas warten, auf eine Art Erlaubnis.</p><empty-line/><p>Dann drehte er sich zu uns um und sprach wieder leise.</p><empty-line/><p>Euer Lehrer, von dem ihr mir erz�hlt habt, hat sich nicht geirrt.</p><empty-line/><p>��Die gesamte moderne Wissenschaft ist nichts anderes als eine Erfindung unseres Geistes.</p><empty-line/><p>��Oder besser gesagt, ein Versuch, die Welt um euch herum in der Sprache zu verstehen, die ihr in diesem Stadium der Entwicklung versteht.</p><empty-line/><p>��Dabei spielt es keine Rolle, um welche Art von Wissenschaft es sich handelt.</p><empty-line/><p>��Jetzt sind es Mathematik und Physik, Philosophie, Astronomie, Chemie.</p><empty-line/><p>"Morgen kann es eine andere geben.</p><empty-line/><p>��Die Essenz bleibt dieselbe.</p><empty-line/><p>��Jede Wissenschaft ist nur ein Werkzeug, um die Welt zu beschreiben.</p><empty-line/><p>��Und hier liegt eine der gr��ten Fallen des Geistes.</p><empty-line/><p>��Er malt die Welt um uns herum, um uns zu beruhigen, und passt die Welt mit Hilfe von Zahlen, Gesetzen und Formeln st�ndig k�nstlich zu einer Art vollst�ndigem und sch�nem Bild an.</p><empty-line/><p>��Die Sache ist die, dass au�er uns selbst niemand von unserer Wissenschaft wei�.</p><empty-line/><p>��Diese Wissenschaft existiert nur f�r diejenigen, die sie erfunden haben.</p><empty-line/><p>��In der Wissenschaft gibt es nichts Wichtiges, ohne das kein Erkenntnisprozess existieren kann !</p><empty-line/><p>��Sie hat kein � Feedback von der Au�enwelt. Jede Wissenschaft ohne R�ckkopplung ist tot !!</p><empty-line/><p>��Es gibt keine Wissenschaft f�r die Welt, die wir beschreiben.</p><empty-line/><p>��Das Universum wei� nichts �ber unsere Mathematik und Physik!</p><empty-line/><p>��Das Universum lebt nicht nach unseren Gesetzen!!!</p><empty-line/><p>��Wir versuchen st�ndig, ein Netz auf die Leere zu werfen und spielen eine Art kindisches Spiel mit uns selbst !!!</p><empty-line/><p>Unser Wanderer dachte lange Zeit �ber etwas nach.</p><empty-line/><p>Dann, von irgendwo weit weg, ohne uns anzusehen, fragte er leise.</p><empty-line/><p>��Sag mir, wor�ber reden wir jetzt, und zwar immer reden, diskutieren, streiten ??</p><empty-line/><p>dachte ich und wusste nicht, wie ich antworten sollte.</p><empty-line/><p>��Wie, wor�ber?</p><empty-line/><p>���ber unser Leben, �ber das, was uns beunruhigt, �ber uns und die Welt, die uns umgibt.</p><empty-line/><p>��Wir diskutieren �ber die Dinge, die wir getan haben, wir denken dar�ber nach, was getan werden muss. Wir tr�umen und fragen uns, welche �berraschungen das Leben uns bringen wird, welche Geheimnisse es noch vor uns verbirgt.</p><empty-line/><p>��Ausgezeichnet", antwortete er ruhig und gelassen.</p><empty-line/><p>��Ausgezeichnet � was ?? fragte ich unsicher.</p><empty-line/><p>��Dass unser Geist bei dir gut aufgehoben ist.</p><empty-line/><p>Ich lachte unbeholfen.</p><empty-line/><p>Der Fremde sah mich aufmerksam an und f�gte trocken hinzu:</p><empty-line/><p>��Du lachst umsonst.</p><empty-line/><p>Mir wurde schwindlig und ich w�re fast umgefallen, wobei ich versuchte, es nicht zu zeigen.</p><empty-line/><p>��Was du f�r dumm und lustig h�ltst, ist gar nicht so harmlos, wie es auf den ersten Blick scheint.</p><empty-line/><p>��So seltsam es klingt, aber du und ich haben gro�es Gl�ck.</p><empty-line/><p>��Unser Verstand hat �berlebt und nicht aufgegeben unter dem Gewicht der Umst�nde, die ihm auferlegt wurden.</p><empty-line/><p>��Es ist unm�glich, vorw�rts zu gehen, wenn der Verstand nicht bereit oder krank ist.</p><empty-line/><p>��So fuhr er fort und sah uns aufmerksam an, als w�rde er st�ndig kontrollieren, ob er weitermachen sollte oder nicht.</p><empty-line/><p>Es war, als w�rde er st�ndig pr�fen, ob wir bereit waren oder nicht.</p><empty-line/><p>In diesem Moment schien der Raum um uns herum zu schrumpfen, es wurde schwer zu atmen, als ob eine Art Kraft uns wie in einem Schraubstock zusammenpresste.</p><empty-line/><p>��Allm�hlich n�herten wir uns einem der wichtigsten Eckpfeiler in unserem Leben mit dir.</p><empty-line/><p>Von nun an ist die Zeit der Unterhaltung vorbei.</p><empty-line/><p>��Wir lernen st�ndig etwas Neues, unser Wissen �ber die Welt entwickelt sich st�ndig weiter.</p><empty-line/><p>��Sagen Sie mir eine einfache Sache.</p><empty-line/><p>��Das Wissen �ber die Welt, das Sie besitzen, wie viel ist es� Universell ???</p><empty-line/><p>Ich konnte nichts verstehen und bat um eine Klarstellung.</p><empty-line/><p>��Warum sind Sie so �berrascht ??, schrie er.</p><empty-line/><p>��Oder glauben Sie naiverweise, dass Sie allein auf dieser Welt leben ??</p><empty-line/><p>Es gibt Millionen von verschiedenen Arten von Lebewesen, die unter uns leben.</p><empty-line/><p>Oder hast du sie vergessen ?!</p><empty-line/><p>��Denken Sie daran.</p><empty-line/><p>��Die einfachsten Dinge, die man am Anfang nicht bemerkt, sind sp�ter sehr teuer.</p><empty-line/><p>��Also, ich wiederhole � dein Wissen � was ist das f�r eine Katze, einen Hund, einen Baum, unseren Planeten, einen Maulwurf, einen Wurm, die Fliege auf dem Glas ?!?</p><empty-line/><p>��Sie alle zusammen, die mit dir zur gleichen Zeit dieselbe Welt betrachten, haben dasselbe Wissen ?!?</p><empty-line/><p>Diese Wendung der Ereignisse hat mich verbl�fft.</p><empty-line/><p>��Meine Antwort an Sie ist � Nein !!!</p><empty-line/><p>��Wir leben alle auf den ersten Blick in der gleichen Welt, aber jeder wei� auf unterschiedliche Weise dar�ber Bescheid !</p><empty-line/><p>��Wie kann das sein?</p><empty-line/><p>��Und vor allem � warum ???</p><empty-line/><p>"Weil jeder sie anders wahrnimmt", antwortete ich unbeholfen.</p><empty-line/><p>��Ja, es ist ganz klar, dass jeder es anders wahrnimmt!</p><empty-line/><p>��Eine Sache ist nicht klar � welche Art von Wissen �ber die Realit�t ist die einzig wahre unter einer unendlichen Anzahl von anderen unterschiedlichen Kenntnissen �ber dieselbe ?!?</p><empty-line/><p>��Du glaubst doch nicht, dass dein Wissen �ber die Welt das einzig richtige ist, oder ?!?</p><empty-line/><p>��Pl�tzlich d�mmerte mir eine v�llig verr�ckte Idee und ich wollte schreien, aber der Wanderer machte eine Geste, um mich zum Schweigen zu bringen.</p><empty-line/><p>Nach einer Weile fl�sterte er unh�rbar:</p><empty-line/><p>��Wenn das, wor�ber wir nachgedacht haben, wahr ist, dann verschwindet unsere ganze Wissenschaft in der Form, an die wir gew�hnt sind, und die Aufgaben, die sie sich selbst stellt, wie eine Fata Morgana.</p><empty-line/><p>Wir sa�en lange Zeit in absoluter Stille. Nur das ferne Ger�usch des Pendels der Uhr st�rte die Ruhe.</p><empty-line/><p>Endlich, nachdem sich die Gedanken ein wenig zu ordnen begannen, fuhr der Wanderer fort.</p><empty-line/><p>��Was ist die Wirklichkeit ?!?</p><empty-line/><p>��Ich suchte st�ndig nach der Antwort auf diese Frage und fand sie nicht.</p><empty-line/><p>��Wie kann man nicht dem Wahnsinn verfallen und nicht in die Irre gehen?</p><empty-line/><p>��Was ist das wichtigste Kriterium und der Ma�stab, den man anwenden sollte ??</p><empty-line/><p>Eine Sache ist mir klar geworden.</p><empty-line/><p>��Es gibt die eine Welt.</p><empty-line/><p>��Gleichzeitig gibt es eine unendliche Anzahl von verschiedenen Visionen und Erkenntnissen �ber die Realit�t dieser Welt.</p><empty-line/><p>��Wie kann ein Problem eine unendliche Anzahl von richtigen Antworten haben ???</p><empty-line/><p>��Und die Aufgabe selbst, die Wirklichkeit � ist sie eine ?</p><empty-line/><p>��Wenn die Welt um uns herum dieselbe ist und wir es gewohnt sind, sie mit der Realit�t zu identifizieren, wie kann dieselbe Sache in unendlich vielen verschiedenen Versionen ausgedr�ckt werden ?!?</p><empty-line/><p>��Wie kann dieselbe Aufgabe selbst in unendlich vielen verschiedenen Versionen ausgedr�ckt werden ?!?</p><empty-line/><p>��Wenn wir nicht bestimmen k�nnen, was die Wirklichkeit ist, dann sagen Sie mir, was uns n�her ist, und wir k�nnen uns wenigstens an etwas festhalten.</p><empty-line/><p>��Was ist das Wissen um eben diese Wirklichkeit ?</p><empty-line/><p>Ich war v�llig ratlos und wusste nicht, was ich antworten sollte.</p><empty-line/><p>��Okay, fuhr er fort.</p><empty-line/><p>��Was, glauben Sie, ist die Natur des Wissens, und vor allem, was ist der Grund f�r sein Erscheinen als Eigenschaft der Wesen?</p><empty-line/><p>��Warum gibt es um uns herum eine so unendliche Anzahl von Erscheinungsformen des Lebens ???</p><empty-line/><p>Meine Gedanken wurden unwiderruflich verwirrt und ich zuckte nur mit den Schultern.</p><empty-line/><p>Der Fremde beobachtete uns lange Zeit. Zum ersten Mal in den letzten Stunden bemerkte ich, wie er �ber unsere vergeblichen Bem�hungen l�chelte.</p><empty-line/><p>Er n�herte sich und sagte leise und deutlich:</p><empty-line/><p>��Trotz ihrer Einfachheit ist diese Frage wahrscheinlich eine der schwierigsten und erstaunlichsten von allen.</p><empty-line/><p>��Um sie zu l�sen, werden Sie h�chstwahrscheinlich Ihr ganzes Leben brauchen, wenn Ihnen nat�rlich eine solche Gelegenheit gegeben wird.</p><empty-line/><p>��Wie Sie bereits bemerkt haben, hat das Universum vor Ihnen die Unendlichkeit von Raum und Zeit ge�ffnet.</p><empty-line/><p>"Aber gleichzeitig k�nnen Sie sich nicht so weit bewegen, wie Sie wollen, und ewig leben.</p><empty-line/><p>��Das Universum hat dir all das Wissen er�ffnet, das es gibt.</p><empty-line/><p>Aber ihr k�nnt nichts verstehen.</p><empty-line/><p>��Wie ihr bereits bemerkt habt, hat es das Universum nicht eilig, euch seine Geheimnisse zu enth�llen.</p><empty-line/><p>��Ich muss euch ver�rgern und aufh�ren, euch zu t�uschen.</p><empty-line/><p>��Ihr habt keine andere M�glichkeit.</p><empty-line/><p>��Denn es h�ngt nicht mehr von dir ab. Keine eurer Bem�hungen wird helfen, egal wie sehr ihr euch bem�ht.</p><empty-line/><p>"Wissen ist das am meisten geh�tete Gut in diesem Universum. Niemand kann jemals mehr wissen, als er wissen soll.</p><empty-line/><p>��Du fragst mich, was im Wissen so verborgen ist, warum es so unzug�nglich ist ??</p><empty-line/><p>��Wissen ist der Ort, an dem die Realit�t endet und die Magie beginnt.</p><empty-line/><p>8.2</p><empty-line/><p>Spiegel</p><empty-line/><p>Wir versuchten, etwas zu erwidern, konnten es aber nicht. Wir waren so �berw�ltigt von unseren Gef�hlen.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich, nach einer langen Pause, sagte der Fremde:</p><empty-line/><p>��Wisst ihr, ein Geheimnis beunruhigt mich und l�sst mich nicht zur Ruhe kommen.</p><empty-line/><p>��Ich sp�re seine Gro�artigkeit, aber ich kann mich ihm nicht n�hern.</p><empty-line/><p>��Seine Verteidigung ist einzigartig, so wie alle anderen auch.</p><empty-line/><p>��Sie ist wie ein Zerrspiegel, der alles um sich herum verzerrt, wenn man sich ihr n�hert.</p><empty-line/><p>��Dahinter verbirgt sich etwas so Gro�es, dass man es mit Sicherheit auf die Urspr�nge des Universums selbst zur�ckf�hren kann.</p><empty-line/><p>��Dieses Geheimnis war schon immer bei uns und lag direkt an der Oberfl�che, aber fast niemand schenkt ihm Beachtung.</p><empty-line/><p>Mit diesen Worten schaute er uns aufmerksam an und begann, die Stirn runzelnd, mit der Erkl�rung.</p><empty-line/><p>��Wisst ihr, was das Problem ist?</p><empty-line/><p>��Die Realit�t ist nicht, wie diese Welt funktioniert, sondern wie wir sie wahrnehmen.</p><empty-line/><p>��Die Wirklichkeit ist das, was ihr durch euren kleinen und zerbrechlichen K�rper sehen k�nnt, indem ihr den Vorhang des Universums leicht �ffnet.</p><empty-line/><p>��Was die Wissenschaft Ihnen erkl�rt, betrifft uns nur als einen Sonderfall einer eigenen Spezies von Lebewesen.</p><empty-line/><p>��Nehmen wir unseren gemeinsamen Freund � die Katze Marquis.</p><empty-line/><p>��Marquis und wir sehen diese Welt auf unterschiedliche Weise und wir wissen nicht, was davon real ist.</p><empty-line/><p>Vielleicht sind sie beide real. H�chstwahrscheinlich ist es so.</p><empty-line/><p>Seine Welt ist genauso real wie unsere.</p><empty-line/><p>��Er lebt in unserem Universum, und wir leben in seinem Universum.</p><empty-line/><p>Es gibt unz�hlige Organismen, die unter uns leben.</p><empty-line/><p>��Und die Situation hier ist die gleiche.</p><empty-line/><p>��Es gibt eine unendliche Anzahl von Bewohnern und jeder hat seine eigene, andere Realit�t.</p><empty-line/><p>Es gab eine lange Pause, als ob der Wanderer seine Gedanken sammelte.</p><empty-line/><p>��Und dann kamen wir zum Wichtigsten, sagte er leise.</p><empty-line/><p>��Ihr wisst, was Sache ist.</p><empty-line/><p>��Trotz der Tatsache, dass wir alle unterschiedlich sehen, schauen wir doch auf etwas Gemeinsames.</p><empty-line/><p>��Und hier beginnt das Interessanteste.</p><empty-line/><p>��Was ist es, das alle sehen, aber nicht sehen ?!?</p><empty-line/><p>��Es ist schon lange bekannt, dass dieses Etwas, das alle als die uns umgebende Welt betrachten, eine gemeinsame Eigenschaft hat.</p><empty-line/><p>��Diese Eigenschaft ist� die Reflexion.</p><empty-line/><p>��Aus den Gesetzen der Physik wissen Sie von Kindheit an, dass alles, was wir sehen, eine Spiegelung ist.</p><empty-line/><p>��Ich habe auch festgestellt, dass die Realit�t, das Universum, das alle Wesen sehen, direkt mit ihnen verbunden ist, mit ihren Wahrnehmungseigenschaften.</p><empty-line/><p>Alle schauen auf dasselbe, aber sie sehen die Dinge unterschiedlich.</p><empty-line/><p>��Jeder sieht sein Universum.</p><empty-line/><p>��Es ist alles klar.</p><empty-line/><p>"Aber wie sieht das, was jeder sieht, wirklich aus ?!?</p><empty-line/><p>��Jedes Lebewesen, das die Welt betrachtet, sieht sie als ein Spiegelbild, das nur ihm eigen ist.</p><empty-line/><p>��Was f�r eine Art von Spiegelung sehen sie wohl ?!?</p><empty-line/><p>Kapitel 9.</p><empty-line/><p>Die Schule.</p><empty-line/><p>In der Mitte unserer Orte gab es lange Zeit Ger�chte �ber eine ungew�hnliche Schule, von der niemand etwas wusste.</p><empty-line/><p>Keiner wusste, wo sie lag. Es gab unglaubliche Ger�chte, dass diese Schule keinen festen Standort hatte. Niemand wei�, wie die Sch�ler dort ausgew�hlt wurden und auf welcher Grundlage. Keine Verbindungen, Geld konnte eine Eintrittskarte sein.</p><empty-line/><p>Es war noch ein anderes seltsames Ph�nomen bekannt, das die Einwohner in keiner Weise verstehen konnten. Das, was die Grundlage jeder Bildungseinrichtung war, fehlte.</p><empty-line/><p>Es gab keine � Lehrer in der Schule !!! Nennen Sie es, wie Sie wollen. Ein Mentor, ein Lehrer, ein erleuchteter Guru � sie waren nicht da!</p><empty-line/><p>Niemand wusste, wann die Einschreibung in diese Schule stattfand, ab welchem Alter die Sch�ler dort aufgenommen wurden, auf welcher Stufe.</p><empty-line/><p>Das Seltsamste ist, dass niemand die Sch�ler dieser Schule kannte.</p><empty-line/><p>Nur eine Sache war bekannt. Die Sch�ler selbst, die an dieser Schule studierten, konnten sich durch einige Zeichen, die nur sie kannten, gegenseitig bemerken.</p><empty-line/><p>Es gab auch Ger�chte, dass diese Schule nicht fertig werden k�nnte.</p><empty-line/><p>Aber das Interessanteste ist nicht in all dem oben genannten.</p><empty-line/><p>Das Interessanteste war in der Tat, um der ganzen Schule der Welt willen und zu existieren � im Wissen selbst.</p><empty-line/><p>Eines Tages gingen Lulu und ich in ferne W�lder und S�mpfe, um Pilze zu sammeln.</p><empty-line/><p>Der Weg war lang und anstrengend. Schlie�lich erreichten wir den Wald, lie�en den Wagen an einer unauff�lligen Stelle stehen und wanderten weiter.</p><empty-line/><p>Es roch so gut, dass mir schwindlig wurde. Der Wald war voller Beeren aller Art, ungew�hnlicher Pflanzen, die in undurchdringlichem Dickicht verwoben waren.</p><empty-line/><p>M�de fielen wir in das weichste Moos, mit dem sich kein Federbett vergleichen l�sst.</p><empty-line/><p>Nachdem wir Pilze und Beeren gesammelt hatten, machten wir uns auf den R�ckweg zum Wagen. Aber entweder schwindelte uns der Geruch der Pflanzen, oder wir verirrten uns, wie so oft, vor M�digkeit.</p><empty-line/><p>Nach einiger Zeit bemerkten wir, dass wir bereits ersch�pft umherwanderten und versuchten, durch ein Dickicht zu kommen. Ringsum wuchsen Eichen, die Lulu und ich nicht einmal gemeinsam fassen konnten. Schlie�lich fanden wir uns in einem halbbewussten Zustand auf einem riesigen H�gel wieder, auf dem es weder B�ume noch Gras gab.</p><empty-line/><p>In der Ferne bemerkten wir eine Silhouette.</p><empty-line/><p>"Wer kann das sein, so sp�t in der Nacht an einem so weit entfernten und fremden Ort? fragte ich erstaunt, w�hrend ich weiter nach vorne schaute.</p><empty-line/><p>��Ja � antwortete Lulu best�rzt.</p><empty-line/><p>Es wurde bereits dunkel, die Sterne begannen am Himmel zu erscheinen, trotzdem war es warm.</p><empty-line/><p>Nat�rlich waren wir froh, dass uns vielleicht jemand helfen konnte, herauszufinden, wo wir uns befanden und wohin wir als n�chstes gehen sollten.</p><empty-line/><p>Nat�rlich gingen wir sofort zu der Gestalt, aber sie war nirgends zu sehen � sie schien sich in der Dunkelheit aufzul�sen.</p><empty-line/><p>Sie tauchte ebenso pl�tzlich auf, wie sie verschwand.</p><empty-line/><p>Nat�rlich bekamen wir Angst und erkl�rten die Situation.</p><empty-line/><p>Ich werde euch begleiten, antwortete die Gestalt. Sie war ganz in Schwarz gekleidet. Das Gesicht ist nicht zu erkennen. Auch Alter und Geschlecht waren nicht zu erkennen.</p><empty-line/><p>Sie f�hrte uns hinaus auf eine Art taube Waldlichtung. Auf dem Weg, zu beiden Seiten, ragten riesige, flauschige Tannen auf.</p><empty-line/><p>Zun�chst wanderten wir in v�lliger Stille, was es ziemlich unangenehm machte.</p><empty-line/><p>Wir unternahmen mehrere Versuche, die geheimnisvolle Gestalt zum Reden zu bringen, aber vergeblich.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich h�rten wir ihre ruhige Stimme:</p><empty-line/><p>��Alle Schulen, die es auf der Welt gibt, sind nach demselben Modell aufgebaut.</p><empty-line/><p>��Dieses Modell ist ziemlich alt, primitiv, ineffektiv und m�hsam, aber es funktioniert.</p><empty-line/><p>��Seltsamerweise besteht der Sinn dieses Modells darin, die Sch�ler mit seiner Sinn- und Nutzlosigkeit an die Grenzen zu treiben. Je aggressiver der Lehrplan, je wissenschaftlicher, je anspruchsvoller, desto besser. Je kl�ger und gebildeter der Lehrer, desto besser.</p><empty-line/><p>"Die Lehrmethode in diesen L�ndern basiert auf dem entgegengesetzten Prinzip.</p><empty-line/><p>��Das bestehende System basiert auf dem Gegenteil � wie es unm�glich ist zu unterrichten.</p><empty-line/><p>��Das f�hrt zu Konflikten, die Widerspr�che h�ufen sich, bilden eine Explosion und die Wissenschaft erreicht eine neue Ebene. Und der Prozess beginnt von neuem, bis zum n�chsten Widerspruch, Stillstand und Explosion.</p><empty-line/><p>��Das Wichtigste ist, dass der Lehrer dem Sch�ler nichts beibringen kann. Selbst wenn es der perfekte Lehrer und der perfekte Sch�ler ist.</p><empty-line/><p>��Alles, was in der Schule geschieht, ist die Weitergabe von verschiedenen Informationen.</p><empty-line/><p>��Diese Informationen helfen, das elementare Leben zu organisieren und zu erhalten.</p><empty-line/><p>��Dann geschieht etwas Interessantes. Kreaturen, die sich weiterentwickeln, indem sie in die Wissenschaft gehen. Eine gro�e Anzahl von Zauberern erscheint in verschiedenen Wissenschaften. Verschiedene Formeln, Gesetze, Theoreme und Theorien erscheinen. Es gibt viele Akademien, in denen st�ndig zahllose Diskussionen �ber die verschiedensten Themen gef�hrt werden.</p><empty-line/><p>"Der Punkt ist, dass die Zauberer auch nutzlose, sich endlos wiederholende Informationen in endlosen Disputen austauschen.</p><empty-line/><p>��Ihre Gedanken eilen umher wie ein Hund, dem eine Blechdose an den Schwanz gebunden ist. Ihre Streitigkeiten erreichen ihren H�hepunkt.</p><empty-line/><p>��Ja, Lulu und ich waren uns einig, denn wir sahen nichts um uns herum, nicht einmal die Gestalt des F�hrers. Die Stimme ert�nte von irgendwo aus der Dunkelheit.</p><empty-line/><p>��Und hier.... beginnt der Spa�.</p><empty-line/><p>��Nicht alles ist umsonst.</p><empty-line/><p>"Von au�en werden diese zahllosen Diskussionen von denen beobachtet, die aus einer Million nutzloser Formeln die eine herausrei�en k�nnen, die sie brauchen. Aus endlosen Buchb�nden �ber nichts ziehen sie unmissverst�ndlich die Konstanten, die Ergebnisse der Experimente heraus, die sie brauchen. In dem auf den ersten Blick bedeutungslosesten Satz erkennen sie auf Anhieb das Wichtige.</p><empty-line/><p>��Sehr oft hilft es, die Frage vorzubereiten.</p><empty-line/><p>��....a Frage vorbereiten ?!? riefen wir erstaunt aus.</p><empty-line/><p>��Ja. Eine richtig und rechtzeitig gestellte Frage ist die Antwort.</p><empty-line/><p>��Jede Frage hat eine Antwort. Es ist ein geschlossenes System.</p><empty-line/><p>��Wenn die Frage f�r denjenigen, der sie stellt, bereit ist, beginnt der geheimnisvollste Teil der Handlung selbst.</p><empty-line/><p>��Wissen und Information sind zwei verschiedene Dinge.</p><empty-line/><p>��Worin unterscheiden sie sich? Wir haben gefragt, ohne etwas zu verstehen.</p><empty-line/><p>��In der Direktheit. Physikalisch verschieden.</p><empty-line/><p>��Information ist das, was man irgendwo gelesen, geh�rt, gesehen hat.</p><empty-line/><p>��Genauso wie Glaube und Wissen zwei v�llig verschiedene Dinge sind.</p><empty-line/><p>��Also,</p><empty-line/><p>��Wenn der Fragesteller eine Frage bereit hat, ist er bereit, sie zu stellen.</p><empty-line/><p>��Der K�rper des Fragenden beginnt mit einer unglaublichen Frequenz zu arbeiten.</p><empty-line/><p>��Gleichzeitig ben�tigt er nichts. Nichts h�ngt von ihm ab. Es geschieht immer spontan. In der Regel ist der Fragende ganz allein, an einem verlassenen, sch�nen Ort. Etwas geschieht. Er begreift, dass die Zeit gekommen ist. Die Frage selbst wird direkt gestellt.</p><empty-line/><p>��Alles � ist erledigt.</p><empty-line/><p>��Ist das alles? Ist es so einfach ??</p><empty-line/><p>��Ja.</p><empty-line/><p>��Was kommt als N�chstes? fragte Lulu aufgeregt.</p><empty-line/><p>��Das Interessanteste ist, was als n�chstes passiert.</p><empty-line/><p>��Dann, nach einer Weile, kann er manchmal alles vergessen, ein seltsames Gef�hl �berkommt ihn. Zuerst versteht er nicht, was passiert ist. Die Aufregung w�chst, als ob etwas Unsichtbares ihn durchdringt.</p><empty-line/><p>��Allm�hlich kommt er zur Besinnung und begreift, dass etwas geschehen ist, das Grandioseste, was es im ganzen Universum geben kann. Er begreift, dass � Er wei� es.</p><empty-line/><p>��Die Frage, die er gestellt hat� Er wei� einfach � kennt die Antwort. Keine B�cher oder Lehrer !!</p><empty-line/><p>��In diesem Moment gibt es kein gl�cklicheres Wesen auf der Welt. Nichts auf der Welt kann sich mit diesem Gef�hl vergleichen. Wissen ist kein abstraktes, metaphysisches, philosophisches Konzept, sondern ein konkretes, physisches Ph�nomen, real und lebendig.</p><empty-line/><p>��Wissen hinterl�sst einen physischen Abdruck.</p><empty-line/><p>��Wie das? wir haben ausgeatmet �</p><empty-line/><p>��Es ist wie ein Abdruck, der f�r immer bei dem Wissenden bleibt.</p><empty-line/><p>��Es gibt einen merkw�rdigen Moment beim Wissen.</p><empty-line/><p>��Wenn alle Fragen vorbei sind, wird das System aufh�ren zu existieren.</p><empty-line/><p>��Es wird aufh�ren zu existieren und alle, die sie gestellt haben.</p><empty-line/><p>��Erstaunlicherweise spielt es f�r das System keine Rolle, wie viel und was man wei� � wichtig ist der Prozess.</p><empty-line/><p>��Deshalb, egal wie perfekt und wissend ein Wesen am Ende seines Lebens wird, die n�chste Generation � Kinder � werden als komplette Idioten geboren und der Prozess beginnt von neuem.</p><empty-line/><p>��Seltsam, nicht wahr?</p><empty-line/><p>Wir liefen eine Weile entmutigt in v�lliger Stille und Dunkelheit.</p><empty-line/><p>Dann bemerkten wir, dass wir allein unterwegs waren. In der Ferne konnten wir unseren Wagen sehen.</p><empty-line/><p>Kapitel 10.</p><empty-line/><p>Der�Korporation.</p><empty-line/><p>Als Lulu und ich einmal unbekannte L�nder erkundeten, fanden wir uns in einem sehr weit entfernten K�nigreich wieder, das am �u�ersten Rand der Welt lag.</p><empty-line/><p>Wir gingen auf den Abend zu. Das Wetter war sommerlich und warm, eine leichte Brise wehte. Der Weg schl�ngelte sich entlang des Flusses, und ringsherum erstreckte sich eine riesige Steppenlandschaft. Rundherum herrschte eine heitere Sch�nheit.</p><empty-line/><p>Als ich langsam weiterging, bemerkte ich in der Ferne einen Abschnitt zwischen Himmel und Erde, der meinen Blick nicht loslie�. Wohin ich auch blickte, mein Blick kehrte immer wieder zu diesem Ort zur�ck. Der Anblick war von unglaublicher Sch�nheit.</p><empty-line/><p>Wei�e Wolken und rosa Reflexe des Sonnenuntergangs wechselten sich ab. Dieser Ort war zweifelsohne ungew�hnlich. Die wei�en Wolken waren wie die T�rme der Mauern einer riesigen Stadt im Osten, in der es Leben gab.</p><empty-line/><p>Ich habe dieses seltsame und bezaubernde Ph�nomen schon vor langer Zeit bemerkt, die schwebende Stadt bewegte sich wie lebendig von Tag zu Tag und segelte in verschiedenen Teilen des Sonnenuntergangs.</p><empty-line/><p>Wir waren fast den ganzen Tag unterwegs. Es war notwendig, einen Platz zum �bernachten zu suchen.</p><empty-line/><p>An den Ufern des kleinen Flusses wuchsen kleine B�sche, auch die B�ume waren niedrig und sp�rlich.</p><empty-line/><p>Nachdem ich einige Zeit vergangen war, bemerkte ich in der Ferne einen ziemlich hohen und m�chtigen Baum. Er hob sich deutlich von den anderen ab. Lulu und ich waren nicht in der Lage, ihn gemeinsam zu umarmen.</p><empty-line/><p>Wahrscheinlich war es eine Ulme.</p><empty-line/><p>Obwohl der Ort menschenleer war und die Bewohner der umliegenden L�ndereien seltene G�ste waren, sp�rte ich eine Art gem�tliche, einladende Atmosph�re um diesen Ort herum �</p><empty-line/><p>��Ist er nicht wundersch�n? fragte Lulu.</p><empty-line/><p>-Ja, es sieht so aus, als h�tten wir einen Ort gefunden, an dem wir die Nacht verbringen k�nnen, antwortete ich zufrieden.</p><empty-line/><p>Unten am Hang, n�her am Fluss, war ein undurchdringliches Dickicht aus B�schen und Efeu zu sehen. Im Geb�sch hat sich etwas �hnliches wie eine nat�rliche H�tte gebildet.</p><empty-line/><p>Wir entschieden uns f�r den idealen Schlafplatz und begannen, unsere einfachen Habseligkeiten auszupacken.</p><empty-line/><p>Wir sammelten Gras als Bettzeug und legten unsere Sachen aus.</p><empty-line/><p>Ein Feuer machten wir nicht, denn wir waren tags�ber sehr m�de. Wir a�en zu Abend, was vom Mittagessen �brig geblieben war, und legten uns ohne Hinterbeine hin und schliefen sofort ein.</p><empty-line/><p>Wir wachten davon auf, dass in der N�he des Wassers eine Wolke von Moskitos auftauchte, und wir waren v�llig aus dem Schlaf gerissen. Als ich aus meiner H�tte kroch, bemerkte ich in der N�he eines gro�en Baumes, genau der Ulme, die wir am Abend zu fassen bekommen hatten, eine Art Feuerreflex.</p><empty-line/><p>Nein, es schien � dachte ich.</p><empty-line/><p>Und dann bemerkte Lulu es auch und deutete mit einem zitternden Finger in diese Richtung.</p><empty-line/><p>Wir hatten ein bisschen Angst, man wei� ja nie, wer es sein k�nnte. An einem so abgelegenen Ort gibt es keinen Platz, an dem man auf Hilfe warten kann.</p><empty-line/><p>Nach einer Weile hat mich die Neugierde �bermannt.</p><empty-line/><p>Zun�chst weigerte sich Lulu standhaft, zu gehen, und in einem halbbewussten Zustand versuchte sie die ganze Zeit, auf dem Boden zu sitzen.</p><empty-line/><p>Ich sagte ihr, sie solle an Ort und Stelle warten, und bewegte mich, halb geb�ckt, langsam zum Feuer. Schon auf halber Strecke bemerkte ich, dass Lulu, anscheinend v�llig ver�ngstigt allein, ebenfalls daneben schlich. Auf dem letzten St�ck des Weges fingen wir an, ordentlich zu krabbeln.</p><empty-line/><p>In sicherer Entfernung sahen wir ein kleines Feuer, darauf einen Spie� mit einem Kessel, in dem etwas kochte, wahrscheinlich Tee.</p><empty-line/><p>Drei Gestalten sa�en um das Feuer herum. Ihre Kleidung war ziemlich seltsam. Sie hielten Tassen in den H�nden und tranken schweigend ein stark duftendes Getr�nk. Alles, was man h�rte, war das Rauschen eines warmen Windes und das Knistern der Glut im Feuer.</p><empty-line/><p>Schlie�lich h�rte ich eine seltsame Stimme:</p><empty-line/><p>��Allm�hlich wurde das System mit einer Reihe von Herausforderungen und ungel�sten Problemen konfrontiert. Es gab mehr und mehr Fragen, die eine sofortige Antwort erforderten.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich wird in einem so perfekten Organismus alles von der Evolution selbst behoben �</p><empty-line/><p>��Aber aufgrund seiner Unermesslichkeit und einer gewissen Tr�gheit wurde es ungew�hnlich schwierig, einige �berm��ig komplexe Aufgaben und Geheimnisse zu l�sen, und oft befand sich das System einfach in einer Sackgasse.</p><empty-line/><p>��Die Idee kam unerwartet, wie immer.</p><empty-line/><p>��Wenn das unendlich gro�e, auff�llige, gesch�ftige System, egal wie perfekt es war, seine Hauptaufgaben erledigen konnte, dann konnte das unendlich kleine System, das mit den gleichen Funktionen ausgestattet war, einige Aufgaben viel effizienter erledigen.</p><empty-line/><p>��Sie k�nnten sich gegenseitig erg�nzen.</p><empty-line/><p>��Niemand wei� mit Sicherheit, wer zuerst auf die Idee des unendlich Gro�en oder des unendlich Kleinen kam, wahrscheinlich beide gleichzeitig.</p><empty-line/><p>��So wurde die Gesellschaft geboren.</p><empty-line/><p>��Sie wurde vor unendlich langer Zeit geboren, niemand wei�, wo und von wem.</p><empty-line/><p>��Ihre Grunds�tze, ihre Charta, wurden �ber Jahrtausende hinweg von ihren Mitgliedern selbst geschrieben, so wie sie es wurden. Aber die Hauptsache ist immer die gleiche geblieben. Es gibt etwas im Kodex, das nur sie kennen.</p><empty-line/><p>��Wie sie dorthin gelangen, und wer, ist ebenfalls ein absolutes Geheimnis.</p><empty-line/><p>��Die M�glichkeiten f�r die Mitglieder der Corporation, ihre Ziele zu erreichen, sind schier endlos. Alles, was das System ihnen zur Verf�gung stellt. All die Geheimnisse und das Wissen, das sich in Milliarden von Jahren angesammelt hat.</p><empty-line/><p>��Sie haben eine sofortige Verbindung, Raum existiert f�r sie nicht � sie sind immer dort, wo sie gebraucht werden, die ganze grenzenlose Energie des gesamten Universums kann in einem Augenblick auf einen einzigen Punkt konzentriert werden.</p><empty-line/><p>"Unglaublich", sagte einer der Reisenden.</p><empty-line/><p>��Ja, bemerkte der zweite, sogar die Ger�chte �ber sie selbst sind �u�erst selten �</p><empty-line/><p>Dann herrschte wieder Stille. Nur trockene �ste knisterten im Feuer und Funken flogen in die sternenklare Stummheit und der Wind raschelte in den Zweigen.</p><empty-line/><p>Dann fragte einer, als ob er aus tiefen Gedanken erwachte:</p><empty-line/><p>���brigens, wie geht es dem Astrologen?</p><empty-line/><p>��Es ist schon lange her, dass man ihn gesehen hat.</p><empty-line/><p>��Das letzte Mal, als ich von ihm h�rte, veranstaltete er die Olympischen Winterspiele bei Vollmond in den dichten W�ldern eines K�nigreichs und versetzte damit die Einheimischen in ziemliche Angst.</p><empty-line/><p>��Und warum? fragte der Dritte.</p><empty-line/><p>��Ja, weil er es sonst nicht kann! Er braucht etwas Neues. Seitdem haben die Einheimischen seit mehreren Jahren keinen Fu� mehr in diesen Wald gesetzt! Alle kicherten unisono.</p><empty-line/><p>Lulu und ich schl�pften inmitten dieses freundlichen Lachens der Pilger zum Fluss hinunter und beeilten uns, uns in unserer H�tte zu verstecken.</p><empty-line/><p>Nat�rlich blieb keine Zeit zum Schlafen, und wir schliefen bis zum Morgen kein einziges Mal.</p><empty-line/><p>Erst als die Sonne schon hoch genug stand, trauten wir uns herauszukriechen.</p><empty-line/><p>Vorsichtig sch�lten wir uns aus der Deckung und gingen langsam auf den Baum zu. Schon von weitem sah ich, dass dort, wo die Reisenden in der Nacht gesessen hatten, niemand mehr war.</p><empty-line/><p>Als ich mich der Stelle n�herte, an der sich die �berreste des Feuers befunden haben mussten, war ich erstaunt.</p><empty-line/><p>Der Platz war v�llig unber�hrt, keine Kohlen, kein zerkleinertes Gras, nichts.</p><empty-line/><p>��Das kann nicht sein !! Lulu und ich tauschten Blicke aus.</p><empty-line/><p>Dann erinnerte ich mich.</p><empty-line/><p>Ich erinnerte mich, dass ich von ungew�hnlichen Orten geh�rt hatte, an denen sich Reisende aus alten Zeiten, aus verschiedenen Ecken, auf ihren endlosen Wanderungen treffen.</p><empty-line/><p>"Dies ist eine dieser Kreuzungen", sagte ich zu Lulu.</p><empty-line/><p>Kapitel 11.</p><empty-line/><p>Beobachter.</p><empty-line/><p>Es war ein sch�ner Sommertag.</p><empty-line/><p>Wir, eine ganze gro�e, freundliche Gesellschaft, versammelten uns wie immer am Fluss.</p><empty-line/><p>Wir hatten etwas zu besprechen � schlie�lich ist in letzter Zeit so viel passiert.</p><empty-line/><p>Wir haben so viel Neues gelernt. Wie unterschiedlich jeder lebt. Was f�r unterschiedliche Probleme wir alle haben.</p><empty-line/><p>Es gab etwas zum Streiten. Jeder ist anders, jeder hat seine eigene Sichtweise auf das Leben, seinen eigenen Weg in diesem manchmal schwierigen, aber interessanten Leben.</p><empty-line/><p>Ein Gedanke verfolgte mich noch immer.</p><empty-line/><p>Unsere Assistenten haben k�rzlich behauptet, dass das Universum einen Anfang hat.</p><empty-line/><p>Das Alter wird sogar mit etwa 14 Milliarden Jahren angegeben.</p><empty-line/><p>Nat�rlich muss man bei allem skeptisch sein, aber�</p><empty-line/><p>Wenn das so ist, dann muss jeder Anfang ein Ende haben � Das ist das Gesetz.</p><empty-line/><p>Alle Bewohner f�hlen sich wie ganze bewusste Organismen. Und da alles in dieser Welt miteinander verbunden ist, ist auch das ganze unendliche System nichts anderes als ein einziger bewusster Organismus.</p><empty-line/><p>��Wie alt ist also das Universum? fragte das Kaninchen, das am Ufer ausstieg.</p><empty-line/><p>Die Frage klang wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Alle erstarrten sogar f�r eine Weile.</p><empty-line/><p>��Wie lautet die Frage ???</p><empty-line/><p>fragten die verbl�fften Freunde, als ob ein Kaninchen fragen w�rde, wie alt der wichtigste Herrscher, der von allen Religionen der Welt besungen wird, sei.</p><empty-line/><p>��Nun, man h�rt oft, dass man das Alter jeder Spezies auf das Alter der eigenen Spezies umrechnen kann � antwortete das Kaninchen schuldbewusst.</p><empty-line/><p>��Unsere Katze Marquis ist zum Beispiel 15 Jahre alt. Das entspricht 80 Jahren nach menschlichem Ma�.</p><empty-line/><p>Dann griffen alle das Kaninchen an.</p><empty-line/><p>Ich frage mich, was das Universum ist, .... ein kleines M�dchen, das mit Puppen spielt, ein erwachsener Krieger, oder vielleicht eine �ltere alte Frau, die einen Pullover strickt?</p><empty-line/><p>Alle hielten diese Frage nat�rlich f�r einen Scherz. Und die Wahrsagerei begann. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.</p><empty-line/><p>Am Ende gingen alle schwimmen, sonnten sich und a�en wieder Wassermelone.</p><empty-line/><p>Nachdem sie gebadet hatten, machten sich alle auf den Heimweg.</p><empty-line/><p>Als ich Lulu zu Hause sah, fragte ich mich, was ich als n�chstes tun sollte. Es war noch nicht zu sp�t.</p><empty-line/><p>Manchmal spaziere ich abends gerne an einigen denkw�rdigen Orten. Als ich also an der Bibliothek vorbeikam, die direkt am Park lag, beschloss ich, eine kleine Pause einzulegen.</p><empty-line/><p>Ich setzte mich auf eine Bank inmitten von wei�en, unglaublich gut riechenden Blumen und begann, die vorbeigehenden Menschen zu beobachten.</p><empty-line/><p>Nach einer Weile kam eine Bibliothekarin, die ich kannte, aus der T�r.</p><empty-line/><p>Sie war schon ziemlich alt und hatte fast ihr ganzes Leben lang mit B�chern gearbeitet.</p><empty-line/><p>Als sie mich von weitem sah, kam sie auf mich zu und setzte sich.</p><empty-line/><p>Ich begr��te sie freudig und begann, sie �ber das Leben und die Arbeit auszufragen.</p><empty-line/><p>Nach einer l�ngeren Pause sagte sie fest:</p><empty-line/><p>��Ich m�chte �ber Sie sprechen.</p><empty-line/><p>���ber etwas sehr Wichtiges.</p><empty-line/><p>���ber mich ?! rief ich aus, ohne etwas zu verstehen.</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete sie.</p><empty-line/><p>��So wichtig, dass allein die Ann�herung an dieses Thema schon verr�ckt macht.</p><empty-line/><p>��Aber ich werde versuchen, Ihnen das Unerkl�rliche zu erkl�ren.</p><empty-line/><p>��Wie Sie wissen, hat jedes System immer zwei Seiten. Das ist eine Voraussetzung und notwendige Bedingung. Zwei Gegens�tze, die sich erg�nzen und ein Ganzes bilden.</p><empty-line/><p>��In unserem Fall sind dies Beobachter und Beobachtetes.</p><empty-line/><p>��Der Beobachter kann nicht ohne das Beobachtete existieren und umgekehrt.</p><empty-line/><p>��Der Beobachter sind Sie � Das Beobachtete ist alles, was Sie sehen. Das ganze Universum, das Sie sehen k�nnen, ist Ihre Welt, die nur Ihnen eigen ist, aufgrund Ihrer Wahrnehmungsbesonderheiten.</p><empty-line/><p>��Ich werde vielleicht das Bitterste sagen, was ihr je geh�rt habt, aber es scheint mir, dass ihr bereit genug seid, auch das zu wissen.</p><empty-line/><p>��Alles, was du um dich herum siehst, betrifft nur dich und niemanden sonst.</p><empty-line/><p>��Es ist eine endlose Einsamkeit.</p><empty-line/><p>��Wie kommt das? Ich habe gefragt. Ich habe eine Menge Freunde, ich bin �berhaupt nicht einsam.</p><empty-line/><p>��Alles h�ngt vom System ab. Egal, wie man sich selbst sieht, es gibt immer nur einen Beobachter im System.</p><empty-line/><p>��Der Rest des Bildes ist das Beobachterische. Die Szenerie.</p><empty-line/><p>��Wenn einer der Teile im System verschwindet, verschwindet auch der andere.</p><empty-line/><p>��Ein Teil kann nicht ohne den anderen existieren.</p><empty-line/><p>��Du meinst, wenn jemand stirbt, stirbt das ganze Universum mit ihm ?!?</p><empty-line/><p>��Ach so, v�lliger Unsinn! Bl�dsinn! Ich konnte nicht widerstehen.</p><empty-line/><p>��Der Tod ist die h�ufigste Erscheinung von allem, was sein kann!</p><empty-line/><p>��Ich sehe einen verschwundenen Freund der gleichen Art � Ich wei�, dass er derselbe ist wie ich � Aber das Universum verschwindet nicht einfach so.</p><empty-line/><p>��A? Was sagst du dazu ?? ��rief ich und sprang auf.</p><empty-line/><p>Die alte Bibliothekarin sah mich aufmerksam an, in ihren Augen bemerkte ich, dass etwas verr�terisch aufblitzte.</p><empty-line/><p>��Tatsache ist, dass ein verlorener Freund, genau wie du, kein Beobachter ist, sondern nur eine Dekoration in deinem Universum. Das ist eine der zahllosen Denkfallen, die als Schutzpuffer fungieren, damit du dich wohl f�hlst und nicht vor Entsetzen durchdrehst, antwortete sie aufgeregt.</p><empty-line/><p>��Es ist unm�glich, sich das vorzustellen !!</p><empty-line/><p>��Du lebst unter Milliarden von Kreaturen, die dir �hnlich sind, und wei�t nicht, wer sie sind !!!</p><empty-line/><p>Es gibt immer nur einen Beobachter � Dich.</p><empty-line/><p>Du, der Beobachter, wirst nicht werden, das ganze Universum wird nicht werden.</p><empty-line/><p>Ihr seid wie zwei Kletterer auf einem Felsen, die mit einem Seil verbunden sind.</p><empty-line/><p>Dies ist das wichtigste aller Gesetze des Systems � das Gesetz der zwei H�lften.</p><empty-line/><p>��K�nnen Sie sich das vorstellen ?!?</p><empty-line/><p>��Das ganze Universum ist auf der einen Seite der Waage und du bist auf der anderen !</p><empty-line/><p>��Und beide Teile sind gleich und halten sich gegenseitig im Gleichgewicht !!!</p><empty-line/><p>��Alles, was in deinem Universum ist, ist in dir konzentriert.</p><empty-line/><p>��Du selbst bist das perfekteste Instrument, um die Welt zu verstehen.</p><empty-line/><p>��Um zu wissen, wie das Universum entsteht, musst du wissen, wie es wieder verschwindet.</p><empty-line/><p>��Fr�her oder sp�ter musst du eines der schwierigsten Geheimnisse lernen, antwortete sie mit Tr�nen in den Augen.</p><empty-line/><p>-Es entstand eine schmerzhafte Pause. Die Bibliothekarin z�gerte lange, etwas zu sagen �</p><empty-line/><p>��Sprich, sagte ich.</p><empty-line/><p>��Zum Schluss m�chte ich das wichtigste Thema deines ganzen Lebens ansprechen.</p><empty-line/><p>"Sie qu�lt dich seit dem Moment, in dem du das Bewusstsein erlangt hast.</p><empty-line/><p>��Diese Frage ist die Grundlage und der Eckpfeiler aller endlosen philosophischen Abhandlungen �ber das Nichts, die sich von Leere zu Leere ergie�en und auf die es immer noch keine Antwort gibt.</p><empty-line/><p>��Du hast nach der Geburt eine Sache bemerkt, die dich vom Rest der Welt unterscheidet.</p><empty-line/><p>"Du wurdest lebendig geboren.</p><empty-line/><p>��Die andere H�lfte der Welt hat eine andere Form des Lebens als du.</p><empty-line/><p>��Sie ist nicht lebendig.</p><empty-line/><p>��Du sp�rst diesen Unterschied genau und unmissverst�ndlich, aber du kannst nichts verstehen.</p><empty-line/><p>��Deine einzige Erkl�rung ist der Unterschied in der Form des Lebens.</p><empty-line/><p>��Biologisch und der Rest.</p><empty-line/><p>��Aber gleichzeitig wei�t du, dass du und alle anderen um dich herum aus demselben Material bestehen, nur in einer anderen Form.</p><empty-line/><p>��Mein R�tsel ist dies:</p><empty-line/><p>��Was unterscheidet Sie vom Rest der Welt ??</p><empty-line/><p>��Was macht dich ....so� lebendig ???</p><empty-line/><p>��Und vor allem: Warum?!?</p><empty-line/><p>��Welcher Grund ?!?</p><empty-line/><p>Ich schaute die H�terin der alten B�cher fassungslos an, ohne etwas zu verstehen.</p><empty-line/><p>Sie fuhr, ohne mich zu beachten, fort.</p><empty-line/><p>��Wei�t du, was los ist.</p><empty-line/><p>��Unsere Wissenschaftler erz�hlen uns von einer, auf den ersten Blick, offensichtlichen Sache.</p><empty-line/><p>"Sie sagen uns, dass von allen hier lebenden biologischen Spezies die unsere die komplexeste und am weitesten entwickelte ist.</p><empty-line/><p>��Wir hielten uns fr�her f�r die lebendigste von allen.</p><empty-line/><p>"Aber das ist eine ungeheure Illusion.</p><empty-line/><p>��Wahnvorstellung ?!? rief ich aus.</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete sie.</p><empty-line/><p>��Unter den hier lebenden Organismen befindet sich unsere Spezies, was die Konzentration des Lebens in uns angeht, in dieser Liste an einem beklagenswerten Platz, n�her am Ende.</p><empty-line/><p>"Es gibt Lebewesen unter uns, die eine so hohe Konzentration an Leben haben, dass einem schon beim Gedanken daran der Kopf schwirrt.</p><empty-line/><p>��Ja, es gibt viele Dinge, die ich nicht verstehe, fl�sterte der H�ter der Abhandlungen, als h�tte er Angst, dass uns jemand h�ren k�nnte.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner unserer Spezies haben l�ngst bemerkt, dass alle Lebewesen in den meisten F�llen instinktiv leben und handeln.</p><empty-line/><p>��Dies beeintr�chtigt in keiner Weise die Ausf�hrung ihrer direkten Funktionen, im Gegenteil, es hilft ihnen sogar.</p><empty-line/><p>��Wir wissen nicht genau, wie stark diese Eigenschaft bei anderen Arten von Lebewesen ausgepr�gt ist, aber wir haben sie definitiv.</p><empty-line/><p>��Diese Besonderheit ist �die Vernunft.</p><empty-line/><p>��Was ist Vernunft?</p><empty-line/><p>��Der Verstand ist die F�higkeit, innezuhalten und sich in der Mitte des Flusses namens Leben umzusehen.</p><empty-line/><p>��Es ist die F�higkeit, Fragen �ber sich selbst und die Welt um einen herum zu stellen.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, in all den Jahren der Beobachtung hat mich eine Frage nicht losgelassen.</p><empty-line/><p>Dann beugte sie sich tief und zitterte am ganzen K�rper und begann in ihrer Bewusstlosigkeit und Angst, das Gleiche zu wiederholen, wie ein Zauberspruch.</p><empty-line/><p>��Warum will das System, das sowohl uns als auch das Universum erschaffen hat, dass wir von ihr wissen ??</p><empty-line/><p>��Warum ?!?</p><empty-line/><p>��Wenn wir alles, was von uns verlangt wird, instinktiv, wie alle anderen Lebewesen, so gut machen ??</p><empty-line/><p>Dann, ohne ein Wort zu sagen oder sich zu verabschieden, stand sie schwerf�llig auf und ging weiter.</p><empty-line/><p>Ich sa� lange auf einer Bank inmitten all der Sch�nheit der Umgebung, aber ich sah und f�hlte nichts.</p><empty-line/><p>Es war schon sp�t geworden. Ich h�tte nach Hause gehen sollen. Um mich irgendwie wieder zu beruhigen, beschloss ich, an der alten Universit�t vorbeizugehen, an die ich die besten Erinnerungen hatte.</p><empty-line/><p>Wie immer waren dort viele junge Leute unterwegs. Alle diskutierten �ber irgendetwas und lachten. Wahrscheinlich war die Zeit gekommen, und die Absolventen bereiteten sich auf die Pr�fungen vor.</p><empty-line/><p>Ich schlenderte weiter � und dann bemerkte ich in der Ferne, ganz vorne, � eine einsame � eine junge Frau in den Strahlen des Sonnenuntergangs.</p><empty-line/><p>In einer Hand trug sie eine Art Buch, und es schien, als w�rde sie �ber etwas Eigenes nachdenken.</p><empty-line/><p>��Da war etwas in ihrem Gang � ungew�hnlich leicht und sorglos � Sie war in etwas Luftiges gekleidet, auf ihrem Kopf flatterte eine Art durchsichtiger Umhang, der ihren Kopf bedeckte.</p><empty-line/><p>��Das ....kann nicht sein � Ich war verbl�fft � meine Beine weigerten sich zu gehen.</p><empty-line/><p>Aus einer Art Vergessenheit erwachend, schon in der Dunkelheit, wanderte ich nach Hause.</p><empty-line/><p>Kapitel 12.</p><empty-line/><p>Hofnarr.</p><empty-line/><p>Es war einer der sch�nsten Sommertage.</p><empty-line/><p>In der warmen Luft hing ein k�stlicher Duft von allerlei Kr�utern und Blumen.</p><empty-line/><p>Manchmal, an solchen Tagen, verabredete sich Lulu nach der Arbeit irgendwo in der Stadt, und wir gingen gemeinsam durch die wundersch�nen Stra�en nach Hause.</p><empty-line/><p>So war es auch an diesem Tag. Es war schon Abend, und zur verabredeten Zeit wartete ich an dem verabredeten Ort. Lulu war, wie immer, gut gelaunt.</p><empty-line/><p>Wir gingen langsam und schauten uns alles und jeden an. Auf der Stra�e waren, wie immer am sp�ten Nachmittag, viele Menschen jeden Alters. Alle genossen das herrliche Wetter. Junge Leute sa�en auf den B�nken, diskutierten angeregt und lachten.</p><empty-line/><p>So kamen wir allm�hlich auf den Platz. Am Abend traten dort oft verschiedene K�nstler und Musiker auf.</p><empty-line/><p>Wir hatten Gl�ck. Die Auff�hrung hatte gerade begonnen, und wir blieben stehen und lauschten mit Vergn�gen. Die Musiker kamen von weit her und begannen ihr bezauberndes Lied in ihrer fernen und unverst�ndlichen Sprache.</p><empty-line/><p>Es waren viele Kinder anwesend, und sie kamen nach vorne und tanzten. Nachdem wir eine Weile gestanden hatten, zogen wir weiter.</p><empty-line/><p>Unser Weg f�hrte uns zum sch�nsten alten Damm, entlang desselben wunderbaren Flusses.</p><empty-line/><p>Die Sonne ging bereits unter, und der Himmel schimmerte in allen Farben.</p><empty-line/><p>Es schien, als w�re es das hier, das Gl�ck, und wie wenig der Bewohner braucht, um gl�cklich zu sein.</p><empty-line/><p>In der Ferne war eine Br�cke zu sehen. Als wir uns ihr n�herten, bemerkten wir, dass sich darunter und drumherum kleine Gruppen von verd�chtigen Bewohnern befanden. Die meisten von ihnen waren Obdachlose.</p><empty-line/><p>Lulu und ich konnten nirgendwo abbiegen, und wir beschleunigten unser Tempo und liefen schnell unter der Br�cke hindurch, ohne uns umzusehen. Ringsherum lagen Berge von M�ll. In der D�mmerung stank es f�rchterlich nach ungewaschenen Leichen und Urin. Mir wurde schwindelig, heisere Stimmen ert�nten ringsum �</p><empty-line/><p>Ich warf dem Bettler, der an der Mauer sa�, etwas Kleingeld zu.</p><empty-line/><p>Schlie�lich rannten wir fast unter dieser omin�sen Br�cke hervor und liefen erleichtert davon.</p><empty-line/><p>W�hrend wir z�gig gingen, erz�hlte ich Lulu fr�hlich etwas Ermutigendes.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich.... es einen.... herzzerrei�enden Schrei.</p><empty-line/><p>Ich lief aus Tr�gheit weiter, aber pl�tzlich gehorchten mir meine Beine nicht mehr. Etwas krampfte sich in meinem Magen zusammen, meine Beine knickten ein, und ich blieb wie angewurzelt stehen, unf�hig, einen weiteren Schritt zu tun. Der ganze K�rper wurde von einem unbekannten Schrecken ergriffen, und es schien, als w�rde mich keine Kraft dazu bringen, mich umzudrehen.</p><empty-line/><p>Es schien, als ob der Schrei eines Obdachlosen, der sein Aussehen verloren hat, etwas Ungew�hnliches sein k�nnte.</p><empty-line/><p>Aber das war es nicht.</p><empty-line/><p>Da war ein � Code in diesem Schrei � Ja � ein Code.</p><empty-line/><p>Stellen Sie sich vor, Sie kennen ein schreckliches, sehr gef�hrliches und sorgf�ltig verborgenes Geheimnis. Du nimmst an, dass jemand anderes es wei�, aber die Chance, jemanden zu treffen, der das gleiche Geheimnis kennt, ist so gering, dass es fast unm�glich ist.</p><empty-line/><p>Und pl�tzlich h�rst du ein Wort, das direkt mit diesem Geheimnis zu tun hat.</p><empty-line/><p>Lulu sah, dass etwas nicht stimmte, und versuchte, mich von diesem omin�sen Ort wegzuziehen. Aber vergeblich. Es war, als ob mich pl�tzlich meine ganze Kraft verlie�. Mit zitternden Beinen wandte ich mich wieder der Br�cke zu. Und Schritt f�r Schritt gingen wir zur�ck.</p><empty-line/><p>Er stand mit dem R�cken zu uns � Ganz in Lumpen. Schmutziges schwarzes Haar unterhalb der Schultern. Die N�gel sind wie die eines wilden Tieres, das Gesicht ist ebenfalls zugewachsen.</p><empty-line/><p>Als wir uns n�herten, wurde mir schwindelig vor Angst und einem unertr�glichen Gestank.</p><empty-line/><p>Als ich mich langsam umdrehte, sagte der Bettler, dem ich ein wenig Kleingeld zuwarf:</p><empty-line/><p>��Ich konnte dich nicht gehen lassen, ohne etwas zur�ckzugeben.</p><empty-line/><p>Dann habe ich ihn erkannt. Vielmehr fiel er mir schon viel fr�her auf, denn er unterschied sich auffallend von all den Vagabunden, die ich gesehen habe. Als ich ihn das erste Mal sah, trug er einen sehr teuren Anzug und eine zierliche Geige, die ein Verm�gen gekostet haben muss.</p><empty-line/><p>Er versuchte, eine Art naive Melodie zu spielen, was ihm nicht gelang, und l�chelte dabei d�mmlich. Gleichzeitig versuchte er, so absurd zu tanzen, dass es f�r ihn peinlich wurde. Es war offensichtlich, dass er anfing, eine Art Wahnsinn zu entwickeln, und er war eindeutig geisteskrank.</p><empty-line/><p>Es war offensichtlich, dass er sich in der Vergangenheit mit irgendeiner Art von intellektueller Aktivit�t besch�ftigt hatte. Irgendwann befand er sich in einer schwierigen Lebenssituation, v�llig ungeeignet, unf�hig, etwas mit seinen H�nden zu tun, und versuchte, sich irgendwie zu ern�hren.</p><empty-line/><p>Fast niemand bediente ihn. Die Passanten wandten sich von ihm ab wie von einem Auss�tzigen.</p><empty-line/><p>Mit der Zeit wurde die Situation immer schlimmer, er ging langsam, aber sicher zu Grunde.</p><empty-line/><p>Es war fast unm�glich, ihn zu erkennen.</p><empty-line/><p>Nat�rlich erz�hlte ich Lulu sofort von ihm, als ich ihn bemerkte. Sie kennt fast jeden in unserer Gegend. Und ich hatte nicht Unrecht.</p><empty-line/><p>Das ist die Geschichte, die sie mir erz�hlt hat. Sie wurde ihr vor einem halben Jahr von einem Freund erz�hlt, einem der k�niglichen K�che, der ihn damals begleitete.</p><empty-line/><p>Vor vielen Jahren zog der K�nig unseres Landes mit seinem Gefolge bis an die Grenzen des benachbarten K�nigreichs, um sich zu erholen.</p><empty-line/><p>Die ganze tapfere Ritterschar machte an einem vergessenen See Halt. An dem abgelegensten Ort beschlossen sie, ein paar Tage zu bleiben. Sie schlugen ein Zeltlager auf.</p><empty-line/><p>Der Abend war warm. Die Sonne ging fast unter.</p><empty-line/><p>Trotz der sch�nen Landschaft um sie herum, lag eine gewisse Spannung in der Luft.</p><empty-line/><p>Und dieser Sonnenuntergang.</p><empty-line/><p>Alles um sie herum war still.</p><empty-line/><p>Es gab keine V�gel, keine Insekten � nichts.</p><empty-line/><p>Alle eilten zu ihren Zelten, unf�hig, in den Himmel zu schauen.</p><empty-line/><p>Die erste Nacht war sehr hei� und stickig. Normalerweise sinken die Temperaturen in der Nacht, aber dieses Mal nicht. Der K�nig w�lzte sich hin und her und konnte nicht schlafen, so dass er beschloss, das Zelt zu verlassen und an die frische Luft zu gehen.</p><empty-line/><p>Die Nacht war unglaublich. Noch nie hatte man so viele Sterne auf einmal gesehen!</p><empty-line/><p>Der K�nig ging in Richtung des n�chstgelegenen Kiefernwaldes. Es war leicht zu laufen. Bald waren seine Gedanken schon weit weg, wahrscheinlich irgendwo zwischen den Sternen.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich, am Waldrand, befahl er den Wachen, stehen zu bleiben.</p><empty-line/><p>Dann ging er allein in das Dickicht.</p><empty-line/><p>Ein paar Stunden sp�ter kehrte er zur�ck.</p><empty-line/><p>Ohne ein Wort zu sagen, ging er direkt zum Lager.</p><empty-line/><p>Am n�chsten Morgen packten alle eilig ihre Sachen und ritten zur�ck zum Schloss.</p><empty-line/><p>Seit diesem seltsamen Vorfall sind einige Jahre vergangen.</p><empty-line/><p>Eines sch�nen Tages bat einer der engsten Gelehrten den K�nig um eine dringende Audienz.</p><empty-line/><p>Noch am selben Tag empfing ihn der K�nig.</p><empty-line/><p>Der K�nig hatte ihn noch nie in seinem Leben so gesehen. Der Gelehrte war �ber etwas aufgeregt. Nat�rlich war dies schon fr�her geschehen, als einige der Gelehrten selbstlos �ber ihre Entdeckungen sprachen.</p><empty-line/><p>Aber in den Augen seines alten Freundes las der K�nig etwas, das ihn gleichzeitig schockierte und � eine Art unendliche, unerkl�rliche tierische Angst und Hilflosigkeit �</p><empty-line/><p>��Eure Majest�t, begann er. Ich m�chte mit Ihnen �ber einen Sch�ler von mir sprechen.</p><empty-line/><p>��Sie wissen, ich habe mein ganzes Leben der Wissenschaft gewidmet und in diesem Leben viel erreicht.</p><empty-line/><p>��Tatsache ist, dass der Wissenschaftler sagte, ich sei dem Untergang geweiht und fast machtlos, dass ich in einer Sackgasse sei. Das ist mir nie passiert. Ich habe immer Antworten auf alle R�tsel und Fragen gefunden. Oder ich wusste zumindest, in welche Richtung ich gehen musste, um sie zu l�sen.</p><empty-line/><p>��Was mir k�rzlich begegnet ist, hat meine ganze Welt zu Staub zerfallen lassen, buchst�blich w�hrend ich Tee trank. Es geschah etwas sehr Grandioses, f�r das ich keine Erkl�rung habe. Es war, als st�nde ich an der Grenze eines Epochenwechsels.</p><empty-line/><p>��Was ich Euch anbieten werde, mein Herr, ist zweifellos so gef�hrlich wie nie zuvor und bringt ein Unbekanntes in unsere Welt, vor dem ich beim geringsten Gedanken zu zittern beginne, aber es ist nicht mehr m�glich, dem zu entkommen.</p><empty-line/><p>��Ihr m�sst Euch mit ihm unter vier Augen treffen. Keine Sicherheit, keine Zeugen. Nur du und er.</p><empty-line/><p>Der K�nig war wei�. In f�nf Minuten ist er um ein Jahrzehnt gealtert.</p><empty-line/><p>" Ich bin bereit", fl�sterte er unter seinem Atem.</p><empty-line/><p>��Soweit ich wei�, fuhr Lulu fort, fand ein paar Tage sp�ter ein solches Treffen statt.</p><empty-line/><p>"Nach diesem Treffen hat der K�nig einen neuen Hofnarren.</p><empty-line/><p>��Ja, du hast richtig geh�rt, es war ein Narr.</p><empty-line/><p>��Seit diesem Treffen hat der K�nig ihn nicht mehr gehen lassen. Sie sind immer zusammen gewesen.</p><empty-line/><p>��Es war einer der vielen jungen Obdachlosen und Landstreicher, die auf der Stra�e aufgelesen wurden, kaum noch am Leben, und in einem der Waisenh�user untergebracht wurden.</p><empty-line/><p>��Schon bald bemerkten die Lehrer der �rtlichen Schule zuf�llig etwas Besonderes, das sich dem Auge entzieht und gleichzeitig be�ngstigend ist.</p><empty-line/><p>��Wie die Lehrer fl�sterten, zeichnete sich der Sch�ler durch brillante mathematische F�higkeiten aus, so dass sie bald nicht mehr mithalten konnten, wie seine Gedanken flogen und wor�ber er im Allgemeinen sprach.</p><empty-line/><p>��Er wurde bald der wahre Stolz des K�nigreichs. Als er die Jugend erreichte, wurde er in fast allen L�ndern um uns herum bekannt. Es war der Stolz der einladenden Partei, ihn zu irgendeinem Weltsymposium einzuladen.</p><empty-line/><p>Wenn er an die Tafel trat, um eine Theorie zu erl�utern, herrschte eine Art unheilvolle Stille und eine solche Spannung, dass es unbegreiflich wurde, wie vor diesem Genie noch irgendwelche R�tsel bestehen konnten.</p><empty-line/><p>Das hatte etwas Entz�ckendes und Be�ngstigendes zugleich.</p><empty-line/><p>Diese Geschichte schoss mir durch den Kopf, als Lulu und ich uns ihm ungl�ubig n�herten.</p><empty-line/><p>Mit seiner Hand lud er uns ein, uns an die n�chste Wand zu setzen. Lulu und ich hielten uns an den H�nden, um bei dem Geruch von Abwasser und Urin nicht in Ohnmacht zu fallen, und lie�en uns neben ihm nieder.</p><empty-line/><p>Eine Zeit lang sa� er mit geschlossenen Augen und gesenktem Kopf.</p><empty-line/><p>Es schien uns sogar, dass er uns bereits vergessen hatte. Aber wir konnten nicht gehen.</p><empty-line/><p>Schlie�lich sprach er kaum h�rbar.</p><empty-line/><p>"Ich will nicht undankbar klingen, und f�r die gro�z�gige Spende, die Sie mir gegeben haben, werde ich Ihnen eine Gutenachtgeschichte erz�hlen."</p><empty-line/><p>"Das ist alles, was ich habe", sagte er d�ster und wippte auf seinem Sitz hin und her.</p><empty-line/><p>�berall um die Obdachlosen herum gab es eine Art Streit mit Schreien und einem Kampf.</p><empty-line/><p>Aber in diesem Moment verengte sich die ganze Welt auf uns drei. Wie eine Kuppel bedeckte sie uns. Nichts anderes existierte.</p><empty-line/><p>"Also�", begann er.</p><empty-line/><p>��Es gab einen jungen Mann, der von fr�hester Kindheit an von einer Leidenschaft f�r das Wissen �ber die Welt um ihn herum mitgerissen wurde.</p><empty-line/><p>��Gl�cklicherweise war der junge Mann von Natur aus � man wei� nicht, warum � mit der F�higkeit ausgestattet, sich zu bilden. Er studierte praktisch alle bekannten Werke der gro�en Philosophen und Alchemisten aller Zeiten.</p><empty-line/><p>��Als Jugendlicher l�ste er die meisten Probleme, von deren Existenz andere Wissenschaftler kaum etwas geh�rt haben.</p><empty-line/><p>��Ja, Sie haben wahrscheinlich schon erraten, dass wir �ber Ihren bescheidenen Diener sprechen.</p><empty-line/><p>��Es ging so weit, dass die L�sung der schwierigsten Probleme f�r mich zu einem Sport wurde.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, irgendwann haben die Aufgaben selbst aufgeh�rt, mich zu interessieren!</p><empty-line/><p>��Es wurde f�r mich nur noch interessant, zu beobachten, wie lange dieses oder jenes Theorem, das seit Jahrhunderten unl�sbar ist, dauern wird!</p><empty-line/><p>��Ein Monat, zwei?</p><empty-line/><p>��Keines der existierenden Theoreme und Probleme der Welt hat bei mir l�nger als sechs Monate �berdauert !!! Verstehst du das ???</p><empty-line/><p>��Ich st�rzte mich auf jede Aufgabe mit einer solchen Wut, dass der m�chtigste Orkan mich beneiden k�nnte.</p><empty-line/><p>��Sogar die Ewigkeit selbst zitterte f�r einen Moment, selbst das Geheimnis der Zeit konnte meinen Ansturm nicht aufhalten!</p><empty-line/><p>Er sagte diesen Satz mit einer Art teuflischem Glanz in den Augen, dass Lulu und ich zur�ckschreckten und erst jetzt sp�rten, wie wir klatschnass und schwei�gebadet dasa�en. Alle Knochen fingen an, von einer Art Krampf zu schmerzen.</p><empty-line/><p>��All dieser endlose teuflische Triumph dauerte mehrere Jahre, fuhr unser Gespr�chspartner fort.</p><empty-line/><p>��Ich habe wieder einmal nichts unversucht gelassen, um eines der letzten ungel�sten mathematischen R�tsel zu l�sen, und habe es brillant gel�st. Die gesamte Weltgemeinschaft applaudierte mir und rief aus, dass ein Wunder geschehen sei �</p><empty-line/><p>��Aber ich war nicht gl�cklich.</p><empty-line/><p>��Es war eine Sackgasse.</p><empty-line/><p>��Es war erst der Anfang� Der Anfang des Albtraums, der mich seit meiner Kindheit verfolgte, wie eine unaufhaltsame Lawine, vor der man sich nirgendwo verstecken kann. Die mich jeden Tag von irgendwoher verschlang, aus ihren d�stersten und schwarzesten Tiefen.</p><empty-line/><p>Dann hielt er inne.</p><empty-line/><p>��So wusste trotz des Ruhmes niemand, dass all meine Erfolge in Wirklichkeit keinen Pfennig wert waren.</p><empty-line/><p>Alles blieb eine T�uschung.</p><empty-line/><p>Ich bin immer wieder an dieselbe un�berwindliche Mauer gesto�en.</p><empty-line/><p>Kapitel 13.</p><empty-line/><p>Beobachtbar.</p><empty-line/><p>13.1</p><empty-line/><p>Die Grenze.</p><empty-line/><p>Ein starker Wind weht, wirbelt Staub- und Ger�llwolken auf und heult unter unserer Br�cke.</p><empty-line/><p>Unser Erz�hler setzte seine Geschichte fort.</p><empty-line/><p>��Es gibt viele verschiedene M�glichkeiten, die Welt zu erforschen. Der eine besch�ftigt sich mit theoretischen Berechnungen, der andere testet sie in der Praxis. Alle erg�nzen sich gegenseitig, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.</p><empty-line/><p>��Wie Sie wissen, verwenden Mathematiker, um eine gro�e Theorie oder ein Theorem zu beweisen, viele kleine Theorien, als ob sie das ganze Geb�ude Stein f�r Stein zusammensetzen.</p><empty-line/><p>��Bei der L�sung des letzten Problems habe ich die Chaostheorie als Hilfsmittel verwendet.</p><empty-line/><p>"Und dann geschah etwas. Es war, als ob ich aus der Vergessenheit aufwachte, in die ich viele Jahre lang geraten war.</p><empty-line/><p>��Als ob ich mich an etwas aus einer fernen Kindheit erinnerte, tief verborgen, aber heimgesucht. Wie ein Blitz schlug es in meinen sterblichen K�rper ein.</p><empty-line/><p>��Mit einer Art innerem Instinkt ergriff ich eine Merkw�rdigkeit, schnappte mir den Faden aus dem Kn�uel, nach dem ich mein ganzes Leben lang gesucht hatte.</p><empty-line/><p>��Sofort lie� ich alles stehen und liegen und konzentrierte mich nur auf eines.</p><empty-line/><p>-Also, fuhr er fort, lassen Sie uns zum Kern des Problems vordringen.</p><empty-line/><p>��Was ich Ihnen zu erz�hlen versuche, ist so schwer zu verstehen, dass ich versuchen werde, meine Geschichte so weit wie m�glich zu vereinfachen.</p><empty-line/><p>��Wissenschaftler und Alchemisten aller L�nder tun das Gleiche � sie beobachten die Welt um uns herum.</p><empty-line/><p>��Nennen wir sie der Einfachheit halber beobachtbar.</p><empty-line/><p>��Alles, was wir um uns herum sehen, ist beobachtenswert.</p><empty-line/><p>��Alles.</p><empty-line/><p>��Materiell und nicht-materiell, wenn es so etwas gibt.</p><empty-line/><p>��Die allererste und wichtigste Frage, die sich sofort stellt, ist die Frage nach der Gr��e des Universums und seiner Begrenzung.</p><empty-line/><p>��Diese Frage stellt sich zum ersten Mal, wenn man als Kind kaum zu laufen beginnt.</p><empty-line/><p>��Das Geniale an diesem R�tsel ist, dass es f�r jeden verst�ndlich ist, von Kindern bis hin zu sehr alten Menschen. Es ist verst�ndlich f�r komplette Idioten, die weder lesen noch schreiben k�nnen, die keinen einzigen Tag in der Schule gelernt haben und f�r Genies. Und gleichzeitig wei� weder ein Idiot noch ein Genie etwas dar�ber.</p><empty-line/><p>��Ganz genau. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass Vollidioten eine bessere Chance haben als Genies.</p><empty-line/><p>��Das R�tsel �ber die Gr��e des Universums ist das wichtigste.</p><empty-line/><p>��Es ist wichtig, weil alles danach strebt und sich davon abst��t und weiterzieht.</p><empty-line/><p>��Es ist der eigentliche Leuchtturm, der Eckpfeiler, der Treffpunkt, einer der wichtigsten Scheidewege dieser Welt.</p><empty-line/><p>"Ich kenne kein wichtigeres und schwindelerregenderes R�tsel, das mir so viel Kopfzerbrechen bereitet.</p><empty-line/><p>��Wie du wei�t, Observable, neigt das Universum per Definition zur Unendlichkeit.</p><empty-line/><p>��Wie soll man die Grenze finden ???�� was per Definition nicht gefunden werden kann und nicht gefunden werden sollte ?!?</p><empty-line/><p>��Warum, fragen Sie, war es notwendig, die Grenze zu finden? Es ist doch so bequem, sich auf die Unendlichkeit zu beziehen!</p><empty-line/><p>��Ja, Sie haben Recht.</p><empty-line/><p>��Wenn man Ihnen von der Unendlichkeit oder dem �bernat�rlichen erz�hlt, bedeutet das, dass Ihr Verstand in eine Sackgasse geraten ist. Das ist seine normale Verteidigungsreaktion.</p><empty-line/><p>��Wenn du mit der Unendlichkeit kollidierst, musst du aufh�ren. Das ist ein Signal, das zeigt, dass es notwendig ist, innezuhalten, Kraft zu sammeln.</p><empty-line/><p>��Auf keinen Fall darfst du weitermachen.</p><empty-line/><p>��Alles, was ich bisher in meinem Leben getan habe, all diese Probleme, Theoreme und Theorien haben ohne diese Grenze absolut keine Bedeutung!</p><empty-line/><p>��Alles verkommt zur Bedeutungslosigkeit.</p><empty-line/><p>��Solange ich mich erinnern kann, hat mich dieses Problem, das bis heute von niemandem gel�st wurde, nicht mehr losgelassen.</p><empty-line/><p>��Diese Aufgabe ist so unglaublich, dass sie einen gleich in den ersten Sekunden ihrer Ann�herung in den Wahnsinn treibt.</p><empty-line/><p>��Schon das Gespr�ch dar�ber war sinnlos und verursachte immer nur Kopfschmerzen.</p><empty-line/><p>��Das Lob der anderen, das ich fr�her so sehr mochte, verwandelte sich in Abneigung und echte Folter.</p><empty-line/><p>��Ich begann buchst�blich aus der Einsicht in meine Bedeutungslosigkeit herauszukommen.</p><empty-line/><p>"So lie� ich alles in einem Augenblick fallen.</p><empty-line/><p>��Alles war umsonst!</p><empty-line/><p>��Und ich begann, verr�ckt zu werden �</p><empty-line/><p>��Die ganze Erfahrung meines Lebens schrie mich so an, dass mir die Ohren zu klingeln begannen, so dass ich stehen blieb �</p><empty-line/><p>��Nur .... blieb stehen und sah sich um.</p><empty-line/><p>Er st�tzte seinen Kopf in die H�nde und versuchte, sich zu verteidigen, wie ein gejagtes Tier.</p><empty-line/><p>��Und was genau ist die Grenze des Universums? Was verbirgt sich dahinter?</p><empty-line/><p>��Gibt es sie �berhaupt?</p><empty-line/><p>��Was ist sie, was ist sie nicht ?!?</p><empty-line/><p>��Ohne eine Antwort gibt es keine weitere Bewegung.</p><empty-line/><p>��Die Grenzfrage ist die wichtigste geworden.</p><empty-line/><p>��Eigentlich war sie immer die wichtigste, aber ich habe sie bewusst ausgeklammert, weil ich wusste, dass sie f�r mich zu schwierig war.</p><empty-line/><p>"Viele gro�e Geister haben versucht, sie zu finden.</p><empty-line/><p>��Was halten Sie von der neumodischen Theorie, dass sich das Universum in eine Art schwarze Leere ausdehnt, in der es nichts gibt und die wiederum unendlich ist?</p><empty-line/><p>��Als Kind und als Wissenschaftler treffen sie sich beide an dieser Grenze.</p><empty-line/><p>Es gab eine lange Pause.</p><empty-line/><p>Nur das Rauschen des Regens durchbrach die tiefe, unnat�rliche Stille und � die Schw�rze, die pl�tzlich aus dem Nichts kam und uns pl�tzlich einh�llte.</p><empty-line/><p>Durch diese Dunkelheit h�rten wir die kaum h�rbare Stimme unseres Gespr�chspartners.</p><empty-line/><p>��Hier bitte ich Sie, sich absolut zu konzentrieren, und zwar so konzentriert wie nie zuvor. Wenn Sie das verstehen, haben Sie eine Chance.</p><empty-line/><p>"Unser Verstand ist ein m�chtiges Werkzeug, aber er hat auch viele Grenzen.</p><empty-line/><p>��Ich werde mich auf eine der wichtigsten konzentrieren.</p><empty-line/><p>��Es handelt sich dabei um eine Eigenschaft des Geistes, die Tendenz zum Reflex.</p><empty-line/><p>��Der Reflex ist in uns auf der tierischen, genetischen Ebene eingebettet, er ist in unserem Code festgeschrieben.</p><empty-line/><p>��Wir erinnern uns an alles, was wir fr�her erlebt haben, an alles, was wir gelernt haben, und projizieren es aus Tr�gheit in die Zukunft.</p><empty-line/><p>��Wenn wir uns zum Beispiel an einem Feuer verbrannt haben, erinnern wir uns daran, und das wird f�r uns zu einem Gesetz.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich vor, Sie gehen durch eine gro�e Stadt mit unendlich vielen Stra�en.</p><empty-line/><p>��Jedes Mal, wenn wir das Ende der Stra�e erreichen und umdrehen, befinden wir uns auf einer anderen Stra�e und gehen weiter.</p><empty-line/><p>��Wenn wir also die n�chste Stra�e entlanggehen, wissen wir im Voraus, dass wir, nachdem wir an der Kreuzung abgebogen sind, die n�chste Stra�e entlanggehen werden. Das nennt man Reflex.</p><empty-line/><p>��Die gesamte moderne Wissenschaft ist auf diesem Prinzip aufgebaut. Keine Theorie wird ohne ein Experiment, das viele Male wiederholt wird, akzeptiert.</p><empty-line/><p>��Daran hat sich nichts ge�ndert, seit die Menschen in den H�hlen lebten !! Die moderne Wissenschaft bedient sich der Methoden der H�hlenbewohner !!!</p><empty-line/><p>��Und dann beginnt das Schrecklichste, was passieren kann.</p><empty-line/><p>��Wir projizieren die Welt, die wir um uns herum sehen, ins Unendliche.</p><empty-line/><p>��Das Universum wird so durch den Beobachter, der vom Zentrum aus schaut, eingef�rbt � Es wird zu seinem Universum. Wie ein Gl�hw�rmchen in einem riesigen dunklen Wald, das einen winzigen Raum um sich herum erhellt.</p><empty-line/><p>��Darin liegt ein K�rnchen Wahrheit.</p><empty-line/><p>��Egal, wo der Beobachter sich im Universum befindet, seine Wahrnehmungsorgane werden sich nicht ver�ndern � er wird auch ein vertrautes Bild sehen, nur wird es einen anderen Himmel, andere Sterne geben, aber die Essenz davon �ndert sich nicht.</p><empty-line/><p>��Gleichzeitig ist dies eine ungeheuerliche T�uschung.</p><empty-line/><p>��Das ist die schrecklichste Falle, in die die moderne Wissenschaft getappt ist.</p><empty-line/><p>��Obwohl diese Einschr�nkung nat�rlich nicht zuf�llig auferlegt wurde.</p><empty-line/><p>��F�r ihre Forschungen erfinden die Wissenschaftler immer genauere und perfektere Messinstrumente. Aber das hat keine Wirkung mehr. Sie st�rzen nur immer mehr in den Abgrund der unendlichen Dimensionen, aus dem es keinen Ausweg mehr gibt.</p><empty-line/><p>Unser neuer Freund sah sich um und fuhr fort</p><empty-line/><p>��Ich befand mich in einer weiteren Sackgasse, aus der es keinen Ausweg mehr gab �</p><empty-line/><p>��Auf der einen Seite eine ganze Armee von unz�hligen Alchemisten und Wissenschaftlern, die sich an die Geheimnisse des Universums heranmachen. Wie ist es m�glich, dass sie alle den falschen Weg einschlagen ??</p><empty-line/><p>��Nein, dachte ich, das ist einfach unm�glich ....</p><empty-line/><p>��Es kann nicht sein, dass sie alle auf einmal verr�ckt werden !!</p><empty-line/><p>��Nein� Es ist nicht so einfach, wie es scheint.</p><empty-line/><p>��Fassungslos dachte ich viel dar�ber nach.</p><empty-line/><p>��Allm�hlich, Schritt f�r Schritt, kehrte ich an den Anfang zur�ck.</p><empty-line/><p>��Zu dem Punkt, an dem alles beginnt.</p><empty-line/><p>��Ich habe mir die einfachste Frage gestellt, die mich in eine Sackgasse gef�hrt hat.</p><empty-line/><p>��Was habe ich mein ganzes Leben lang getan, und vor allem, wof�r ??</p><empty-line/><p>��Was ist Wissenschaft und wozu ist sie gut ?</p><empty-line/><p>��Wie seltsam es auch klingen mag, wer ist der Hauptnutznie�er der Ergebnisse wissenschaftlicher Entdeckungen und worin besteht ihr Wesen und Nutzen?</p><empty-line/><p>��Wie kann man echte Wissenschaft von all dem Unsinn und der Unwahrheit unterscheiden ?</p><empty-line/><p>Bis zu diesem Punkt zuh�rend und alles vergessend, rief Lulu</p><empty-line/><p>��Kann die Wissenschaft mit ihren Entdeckungen, offensichtlichen Tatsachen, grundlegenden Gesetzen, Formeln und durch wiederholte Experimente best�tigt, von allen anerkannt und �ber jeden Zweifel erhaben sein, � Falsch, � nicht real ?!?</p><empty-line/><p>Der Hofnarr schaute uns lange verwirrt an, dann brach er in schallendes Gel�chter aus und rief:</p><empty-line/><p>��Gewiss !!!</p><empty-line/><p>Es dauerte lange, bis er sich ein wenig beruhigt hatte und fortfuhr:</p><empty-line/><p>��Ist es nicht so, dass ich wetten m�chte, dass ihr noch nie vor solchen Aufgaben gestanden habt ???</p><empty-line/><p>��Das Problem mit allen Alchemisten und Wissenschaftlern ist, dass sie sich auch nicht mit solchen Aufgaben besch�ftigt haben und nicht die geringste Ahnung haben, was das ist.</p><empty-line/><p>��Hinter all dem steckt etwas � eine Art verborgener und so fundamentaler Grund, den ich nie verstehen werde �</p><empty-line/><p>��Es ist unm�glich zu verstehen, einfach weil wir in diesen Prozess involviert sind, und wir sind in ihm drin.</p><empty-line/><p>��Der einzige, der den Grund f�r die Vermischung von Realit�t und Falschheit kennt, so dass diese nicht voneinander unterschieden werden k�nnen, ist der, der dieses Universum erfunden hat.</p><empty-line/><p>Als der Hofnarr unsere Verzweiflung sah, sagte er beruhigend, mit einem sanften L�cheln, v�terlich</p><empty-line/><p>��Und wer hat euch gesagt, dass es einfach ist ??</p><empty-line/><p>��Ich sage euch noch mehr � es ist praktisch unm�glich, wenn es nicht einen seltsamen und unerkl�rlichen Umstand g�be.</p><empty-line/><p>��Welcher ?! fragten wir in kaum h�rbarem Ton.</p><empty-line/><p>Der Hofnarr dachte lange nach.</p><empty-line/><p>Dann, als ob er Zweifel h�tte, sprach er leise.</p><empty-line/><p>��Wisst ihr, in letzter Zeit verstehe ich selbst nicht ganz, was hier vor sich geht.</p><empty-line/><p>��Dieser Umstand betrifft weder die Wissenschaft, noch den Alltag, noch irgendetwas, das ich fr�her im Leben gesehen habe.</p><empty-line/><p>��Sondern auf die wirklichen Geheimnisse, an die mich das Schicksal heranl�sst, als ob sie selbst mir helfen, sie zu verstehen. Als ob eine Art Kraft einem sagt, worauf man achten und sich konzentrieren soll. Was wichtig ist und was nicht.</p><empty-line/><p>��Einmal, als ich endg�ltig die Orientierung und den Glauben verloren hatte, blitzte in meinem Innersten eine vage Ahnung auf, wie eine Lichtreflexion.</p><empty-line/><p>��Ich sah mir all die modernen Labors und Instrumente an, mit denen sich die modernen Alchemisten wie blinde Maulw�rfe umgeben.</p><empty-line/><p>��Ja, nat�rlich !!!</p><empty-line/><p>��Der Ausgangspunkt !!!</p><empty-line/><p>��Der Fehler wurde ganz am Anfang gemacht !</p><empty-line/><p>��Und ich habe, ohne zu z�gern, alle fr�heren Kenntnisse und Errungenschaften beiseite geworfen und die Experimente aufgenommen.</p><empty-line/><p>��Ich nahm als Grundlage das, was uns vom Sein selbst gegeben wurde � unseren K�rper. Er ist der Ma�stab, das perfekteste Instrument. Er hat alles.</p><empty-line/><p>��Und wenn unsere Augen keine Atome sehen k�nnen, oder jenseits des Mondes, dann brauchen wir uns mit diesen Themen nicht zu befassen.</p><empty-line/><p>��Sie sind nicht wichtig.</p><empty-line/><p>��Aber trotz allem beeilt sich der Verstand, Ger�te zu bauen, die versuchen, das unendlich Kleine und unendlich Ferne zu erkennen, zu erkennen, was nicht wichtig ist und was nicht existiert, zur Freude dessen, der dem Verstand eine Beschr�nkung einer solchen Eigenschaft auferlegt hat.</p><empty-line/><p>��Nichts kann getan werden, so funktioniert das System.</p><empty-line/><p>��Gleichzeitig, um nicht verwirrt zu werden, gab das System dem Beobachter einen Hinweis �</p><empty-line/><p>��Der K�rper des Beobachters ist ein Kompass, der anzeigt, was wichtig ist und was nicht.</p><empty-line/><p>��Also, machen wir weiter �</p><empty-line/><p>��Wie definieren Sie also das Unerkennbare ??</p><empty-line/><p>"Ich wusste genau, dass das, wonach ich suchte, nicht am Rande des Universums lag, Milliarden von Lichtjahren entfernt.</p><empty-line/><p>��Es ist irgendwo in der N�he, auf Armesl�nge. Ja, das ist hier � man muss nur mit anpacken. Es ist immer hier. War, ist und wird sein.</p><empty-line/><p>��So seltsam es klingt, fast alle brillanten Entdeckungen in der Wissenschaft wurden durch Zufall gemacht. Jetzt wei� ich, was dieser "Zufall" ist. Es gibt nichts Zuf�lliges in solchen Dingen.</p><empty-line/><p>13.2</p><empty-line/><p>Eigenschaften.</p><empty-line/><p>��Mathematiker und Physiker haben eine einzigartige Technik. Ich werde versuchen, sie Ihnen so einfach wie m�glich zu erkl�ren.</p><empty-line/><p>Wenn die Aufgabe unglaublich schwierig ist und sich das Gesuchte nicht eindeutig identifizieren l�sst, versuchen sie, die Eigenschaften des Gesuchten zu bestimmen oder herauszufinden, wie es die Umgebung beeinflusst.</p><empty-line/><p>��Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, dass das Universum mit demjenigen verbunden ist, der sich in ihm befindet � dem Beobachter.</p><empty-line/><p>��Ist es nicht so?</p><empty-line/><p>Und dann, als er wahrscheinlich merkte, dass er mit uns wie mit Kindern sprach und bef�rchtete, dass wir ihn nicht verstehen w�rden, brach er zum ersten Mal in ein so homerisches Gel�chter aus, dass wir Angst hatten, unser neuer Freund h�tte den Verstand verloren, wir w�rden ihn verlieren und das Ende eines so interessanten M�rchens nicht mehr h�ren k�nnen.</p><empty-line/><p>Er wischte sich die Tr�nen vor Lachen weg und fuhr fort.</p><empty-line/><p>��Alles Wahrnehmbare besteht aus Materie.</p><empty-line/><p>��Materie und Zeit � alles, was ich von Werkzeugen hatte. Und beides bezieht sich auf unser Universum.</p><empty-line/><p>��Ich begann, die Eigenschaften von beidem sorgf�ltig zu untersuchen.</p><empty-line/><p>��W�hrend ich also st�ndig von der Unendlichkeit des Raumes sprach, fiel mir eine Tatsache auf.</p><empty-line/><p>��Wisst ihr, meine Lieben, er wandte sich an mich und Lulu, die mit offenem Mund zuh�rten, wie genau die Abweichung der Umlaufbahn ist, auf der der Mond die Erde umkreist ???</p><empty-line/><p>3�!!! Zentimeter !!! im Jahr!!!</p><empty-line/><p>��Wenn wir den Ma�stab des Systems Mond-Erde nehmen, und die Komplexit�t einer solchen Regelung ist einfach fantastisch. Ja, ich habe mich nicht geirrt in dem Begriff � Regulierung!</p><empty-line/><p>Dann dachte unser neuer Freund �ber etwas nach, als ob er sich an etwas Neues erinnern w�rde.</p><empty-line/><p>��Sie wissen schon, �ber Regulierung.</p><empty-line/><p>"Ich wusste nicht, ob ich es dir sagen sollte oder nicht.</p><empty-line/><p>��Wie l�uft dein Tag ab?</p><empty-line/><p>��Morgens stehst du auf, w�schst dich, fr�hst�ckst, gehst deiner Arbeit nach.</p><empty-line/><p>��Du machst Dutzende von Dingen und Millionen von Bewegungen.</p><empty-line/><p>��Und so weiter, Tag f�r Tag, ein ganzes Jahr lang.</p><empty-line/><p>��Trotz des scheinbaren Chaos in Ihren Bewegungen bewegen Sie sich auf einer bestimmten Bahn, die durch unz�hlige unbekannte F�den mit der Au�enwelt verbunden ist.</p><empty-line/><p>��Deshalb m�chte ich Sie fragen.</p><empty-line/><p>��Was glauben Sie, wie frei Sie sind ???</p><empty-line/><p>��Um die Aufgabe zu erleichtern, schlage ich vor, die folgende einfache Aufgabe zu l�sen.</p><empty-line/><p>1) Berechnen Sie die Strecke, die der Mond in einem Jahr zur�cklegt.</p><empty-line/><p>2) Berechnen Sie die durchschnittliche Entfernung, die der Beobachter im Laufe eines Jahres zur�cklegt.</p><empty-line/><p>3) Sie kennen die Abweichung der Mondumlaufbahn f�r ein Jahr.</p><empty-line/><p>4) Berechnen Sie die elementare Proportion mit drei bekannten Proportionen.</p><empty-line/><p>Nach seinen Worten haben Lulu und ich uns erschrocken.</p><empty-line/><p>Wir fingen an zu raten, wohin er gehen w�rde.</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete er schwer atmend,</p><empty-line/><p>��Ich habe nicht mitgez�hlt, weil es mich einfach angeekelt hat, das zu wissen.</p><empty-line/><p>��Wenn die Abweichung unserer Bewegungen, unsere Bewegungsfreiheit f�r ein Jahr, mindestens 1 Millimeter betragen w�rde, dann w�re das ein Luxus.</p><empty-line/><p>��Ich glaube nicht, dass es auch nur ein Millimeter sein wird.</p><empty-line/><p>��Haben Sie eine Ahnung, worum es hier geht ?!?</p><empty-line/><p>��Wie deterministisch ist unser System, wie stark sind die Beschr�nkungen, die dem Beobachtbaren, dem Universum, auferlegt sind ?? Mit einfachen Worten, wie genau sind alle R�dchen darin eingepasst ???</p><empty-line/><p>��Der Freiheitsgrad und die Unabh�ngigkeit Ihres K�rpers, als Teil der Welt � 1 Millimeter pro Jahr � das ist deine ganze Freiheit !!!</p><empty-line/><p>��Nichts auf dieser Welt wird aufgegeben, nicht vergessen. Nicht ein einziges Unkraut w�chst einfach so, von selbst, wie es scheint.</p><empty-line/><p>��Wei�t du, als ich anfing, Wissenschaft zu betreiben, war das nicht das, was ich erwartet hatte.</p><empty-line/><p>��Ich kann jetzt nicht mehr unter dem Sternenhimmel spazieren gehen, ich kann keinen romantischen warmen Sommerabend genie�en und den Vollmond betrachten.</p><empty-line/><p>��Denn.... ich anders sehe.</p><empty-line/><p>��Und ich w�rde teuer daf�r bezahlen, wenigstens f�r eine kurze Zeit zur�ckzukehren, als ich noch nichts davon wusste � sagte der alte Hofnarr bitter und senkte den Kopf.</p><empty-line/><p>��Also, machen wir weiter.</p><empty-line/><p>��Ich habe begriffen, dass alles sinnlos ist ..</p><empty-line/><p>��Ich werde dieses Problem niemals l�sen.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich eine unendliche Anzahl von absolut identischen Gegenst�nden vor, zwischen denen Sie den Unterschied finden m�ssen.</p><empty-line/><p>��Unfug !!! Das ist unm�glich!!!</p><empty-line/><p>��Ich hetzte durch das Schloss, und dann d�mmerte es mir.</p><empty-line/><p>��Diese Genauigkeit der Himmelsmechanik brachte mich auf eine Idee.</p><empty-line/><p>��Dies ist der �lteste Trick.</p><empty-line/><p>��Wenn etwas so sorgf�ltig versteckt und bewacht wird, dass es nicht eindeutig gefunden werden kann, dann kann man versuchen, es nach dem Grad seiner Wichtigkeit, seiner Priorit�t zu bestimmen.</p><empty-line/><p>��Wie das ??? fragst du.</p><empty-line/><p>��Ich sehe zum Beispiel diese Flasche.</p><empty-line/><p>Unser Mathematiker holte von irgendwoher eine staubige Flasche mit einer tr�ben Fl�ssigkeit hervor, trank daraus und streckte sie weiter in seiner Hand aus.</p><empty-line/><p>Wir drei starrten sie an, ohne zu verstehen, worauf unser alter Freund hinauswollte.</p><empty-line/><p>��Jetzt sehen wir alle dasselbe und es ist f�r uns gleich an Eigenschaften und gleich an Bedeutung. Wir sind so daran gew�hnt, dass wir es gar nicht mehr bemerken.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich etwas Viertes unter uns vor, das nicht so denkt, und was f�r uns ein St�ck Glas ist, ist f�r ihn ein Schatz.</p><empty-line/><p>��Grenze bedeutet immer Begrenzung.</p><empty-line/><p>��Was ich suche, ist, was f�r denjenigen, der diese Grenze gezogen hat, so wichtig ist !!!</p><empty-line/><p>��Der k�nigliche Hofnarr verstummte und lie� den Kopf h�ngen. Unter den betrunkenen, obdachlosen Vagabunden, Bergen von Flaschen, herrschte v�lliges Chaos, der Tod selbst war um uns herum.</p><empty-line/><p>��Und wisst ihr � ich fand, leise und mit einer unglaublichen Energie in diesem Moment, mit Zuversicht, Stolz und Gelassenheit, sagte er. Endlich etwas gefunden, das einen auszeichnet, unter diesen sch�nen unendlichen Zwillingen.</p><empty-line/><p>��Ich habe alles getan, und jetzt kann ich in Frieden sterben.</p><empty-line/><p>13.3</p><empty-line/><p>Aufbau.</p><empty-line/><p>��Ich kann dir nicht alles sagen, sagte unser Freund mit einem traurigen Seufzer. Aber ich f�ge noch etwas hinzu, wenn ich Sie nicht mit meinem Geschw�tz erm�det habe.</p><empty-line/><p>sagte er und l�chelte breit, mit einem fast zahnlosen Mund. Das Leben auf der Stra�e im st�ndigen Kampf ums �berleben geht nicht spurlos an einem vorbei.</p><empty-line/><p>��Schon vom ersten Tag deiner Geburt an wusstest du, dass du nicht frei bist.</p><empty-line/><p>��Jeder von uns ist durch Milliarden verschiedener Fesseln � Einschr�nkungen � gefesselt.</p><empty-line/><p>��Alles Gerede �ber Freiheit, Gleichheit und so weiter ist einfach Unsinn.</p><empty-line/><p>��Sie sind nicht frei, weder physisch noch geistig.</p><empty-line/><p>��Zum Beispiel ist das Konzept der Unendlichkeit nichts anderes als eine der unendlichen Beschr�nkungen des Geistes.</p><empty-line/><p>��In dieser Welt gibt es keine Freiheit als solche! Nicht in irgendeiner Form! Sie kann einfach nicht sein.</p><empty-line/><p>��Das ist die Natur des Systems.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich also ein System vor, das aus zwei Teilen besteht.</p><empty-line/><p>��Beobachter und Beobachtetes.</p><empty-line/><p>��In vielen Jahren harter Arbeit und mathematischer K�mpfe habe ich mir immer wieder die gleiche Frage gestellt.</p><empty-line/><p>��Als Assistenten habe ich eine der wichtigsten Beschr�nkungen in unserem Universum genommen � die Lichtgeschwindigkeit.</p><empty-line/><p>��Ich habe mich immer wieder mit der gleichen Frage gequ�lt � warum ist es so, wie es ist.</p><empty-line/><p>��Physiker, zum Beispiel, neigen dazu, es gleich etwa 300 Tausend km pro Sekunde zu betrachten, obwohl es unm�glich ist, es in einer Richtung zu messen � aber so sei es �</p><empty-line/><p>��Das ist nicht der Punkt �</p><empty-line/><p>��Ich habe mir immer eine Frage gestellt und keine Antwort gefunden.</p><empty-line/><p>��Und eigentlich ....Warum ??</p><empty-line/><p>��K�nnte die Lichtgeschwindigkeit 1 cm pro Sekunde oder 150 Millionen km pro Sekunde betragen ??</p><empty-line/><p>��Warum nicht ?!?</p><empty-line/><p>��Nat�rlich k�nnte sie das !!!</p><empty-line/><p>��Warum ist es so, wie es ist ?</p><empty-line/><p>��Wie s�he unsere Welt aus, wenn die Lichtgeschwindigkeit z.B. 1�Milliarde km pro Sekunde betragen w�rde ?</p><empty-line/><p>Lulu und ich bemerkten, dass der Mathematiker nicht mehr bei uns war, dass er mit sich selbst zu reden schien, dass seine H�nde zitterten und ihm der Schwei� �ber das Gesicht lief.</p><empty-line/><p>��Und dann, so d�mmerte es mir, fuhr er fort.</p><empty-line/><p>��Ich habe mich immer nur in eine Richtung bewegt, auf der Suche nach L�sungen f�r die unendlichen R�tsel des Universums !! T�uschen !! Ich habe die H�lfte meines Lebens in Unwissenheit verbracht, ohne eine elementare Sache zu sehen � Wie blind ich war!</p><empty-line/><p>��Ich habe den Beobachter v�llig vergessen !!!</p><empty-line/><p>��Hier blieb er stehen, keuchend und nach Luft schnappend.</p><empty-line/><p>��Der Beobachter ist das.... Zentrum des Universums.</p><empty-line/><p>��Wie eine Perle in einer Muschel.</p><empty-line/><p>��Das gesamte Universum wurde f�r ihn geschaffen. Der Beobachter und das Beobachtete, ein unentwirrbares, miteinander verbundenes System, und alle Gesetze, die den Beobachter umgeben, wurden speziell f�r ihn geschaffen.</p><empty-line/><p>��Wenn die Lichtgeschwindigkeit 1 Milliarde km pro Sekunde betragen w�rde.�� w�re es ein anderer Beobachter und ein anderes Universum � !!</p><empty-line/><p>��Und dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, wer der Beobachter oder der Beobachtete prim�r ist � sie sind gleichwertig und k�nnen nicht getrennt voneinander existieren � wer von ihnen wen erschaffen hat, oder gar wer dieses System erschaffen hat.</p><empty-line/><p>���brigens, haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das Universum so starr strukturiert ist?</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich vor, dass jeder Stern Leben hat. Es ist �berall anders.</p><empty-line/><p>��Jeder Bewohner seines Sternensystems ist der Tr�ger seines einzigartig abgestimmten Universums.</p><empty-line/><p>��Was glaubst du, was passiert, wenn unterschiedlich abgestimmte Strukturen ineinander �bergehen ??</p><empty-line/><p>-Richtig, sie kollabieren.</p><empty-line/><p>��Deshalb kann hier kein Vertreter eines fremden Universums erscheinen. Das ist nur in einem Fall m�glich, n�mlich dann, wenn er eine universelle Eigenschaft hat, die ihm das System selbst verleiht.</p><empty-line/><p>��Was denken Sie, wenn die Zeit kommt, dass das gesamte globale System verschwindet, wenn Sie wissen, wie eng seine Struktur zusammenh�ngt, wie schnell das geschehen wird ???</p><empty-line/><p>Lulu und ich zuckten nur fassungslos mit den Schultern.</p><empty-line/><p>��Das gesamte System wird kollabieren und in einem Augenblick verschwinden !! rief der Hofnarr.</p><empty-line/><p>��Was ich erfuhr, verbl�ffte mich nat�rlich. Ich war auf alles gefasst, aber nicht auf das.</p><empty-line/><p>��Aber was mir am meisten auffiel, war nicht das Beobachtbare, sondern � der Beobachter.</p><empty-line/><p>��Genauer gesagt � eine seiner Eigenschaften, seine F�higkeit � Sie ist so grandios, � dass sie einfach nicht zu begreifen ist !!!</p><empty-line/><p>��Schauen Sie zur�ck � sehen Sie die armen Kerle, die am Boden liegen, lebendig verrotten und mit den Hunden fressen?</p><empty-line/><p>��Jeder von ihnen, der ein Beobachter ist, hat also diese Eigenschaft. Sie erkennen nicht einmal, dass das beobachtete � unendliche Universum, ohne zu z�gern, das Recht geben w�rde, diese Eigenschaft zu besitzen.</p><empty-line/><p>��Was den Beobachter und das Beobachtete erschaffen hat, hat sie nach seinem Plan so aufgeteilt, dass sie getrennt Teile einer Sache gemeinsam haben.</p><empty-line/><p>��Wenn man diese Eigenschaften kombiniert, erh�lt man einen perfekten Organismus, f�r den Zeit, Raum, Gr��e und viele andere Dinge nicht existieren, die ich mir nur schwer vorstellen kann.</p><empty-line/><p>��Was k�nnte einen solchen Organismus bewegen? Wahrscheinlich, wie bei uns, Neugier und Interesse.</p><empty-line/><p>��Jedes System strebt immer nach etwas, auch das perfekteste.</p><empty-line/><p>13.4</p><empty-line/><p>Die Gesetze.</p><empty-line/><p>W�hrend wir der Erz�hlung des Hofnarren des K�nigs lauschten, verloren Lulu und ich das Zeitgef�hl.</p><empty-line/><p>Wir wachten in v�lliger Dunkelheit auf. Es begann zu regnen, aber es gelang uns, uns unter der Br�cke niederzulassen.</p><empty-line/><p>Nach einiger Vergesslichkeit fuhr er fort.</p><empty-line/><p>��Wie Sie wissen, habe ich eine Vielzahl von Entdeckungen in verschiedenen Lebensbereichen gemacht.</p><empty-line/><p>��Man kann mich als eines der gl�cklichsten Gesch�pfe bezeichnen, denn jede Entdeckung ist ein unbeschreibliches Gef�hl der Freude.</p><empty-line/><p>��Im Laufe meiner Arbeit ist mir vor langer Zeit eine grundlegende Sache aufgefallen, die alle meine Entdeckungen betrifft.</p><empty-line/><p>��Hinter jeder von ihnen stand immer eine Art von wiederkehrendem Ph�nomen.</p><empty-line/><p>��Schemata, nach denen sich Ereignisse im Leben auf die gleiche Weise wiederholen, nennen Wissenschaftler Gesetze.</p><empty-line/><p>��Ich habe auch festgestellt, dass wir in der heutigen Zeit leben und nur eine unbedeutende und begrenzte Anzahl von ihnen kennen.</p><empty-line/><p>��Es gibt Gesetze, von denen die Bewohner nicht einmal wissen.</p><empty-line/><p>��In dem Versuch, das System zu imitieren, versuchen die Bewohner, ihre eigenen Gesetze zu schaffen.</p><empty-line/><p>��Gesetze werden oft aus eigenn�tzigen Gr�nden von einer kleinen Gruppe von interessierten Bewohnern geschrieben.</p><empty-line/><p>��Dadurch wird die Realit�t verzerrt, was letztlich zum Verschwinden der Bewohner f�hrt, f�r die sie geschrieben wurden, und derjenigen, die sie erfunden haben.</p><empty-line/><p>��Die Einwohner haben keine Funktion, Gesetze zu schaffen.</p><empty-line/><p>��Dies ist einer der gef�hrlichsten Fehler, der das Leben ganzer Zivilisationen wert ist.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich sollten die Gesetze des Systems der Einfachheit halber in einer verst�ndlichen und einfachen Form formuliert und ausgedr�ckt werden.</p><empty-line/><p>��Ein idealer Gesetzgeber ist also ein Bewohner, der die bereits bestehenden, vom System selbst geschaffenen Gesetze so genau, zuverl�ssig und pr�gnant wie m�glich beschreibt.</p><empty-line/><p>��Dieser Bewohner ist uneigenn�tzig, aufmerksam und besitzt die Mittel zur Informations�bermittlung perfekt.</p><empty-line/><p>��Das ist unm�glich! riefen Lulu und ich gleichzeitig.</p><empty-line/><p>��Unser Leben ist so facettenreich und spezifisch, dass wir unsere eigenen Gesetze brauchen, die unser Dasein regeln!</p><empty-line/><p>��Es ist schwierig, alle Lebensbereiche aufzuz�hlen, die f�r die Bewohner der umliegenden L�nder charakteristisch sind!</p><empty-line/><p>��Zum Beispiel die wirtschaftlichen, sozialen, politischen und so weiter.</p><empty-line/><p>Der Hofnarr taumelte von uns zur�ck, atmete hastig und hielt seine Wut kaum zur�ck, schrie so, dass ein Echo unter der Br�cke widerhallte:</p><empty-line/><p>��Was f�r Dummk�pfe ihr seid ! Wie k�nnt ihr nur so blind sein !</p><empty-line/><p>��Es gibt keine wirtschaftlichen, politischen, sozialen oder sonstigen Gesetze !!!</p><empty-line/><p>��Es gibt Gesetze des Systems, die das Universum hervorgebracht haben und die die Grundlage seiner Existenz sind.</p><empty-line/><p>��Die Gesetze des Systems sind die Basis, das Skelett, auf dem unsere gesamte materielle Welt aufgezogen ist.</p><empty-line/><p>��Unsere ganze Aufmerksamkeit sollte diesen Gesetzen gelten.</p><empty-line/><p>Lulu und ich dachten eine Minute lang nach. Und dann war Lulu nicht ratlos und fragte:</p><empty-line/><p>��Es f�llt uns schwer zu verstehen, wovon Sie sprechen, wir haben unser ganzes Leben nach den Gesetzen gelebt, die von den Bewohnern geschrieben wurden.</p><empty-line/><p>��K�nnen Sie ein Beispiel f�r einen Unterschied nennen?</p><empty-line/><p>��Zum Beispiel aus der Welt der Wirtschaft ?</p><empty-line/><p>Der Hofnarr ver�nderte leicht seine Position, streckte seine steifen Beine und fuhr fort.</p><empty-line/><p>��Nichts k�nnte einfacher sein.</p><empty-line/><p>��Ich werde ein einfaches Beispiel f�r die Verzerrung des Gesetzes des Systems durch die Bewohner geben.</p><empty-line/><p>��Nehmen wir die f�r jeden verst�ndliche Grundlage der Wirtschaft.</p><empty-line/><p>��Das Geld.</p><empty-line/><p>��Geld ist eine Erfindung der Bewohner.</p><empty-line/><p>��Bei der Erw�hnung dieses Wortes setzen bei den meisten Bewohnern die widerspr�chlichsten Gef�hle ein. Von der Freude der Reichen bis zu den Fl�chen der Armen.</p><empty-line/><p>��Jeder versteht, dass dies die Grundlage unseres Lebens ist.</p><empty-line/><p>��Und es spielt keine Rolle, in welcher Form sie ausgedr�ckt werden. Gold, Geldscheine, Waren und andere materielle Werte.</p><empty-line/><p>��Es ist allgemein anerkannt, dass man, um reich zu werden, bestimmte pers�nliche Eigenschaften und Gl�ck haben muss.</p><empty-line/><p>��Der Prozess des Erwerbs von Reichtum wird zu einem Spiel, wie die meisten anderen Prozesse in unserem Leben.</p><empty-line/><p>��Im Gegensatz zu den Einwohnern gibt es f�r das System kein Geld !!!</p><empty-line/><p>��F�r das System gibt es das Konzept der Energie.</p><empty-line/><p>��Sie ist eine physikalische Gr��e !! Die Energie, die f�r die Existenz des Bewohners notwendig ist !!</p><empty-line/><p>��Kein einziger Bewohner kann physisch in einer Umgebung erscheinen, in der nicht vorher Bedingungen f�r ihn geschaffen worden sind. In Form von Energie, wie in unserem Fall.</p><empty-line/><p>��Unter den Bewohnern wird durch verschiedene Wirtschaftslehren der Mythos verbreitet, dass die Reichen ihren Reichtum selbst geschaffen haben.</p><empty-line/><p>-Das ist nicht wahr. Energie, ein von der Natur bereitgestelltes Lebensumfeld, kann von den Bewohnern nicht geschaffen werden, sondern nur aufgenommen und unter ihnen verteilt werden.</p><empty-line/><p>��Wie in jedem geschlossenen System ist der Bewohner nicht in der Lage, mehr Energie zu produzieren, als er erhalten hat.</p><empty-line/><p>��Ein K�nstler kann nicht ein Bild mit 1 Million Energieeinheiten produzieren, w�hrend er 10 Energieeinheiten f�r seine Existenz erh�lt !!!</p><empty-line/><p>��Geld ist ein �u�erst bequemer Mechanismus f�r den Versuch, Energie egoistisch zugunsten eines engen Kreises umzuverteilen.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich vor, irgendein Einwohner hat sich nicht 10 lebensnotwendige Energieeinheiten zugeteilt, sondern 1 Million.</p><empty-line/><p>"Das bedeutet, dass nach dem Gesetz eines geschlossenen Systems 100.000 Einwohner in dieser Welt nicht auftauchen werden. Oder wenn sie erscheinen, werden sie mit monstr�sen Existenzbedingungen konfrontiert.</p><empty-line/><p>��Fr�her dachte ich, dass die modernen Alchemisten � Physiker und Mathematiker � den Gesetzen des Systems am n�chsten kommen, da sie direkt mit dem Beobachtbaren � mit der Materie � arbeiten.</p><empty-line/><p>��Hier gibt es kein Eigeninteresse, und es ist unm�glich, die offensichtlichen Naturgesetze f�r alle zu f�lschen.</p><empty-line/><p>��Aber wie falsch lag ich doch !!</p><empty-line/><p>��Andererseits w�re das Leben langweilig, wenn sich alles nach den Regeln richten w�rde.</p><empty-line/><p>��Was wirklich geschieht, macht mein Leben so interessant.</p><empty-line/><p>��Die modernen Alchemisten, ihre h�here Hierarchie, verschlossen vom Rest der Welt, gingen ihren eigenen Weg, um Reichtum zu erwerben.</p><empty-line/><p>"Sie haben die Bewohner mit ihren endlosen und betr�gerischen Gesetzen �ber den Mikrokosmos und den Raum verwirrt.</p><empty-line/><p>��Sie haben sich viele Programme f�r ihre nutzlosen Studien ausgedacht.</p><empty-line/><p>��All dies k�nnte man als ihre harmlosen Spielzeuge bezeichnen.</p><empty-line/><p>��In der Tat, niemand hat etwas dagegen. Jeder kann die Spiele spielen, die er mag.</p><empty-line/><p>��Aber es ist nicht so einfach, wie es scheint !!</p><empty-line/><p>-Reserven, Energie in Form von Geld f�r diverse Pseudo-Projekte, Collider und Weltraumforschung !!!</p><empty-line/><p>��Und eine solche Verdr�ngung und Verzerrung der Realit�t findet �berall statt.</p><empty-line/><p>��Das f�hrt zu katastrophalen Folgen.</p><empty-line/><p>��Es ist zum Beispiel eine Sache, in s��en Erinnerungen an eine l�ngst vergangene Jugend zu schwelgen oder von einer wunderbaren Zukunft zu tr�umen.</p><empty-line/><p>��Eine ganz andere Sache ist es, nicht existierende Zeit in Formeln und Berechnungen zu verwenden und eine Scheinwelt um sich herum aufzubauen!!!</p><empty-line/><p>Lulu und ich sahen uns an, ohne etwas zu verstehen.</p><empty-line/><p>Der Hofnarr verga� uns und fuhr fort</p><empty-line/><p>��Aber alles endet fr�her oder sp�ter. Ihre Zeit ist zu Ende gegangen. Sie werden, wie die Dinosaurier in diesem Land vor Millionen von Jahren, bald verschwinden.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich werden sie nicht als Ph�nomen verschwinden, denn das System gibt seine Pl�ne nie vollst�ndig preis.</p><empty-line/><p>��Das System wird f�r mich immer ein R�tsel bleiben.</p><empty-line/><p>13.5</p><empty-line/><p>Die Lehrer.</p><empty-line/><p>Drau�en regnete es.</p><empty-line/><p>Alles um uns herum wurde still. Lulu und ich f�hlten uns feucht und unbehaglich.</p><empty-line/><p>Selbst die Obdachlosen waren irgendwo verschwunden, wahrscheinlich in alle Richtungen verstreut auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft f�r die Nacht.</p><empty-line/><p>Wir waren ganz allein.</p><empty-line/><p>Der Hofnarr schien nichts von der Umgebung zu bemerken und war ganz in seine innere Welt versunken.</p><empty-line/><p>��Bevor ich fortfahre, m�chte ich noch auf ein �u�erst wichtiges Detail eingehen, ohne das alles seinen Sinn verliert.</p><empty-line/><p>Der Narr tauchte wieder irgendwo weit weg, in seine innere Welt ein.</p><empty-line/><p>Dann, irgendwo in der fernen Vergangenheit, fuhr er leise fort und versuchte, kein einziges Detail zu �bersehen.</p><empty-line/><p>��Ich m�chte Ihnen etwas erz�hlen, was Ihnen niemand je erz�hlen wird und was der Ausgangspunkt ist.</p><empty-line/><p>��Alles, was ich vorhin gesagt habe, meine Erfolge und Misserfolge, mein Weg w�re ohne sie nicht m�glich gewesen.</p><empty-line/><p>��Alles, was mir widerfahren ist, scheint ein nat�rlicher Lauf der Dinge zu sein, etwas Nat�rliches und Normales.</p><empty-line/><p>��Es sieht aus wie ein sch�nes Bild.</p><empty-line/><p>��Das ist nicht wahr.</p><empty-line/><p>��Nicht alles ist so einfach, wie es von au�en betrachtet scheint.</p><empty-line/><p>��Erinnern Sie sich an Ihre Kindheit, an Ihre Eltern, an den Ort, an dem Sie aufgewachsen sind.</p><empty-line/><p>��Alles beginnt genau dort.</p><empty-line/><p>��Meine ersten wirklichen Lehrer waren meine Eltern.</p><empty-line/><p>��Sie waren es, die mir das wichtigste und einzige Wissen vermittelten, das ein Bewohner einem anderen beibringen kann � die Kunst des Unterscheidens.</p><empty-line/><p>��Die F�higkeit zur Unterscheidung ist wesentlich. Jede Ausbildung beginnt mit ihm.</p><empty-line/><p>��Sp�ter, zu Beginn meiner Reise, traf ich auch Lehrer, die mir die Grundlagen und F�higkeiten der Arbeit mit mir selbst vermittelten.</p><empty-line/><p>��In all den folgenden Jahren treffe ich jeden Tag die gleichen einfachen Vorbereitungen f�r die Begegnung mit dem Unbekannten.</p><empty-line/><p>��Und jedes Mal f�hren die einfachsten Dinge zu den schwierigsten.</p><empty-line/><p>13.6</p><empty-line/><p>Der Anfang.</p><empty-line/><p>DerHofnarr schwieg eine Weile und schwelgte in sch�nen Erinnerungen. Dann hellten sich seine Augen irgendwie auf und er l�chelte etwas, ohne uns zu bemerken.</p><empty-line/><p>Dann kramte er lange in den Tiefen seiner zerrissenen und schmutzigen Lumpen und zog schlie�lich ganz vorsichtig etwas heraus.</p><empty-line/><p>Er legte dieses Etwas direkt vor sich hin und betrachtete es lange.</p><empty-line/><p>Es war sehr dunkel, so dass Lulu und ich nichts sehen konnten.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich gab es direkt an der Br�cke ein ohrenbet�ubendes Krachen und Krachen, das von einem pl�tzlichen Blitzeinschlag herr�hrte.</p><empty-line/><p>F�r einen Moment leuchtete alles ringsum in einem bl�ulichen Licht auf, und wir bemerkten schlie�lich, was der Hofnarr vor sich hingestellt hatte.</p><empty-line/><p>Es war ein Kinderspielzeug � ein Becher, den er offenbar irgendwo auf dem M�llhaufen gefunden hatte.</p><empty-line/><p>Bei dem Spielzeug handelte es sich um eine Figur, die, egal wie viel Gep�ck sie hatte, immer eine waagerechte Position einnahm.</p><empty-line/><p>Der Narr begann, es wie ein Kind zu streicheln und ihm etwas zuzufl�stern, als ob das Spielzeug lebendig w�re.</p><empty-line/><p>Die Blitze begannen fast ununterbrochen zu grollen, als wollten sie ihn �bert�nen und ihm nicht erlauben, etwas zu sagen.</p><empty-line/><p>Er begann zu schreien.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, es gibt eine sehr seltene und sehr seltsame Situation im Leben, die allen Forschern bekannt ist.</p><empty-line/><p>��Die meisten halten es f�r ein echtes Wunder, das einmal im Leben geschehen kann.</p><empty-line/><p>��Fast alle Forscher hoffen und warten insgeheim auf dieses Ereignis.</p><empty-line/><p>��Es wird als eine echte Offenbarung von oben betrachtet und l�sst sich nicht logisch erkl�ren.</p><empty-line/><p>��Das passiert, wenn man sein ganzes Leben lang nach etwas Bestimmtem sucht, aber etwas ganz anderes und Grandioses findet.</p><empty-line/><p>��Das ist mir auch passiert!</p><empty-line/><p>��Mein ganzes Leben lang habe ich nach dem gesucht, was mir der Gipfel der Weisheit und des Wissens zu sein schien � die Grenze unseres Universums, aber ich habe alles gefunden !!!</p><empty-line/><p>��Wie das ?!?, riefen Lulu und ich.</p><empty-line/><p>��So ist es! antwortete der Narr.</p><empty-line/><p>��Ich dachte, es g�be nichts Aufregenderes, als diese Grenze zu finden.</p><p>Aber es war das Gegenteil der Fall !</p><empty-line/><p>��Ich habe eine unersch�tterliche Faustregel f�r die Suche, die mich noch nie im Stich gelassen hat.</p><empty-line/><p>��Sie lautet: "Suche in der unendlichen Vielfalt immer nach dem Gemeinsamen".</p><empty-line/><p>��Das ist das Gemeinsame, und es gibt eine d�nne Schicht, die durchbrochen werden kann und eine v�llig neue Ebene des Seins erreicht.</p><empty-line/><p>��Erinnern Sie sich an das M�rchen von dem Jungen mit der langen und spitzen Nase, der beim Betrachten eines gemalten Bildes, das an der Wand hing, versehentlich die Nase durchstach.</p><empty-line/><p>��Durchbohrt ohne die geringste Anstrengung mit seiner eigenen Nase !!</p><empty-line/><p>��Als er durch das Loch schaute, das er gemacht hatte, sah er....eine andere Welt.</p><empty-line/><p>��Dies ist der genialste versteckte Hinweis aller B�cher der Welt, die ich in der ganzen Geschichte gelesen habe.</p><empty-line/><p>��Ein einfaches Kinderm�rchen !!</p><empty-line/><p>��Suchen Sie immer nach diesem Punkt.</p><empty-line/><p>��Einstichstelle, Eintrittsstelle.</p><empty-line/><p>��Jeder Forscher st�tzt sich bei seiner Suche immer auf die Gesetze, die sich in der Welt um ihn herum entwickelt haben.</p><empty-line/><p>��Einfach ausgedr�ckt, sie verlassen sich immer auf die Gesetze, von denen ich Ihnen erz�hlt habe.</p><empty-line/><p>��Es spielt keine Rolle, welches Forschungsgebiet man w�hlt, �berall gibt es Gesetze.</p><empty-line/><p>��Es kann eine unendliche Vielfalt von ihnen geben.</p><empty-line/><p>��Ich begann, sie alle zu betrachten, mit nur einem bestimmten Ziel � der Suche nach etwas Gemeinsamen.</p><empty-line/><p>��Die eigentliche, verborgene, geheime Essenz des Anfangs.</p><empty-line/><p>��Ich suchte nach einer Antwort auf ein grandioses, aber dennoch privates R�tsel.</p><empty-line/><p>��Und ich habe den Schl�ssel zur L�sung des gemeinsamen R�tsels gefunden!</p><empty-line/><p>��Also, kommen wir zur Sache.</p><empty-line/><p>��Bei der Arbeit mit vielen verschiedenen Gesetzen in unterschiedlichen Bereichen habe ich eine gemeinsame Eigenschaft gefunden.</p><empty-line/><p>��Au�erdem gehen absolut alle Gesetze von dieser Eigenschaft aus, als Ausgangspunkt, Basis, Referenzpunkt.</p><empty-line/><p>��Ich wei� nicht, wer zuerst darauf geachtet hat und wie sie in unserem Verst�ndnis erschienen ist.</p><empty-line/><p>"Aber wenn Sie mich fragen, welche von allen Entdeckungen der Welt die wichtigste ist, werde ich sie ohne das geringste Z�gern nennen.</p><empty-line/><p>��Und was ist es ?!? riefen Lulu und ich ungl�ubig aus.</p><empty-line/><p>Blitze zuckten fast ununterbrochen, und der Hofnarr sa� ganz in blaues Licht getaucht.</p><empty-line/><p>Er sa� eine Weile regungslos da, dann rief er:</p><empty-line/><p>��Stellt euch etwas vor, das sich selbst organisiert !!</p><empty-line/><p>��Dieses Etwas kann w�hlen, ob es existiert oder nicht, ob es erscheint oder verschwindet.</p><empty-line/><p>��Es ist absolut frei und omnipotent!</p><empty-line/><p>��Einmal hat es sich entschieden zu erscheinen.</p><empty-line/><p>��Stell dir vor, du w�rst an der Stelle dieses Etwas!</p><empty-line/><p>��Was ist die allererste Frage, die sich Ihnen stellt ?!?</p><empty-line/><p>Lulu und ich zuckten verwirrt mit den Schultern.</p><empty-line/><p>��Die allererste Frage, die sich stellt, ist diese:</p><empty-line/><p>��Auf welchem allgemeinen Prinzip wird diese Existenz beruhen ???</p><empty-line/><p>��Dieses Etwas versteht zweifelsohne, dass eine unendliche Anzahl von selbstorganisierenden und unabh�ngigen Formen seiner Existenz entstehen werden.</p><empty-line/><p>��Aber wie kann es diese aufrechterhalten und kontrollieren ??</p><empty-line/><p>��Es muss etwas Gemeinsames geben, das zu allen passt und sie zu einem einzigen Organismus vereint.</p><empty-line/><p>��Und dieses Etwas hat die Antwort gefunden und beschlossen, seine Existenz auf einer sehr einfachen und verst�ndlichen Eigenschaft aufzubauen.</p><empty-line/><p>��Diese Eigenschaft hei�t .....Equilibrium.</p><empty-line/><p>Es gibt absolut nichts auf dieser Welt, das nicht diesem Gleichgewicht unterworfen ist !!</p><empty-line/><p>��Dar�ber hinaus ist die Idee des Gleichgewichts selbst der Anfang aller Anf�nge, der Ausgangspunkt von allem, was Sie sehen.</p><empty-line/><p>��Auch wenn es eine h�here Macht gibt, die diese Welt erschaffen hat, so existiert auch sie auf der Grundlage des Gleichgewichts.</p><empty-line/><p>Trotz des Wahnsinns, der um uns herum herrschte, h�rten Lulu und ich gebannt zu, aus Angst, auch nur ein Wort zu verpassen.</p><empty-line/><p>��Warum ist das Gleichgewicht so wichtig, was gibt es uns ?!? schrie Lulu aus Leibeskr�ften und versuchte, den Donnerschlag zu �bert�nen.</p><empty-line/><p>��Sieh dich um!! rief der Hofnarr als Antwort.</p><empty-line/><p>��Das Gleichgewicht ist derselbe universelle Einstichpunkt, der Eintrittspunkt.</p><empty-line/><p>��Wenn du bei der L�sung eines Problems verwirrt bist, beginne mit dem Gleichgewicht !!</p><empty-line/><p>��Seht dieses Chaos, was passiert jetzt ??</p><empty-line/><p>��In diesem Hurrikan-Wahnsinn gibt es ein gro�es R�tsel, von dem Sie sicher nicht die geringste Ahnung haben !!!</p><empty-line/><p>��Du solltest es bald l�sen !!</p><empty-line/><p>��Wie denn?!? schrie Lulu,</p><empty-line/><p>��Wenn wir nicht einmal wissen, wonach wir suchen sollen?!?</p><empty-line/><p>��Das ist euer Weg! rief der Hofnarr als Antwort.</p><empty-line/><p>��Niemand kann sie f�r euch l�sen!</p><empty-line/><p>��Aber ich werde euch einen einzigen Hinweis geben! schrie er.</p><empty-line/><p>��Ich kann mich nie daran gew�hnen, wie gro�artig das System ist, wie alles darin funktioniert!</p><empty-line/><p>��F�r alle suchenden Reisenden er�ffnet es wahrlich unendliche M�glichkeiten.</p><empty-line/><p>��Das Mysterium des Chaos �ffnet das Tor zu einer v�llig neuen Welt, die niemandem bekannt ist.</p><empty-line/><p>��Das System gibt dir alles, was du nehmen kannst!</p><empty-line/><p>��Und hier kommt der wichtigste Moment, an dem absolut jeder den R�cken kehrt und in der Versenkung verschwindet, ohne etwas zu verstehen !!</p><empty-line/><p>��Wie Sie wissen, hat alles auf dieser Welt seinen Preis. Nichts geschieht hier einfach so.</p><empty-line/><p>��Das Mysterium des Chaos ist da keine Ausnahme, auch es hat seinen Preis!</p><empty-line/><p>Lulu und ich pfeifen ungl�ubig.</p><empty-line/><p>��Das System gibt dir alles, aber du musst daf�r bezahlen.</p><empty-line/><p>��Wie?!? schrien wir vor Ungeduld.</p><empty-line/><p>��Ist es wirklich m�glich, das Geheimnis der neuen Welt einfach so zu nehmen und zu kaufen ?!?</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete der Hofnarr.</p><empty-line/><p>��Und wie hoch ist der Preis ? riefen wir.</p><empty-line/><p>��Ihr m�sst das tun, was vor Euch noch niemandem gelungen ist!</p><empty-line/><p>Der Narr rief in kurzen S�tzen, so genau wie m�glich, mit aller Kraft, so dass wir kein einziges Wort verpassten.</p><empty-line/><p>��Ihr m�sst das Unm�gliche tun !!</p><empty-line/><p>��Das, wof�r ihr lebt, das, wogegen euer Geist rebelliert !</p><empty-line/><p>��Das, was du noch nicht verstehen kannst.</p><empty-line/><p>"Aber so funktioniert das perfekte Gleichgewicht.</p><empty-line/><p>��Je h�her die Preise, desto h�her der Preis.</p><empty-line/><p>��Du musst das Wertvollste in Deinem Leben aufgeben!</p><empty-line/><p>��Du musst aufgeben � von dir selbst !!!</p><empty-line/><p>Der Wirbelsturm schien entschlossen, uns und unsere Br�cke in den Staub zu fegen.</p><empty-line/><p>Ohne uns Zeit zu geben, uns zu erholen, schrie der Hofnarr weiter:</p><empty-line/><p>��So !! rief er mit aller Kraft.</p><empty-line/><p>��Lasst uns dorthin zur�ckkehren, wo meine Suche begann � an den Rand des Universums!</p><empty-line/><p>��Wie ihr seht, strebt es nach au�en und es strebt nach der Unendlichkeit !!</p><empty-line/><p>��Nach dem Gesetz des Gleichgewichts muss ich nur eine Kleinigkeit finden !</p><empty-line/><p>��Es bleibt f�r mich etwas zu finden, das gleichzeitig nach.... strebt Null !!!</p><empty-line/><p>13.7</p><empty-line/><p>Schlacht.</p><empty-line/><p>Lulu und ich h�rten zu und hatten Angst, auch nur zu atmen.</p><empty-line/><p>"Wie ein richtiger Hofnarr machte ich mich sofort an das Experiment.</p><empty-line/><p>��Diesmal beschloss ich, die Taktik zu �ndern, nicht wie sonst mit all meiner Energie voranzugehen und alles um mich herum zu zerst�ren, denn das w�re nutzlos.</p><empty-line/><p>��Ich beschloss, ihn zu t�uschen, um den Feind in eine Falle zu locken.</p><empty-line/><p>��Ja, ja, kopfsch�ttelnd und mit einem ungesunden Kichern, fuhr unser Freund fort.</p><empty-line/><p>��Im Allgemeinen verstand ich, dass ich mein Leben riskierte, aber ich konnte nicht aufh�ren.</p><empty-line/><p>"Es war eine Grenze, die sorgf�ltig bewacht wurde.</p><empty-line/><p>"Jeder, der versucht, sich ihr zu n�hern, wird sofort neutralisiert.</p><empty-line/><p>��Aber da es eine Grenze gibt, bedeutet das, dass jemand sie �berschreitet?</p><empty-line/><p>fragten Lulu und ich zur gleichen Zeit.</p><empty-line/><p>��Verstehen Sie, es ist unm�glich, die Grenze zu �berschreiten � es ist so, als ob ein Weichtier versuchen w�rde, sich von einer Schale loszurei�en, es ist dasselbe, als ob es versuchen w�rde, vor sich selbst zu fliehen � es ist unm�glich.</p><empty-line/><p>��Wohin der Beobachter auch geht, sein ganzes Universum bewegt sich mit ihm.</p><empty-line/><p>��Und dann, das muss ich zugeben, geriet ich in eine Sackgasse, fuhr unser Freund fort.</p><empty-line/><p>��Aber ich bin es nicht gewohnt, mich zur�ckzuziehen, dann sah er uns mit einer Art abenteuerlichem und konspirativem Glanz in den Augen an.</p><empty-line/><p>��Nichts ist unm�glich, nicht wahr?</p><empty-line/><p>��In der Antike schien auch unser Planet unendlich zu sein, und es galt auch als unm�glich, ihn zu verlassen.</p><empty-line/><p>��Warum also ist es unm�glich, unser Universum zu verlassen?</p><empty-line/><p>��Deshalb sind wir ja Schatzsucher, sagte er mit einem breiten L�cheln.</p><empty-line/><p>��Wozu sonst leben?</p><empty-line/><p>��Auf jeden Fall muss derjenige, der diese Grenze �berschreiten kann, einen solchen Grund, eine Notwendigkeit, ein Recht und eine Gelegenheit haben.</p><empty-line/><p>��Niemand n�hert sich dieser Grenze einfach zuf�llig. Und nat�rlich beobachtet eine �u�ere Kraft dies.</p><empty-line/><p>��Die �u�ere Kraft jenseits dieser Grenze werde ich bedingt als Nichtexistenz bezeichnen, da wir nichts wissen, was jenseits dieser Grenze liegt und nicht erkannt werden kann.</p><empty-line/><p>��Wir schauen st�ndig in den Spiegel, unf�hig, dahinter zu schauen.</p><empty-line/><p>��Ich bin Realist und habe sehr wohl verstanden, dass ich selbst diese Grenze nicht �berschreiten kann, auch wenn sie klein ist, aber das Universum.</p><empty-line/><p>��Ich stellte keine Bedrohung f�r das System dar, wie eine Art Empork�mmling, der beschloss, sich dort einzumischen, wo es nicht n�tig war.</p><empty-line/><p>"Aber ich war begierig darauf, meine Theorie zu testen.</p><empty-line/><p>��Sobald man an diese Grenze kommt, werden die Wachen nerv�s.</p><empty-line/><p>��Ich beschloss, meine Theorie �ber die Grenze des Universums zu beweisen, um ihre Reaktion zu provozieren.</p><empty-line/><p>��So naiv es auch klingt � es war meine einzige Chance �</p><empty-line/><p>��Rufen Sie die Wachen ....zum Kampf auf �</p><empty-line/><p>��Ich wusste also, wonach ich suchte, den Ort und die Zeit.</p><empty-line/><p>��Am n�chsten Tag brach ich mittags auf und machte mich direkt auf den Weg zu diesem Ort. Es war der Monat M�rz. Die Sonne strahlte hell gegen den blauen Himmel � Der schillernde Schnee war herrlich. Ich stieg vom Ufer hinunter und ging auf das kristallklare Eis des zugefrorenen Flusses hinaus. Der Schnee glitzerte so sehr an den Ufern, dass er die Augen blendete.</p><empty-line/><p>��Nach einem langen Winter war die Sonne angenehm warm.</p><empty-line/><p>��Ich kam zu der Stelle und wartete.</p><empty-line/><p>��Ja, alles, was von mir verlangt wurde, hing vom sanftm�tigen Warten ab.</p><empty-line/><p>"Ich wusste, dass das Nicht-Wesen hier war und mich beobachtete, wahrscheinlich mit �berraschung. Nichts anderes konnte mich verwirren. Mein Verstand war so klar wie immer.</p><empty-line/><p>��So stand ich mehrere Stunden lang. Vergeblich. Nichts war zu sehen.</p><empty-line/><p>��Am n�chsten Tag wiederholte sich die Situation. Ebenfalls ohne Ergebnis.</p><empty-line/><p>��Ich begann, jeden Tag wie ein Besessener zu gehen, unf�hig, an etwas anderes zu denken.</p><empty-line/><p>��Allm�hlich verfiel ich in Verzweiflung.</p><empty-line/><p>��Ich nahm mein Schwert und fing an, schreiend vor Unmut und Verzweiflung, verschiedene Beleidigungen zu schreien und das Nicht-Wesen zum Kampf herauszufordern, indem ich meine Waffe schwang.</p><empty-line/><p>��Ja, genau f�r den Kampf. Denn jedes Geheimnis war f�r mich wie ein Feind. Und ich pflegte alles mit einem Kampf zu nehmen, ohne �ber irgendetwas nachzudenken.</p><empty-line/><p>��Das war reiner Selbstmord.</p><empty-line/><p>��Wei�t du, was ein Kampf mit dem Nicht-Sein ist ??</p><empty-line/><p>��Es ist, als ob du mit deinem eigenen Spiegelbild auf Schwertern in den Kampf ziehst !</p><empty-line/><p>��Um es zu besiegen, muss man sich schneller bewegen, als man selbst !!</p><empty-line/><p>��Von au�en betrachtet, sah es wahrscheinlich seltsam aus. Der K�nig schickte immer heimlich eine Wache hinter mir her, die ihm �ber jeden meiner Schritte Bericht erstattete. Er muss traurig gewesen sein, als er h�rte, wie sein Lieblingsnarr verr�ckt wurde.</p><empty-line/><p>��Es dauerte etwa zwei Monate. Zwei schwierige Monate der Ungewissheit.</p><empty-line/><p>��Ich habe bereits begonnen, mich mit meinem Schicksal abzufinden, und dass es Dinge gibt, die man nicht �ndern kann, und ich meine Tage in Unwissenheit beenden muss, das ist f�r einen Wissenschaftler die unertr�glichste Strafe.</p><empty-line/><p>Er lehnte sich mit dem R�cken an die Wand, richtete sich auf und holte tief Luft.</p><empty-line/><p>Lange Zeit sa� er mit geschlossenen Augen da.</p><empty-line/><p>Dann h�rten Lulu und ich eine tiefe Stimme:</p><empty-line/><p>��Ich erinnere mich an diesen Abend bis ins kleinste Detail.</p><empty-line/><p>��Nach meinem n�chsten Ausflug kehrte ich in den Palast zur�ck und beschloss, mir die Zeit wie �blich mit einem Buch zu vertreiben.</p><empty-line/><p>"Drau�en vor dem Fenster geschah etwas Unvorstellbares. Es schneite wirklich in riesigen Flocken. Die Einwohner gingen emsig ihren Gesch�ften nach. Unz�hlige Fuhrwerke wuselten umher. Das Leben ging seinen gewohnten Gang, jeder hatte es eilig, seinen Gesch�ften nachzugehen.</p><empty-line/><p>��Der Schneefall verst�rkte sich so sehr, dass er wie eine feste Wand aussah. Es war schon schwer zu erkennen, was drau�en vor sich ging.</p><empty-line/><p>��In der Halle ert�nte eine ruhige Musik.</p><empty-line/><p>��Ich sa� am Fenster und beobachtete, w�hrend ich �ber etwas nachdachte.</p><empty-line/><p>��Allm�hlich merkte ich, wie mich eine ungew�hnliche Ruhe erf�llte, die es schon lange nicht mehr gegeben hatte.</p><empty-line/><p>��Minute um Minute verging.</p><empty-line/><p>��Ich begann zu ahnen, dass etwas Ungew�hnliches geschah.</p><empty-line/><p>��Allm�hlich wurde die Beleuchtung in der Halle irgendwie schummrig, Farben und Empfindungen begannen zu verschwinden � Alles um mich herum wurde allm�hlich irgendwie � fade und unwirklich. Die Stra�enlaternen fingen an, unregelm��ig zu blinken. Die H�lfte ging ganz aus.</p><empty-line/><p>��Langsam stand ich auf und drehte mich zum Fenster.</p><empty-line/><p>��Mit dem Gesicht zum Fenster stehend, richtete ich langsam meine Kleidung und sp�rte, dass der feierliche Moment, auf den ich mein ganzes Leben lang gewartet hatte ...., endlich gekommen war.</p><empty-line/><p>��Da war keine Angst � Es herrschte unendliche Gelassenheit.</p><empty-line/><p>��Mir wurde klar, dass das, wonach ich mein ganzes Leben lang gesucht habe, genau jetzt da ist � hier, mir gegen�ber, hinter dieser Schneewand.</p><empty-line/><p>��Eine Art von Kraft lie� mich nicht weichen. Wenn ich weglaufen und mich verstecken wollte, konnte ich es nicht tun.</p><empty-line/><p>��Wahrscheinlich ist das so �hnlich wie das Gef�hl, wenn deine letzte Stunde gekommen ist und du nichts mehr tun kannst.</p><empty-line/><p>��Unendliche Hilflosigkeit und Einsamkeit ergriffen mich.</p><empty-line/><p>��Die Zeit ist irgendwie z�hfl�ssig geworden, drau�en vor dem Fenster hat sich das, was vorher das helle Leben war, in eine Schwarz-Wei�-Auff�hrung von Puppenspielern verwandelt, die unbeholfen stolpern und sich ziellos irgendwohin bewegen, wie ein unsichtbarer Puppenspieler, der seine Puppen an F�den zieht.</p><empty-line/><p>��Das helle Leben, an das ich so gew�hnt bin, wurde durch etwas unendlich Tristes, Gleichg�ltiges ersetzt, in dem nie etwas passiert und niemand in Eile ist. Es war ein wirklich furchtbares Gef�hl.</p><empty-line/><p>��Aus irgendeinem Grund habe ich mir sofort gesagt, dass ich nicht in einer solchen Welt leben m�chte, und sei es f�r immer.</p><empty-line/><p>��Allm�hlich, zusammen mit den fallenden Schneeflocken, begann eine Art Vorhang.... sich zu lichten, als w�rde er den Schmutz vom Fenster wegsp�len, und ich � sah endlich �</p><empty-line/><p>Der Hofnarr schwieg einen Moment lang, mit Tr�nen in den Augen, schwer atmend und einen Klo� im Hals hinunterschluckend, sagte er langsam:</p><empty-line/><p>��Ich und Nicht-Sein standen uns gegen�ber und sahen uns an. Nur das Glas des Fensters trennte uns.</p><empty-line/><p>��Mehrere Stunden vergingen � Allm�hlich begann das Leben wieder seinen gewohnten Gang zu nehmen.</p><empty-line/><p>��Zwei Wochen lang war ich einfach nur gl�cklich. Ich hatte nicht einmal jemanden, mit dem ich mich austauschen konnte, denn die dachten wahrscheinlich, ich sei v�llig verr�ckt.</p><empty-line/><p>��Am Hof und beim K�nig selbst bemerkten alle meine Begeisterung und dachten, dass ihr freundlicher Narr endlich wieder zu ihnen zur�ckkehrte, wie fr�her.</p><empty-line/><p>��Das dachte ich auch.</p><empty-line/><p>��Ich dachte, es sei alles in Ordnung. Meine Angst war frei erfunden und �bertrieben. Es ist nichts Schreckliches passiert.</p><empty-line/><p>��Tatsache ist, dass die Beobachter in zwei F�llen direkt mit dem Nicht-Wesen zusammentreffen � wenn sie sterben und wenn der Beobachter die Grenze in eigener Sache �berschreitet.</p><empty-line/><p>��Ich habe mich auf keinen der beiden F�lle bezogen.</p><empty-line/><p>��Ich habe aus eigenem Antrieb meinen Weg gew�hlt und � verloren � Aber ich bereue es nicht! rief er mit brennenden Augen aus. Ich w�rde nicht z�gern, das Gleiche zu wiederholen.</p><empty-line/><p>��Jetzt verstehe ich, warum das Nichts so lange gewartet hat. Es wusste einfach nicht, was es tun sollte, und zweifelte. Es gab mir eine Chance zu leben, weil es wusste, dass ich unweigerlich sterben w�rde, wenn ich versuchen w�rde, es zu t�uschen, indem ich mich als jemand ausg�be, der ich nicht bin.</p><empty-line/><p>��Die meisten, die sich im Kampf mit dem Nicht-Sein treffen, werden fast sofort verr�ckt.</p><empty-line/><p>��Ich habe sogar Angst, �ber den Rest zu sprechen.</p><empty-line/><p>��Von Beginn meiner Reise zum Studium der Welt an wurde ich st�ndig von der gleichen Frage gequ�lt: ....Wozu dient das Wissen? Was ist der Sinn und Nutzen von Wissen ???</p><empty-line/><p>��Nach dieser Begegnung verstand ich alles, und ein weiteres R�tsel wurde weniger.</p><empty-line/><p>��Nach dem ersten verfehlten Treffer verliert der Bewohner v�llig alle sozialen Bindungen. Alles, was ihm von Kindheit an in der Gesellschaft beigebracht wurde. Moral, Verhalten, alles, was ihn mit der Gesellschaft verbindet, verschwindet.</p><empty-line/><p>��Mit dem zweiten verfehlten Schlag werden alle Bindungen zu den engsten Menschen zerst�rt. Alle Freunde und Verwandten h�ren auf zu existieren.</p><empty-line/><p>"Beim dritten Schlag wei� man nicht mehr..... wer man ist.</p><empty-line/><p>��Am Ende des Kampfes bleibt nur noch das reine Wissen. Als ob Sie zum Beispiel wissen, dass Sie zwei H�nde haben, aber es schmerzt so sehr, dass Sie jedem in beliebiger Menge gestehen, dass Ihnen befohlen wird zu erkennen.</p><empty-line/><p>��Aber du wirst trotzdem mit dem Wissen sterben, dass du zwei H�nde hast.</p><empty-line/><p>��Das Wissen ist dein Wegweiser in jeder Schlacht.</p><empty-line/><p>��Egal, wie schrecklich der Kampf ist, egal, wie der Feind dich wirft, Wissen ist deine einzige Waffe und dein Leuchtfeuer.</p><empty-line/><p>��Wahres Wissen ist das Einzige, das dich als letztes verlassen wird.</p><empty-line/><p>Es gab eine lange Pause.</p><empty-line/><p>��Es dauerte etwa einen Monat, fuhr er fort, als ich begann, einige Ver�nderungen in mir zu bemerken.</p><empty-line/><p>��Es fiel mir schwer, mich selbst auf einfache Dinge zu konzentrieren, ganz zu schweigen von wissenschaftlichen Arbeiten � Mein Ged�chtnis begann mich im Stich zu lassen.</p><empty-line/><p>��Ziemlich schnell begann ich, mich in eine Pflanze zu verwandeln.</p><empty-line/><p>��Wie lange ich noch Zeit habe bis zum endg�ltigen Zerfall meiner Pers�nlichkeit, wei� ich nicht, aber die Rechnung geht wochenlang auf.</p><empty-line/><p>Dann konnte er nicht widerstehen und schrie, sich den Kopf haltend</p><empty-line/><p>��So will ich nicht gesehen werden!!</p><empty-line/><p>Es war bereits tiefe Nacht auf der Stra�e. Es war, als w�rde ich aus einer Art Vergessenheit erwachen. In der N�he wischte Lulu ihre Tr�nen weg.</p><empty-line/><p>Kapitel 14.</p><empty-line/><p>Die Leere.</p><empty-line/><p>14.1</p><empty-line/><p>Die Reihenfolge.</p><empty-line/><p>Eines Tages, am Ende des Sommers, kam Lulu unerwartet zu mir.</p><empty-line/><p>Ich hatte nicht damit gerechnet, sie zu sehen.</p><empty-line/><p>Au�erdem hatte ich wichtige Dinge zu tun.</p><empty-line/><p>In meinem Haus herrschte schon immer Unordnung.</p><empty-line/><p>Aber was sich jetzt in meinem Haus abspielte, spottet jeder Beschreibung.</p><empty-line/><p>Ich holte meine gesamte Ausr�stung heraus, die mir auf meinen unz�hligen Expeditionen ein treuer Begleiter gewesen war.</p><empty-line/><p>Diesmal packte ich also schweigend und konzentriert eine weitere Tasche.</p><empty-line/><p>Lulu runzelte lange die Stirn, und dann fragte sie finster und mutig, warum das alles?</p><empty-line/><p>Ich hatte nicht vor, ihr irgendetwas zu erkl�ren, da es sich um einen besonderen Fall handelte, und ich wollte ihr in keiner Weise von meinen Pl�nen erz�hlen.</p><empty-line/><p>Aber dann wurde sie so verzweifelt, dass ich mich schuldig f�hlte.</p><empty-line/><p>Viele Jahre lang haben wir gemeinsam die verschiedensten R�tsel gel�st und die geheimnisvollsten und gef�hrlichsten Orte besucht.</p><empty-line/><p>Ich lud sie an den Tisch ein, wo ich gerade Tee aufbr�hte.</p><empty-line/><p>Ich sammelte meine Gedanken, um alles so kurz wie m�glich zu erkl�ren.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, ich begann</p><empty-line/><p>��Von Zeit zu Zeit erinnere ich mich an unser vergangenes Leben und viele Geheimnisse, die wir ber�hren durften.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich werden wir uns mit einigen von ihnen noch oft treffen. An vielen von ihnen werden wir weiter arbeiten.</p><empty-line/><p>��Es gibt noch ein Geheimnis, das ein Juwel ist, vielleicht eines der unzug�nglichsten und schwierigsten auf der ganzen Liste.</p><empty-line/><p>��Welche Liste ?? rief Lulu mit Erstaunen in den Augen aus.</p><empty-line/><p>��Wei�t du, es gibt eine Liste von Geheimnissen, die so zusammengestellt sind, dass sie in einer streng festgelegten Reihenfolge gel�ftet werden, antwortete ich.</p><empty-line/><p>��Ohne das vorherige zu l�sen, ist es unm�glich, sich dem n�chsten zu n�hern.</p><empty-line/><p>��Aber wenn sich dir eines ge�ffnet hat, dann �ffnen sich die n�chsten wie Bl�tenbl�tter einer Blume.</p><empty-line/><p>��Dieses gr��te R�tsel kann vielleicht mit Sicherheit zwei Schritte von der Spitze der Liste entfernt gestellt werden.</p><empty-line/><p>��Zwei Schritte von der Spitze ?? rief Lulu aus.</p><empty-line/><p>��Was sind dann die restlichen zwei ???</p><empty-line/><p>��Ich kann es mir nicht einmal vorstellen !! In meinem Kopf dreht sich alles.</p><empty-line/><p>"Die beiden verbleibenden Geheimnisse sind so beschaffen, dass eines von ihnen von unserem Verstand nicht verstanden werden kann.</p><empty-line/><p>��Und das letzte, das oberste, l�sst sich nicht einmal formulieren.</p><empty-line/><p>��Und so wird es immer bleiben, denn es ist unm�glich, alle Geheimnisse zu entschl�sseln, und es ist auch nicht n�tig.</p><empty-line/><p>��Unser Geist wird ohne Arbeit bleiben.</p><empty-line/><p>��Ein Leben ohne Geheimnisse ist langweilig.</p><empty-line/><p>��K�rzlich habe ich festgestellt, dass sich die wirklich bedeutenden und interessanten Geheimnisse an den Fingern meiner H�nde abz�hlen lassen. Deshalb muss jedes von ihnen mit Respekt behandelt werden.</p><empty-line/><p>��Kehren wir also zu unserem Geheimnis zur�ck, wo wir versuchen k�nnen, etwas zu tun, es zu ber�hren.</p><empty-line/><p>��Um dieses R�tsel zu l�sen, ist es unm�glich, irgendeine Theorie aufzustellen.</p><empty-line/><p>��Da funktionieren keine Gesetze und Formeln.</p><empty-line/><p>��Da dieses Geheimnis keine Zeugen hinterl�sst, ist es unm�glich, es in der Praxis, im Experiment zu testen. Wovon die betr�gerischen Alchemisten unserer Tage so gerne reden.</p><empty-line/><p>��Dies ist eine ewige Sackgasse.</p><empty-line/><p>��Aber aus jeder scheinbar unl�sbaren Situation kann man einen Ausweg finden.</p><empty-line/><p>"Erinnerst du dich, ich habe dir viel von meinem Freund erz�hlt, dem alten H�ter der alten Handschriften in der alten Bibliothek?</p><empty-line/><p>��Nat�rlich!", rief Lulu.</p><empty-line/><p>��Ich musste immer wieder an ihre Worte denken, die sie bei unserem letzten Treffen zu mir gesagt hatte.</p><empty-line/><p>"Sie sagte, wenn ich wissen will, wie das Universum entstanden ist, muss ich herausfinden, wie es verschwunden ist.</p><empty-line/><p>��Wie das Universum verschwindet, das ist das letzte Geheimnis, die logische Vollendung der Kette der Geheimnisse, die uns zur Verf�gung stehen, sagte ich bitter.</p><empty-line/><p>14.2</p><empty-line/><p>Das Paradoxon des Reisenden.</p><empty-line/><p>W�hrend Lulu und ich Tee tranken, kam unser Freund, die Katze Marquis, zu Besuch.</p><empty-line/><p>��Ich schenkte dem Marquis Tee ein und wir machten es uns zu dritt am K�chentisch gem�tlich.</p><empty-line/><p>Und ich fuhr fort.</p><empty-line/><p>��Ich suchte verzweifelt nach einem Dreh- und Angelpunkt, wie ich der Entscheidung n�her kommen konnte, woran ich mich absto�en konnte.</p><empty-line/><p>��Ich erinnerte mich oft an die k�rzliche Begegnung mit einem neuen Freund, dem Hofnarren unseres K�nigs.</p><empty-line/><p>��Ich wurde von dem Gedanken an die Lichtgeschwindigkeit als Hauptindikator f�r die Grenzen unserer Wahrnehmung, unserer Welt heimgesucht.</p><empty-line/><p>��Ich begann, die Zahlen in meinem Kopf zu verdrehen und stellte mir vor, dass die Lichtgeschwindigkeit 1 Milliarde km pro Sekunde betragen w�rde, und wenn es 5 Milliarden km pro Sekunde w�ren, und wenn � eine Billion, und so weiter.</p><empty-line/><p>��W�hrend ich also diese verr�ckten Zahlen durchbl�tterte und wiederholte, bemerkte ich, dass der Marquis mit glasigen Augen aus seinem Stuhl zu kriechen begann.</p><empty-line/><p>Lulu und ich eilten zu ihm, aber er reagierte auf nichts.</p><empty-line/><p>Wir dachten, er sei �berhitzt und trugen ihn ins Schlafzimmer.</p><empty-line/><p>Ich fuhr mit meiner Geschichte fort und konnte meine Gef�hle kaum zur�ckhalten.</p><empty-line/><p>��Das R�tsel schien so einfach und schnell zu sein, die Antwort war immer da, als h�tte jemand lange hinter mir gestanden und mich angeschaut, wie mit einem L�cheln und Bedauern.</p><empty-line/><p>"Jemand im Hintergrund meines Geistes kannte die Antwort schon lange!</p><empty-line/><p>��Krampfhaft fing ich an, mich umzusehen und das Chaos um mich herum zu betrachten.</p><empty-line/><p>��Auf sich bewegende Bewohner, auf schwebende Wolken, auf raschelnde Bl�tter am n�chsten Baum.</p><empty-line/><p>��Unter all diesen verr�ckten Zahlen gab es eine Gemeinsamkeit, die f�r absolut alles gilt !!!</p><empty-line/><p>��Zu dieser Zeit kam der Marquis in unsere K�che und fragte, wie immer, auf einem Stuhl sitzend, leise, fast fl�sternd:</p><empty-line/><p>��Habt ihr noch nie von der �ltesten Legende geh�rt, die als "Das Paradoxon des Reisenden" bekannt ist ?!?</p><empty-line/><p>Lulu und ich schauten uns verwundert an und machten uns bereit zuzuh�ren.</p><empty-line/><p>��Zum ersten Mal h�rte ich vor vielen Jahren vom "Paradoxon des Reisenden", und zwar von einem alten Krieger, begann der Marquis seine Geschichte.</p><empty-line/><p>��Er diente sein Leben lang in der Armee des benachbarten K�nigreichs.</p><empty-line/><p>��Unter den Truppen gab es immer wieder die gleiche Legende, die von Mund zu Mund weitergegeben wurde.</p><empty-line/><p>��Sie birgt eine Art Geheimnis, das nicht entstellt werden kann.</p><empty-line/><p>��Wie Sie wissen, besteht das gleiche Problem bei allen alten Legenden und Texten.</p><empty-line/><p>��Wenn sie von zahllosen Bewohnern nacherz�hlt und umgeschrieben werden, verlieren sie ihre Bedeutung v�llig.</p><empty-line/><p>��Bei dieser Legende ist nicht alles so einfach.</p><empty-line/><p>��Jeder, der versuchte, auch nur ein Wort zu �ndern, verschwand spurlos.</p><empty-line/><p>"Also, ich werde den Mut haben, sie euch zu erz�hlen.</p><empty-line/><p>��In alten Zeiten, als es noch keine K�nige und Reiche gab, lebten die Bewohner in St�mmen. Einige sind sesshaft, andere nomadisch.</p><empty-line/><p>��Wie immer bek�mpften sie sich manchmal untereinander, aber meistens lebten sie friedlich.</p><empty-line/><p>��Allm�hlich verbreiteten sich unter den St�mmen Ger�chte �ber eine unbekannte Macht, der man noch nie zuvor begegnet war.</p><empty-line/><p>��Von da an tauchte eine zahllose Armee aus der W�ste auf, die wie ein brodelnder Fluss alles hinwegfegte, was sich ihr in den Weg stellte.</p><empty-line/><p>��Die Wut dieses Heeres war so wahnsinnig, dass erfahrene Befehlshaber, die wenigen, die �berleben konnten, sagten, dass dies einfach nicht sein konnte.</p><empty-line/><p>��Unz�hlige Armeen, angef�hrt von einer unbekannten, m�chtigen Macht, hatten zu diesem Zeitpunkt bereits die halbe Welt umrundet.</p><empty-line/><p>��Es war sehr beweglich, seine Krieger waren geboren, um zu k�mpfen und die Welt zu erobern.</p><empty-line/><p>��Riesige Horden konnten wie aus dem Nichts auftauchen und ebenso pl�tzlich wieder verschwinden.</p><empty-line/><p>��Das Interessanteste an jeder Armee ist ihr Kommandant, ihr Anf�hrer.</p><empty-line/><p>��Und hier beginnt das Geheimnisvollste.</p><empty-line/><p>��Keiner seiner Gegner wusste genau, wie er aussah, obwohl das nicht verwunderlich ist, denn nach einem Treffen mit ihm gab es keine Zeugen.</p><empty-line/><p>��Es gab Ger�chte, er sei auf der Suche nach etwas und w�rde vor nichts Halt machen, um sein Ziel zu erreichen.</p><empty-line/><p>"Viele Krieger, sogar seine Truppen, wussten nicht, wie er aussah, aber sie wussten immer, wo er war. Daher war es unm�glich, ihn allein in eine Falle zu locken � die Krieger waren immer um ihn herum konzentriert.</p><empty-line/><p>��Im Laufe der Zeit fiel den Gener�len, die seine Kriegstaktik verfolgten, eine Besonderheit auf.</p><empty-line/><p>��Seine Armee f�hrte manchmal die unvorhersehbarsten Aktionen durch.</p><empty-line/><p>��Es konnte, nachdem es sich einer reichen Stadt gen�hert hatte, abrupt die Richtung �ndern und sie unangetastet lassen.</p><empty-line/><p>��Viele hatten den Eindruck, dass nicht die Gier nach Profit und die Eroberung neuer Gebiete die treibende Kraft war, die alle Angreifer antrieb.</p><empty-line/><p>��Manchmal unterlag das Handeln der Truppen �berhaupt nicht dem gesunden Menschenverstand.</p><empty-line/><p>��Sie bewegte sich frei wie der Wind !!!</p><empty-line/><p>��So ging es viele Jahre lang weiter.</p><empty-line/><p>��Nachdem die Armee die halbe Welt durchquert hatte, blieb sie an den Grenzen eines m�chtigen Stammes stehen.</p><empty-line/><p>��Zwei Armeen, jede bis zum Horizont, standen sich gegen�ber �</p><empty-line/><p>��Niemand hatte damit gerechnet, dass es irgendeine Art von St�rung geben w�rde.</p><empty-line/><p>��Das hat es noch nie gegeben !!</p><empty-line/><p>��Egal, in welcher St�rke und Menge der Feind vor ihm stand !</p><empty-line/><p>��Diesmal z�gerte die Armee aus der W�ste, wagte keinen Angriff und stand da wie ein riesiger lebender Organismus.</p><empty-line/><p>��Endlich kam Bewegung in sie, die ersten Reihen �ffneten sich, und der Reiter ritt vorw�rts.</p><empty-line/><p>��Sein Pferd war schwarz.</p><empty-line/><p>��Der Reiter war gekleidet, wie die meisten der Soldaten. Auch er trug einen grauen Umhang, und eine Kapuze bedeckte seinen Kopf.</p><empty-line/><p>Er bewegte sich langsam auf die Mitte des Korridors zu, der sich zwischen den beiden Seiten bildete.</p><empty-line/><p>��In der Mitte angekommen, stieg er m�de von seinem Pferd ab und wartete.</p><empty-line/><p>��Es schien, als w�rde sich hier und jetzt die Zukunft von Hunderttausenden von Leben entscheiden.</p><empty-line/><p>��Aus der gegen�berliegenden Armee ritt ebenfalls ein Reiter heraus und bewegte sich langsam auf die Mitte des Korridors zu.</p><empty-line/><p>��Er stieg ebenfalls von seinem Pferd ab und bewegte sich vorw�rts.</p><empty-line/><p>��So standen sie voreinander, beide mit dem Staub endloser Stra�en bedeckt, in einer eigenen, anderen Dimension.</p><empty-line/><p>��Die ganze Welt h�rte f�r sie auf zu existieren.</p><empty-line/><p>"Niemand wei�, was zwischen ihnen geschah.</p><empty-line/><p>Die Reiter kehrten zur�ck, beide Armeen zogen sich zur�ck und kehrten um.</p><empty-line/><p>��So fand der Herr der W�stenarmee, nachdem er die halbe Welt durchquert und erobert hatte, endlich, wonach er suchte.</p><empty-line/><p>Lulu und ich seufzten nachdenklich.</p><empty-line/><p>Der Marquis fuhr nach einer langen Pause fort,</p><empty-line/><p>��Jeder, der sich auf eine lange Reise begibt, hat tausend Gr�nde daf�r.</p><empty-line/><p>��Im Grunde waren die Bewohner seit der Antike von Neugier, Romantik, der Suche nach Abenteuern, dann von Gesch�ften, Handel, Eroberungskriegen getrieben.</p><empty-line/><p>��Jeder, der den gr��ten Teil seines Lebens auf der Stra�e verbracht hat, kann getrost als Reisender bezeichnet werden.</p><empty-line/><p>��Piraten, R�uber, nomadische kriegerische St�mme.</p><empty-line/><p>��Aber fr�her oder sp�ter laufen alle Wege an einem Ort zusammen � im Traktat des Reisenden.</p><empty-line/><p>��Es ist unm�glich, dieses Traktat wie ein Buch zu lesen oder seiner Nacherz�hlung zuzuh�ren.</p><empty-line/><p>��Man kann sie nur zu Fu�, mit dem Auto, schwimmend, fliegend oder kriechend erreichen.</p><empty-line/><p>��Die Abhandlung erz�hlt vom "Paradox des Reisenden".</p><empty-line/><p>��Wenn alles so schwer versteckt ist, wo soll man es dann finden? riefen Lulu und ich.</p><empty-line/><p>��Ich habe auch lange nach dieser Antwort gesucht, sagte der Marquis.</p><empty-line/><p>��Ich kann nur einen Hinweis geben und nicht mehr.</p><empty-line/><p>��Also, wenn du dich gerade auf eine lange Reise begibst, angezogen von einer Vielzahl von Gef�hlen und Vorahnungen.</p><empty-line/><p>��Oder wenn man schon viele Jahre unterwegs ist und alles in der Welt vergessen hat, berauscht von Freiheit und neuen Eindr�cken.</p><empty-line/><p>��Das allererste und wichtigste Signal, das dich in die richtige Richtung gelenkt hat, wird ein Gef�hl sein � von tiefer Entt�uschung, Langeweile und Ekel vor dem �bergang in ein leeres Leben �</p><empty-line/><p>��Dies wird der Anfang und das wichtigste Signal sein.</p><empty-line/><p>��Halten Sie an diesem Gef�hl fest, Schritt f�r Schritt, und eine unbekannte Kraft wird Sie schnell auffangen und in die richtige Richtung tragen.</p><empty-line/><p>��Nichts kann dich aufhalten.</p><empty-line/><p>14.3</p><empty-line/><p>Tradition.</p><empty-line/><p>Lulu und ich sa�en lange Zeit schweigend da und dachten �ber die alte Legende nach, die uns der Marquis erz�hlt hatte.</p><empty-line/><p>Auch der Marquis dachte �ber etwas nach.</p><empty-line/><p>Dann sagte er:</p><empty-line/><p>��Wisst ihr, die alten Wanderer hatten ein Ritual, das Ritual war auch eine Pr�fung.</p><empty-line/><p>��Der Wanderer, der sich dem R�tsel n�hert, das als "Paradoxon des Reisenden" bekannt ist, st��t einmal im Leben auf eine unerkl�rliche Sache.</p><empty-line/><p>��Im Leben vieler Wanderer kann es zu verschiedenen Begegnungen kommen. Hunderte, vielleicht Tausende. Je nachdem, wie gespr�chig der Reisende ist.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich, wie k�nnte man nicht mit den eroberten L�ndern, den zur�ckgelegten Wegen und Abenteuern prahlen! Eitelkeit ist ein guter Anfang f�r jedes Unterfangen.</p><empty-line/><p>��Unter Tausenden von Gespr�chspartnern und Tausenden von identischen Fragen wird eine gestellt werden.</p><empty-line/><p>��In der Regel wird dies der unauff�lligste Gespr�chspartner sein.</p><empty-line/><p>��In der Regel h�rt der befragte Wanderer, wenn er zu antworten beginnt, sofort auf zu reden.</p><empty-line/><p>��Sobald er zu antworten beginnt, ver�ndert sich die Umgebung dramatisch, die ganze Welt schrumpft.</p><empty-line/><p>��Er begreift sofort, wer vor ihm steht, oder besser gesagt, welche Art von Macht vor ihm steht.</p><empty-line/><p>��So verlief in der Antike der Ritus der Aufnahme in die Reihen der in den Traktat eingeweihten Reisenden.</p><empty-line/><p>��Heutzutage ist das Ritual nur noch ein Rudiment, ein Tribut an eine Tradition, die nicht wichtig ist.</p><empty-line/><p>��Denn niemand au�er dem Suchenden selbst kann es finden, und das Ritual war eine Art Gratulation und ein Zeichen des Respekts.</p><empty-line/><p>��Wenn ein Wanderer Wissen erlangt, �ffnen sich alle Wege vor ihm.</p><empty-line/><p>��Er wurde wirklich frei.</p><empty-line/><p>"Ich werde dir erz�hlen, wie es mir ergangen ist", sagte der Marquis.</p><empty-line/><p>��Mit dir ??? Lulu und ich schreckten ungl�ubig zur�ck.</p><empty-line/><p>��Erinnerst du dich an unsere Expedition �ber den Ozean, die wir vor einigen Jahren besucht haben?</p><empty-line/><p>��Ja, nat�rlich! Lulu und ich nickten zur Antwort.</p><empty-line/><p>��Was sind die einzigen Erinnerungen daran, wie wir dorthin gekommen sind! rief Lulu.</p><empty-line/><p>Doch dann gab es eine Art Panne, und Lulu verstummte pl�tzlich, als ob sie sich an etwas erinnern w�rde.</p><empty-line/><p>Der Marquis und ich fragten: "Was ist passiert?</p><empty-line/><p>Lulu war die Beeindruckendste von uns, und ihre Geschichten haben uns immer wieder in diese wunderbaren Momente der Vergangenheit versetzt.</p><empty-line/><p>So sprach sie auch dieses Mal leise, als ob sie die Ereignisse noch einmal durchleben w�rde:</p><empty-line/><p>��Noch nie habe ich euch von einer seltsamen Sache erz�hlt, die ich auf dieser Reise gesehen habe.</p><empty-line/><p>��Wie du dich gut erinnerst, war unser Weg jedoch lang und schwierig, wie alle vorherigen.</p><empty-line/><p>���ber den Ozean zu schwimmen ist immer ein gro�es Risiko.</p><empty-line/><p>��Ich habe das Rollen immer nur schwer ertragen k�nnen, ganz zu schweigen vom Sturm.</p><empty-line/><p>"Nachts konnte ich oft nicht schlafen, und ich bin immer kurz nach Mitternacht an Deck gegangen, um frische Luft zu schnappen.</p><empty-line/><p>��Nach meinen Berechnungen haben wir den gr��ten Teil des Weges bereits zur�ckgelegt, und wir hatten noch etwa zwei Wochen vor uns.</p><empty-line/><p>"Dieser verbleibende Abschnitt der Route galt als einer der gef�hrlichsten, denn viele Piratenschiffe durchpfl�gten die �rtlichen Gew�sser auf der Suche nach Beute.</p><empty-line/><p>"In dieser Nacht ging ich, wie immer, an Deck.</p><empty-line/><p>"Die Nacht war so dunkel, dass ich mich kaum an Deck bis zur Reling vorarbeiten konnte.</p><empty-line/><p>��Wie immer sp�hte ich in die Ferne und versuchte, etwas zu sehen.</p><empty-line/><p>"Aber da war nur eine schwarze Wand um mich herum.</p><empty-line/><p>��Das Wetter war extrem ruhig und nur der Wellenschlag an den Seiten unseres Schiffes erinnerte mich daran, dass wir uns mitten auf dem Ozean befanden.</p><empty-line/><p>��Das Gef�hl der Hilflosigkeit und des Verlustes wurde immer dr�ngender.</p><empty-line/><p>"Pl�tzlich bemerkte ich, dass mit der Dunkelheit um uns herum etwas Seltsames geschah.</p><empty-line/><p>��Sie wurde so dicht und unnat�rlich, dass es schien, als k�nne man sie mit den H�nden ber�hren.</p><empty-line/><p>��Es war, als ob uns etwas begleitete, und keine Kraft der Welt konnte uns daran hindern.</p><empty-line/><p>Der Marquis und ich h�rten schweigend zu und erlebten diese Zeit noch einmal.</p><empty-line/><p>Nachdem wir fast anderthalb Monate lang gesegelt waren und unglaubliche Strapazen �berstanden hatten, fuhren wir, v�llig ersch�pft und sch�big, an ein fernes Ufer.</p><empty-line/><p>Dann, nach etwa zwei Wochen, erreichten wir durch den Dschungel das ersehnte Ziel.</p><empty-line/><p>Die verlorene Stadt.</p><empty-line/><p>Wir n�herten uns ihr am Abend.</p><empty-line/><p>Wir beschlossen, die Nacht am Rande der Stadt zu verbringen, damit wir am n�chsten Morgen ohne Zeitverlust mit der Untersuchung beginnen konnten.</p><empty-line/><p>Am n�chsten Morgen, nach einem guten Fr�hst�ck, betraten wir die verlorene Welt.</p><empty-line/><p>Die Stadt bestand aus verschiedenen Steingeb�uden, die mit Pflanzen umrankt waren.</p><empty-line/><p>Sie war vor vielen Jahrhunderten verlassen worden, und die Natur war hier schon lange die Herrin.</p><empty-line/><p>Wir bewegten uns langsam, aber sicher auf das Herz der Stadt zu � die h�chste Pyramide.</p><empty-line/><p>Diese Pyramide hatte die richtige Form mit zahlreichen Stufen.</p><empty-line/><p>Als wir uns umsahen, bemerkten wir, dass der Marquis irgendwo verschwunden war.</p><empty-line/><p>��Ja, ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich Lulu beruhigte, indem ich sagte, dass alle Katzen sehr neugierig sind und ihm nichts Schlimmes passieren wird.</p><empty-line/><p>Lulu und ich kletterten ohne zu z�gern hinauf, um die Aussicht von oben zu genie�en.</p><empty-line/><p>Wir unterbrachen uns wieder gegenseitig, verga�en alles in der Welt, tauchten in Erinnerungen ein, w�hrend der Marquis leise weitersprach:</p><empty-line/><p>��Ja, ich wusste im Voraus, wonach ich suchte.</p><empty-line/><p>Lulu und ich sahen uns verwirrt an.</p><empty-line/><p>��Wie ihr wisst, kann es auf der Stra�e zu verschiedenen gef�hrlichen Ereignissen kommen.</p><empty-line/><p>��Angriffe von Piraten, R�ubern und allen anderen.</p><empty-line/><p>��Alle umherziehenden Bewohner, auch Piraten und R�uber, erkennen und sp�ren immer den Reisenden, der Wissen erlangt hat und zu seinem Ziel geht.</p><empty-line/><p>-Deshalb gibt es nichts, was ihn aufhalten k�nnte.</p><empty-line/><p>��Sie trennen sich alle vor ihm.</p><empty-line/><p>��W�hrend meines langen Lebens habe ich unz�hlige Male die verschiedensten geheimnisvollen Orte besucht.</p><empty-line/><p>��Die meisten von ihnen sind von historischem Interesse und nichts weiter.</p><empty-line/><p>��Mit der Zeit habe ich mir eine gewisse F�higkeit angeeignet.</p><empty-line/><p>��Als ich diese verlorene Stadt sah, wusste ich, dass sie ein bestimmtes grundlegendes Geheimnis enthielt, das das gesamte Universum, das gesamte globale Universum betrifft.</p><empty-line/><p>��Dieses Geheimnis ist hier, und wartet seit Tausenden von Jahren auf mich !!</p><empty-line/><p>��Da ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte, wanderte ich entlang einiger Steinstrukturen, die mit riesigen Ranken bewachsen waren.</p><empty-line/><p>��Was mich an solchen St�dten am meisten fasziniert, ist das Bewusstsein f�r die Zerbrechlichkeit unseres Seins.</p><empty-line/><p>��Vor Tausenden von Jahren gab es hier Leben.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner waren irgendwo in Eile und gingen ihren Gesch�ften nach.</p><empty-line/><p>��Dann geschah etwas, und die Bewohner verschwanden so pl�tzlich, als h�tten sie das Haus vor einer halben Stunde verlassen und w�rden nun zur�ckkehren.</p><empty-line/><p>��Au�erdem ist das Bild an jedem verlorenen, verlassenen Ort, den ich nicht besucht habe, �berall dasselbe, als ob alles nach demselben Schema ablief.</p><empty-line/><p>��Was ist mit ihnen geschehen ???</p><empty-line/><p>"Mit diesen Gedanken kam ich zu einem gro�en rechteckigen Geb�ude.</p><empty-line/><p>��Meine Erfahrung sagte mir, dass es sich um eine Kultst�tte handelte, in der die Priester ihre Rituale durchf�hrten.</p><empty-line/><p>��Als ich hineinging, sah ich das Podium auf der gegen�berliegenden Seite.</p><empty-line/><p>��Von der Seite des Altars kam eine kaum wahrnehmbare Melodie, obwohl niemand in der N�he war.</p><empty-line/><p>��Als ich mich dem Altar n�herte, bemerkte ich an der Seite Stufen, die irgendwo nach unten f�hrten.</p><empty-line/><p>��Vorsichtig begann ich hinabzusteigen, fuhr der Marquis fort.</p><empty-line/><p>��Lulu und ich erstarrten vor Aufregung und verga�en alles.</p><empty-line/><p>��Ich ging die heruntergetretenen Stufen hinunter und fand mich in einem ziemlich gro�en Raum wieder. Er befand sich fast unter dem Altar.</p><empty-line/><p>��An den W�nden brannten Fackeln, die von einem Unbekannten angez�ndet worden waren.</p><empty-line/><p>��Als ich mich umsah, bemerkte ich zahlreiche Zeichnungen und Graffiti an den W�nden. Eine Art von geschnitzten Figuren direkt in der Wand.</p><empty-line/><p>��Am Eingang stand so etwas wie eine riesige Schale mit Steinen.</p><empty-line/><p>��Genau dort, in der Zelle, gab es Steinb�nke, auf die ich mich setzte.</p><empty-line/><p>��Ich war zu diesem Zeitpunkt schon sehr m�de, aber es war k�hl hier, und .... unglaubliche Stille, die ich noch nie erlebt habe.</p><empty-line/><p>��Ich kam mir vor, als w�re ich weit weg vom Rest der Welt.</p><empty-line/><p>��Dann d�ste ich ein wenig ein �</p><empty-line/><p>��Ich wachte von etwas auf, das mir wie ein H�ndeklatschen vorkam. Vielleicht tr�umte ich von etwas �</p><empty-line/><p>��Ich begann, einige Hieroglyphen auf der gegen�berliegenden Seite zu betrachten, die mit Spinnweben bedeckt waren.</p><empty-line/><p>��Nachdem ich mich ein wenig erholt hatte, versuchte ich zu verstehen, wovon sie sprachen.</p><empty-line/><p>"Ich nahm eine der Fackeln ab und n�herte mich der Wand.</p><empty-line/><p>��Nach und nach entfernte ich Staub und Spinnweben, Hieroglyphe f�r Hieroglyphe, bis ich den gesamten Text entziffern konnte.</p><empty-line/><p>��Er war in einer alten Sprache geschrieben, die ich nat�rlich nicht verstand.</p><empty-line/><p>��Wie Sie bereits wissen, sind T�ne keine Informationstr�ger.</p><empty-line/><p>��Auch Buchstaben sind keine Tr�ger von Informationen. Sie sind der Hintergrund, das Medium, �ber das derjenige, der sie geschrieben hat, austauscht, was er vermitteln will.</p><empty-line/><p>��Dieser Text hat all die Jahre vor meinen Augen gestanden.</p><empty-line/><p>Ich habe mich vorsichtig davor gesetzt und ihn oberfl�chlich betrachtet.</p><empty-line/><p>��Pl�tzlich ging das Licht aus, und ich befand mich in v�lliger Dunkelheit.</p><empty-line/><p>��Nachdem ich also eine riesige Distanz �berwunden hatte und irgendwo tief unter der Erde in den Ruinen einer alten Stadt sa�, wurde mir klar, dass ich ......nirgendwo anders hingehen konnte. Ich kam an den Punkt, nach dem ich mein ganzes Leben lang gestrebt habe.</p><empty-line/><p>��Als ich allein in v�lliger Dunkelheit sa�, durchdrang mich das Wissen um das "Paradoxon des Reisenden", durchdrang mich.</p><empty-line/><p>��An der gleichen Stelle, an der ich sa�, sa� vor Tausenden von Jahren auch einer der alten Tr�ger des Traktats, der mir seine Botschaft hinterlie� !!!</p><empty-line/><p>��Es sind nicht mehr als zwei Stunden vergangen, seit ich ausgestiegen bin.</p><empty-line/><p>��Zwei Stunden ??? riefen Lulu und ich.</p><empty-line/><p>��Du warst vier Tage lang verschwunden !!!</p><empty-line/><p>��Wir haben verzweifelt in den Ruinen nach dir gesucht !!</p><empty-line/><p>��Lulu hat nicht mehr gehofft, dich wiederzusehen !!</p><empty-line/><p>Der Marquis starrte schuldbewusst in die Tasse.</p><empty-line/><p>��Ja??, fragte er vorwurfsvoll.</p><empty-line/><p>��Warum hast du mich vergessen und bist allein auf die Pyramide geklettert. Ich wollte auch bei dir sein.</p><empty-line/><p>��Ich bin ganz zuf�llig in diese Zelle geraten, weil ich nicht zu dir gelangen konnte.</p><empty-line/><p>"Andererseits, wenn du mich mitgenommen h�ttest, h�tte ich vielleicht nicht erkannt, was ich jetzt wei�.</p><empty-line/><p>14.4</p><empty-line/><p>Die Stiftung.</p><empty-line/><p>Ich schenkte mehr Tee f�r alle ein und nahm aus den Vorr�ten die Erdbeermarmelade, die der Marquis so sehr liebte.</p><empty-line/><p>Nachdem er noch mehr Marmelade gesch�pft hatte, fuhr er mit seiner Geschichte fort.</p><empty-line/><p>��Warum also wurden im Altertum ganze V�lker und Armeen von der Landkarte getilgt, um das kostbare Traktat des Reisenden zu finden ??</p><empty-line/><p>��Was ist daran so wertvoll ???, fragen Sie zu Recht.</p><empty-line/><p>��Wenn ich zur�ckblicke und versuche, die Geschichte zu verstehen, bin ich immer wieder erstaunt, wie schwierig und dornig die Wege sein k�nnen.</p><empty-line/><p>��Vielleicht habe ich Ihnen diese Geschichte nie erz�hlt, denn den k�rzesten Weg zur Wahrheit kann nur der Suchende selbst gehen.</p><empty-line/><p>"Aber ich habe in eurem vorherigen Gespr�ch etwas geh�rt, das mich zum Sprechen gebracht hat.</p><empty-line/><p>��Das "Paradoxon des Reisenden" ist eines der wichtigsten Gesetze des globalen Universums.</p><empty-line/><p>��Als ich zu Besuch kam, h�rte ich eine Frage zur Geschwindigkeit.</p><empty-line/><p>��Das Paradoxon des Reisenden spricht auch dieses Thema an.</p><empty-line/><p>��Was?!? Wie?!? rief ich,</p><empty-line/><p>��Ich werde ein Geheimnis mit euch teilen, meine Freunde.</p><empty-line/><p>Der Marquis stellte die Tasse beiseite, konzentrierte sich auf etwas, sprach leise</p><empty-line/><p>��Ihr habt richtig auf alle sich bewegenden Objekte um euch herum geachtet.</p><empty-line/><p>��Die Lichtgeschwindigkeit eures Universums, eurer winzigen Welt, betr�gt 300.000 km pro Sekunde.</p><empty-line/><p>��In einem System, das in die Unendlichkeit tendiert, eilt jede Manifestation von etwas automatisch in die Unendlichkeit.</p><empty-line/><p>��Jeder gemessene Wert wirft uns nur auf eine Sache � die Variationen dieser Werte tendieren ebenfalls gegen unendlich.</p><empty-line/><p>��Wir haben eine unendliche Anzahl von Welten, Universen, mit ihren unendlich vielen Bewohnern, mit unendlich unterschiedlich gestimmten Universen.</p><empty-line/><p>��Und hier stellt sich die wichtigste und grundlegendste Frage.</p><empty-line/><p>��Unser Verstand kann diese Aufgabe nicht bew�ltigen � er kann es nicht, weil seine Natur nicht daf�r geeignet ist, eine solche Aufgabe zu l�sen.</p><empty-line/><p>��Die Abhandlung des Reisenden erm�glicht es Ihnen, das Un�berwindliche zu umgehen.</p><empty-line/><p>��Wenn man sich zum Beispiel vorstellt, alle unendlichen Welten zu einem Ganzen zu vereinen, was wird es dann sein ??</p><empty-line/><p>��Kann ein globales Universum als ein einziger Organismus existieren ?? Was ist das also ???</p><empty-line/><p>��Die Antwort auf diese Frage ist � Ja, es kann !!!</p><empty-line/><p>��Und es existiert !!!</p><empty-line/><p>��Das Globale Universum mit seiner Grenze !!</p><empty-line/><p>��Wie das?? Lulu und ich sind zur Seite getreten.</p><empty-line/><p>��Ja, das gibt es.</p><empty-line/><p>��Wenn es f�r dich unm�glich ist, dir die Grenze vorzustellen, dann h�r nicht an ihr auf. Lass sie eine Art endlose Grenze f�r dich sein.</p><empty-line/><p>"Das ist nicht der Punkt.</p><empty-line/><p>��Es geht darum, dass du dich richtig f�hlst.</p><empty-line/><p>Mir war leicht schwindelig vor Aufregung.</p><empty-line/><p>��Unter den endlosen Einstellungen der Lichtgeschwindigkeit oder jeder anderen Substanz, als in anderen Welten die Grenzen gemessen werden, gibt es eine gemeinsame Eigenschaft �</p><empty-line/><p>��Sie sind alle .... von einem einzigen Zentrum aus kalibriert !!</p><empty-line/><p>��Sie sind alle von einem gemeinsamen Referenzpunkt aus gestimmt!!!</p><empty-line/><p>��So wie sich in unserem K�rper nichts spontan bewegt, sondern einem gemeinsamen Zentrum gehorcht, so existiert ein solches Zentrum auch im Globalen Universum !!!</p><empty-line/><p>"Ich bin erstaunt �ber die Unwissenheit der hiesigen Bewohner", fuhr der Marquis fort.</p><empty-line/><p>��Nach ihrer Theorie dehnt sich ihr Universum irgendwo aus !!</p><empty-line/><p>��Die hiesigen Alchemisten wollen sich nicht einmal ein sch�nes M�rchen ausdenken, um sich zu bereichern, wie sie es in alten Zeiten taten.</p><empty-line/><p>��Oder ist die Bev�lkerung so verkommen?</p><empty-line/><p>��Wahrscheinlich beides.</p><empty-line/><p>��Wie kann sich das Globale irgendwo ausdehnen, wenn es per Definition unm�glich ist?</p><empty-line/><p>��Wenn sich das Universum ausdehnt, dehnt sich der Raum aus.</p><empty-line/><p>��Wenn sich das Universum ausdehnt, w�rden wir in einem Augenblick auseinandergerissen werden!</p><empty-line/><p>��Nun gut, der Marquis beendete seine Geschichte, nahm einen gro�en L�ffel und tauchte ihn in ein Glas Marmelade.</p><empty-line/><p>"Wir haben nichts mit gerissenen und gierigen Alchemisten zu tun.</p><empty-line/><p>��Wir m�ssen unseren Gesch�ften nachgehen", sagte der alte Pirat und sah uns streng an.</p><empty-line/><p>14.5</p><empty-line/><p>Traum.</p><empty-line/><p>Wir drei sa�en eine Weile schweigend da.</p><empty-line/><p>Ich besorgte Kirschkonfit�re, zur Freude aller.</p><empty-line/><p>Als der Marquis das sah, beschloss er, sich noch etwas zu uns zu setzen.</p><p>Und dann schrie Lulu, als w�rde sie aus einer tiefen Vergessenheit erwachen, so laut, dass der Marquis und ich fast unsere L�ffel und Tassen fallen lie�en.</p><empty-line/><p>��Traum !!</p><empty-line/><p>��Ich wollte euch schon lange von meinem Traum erz�hlen!</p><empty-line/><p>Lulu liebte es, dem Marquis und mir ihre wunderbaren Tr�ume zu erz�hlen. In der Erwartung einer interessanten Geschichte machten wir uns also bereit, zuzuh�ren.</p><empty-line/><p>"Ich hatte in letzter Zeit immer denselben Albtraum", fuhr Lulu fort.</p><empty-line/><p>��Wenn ich nachts aufwachte, h�mmerte nur ein Wort in meinen Ohren.</p><empty-line/><p>��Am Morgen konnte ich mich nat�rlich an nichts erinnern.</p><empty-line/><p>��Also sprang ich eines Nachts schwei�gebadet auf, weil sich dieses Wort st�ndig wiederholte.</p><empty-line/><p>��Da es mir nicht schwerfiel, eilte ich zum Tisch und schrieb es auf Papier.</p><empty-line/><p>"Am Morgen erinnerte ich mich vage daran, was geschehen war.</p><empty-line/><p>��In dem Wissen, dass ich endlich aufgeschrieben hatte, was ich getr�umt hatte, versuchte ich, ohne auf das St�ck Papier zu schauen, mich wieder zu erinnern.</p><empty-line/><p>��Vergeblich.</p><empty-line/><p>��Schlie�lich stand ich auf und ging unbeholfen zum Tisch.</p><empty-line/><p>Auf ihm lag ein Zettel mit einem einzigen Wort.</p><empty-line/><p>��Rekuperation.</p><empty-line/><p>Der Marquis und ich sahen uns verwirrt an und zuckten mit den Schultern.</p><empty-line/><p>So ein Wort gibt es nicht, und vor allem wussten wir nicht, was es bedeutet und ob es �berhaupt existiert.</p><empty-line/><p>Ich schlug ein dickes Nachschlagewerk auf.</p><empty-line/><p>Nachdem ich es eine Weile durchgebl�ttert hatte, rief ich freudig aus, als ich dieses Wort fand.</p><empty-line/><p>Wie sich herausstellte, ist Rekuperation ein altes Wort, das so viel bedeutet wie "zur�ckerhalten; auff�llen"�� die R�ckgabe eines Teils von Materialien oder Energie zur Wiederverwendung im selben technologischen Prozess.</p><empty-line/><p>��Nun, was ist daran falsch, dachten wir.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich muss jede verbrauchte Energie oder Materie kompensiert werden.</p><empty-line/><p>��Das hat nat�rlich nichts gekl�rt, aber es hat mich zum Nachdenken gebracht, fortgesetzt Lulu.</p><empty-line/><p>��Es war nicht so einfach, wie es schien.</p><empty-line/><p>��Ich erinnerte mich sofort und bl�tterte in vielen Dokumenten, historischen Materialien �ber die Suche und die Versuche, ein Perpetuum Mobile zu schaffen, das die gleiche Menge an Energie aufnehmen w�rde, wie es verbraucht, niemals zusammenbrechen und ewig funktionieren w�rde.</p><empty-line/><p>��Aber egal, wie viele Versuche unternommen werden, ein Perpetuum mobile zu schaffen, alles ist vergeblich.</p><empty-line/><p>��Dies ist eine Utopie.</p><empty-line/><p>��Aber im Prozess der R�ckgewinnung gab es nicht einmal einen Hinweis auf ein Perpetuum mobile, sondern nur eine teilweise Wiederherstellung des Systems.</p><empty-line/><p>Dann dachte Lulu lange nach, tauchte in eine eigene, ferne Welt ein, verga� uns und begann, selbst �berrascht, ihre eigene Beobachtung zu wiederholen �</p><empty-line/><p>��Zu meinem gro�en Bedauern kann ich nicht einmal mit dir alles teilen, was ich vermute.</p><empty-line/><p>Aber ich werde versuchen, Ihnen etwas zu sagen.</p><empty-line/><p>��Bewegung.</p><empty-line/><p>��Was sehen Sie darin?</p><empty-line/><p>Marquis und ich begannen, alles zu erkl�ren, was so offensichtlich ist und was wir seit unserer Geburt gesehen haben.</p><empty-line/><p>Lulu h�rte aufmerksam zu, ohne zu unterbrechen.</p><empty-line/><p>Dann fragte sie pl�tzlich:</p><empty-line/><p>��Was meint ihr, was d�rfen wir sehen .....wie viel ist das ???</p><empty-line/><p>Marquis und ich sahen uns verwirrt an�</p><empty-line/><p>��Nat�rlich haben wir alle schon verschiedene Geschichten �ber jenseitige Dinge geh�rt, die niemand gesehen hat, aber aus irgendeinem Grund haben alle Angst.</p><empty-line/><p>��Mysteri�serweise ist die Welt so eingerichtet, dass wir nur einen oberfl�chlichen Teil von ihr sehen.</p><empty-line/><p>��Es scheint, dass es einfacher sein k�nnte, als der Prozess der Bewegung, fuhr sie nachdenklich fort.</p><empty-line/><p>��Das dachte ich fr�her auch � bis zu jener Nacht ....</p><empty-line/><p>��Es ist schon Abend, und es ist Zeit, �ber die Welt der Schatten und Geister zu sprechen, nicht wahr ?? fragte Lulu geheimnisvoll.</p><empty-line/><p>��Ich wei� nicht, warum wir hinter diesen Schleier schauen durften, aber das ist der seltene Fall, dass man durch offensichtliche, einfache und verst�ndliche Dinge, denen niemand Beachtung schenkt, .... in die Welt der Schatten gelangen kann, aus der selten jemand zur�ckkehrt�, f�gte sie schwer seufzend hinzu.</p><empty-line/><p>��In welchem Sinne???, fl�sterten wir dem Marquis entsetzt zu.</p><empty-line/><p>��Auf die direkteste Art und Weise, antwortete Lulu ruhig.</p><empty-line/><p>��Aber zum Gl�ck ist es unm�glich, zuf�llig dorthin zu gelangen.</p><empty-line/><p>��Das Ph�nomen der Rekuperation ist eine jener sehr seltenen Grenzs�ulen, die zu einem der m�chtigsten, grandiosesten und gr��ten Geheimnisse des Universums f�hren � dem Geheimnis der Bewegung � oder besser gesagt �</p><empty-line/><p>Hier brach sie ihren Gedanken abrupt ab.</p><empty-line/><p>Sie schaute uns aufmerksam an und sagte �ngstlich:</p><empty-line/><p>��Hinter diesem Geheimnis verbirgt sich etwas Unglaubliches, Unbekanntes und daher �u�erst gef�hrlich f�r diejenigen, die die Grenze zum ersten Mal �berschreiten, wenn auch nicht aus Versehen, und daher werde ich mir nicht verzeihen, wenn euch etwas zust��t.</p><empty-line/><p>��Wie ist das m�glich, und worin besteht die Gefahr? fragten wir leise und angespannt.</p><empty-line/><p>��Sobald ich euch auf diese Linie bringe, indem ich euch erz�hle, was ich selbst gesehen habe, werdet ihr mit diesem Mysterium allein gelassen.</p><empty-line/><p>Wir werden jetzt alle reden und nach Hause gehen. Selbst wenn ihr alles vergesst und ihm keine Bedeutung beimisst, wird das, was ihr lernt � nirgendwo hingehen.</p><empty-line/><p>��Was als n�chstes passieren kann, kann niemand vorhersagen.</p><empty-line/><p>Es gab eine schmerzhafte Pause�</p><empty-line/><p>��"Bist du bereit ?? fragte Lulu leise.</p><empty-line/><p>Marquis und ich nickten schweigend und h�rten aufmerksam zu.</p><empty-line/><p>Lulu klopfte dem Marquis auf die Schulter, seufzte unheilvoll und fuhr fort:</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich eine Art Bewegung vor.</p><empty-line/><p>��Als ob sich ein Prozess, ein f�r alle sichtbares Ph�nomen, in eine Richtung bewegt, aber gleichzeitig bewegt sich etwas Unsichtbares, das von der gleichen Natur ist, darauf zu !!!</p><empty-line/><p>��Mehr noch, diese gegenseitige Bewegung beginnt schon am Anfang dieses Prozesses !!!</p><empty-line/><p>Unerwartet zuckte Lulu, als sie uns bemerkte, am ganzen K�rper zusammen, als h�tte sie Angst vor etwas, und sprach kaum h�rbar weiter:</p><empty-line/><p>��Ich habe viel �ber dieses Wort nachgedacht und dar�ber, was es bedeuten k�nnte � allein schon deshalb, weil ich mich zum ersten Mal in meinem Leben gezwungen habe, nachts, halbvergessen, aufzuspringen und dieses Wort aufzuschreiben.</p><empty-line/><p>��Ich hatte eine Vermutung, die mir den Schwei� auf die Stirn trieb.</p><empty-line/><p>"Erholung" bedeutete mehr, als nur den Prozess der Wiedergewinnung von Energie.</p><empty-line/><p>��Und dann begann sich alles in meinem Kopf zu drehen � meine Gedanken begannen durch eine unglaubliche Vermutung durcheinander zu geraten � sie brach einfach durch und zerst�rte mein Gehirn.</p><empty-line/><p>��Es war nicht der Prozess selbst, auf den alle ihre Aufmerksamkeit richteten!!!</p><empty-line/><p>��Der Erholungsprozess warf mich auf etwas sehr Wichtiges, das eigentliche Fundament des Universums �</p><empty-line/><p>"Was w�re, wenn .... Lulu sah sich um, um sicherzugehen, dass uns niemand h�ren konnte, und fl�sterte leise.</p><empty-line/><p>��Der ganze Sinn liegt nicht im Erholungsprozess, sondern in seinem � Anfang �</p><empty-line/><p>Dann f�hlten der Marquis und ich uns unwohl und ich fl�sterte ebenfalls leise:</p><empty-line/><p>��Was meinen Sie ??</p><empty-line/><p>Lulu fuhr fort.</p><empty-line/><p>��Wenn man sich das n�chste "Perpetuum mobile" ansieht, ist der einzige Gedanke, der aufkommt, wie lange es funktionieren wird, bis es aufh�rt. Und fast jeder denkt!</p><empty-line/><p>��Jeder wei�, dass es unm�glich ist, ein Perpetuum mobile zu bauen, aber jeder hofft!</p><empty-line/><p>��Das Problem des R�tsels eines Perpetuum mobile ist das gleiche, wie das Problem mit dem Begriff der Unendlichkeit.</p><empty-line/><p>��Jeder achtet auf ein bestimmtes Muster. Aber niemand achtet auf den Prozess selbst !!</p><empty-line/><p>��Der Prozess der Verwandlung in Staub eines jeden Unternehmens ist ewig !</p><p>Das ist ein Perpetuum mobile !!</p><empty-line/><p>��Was denken Sie, wo beginnt eine Bewegung, ein Ereignis oder etwas anderes....?</p><empty-line/><p>��Wie ist es, wovon ?? Unf�hig zu widerstehen und die Vorsicht vergessend, schrien wir gleichzeitig mit dem Marquis auf. Nat�rlich von Anfang an !!!</p><empty-line/><p>Lulu schaute uns lange an und sprach dann leise:</p><empty-line/><p>��Leider, und vielleicht sogar zum Gl�ck, denken alle Bewohner so.</p><empty-line/><p>��Jeder Anfang, egal welcher Art, Bewegungen, Ereignisse, ist unm�glich ohne das gleichzeitige Auftreten seines Endes, des Endpunktes.</p><empty-line/><p>��Nichts wird sich bewegen, ohne das Ziel zu kennen.</p><empty-line/><p>��Wenn Sie spazieren gehen und den ersten Schritt tun, ist der letzte Schritt dieses Spaziergangs bereits festgelegt, egal ob Sie es wissen oder nicht.</p><empty-line/><p>��Es ist wie zum Beispiel bei einer Falknerei.</p><empty-line/><p>��Der Falke beginnt sich nur in einem Fall zu bewegen, wenn die Binde von seinen Augen entfernt wird und er sein Ziel sieht.</p><empty-line/><p>��Es kann keine Bewegung ins Nirgendwo geben.</p><empty-line/><p>Der Marquis und ich sa�en in tiefstem Schweigen und blinzelten mit den Augen.</p><empty-line/><p>Der Marquis, der nach einer weiteren Portion Marmelade griff, erstarrte auf halbem Weg.</p><p>Und fl�sterte entsetzt.</p><empty-line/><p>��Was bedeutet es, dass unser Leben nur eine Bewegung in Richtung Tod ist, die gleichzeitig mit unserer Geburt auftritt?</p><empty-line/><p>��Wenn man von jeglicher Philosophie und Romantik absieht, technisch gesehen, dann ja.</p><p>antwortete Lulu trocken.</p><empty-line/><p>��Lange Zeit besch�ftigte mich eine unl�sbare Frage.</p><empty-line/><p>��Wo kann die Manifestation des Lebens, die wir zum Beispiel in Form von Materie und Energie aus dem globalen Universum, einem unendlichen, ewigen, absolut geschlossenen System, kennen, verschwinden ?!</p><empty-line/><p>��Genauso wie in der Abwesenheit des Begriffs des �u�eren selbst erscheinen.</p><empty-line/><p>��In endloser Dunkelheit ohne ein einziges Atom erscheinen wir pl�tzlich, wie ein Traum.</p><empty-line/><p>��Als ob das Universum sich langweilte und beschloss, zu tr�umen und uns zu durchschauen, durch uns in eine unendliche Vielfalt von Tr�umen einzutauchen.</p><empty-line/><p>��M�ge es ihr Tag sein.</p><empty-line/><p>"Dann, wenn alles mit dem letzten Atom verschwindet, f�llt sie in einen tiefen Schlaf.</p><empty-line/><p>��Lass es ihre Nacht sein.</p><empty-line/><p>Kapitel 15.</p><empty-line/><p>Der Weg ins Nirgendwo</p><empty-line/><p>15.1</p><empty-line/><p>Forderung.</p><empty-line/><p>Nach dem Besuch des Marquis und von Lulu gab es noch mehr R�tsel.</p><empty-line/><p>Ich befand mich in einer verzweifelten Situation.</p><empty-line/><p>Nach reiflicher �berlegung fasste ich schlie�lich einen Entschluss.</p><empty-line/><p>Am n�chsten Morgen ging ich mit dem Marquis direkt zu Lulu.</p><empty-line/><p>Das R�tsel des Verschwindens unserer Welt kann nicht durch unsere eigenen Anstrengungen gel�st werden.</p><empty-line/><p>Unsere ganze Welt ruht auf einem B�ndel von Beobachteten und Beobachtern, die durch zahlreiche F�den in Form von Beschr�nkungen miteinander verbunden sind.</p><empty-line/><p>Ich muss wissen, was mit ihnen geschieht, wenn die Beschr�nkungen aufgehoben werden!</p><empty-line/><p>��Ich wei�, dass mir in diesem Fall nur eine Sache helfen wird.</p><empty-line/><p>-Was? konnte Lulu nicht ausstehen.</p><empty-line/><p>��Frag direkt jemanden, der die Antwort wei�.</p><empty-line/><p>��Beim einzigen Zeugen.</p><empty-line/><p>Auf unserem Rat wurde beschlossen, dass Lulu und ich bald abreisen w�rden.</p><empty-line/><p>Der Marquis wurde angewiesen, zu Hause zu bleiben, auf uns zu warten und sich darauf vorzubereiten, mit unserem Freund, einem genialen Erfinder, zum schimmernden Schiff zu segeln.</p><empty-line/><p>Der Herbst ist gekommen.</p><empty-line/><p>Diesmal lag unser Weg weit im Osten.</p><empty-line/><p>Nach einer langen Abholung, vor allem wegen Lulu, machten wir uns also auf den Weg.</p><empty-line/><p>Sie wollte auf keinen Fall etwas vergessen, und ihr Gep�ck war etwa doppelt so gro� wie meines.</p><empty-line/><p>Ich hatte keine Ahnung, wie ich das jetzt alles tragen sollte, und unsere Reise stand auf der Kippe.</p><empty-line/><p>Irgendwann wollten wir alles aufgeben und zum Meer gehen, schwimmen, um uns die Fische anzusehen, aber wir haben es uns rechtzeitig anders �berlegt.</p><empty-line/><p>Das Gesch�ftliche geht vor.</p><empty-line/><p>Ich war mit dem Osten sehr verbunden.</p><empty-line/><p>Ich habe fast meine gesamte Jugendzeit dort verbracht.</p><empty-line/><p>Als wir mit dem Schiff im Zielhafen ankamen, gingen wir mit unserem einfachen Gep�ck an Land.</p><empty-line/><p>So seltsam es klingt, ich wusste nicht genau, wo ich hin wollte.</p><empty-line/><p>Aber ich wusste genau, was ich suchte.</p><empty-line/><p>Ich kannte nur ungef�hr die Gegend, die ich brauchte. Schon dort, an Ort und Stelle, hoffte ich, mich zurechtzufinden.</p><empty-line/><p>Wie immer war die Hitze unglaublich. Die Luft war trocken und hei�.</p><empty-line/><p>Die alten �stlichen St�dte selbst sind einzigartig, jahrhundertealte Monumente der Weisheit unter freiem Himmel.</p><empty-line/><p>Und was f�r eine Architektur gibt es dort! Minarette und Moscheen.</p><empty-line/><p>�stliche M�rchen sind ein Lagerhaus der Weisheit.</p><empty-line/><p>Nirgendwo sonst habe ich so etwas gesehen wie den Orientalischen Basar!</p><empty-line/><p>Nachdem wir durch die antike Stadt geschlendert waren, schlossen wir uns einer Karawane an, die zu dem Gebiet fuhr, das wir brauchten.</p><empty-line/><p>Der Weg war nicht kurz, also bereiteten wir uns sorgf�ltig wie nie zuvor vor.</p><empty-line/><p>Am Abend war dann alles bereit, die Ausr�stung und die Vorr�te waren gepackt.</p><empty-line/><p>Lulu und ich hatten jeder ein Kamel, ein Schiff der W�ste.</p><empty-line/><p>Es wurde dunkel, und die Karawane brach schlie�lich in die Nacht auf.</p><empty-line/><p>W�hrend ich friedlich vor mich hin schaukelte, dachte ich immer wieder an eine au�ergew�hnliche Sache, ohne die meiner Meinung nach nichts Wichtiges passiert.</p><empty-line/><p>Lange Zeit fiel mir eine seltsame Sache auf.</p><empty-line/><p>Manchmal mischt sich eine sanfte, aber so starke Kraft in unser Leben ein � es ist unm�glich, sie aufzuhalten.</p><empty-line/><p>Sie scheint uns sanft und unaufdringlich vorw�rts zu dr�ngen, als ob sie sp�rt, wann wir dazu bereit sind.</p><empty-line/><p>Sie manifestiert sich auf unterschiedliche Weise.</p><empty-line/><p>Der Wissenschaftler machte eine zuf�llige Entdeckung, mit der er nicht gerechnet hatte.</p><empty-line/><p>Ein Meister, der eine gew�hnliche Geige schnitzte, schuf zuf�llig ein Meisterwerk, das Jahrhunderte �berdauert hat, als ob etwas in der N�he st�nde, das ihn beobachtete und nicht ertragen konnte, dass es ihn an die Hand dr�ckte.</p><empty-line/><p>Ein K�nstler, der ein Bild malte, das lebendiger ist als die Wirklichkeit.</p><empty-line/><p>Einmal war ich bei Lulu zu Besuch. Sie und der Kater Marquis lagen wie immer auf der Couch und sahen fern. Seit Jahren wurde eine weitere Folge von 250 Seifenopern gezeigt. Zu dieser Zeit war ich im Nebenzimmer.</p><empty-line/><p>Es gab eine Szene in einer Art Caf�, wo sich zwei Leute �ber nichts unterhielten.</p><empty-line/><p>Ganz leise, pl�tzlich, inmitten des endlosen Unsinns, erklang ein Satz, der mich aufhorchen lie�.</p><empty-line/><p>Dann, w�hrend der n�chsten zwei Minuten, wurde etwas gesagt, das das Wesen des Universums betraf und das man einfach nicht wissen konnte !!!</p><empty-line/><p>Aber das, was da durch den Schauspieler gesagt wurde, wusste genau, wovon es sprach.</p><empty-line/><p>Ich konnte meinen Ohren nicht trauen!</p><empty-line/><p>Es herrschte eine so ohrenbet�ubende Stille, dass man den Staub um sich herum fallen h�ren konnte.</p><empty-line/><p>Wie konnte das passieren?</p><empty-line/><p>Und warum?</p><empty-line/><p>Wer ist dieser unsichtbare Helfer?</p><empty-line/><p>Ich schwang mich also auf ein Kamel und fiel in einen unruhigen Schlaf.</p><empty-line/><p>Es sch�ttelte mich, als der Morgen n�her r�ckte.</p><empty-line/><p>Wir waren schon weit in der W�ste. Ringsum waren endlose D�nen.</p><empty-line/><p>Es war das erste Mal, dass Lulu so weit von zu Hause weg war, und nat�rlich kam ihr alles ungewohnt vor.</p><empty-line/><p>Aber trotz der Schwierigkeiten schien es sie zu interessieren.</p><empty-line/><p>Wie hat sie nur jemals eingewilligt, mitzufahren.</p><empty-line/><p>Ich selbst habe es schon bereut, dass ich sie mitgenommen habe.</p><empty-line/><p>Das war nicht nur ein Spaziergang oder ein Versuch, sich auszuruhen, die Landschaft zu wechseln oder zu entspannen.</p><empty-line/><p>Erst jetzt wurde mir klar, in welche Gefahr ich sie damit brachte.</p><empty-line/><p>Ich habe viele der trostlosesten Ecken besucht.</p><empty-line/><p>Im Laufe der Jahre des Reisens habe ich bestimmte F�higkeiten entwickelt.</p><empty-line/><p>Ich habe mich immer sorgf�ltig auf jede Reise vorbereitet und die kleinsten Situationen vorausgesehen, denen ich begegnen werde.</p><empty-line/><p>Ich hatte immer einen gr�ndlichen Plan parat.</p><empty-line/><p>Alles war buchst�blich auf den Tag genau geplant.</p><empty-line/><p>Zun�chst einmal kannte ich das Ziel genau, wusste, was ich wollte, den Ort, und dann, welche Anstrengungen es mich kosten w�rde.</p><empty-line/><p>Wenn ich genau wei�, was ich vorhabe, kann ich es schaffen. Ich kann es schaffen.</p><empty-line/><p>Ich wusste bis ins kleinste Detail, wie ich diese oder jene Reise beginnen und wie ich sie beenden w�rde.</p><empty-line/><p>Das Endresultat war bereits vorherbestimmt !!</p><empty-line/><p>Dieses Mal war es anders.</p><empty-line/><p>Entweder war ich m�de, oder ich sp�rte, dass ich kurz vor dem letzten Schritt stand, es war mir egal.</p><empty-line/><p>Meine Vorsicht war abgestumpft, und ich bemerkte keinen einzigen fatalen Fehler.</p><empty-line/><p>Ich sp�rte, dass in meinem aktuellen Plan etwas fehlte.</p><empty-line/><p>Ein wichtiger Punkt fehlte.</p><empty-line/><p>Als ich auf einem Kamel sa�, wurde mir pl�tzlich klar, was in meinem jetzigen Plan fehlte.</p><empty-line/><p>Und dabei brach mir der Schwei� aus, meine Kleidung wurde ganz nass, mein Magen verkrampfte sich.</p><empty-line/><p>Ich sah Lulu ganz gr�n an.</p><empty-line/><p>Mein Gesichtsausdruck war so, dass Lulu einfach zur�cktaumelte.</p><empty-line/><p>So hatte sie mich noch nie gesehen, nicht einmal in den schwierigsten Momenten.</p><empty-line/><p>In meinem Plan gab es keine � Vollendung.</p><empty-line/><p>Er hatte alles � das Ziel, die Reihenfolge der Aktionen und so weiter. Aber es fehlte das Wichtigste � das Ende �</p><empty-line/><p>Wie und wann man losf�hrt � das stand nicht im Plan !!!</p><empty-line/><p>Wenn man eine Reise, einen Urlaub oder ein Picknick macht, kann und muss man nat�rlich spontan handeln, je nach Situation.</p><empty-line/><p>Aber wir haben kein Picknick gemacht!</p><empty-line/><p>Der Preis f�r Fehler bei solchen Reisen ist das Leben selbst!</p><empty-line/><p>Beim ersten Mal fuhr ich mit voller Geschwindigkeit und verga� alle Vorsichtsma�nahmen und fuhr ins Nirgendwo.</p><empty-line/><p>Es war zu sp�t, um mitten in der W�ste umzukehren.</p><empty-line/><p>Beim n�chsten Halt beschloss ich, ihr erst einmal alles zu erz�hlen.</p><empty-line/><p>Sie konnte mit der Karawane weiterziehen, aber ich w�re allein gegangen.</p><empty-line/><p>Nachdem ich also Essen auf dem Feuer gekocht und es mir gem�tlich gemacht hatte, begann ich ein Gespr�ch �ber abstrakte Themen.</p><empty-line/><p>Dann brachte ich sie sanft auf die Idee, dass der Weg schwierig sei, und lud sie ein, mit der Karawane ohne mich weiterzuziehen.</p><empty-line/><p>Sie hielt dieses Angebot f�r einen Scherz.</p><empty-line/><p>Sofort wollte ich vorpreschen, hielt aber inne.</p><empty-line/><p>Wenn ich ihr sage, wohin wir gehen und was wir dort treffen werden, wird sie es wahrscheinlich nicht verstehen.</p><empty-line/><p>Meine unzusammenh�ngende Erkl�rung kann nur weh tun, und sie wird in Panik geraten.</p><empty-line/><p>Und es ist kategorisch unm�glich, Panik zuzulassen.</p><empty-line/><p>Deshalb sah ich sie an, wie sie vor mir sa�, eine Art Br�tchen kaute und es mit Tee heruntersp�lte, und hielt inne.</p><empty-line/><p>Alles, was mir blieb, war, wie immer, auf Gl�ck zu hoffen.</p><empty-line/><p>Und wenn es nicht zur�ckkehren sollte, dann sollten die letzten Tage in Unwissenheit und nicht in Angst vergehen.</p><empty-line/><p>Aus irgendeinem Grund kam mir ein Gedanke, der so alt ist wie die Welt.</p><empty-line/><p>Alle Lebewesen werden in dieser Welt nur von einer Kraft bewegt.</p><empty-line/><p>Es sind nicht Gef�hle, nicht Liebe, nicht der Wunsch zu �berleben, nicht der Wunsch nach Ruhm und Reichtum oder das Hinterlassen von Nachkommen oder eine Million anderer Gr�nde, die in Millionen von B�chern beschrieben werden.</p><empty-line/><p>Die Kraft, die uns antreibt, ist uns von Geburt an in die Wiege gelegt und ist ganz einfach �</p><empty-line/><p>Sie hei�t � Neugierde.</p><empty-line/><p>Ja, seltsamerweise bewegen nat�rliche Neugier und Interesse alles auf dieser Welt.</p><empty-line/><p>Angst kann sie nicht aufhalten.</p><empty-line/><p>Unsere Reise dauerte noch vier Tage.</p><empty-line/><p>Die Landschaft um uns herum war eint�nig � massive Sandd�nen.</p><empty-line/><p>Es ist nicht klar, wie die M�nner der Karawane in dieser Monotonie den richtigen Weg fanden.</p><empty-line/><p>Tags�ber war es unertr�glich hei�, der Himmel war so blau und dicht, dass man ihn mit den H�nden anfassen zu k�nnen glaubte.</p><empty-line/><p>Am Ende des Tages fuhren wir auf ein flaches Plateau.</p><empty-line/><p>Es gab weniger Sand und auch keine D�nen. In der Ferne waren kleine Berge zu sehen.</p><empty-line/><p>Mir wurde klar, dass wir fast am Ziel waren.</p><empty-line/><p>Die Karawane musste ihren eigenen Weg nach links nehmen. Unser Weg f�hrte in die Mitte der Hochebene.</p><empty-line/><p>Am Abend lie�en wir uns auf dem letzten Parkplatz nieder.</p><empty-line/><p>Diesmal versammelten sich fast alle, die mit uns auf dem Weg waren, um das Feuer.</p><empty-line/><p>Es wurde dunkel, und wie immer kam die magische Ostnacht.</p><empty-line/><p>Wie immer wurde ein reichhaltiges Abendessen zubereitet. Ein Pilaw war nur was wert! Wir alle sp�lten es mit k�stlichem orientalischem Tee hinunter.</p><empty-line/><p>Wie immer erz�hlte jeder zahlreiche Geschichten, die manchmal unglaublich erscheinen.</p><empty-line/><p>Es war einer der unvergesslichsten Abende der letzten Jahre!</p><empty-line/><p>Doch am Ende des Abendessens verstummten die Gespr�che allm�hlich, und alle blickten auf das Feuer, so wie wahrscheinlich die ersten Bewohner, die erschienen waren und das erste Feuer entfachten.</p><empty-line/><p>Einer der M�nner der Karawane, der am Feuer sa�, sprach in seiner eigenen Sprache, die ich im Gegensatz zu Lulu verstand.</p><empty-line/><p>��Morgen fr�h wirst du dorthin gehen, auf die Hochebene.</p><empty-line/><p>��Es ist eine Sache, dort nur schnell vorbeizufahren.</p><empty-line/><p>��Es ist etwas ganz anderes, wenn man hingeht und wei�, warum.</p><empty-line/><p>��Kannst du deine Meinung �ndern?</p><empty-line/><p>��dachte ich und sch�ttelte den Kopf.</p><empty-line/><p>��Wenn ich nicht hingehe, dann werde ich es den Rest meines Lebens bereuen, antwortete ich.</p><empty-line/><p>15.2</p><empty-line/><p>Ewige Fragen.</p><empty-line/><p>In der W�ste f�llt die Temperatur nachts stark ab.</p><empty-line/><p>Tags�ber herrscht eine sengende Hitze, und nachts ist es eiskalt.</p><empty-line/><p>Lulu und ich sa�en im Warmen am Feuer und d�sten nach einem k�stlichen Abendessen ein wenig zu den knisternden Ger�uschen der im Feuer knisternden Zweige ein.</p><empty-line/><p>Von irgendwoher wehte eine leichte Brise.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich standen die F�hrer, die in der N�he sa�en, auf und umringten Lulu und mich von allen Seiten.</p><empty-line/><p>Ich sprang auf, drehte mich verwirrt um und versuchte zu verstehen, was da vor sich ging.</p><empty-line/><p>Lulu und ich wurden an den Armen gepackt und von hinten auf unsere zum Boden gebeugten Beine getreten, so dass wir auf unseren Knien sitzen konnten. Unsere K�pfe sind zum Boden gebeugt.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich h�rte alles so pl�tzlich auf, wie es angefangen hatte.</p><empty-line/><p>Alle F�hrer neigten ihre K�pfe auf die gleiche Weise und wagten es nicht, sich umzusehen.</p><empty-line/><p>Uns wurde befohlen, den Blick nicht vom Boden zu nehmen und auf keinen Fall zu versuchen, uns umzudrehen.</p><empty-line/><p>Da ich wusste, was mit denjenigen passiert, die �ber die Linie hinausgehen, begann ich, mich auf das Schlimmste vorzubereiten.</p><empty-line/><p>Die Zeit verging, als ob das, was hinter uns war, sich entschied und auf etwas wartete.</p><empty-line/><p>Dann h�rten wir neben dem Rascheln von Sand und Wind ein leises Fl�stern.</p><empty-line/><p>Nach einer Weile wiederholte sich das Fl�stern deutlicher und fragte, warum wir hier waren.</p><empty-line/><p>Ich versuchte vergeblich, mich daran zu erinnern, warum wir hier waren, und fing an, allerlei unzusammenh�ngenden Unsinn zu murmeln.</p><empty-line/><p>Es gab eine lange Pause.</p><empty-line/><p>Dann h�rten wir ein seltsames Fl�stern oder Rascheln:</p><empty-line/><p>��Seid ihr so naiv, dass ihr meint, wenn ihr eine Frage habt und wisst, wer sie beantworten kann, k�nnt ihr sie so leicht beantworten?</p><empty-line/><p>��Und noch mehr, dann von ihm zur�ckkehren ???</p><empty-line/><p>��Niemand kann auch nur ann�hernd dorthin gelangen, wohin du gehst.</p><empty-line/><p>��Kein Lebewesen der Welt kann einer direkten Begegnung mit dem Herrscher standhalten.</p><empty-line/><p>��Es gibt keinen Weg mehr zur�ck.</p><empty-line/><p>"Aber da du schon mal hier bist und so weit gekommen bist, muss ich etwas kl�ren.</p><empty-line/><p>��Wer seid ihr und woher wisst ihr von uns? fragte ich m�hsam.</p><empty-line/><p>��Das spielt keine Rolle.</p><empty-line/><p>��Ich wei� viel mehr �ber dich, als du �ber dich selbst, antwortete die Finsternis.</p><empty-line/><p>��Da sich niemand dem Herrn n�hern kann, werden alle wichtigen Angelegenheiten in dieser Welt durch seine Boten entschieden.</p><empty-line/><p>"Es spielt keine Rolle, wer ich bin, wichtig ist, warum ich hier bin.</p><empty-line/><p>Lulu und ich atmeten erstaunt aus.</p><empty-line/><p>Ich versuchte, mich zu konzentrieren, aber es gelang mir nicht.</p><empty-line/><p>Von irgendwo in der Ferne h�rte ich etwas, das gleichzeitig zu uns und zu sich selbst sprach.</p><empty-line/><p>��Wie Sie bereits bemerkt haben, ver�ndert sich die Welt um uns herum.</p><empty-line/><p>��Auf jeden Fall die materielle Welt, die wir sehen.</p><empty-line/><p>��Nur die unsichtbaren bleiben unver�ndert, aber sie bilden die Grundlage f�r die Existenz dieser Welt � die Gesetze, nach denen alle Materie gewunden ist.</p><empty-line/><p>��Gesetze sind in unserem Fall prim�r.</p><empty-line/><p>��Ein Baum kann nicht wachsen, wenn es keine Bedingungen daf�r gibt.</p><empty-line/><p>��Gesetze sind die Bedingungen f�r die Existenz der Materie.</p><empty-line/><p>��Gesetze k�nnen ohne Materie existieren, aber Materie kann nicht ohne Gesetze existieren.</p><empty-line/><p>��Die ganze Welt, die Sie um sich herum sehen, ist ein streng definierter und begrenzter Satz von Gesetzen, die ihr eine Form geben.</p><empty-line/><p>��Aber wie das ?!? riefen Lulu und ich aus.</p><empty-line/><p>��Das ist nicht genug !!</p><empty-line/><p>��Die Frage nach dem Primat der Materie auf der einen Seite und der Nicht-Materie, des Geistes oder der Gr�nde f�r seine Existenz, nennen Sie es, wie Sie wollen, auf der anderen Seite, ist von grundlegender Bedeutung f�r alle philosophischen Wissenschaften, die in all diesen Jahrtausenden keinen einzigen Fortschritt bei der L�sung gemacht haben !!!</p><empty-line/><p>��Es gibt tausende von Abhandlungen, eine verwirrender als die andere, die vor diesem Geheimnis in Ohnmacht zu wetteifern scheinen !!!</p><empty-line/><p>��Unsere Generation hat diese Frage l�ngst als unl�sbar aufgegeben !!</p><empty-line/><p>Ein starker, durchdringender Wind wehte von irgendwoher aus dem Zentrum der W�ste.</p><empty-line/><p>Etwas Weiches, K�hles, bis in die Knochen Stechendes durchfuhr meinen K�rper.</p><empty-line/><p>��Sag mir, was ist dir an der Frage nach dem Primat der Materie oder des Geistes seltsam aufgefallen?</p><empty-line/><p>Lulu dachte eine Weile nach, zuckte mit den Schultern und antwortete, dass sie es nicht wisse.</p><empty-line/><p>Dann schrie sie</p><empty-line/><p>��Warte!!! Ist es �berhaupt m�glich, diese Frage zu beantworten ???</p><empty-line/><p>Dann brach etwas in der Dunkelheit in ein Lachen aus, so dass Wahnsinn in diesem Lachen erschien und einige Schatten herumtanzten.</p><empty-line/><p>Die F�hrer dr�ckten uns die H�nde, so dass es klar war, dass wir uns in einem Augenblick am Rande des Abgrunds befanden.</p><empty-line/><p>Das Lachen h�rte so pl�tzlich auf, wie es aufgetaucht war.</p><empty-line/><p>-Tausende von Philosophen, Milliarden von Bewohnern konnten dieses Problem nicht l�sen, keuchte die Finsternis.</p><empty-line/><p>��Warum also glaubt ihr unbedeutenden W�rmer, dass ihr es schaffen k�nnt?!?</p><empty-line/><p>��Nat�rlich wird es nicht gel�st werden !!!</p><empty-line/><p>��Wer wird dich lassen?!?, wurde die Frage aus der Dunkelheit in w�tendem Wahn wiederholt.</p><empty-line/><p>��Wie du bemerkt hast, gibt es nicht eine oder zwei solcher unl�sbaren Fragen.</p><empty-line/><p>��Wie zum Beispiel die Frage nach der Zeit, alle Fragen, die mit der Grenze � Unendlichkeit � zu tun haben, der Vorrang von Materie oder Geist, und so weiter.</p><empty-line/><p>��Diese Fragen sind die Basis, auf die sich unsere ganze Welt st�tzt.</p><empty-line/><p>"Sie erheben sich �ber uns, wie Festungst�rme, und geben unserer Welt Gestalt.</p><empty-line/><p>"Die wahren alten Priester und Alchemisten halten diese Festung unter st�ndiger Belagerung, indem sie ihre Fahnen weit verbreiten.</p><empty-line/><p>��Und geben ihr Leben an der Festungsmauer.</p><empty-line/><p>Lulu und ich zogen unsere K�pfe in die Schultern und lauschten mit schaurigem Entsetzen.</p><empty-line/><p>��Es gibt immer wieder begabte Wesen, die ihrer Zeit voraus sind.</p><empty-line/><p>��Sie werden dann die ersten Opfer, weil sie ohne K�mpfe nicht leben k�nnen.</p><empty-line/><p>��Sie werden mir die richtige Frage stellen, warum alles so ernst und dramatisch ist.</p><empty-line/><p>��Der Punkt ist, dass, wenn diese R�tsel aufh�ren zu existieren, unsere Welt aufh�ren wird zu existieren.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner, die ihrer Zeit voraus sind, werden zu Opfern, indem sie sich auf eine Konfrontation mit dem System einlassen, anstatt zu warten.</p><empty-line/><p>��Tausende der gr��ten Denker konnten sie nicht l�sen.</p><empty-line/><p>��Wer sind Sie, dass Sie glauben, dass sie Ihnen ihre Geheimnisse offenbaren werden ??</p><empty-line/><p>��Aber trotzdem sind sie alle hier, aufgereiht in einer Reihe und warten auf dich, all diese Tausende von Jahren !!!</p><empty-line/><p>��Warum?!?</p><empty-line/><p>��dachte ich.</p><empty-line/><p>Die Dunkelheit dr�ngte uns nicht zu einer Antwort.</p><empty-line/><p>Nachdem ich mich beruhigt hatte, begann ich zu antworten.</p><empty-line/><p>��Ich habe nicht daran gedacht, mich mit ihnen auseinanderzusetzen.</p><empty-line/><p>��Sie selbst begannen, sich mit mir zu befassen !!</p><empty-line/><p>��Wie ??, fl�sterte die Finsternis.</p><empty-line/><p>Unsicher, immer noch nicht verstehend, was geschah, begann ich mich wie in einem Traum an die wichtigen Momente meines Lebens zu erinnern, die mich hierher, in diese W�ste, gebracht hatten. Und ich begann meine Geschichte:</p><empty-line/><p>��Im Laufe meiner Forschungen, die mich durch endlose Labyrinthe f�hrten, stie� ich immer wieder an sie, wie an eine unsichtbare Wand, die keine Kraft der Welt bewegen kann.</p><empty-line/><p>"Aber da war � etwas schwer fassbares an ihnen, das sich mir immer wieder entzog.</p><empty-line/><p>��Ich habe l�ngst verstanden, warum diese R�tsel bis heute nicht gel�st wurden.</p><empty-line/><p>��All diese ungel�sten R�tsel und Fragen sind nicht wirklich solche !!</p><empty-line/><p>��Sie, die verwirrend sind, die all die Jahrhunderte, all die gro�en Geister verwirrt haben, sind nicht dazu bestimmt, gel�st zu werden!!!</p><empty-line/><p>��Ich begann, mich eingehend mit jedem von ihnen zu besch�ftigen, und stellte fest, dass sie alle eine gemeinsame Natur als Klasse haben, einen allgemeinen Zweck.</p><empty-line/><p>��Alle diese R�tsel, obwohl sie ungel�st blieben, wiesen mich st�ndig auf etwas hin !!</p><empty-line/><p>��Sie zeigten und f�hrten mich immer wie unsichtbare F�hrer!</p><empty-line/><p>��Sie sind Dirigenten!!</p><empty-line/><p>��Ihnen folgend, bin ich hier gelandet!</p><empty-line/><p>��Sie haben mich hierher gebracht, genau zu diesem Zeitpunkt !!</p><empty-line/><p>All das sprach ich in einem Atemzug aus, ohne den Kopf zu heben und auf mein Schicksal zu warten.</p><empty-line/><p>15.3</p><empty-line/><p>Das Schicksal.</p><empty-line/><p>Lange Zeit herrschte eine unheilvolle Stille.</p><empty-line/><p>Die F�hrer um uns herum warteten wie auf ein Signal und waren bereit, jede noch so kleine Anweisung aus der Dunkelheit sofort auszuf�hren.</p><empty-line/><p>Sie waren bereit, uns in St�cke zu hacken, ohne auch nur einen Augenblick zu z�gern, wie sie es schon unz�hlige Male getan hatten, da sie selbst nicht mehr zu ihnen geh�rten. Und unsere Knochen hier, im Sand, unter dem Sternenhimmel, f�r immer zur�cklassen.</p><empty-line/><p>Die arme Lulu schluchzte leise und wiederholte etwas vor sich hin, wobei sie ihre Lippen kaum bewegte.</p><empty-line/><p>Um uns alle wirbelte es wie in einem leichten Strudel.</p><empty-line/><p>��Was denkst du �ber das Schicksal und die M�glichkeit seiner Wahl ? ert�nte die Frage.</p><empty-line/><p>"Ich wei�, das ist zu schwierig. Fangen wir ganz von vorne an.</p><empty-line/><p>��Erz�hl mir von deiner Kindheit", bat die Dunkelheit schlie�lich.</p><empty-line/><p>Lulu und ich sahen uns besorgt an und begannen, uns zu erinnern und �ber einige Momente zu sprechen.</p><empty-line/><p>Doch die Finsternis unterbrach uns abrupt.</p><empty-line/><p>��Es ist kein Zufall, dass ich dich nach deiner Kindheit gefragt habe, nach deinen ersten Lehrern, nach deinen Eltern.</p><empty-line/><p>��Als Kind legen sie dir die Antworten auf alle Fragen in den Mund.</p><empty-line/><p>��F�r dich kann es in diesem Leben keine Hindernisse geben.</p><empty-line/><p>��Sie legten die Antworten auf alle unl�sbaren Fragen unserer Welt.</p><empty-line/><p>Lulu und ich sahen uns fassungslos an.</p><empty-line/><p>��Sie nat�rlich liebte ich es, an kalten Abenden in ein warmes, weiches Bett zu klettern und einer Gutenachtgeschichte zu lauschen ??? ��eine Frage, die aus der eisigen Schw�rze der W�ste gefl�stert wurde.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich! zitternd vor K�lte und Angst, sprachen Lulu und ich, ohne die Frage zu verstehen.</p><empty-line/><p>��Erinnern Sie sich, in vielen M�rchen gibt es einen Moment, in dem ein tapferer Ritter, der auf der Suche nach der Wahrheit durch die Welt zieht, an einen Ort kommt, der die Richtung angibt ?</p><empty-line/><p>��Ja, nat�rlich! riefen Lulu und ich mit noch gr��erer Verwunderung und fragten uns, warum die Dunkelheit mit unserem Tod z�gerte.</p><empty-line/><p>��Normalerweise ist das in M�rchen etwas �hnliches wie ein Stein oder eine S�ule, wo die Richtung angegeben ist und eine Beschreibung dessen, was passiert, wenn man diesen oder jenen Weg w�hlt, antwortete ich begeistert.</p><empty-line/><p>Es gab eine weitere unheilvolle Pause.</p><empty-line/><p>Irgendwo aus dem kalten Herzen der W�ste h�rten wir ein immer lauter werdendes Knirschen und Heulen, so dass es in unseren Ohren zerrte und wir es kaum verstehen konnten:</p><empty-line/><p>��Es ....was nicht ....ein M�rchen !!</p><empty-line/><p>Ich habe schon lange den Sinn f�r die Realit�t des Geschehens verloren. Es hat mich nicht mehr interessiert. Mir blieb nur noch die Kraft, mich knapp im Bewusstsein zu halten.</p><empty-line/><p>Wie aus weiter Ferne h�rte ich aus der Dunkelheit:</p><empty-line/><p>��Das Universum kommt jedes Mal, wie in einem Kreis, periodisch an diesen Ort. Nennen Sie es, wie Sie wollen.</p><empty-line/><p>15.4</p><empty-line/><p>Aufgabe.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich sp�rte ich, dass uns etwas so nahe kam, dass Lulu und ich uns buchst�blich nach au�en zu drehen begannen.</p><empty-line/><p>��Wahrscheinlich denkt ihr, dass ihr hier seid, um die n�chsten M�rchen zu h�ren ??</p><empty-line/><p>��Es gibt ein Gesetz, rief die Dunkelheit.</p><empty-line/><p>��Das Gesetz der Aufgabe.</p><empty-line/><p>Unsere W�chter beugten unsere K�pfe zu Boden und erlaubten uns nicht einmal, uns zu bewegen.</p><empty-line/><p>��Das Gesetz der Aufgabe ist das Gesetz, durch das das weitere Schicksal unserer winzigen Welt, unseres winzigen Universums, bestimmt wird.</p><empty-line/><p>��Es klingt wie folgt:</p><empty-line/><p>��"F�r jede Aufgabe gibt es unendlich viele verschiedene L�sungen, und sie sind alle richtig. Jede L�sung kann in einer unendlichen Anzahl von Aufgaben ausgedr�ckt werden".</p><empty-line/><p>��Jedes Mal, wenn sich das Universum dem Ort n�hert, an dem sein weiteres Schicksal bestimmt wird, offenbart sich ein Problem, das eine unendliche Anzahl von verschiedenen, aber richtigen L�sungen hat.</p><empty-line/><p>��Jede Entscheidung markiert eine eigene Epoche im Leben des Universums.</p><empty-line/><p>Lulu und ich konnten nur perplexe Blicke austauschen.</p><empty-line/><p>Es herrschte eine lange, schmerzhafte Stille.</p><empty-line/><p>Schlie�lich konnte ich nicht widerstehen und nahm meinen Mut zusammen und fragte.</p><empty-line/><p>��Wie klingt der Text der Aufgabe?</p><empty-line/><p>��Der Text dieser Aufgabe ist nicht wichtig� Er kann auf unendlich viele verschiedene Arten ausgedr�ckt werden. Die Essenz ist wichtig.</p><empty-line/><p>��Aber f�r dich werde ich vielleicht eine von ihnen aussprechen, fl�sterte die Dunkelheit.</p><empty-line/><p>��Es herrschte absolute Stille.</p><empty-line/><p>Von irgendwo weit weg h�rte ich:</p><empty-line/><p>��Ein tapferer Ritter lebte in einem K�nigreich, verloren in den dichten W�ldern. Eines Abends beschloss er, zu einer Verabredung zu gehen. Seine Geliebte lebte in einem abgelegenen Dorf, inmitten weit entfernter Wiesen. Die Entfernung von seiner Burg zu diesem Dorf betrug 24 Meilen. Er beschloss, auf seinem treuen Ross loszureiten. Es ist bekannt, dass die durchschnittliche Geschwindigkeit, mit der sich ein Reiter bewegt, 6 Meilen pro Stunde betr�gt. Wie lange wird es dauern, bis der tapfere Ritter seine Geliebte trifft ???</p><empty-line/><p>Es gab eine Pause.</p><empty-line/><p>Bevor die Dunkelheit den Text aussprach, dachte ich aus Angst, dass die Aufgabe so schwierig sein w�rde, dass ich einfach so tun m�sste, als w�re ich schlau, ohne �berhaupt zu versuchen, sie zu l�sen.</p><empty-line/><p>Ich ging den Text dieses R�tsels immer wieder in meinem Kopf durch.</p><empty-line/><p>Je mehr ich versuchte, es zu verstehen, desto gr��er wurde meine Verbl�ffung.</p><empty-line/><p>Das ist unm�glich !!</p><empty-line/><p>Das war eine der ersten Aufgaben, die die Kinder in der Schule l�sen!</p><empty-line/><p>V�llig verwirrt konnte ich meinen Ohren nicht trauen.</p><empty-line/><p>Ich h�rte Lulu's klagende und stotternde Stimme:</p><empty-line/><p>��Die Antwort k�nnte lauten � 4 ???</p><empty-line/><p>��Braucht ein tapferer Ritter 4 Stunden, um seine Geliebte zu sehen?</p><empty-line/><p>Kein Laut kam von der klagenden und stotternden Stimme als Antwort. Nur der kalte Wind zerzauste unser Haar.</p><empty-line/><p>Unsere Wachen erstarrten wie in Trance.</p><empty-line/><p>��Alles ist richtig.</p><empty-line/><p>��4</p><empty-line/><p>Endlich sprach die Dunkelheit.</p><empty-line/><p>��Alles ist richtig, und gleichzeitig .... nicht.</p><empty-line/><p>��Was ist mit diesem Problem los ?!? riefen Lulu und ich gleichzeitig aus.</p><empty-line/><p>��Warum, seit Tausenden von Jahren war alles in Ordnung mit der Antwort, aber jetzt nicht mehr ?!?</p><empty-line/><p>��Was ist passiert ?!?</p><empty-line/><p>Die Dunkelheit sammelte sich f�r eine lange Zeit mit einer Antwort:</p><empty-line/><p>��Das Universum ist wieder einmal an dem Punkt angelangt, an dem sich sein Schicksal entscheidet.</p><empty-line/><p>Trotz der Schwere und Gef�hrlichkeit unserer Situation konnten Lulu und ich nicht widerstehen und riefen sofort aus:</p><empty-line/><p>Das Schicksal des Universums entscheidet sich ?!?</p><empty-line/><p>��Von wem?!?</p><empty-line/><p>In der Dunkelheit herrschte lange Zeit eine unheilvolle Stille.</p><empty-line/><p>Dann h�rten wir ein kaum h�rbares Wort.</p><empty-line/><p>��Vom Beobachter.</p><empty-line/><p>Lulu und ich konnten vor �berraschung kaum ausatmen.</p><empty-line/><p>Die Dunkelheit fuhr fort:</p><empty-line/><p>��Er wei� schon im Voraus, dass dieser Moment bald kommen wird und ist bereit daf�r.</p><empty-line/><p>��Wie?!? Lulu und ich atmeten gleichzeitig aus.</p><empty-line/><p>Als Antwort ert�nte ein ohrenbet�ubendes Lachen:</p><empty-line/><p>��Dummk�pfe!!!</p><empty-line/><p>��Glaubt ihr wirklich, dass der Beobachter einen der feierlichsten Momente im Universum verpassen kann?!?</p><empty-line/><p>��Das ist einfach unm�glich!</p><empty-line/><p>��An einem sch�nen, warmen Abend geht der Beobachter wie immer zu einem seiner Lieblingspl�tze spazieren.</p><empty-line/><p>��Er geht auf seinem Weg, der ins Nirgendwo f�hrt.</p><empty-line/><p>��Nur eine leichte, w�rzige Brise wiegt das Gras umher.</p><empty-line/><p>��Pl�tzlich erstarrt alles.</p><empty-line/><p>��Myriaden von vertrauten Sternen und Sternbildern reihen sich zur Begr��ung auf und beginnen zu funkeln.</p><empty-line/><p>��Der Beobachter wei�, dass der richtige Moment gekommen ist.</p><empty-line/><p>��Er kennt die folgende Antwort, die �ber das weitere Schicksal des Universums in der kommenden Epoche entscheiden wird.</p><empty-line/><p>Er bleibt stehen, strafft die Schultern, blickt in den Sternenhimmel und wartet.</p><empty-line/><p>��Und in diesem Moment entfaltet das Universum vor ihm, zwischen den Sternen, wie vor einem tapferen Ritter aus einem M�rchen, seine Aufgabe, wartet auf eine Antwort, von der die Richtung abh�ngt.</p><empty-line/><p>��Der Beobachter w�hlt die Richtung und sagt die Antwort auf das ihm gestellte R�tsel.</p><empty-line/><p>��Von diesem Moment an beginnt das Universum ein neues Leben, und es bewegt sich auf die n�chste epochale Entscheidung zu.</p><empty-line/><p>Es herrschte eine Art feierliche, ohrenbet�ubende Stille.</p><empty-line/><p>Da konnte Lulu nicht widerstehen und fragte zaghaft und stammelnd:</p><empty-line/><p>��Und wann� wird das n�chste� Treffen zwischen dem Universum und dem Beobachter stattfinden ??</p><empty-line/><p>��Dasjenige, bei dem das Universum diese schicksalhafte Aufgabe zu l�sen haben wird?</p><empty-line/><p>Es gab eine weitere schmerzhafte Pause.</p><empty-line/><p>Schlie�lich h�rten wir</p><empty-line/><p>��Dieses Treffen wird nicht heute oder morgen stattfinden.</p><empty-line/><p>��Es ist schon passiert� gestern !!</p><empty-line/><p>��Die Aufgabe wurde gestern gel�st !!</p><empty-line/><p>��Schaut euch um !</p><empty-line/><p>��Das Universum rast bereits mit der Geschwindigkeit, die sich eure Vorstellungskraft nur vorstellen kann, auf das Neue zu !!</p><empty-line/><p>15.5</p><empty-line/><p>Evolution.</p><empty-line/><p>Lulu und ich h�rten schweigend zu. Der ganze K�rper wurde taub von der Tatsache, dass wir die ganze Zeit in einer Position gehalten wurden.</p><empty-line/><p>Unser Feuer war fast vollst�ndig ausgebrannt und hinterlie� nur noch eine schwelende Glut.</p><empty-line/><p>Selbst die Wachen, die uns festhielten, waren nicht mehr zu sehen.</p><empty-line/><p>Es herrschte ein Gef�hl von Untergangsstimmung. Als ob uns alle verlassen h�tten und uns allein gelassen h�tten.</p><empty-line/><p>Doch dann h�rten wir aus der Dunkelheit die vertraute Stimme.</p><empty-line/><p>��Geben Sie es zu, angesichts all der Sinnlosigkeit und Zerbrechlichkeit Ihres Lebens sind Sie immer wieder in Verzweiflung geraten.</p><empty-line/><p>��Sicherlich haben Sie sich gefragt, warum es diese ganze Welt gibt ??</p><empty-line/><p>��Das ist nicht die richtige Frage.</p><empty-line/><p>��Genauer gesagt, ist dies eine Frage aus der gleichen Reihe von Fragen, die keine Fragen sind.</p><empty-line/><p>��Es handelt sich um eines der gro�artigsten Geheimnisse, das ausnahmslos alle Menschen erregt.</p><empty-line/><p>��Der Weg, auf dem sich das Universum bewegt.</p><empty-line/><p>��Es mag ein Weg ins Nirgendwo sein, aber er unterliegt bestimmten Regeln.</p><empty-line/><p>��Schauen Sie sich die Welt um sich herum noch einmal an.</p><empty-line/><p>��Schauen Sie anders als zuvor.</p><empty-line/><p>��Bleiben Sie stehen, wie in einem seichten Gebirgsbach.</p><empty-line/><p>��Schauen Sie sich um. Betrachten Sie das Wasser unter Ihren F��en. Lassen Sie die Hektik los, in die Sie verwickelt sind.</p><empty-line/><p>��Betrachten Sie alles von der Seite, wenn Sie den Fluss der Zeit verlassen.</p><empty-line/><p>��Wie funktioniert eure Welt als Bewohner?</p><empty-line/><p>��Ihr lebt in euren H�usern, benutzt verschiedene Gegenst�nde im t�glichen Leben.</p><empty-line/><p>��Ihr habt das alles selbst gebaut und geschaffen.</p><empty-line/><p>��Ihr wisst, dass nichts einfach so, von selbst, erscheint.</p><empty-line/><p>��Meine n�chste und unglaublich wichtige Frage wird diese sein, fuhr die Dunkelheit fort und wandte sich an mich und Lulu.</p><empty-line/><p>��Und wer hat diese W�ste, den Himmel, die Sterne, das Universum erschaffen ?!?</p><empty-line/><p>��Verstehst du, dass all das einen Sch�pfer und einen Meister hat ?!?</p><empty-line/><p>��Du glaubst doch nicht, dass all das zuf�llig entstanden ist und einfach so, von selbst, existiert ?!?</p><empty-line/><p>Lulu und ich sahen uns an und wussten nicht, was wir sagen sollten.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich haben wir von dem Sch�pfer geh�rt. Alle Weltreligionen erz�hlen uns davon, antwortete Lulu sch�chtern, als die am meisten Erleuchtete in diesem Thema.</p><empty-line/><p>��Wer ist das?? fragte die Dunkelheit mit unverhohlenem Interesse.</p><empty-line/><p>"Niemand hat den Sch�pfer je gesehen", antwortete Lulu abwehrend und versuchte, �berzeugend und fest zu klingen.</p><empty-line/><p>��Da niemand ihn je gesehen hat, wei� nat�rlich auch niemand etwas �ber ihn.</p><empty-line/><p>��Er bleibt der geheimnisvollste und m�chtigste Teil unseres Lebens.</p><empty-line/><p>"Deshalb ist der Sch�pfer ausschlie�lich in religi�sen Abhandlungen zu finden und wird zu einer mythischen Figur, die die Grundlage des Glaubens bildet", erkl�rte Lulu stolz.</p><empty-line/><p>��Glaube?!?</p><empty-line/><p>��Glaubst du alles, was sie dir erz�hlen?!?, zischte die Dunkelheit durchdringend und wandte sich an die ungl�ckliche Lulu, die vor Angst nicht wusste, was sie tun sollte.</p><empty-line/><p>��Wer au�er mir sollte wissen, dass der Glaube so fl�chtig verschwindet, wie er kommt, zischte die Dunkelheit sarkastisch.</p><empty-line/><p>��Und das ist nat�rlich.</p><empty-line/><p>��Manchmal gibt es Bewohner, die sich in ihrem Glauben an einer Sache festbei�en.</p><empty-line/><p>��Und das ist eines der traurigsten Ph�nomene, die mit der Physiologie verbunden sind.</p><empty-line/><p>��Sie scheinen aufzuh�ren, die Welt um sich herum wahrzunehmen, sie werden nicht lebendig, nicht plastisch.</p><empty-line/><p>��Das nennt man Ignoranz und Dummheit.</p><empty-line/><p>"Aber oft sind sie richtig stolz darauf.</p><empty-line/><p>"Viele Einwohner bewundern sogar ihre unersch�tterliche Standhaftigkeit und ihren Glauben, ohne zu wissen, dass die Objekte ihrer Bewunderung schon lange tot sind.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, und das ist weniger traurig als vielmehr lustig.</p><empty-line/><p>Es gab ein ohrenbet�ubendes Lachen, das Lulu in eine Ohnmacht fallen lie�.</p><empty-line/><p>Nach hysterischem, am Rande des Wahnsinns stehendem Lachen, als ob sie zur Besinnung k�me, sagte die Dunkelheit:</p><empty-line/><p>��Wenn du diese lebenden Toten ansiehst, musst du eine einfache, aber �u�erst wichtige Wahrheit lernen.</p><empty-line/><p>��Erhaltet eure Plastizit�t mit allen euch zur Verf�gung stehenden Mitteln � Flexibilit�t von K�rper und Geist.</p><empty-line/><p>��Wenn ihr nicht wisst, was ihr tun sollt, haltet inne, gebt eurem K�rper und eurem Geist Freiheit. Lasst sie wie verwundete Tiere in einem K�fig herumtollen.</p><empty-line/><p>��Beobachte sie von der Seite, und du selbst wirst in die richtige Richtung getragen werden.</p><empty-line/><p>Alles um uns herum schien zu erstarren und sogar die Glut im Feuer h�rte auf zu flackern.</p><empty-line/><p>Es wurde offensichtlich, dass die Dunkelheit uns an eine Art Grenze gebracht hat, hinter die es keinen Weg zur�ck gibt. Und nachdem wir sie �berschritten haben, werden wir nie wieder dieselben sein.</p><empty-line/><p>��H�rt auf, so zu tun, als w�ren wir dumme, unschuldige L�mmer !!</p><empty-line/><p>��Absolut jeder versteht den Unterschied zwischen Glauben und Wissen !!, rief die Dunkelheit weiter.</p><empty-line/><p>��Der Glaube ist die Grundlage aller Religionen und spirituellen Schulen.</p><empty-line/><p>��Die Religion erschien nicht, um dein Leben bequem zu machen und nicht, um mit dem Glauben Geld zu verdienen.</p><empty-line/><p>��Sie ist wie eine g�tige Gro�mutter, die ihre Enkelkinder aufzieht und dann an die Grenze bringt, jenseits derer das wirkliche, erwachsene Leben beginnt.</p><empty-line/><p>��Die Religion hat immer am Rande des Unbekannten gestanden, und sie endet dort, wo das Wissen beginnt.</p><empty-line/><p>��Die meisten k�nnen das leider nicht verstehen, weil sie Angst haben, die m�rchenhafte und bequeme Welt zu verlassen.</p><empty-line/><p>��Ihr seid nicht f�r m�rchenhafte Fantasien geboren, sondern f�r den Kampf. Dieser Kampf wird nicht f�r einen Augenblick unterbrochen. Er beruhigt sich nur gelegentlich, um dann mit noch gr��erer Wut wieder auszubrechen.</p><empty-line/><p>��Der Sch�pfer ist in der Tat eine Schl�sselfigur in der Evolution.</p><empty-line/><p>��Wie immer entf�hrte der Geist seine Bewohner in die Welt der Tr�ume.</p><empty-line/><p>��Dank ihrer nat�rlichen Angst und ihrer Unterw�rfigkeit gegen�ber allem Unbekannten und M�chtigen eilten die Bewohner auf der Suche nach jemandem, vor dem sie niederknien und beten konnten.</p><empty-line/><p>-Es gibt Tausende von religi�sen Lehren mit Tausenden von G�ttern und deren Vermittlern.</p><empty-line/><p>��Die Bewohner haben die Hauptsache verloren.</p><empty-line/><p>��Sie haben ihren Bezugspunkt verloren. Das, was wirklich z�hlt.</p><empty-line/><p>Von hinten wehte ein eisiger Wind, der sanft, aber unweigerlich �berall durchdrang.</p><empty-line/><p>Ich begann, das Bewusstsein zu verlieren.</p><empty-line/><p>Durch eine Art Schleier h�rte ich:</p><empty-line/><p>��Lass die Suche nach dem Sch�pfer.</p><empty-line/><p>��Sie wird zu nichts f�hren, sondern dich nur noch mehr verwirren.</p><empty-line/><p>��Es hat wirklich eine unendliche Anzahl von Bildern, wie jede L�sung eines R�tsels.</p><empty-line/><p>��Das Beobachtete und der Beobachter ver�ndern sich st�ndig.</p><empty-line/><p>��Das Universum wandelt sich st�ndig, ebenso wie derjenige, der es beobachtet.</p><empty-line/><p>��Die Materie selbst ver�ndert sich.</p><empty-line/><p>��Was die modernen Alchemisten Fundamentalteilchen nennen, ist nichts weiter als ein fl�chtiger Traum im Leben des Universums.</p><empty-line/><p>��Aber was ist mit den Milliarden von Jahren, die das Universum schon existiert?</p><empty-line/><p>��All diese Milliarden von Jahren dieser fundamentalsten Teilchen? Ich konnte es nicht ertragen, ich schrie mit letzter Kraft.</p><empty-line/><p>��T�uschen !! Die Dunkelheit grollte heftig als Antwort.</p><empty-line/><p>��Das Universum wird im Moment deiner Geburt geboren und stirbt mit dir !!!</p><empty-line/><p>��Es gibt nichts vor deinem Erscheinen und nach deinem Verschwinden!</p><empty-line/><p>��So wie es nichts au�erhalb der Grenzen deiner Raumwahrnehmung gibt, so gibt es auch nichts au�erhalb der Grenzen deines Lebens, was die Zeit betrifft.</p><empty-line/><p>��F�r dich gibt es keine Unendlichkeit von Raum und Zeit!</p><empty-line/><p>��Und du kannst nicht mit mir streiten !!!</p><empty-line/><p>��Es gibt nichts Ungreifbares in dir !</p><empty-line/><p>-Es gibt keine ewige Seele in dir!</p><empty-line/><p>��Das Konzept der Ewigen Seele wurde in die Religion eingef�hrt, um die Bewohner in st�ndiger Angst und Unterwerfung zu halten.</p><empty-line/><p>Lulu und ich sahen uns an und wussten nicht, was wir vor Aufregung sagen sollten.</p><empty-line/><p>Schlie�lich fragte ich:</p><empty-line/><p>��Warum erz�hlst du uns das alles?</p><empty-line/><p>��Was wir gerade geh�rt haben, ist kaum das, was wir wissen m�ssen.</p><empty-line/><p>��Nun, das spielt keine Rolle mehr, sagte die Dunkelheit und fuhr scharf fort:</p><empty-line/><p>��Alles, was jenseits der Grenzen eures Lebens liegt, ist die Welt der Tr�ume, die Welt der Phantasie, die die modernen Wissenschaftler so gerne beschreiben !!!</p><empty-line/><p>��Es ist f�r einen gew�hnlichen Bewohner fast unm�glich, sie zu kennen. Ja, dieses Wissen ist nicht f�r jeden geeignet.</p><empty-line/><p>��Sie m�ssen eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben treffen.</p><empty-line/><p>��Die Wahl zwischen der Welt der Realit�t und der Welt der Tr�ume.</p><empty-line/><p>��Wenn du dich f�r den ersten Weg der Realit�t entscheidest, werden du und ich diesem Weg folgen.</p><empty-line/><p>��Halten Sie daran fest, und Sie k�nnen viel erreichen.</p><empty-line/><p>��Eigentlich ist das gar nicht so schwer.</p><empty-line/><p>��Die Gesetze selbst, die ihr als Grundlage der euch umgebenden Welt zu sehen gewohnt seid, ver�ndern sich !!!</p><empty-line/><p>��Das Universum kann in einer unendlichen Anzahl von Variationen ausgedr�ckt werden. Es gibt keine Beschr�nkungen daf�r.</p><empty-line/><p>��Aber !!</p><empty-line/><p>��Es gibt nur einen unersch�tterlichen Weg, wie der Sch�pfer diese Welt aufbaut !!</p><empty-line/><p>Meine H�nde zitterten.</p><empty-line/><p>��Wie?!? Ich biss mit den Z�hnen und verlor das Bewusstsein.</p><empty-line/><p>Nach einer kurzen Pause, h�rte ich die Antwort der Dunkelheit.</p><empty-line/><p>��Wenn ich dir antworte, wie der Sch�pfer diese Welt erschafft, wird eine neue, endlose, andere Religion, die auf dem Glauben basiert, entstehen.</p><empty-line/><p>��Und das brauchen wir doch nicht, oder?!? raunte die Dunkelheit sp�ttisch,</p><empty-line/><p>��Das musst du schon selbst herausfinden!</p><empty-line/><p>"Ich kann dir nur einen Hinweis geben.</p><empty-line/><p>��Dieser steht in direktem Zusammenhang .....mit dem Beobachter.</p><empty-line/><p>Ich begann, in einen Abgrund zu st�rzen und verlor v�llig den Sinn f�r die Realit�t.</p><empty-line/><p>��Und doch, sagte die Dunkelheit nach einer Weile.</p><empty-line/><p>��Du hast gefragt, ....wieso ich hier bin.</p><empty-line/><p>"Ich bin hier, um dich auf das Treffen vorzubereiten.</p><empty-line/><p>"Ich wei� nicht, wie dein Schicksal verlaufen wird. Ich hoffe, du bekommst die Gelegenheit, das Geh�rte zu lernen und alles in der Praxis zu erproben. Ihr zuk�nftiges Leben wird weitgehend davon abh�ngen.</p><empty-line/><p>��Morgen wirst du dich auf den Weg machen, um dich mit dem Herrscher zu treffen.</p><empty-line/><p>��....Ihren Tod zu treffen.</p><empty-line/><p>��Er ist bereit, dich zu empfangen.</p><empty-line/><p>��Du bist sehr weit gekommen, und nur ein Wunder kann dich retten.</p><empty-line/><p>��Nachdem er Sie angenommen und Ihnen gegeben hat, was Sie anstreben, werden Sie ihn verlassen m�ssen.</p><empty-line/><p>��Verlassen Sie ihn genau in dem Moment, in dem die �bergabe stattfindet.</p><empty-line/><p>"Nicht einen Moment fr�her, nicht einen Moment sp�ter.</p><empty-line/><p>-Das wird deine Pr�fung sein.</p><empty-line/><p>��Die Pr�fung?!?, bettelte die weinende Lulu.</p><empty-line/><p>��Ja, die Pr�fung.</p><empty-line/><p>��Unter einer unendlichen Anzahl von Momenten musst du den richtigen ausw�hlen.</p><empty-line/><p>��Ich werde dir gleich sagen, dass das unm�glich ist.</p><empty-line/><p>��Du wirst niemals von dort zur�ckkehren.</p><empty-line/><p>��Nur in einem einzigen Fall werden Sie diesen Test bestehen.</p><empty-line/><p>��Wenn das System selbst Sie an der Hand nimmt und Sie zur�ckbringt....</p><empty-line/><p>Kapitel 16.</p><empty-line/><p>Herrscher.</p><empty-line/><p>Als ich meine Augen �ffnete, sah ich ein blendendes Licht.</p><empty-line/><p>Und dann schloss ich sie vor Schmerz.</p><empty-line/><p>Allm�hlich versuchte ich, meine Arme und Beine zu bewegen, um ihren Zustand zu verstehen.</p><empty-line/><p>Allm�hlich kam mir das Bewusstsein, und ich versuchte mich zu erinnern, wer ich war und warum ich hier war.</p><empty-line/><p>Der ganze K�rper schmerzte und wurde taub.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich h�rte ich nicht weit entfernt Lulus leises Rascheln und Schluchzen.</p><empty-line/><p>Sofort sprang ich auf und lief zu ihr, um nachzusehen, ob alles in Ordnung war.</p><empty-line/><p>Zum Gl�ck fand ich au�er ein paar blauen Flecken nichts Ernstes.</p><empty-line/><p>Egal, wie sehr ich mich bem�hte, ich konnte mich an nichts von der letzten Nacht erinnern. Es war, als w�rde die Erinnerung ins Leere fallen.</p><empty-line/><p>Es war niemand da.</p><empty-line/><p>Unsere Stimmung hat sich dramatisch ver�ndert.</p><empty-line/><p>Unsere Begleiter waren einfach verschwunden!</p><empty-line/><p>Wir fanden uns allein in einer riesigen W�ste wieder!</p><empty-line/><p>Es wurde irgendwie einsam und trostlos.</p><empty-line/><p>Lulu und ich haben alle unsere Vorr�te und Ausr�stungen eingesammelt.</p><empty-line/><p>Als wir auf die Kamele stiegen, sahen wir uns ein letztes Mal in unserem Lager um, und auf der Seite, von der wir gekommen waren.</p><empty-line/><p>Mir war klar, wenn wir diese Linie jetzt �berqueren, gibt es keinen Weg zur�ck.</p><empty-line/><p>Wir wendeten die Kamele und liefen geradewegs in die Mitte des riesigen Plateaus.</p><empty-line/><p>Zu beiden Seiten waren am Horizont niedrige Berge zu sehen, und davor gab es nichts als trockene, von der Sonne zerkl�ftete Erde, die seit vielen Jahren keine Feuchtigkeit mehr gesehen hatte.</p><empty-line/><p>Wir hatten einen langen Weg vor uns.</p><empty-line/><p>Wahrscheinlich war es das erste Mal, dass ich so viel Angst hatte.</p><empty-line/><p>Da wir noch Zeit hatten, beschloss ich, Lulu vorzubereiten und ihr eine letzte Einweisung zu geben.</p><empty-line/><p>Ich versuchte, nicht an das Schlechte zu denken und auf jede erdenkliche Weise fr�hlich zu bleiben.</p><empty-line/><p>Nach Lulus Aussehen zu urteilen, ist mir das wohl nicht gelungen.</p><empty-line/><p>Beim ersten Mal kannte ich den Ort nicht, nur die Seite der Welt und die Gegend, in der wir unterwegs waren.</p><empty-line/><p>Ich wusste nicht, wie es aussah. Genauer gesagt, es konnte nach absolut allem aussehen.</p><empty-line/><p>Ich wusste auch, dass man sich diesem Ort nicht n�hern kann. Es ist auch unm�glich, sich ihm zu n�hern. Obwohl, wahrscheinlich, wenn nur es selbst irgendwie nicht zul�sst.</p><empty-line/><p>Wenn dich also an einer Kreuzung in irgendeiner �berf�llten Gro�stadt eine alte Oma mit einem Augenzwinkern nach etwas fragt, dann kann es das sein.</p><empty-line/><p>Aber wahrscheinlich waren wir die ersten Exzentriker, die aus freien St�cken beschlossen haben, ihn anzusprechen.</p><empty-line/><p>Die Welt wird nicht von K�nigen, Reichen oder Genies regiert �</p><empty-line/><p>Was wir anstrebten, hat absolute Macht. Es h�lt die Z�gel in der Hand, die Ketten und wei� am besten �ber diese Ketten Bescheid. Es ist in jedem Moment mit jedem konstant, mit dem Bettler und dem K�nig.</p><empty-line/><p>Sowohl der Bettler als auch der K�nig sind absolut gleich.</p><empty-line/><p>Er ist sowohl ein Begrenzer als auch ein Impulsgeber. Unser Tag beginnt nur dank ihm.</p><empty-line/><p>Worauf wir zusteuerten, war der wahre Herrscher der Welt.</p><empty-line/><p>Es ist unglaublich, aber es ist �lter, als die Welt selbst.</p><empty-line/><p>Dies ist der einzige Faden, ein Zeuge, der in der Lage ist, dem zu widerstehen, was zur Leere f�hrt.</p><empty-line/><p>Nur er, als direkter Zeuge, konnte die Frage beantworten, die mich qu�lte.</p><empty-line/><p>Kapitel 17.</p><empty-line/><p>Sprung in die Leere.</p><empty-line/><p>In der W�ste kann normalerweise fast nichts �berleben, und so sah die Landschaft um uns herum eher wie ein Alien aus.</p><empty-line/><p>Kein Ger�usch, kein Geruch, keine V�gel, keine Tiere. Nur ein leichter Hauch einer sengenden Brise.</p><empty-line/><p>Die glei�ende Sonne ging gerade unter. Im Osten wird es immer sehr schnell dunkel.</p><empty-line/><p>Obwohl wir schon viele Tage unterwegs waren und uns akklimatisieren konnten, waren wir am letzten Tag der Reise unter der sengenden Sonne am Abend ziemlich m�de.</p><empty-line/><p>Es war an der Zeit, sich f�r die Nacht niederzulassen.</p><empty-line/><p>Wie immer erstrahlten Myriaden von Sternen am Himmel, und ein riesiger Vollmond kam zum Vorschein.</p><empty-line/><p>Warum ist der Mond so anders? Am Anfang ist er gar nicht zu sehen, dann wird er jeden Tag gr��er, bis er sich in eine strahlende Sch�nheit verwandelt, die alles um sich herum beleuchtet?</p><empty-line/><p>Warum habe ich das vorher nie bemerkt?</p><empty-line/><p>Ich habe sie immer mit allen m�glichen romantischen Gef�hlen angeschaut.</p><empty-line/><p>Aber jetzt nicht mehr�</p><empty-line/><p>Wie schade, dass ich den alten Mond, den ich fr�her kannte, nie wieder sehen werde. Obwohl sie jetzt nicht weniger majest�tisch aussieht, nur viel ernster.</p><empty-line/><p>Aber als ich in den Himmel schaute, konnte ich nicht vom Kamel absteigen.</p><empty-line/><p>Ein schwankender Weg f�hrte �ber das Plateau, ein Spiegelbild des Mondlichts.</p><empty-line/><p>Aufregung ergriff mich.</p><empty-line/><p>Es schien, als ob sogar das Kamel etwas Ungew�hnliches bemerkte.</p><empty-line/><p>Lulu war erschrocken.</p><empty-line/><p>Ich drehte mich um, sah sie lange an, versuchte mich zu erinnern, dann drehte ich mich scharf um, nickte mit dem Kopf, um mir zu folgen, spornte das arme Kamel scharf an und schritt entschlossen voran.</p><empty-line/><p>Ich begann zu eilen.</p><empty-line/><p>Trotz der M�digkeit, meiner eigenen und der des armen Tieres, eilte ich vorw�rts, heftig an den Z�geln zerrend.</p><empty-line/><p>Nachts wird es in der W�ste merklich k�hler, so dass der Ritt viel leichter war.</p><empty-line/><p>Unterwegs begannen meine Ohren zu klingeln.</p><empty-line/><p>Das Mondlicht zeigte die Richtung an.</p><empty-line/><p>Sie warteten auf uns.</p><empty-line/><p>Nichts hing mehr von uns ab, wir mussten nur noch den Anweisungen folgen.</p><empty-line/><p>In der Ferne waren mehrere v�llig vertrocknete B�ume zu sehen, von denen man nicht wei�, wie sie einst hier gewachsen waren.</p><empty-line/><p>Als ich mich den B�umen n�herte, bemerkte ich mehrere Raben, die auf den �sten sa�en und uns anstarrten.</p><empty-line/><p>Mir wurde klar, dass wir an Ort und Stelle waren.</p><empty-line/><p>Ich stieg vom Kamel ab, ging zu Lulu und half auch ihr.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich schrie Lulu auf und begann langsam zu sinken, streckte ihre Hand nach vorne, wedelte mit einer Hand irgendwo hinter mir und bedeckte mit der anderen den Mund, um nicht vor Schreck zu schreien, und versuchte, mir etwas zu zeigen.</p><empty-line/><p>Ich begann, mich langsam umzudrehen.</p><empty-line/><p>Ich beugte mich fast in die H�lfte und schaute in die Richtung, in die Lulu zeigte.</p><empty-line/><p>In der Ferne � ganz am Horizont � erschien ein Leuchten am Himmel und � riesige Augen schauten uns an.</p><empty-line/><p>Vor uns tauchte ein Schatten aus der Nacht auf. Dann noch einer. Sie waren �berall und kreisten blitzschnell um uns herum.</p><empty-line/><p>Nat�rlich brauchten Lulu und ich nichts.</p><empty-line/><p>Der st�rkste Wind erhob sich, trockene Blitze blitzten und donnerten um uns herum.</p><empty-line/><p>Wir brauchten nicht zu fragen oder etwas zu erkl�ren.</p><empty-line/><p>Wir hatten keine Geheimnisse, die es nicht kennen k�nnte. Denn es war ein Teil von uns.</p><empty-line/><p>Der Wirbelsturm wurde st�rker.</p><empty-line/><p>Mit aller Kraft rief ich Lulu zu, sie solle sofort zur�ckkehren, und wir eilten zur�ck zu den Kamelen.</p><empty-line/><p>Wir sprangen schnell auf, spornten die Kamele an und eilten, wof�r die ungl�cklichen Tiere genug Kraft hatten, in die entgegengesetzte Richtung dieser alles sehenden Augen.</p><empty-line/><p>So rannten wir auf unseren Kamelen, ohne den Weg zu erkennen, etwa zwei Stunden lang, wobei wir uns v�llig verirrten und fast die gesamte Ausr�stung verloren.</p><empty-line/><p>"Ich wei�, was passieren wird, wenn die Beschr�nkungen f�r die Beobachter und Beobachteten aufgehoben werden�!!!" rief ich Lulu zu.</p><empty-line/><p>��An einem bestimmten Punkt macht die Notwendigkeit, den Beobachter und den Beobachteten zu fesseln, f�r das System keinen Sinn mehr, und die Beschr�nkungen fallen weg.</p><empty-line/><p>��Der Beobachter, der bis zu diesem Moment von der Unendlichkeit zur�ckgehalten wurde, st�rmt wie ein wildes Tier, das alles zermalmt, was sich ihm in den Weg stellt, mit gro�er Geschwindigkeit auf die �u�ere Grenze des Beobachteten zu, und der Beobachtete strebt mit der gleichen gigantischen Geschwindigkeit, zur�ckgehalten von der Ewigkeit, auf den Beobachter zu und absorbiert sich gegenseitig.</p><empty-line/><p>Wie derselbe Gepard in einem Sprung, �berwinden sie augenblicklich die Ewigkeit und Unendlichkeit, treffen sich und verschwinden in der Leere.</p><empty-line/><p>-Wohin verschwinden sie? fragte Lulu.</p><empty-line/><p>-Das wissen nur die drei � antwortete ich.</p><empty-line/><p>��Nur ihnen und der Leere.</p><empty-line/><p>Allm�hlich beruhigten sich unsere Kamele, der Sturm legte sich.</p><empty-line/><p>Lulu und ich begannen, �ngstlich den Horizont abzusuchen.</p><empty-line/><p>Dort, in der Ferne, waren die Umrisse der Augen noch zu erkennen, aber unter dem Einfluss des Windes begannen sie bereits zu verschwimmen, wie alle Wolken, und verloren ihre Form.</p><empty-line/><p>Lulu und ich mussten so schnell wie m�glich eine nahe gelegene Siedlung finden.</p><empty-line/><p>Und dann kommen alle zusammen und gehen schnell zum Meer, tauchen und sehen sich schlie�lich die Fische an.</p><empty-line/><p>Kapitel 18</p><empty-line/><p>Unsterblichkeit.</p><empty-line/><p>18.1</p><empty-line/><p>Widerspr�che.</p><empty-line/><p>Wir waren auf dem Ozean.</p><empty-line/><p>Unser Freund, der Erfinder, der Marquis, Lulu und ich.</p><empty-line/><p>Am Ufer der gleichen Bucht, von der uns unser Freund erz�hlt hatte.</p><empty-line/><p>Es war einer dieser warmen Abende. Warme Wellen rollten mit leichtem Rauschen ans Ufer, wie sie es all die Jahrtausende vor uns getan hatten.</p><empty-line/><p>Die unbeschreibliche Sch�nheit des Sonnenuntergangs pl�tscherte �ber den Himmel. Leichte Wolken schwebten in der Ferne, wie eine schwebende antike Stadt.</p><empty-line/><p>Es gab keine Gedanken, und ich wollte auch an gar nichts mehr denken. Ich w�nschte, dieser Abend w�rde nie enden.</p><empty-line/><p>Aber unser Stern neigte sich immer mehr dem Horizont zu.</p><empty-line/><p>Als ob wir aus einer tiefen Vergessenheit erwachten, h�rten wir die Stimme unseres Freundes, des Erfinders.</p><empty-line/><p>��Heute haben wir einen der feierlichsten Momente in unserem Leben.</p><empty-line/><p>Wir sahen uns an wie in einem Traum.</p><empty-line/><p>��Die Feierlichkeit dieses Moments kann man gar nicht hoch genug einsch�tzen.</p><empty-line/><p>��Denn es ist der letzte und .... entscheidende.</p><empty-line/><p>��Du machst uns Angst, antworteten wir besorgt.</p><empty-line/><p>Er schaute mit aller Kraft in die Ferne und versuchte, hinter den Horizont zu sehen.</p><empty-line/><p>Ohne uns zu beachten, fuhr er fort.</p><empty-line/><p>��Stellt euch kleine Kinder vor, die sich bei jemandem zu Hause versammeln.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich vor, sie h�tten beschlossen zu spielen. Zum Beispiel mit einem Spiel, das sie "Eisenbahn" nennen.</p><empty-line/><p>��Ihr wisst, dass viele Kinder ein solches Spiel haben.</p><empty-line/><p>��Die Z�ge auf dieser Stra�e bewegen sich auf verschiedenen geschlossenen Bahnen und kreuzen sich, wie ein endloser Oszillator.</p><empty-line/><p>��Dieses Spiel kann ewig weitergehen.</p><empty-line/><p>��Und ich dachte.</p><empty-line/><p>��Da war etwas in diesem Spiel. Etwas Ruhiges.</p><empty-line/><p>��Ruhe, mein treuer Begleiter und Freund, der mich fast mein ganzes Leben lang einlullte, mir seine Gr��e und Erhabenheit zeigte und mir Schritt f�r Schritt seine Geheimnisse offenbarte.</p><empty-line/><p>��Doch dann, seltsam und unerwartet, n�herten wir uns mit ihm einer Linie, �ber die ich nat�rlich viel nachgedacht, aber nicht erwartet hatte, dass dies jemals geschehen k�nnte.</p><empty-line/><p>��Mein treuer Freund brachte mich allm�hlich zu dieser Linie und lie� mich allein � Und wie ein Spielzeugboot schob er mich sanft vorw�rts.</p><empty-line/><p>��Die Spannung um mich herum nahm allm�hlich zu, riss allm�hlich alles mit sich und zerst�rte es.</p><empty-line/><p>��Eine Kraft, die nicht aufzuhalten ist.</p><empty-line/><p>��Ich hatte Angst, zur�ckzublicken.</p><empty-line/><p>��Die ganze Welt hinter dieser Linie und drum herum knisterte und flehte um Gnade.</p><empty-line/><p>��Wor�ber wir an diesem wunderbaren und letzten Abend mit Ihnen sprechen werden, ist das Unglaublichste, was es geben kann.</p><empty-line/><p>��Wir werden mit euch �ber die Unsterblichkeit sprechen.</p><empty-line/><p>Wir standen und wankten von einem Fu� auf den anderen. Selbst der besonnene und ruhige Marquis versuchte, seine Aufregung zu verbergen.</p><empty-line/><p>��Ich werde dieses Gespr�ch in den Tiefen meines Weges beginnen, ganz am Anfang.</p><empty-line/><p>��Wie alle Lebewesen habe ich am Anfang meines Lebens versucht, f�r mich die Werte zu bestimmen, an die ich mich auf meinem Weg halten werde.</p><empty-line/><p>��Ich habe mein Leben gewisserma�en vorw�rts gebl�ttert und versucht, in die Zukunft zu schauen.</p><empty-line/><p>��Welche Szenarien ich mir auch immer ausmalte, alles lief auf den gleichen Punkt hinaus � auf den Tod.</p><empty-line/><p>Alles wurde nutzlos und unn�tig.</p><empty-line/><p>��Und ich dachte an das Unm�gliche.</p><empty-line/><p>��Trotz aller Spielchen, die die Vernunft mit uns treibt, muss ich ihr Tribut und Respekt zollen. Meine Intuition hat mich noch nie im Stich gelassen.</p><empty-line/><p>��Wenn alles, was wir um uns herum sehen, Tod und Verfall ist, dann muss es auch Unsterblichkeit geben.</p><empty-line/><p>��Wie Sie verstehen, ist es v�llig sinnlos, �ber etwas zu sprechen, das weder ich noch Sie jemals gesehen haben.</p><empty-line/><p>��Ich konnte mir nicht einmal vorstellen, dass das Schicksal mich zu diesem letzten und entscheidenden Geheimnis f�hren w�rde.</p><empty-line/><p>��Die Sache ist die: Wenn wir etwas suchen, dann sind wir nur ein Teil, die H�lfte des Ganzen.</p><empty-line/><p>��Was wir suchen, muss seinerseits den Schritt auf uns zu machen.</p><empty-line/><p>��Ohne es geht es nicht.</p><empty-line/><p>"Von Anfang an wusste ich, dass es Zeitverschwendung war, aber trotzdem habe ich manchmal scherzhaft �ber dieses Geheimnis nachgedacht.</p><empty-line/><p>��Alles begann mit einem fl�chtig hingeworfenen Satz, den ich zuf�llig h�rte, als ich mit Passanten sprach.</p><empty-line/><p>��Einmal, vor vielen Jahren, h�rte ich ein seltsames Gespr�ch auf der Stra�e. Einer der Gespr�chspartner, der wahrscheinlich mit der Biologie unseres K�rpers vertraut war, erz�hlte dem anderen lachend, dass sich unser K�rper �ber einen bestimmten Zeitraum hinweg � komplett erneuert !!!</p><empty-line/><p>Es gibt buchst�blich nichts mehr in uns, was nicht ersetzt worden w�re.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich war ich von dieser Tatsache �berrascht.</p><empty-line/><p>��Ich wei� nicht warum, aber dieser Satz wurde zu einem der Leuchtt�rme, die ich immer vor Augen hatte.</p><empty-line/><p>��Als ich nach Hause kam, dachte ich �ber diesen Satz nach und legte ihn beiseite.</p><empty-line/><p>Aber er lie� mich nie wieder los. Er hat mich durchdrungen wie Gift.</p><empty-line/><p>��Es war dieser seltene und epochale Moment in meinem Leben, der mich f�r immer ver�nderte.</p><empty-line/><p>��Es folgte ein Leben voller Entdeckungen und Abenteuer, aber egal, wie leidenschaftlich ich mich f�r etwas einsetzte, etwas Unsichtbares brachte mich immer wieder zu diesem Satz zur�ck.</p><empty-line/><p>"In letzter Zeit haben sich die Dinge drastisch ver�ndert.</p><empty-line/><p>Unser Freund, der in die Ferne blickte und begierig die w�rzige Meeresbrise einatmete, erlebte wieder und erinnerte sich an alle Einzelheiten dessen, was ihm widerfahren war.</p><empty-line/><p>��Ich habe die Zeit absichtlich hinausgez�gert und versucht, nicht zu bemerken, dass sich das letzte Jahr bereits wie eine riesige Mauer vor mir aufget�rmt hat.</p><empty-line/><p>��Es war die Angst.</p><empty-line/><p>��Nachdem ich mich schlie�lich �berwunden hatte, schaute ich mir dennoch an, was die moderne Wissenschaft dar�ber wei�, wie der Prozess der Erneuerung unseres K�rpers abl�uft.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich ist das nicht ungew�hnlich.</p><empty-line/><p>��Alle lebenden Organismen auf unserem Planeten bestehen aus ihrem eigenen Baumaterial � Zellen.</p><empty-line/><p>��Alte Zellen sterben ab, neue werden geboren.</p><empty-line/><p>��Das ist ein nat�rlicher Prozess, ein Austausch.</p><empty-line/><p>��Im Allgemeinen sind sich die modernen Alchemisten einig, dass alle Zellen unseres K�rpers im Durchschnitt einmal alle 7 bis 10 Jahre erneuert werden!</p><empty-line/><p>��Alle 10 Jahre ver�ndert sich unser K�rper komplett!</p><empty-line/><p>��Alle 10 Jahre sind wir nicht mehr die gleichen Wesen!</p><empty-line/><p>��Ich habe auch gelernt, dass verschiedene Teile unseres K�rpers auf unterschiedliche Weise erneuert werden.</p><empty-line/><p>��Zum Beispiel ver�ndert sich das Skelett in ein paar Jahrzehnten komplett, und die Haut in � zwei Wochen!</p><empty-line/><p>��Jeden Tag sterben in uns Milliarden von Zellen ab, und es entstehen genauso viele neue!</p><empty-line/><p>Nur das leise Rauschen der Brandung durchbrach die Stille um uns herum.</p><empty-line/><p>��Warum hat mich dieser Satz �ber die Verj�ngung unseres K�rpers nicht losgelassen? Diese Frage habe ich mir schon eine Million Mal gestellt.</p><empty-line/><p>��Es war etwas darin, das an der Oberfl�che lag, aber gleichzeitig so schnell und schwer fassbar war, dass es nicht m�glich war, das Ende des Fadens zu ergreifen, der zur L�sung f�hrte.</p><empty-line/><p>��Ich kann nicht genau sagen, wie es geschah, aber eines Tages erlebte ich einen echten Schock.</p><empty-line/><p>��Diese Offenbarung war so stark, dass ich viele Tage lang mit niemandem sprechen konnte.</p><empty-line/><p>��Mein ganzes Leben lang habe ich mit einer Vielzahl von Instrumenten und Mechanismen gearbeitet.</p><empty-line/><p>��Ich verstehe sehr gut, wie die Mechanik funktioniert.</p><empty-line/><p>��Sehr oft war ich mit der Reparatur eines defekten Mechanismus besch�ftigt, indem ich verschiedene kaputte oder veraltete Teile durch neue ersetzte.</p><empty-line/><p>��So konnte ich die Lebensdauer des Ger�ts fast unbegrenzt verl�ngern.</p><empty-line/><p>��Ich wei� mit Sicherheit, dass dieses Verfahren hervorragend funktioniert.</p><empty-line/><p>Wir h�rten unserem Freund mit unverhohlenem Erstaunen zu.</p><empty-line/><p>Er war lange Zeit still.</p><empty-line/><p>��Mein Hirn explodierte f�rmlich vor einer so offensichtlichen Entdeckung, die mich all die Jahre �ber gequ�lt hatte.</p><empty-line/><p>��Warum funktioniert dieser Ersatzmechanismus nicht mit unserem K�rper?!?</p><empty-line/><p>��Es ist doch derselbe Mechanismus, dasselbe Prinzip!!!</p><empty-line/><p>��Was ist los?</p><empty-line/><p>��Warum ist unsere Haut so schlaff und faltig, obwohl sie erst zwei Wochen alt ist???</p><empty-line/><p>��Warum wir, egal was passiert, schnell altern und buchst�blich auseinanderfallen und unser Leben mit Staub beenden?</p><empty-line/><p>��Wie ist das m�glich?!?�� Ein sterbender alter Mann und die trauernden Angeh�rigen, die ihn umgeben, die j�ngere Generation, Kinder und Enkelkinder, sind aus demselben Material und denselben Organen gemacht, deren Alter dasselbe ist?!?</p><empty-line/><p>��Was stimmt hier nicht?!?</p><empty-line/><p>Unser Freund sah uns lange Zeit an.</p><empty-line/><p>Unser Erstaunen kannte keine Grenzen.</p><empty-line/><p>Schlie�lich beschloss Lulu, ihn zu fragen, was er damit meinte.</p><empty-line/><p>Nach langem Schweigen l�chelte unser Freund und sagte.</p><empty-line/><p>��Jetzt verstand ich, warum mich dieser Satz all die Jahre nicht losgelassen hatte.</p><empty-line/><p>��Er enthielt einen Widerspruch, einen Faden, der mich zu dem gr��ten Geheimnis des Universums f�hrte.</p><empty-line/><p>��Dies ist ein Widerspruch, der es dir erlauben wird, weiter zu gehen, und der mein n�chstes R�tsel f�r dich sein wird.</p><empty-line/><p>18.2</p><empty-line/><p>Die Form.</p><empty-line/><p>Wir machten eine Weile Pause und schauten uns um. Der Himmel schimmerte noch immer in allen Farben, als ob ein unsichtbarer K�nstler jeden Abend seine einzigartigen und geheimnisvollen Bilder malte.</p><empty-line/><p>Unser Freund nahm eine Handvoll Sand und beobachtete, wie die Sandk�rner fielen, und sagte leise.</p><empty-line/><p>Kommen wir also zum Kern der Sache.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich haben Sie alle schon von so etwas wie Unsterblichkeit geh�rt.</p><empty-line/><p>��Was ist das?</p><empty-line/><p>��Merkw�rdigerweise will aber niemand diese einfache Frage beantworten.</p><empty-line/><p>��Wie das? !�riefen wir aus.</p><empty-line/><p>��Es gibt nichts Einfacheres, das Wort selbst spricht f�r sich!</p><empty-line/><p>��Unsterblichkeit ist eine Eigenschaft, die ihrem Besitzer eine unbegrenzte Existenz verleiht, nicht wahr?</p><empty-line/><p>Unser Freund sah uns eindringlich an und sagte.</p><empty-line/><p>��Ich h�tte nicht einmal gedacht, dass Sie Ihre Antwort so pr�zise formulieren w�rden.</p><empty-line/><p>��Der Schl�sselsatz in Ihrer Antwort ist "unbegrenzt".</p><empty-line/><p>��Ich habe vor unserem Gespr�ch bewusst in wissenschaftlichen Abhandlungen gebl�ttert, in denen Begriffe wie Ewigkeit, Unendlichkeit, Unsterblichkeit und so weiter beschrieben werden.</p><empty-line/><p>��Wissen Sie, in all diesen Definitionen entdeckte ich sofort eine Gemeinsamkeit, die in verschiedenen offenen Quellen �u�erst selten erw�hnt wird, da sie extrem wichtig und in gewissem Sinne nicht f�r jeden bestimmt ist.</p><empty-line/><p>��Ich war sogar �berrascht, dass es gezeigt wurde.</p><empty-line/><p>��Was? fragten wir ungeduldig.</p><empty-line/><p>���berall, wo Ph�nomene wie Ewigkeit, Unendlichkeit, Unsterblichkeit usw. beschrieben werden, wird eine solche Definition als eine Eigenschaft der Wahrnehmung der Bewohner der umgebenden Welt verwendet.</p><empty-line/><p>��Das hei�t, Ewigkeit, Unendlichkeit, Unsterblichkeit ist nichts anderes als eine physiologische Eigenschaft des Denkens der Bewohner.</p><empty-line/><p>��Dies ist keine wissenschaftliche, sondern eine philosophische Definition.</p><empty-line/><p>��Um es einfach auszudr�cken � die Fantasie des Geistes der Bewohner, verwendet, um die grenzenlose, grenzenlose unersch�pfliche Objekte und Ph�nomene zu charakterisieren.</p><empty-line/><p>��Fantasiebewohner?!? fassungslos, wir wussten nicht, was wir denken sollten.</p><empty-line/><p>"Ja, Sie haben Recht", antwortete er.</p><empty-line/><p>��Alles, wo unsere Wissenschaft bei der Definition von Ewigkeit, Unendlichkeit, Unsterblichkeit vorangeschritten ist, nennt man Fantasie.</p><empty-line/><p>��Ja, aber fast die gesamte Wissenschaft baut auf diesen Begriffen auf oder st�tzt sich indirekt auf sie!!! riefen wir erstaunt aus.</p><empty-line/><p>Unser Freund h�rte uns nicht. Er begann, etwas in den Sand zu zeichnen. Was sind das f�r bizarre und sich wiederholende Figuren.</p><empty-line/><p>Dann sprach er leise und bestimmt.</p><empty-line/><p>��Unser Gespr�ch kann als beendet betrachtet werden.</p><empty-line/><p>��Wir sind an der Grenze angelangt, hinter der es nichts mehr gibt.</p><empty-line/><p>��Weder die moderne Wissenschaft noch die antike Philosophie haben diese Grenze jemals �berschritten.</p><empty-line/><p>Wir setzten uns m�de in den Sand und beobachteten die kleinen Krabben, die hin und her huschten, immer mit irgendetwas besch�ftigt.</p><empty-line/><p>Unser Freund und Lehrer radierte die in den Sand gezeichneten Figuren aus und sagte leise</p><empty-line/><p>��Um �ber diese Linie hinauszukommen, reicht die Fantasie allein nicht aus.</p><empty-line/><p>��Um zu verstehen, was Unsterblichkeit ist, ist es notwendig, sich an etwas zu klammern.</p><empty-line/><p>��Wir m�ssen unter den Millionen von Verzerrungen, mit denen dieses Geheimnis beh�tet wird, wenigstens ein Zeichen finden, das ganz reale, das uns erkennen l�sst, wonach wir suchen.</p><empty-line/><p>��Wenn es um die Unsterblichkeit geht, ist es nat�rlich logisch, dass alle Bewohner zuallererst sich selbst als das am besten geeignete und verst�ndlichste Studienobjekt betrachten.</p><empty-line/><p>��Was wissen wir �ber uns selbst?</p><empty-line/><p>��Dass wir sterblich sind.</p><empty-line/><p>��Diese Tatsache ist so offensichtlich, dass man damit abschlie�en kann und sich nicht den Kopf mit Unsinn vollstopfen muss.</p><empty-line/><p>"Ich habe das getan, als ich jung war. Ich war immer sehr praktisch veranlagt und habe nie etwas umsonst und ohne Grund getan.</p><empty-line/><p>"Aber vor ein paar Jahren habe ich � etwas entdeckt.</p><empty-line/><p>��Das kann man getrost als eine der erstaunlichsten Entdeckungen bezeichnen, die mir widerfahren sind.</p><empty-line/><p>��Ich nenne diese Entdeckung.... "Das Geheimnis des Spiegels".</p><empty-line/><p>��Sie haben sich sicherlich mehr als einmal im Spiegel gesehen.</p><empty-line/><p>��Was seht ihr dort?", fragte er uns geheimnisvoll.</p><empty-line/><p>Wir wichen �ngstlich vor ihm zur�ck. Seine Augen wurden wie Glas und er schaute durch sie hindurch, als ob er uns gleichzeitig durchschaute.</p><empty-line/><p>Vor lauter Angst fingen wir an, uns an die vielen seltsamen und schrecklichen Geschichten zu erinnern, die wir fr�her �ber Spiegel geh�rt hatten.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich brach unser Freund in Gel�chter aus. Dieses Lachen war irgendwie unheimlich und unnat�rlich. Uns lief das Blut in den Adern gefroren. Wir merkten, dass etwas Seltsames mit unserem Freund vor sich ging, das wir nie verstehen w�rden.</p><empty-line/><p>Pl�tzlich lehnte er sich dicht an uns heran und sagte:</p><empty-line/><p>��Das gr��te R�tsel der Unsterblichkeit l�sst sich nicht nur nicht l�sen, man kann sich ihm auch nicht n�hern, einfach so.</p><empty-line/><p>��Um sich ihm zu n�hern, muss man zwei H�lften eines Schl�ssels haben.</p><empty-line/><p>��Jeder sieht nur eine Seite unseres Lebens, die H�lfte dieses Schl�ssels, und denkt, dass dies genug ist.</p><empty-line/><p>Unser Freund sammelte seine Kr�fte und kr�chzte leise:</p><empty-line/><p>��"Das Geheimnis des Spiegels" ist � ein Durchgang, eine L�cke und ein Hinweis.</p><empty-line/><p>��Die andere H�lfte des Schl�ssels zur T�r, genannt Unsterblichkeit.</p><empty-line/><p>Unser Freund schwieg lange Zeit und lauschte dem Rauschen der Brandung.</p><empty-line/><p>Dann, pl�tzlich, f�gte er nachdenklich hinzu.</p><empty-line/><p>��Wei�t du, das ist noch nicht alles.</p><empty-line/><p>��Wir k�nnen uns wohl gl�cklich sch�tzen, denn wir sind Zeugen von etwas Ungew�hnlichem und wahrhaft Grandiosem.</p><empty-line/><p>��Was folgt, ist etwas, das sich jeder Erkl�rung entzieht.</p><empty-line/><p>��Selbst wenn wir den Schl�ssel zu dieser T�r haben, bedeutet das nicht, dass sie sich �ffnen wird.</p><empty-line/><p>��Es gibt eine T�r und es gibt einen Schl�ssel. Technisch gesehen, ist alles klar und verst�ndlich.</p><empty-line/><p>��Aber in diesem Fall ist es wie mit dem Beispiel des rostigen Schl�ssels.</p><empty-line/><p>��Man kann eine rostige T�r mit einem rostigen Schl�ssel aufmachen, so viel man will, aber es wird keinen Sinn ergeben.</p><empty-line/><p>Nach einer langen Zeit, als die Dunkelheit uns fast vollst�ndig einh�llte, schien er aus der Ferne zu erwachen und fuhr mit seiner Geschichte fort.</p><empty-line/><p>��Sie haben sicher schon viele phantastische Geschichten gelesen, in denen die K�pfe der Bewohner wie in einer Falle im Wahnsinn umherschwirren und mit ihrer kranken Phantasie eine unglaubliche Geschichte nach der anderen erfinden.</p><empty-line/><p>��Ich sage Ihnen eines.</p><empty-line/><p>��Keine einzige, auch nicht die sch�nste, verr�ckteste, fantastischste Geschichte, die von einer kranken Phantasie erfunden wurde � kommt niemals auch nur ann�hernd an das heran, was in der Realit�t passiert.</p><empty-line/><p>Nach einer langen Pause holte er tief Luft und fuhr fort.</p><empty-line/><p>Aber wir schweifen ein wenig ab.</p><empty-line/><p>��Also � was passiert mit uns nach unserer Geburt?", fragte er uns.</p><empty-line/><p>Nachdem wir lange versucht hatten, uns zu konzentrieren, begannen wir uns zu erinnern und aufzuz�hlen, wie unser Leben aussah.</p><empty-line/><p>Er h�rte uns zu, ohne uns zu unterbrechen.</p><empty-line/><p>Als wir schlie�lich alles gesagt hatten, was wir �ber unser Leben wussten, sahen wir ihn erwartungsvoll an.</p><empty-line/><p>Er schloss die Augen und antwortete.</p><empty-line/><p>��Vom allerersten Augenblick an, nachdem ihr auf die Welt gekommen seid, wusstet ihr, was passiert.</p><empty-line/><p>��Vom ersten Augenblick an wusstest du, was dich am Ende erwartet.</p><empty-line/><p>��Es spielt keine Rolle, dass du klein und unintelligent warst.</p><empty-line/><p>��Du wusstest alles im Voraus.</p><empty-line/><p>��Das, was in euch ist, eure Essenz, wusste vom ersten Moment an alles, und von diesem Moment an begann eine der grausamsten, verr�cktesten und tragischsten Schlachten, die dieses Universum je gesehen hat.</p><empty-line/><p>��Welcher Kampf?!", riefen wir aus.</p><empty-line/><p>��Der Kampf um ihre Existenz, antwortete unser Freund ruhig.</p><empty-line/><p>��Ich werde versuchen, euch das Unerkl�rliche zu erkl�ren, was ich im �brigen immer tue, lachte er.</p><empty-line/><p>��Wenn Sie beginnen, philosophische Abhandlungen zu studieren, von den �ltesten Zeiten bis zu den Werken moderner Alchemisten, die dieses Thema erforscht haben, werden Sie sofort zwei Hauptgedanken bemerken, die alle diese Werke durchdringen.</p><empty-line/><p>��Dies ist die eigentliche Definition der Unendlichkeit des Seins oder der Unsterblichkeit.</p><empty-line/><p>��Erstens ist es die Idee, die ich bereits erw�hnt habe, dass sich diese Begriffe auf die F�higkeit des Verstandes beziehen, das Unerkl�rliche zu erkl�ren.</p><empty-line/><p>��Aber es gibt noch einen zweiten Gedanken, einen praktischen, dem nur wenige Menschen Beachtung schenken, der aber f�r uns der Hauptpunkt sein wird, von dem aus wir unsere Reise beginnen werden.</p><empty-line/><p>��Wir haben noch nie mit der Welt der Tr�ume gearbeitet, und wir werden auch jetzt nicht von dieser Regel abweichen.</p><empty-line/><p>��Die zweite Idee, die sich durch alle philosophischen und neuerdings auch durch die sogenannten modernen wissenschaftlichen Werke zieht, klingt wie folgt.</p><empty-line/><p>��Ewigkeit kann man das nennen, was einem st�ndigen Wandel unterworfen ist.</p><empty-line/><p>��Ja, alles um uns herum lebt und stirbt, aber gerade in diesem Prozess liegt die Ewigkeit.</p><empty-line/><p>��Selbst wenn unser Universum nach der heute modischen Theorie durch eine Art Explosion entstanden ist und dann wieder in einen Punkt kollabiert, kann dieser Prozess in seiner Ver�nderung und Wiederholung unendlich weitergehen.</p><empty-line/><p>��Vor vielen Jahren, in meiner fernen Jugend, wusste ich von dieser Idee, und alles darin passte mir, wenn ich mich eines Tages im Spiegel betrachtete und nicht etwas sah �</p><empty-line/><p>��Etwas, das gleiche Entsetzen und den gleichen Schock, vor dem die Beine augenblicklich buchst�blich nachgeben. Ich bezweifle, dass die Psyche eines unvorbereiteten Bewohners das verkraften kann �</p><empty-line/><p>Aber wir sind schon ein bisschen weiter gegangen.</p><empty-line/><p>��Wo haben wir aufgeh�rt? fragte er nachdenklich.</p><empty-line/><p>��Bei den Ver�nderungen, antworteten wir leise.</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete er.</p><empty-line/><p>��Die zweite Idee besagt, dass die Ewigkeit eine Reihe von endlosen Ver�nderungen ist.</p><empty-line/><p>Dann, nachdem er lange dar�ber nachgedacht hatte, wo er anfangen sollte, sprach er schlie�lich langsam</p><empty-line/><p>��Sie wissen genau, dass Sie heute nicht mehr derselbe sind wie gestern.</p><empty-line/><p>��Und in zwanzig Jahren werden Ihre Freunde Sie nicht wiedererkennen, wenn sie Sie auf der Stra�e getroffen haben.</p><empty-line/><p>��Wir sind Zeugen eines sehr merkw�rdigen Ph�nomens, �ber das kaum jemand nachdenkt.</p><empty-line/><p>��Im Laufe unseres Lebens werden wir mehrmals vollst�ndig erneuert.</p><empty-line/><p>��Tats�chlich wird unser Leben physiologisch gesehen von mehreren verschiedenen Wesen gelebt, die nur durch .... miteinander verbunden sind. Das Ged�chtnis, das ein Gef�hl f�r die Integrit�t dieser verschiedenen Lebewesen schafft.</p><empty-line/><p>��Wir sind Zeugen eines verbl�ffenden Ph�nomens, als ob etwas, das sich st�ndig ver�ndert und erneuert, um jeden Preis versucht, seine Existenzform aufrechtzuerhalten, aber vergeblich.</p><empty-line/><p>��Als ob etwas Unsterbliches, das unsere K�rper blendet, vorsichtig versucht, sie zu retten.</p><empty-line/><p>Dann, jedes Wort sorgf�ltig w�hlend, fragte unser Freund leise</p><empty-line/><p>��Glaubst du, dass die Ver�nderungen, die mit dir geschehen, �</p><empty-line/><p>��Was ist ihre � Geschwindigkeit?</p><empty-line/><p>Wir zuckten unbeholfen mit den Schultern.</p><empty-line/><p>��Nach den zahlreichen Angaben unserer Alchemisten....</p><empty-line/><p>Hier unterbrach uns unser Freund abrupt und schrie fast</p><empty-line/><p>��Mich interessiert nicht, nach welchen Daten, mich interessiert Ihre Meinung zu einer so einfachen und gleichzeitig unglaublich komplexen Frage, von der die Existenz des gesamten Universums abh�ngt!!!</p><empty-line/><p>Wir standen schweigend da und starrten in den Sand.</p><empty-line/><p>Wie schnell ver�ndert ihr euch?</p><empty-line/><p>Ohne eine Antwort von uns abzuwarten, antwortete er leise vor sich hin.</p><empty-line/><p>��Ich werde Ihnen ein wenig mehr sagen, als Sie in den Beschreibungen moderner biologischer Abhandlungen �ber die Physiologie der Bewohner finden werden.</p><empty-line/><p>��Die Geschwindigkeit der Ver�nderung, die bei uns stattfindet, bezieht sich auf die gleiche philosophische Definition wie die Unendlichkeit.</p><empty-line/><p>��Die moderne Wissenschaft hat keine Daten �ber diese Tatsache, da die Rate unserer Ver�nderung .... gegen unendlich tendiert !!!</p><empty-line/><p>��Die Geschwindigkeit unseres Wandels ist unfassbar.</p><empty-line/><p>��Das ist so, als w�rde ein Mechaniker in seinem Wagen alte Teile reparieren und gegen neue austauschen, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die gegen unendlich geht! Und dieser Wagen k�nnte in jedem Idealzustand ewig existieren!!!</p><empty-line/><p>��Aber � Es gibt etwas Unbegreifliches. Etwas Seltsames geht vor sich.</p><empty-line/><p>��Es gibt ein Geheimnis.</p><empty-line/><p>��Nach dem Gesetz des Gleichgewichts h�ngt die Dauer unseres Lebens direkt von der Geschwindigkeit der Frequenz unserer Ver�nderungen ab!</p><empty-line/><p>��Nach dem, was wir in der Welt um uns herum beobachten, m�ssten wir bei st�ndiger Erneuerung und ihrer gegen unendlich tendierenden Geschwindigkeit ewig leben .... !!!</p><empty-line/><p>��Aber das ist nicht der Fall � es gibt ein Missverh�ltnis und einen Bruch in der Verbindung und Abh�ngigkeit zwischen unserer Ver�nderung und der Lebenserwartung.</p><empty-line/><p>��Das Gleichgewichtsgesetz kann nicht falsch sein, ich eile verzweifelt herbei � Also verstehe ich etwas nicht �</p><empty-line/><p>��Was bedeutet das alles?!?</p><empty-line/><p>��Das bedeutet nur eines � wir, wie das ganze Universum mit heftiger Wut von Geburt an, versuchen, aus dieser Falle zu entkommen, in die wir geraten sind, versuchen, uns an jeden Strohhalm zu klammern, und fallen in den Abgrund �</p><empty-line/><p>��Das ganze Universum?!? schrien wir.</p><empty-line/><p>��Gilt das auch f�r das Universum?</p><empty-line/><p>��Nat�rlich!!!, rief er.</p><empty-line/><p>��Stellen Sie sich vor, etwas, das die Eigenschaft hat, sich endlos zu erneuern und zu ver�ndern, versucht, nachdem es sich in eine bestimmte Form gekleidet hat, diese f�r sich selbst anzupassen, aber � es ist nutzlos.</p><empty-line/><p>��Vielleicht wird dieses Ph�nomen in zahlreichen religi�sen Abhandlungen aufgrund seiner scheinbaren Grandiosit�t als die Seele oder die Unsterblichkeit selbst bezeichnet, die wie die Kleider ihre K�rper wechselt.</p><empty-line/><p>��Ausgequetscht und verw�stet, fallen sie immer wieder auseinander und verschwinden.</p><empty-line/><p>��Es ist, als ob ein alter, besessener Alchemist, der eine Art Wahrheit kennt, mit verzweifelter Beharrlichkeit das gleiche erfolglose Experiment durchf�hrt, ohne zu verstehen, warum es ihm nicht gelingt!</p><empty-line/><p>��Was haben wir am Ende davon?</p><empty-line/><p>��Unsere Existenz l�sst sich in zwei Teile aufteilen.</p><empty-line/><p>��Der erste, traditionelle und verst�ndliche, an den wir uns gew�hnt haben, ist unser K�rper, unser Leben von der Geburt bis zum Tod, das wir als ein Ganzes empfinden.</p><empty-line/><p>��Unser zweiter Teil � der geheimnisvollste und schwer fassbarste � besteht aus einer unendlichen Anzahl unserer sich ver�ndernden Kopien, die in keiner Beziehung zueinander stehen und deren Lebensdauer gegen Null tendiert.</p><empty-line/><p>��Alles, was diese endlosen Kopien verbindet und uns zu dem macht, was wir sind, ist unser Ged�chtnis. Dennoch l�sst sich nicht leugnen, dass unsere zahllosen Kopien einer bestimmten Ordnung des Erscheinungsbildes unterworfen sind.</p><empty-line/><p>��Zwischen diesen beiden Teilen gibt es eine gemeinsame Eigenschaft, die die Existenz der Unsterblichkeit ausschlie�t.</p><empty-line/><p>��Obwohl die meisten Bewohner glauben, dass die M�glichkeit der endlosen Erneuerung ihnen Unsterblichkeit bringen kann, ist sie es nicht.</p><empty-line/><p>��Zwischen dieser M�glichkeit und unseren sterblichen K�rpern gibt es ein und dieselbe Eigenschaft, die zur gleichen Sache f�hrt � zur Zerst�rung.</p><empty-line/><p>��Diese Eigenschaft wird Form genannt.</p><empty-line/><p>��Viele philosophische Lehren haben tonnenweise verschiedene Abhandlungen �ber das Nichts, �ber die Reinkarnation der Seelen und so weiter hinterlassen, nach deren Lekt�re man leicht verr�ckt werden kann und v�llig verwirrt ist.</p><empty-line/><p>��Alle alten Philosophen und modernen Alchemisten auf der Suche nach Unsterblichkeit,</p><p>interessierten sich f�r eine gro�e und grundlegende Frage.</p><empty-line/><p>��Ob sie vor dem Moment, in dem sie in dieser Welt erschienen, existierten?</p><empty-line/><p>��Diese Frage ist ziemlich eng gefasst und nicht ganz zutreffend.</p><empty-line/><p>��Ich w�rde diese Frage anders formulieren.</p><empty-line/><p>��Hat das unendliche System selbst vor seinem Erscheinen existiert?</p><empty-line/><p>��Meine Antwort ist � Nein !!!</p><empty-line/><p>��Wir k�nnen es nicht praktisch testen, aber das spielt keine Rolle.</p><empty-line/><p>��Egal wie perfekt das System der Weltordnung ist, es bleibt eine Form.</p><empty-line/><p>18.3</p><empty-line/><p>Schritt vorw�rts.</p><empty-line/><p>Es wurde ganz dunkel ringsum. Eine leichte warme Brise weht �ber uns. Ein leichter warmer Regen fiel.</p><empty-line/><p>Unser Freund Erfinder stand auf.</p><empty-line/><p>Er sah nichts um sich herum, nicht einmal eine ausgestreckte Hand, stand in v�lliger Dunkelheit und h�rte nur das leise Rauschen der Brandung.</p><empty-line/><p>Wir hatten das Gef�hl, dass etwas �u�erst Wichtiges geschah, und standen ebenfalls auf.</p><empty-line/><p>Unser Freund sprach ganz ruhig.</p><empty-line/><p>��Obwohl wir nichts �ber die Unsterblichkeit wissen und ob sie �berhaupt existiert, gibt es eine Sache, die mich keine Sekunde lang losl�sst, sie ist immer vor mir, jeden Augenblick ....</p><empty-line/><p>��Was ist das?", fragten wir mit kaum h�rbarer Stimme.</p><empty-line/><p>��Der springende Punkt ist, dass uns eine Sache widerf�hrt, die das Zeichen der Unsterblichkeit hat.</p><empty-line/><p>Der Marquis und Lulu schrien sogar vor �berraschung auf.</p><empty-line/><p>��Ihr habt wahrscheinlich an den Moment gedacht, als ihr in diese Welt geboren wurdet.</p><empty-line/><p>��Damit gibt es kein Problem.</p><empty-line/><p>��Ihr seid aufgetaucht, und die �bliche Routine namens Leben begann.</p><empty-line/><p>��Aber�</p><empty-line/><p>��Du wei�t absolut nichts dar�ber, was mit dir passiert ist � bevor du geboren wurdest.</p><empty-line/><p>Wir setzten uns ein wenig verwundert hin.</p><empty-line/><p>��Ja, fuhr er fort, es ist m��ig zu diskutieren und sogar sch�dlich.</p><empty-line/><p>��Und die Mutma�ungen und Streitereien der Wissenschaft, der Philosophen und der Religion dar�ber, ob wir vor dem Moment unseres Erscheinens hier existierten, haben absolut keine Bedeutung.</p><empty-line/><p>��Haben wir etwas Ewiges, Unsterbliches oder nicht.</p><empty-line/><p>��Aber die Tatsache bleibt.</p><empty-line/><p>��Wir wissen nichts und erinnern uns an nichts vor dem Moment, in dem wir hier angekommen sind.</p><empty-line/><p>��Nat�rlich w�re es m�glich, dem keine Beachtung zu schenken. Wir wissen viele Dinge in diesem Leben nicht, und das ist unm�glich �</p><empty-line/><p>��Ich h�tte es getan .... wenn ich k�nnte.</p><empty-line/><p>��Aber dieses Merkmal des Geschehens ist ein Zeichen f�r das, was man Unsterblichkeit nennt.</p><empty-line/><p>Wir bem�hten uns, die Augen unseres Freundes zu sehen, aber vergeblich.</p><empty-line/><p>"Ja, das ist es", fuhr er fort.</p><empty-line/><p>Wir sind eine Erweiterung dessen, woran wir uns nicht erinnern.</p><empty-line/><p>Lulu und der Marquis traten n�her und fragten mit leiser Stimme.</p><empty-line/><p>��Wie sollen wir nach dem suchen, was wir nicht sehen, woran wir uns nicht erinnern, was wir nicht erkennen und studieren k�nnen?</p><empty-line/><p>Unser Freund holte tief Luft.</p><empty-line/><p>��Ja, wie Sie sehen k�nnen, ist die Aufgabe nicht leicht, versuchte er zu lachen.</p><empty-line/><p>��Ich habe versucht, mich ihr buchst�blich von allen Seiten zu n�hern.</p><empty-line/><p>��Aber es ist alles vergebens.</p><empty-line/><p>Wir standen da, schoben uns hin und her und schauten uns an.</p><empty-line/><p>Dann, unser Freund, als ob er sich an etwas sehr Wichtiges erinnerte, fragte er l�chelnd.</p><empty-line/><p>��Wei�t du noch, wie alles anfing, wie du mir vor vielen Jahren von deiner Begegnung mit dem geheimnisvollen Astrologen im Wald erz�hlt hast, wo ihr nachts Ski gefahren seid?</p><empty-line/><p>��Wie kannst du das nur vergessen!! riefen Lulu und ich aus.</p><empty-line/><p>��Seit dieser Begegnung hat sich alles ver�ndert und wir wissen nicht, wie unser Schicksal verlaufen w�re, wenn er uns nicht getroffen h�tte!</p><empty-line/><p>Wir erinnern uns an diesen Abend, als w�re es gestern gewesen.</p><empty-line/><p>��Er fragte uns, was wir �ber unseren Stern wissen.</p><empty-line/><p>��Nach vielen Jahren verstehen wir, was er uns gefragt hat, aber damals kam uns das alles sehr naiv und seltsam vor.</p><empty-line/><p>��Auf seine Frage nach dem Thema, in diesem Fall unser Stern, begannen wir dar�ber zu sprechen, dass wir absolut alles sehen, was an der Oberfl�che liegt und auf den ersten Blick so offensichtlich erscheint.</p><empty-line/><p>��Das ist richtig, antwortete unser Freund.</p><empty-line/><p>��Die meisten Bewohner brauchen nur einen kleinen Teil zu wissen.</p><empty-line/><p>Unser Freund l�chelte wieder.</p><empty-line/><p>��Wei�t du noch, welchen Tipp er dir gegeben hat?</p><empty-line/><p>��Ich wette, dass ihr erst nach vielen Jahren herausgefunden habt, was los ist", lachte unser Freund.</p><empty-line/><p>"Ja, nat�rlich", antworteten wir leise.</p><empty-line/><p>��Er fragte uns etwas, wor�ber die meisten Menschen nicht einmal nachdenken, weil sie nicht glauben, dass sie jemals das Unm�gliche wissen k�nnen.</p><empty-line/><p>"Er lehrte uns, an uns selbst zu glauben und dort zu suchen, wo man es am wenigsten erwartet.</p><empty-line/><p>��So sagte unser Freund mit einem tiefen Seufzer.</p><empty-line/><p>��Wenn die Bewohner von Unsterblichkeit sprechen, was meinen sie dann, was sind ihre Tr�ume und W�nsche?</p><empty-line/><p>��Wenn man ein gl�ckliches Leben hat, warum nicht ewig leben? sagten wir vertr�umt.</p><empty-line/><p>Aber unser Freund scheint an etwas anderes zu denken.</p><empty-line/><p>��Aus der Sicht der Bewohner ist nicht alles so einfach und eindeutig, wie es auf den ersten Blick scheint, fuhr er fort.</p><empty-line/><p>��Einerseits stellen wir uns einen solchen Alptraum als eine Art Tyrann vor, der ewig regiert.</p><empty-line/><p>��Andererseits wissen wir, dass keine Form ewig existieren kann.</p><empty-line/><p>��Sei es ein Tyrann oder ein Heiliger.</p><empty-line/><p>��Es ist unm�glich, weder ein Tyrann noch ein Heiliger zu sein, denn im Zustand der Unsterblichkeit ist man nicht mehr derjenige, der man vor einem Augenblick war, man erinnert sich nicht mehr an das, was vor einem Augenblick geschah, und auch das Wissen selbst verliert jede Bedeutung � es ist ebenfalls unm�glich.</p><empty-line/><p>��Mit der Unsterblichkeit verliert buchst�blich alles, was mit dem Leben zu tun hat, von dem wir wissen, jede Bedeutung. Es spielt keine Rolle, ob gut oder schlecht, nichts....</p><empty-line/><p>Nachdem unser Freund seine Gedanken gesammelt hatte, fuhr er fort</p><empty-line/><p>��Erinnere dich daran, dass du in deinem Leben schon oft dar�ber nachgedacht und getr�umt hast, wie sch�n es w�re, ewig zu leben � Es ist, als ob etwas in dir die gleiche Frage stellt und dich st�ndig pr�ft.</p><empty-line/><p>��Sicherlich hast du oft dar�ber nachgedacht, was du tun w�rdest, wenn dir ein unbegrenztes Leben zur Verf�gung st�nde. Das hat mich manchmal beunruhigt, denn ewig zu leben kann einen sicherlich erm�den, und nicht jeder kann es m�gen.</p><empty-line/><p>Unser Freund schwieg lange, dachte �ber etwas nach, t�tschelte den Marquis und sagte leise, aber bestimmt.</p><empty-line/><p>��Gleich zu Beginn eurer Reise, in eben jenem verschneiten Wald, hat euch der Astrologe aus einem nur ihm bekannten Grund ein unsch�tzbares Geschenk gemacht, das nicht vielen zuteil wird.</p><empty-line/><p>"Er gab dir eine der �bungsmethoden.</p><empty-line/><p>��Eine der Praktischen Kampfmethoden.</p><empty-line/><p>��Die meisten Alchemisten, die verschiedene R�tsel und Aufgaben vor sich sehen, machen sich in den meisten F�llen daran, sie zu l�sen, und verschwenden dabei unn�tig Kraft, Zeit und Leben.</p><empty-line/><p>��Praktische Methode bedeutet eine einfache Wahrheit.</p><empty-line/><p>��Wenn ein R�tsel oder eine Aufgabe so gro�artig und un�berwindbar ist, suche immer nach einer Umgehung.</p><empty-line/><p>��Suchen Sie immer nach einem Grund.</p><empty-line/><p>��Sie m�ssen etwas ganz au�erordentlich Schwieriges, aber �u�erst Notwendiges lernen �</p><empty-line/><p>��Ihr m�sst herausfinden � wozu die Unsterblichkeit dient, ihre Funktion.</p><empty-line/><p>��Das wird unser einziger Wegweiser sein.</p><empty-line/><p>��Einfach so?!", riefen wir scherzhaft gemeinsam aus.</p><empty-line/><p>��Ja, antwortete unser Freund ernst.</p><empty-line/><p>��Das Geheimnis der Unsterblichkeit besteht, wie jedes andere auch, aus zwei Teilen.</p><empty-line/><p>��Wenn man sich etwas Unbekanntem n�hert, geht man immer einen Schritt auf dieses Unbekannte zu.</p><empty-line/><p>��Das Unbekannte wiederum muss seinen Schritt vorw�rts machen.</p><empty-line/><p>��Kein Weg ohne ihn. Das ist die Regel.</p><empty-line/><p>��Ich wei� nicht, was das Signal f�r die Unsterblichkeit ist, diesen Schritt auf uns zuzugehen.</p><empty-line/><p>��Vielleicht stellt uns die Unsterblichkeit deshalb immer wieder die gleiche Frage und wartet nur auf die ihr bekannte Antwort.</p><empty-line/><p>In v�lliger Dunkelheit ging unser Freund ein paar Schritte am Ufer entlang und sp�hte in die Ferne.</p><empty-line/><p>Wir alle sp�rten pl�tzlich, dass etwas Unerkl�rliches geschah.</p><empty-line/><p>Lulu, die schon immer ein subtiles Gef�hl daf�r hatte, dass etwas Unvermeidliches passiert, begann zu weinen.</p><empty-line/><p>Unser Freund sprach leise.</p><empty-line/><p>"Das ist der Moment, den jeder in seinem Leben durchmachen muss.</p><empty-line/><p>��In einem sch�nen, aber gleichzeitig aus irgendeinem Grund unglaublich traurigen Moment passiert etwas, das fr�her oder sp�ter h�tte passieren m�ssen.</p><empty-line/><p>��Dein st�ndiger Begleiter, deine alte Welt, das System, dein Freund und Lehrer, bringt dich sanft, aber sicher an genau diese Grenze und l�sst dich allein�</p><empty-line/><p>Pl�tzlich, in der Ferne, am Rande des Ozeans, blitzte etwas auf.</p><empty-line/><p>Wir erschauderten, als wir in die Ferne blickten.</p><empty-line/><p>Er blickte in Richtung des Blitzes und sprach heftig.</p><empty-line/><p>��Dann werde ich allein gehen.</p><empty-line/><p>Nach einer langen Pause f�gte er leise hinzu</p><empty-line/><p>Jetzt wisst ihr, wo ihr mich suchen m�sst.</p><empty-line/><p>"Wenn die Zeit gekommen ist, vor deinem letzten Sprung in die Leere, werde ich hier in dieser Bucht auf dich warten, um unsere n�chste Reise anzutreten, auf der Stra�e, die ins Nirgendwo f�hrt.</p><empty-line/><p>Langsam bewegte er sich an der K�ste entlang, auf sein schimmerndes Schiff zu.</p><empty-line/><p>Auf dem Weg zur Unsterblichkeit.</p><empty-line/></section></body><binary id="cover" 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